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Star-Gesichter drohen einzigartige Videospiel-Charaktere zu verdrängen - Eine Meinung

Matthias Dammes

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Ja, sehe ich im Grunde ähnlich. Glaube das erste Spiel bei dem mir wirklich bewusst war dass die Charaktere von echten Schauspielern gespielt wurden waren Willem Dafoe und Ellen Page in Beyond Two Souls. Mag vorher schon Spiele mit echten Schauspielern gegeben haben aber die beiden waren mir da ja auch vorher schon bekannt. Auf die schnelle fällt mir dann jetzt aber auch nur noch Far Cry 6 und Cyberpunk 2077 ein. War bei allen Spielen nett aber gebraucht hätte es die für mich nicht. Ich finde wenn man schon echte Menschen für Videospiele einscannt dann sollte man lieber unbekanntere Schauspieler nehmen. Gibt ja schon innerhalb von Filmen/Serien ein paar Schauspieler die man sehr mit einer Rolle verbindet und dann ist es manchmal schon komisch diesen Schauspieler woanders in einer anderen Rolle zu sehen. Muss man jetzt nicht auch noch auf Videospiele ausdehnen nur um Werbung mit bekannten Namen zu machen.

Aber andersrum funktioniert das natürlich auch das Schauspieler für andere Rollen schnell verbrannt sind. Steven Ogg z.b. verbinde ich halt sofort mit Trevor aus GTA 5. War da ein genialer Charakter. Dann hatte ich ihn in The Walking Dead wiedergesehen und musste sofort wieder an Trevor denken. :B
 
vollkommende unnötige Entwicklung, bestimmt aus dem Marketing getrieben, die dann die Produktion der Spiel auch noch signifikant verteuern wird, weil so ein Schauspieler wird sich bestimmt nicht mit einem Programmier Gehalt abspeisen lassen wenn das spiel 300 Millionen Umsatz bringt
 
Wenn ich mir anschaue wie viele 0815 Gesichter man bei Videospielhelden so produziert hat, dann seh ich das gar nicht als Problem, sondern eher als Lösung. Wobei man es ja wuch hinbekommt dem Gesichtern der Models gar nicht gerecht zu werden (vor allem bei den Damen, die sehen manchen scheinbar in real zu weiblich aus).
 
Aber andersrum funktioniert das natürlich auch das Schauspieler für andere Rollen schnell verbrannt sind. Steven Ogg z.b. verbinde ich halt sofort mit Trevor aus GTA 5. War da ein genialer Charakter. Dann hatte ich ihn in The Walking Dead wiedergesehen und musste sofort wieder an Trevor denken. :B
Geht mir bei den neuen StarWars Spielen so wo der Akteur eben Cameron Monaghan ist der auch in der Serie Shamless spiekt. Aufgrund seiner Darstellung in der Serie kann ich den Charakter in StarWars nicht so wirklich ernst nehmen :)
 
Ich sehe kein großes „Problem“ darin, wenn echte Schauspieler einen Videospielcharakter verkörpern, auch nicht wiederholt, solange sie es gut machen.
So neu ist das alles auch nicht.
Bereits 1994 machte Wing Commander 3 quasi einen interaktiven Spielfim und in Wing Commander 4 und Prophecy gab es ein Wiedersehen mit vielen Charakteren.
In Privateer 2 gab es auch viele bekannte Schauspieler, wie Clive Owen und John Hurt zu sehen.
Dann gab es noch zahlreiche Sierra Adventures, wie die Gabriel Knight Reihe oder aus der Williams-Schmiede Phantasmagoria zum Beispiel. Oder nehmen wir Daedalus Encounter und noch viele weitere Spiele.
Die Schauspieler sind allerdings noch vorwiegend als eigentliche Darsteller aufgetreten und waren da mehr Schauspieler, als heute, wo man die direkte Steuerung solcher Charaktere nimmt.
Inwieweit das der große Unterschied ist, kann ich auch nicht sagen.

Letztlich ist der Einsatz von teils durchaus bekannten Schauspielern nicht wirklich neu und daher denke ich nicht, dass das negative - oder was auch immer - Auswirkungen auf das Medium Videospiele hat.
 
Ich mag bekannte Stars in Videospielen eher nicht so gerne. Wenn ich Keanu Reeves in Cyberpunk sehe, denke ich die ganze Zeit an John Wick. Er überstrahlt seine Rolle im Spiel mit einer anderen Rolle aus einem ganz anderen Medium - und das macht mir das Spiel ein wenig kaputt.
 
Ich mag bekannte Stars in Videospielen eher nicht so gerne. Wenn ich Keanu Reeves in Cyberpunk sehe, denke ich die ganze Zeit an John Wick. Er überstrahlt seine Rolle im Spiel mit einer anderen Rolle aus einem ganz anderen Medium - und das macht mir das Spiel ein wenig kaputt.
Kann das verstehen. Mich selber stört das nicht, kann das sehr gut trennen.
Bei Wing Commander dachte ich natürlich trotzdem manchmal hey, da ist doch der “Typ“ aus Star Wars oder mit Maniac, alias Tom Wilson der “Typ“ aus Zurück in die Zukunft. ;)
Aber das hält bei mir nicht lange an.
 
Mich stört es ehrlich gesagt nicht, genauso wenig wie es mich stört wenn Schauspieler andere / ungewohnte Rollen spielen (Hallo Daniel Radcliffe, oller Nenonazi-Zauberschüler), viel wichtiger ist die Qualität der Rolle und die Charakterzeichnung. Ob die Figur dann aussieht wie X oder wie Y ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht.

Wir sind sowieso nur Säcke aus Haut gefüllt mit Fleisch und Knochen :)
 
Ich finde das Einbringen von Star-Gesichter in Spielen hat heute keine SO immense Wirkung wie früher. Früher (= 1990er bis frühe 2000er) hatte man Mark Hamill und Co. die die Spielverkäufe durchaus zu fördern wussten. Heutzutage spielt das keine tragende Rolle mehr.

Ehrlich gesagt kann ich ad hoc nicht sagen wann mich zuletzt ein gewisses Spiel nur der Starpower wegen ernsthaft gelockt hätte, wenn überhaupt.
 
Ich finde das Einbringen von Star-Gesichter in Spielen hat heute keine SO immense Wirkung wie früher. Früher (= 1990er bis frühe 2000er) hatte man Mark Hamill und Co. die die Spielverkäufe durchaus zu fördern wussten. Heutzutage spielt das keine tragende Rolle mehr.

Ehrlich gesagt kann ich ad hoc nicht sagen wann mich zuletzt ein gewisses Spiel nur der Starpower wegen ernsthaft gelockt hätte, wenn überhaupt.
Umso weniger ein Grund, das Antlitz des Schauspielers einem individuellen Charakter vorzuziehen.
 
(hollywood-) stars sind wie lizenzen schlicht ein verkaufsargument.
hab ich keanu reeves in meinem spiel, kann ich davon ausgehen, dass jeder, auch der mainstream, was davon mitbekommt.

welche argumente haben games denn sonst, um aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?
den bestenfalls renommierten entwickler selbst, die reihe (wenn fortsetzung, ableger, remake oder sonstwas) und in ganz seltenen fällen (kojima) noch den designer. ist all das nicht gegeben, siehts mir der sichtbarkeit schon mal düster aus.
 
Ich würde eh keinen einzigen von denen wieder erkennen.
Sollen se ruhig machen, außer die pushen damit wieder so ne woke agenda (wie das Titelbild stark vermuten lässt, versucht man damit eine gewisse Gruppe zu forcieren)
 
Haha wow! Das mit Debra Wilson hat mich jetzt schon voll geschickt :-D

Ich hab beim Spielen von Fallen Order schon die ganze Zeit das seltsame Gefühl gehabt, sie irgendwoher zu kennen - auf COD und Wolfenstein wäre ich aber nie gekommen :B
Ich würde eh keinen einzigen von denen wieder erkennen.
Sollen se ruhig machen, außer die pushen damit wieder so ne woke agenda (wie das Titelbild stark vermuten lässt, versucht man damit eine gewisse Gruppe zu forcieren)
Artikel gelesen? Was für ne "gewisse Gruppe" soll denn eine Collage mit den Rollen der Dame "forcieren" :confused:
 
(hollywood-) stars sind wie lizenzen schlicht ein verkaufsargument.
hab ich keanu reeves in meinem spiel, kann ich davon ausgehen, dass jeder, auch der mainstream, was davon mitbekommt.

welche argumente haben games denn sonst, um aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?
den bestenfalls renommierten entwickler selbst, die reihe (wenn fortsetzung, ableger, remake oder sonstwas) und in ganz seltenen fällen (kojima) noch den designer. ist all das nicht gegeben, siehts mir der sichtbarkeit schon mal düster aus.
Es gibt auch ein anderes Argument und das ist, dass Schauspieler eben schauspielern können. Wenn ich einen Willem Defoe engagiere, kriege ich einen der größten Schauspieler um eine Rolle zu verkörpern. Da Videospielfiguren sowieso Animationen brauchen und eine Stimme, kann man eben auch gleich jemanden nehmen der Mimik, Gestik und Modulation aus dem FF beherrscht und sein Äußeres nutzen. Die Star Power ist dann noch die Kirsche obendrauf.
 
Es gibt auch ein anderes Argument und das ist, dass Schauspieler eben schauspielern können. Wenn ich einen Willem Defoe engagiere, kriege ich einen der größten Schauspieler um eine Rolle zu verkörpern. Da Videospielfiguren sowieso Animationen brauchen und eine Stimme, kann man eben auch gleich jemanden nehmen der Mimik, Gestik und Modulation aus dem FF beherrscht und sein Äußeres nutzen. Die Star Power ist dann noch die Kirsche obendrauf.

Dazu muss die Figur aber nicht genauso wieder Schauspieler aussehen. Man kann Motion-Capture-Daten auch auf anders aussehende Modelle übertragen. Wurde ja schon unzählige Male gemacht. Das ist also imo kein Argument dafür.
 
Es gibt auch ein anderes Argument und das ist, dass Schauspieler eben schauspielern können. Wenn ich einen Willem Defoe engagiere, kriege ich einen der größten Schauspieler um eine Rolle zu verkörpern. Da Videospielfiguren sowieso Animationen brauchen und eine Stimme, kann man eben auch gleich jemanden nehmen der Mimik, Gestik und Modulation aus dem FF beherrscht und sein Äußeres nutzen. Die Star Power ist dann noch die Kirsche obendrauf.
Sehe ich auch so.
Prominente Stimmen werden gerne genommen, aber die Gesichter sollen bitte draußen bleiben?
Weiß nicht, klingt komisch.
 
Sehe ich auch so.
Prominente Stimmen werden gerne genommen, aber die Gesichter sollen bitte draußen bleiben?
Weiß nicht, klingt komisch.

Gute Sprecher sind in der Lage ihre Stimme vielfältig einzusetzen, sodass man nicht immer sofort andere Charaktere darin wiedererkennt.
Das Gesicht einer Person sieht aber immer gleich aus. Daher kann man das meiner Meinung nach nicht vergleichen.
 
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