Systemkühlung

DH4ever

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Systemkühlung

So, nachdem ich vor einigen Tagen meine 8800 GTS bekommen und eingebaut habe, sind die Systemtemperaturen auch gleich mal gewaltig nach oben gegangen (vorher war lediglich ne 6600 GT eingebaut). Das Gehäuse ist ein Casetek CS-1018.

Ich hab momentan im Idle folgende Werte (Everest):
CPU: ~45°C
Mainboard: ~45°C
GPU: ~63°C
HDDs: ~43°C

Unter Last schauts dann in etwa so aus (Höchstwerte):
CPU: ~56°C
Mainboard: ~47°C
GPU: ~76°C
HDDs: ~45°C

Alles in allem scheinen mir die Temperaturen etwas zu hoch, insbesondere im Idle.
Auf der CPU (X2 4200) ist noch der Boxed-Kühler verbaut, was bisher auch gereicht hat, um die Temperaturen im Idle unter 40°C zu halten. Jetzt nicht mehr...
Außerdem sind noch 6 Systemlüfter a 80mm verbaut: 2x Revoltec, 4x Arctic Cooling (temperaturgeregelt). Zusätzlich trägt das Netzteil (Enermax Liberty 500)ja auch noch ein wenig zur Systembelüftung bei.

Durch die hohen Idle-Temperaturen fühlt sich das Netzteil nun dauerhaft bemüßigt, warme Luft nach draußen zu schaffen. Prinzipiell kein schlechtes Anliegen, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass das Liberty dann alles andere als ein Leisetreter ist ;) . Außerdem läuft halt der Boxed-Kühler nun dauerhaft mit 5000 Rpm, was ja nun auch nicht gerade zur Senkung der Geräuschkulisse beiträgt.

Deshalb suche ich nun schnelle Abhilfe, da ich momentan sehr viel lernen muss (Vordiplom) und da keinen dauerlärmenden Rechner brauchen kann. Allerdings reicht das Geld nur für entweder nen neuen CPU-Kühler oder für andere Gehäuselüfter.

Variante 1: neue Gehäuselüfter
Die Arctic-Cooling Lüfter sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Sie hängen zwecks Stromversorgung an einer Lüftersteuerung von Zalman, womit ich sie dank ihrer internen Temperaturregelung natürlich nicht steuern kann. Es gibt nur "An" und "Aus". Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Temperaturregelung nicht sonderlich effektiv arbeitet und 4 manuell regelbare Lüfter eher eine Temperaturerniedrigung des Systems bewirken könnten.

Variante 2: neuer CPU-Kühler
Davon verspreche ich mir hauptsächlich weniger Lärm durch den CPU-Kühler und niedrigere CPU-Temperaturen (oh Wunder :-D ). Außerdem die Möglichkeit, die CPU noch etwas hochzutakten. Der in Frage kommende Kühler wäre der Zalman 9700 Cu.

Die Frage ist nun, was sinnvoller ist. Bringt ein neuer CPU-Kühler auch eine deutliche Senkung der Systemtemperatur insgesamt mit sich? Oder wären da neue Gehäuselüfter die sinnvollere Wahl?
Oder sollte ich eventuell Variante 3 in Betracht ziehen: damit leben und gleich eine Wasserkühlung einbauen (was aber mindestens noch bis Dezember dauern dürfte)?
 
R

ruyven_macaran

Guest
AW: Systemkühlung

DH4ever am 06.07.2007 13:22 schrieb:
So, nachdem ich vor einigen Tagen meine 8800 GTS bekommen und eingebaut habe, sind die Systemtemperaturen auch gleich mal gewaltig nach oben gegangen (vorher war lediglich ne 6600 GT eingebaut). Das Gehäuse ist ein Casetek CS-1018.

Ich hab momentan im Idle folgende Werte (Everest):
CPU: ~45°C
Mainboard: ~45°C
GPU: ~63°C
HDDs: ~43°C

Unter Last schauts dann in etwa so aus (Höchstwerte):
CPU: ~56°C
Mainboard: ~47°C
GPU: ~76°C
HDDs: ~45°C

Alles in allem scheinen mir die Temperaturen etwas zu hoch, insbesondere im Idle.
Auf der CPU (X2 4200) ist noch der Boxed-Kühler verbaut, was bisher auch gereicht hat, um die Temperaturen im Idle unter 40°C zu halten. Jetzt nicht mehr...
Außerdem sind noch 6 Systemlüfter a 80mm verbaut: 2x Revoltec, 4x Arctic Cooling (temperaturgeregelt). Zusätzlich trägt das Netzteil (Enermax Liberty 500)ja auch noch ein wenig zur Systembelüftung bei.

Durch die hohen Idle-Temperaturen fühlt sich das Netzteil nun dauerhaft bemüßigt, warme Luft nach draußen zu schaffen. Prinzipiell kein schlechtes Anliegen, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass das Liberty dann alles andere als ein Leisetreter ist ;) . Außerdem läuft halt der Boxed-Kühler nun dauerhaft mit 5000 Rpm, was ja nun auch nicht gerade zur Senkung der Geräuschkulisse beiträgt.

Deshalb suche ich nun schnelle Abhilfe, da ich momentan sehr viel lernen muss (Vordiplom) und da keinen dauerlärmenden Rechner brauchen kann. Allerdings reicht das Geld nur für entweder nen neuen CPU-Kühler oder für andere Gehäuselüfter.

Variante 1: neue Gehäuselüfter
Die Arctic-Cooling Lüfter sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Sie hängen zwecks Stromversorgung an einer Lüftersteuerung von Zalman, womit ich sie dank ihrer internen Temperaturregelung natürlich nicht steuern kann. Es gibt nur "An" und "Aus". Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Temperaturregelung nicht sonderlich effektiv arbeitet und 4 manuell regelbare Lüfter eher eine Temperaturerniedrigung des Systems bewirken könnten.

Variante 2: neuer CPU-Kühler
Davon verspreche ich mir hauptsächlich weniger Lärm durch den CPU-Kühler und niedrigere CPU-Temperaturen (oh Wunder :-D ). Außerdem die Möglichkeit, die CPU noch etwas hochzutakten. Der in Frage kommende Kühler wäre der Zalman 9700 Cu.

Die Frage ist nun, was sinnvoller ist. Bringt ein neuer CPU-Kühler auch eine deutliche Senkung der Systemtemperatur insgesamt mit sich? Oder wären da neue Gehäuselüfter die sinnvollere Wahl?
Oder sollte ich eventuell Variante 3 in Betracht ziehen: damit leben und gleich eine Wasserkühlung einbauen (was aber mindestens noch bis Dezember dauern dürfte)?


ob du es bis dezember aushälst, musst du wissen - der einbau der 6600 würde jedenfalls das lernen auch deutlich erleichtern ;)

ansonsten müsste man mal mehr über das gehäuse und die lüfterpositionen wissen.

sollten z.b. die tempegeregelten lüfter reinblasen, würde ich sie mal mit denen, die rausblasen verstauschen - bei denen ist nämlich naturgemäß wärmere luft.
beim netzteil kann man realtiv wenig machen, außer die gesamte systemtemperatur zu senken, aber bei 6 gehäuselüftern und rausblasender grafikkarte dürfte der fehler da eher im konzept denn in mangelnder lüfterfläche liegen.
 
TE
D

DH4ever

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AW: Systemkühlung

Die Lüfterpositionen sind (mit momentaner Belegung):
2x 80mm an der Front vor den Festplatten (1x temperaturgeregelt; 1x manuell)
2x 80mm seitlich vor den PCIx-Slots (1x manuell; leer)
2x 80mm Rückseite (2x temperaturgeregelt)
1x 80mm Oberseite (temperaturgeregelt)

So schauts momentan aus. Ist die Frage, ob es was bringt, sämtliche Lüfterplätze mit manuell regelbaren Lüftern zu belegen.

Die Option "Wasserkühlung" steht eigentlich nur zur Debatte, wenn ich das System durch Luftkühlung nicht mehr ausreichend kühl bekomme oder die Kosten Wasserkühlung <-> Lüftkühlungaufrüstung nur geringfügig höher sind. Denn ich hab da noch ne große Exkursion zu bezahlen... ;)

Die in Frage kommenden CPU-Kühler wären:
Zalman 9700 Cu
Zalman 7700 Cu
Coolermaster Gemini (mit 2x120mm Lüfter)
Thermaltake Silent Tower (mit 120mm Lüfter)
 

TheNightShadow

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AW: Systemkühlung

Schalte mal die an der Seite aus. Hinten und oben raus pusten. Ander Front zwei manuell rein pusten. Und dann evt. an der Seite unterhalb der Grafikkarte einen Lüfter raus pusten wenn es möglich ist. Was hast du überhaupt für ein Gehäuse.

Die Temps bei den Lüfter kannst du nicht einstellen oder?
 

Hyperhorn

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AW: Systemkühlung

Ich hatte letztes Jahr praktisch das gleiche Problem:
Athlon 4000+ inkl. boxed Lüfter + 7800GT --> kühl und nicht zu laut (Lautstärke ist für mich sekundär, dass heißt aber nicht, dass ich sie nicht wahrnehme ;) )

Dann kam eine 7950GX2 in den Rechner, der boxed-Lüfter drehte fortan häufig mit >3000upm und trotzdem waren CPU- und Chipsatztemperatur einige Grad höher.
Erlösung hat mit der Titan Vanessa L-Type gebracht, der deutlich leiser zu Werke ging und die Temperaturen auf gute Werte senkte. Sogar die Chipsatz-Temperatur ging wieder etwas zurück, allerdings hängt das auch mit der Einbaurichtung zusammen. Dazu kamen dann noch frei schwebende Lüfter (erst 80mm, mittlerweile 120mm), die Grafikkarte und Chipsatz deutlich abkühlen.
Wenn du keine freischwebenden Lüfter verwenden willst, ist ein Modell wie der Zalman 9700 wahrscheinlich die beste Wahl. Die Bauteile in der Umgebung werden hier besser gekühlt als mit einem Tower-Modell. Dafür ist die Leistung allerdings auch stärker von der Drehzahl abhängig.
 
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