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Steam: Betreiber Valve Software ergreift Maßnahmen gegen Gifting von Spielen - User empört

Soll Valve eben weltweit einheitliche Preise machen, so wie seriöse Downloadportale (Gog.com) es auch tun.

Für viele ist gog gerade wegen der einheitlichen Preise - nuja, vielleicht nicht weniger seriös, aber zumindest wird das durchaus kritisiert. Natürlich nicht von Deutschland aus, aber für Leute in Russland sind die Preise dort im Verhältnis wohl recht gesalzen.
 
Theoretisch bleibt noch die Möglichkeit mit anderen Leuten Spiele über das Steam-Inventar zu tauschen.

Trotzdem gefällt mir dieser Schachzug nicht.
 
Naja schlechter Schachzug seitens Valve. Ich bin froh, dass Darksiders 2 uncut nach DE kommt und kann das dann gott sei dank spielen. Aber andere Games? Im großen und ganzen ändern sie damit nichts, im Gegenteil: Durch solche Maßnahmen fördert Valve das "Pirating" (illegale Downloads von Spielen).

Außerdem kaufen dann sicher auch mehr Leute in Keyshops, da wird Steam auch nicht viel haben.
 
Ein deutscher Arbeitnehmer mit einem Einkommen von bspw. 2000€ pro Monat kann sich durchaus ein, zwei Spiele für 60€ kaufen ohne Strom oder Gas sparen zu müssen. In Russland bekommen die Arbeitnehmer weniger Geld im Durschnitt und zahlen deswegen auch weniger für Games, damit sie sich ihr Hobby überhaupt leisten können. Unverkaufte Kopien nützen schließlich weder Publisher noch Entwickler etwas.

Wobei ~ 2000 ein wirklich zu hohes Beispiel ist.

In Zeiten von Leiharbeit usw. kann man davon ausgehen (aus eigenem Privaten kreis) dass der
Lohn im Durchschnitt bei maximal 1500 liegt. (je nach Unternehmen)

Richtige angestellte (ebenfalls aus privatem Kreis)
kriegen monatlich grad mal 1100 auf die Hand vll 1200 - 1300 bei Dauernachtschicht..

ich finde deine 2000 sind ein wenig zu hoch für ein Beispiel ;-)

Und zum Thema unverkaufte "Kopien"
Es gibt Leute die würden so oder so bestimmte Spiele nicht kaufen, also
ist das auch kein Verlust für den Publisher etc.

Vor allem jetzt wo die Qualität (gefühlt) immer weiter abnimmt,
brauchen sich die Publisher nicht wundern wenn die Leute
ein Spiel nicht wertschätzen in dem sie es kaufen und lieber irgendwie/irgendwo anders herbekommen.
 
Und zum Thema unverkaufte "Kopien"
Es gibt Leute die würden so oder so bestimmte Spiele nicht kaufen, also
ist das auch kein Verlust für den Publisher etc.

naja
das ist aber eher eine Rechtfertigung die an Logiklücken hängen bleibt, denn mal ehrlich, wenn mich ein Spiel so wenig interessiert, das ich kein Geld dafür ausgeben würde, warum hab ich mir das dann nochmal besorgt? Das ist ja eher das man nur kein Geld ausgeben will
 
Wobei ~ 2000 ein wirklich zu hohes Beispiel ist.

In Zeiten von Leiharbeit usw. kann man davon ausgehen (aus eigenem Privaten kreis) dass der
Lohn im Durchschnitt bei maximal 1500 liegt. (je nach Unternehmen)

Richtige angestellte (ebenfalls aus privatem Kreis)
kriegen monatlich grad mal 1100 auf die Hand vll 1200 - 1300 bei Dauernachtschicht..

ich finde deine 2000 sind ein wenig zu hoch für ein Beispiel ;-)

Und zum Thema unverkaufte "Kopien"
Es gibt Leute die würden so oder so bestimmte Spiele nicht kaufen, also
ist das auch kein Verlust für den Publisher etc.

Vor allem jetzt wo die Qualität (gefühlt) immer weiter abnimmt,
brauchen sich die Publisher nicht wundern wenn die Leute
ein Spiel nicht wertschätzen in dem sie es kaufen und lieber irgendwie/irgendwo anders herbekommen.

Nein, deutsche Haushalte haben im Schnitt sogar 2700€ netto zur Verfügung. Aber selbst wenn wir dein Beispiel nehmen, verdient höchstens ein Moskauer ungefähr den selben Betrag. Und da nicht alle russischen Gamer in Moskau leben... ;-)

Und zum Thema unverkaufte Kopien: Das Leute die ein bestimmtes Spiel nicht mögen auch nicht kaufen ist logisch, es ging mir aber um Leute, die ein bestimmtes Spiel wollen, es sich aber nicht leisten können. Und ich meine damit nicht Teenager, die mit ihrem Taschengeld haushalten müssen, sondern Arbeitnehmer, die im Falle eines Spielekaufs sonst ihre Stromrechnung nicht bezahlen können (als Extrembeispiel).
 
Ich vermute mal das dahinter eher die Publisher stecken als Valve selbst, wobei es zu einem gewissen Grad natürlich auch in Valves interesse ist.
Wer die Zensur umgehen möchte der kann es sich ja immer noch aus England oder Östereich/Schweiz giften lassen.
Zumal einige Webseiten und Foren aus dem giften wirklich ein kommerzielles Angebot gemacht haben. Ich nehme mal an dass das die Accounts sind bei denen das schenken deaktiviert wurde. Aber dann machen die eben einen neuen Account über den sie das erledigen. Wirlich abhalten kann man die Leute nur mit einer direkten Sperre zwischen bestimmten Ländern zu tauschen.
 
naja
das ist aber eher eine Rechtfertigung die an Logiklücken hängen bleibt, denn mal ehrlich, wenn mich ein Spiel so wenig interessiert, das ich kein Geld dafür ausgeben würde, warum hab ich mir das dann nochmal besorgt? Das ist ja eher das man nur kein Geld ausgeben will

Wie gesagt. Nur weil man ein Spiel spielt, heißt es noch lange nicht dass man es auch gekauft hätte.
Von daher kann man nie sagen dass so und so viel Verlust entstanden ist weil so und so viel ein
Spiel auf nicht-legalen Weg benutzt wird.

Schwarzmarkt gibt es in jeder Branche. :-|

Nein, deutsche Haushalte haben im Schnitt sogar 2700€ netto zur Verfügung. Aber selbst wenn wir dein Beispiel nehmen, verdient höchstens ein Moskauer ungefähr den selben Betrag. Und da nicht alle russischen Gamer in Moskau leben... ;-)

Ich bin auf den Arbeitnehmer eingegangen (so wie du es oben geschrieben hast)
und nicht auf den Haushalt ;-)
 
naja
das ist aber eher eine Rechtfertigung die an Logiklücken hängen bleibt, denn mal ehrlich, wenn mich ein Spiel so wenig interessiert, das ich kein Geld dafür ausgeben würde, warum hab ich mir das dann nochmal besorgt?
Weils "umsonst" ist?
 
Gleiche Preise sind leider nicht möglich, wie schon hifumi irgendwo am anfang der Diskussion bemerkt hat: Unterschiedliche Länder+ unterschiedliche Löhne/Lebenserhaltungskosten = Unterschiedliche Preise. Ein deutscher Arbeitnehmer mit einem Einkommen von bspw. 2000€ pro Monat kann sich durchaus ein, zwei Spiele für 60€ kaufen ohne Strom oder Gas sparen zu müssen. In Russland bekommen die Arbeitnehmer weniger Geld im Durschnitt und zahlen deswegen auch weniger für Games, damit sie sich ihr Hobby überhaupt leisten können. Unverkaufte Kopien nützen schließlich weder Publisher noch Entwickler etwas. Wie das genau in England aussieht weiß ich nicht, es könnte aber z.B. an unterschiedlichen Steuern auf Games und/oder dem Wechselkurs Pfund/Euro liegen.

Außerdem, welches PC-Spiel außer Blizzard-Titel und CoDs kostet heute noch 60€ bei Release???

Es gibt genügend Studios die ihre Spiele weltweit für den selben dollarpreis anbieten.

Nur weil die Löhne/lebenshaltungskosten höher sind ist das doch keine Begründung um die Preise zu erhöhen. Insbesondere wenn die Studios nichtmal in D sitzen.

Generell würden sich umsätze erhöhen wenn man spiele weltweit günstig zu einem vernünftigen (und gleichem) preis um die 30 € verkaufen würde. Da bin ich mir ziemlich sicher.
 
Nur weil die Löhne/lebenshaltungskosten höher sind ist das doch keine Begründung um die Preise zu erhöhen. Insbesondere wenn die Studios nichtmal in D sitzen.

Doch, leider. Da wir in Westeuropa mehr verdienen als der Ottonormalbürger in Osteuropa haben wir am Ende des Tages mehr Kaufkraft. Da Menschen in anderen Ländern aber nicht ganz so reich sind, zahlen sie weniger, damit dort auch Spiele verkauft werden und Publisher/Entwickler Gewinn machen. Steam als Beispiel hat für Europa zwei verschiedene Preis-Regionen, die erste (Tier-1) haben wir und der Großteil West-/Nordeuropas und die zweite (Tier-2) wird in Osteuropa angewandt. Dort zahlt man dann im Schnitt 15-30% weniger (glaube ich). Deswegen kauften Leute in Tier-2 Spiele, "schenkten" sie Tier-1-Kunden für gegen Geld und machten mit dem Preisunterschied Gewinn. Diese Praxis versucht Steam jetzt zu unterbinden ;-)

Zum Thema Kosten: Die Frage des Preises auch immer ein Spiel von Angebot und Nachfrage. Wenn nicht immer wieder viele Menschen ein Spiel am Releasetag für z.B. 50€ kaufen würden, wäre der Standardpreis bei Launch längst niedriger. In der Regel fällt der Preis bei weniger erfolgreichen Day-1-Verkäufen innerhalb weniger Wochen.
 
Gleiche Preise sind leider nicht möglich, wie schon hifumi irgendwo am anfang der Diskussion bemerkt hat: Unterschiedliche Länder+ unterschiedliche Löhne/Lebenserhaltungskosten = Unterschiedliche Preise.

Wie weiter unten schon erwähnt: Seriöse Dowloadportale (z.B. GoG.com) HABEN weltweit einheitliche Preise. Nur der halbkriminelle Saftladen Steam eben nicht, der zockt halt den dummen deutschen Michel ab wo er kann.
 
am ende heulen sie dann wieder rum "buhuuu ihr raubmordkopiert unsere zukunft und die unserer kinder kaputt Q________Q deshalb müsst ihr ehrlichen kunden jetzt vor jedem spielstart jedesmal die trigonometrische Exponentialfunktion unseres letzten Monatsgehalts ohne Äquivalenzumformung berechnen und online zwang gibs auch."

was publisher auf die pc branche geben werden wir nächste woche wieder bei dark souls erleben. aber nur so als kleiner insider. ;)
 
Generell würden sich umsätze erhöhen wenn man spiele weltweit günstig zu einem vernünftigen (und gleichem) preis um die 30 € verkaufen würde. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Das wäre aber vollkommen unfair allen Bürgern gegenüber die in Ländern mit geringerer Kaufkraft wohnen. Ich würde mir auch verarscht vorkommen wenn ich zB. in Russland wohnen würde und mir im Schnitt ein Spiel pro Monat grad noch so leisten könnte und sich der deutsche Durchschnittsbürger ohne Probleme 5 zulegen könnte. Ich verstehe die Maßnahme vpn Steam durchaus, zwar sind ihre Motive sicherlich nicht der Fairness gegenüber Kaufkraftärmeren Ländern zuzuschreiben, aber vom Grundgedankenher ist es durchaus nachvollziehbar wieso ein durchschnittlicher Einheitspreis keinen Sinn macht.
 
Wie weiter unten schon erwähnt: Seriöse Dowloadportale (z.B. GoG.com) HABEN weltweit einheitliche Preise. Nur der halbkriminelle Saftladen Steam eben nicht, der zockt halt den dummen deutschen Michel ab wo er kann.

Wie ich bereits erwähnte ist der Preis abhängig von Angebot, Nachfrage und Markt. GoG bedient eine z.T. andere, kleinere Zielgruppe als Steam, mit dem CD-Projekt auch noch konkurrieren muss. Natürlich werden andere Downloadportale versuchen, die Preise von Steam zu unterbieten um die Kaufhemmschwelle von Kunden niedrig zu halten. Außerdem ist die Steam-Bepreisung außer bei neuen Titel nicht so schlecht wie einige das hier darstellen, RAGE z.B. kostet nur 19,99€. Natürlich ist das von Publisher zu Publisher unterschiedlich, aber mMn hat sich die Preis-Situation auf Steam in den letzten Jahren deutlich verbessert =)
 
Wie weiter unten schon erwähnt: Seriöse Dowloadportale (z.B. GoG.com) HABEN weltweit einheitliche Preise. Nur der halbkriminelle Saftladen Steam eben nicht, der zockt halt den dummen deutschen Michel ab wo er kann.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Bei fast allen größeren Internetshops kaufe ich im Ausland zum Teil einiges günstiger als beim Deutschen Pendant. Ich habe z.B. für Portal 2 bei Release bei amazon.co.uk 35 Euro inkl. Versand gezahlt. Im Deutschen Amazon hats 45 und bei Steam 50 gekostet. Wenn du in Skandinavien bestellst, zahlst eventuell sogar einiges mehr. Andere, kleinere Shops ganz ähnlich. gog.com ist wirklich einer der wenigen die weltweit einheitliche Preise durchsetzen. Für Käufer aus dem Kaufkraftstarken Mitteleuropa (D, NL, AU, CH, F) sind die Preise ok. Aber geh mal richtigung Osten oder in die USA etc. Für die Spieler dort ist gog nen sauteures Ding.
Valve macht das schon ganz richtig so. Mal abgesehen davon zwingt einen niemand, dass Spiel bei Release über Steam zu kaufen. Du kannst genauso in den Elektronikmärkten, anderen Versandhändlern, etc. gucken wenns dir wirklich um den Preis geht. Du kannst sogar ganz legal Shops aus dem Ausland nutzen und Steam macht dir i.d.R. keinerlei Ärger - von meinen Retail Spielen sind z.B. 60-70% UK Versionen. Abzocken lässt du dich ganz allein, in dem du einfach auf das erste Angebot klickst, dass du siehst. Sprich ja, die Dummen werden abgezockt. Aber nicht nur bei Steam, nicht nur in Deutschland.
Das Steam gegen die Umgehung von Alters- und Preisgrenzen im Steamstore vorgeht ist im Grunde wirklich kalter Kaffee.
 
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Bei fast allen größeren Internetshops kaufe ich im Ausland zum Teil einiges günstiger als beim Deutschen Pendant. Ich habe z.B. für Portal 2 bei Release bei amazon.co.uk 35 Euro inkl. Versand gezahlt.

Bei physichen Produkten kommen aber eben auch unterschiedliche Versand-, Lager- und Lohnkosten für Mitarbeiter in verscheidenen Ländern zustande. Wer aber Dowloads über das Internet vertreibt, dem kann es egal sein, wo derjenige sitzt, der sich das Ding runterlädt. Wenn Steam mit Billigpreisen in Russland Gewinn macht, würden sie das auch in Deutschland noch, bloß dem Deutschen kann man halt mehr abknöpfen.
 
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