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Spieletest - The Witcher

AW:

ThomasWeiß am 30.10.2007 13:21 schrieb:
Es will mir halt nicht in dem Kopf, was daran so falsch ist, Diablo oder World of Warcraft oder ein x-beliebiges anderes RPG als Beispiel dafür herzunehme, wie man Motivation mit Ausrüstungsgegenständen generiert.
das ist ein typischer fall von vermeidbarer subjektivität
the witcher will nunmal kein item-sammelspiel sein, punkt.
daher kann sowas auch nicht als kritikpunkt dienen
man kann doch einfach klar im test beschreiben, dass the witcher kein item-sammelspiel ist, warum führt das aber zu einer abwertung?

die düstere story von the witcher ist auch vergleichsweise unüblich, dafür wertet ihr das spiel auch nicht ab, sondern beschreibt sie und seht sie sogar als etwas positives an
warum kann man es dann nicht als ebenso untypisches spielmerkmal akzeptieren, dass the witcher kein item-sammelspiel ist?

wenn du schon meinst, dass jedes RPG ein item-sammelspiel sein muss, dann kritisiere the witcher bitte auch für seine story und alle anderen dinge, die nicht dem einheitsbrei entsprechen, dann herrscht wenigstens konsistenz
 
AW:

Kylex am 30.10.2007 14:18 schrieb:
ThomasWeiß am 30.10.2007 13:21 schrieb:
Es will mir halt nicht in dem Kopf, was daran so falsch ist, Diablo oder World of Warcraft oder ein x-beliebiges anderes RPG als Beispiel dafür herzunehme, wie man Motivation mit Ausrüstungsgegenständen generiert.
das ist ein typischer fall von vermeidbarer subjektivität
the witcher will nunmal kein item-sammelspiel sein, punkt.
daher kann sowas auch nicht als kritikpunkt dienen
man kann doch einfach klar im test beschreiben, dass the witcher kein item-sammelspiel ist, warum führt das aber zu einer abwertung?

die düstere story von the witcher ist auch vergleichsweise unüblich, dafür wertet ihr das spiel auch nicht ab, sondern beschreibt sie und seht sie sogar als etwas positives an
warum kann man es dann nicht als ebenso untypisches spielmerkmal akzeptieren, dass the witcher kein item-sammelspiel ist?

wenn du schon meinst, dass jedes RPG ein item-sammelspiel sein muss, dann kritisiere the witcher bitte auch für seine story und alle anderen dinge, die nicht dem einheitsbrei entsprechen, dann herrscht wenigstens konsistenz
Es ist ja nicht so, dass Thomas pauschal x Wertungspunkte für "hat keine Item-Sammelwut" abgezogen hat. Er hat die Wertung und genau die Wertung vergeben, welche die Motivationskurve ausgegeben hat. Und er erlaubt sich, Elemente anzuführen, die seiner Meinung nach eine größere Motivation bewirkt hätten, wie etwa ein paar mehr Items - das ist doch völlig legitim. In einem Rollenspiel macht so viel den Spaß aus - Quests, Items, Kampfsystem, Magiesystem, Geschichte (arbiträre Reihenfolge!), dass es doch erlaubt sein muss, zu bemerken, dass der Wegfall (auch wenn es eine bewusste Design-Entscheidung war) weniger Spaß bedeutet.

Das Argument "...so ein Spiel will es nicht sein" könnte man auch bringen, wenn man etwa Myth: Kreuzzug ins Ungewisse vorwirft, wegen des fehlenden Basisbaus und Rohstoffmanagements weniger Spaß zu machen - jepp, Myth wollte kein klassisches RTS sein. Nur heißt das nicht, dass man einfach alles, was gefühlt "fehlt", als "soll ja so sein und ist gut so" abspeist ;-)

Edit: "Vermeidbare Subjektivität" ist großartig, das muss ich mir merken :-D
 
AW:

Mein Senf:
Was hängt ihr euch so sehr an der Prozentzahl auf? Prozentwertungen sind mist, sie sagen nix aus, sie gehören eigentlich weg. Meine Meinung:
Wer nur auf die Prozente achtet, ist selbst schuld, sorry.

Ich spiele Witcher seit erscheinen. Ich komme kaum davon weg, ich finde es geil. Ja mMn ist es das beste Rollenspiel der letzten Jahre. Wären Prozentzahlen aussagekräftig würde es eine 90 von mir bekommen.

Im Test bekommt es eine 83. Klingt nach wenig, aber wer sich mit der Testtechnik der PCG auseinander setzt, der müsste wissen das 83 eine hohe Wertung ist. Vergleiche mit G3 oder Oblivion zählen für mich nicht, da anderer Tester und ich Unterscheide eher nach Tester und nicht nach der Zahl. Den wie gesagt, Prozent Wertung ist mist. Wenn ich also den Test lese und Sachen wir dieses lese,

ThomasWeiß im Test schrieb:
The Witcher macht trotzdem Spaß. Soviel sogar, um bis spät in die Nacht am Rechner zu bleiben, nicht loslassen zu wollen. Es ist zuletzt kein Rollenspiel erschienen, das ähnlich mitreißend war wie dieses von Programmier- und Design-Fehlern gebeutelte Erstprojekt des in Polen ansässigen CD-Projekt-Teams. Deutlich überwiegen Vorteile Nachteile.

oder
Im Morgengrauen gleitet die Sonne über wolkenverhangenen Himmel, gießt Licht aus, macht mittags alles hell und saftig. Abends taucht sie wieder unter, nicht ohne ein apokalyptisches Rot wie einen romantischen Zauber auf den Horizont zu legen. Zum Träumen schön.

oder
Wer durch ist, findet ernste Gründe, noch einmal zu spielen. Gibt es schöneres Lob für ein Rollenspiel?

dann lese ich daraus, dass Thomas Weiß wohl eine Menge Spass am Spiel hatte. Die Negativen Punkte werden imo übrigens passend angesprochen.

Tut euch selbst den gefallen und achtet nicht auf Prozentzahlen. Lest die Tests und bildet euch eine eigene Meinung (Demo oder Videothek). Das erspart viel Ärger.

PS: Das heißt übrigens nicht das ich mit allen Tests der PCG, oder anderen Magazinen immer einverstanden bin. So manches Gehype stört mich ebenso. Manche Tests kann ich auch nicht nachvollziehen. Wenn ich z.b. die Dinge über den Crysis Test höre..naja. Aber dieser Test hier ist mMn einfach in Ordnung so wie er ist.

just my 2 cents
 
AW:

Auch von mir mal ein paar Eindrücke.
Erst mal find ich, dass das alte System der Redakteurskonferenz, auf der per Bauchgefühl das Spiel bewertet wurde, zwar weniger 'professionell' war, aber es half besser ein Spiel einzuordnen. Mein Eindruck ist das die damaligen Bewertungen deutlich näher am subjektiven (meinem) Spielgefühl waren als die analytischen Motivationskurven-Sterndeutungen Heute.
Zweitens: Wenn ich sehe das KotoR 90% in der Liste hat (die Sammelwut dort wird übrigens auch nicht grade mehr gefördert als in TW, ob ich Kristalle/Batterien oder Meteoriten/Runen/Schleifsteine sammle ist auch schon Wurst) und ein Oblivion 89%, wohingegen ein TW nicht mal die 85% knackt, versteh ich die Entscheidung nicht ganz. Natürlich kann man auf der Bewertung per Motivationskurve behaupten das z.B. KotoR besser war, ich hab es auch gern gespielt, aber wenn ich den Unterhaltungswert der beiden vergleich würde es heute im vergleich mit TW maximal gleichziehen.
Drittens: Wenn der testende Redakteur weder Gothic3 noch Two Worlds gespielt hat, wieso ist dann im Test ein Vergleich, wer was besser macht? Entweder so oder so, aber im Test vergleichen und dann Unwissenheit vorschieben passt nicht.
Viertens: Zugegeben, das Spiel hat ein paar Bugs (auch mit der a Version noch). Aber komisch das man ein für einen Crysis Test mal schnell einen Supercomputer zur Hand hat und bei the witcher die Grafikdetails nicht mal auf Maximum hat (beziehe mich auf den Bildkomentar auf Seite 86), wo es doch eigentlich weniger Anforderungen hat. So was wirkt sich subjektiv doch eigentlich auch auf den Test aus oder?
Und zuletzt, die % Angabe in einem Fachmagazin sollte schon Aufschluss über die Qualität des Spiels geben, und diese (weitestgehend) unabhängig vom Tester. Nimm es mir nicht übel, aber ich lese die PCG (schon seit über 13 Jahren) und nicht die 'Gesammelte Testberichte von PF/SW/RH etc.'. Wenn ihr einem Spiel 90% und dem anderen 83% gebt wertet ihr das eine besser als das andere. Der Leser, der in euer Magazin das Vertrauen steckt, das sie so gut es geht neutral werten, will durch die % Angabe sagen können 'Das Spiel und dieses interessieren mich, eins von beiden leiste ich mir und das ist besser bewertet'. Zu den Argumenten das man die Games aus der Videothek ausleihen kann sag ich nur, wozu brauch ich dann ein Fachmagazin?
Wenn ihr ein 12 Stunden Crysis mit 94% wertet und ein 75 Stunden The Witcher mit 83% (Testurteil nach nur einem geschätzten Drittel der Spielzeit) frage ich mich persönlich, ob die 94er Bewertung gegen eine 83er gerechtfertigt ist oder ob man nur Crysis einen guten Verkaufsstart ermöglichen will. Nicht das ich Crysis schlecht machen will, aber wenn es auf dem gleichen schwachen Redakteurs PC wie TW getestet würde, wäre von der tollen Grafik auch nichts mehr zu sehen und dann wärs auch nur ‚just another shooter’.
 
AW:

deadlyeye am 30.10.2007 15:00 schrieb:
Wenn ihr ein 12 Stunden Crysis mit 94% wertet und ein 75 Stunden The Witcher mit 83% (Testurteil nach nur einem geschätzten Drittel der Spielzeit) frage ich mich persönlich, ob die 94er Bewertung gegen eine 83er gerechtfertigt ist oder ob man nur Crysis einen guten Verkaufsstart ermöglichen will. Nicht das ich Crysis schlecht machen will, aber wenn es auf dem gleichen schwachen Redakteurs PC wie TW getestet würde, wäre von der tollen Grafik auch nichts mehr zu sehen und dann wärs auch nur ‚just another shooter’.

Genau da rum geht es mir.

83% ist sehr gut, schreibt ihr. Was ist den 94%? Ist Crysis wirklich das (fast) perfekte spiel? Hmmm. Kanns doch nicht sein wenn es schon nach 12 Stunden vorbei ist.

Sry @Thomas da ich Deine Bewertung mit der Crysis Bewertung vergleiche.

Ich habe übrigens den T.W. Test noch nciht gelesen aber die o.g. Zitate hören sich ja sehr schön an.
 
AW:

Vordack am 30.10.2007 15:09 schrieb:
deadlyeye am 30.10.2007 15:00 schrieb:
Wenn ihr ein 12 Stunden Crysis mit 94% wertet und ein 75 Stunden The Witcher mit 83% (Testurteil nach nur einem geschätzten Drittel der Spielzeit) frage ich mich persönlich, ob die 94er Bewertung gegen eine 83er gerechtfertigt ist oder ob man nur Crysis einen guten Verkaufsstart ermöglichen will. Nicht das ich Crysis schlecht machen will, aber wenn es auf dem gleichen schwachen Redakteurs PC wie TW getestet würde, wäre von der tollen Grafik auch nichts mehr zu sehen und dann wärs auch nur ‚just another shooter’.

Genau da rum geht es mir.

83% ist sehr gut, schreibt ihr. Was ist den 94%? Ist Crysis wirklich das (fast) perfekte spiel? Hmmm. Kanns doch nicht sein wenn es schon nach 12 Stunden vorbei ist.

Sry @Thomas da ich Deine Bewertung mit der Crysis Bewertung vergleiche.

Ich habe übrigens den T.W. Test noch nciht gelesen aber die o.g. Zitate hören sich ja sehr schön an.

Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
 
AW:

Vordack am 30.10.2007 15:09 schrieb:
Ich habe übrigens den T.W. Test noch nciht gelesen aber die o.g. Zitate hören sich ja sehr schön an.
Dann hängst du dich also nur und einzig allein an der Prozentzahl auf?
Sollte man nicht den Test gelesen haben um sich ein Urteil über eben diesen zu bilden? Du kannst übrigens hier lesen: http://www.pcgames.de/?article_id=619190
 
AW:

McDrake am 30.10.2007 15:15 schrieb:
Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
Jetzt im ernst?
Ja. Entscheidend für das Ergebnis ist einzig und allein die durchschnittliche Freude des Testers. Ob er das fünf, zehn oder fünfundzwanzig Stunden hatte - egal.
 
AW:

McDrake am 30.10.2007 15:15 schrieb:
Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
Jetzt im ernst?

Das wurde doch auch schon öfter gesagt.
Wäre auch irgendwie unfair da ein Rollenspiel immer eine längere Spielzeit vorweisen kann als ein Ego-Shooter. Deswegen muss der Shooter nicht weniger Spaß machen. Man stelle sich mal vor Crysis hätte eine Spieldauer von 70 Stunden... ich würd wohl spätestens nach einem Drittel abbrechen...
 
AW:

Muehlenbichl am 30.10.2007 15:31 schrieb:
McDrake am 30.10.2007 15:15 schrieb:
Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
Jetzt im ernst?

Frage ich mich auch grade. Wurde MOH:Airborne nicht u.a. auch wegen seiner kurzen Spielzeit abgewatscht?

Gruß
Ja, textlich - aber nicht in der Wertung. Die ergab sich ganz einfach deswegen, weil auch in der kurzen Zeit nicht so übermäßig Adrenalin ausgeschüttet wurde.
 
AW:

Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
Das hab ich auch nicht so gefordert, aber:
"Die Betafassung hat uns 25 Stunden köstlich unterhalten ... Gemessen an den bisslang erreichten Skills und Kapiteln dürfte man zum durchspielen in etwa die dreifache Menge an Zeit benötigen." (Zitat der TestAbrechnung)

So leids mir tut, aber ihr habt gerade mal das erste Drittel gespielt und bewertet das ganze Game... Nicht das ich vielen Argumenten des Tests nicht zustimmen würde (bin ca. auch soweit :ugly: ), aber es sollte doch in die Wertung einfließen das ihr trotz doppelter Testzeit bei dem Spiel zwar super unterhalten aber noch nicht mal die Hälfte gesehen habt.

Wie kämpft sichs denn später gegen Strigen?
Wie verläuft die Story weiter?
Wer sagt euch das die Motivationskurve nicht noch steil ansteigt, was bei der lustigen Spielzeit/Spaßpunkte-Bewertung das Game noch um zig % schwanken lassen könnte?

Eine 2 Minuten Demo kann man recht leicht auf 90+% Spielspaß bekommen (ca. solange macht ja sogar moorhuhn spaß), ein 75+ Stunden Spiel hats da etwas schwerer. Trotzdem bekommt der 'Kurzfilm' gleich 94%, ich erinner mich noch an Unreal2 und die Diskussion über Zpielspaß/Zeit.
Aber wie gesagt das zeitliche war eher auf die mangelnde Testzeit bezogen, nicht auf die Durchspielzeit.

EDIT: "Ja, textlich - aber nicht in der Wertung. Die ergab sich ganz einfach deswegen, weil auch in der kurzen Zeit nicht so übermäßig Adrenalin ausgeschüttet wurde."
Heisst also wenn ein Spiel zu kurz ist bekommts Abzug weil man nicht reinfindet (=zuwenig Adrenalin) und wirds zu lang (>20 Stunden?) gibts Ermüdungserscheinung (Adrenalin verbraucht?) oder wie? Entweder ihr wertets ganz oder gar nicht, aber diese adrenalinausschüttungs These widerspricht irgendwie eurer Motivationskurventheorie in der ihr streng in Spaß in dieser Stunde wertet:)
 
AW:

Chemenu am 30.10.2007 15:21 schrieb:
McDrake am 30.10.2007 15:15 schrieb:
Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.
Jetzt im ernst?

Das wurde doch auch schon öfter gesagt.
Dass der Umfang in keiner Weise mit dem Spielspass zu tun hat, find ich.. hmm..
weiss ned ;)

Krass ausgedrückt:
Wenn ein Game 50€ kostet und nach einer Stunde durchgespielt ist (auch wenns super unterhalten hat), bekommt ne höhere Wertung, als ein sehr gutes Spiel, dass über Tage fesselt und 20€ kostet?
 
AW:

Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Wir bewerten den Umfang eines Spiels nicht für die Endwertung. Unter keinen Umständen. Niemals.

Wußte ich nicht, war auch nur ein Beispiel.

OT

Läuft Crysis auf allen getesteten Systemen problemlos?
Ist die Gegner KI über alle fragen erhaben.
Ist das Speichersystem tadellos?
Sind die Ladezeiten gering?
Hat es eine Mitreissende Hintergrundgeschichte?
Kann man seine Items Sockeln?
Kann man selber Waffen herstellen & modifizieren?
...

Nur wenn alle fragen mit 1+ bewertet werden können ist so ne Wertung doch gerechtfertigt.

Die letzten beiden Punkte würde ich mir nähmlich für den perfekten Shooter wünschen :D

/OT
 
AW:

deadlyeye am 30.10.2007 15:35 schrieb:
Burtchen am 30.10.2007 15:11 schrieb:
Ja, textlich - aber nicht in der Wertung. Die ergab sich ganz einfach deswegen, weil auch in der kurzen Zeit nicht so übermäßig Adrenalin ausgeschüttet wurde.
Heisst also wenn ein Spiel zu kurz ist bekommts Abzug weil man nicht reinfindet (=zuwenig Adrenalin) und wirds zu lang (>20 Stunden?) gibts Ermüdungserscheinung (Adrenalin verbraucht?) oder wie? Entweder ihr wertets ganz oder gar nicht, aber diese adrenalinausschüttungs These widerspricht irgendwie eurer Motivationskurventheorie in der ihr streng in Spaß in dieser Stunde wertet:)

Davon war doch nie die Rede.
Bei MoH:Airborne war anscheinend einfach nicht genügend Action geboten, sprich der Spielspaß war nicht hoch genug für eine bessere Wertung.
Das war mit "Adrenalin" gemeint. ;-)

Spiele die zu lang geraten sind könnten indirekt durch die Motivationskurve "abgewertet" werden, z.B. DOOM³.
Läuft man schon seit 4 Stunden durch immer gleich aussehende Alpha Labs wirkt sich das negativ auf die Motivation und somit auf die Wertung aus.
Dabei ist aber die Spieldauer an sich keinesfalls der Grund für die schlechtere Wertung.
 
AW:

deadlyeye am 30.10.2007 15:00 schrieb:
die % Angabe in einem Fachmagazin sollte schon Aufschluss über die Qualität des Spiels geben, und diese (weitestgehend) unabhängig vom Tester. Nimm es mir nicht übel, aber ich lese die PCG (schon seit über 13 Jahren) und nicht die 'Gesammelte Testberichte von PF/SW/RH etc.'. Wenn ihr einem Spiel 90% und dem anderen 83% gebt wertet ihr das eine besser als das andere. Der Leser, der in euer Magazin das Vertrauen steckt, das sie so gut es geht neutral werten, will durch die % Angabe sagen können 'Das Spiel und dieses interessieren mich, eins von beiden leiste ich mir und das ist besser bewertet'.
Jo! "Ich bin ich" ist ja schön und gut und der Stil vom Weiß mit eher überkritischer Art Spiele zu testen gefällt mir eh am Meisten, aber z.B. im PCG-Einkaufsführer steht nur eine, "die" PCG-Wertung und nicht "Herr Weiß, ein Mitarbeiter von PCGames vergab [Wertung soundso] weil Pro... Contra....". Es wird, solange es Wertungen gibt, auf diese doofe Zahl reduziert und daher müssen die untereinander möglichst vergleichbar sein. Da kann man imo schwer sagen das man die eigenen Wertungen anhand des eigenen Geschmacks vergibt und die Anderen sollen ihren Kram anhand ihrer Vorlieben durchziehen.


ThomasWeiß am 30.10.2007 13:21 schrieb:
dann können wir uns die Motkurve auch sparen und wieder nach dem Bauch bewerten.
Sinnvolle Idee. :top: :-D :-P



Ich tauche auch lieber in längere Geschichten ein, die dann ev. auch mal ein paar Durchhänger haben dürfen. Aber wenn ein Spiel nach unter 10 Stunden vorbei ist, dann bin ich beim Tauchen ja nicht mal richtig nass geworden und das würde eine MK bei mir nachträglich nach unten ziehen.......
 
AW:

deadlyeye am 30.10.2007 15:35 schrieb:
So leids mir tut, aber ihr habt gerade mal das erste Drittel gespielt und bewertet das ganze Game...

Du zitierst den Beta-Test. Natürlich haben wir weiter gespielt. Der Test, um den es hier geht - es ist der finale. Da kommt das von dir Zitierte nicht vor.
 
AW:

Chemenu am 30.10.2007 15:52 schrieb:
Dabei ist aber die Spieldauer an sich keinesfalls der Grund für die schlechtere Wertung.

Ich wäre schon dafür, die Spieldauer irgendwie in die Wertung mit einfließen zu lassen. Nur ein kurzes Beispiel: Stellt euch 2 absolut klasse Rollenspiele vor, bei denen einfach alles passt, so das sie eigentlich die exakt gleiche Wertung erhalten müssten. Es gibt nur einen Haken: das eine ist nach nem Stündchen zu Ende das andere nach 100. Da kann man doch unmöglich dieselbe Wertung verteilen, oder? Selbst dann wenn bei beiden Spielen die Motivationskurve gleichbeibleibend hoch war.

Ihr beschreibt zwar in der "Test-Abrechnung" ziemlich genau mit wieviel Stunden Spielzeit man rechnen darf, aber ich finde schon das man den Fleiß bzw. die Faulheit von Entwicklern, durchaus noch etwas mehr hervorheben kann. Wenn nicht durch die % dann halt irgendwie anders - wie genau weiß ich auch ned, aber für solcherlei Dinge werdet ihr ja (fürstlich) bezahlt ;-) :-P

Gruß
Muehle
 
AW:

Muehlenbichl am 30.10.2007 16:06 schrieb:
Chemenu am 30.10.2007 15:52 schrieb:
Dabei ist aber die Spieldauer an sich keinesfalls der Grund für die schlechtere Wertung.

Ich wäre schon dafür, die Spieldauer irgendwie in die Wertung mit einfließen zu lassen.
Dabei vermischst du IMHO Dinge, die nicht zusammen gehören - Qualität und Preis-Leistung. Wir geben separat an, wie lange gespielt wird, der Leser macht sich selbst ein Bild und fällt eine Kaufentscheidung. Es bleibt dabei: Wir bewerten einzig die Unterhaltung eines Spiels.
 
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