RedDragon20
Spiele-Professor/in
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Dazu zitiere ich mal einen Satz aus einem anderen Forum, der das Ganze sehr gut beschreibt:Kann ich dir sagen: Profit.Auf Gamest...ist ein Gameplay Test video von ner halben std glaube ich über Arcania.Nachdem ich das geschaut hatte war ich schon bedient^^
Kampfsystem -billig
NebenQuest -einfallslos-zu wenig
Char System -billig (1 öder bildschirm um seine EP zu verteilen)
QuestHelper ... omg
naja usw ...
Echt traurig das sich Spiele in letzter Zeit nurnoch an anscheinend Gehirnamputierte Zombis richten für die selbst das Tutorial zu schwer ist.
In gothic 3 sagt einem ein NPC in ner quest (töte Wölfe,sie sind nördlich irgendwo in einer Höhle)
In Arcania zeigt dann halt ein schöner großer Pfeil auf der >>Minnimap<< wo genau diese höhle zu finden ist.
Muß dazu sagen das man diese Funktion abstellen kann aber trotzdem....
Warum wird denn alles so auf kinder einfach getrimmt.
Bitte Bitte Two Worlds 2 rette mich.Sonst ist weit und breit nix mehr am RPG Himmel zu sehn
Und daran ist ja nun nichts verwerfliches. Spiele sind ein Massenmedium geworden und dementsprechend müssen sich die Entwickler eben auch an die Masse richten. Spiele, wie Dragon Age: Origins, DsA4-Drakensang etc. sind teilweise eher für Fortgeschrittene, die Wert auf Langzeitmotivation und Tiefgang legen. Aber die gibt es zu wenig, um die Kosten für so ein Spiel zu decken. Daher muss man eben Kompromisse eingehen und die Tiefgangschraube herunter drehen. Und besonders Jowood muss sich wohl anstrengen, um nicht noch mehr Verluste einzufahren.
Ein Maler kann sich eben auch keine Kunstwerke bei der Arbeit erlauben, sofern es nicht vom Kunden gewünscht ist. Er muss seine Arbeit sorgfältig und korrekt machen.
Und ich persönlich finde, dass Spellbound eben dies mit Arcania geschafft hat. Es ist ein solides, gutes erstes RPG der Entwickler geworden. Mehr habe ich nicht erwartet, schon gar kein "echtes" Gothic.
"Man tut den Leuten keinen Gefallen, wenn man ihnen die Latte nur immer tiefer ansetzt, man muss sie nur ermutigen sich anzustrengen höher zu springen."
Das ist genau der Punkt. Man liest immer, dass man ja etwas vereinfachen müsse, weil es die Masse sonst nicht spielen kann. Die Spielemagazine werten Spiele ab, weil es "nicht einsteigerfreundlich sei", oder weil die Lernkurve zu steil sei. Das ist aber genau der falsche Ansatz. Wo soll das noch enden: Sind die Spiele irgendwann selbstablaufende Filme, bei denen man gar nichts mehr machen muss? Ab und zu eine Taste drücken? Wie weit soll die Verblödung denn noch gehen? Stattdessen sollte man die Spieler und vor allem die Entwickler ermutigen, wieder mehr auf anspruchsvolles zu setzen. Der Masse muss gezeigt werden, dass auch Anspruch oder Spiele bei denen man das Hirn einsetzen muss, Spass machen können.
Wenn wir aber zulassen, dass die Latte immer tiefer gelegt wird, dann werden wir nie wieder die Spiele bekommen, die wir uns wünschen oder erträumen. Das bezieht sich jetzt nicht nur auf Spiele, sondern auf viele Bereiche im ganzen Leben. Wir entwickeln uns immer weiter zurück, doch die meisten merken es nicht.
Hier sind in erster Linie auch die Spielemagazine gefragt, dass sie anspruchsvolles fördern. Sie stehen ja in direktem Kontakt mit Entwicklern, dass sie ihnen klar machen, dass es da draußen auch viele Leute gibt, die keine oberflächlichen Spiele wollen, sondern anspruchsvolle Spiele, die eine ordentliche Spieltiefe bieten... und keine Fast-Food...Burger....die schmecken vielleicht ein, zwei mal gut, doch von mehr bekommt man Magenschmerzen und man wünscht sich endlich wieder was richtiges zu essen..... und so ist das auch bei den Spielen.
Ich sage ja auch nichts anderes.
Ich gebe dir da vollkommen Recht.Aber betrachten wir doch mal "innovative" und anspruchsvolle SPiele und deren Verkaufszahlen/Wertungen bei den Kunden. Mirrors Edge war ein herausragend gutes SPiel und ich habe es gewiss 10x durchgespielt. Allerdings floppte es, obwohl es gut bewertet wurde. Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück.
Weiteres Beispiel: Radon Labs musste Insolvenz anmelden, weil sich ihre Spiele eben nicht so gut wie erhofft verkauft hatten, wohl weil den entweder das Setting nicht gefiel oder aber das sehr ansprungsvolle Regelwerk nicht zusagte/zu schwer zu erlernen war (reine Vermutung, aber sicherlich nicht unbegründet).
Und jetzt sieh dir Moorhuhn 3D (CoD-MW2) an. Merkst du was? Einfache Spiele ohne Tiefgang verkaufen sich viel besser.
Sicher kann man jetzt sagen, dass mein Vergleich hinkt (Apfel und Birnen, jaja), aber hier geht es mir mehr ums Prinzip. Aber im Klartext heißt das: Eine ultrarealistische Militärsimulation wird sich heutzutage niemals so gut verkaufen, wie ein CoD-MW2.
Entwickler legen ihren Fokus vermehrt auf Konsolen, weil man dort dank der mit wenig Tasten belegten Gamepads und der schwächeren Leistung kein allzu anspruchsvolles Gameplay oder supergeile Grafik auf den Tisch legen kann. Das spart Entwicklungszeit und Hirnschmalz der Kunden, was widerum zu mehr Profit führt.

) denn ich hatte keine nennenswerten Bugs
. Auch die Vegetation ist gelungen. Seen und Wasserfälle sorgen für einen kurzen Stop um es zu genießen; kurz: Die Texturen/Grafik gefallen MIR ziemlich gut aber Grafik ist ja sowieso Geschmackssache.