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Spieler über 30: Wenn Job und Familie das Gaming verändern - Ü30-Special Teil 2

Mal hier eine Stunde, dann 30 Min. afk, dann eine Runde weiter gemetzelt, dann wieder afk....das war bei mir früher anders. Da habe ich permanent zig Stunden vorm Monitor gehockt....
Kommt mir bekannt vor. 10 Minuten lang D3 gespielt und schon a)klingelt das Telefon/Haustür, b) hat die Frau wieder nicht genug Arm und braucht Unterstützung, c) streicht der Kater um die Füsse und verlangt lautstark nach Aufmerksamkeit/Futter usw. ^^ Koop ohne Pause muss da von langer Hand geplant und rechtzeitig angekündigt werden. ;)

Wenn ICH mal sowas wie "Errate das Lied", "Puzzle Quest" oder den "Landwirtschaftssimulator" (nix gegen Leute die das gerne spielen ;-)) anfangen will lass ich mich vorher einschläfern :-B
"Puzzle Quest" spiel ich auf dem NDS und das ist alles andere als anspruchslos. Und es eignet sich hervorragend um die knappe Stunde im Zug zur Arbeit sinnvoll zu nutzen. Und wenn man ein bissl seine grauen Zellen auf dem Arbeitsweg trainieren möchte, kann ich "Scribblenauts" neben "Picross/Picross 3D" und der "Professor Layton"-Reihe auch nur empfehlen.

Bei der Aufzählung im Artikel ist mir spontan "Uncharted" eingefallen. Das ist ein Spiel wie geschaffen für mich. Egal ob ich nur 20 Minuten oder doch ausnahmsweise mal 2 Stunden zum spielen komme: Die Speicherpunkte sind dermassen fair gesetzt wie ich es noch in keinem anderen Spiel (ohne freie Speichermöglichkeit) erlebt habe. Da ich bisher allerdings nur den ersten Teil geschafft habe zu spielen, kann ich nichts dazu sagen, ob sich dieses faire Speicherpunktsystem durch die komplette Reihe zieht.

In diesem Sinne: Schöner zweiter Teil des Specials Marc und ich hoffe es folgen noch ein paar. ;)
 
Also der Landwirtschaftssimulator ist absolut nichts für mich, Ich spiele trotz UhU immer noch gern Spiele wie die GTA-Reihe (freue mich auf GTA V), Batman Arkham City/Arkham Asylum und freu mich auf Arkham Origins und zocke auch gern mal SciFi-Shooter oder 2. WK-Shooter oder auch Strategiespiele.

Das wichtigste wäre in meinen Augen, Kinder vor Spielen die nicht für ihre Sinne bestimmt sind, abzuschotten. Sprich einem 12 jährigen kein COD oder gar FEAR vorzusetzen oder es dabei zuschauen zu lassen. Ob man einen 17 jährigen vor einem (human designten) FSK 18 Spiel abschotten muß ist hingegen immer eine individuell zu beantwortende Frage.

Aber trotz Familie würde ich in meiner Freizeit nicht auf Spiele verzichten wollen. Und ich würde mein Genre für mich persönlich auch nicht wechseln wollen. Daß ich dann mit Junior (falls vorhanden) vielleicht doch mal ein Kinderspiel spiele ist eine andere Sache.
 
30er werden völlig falsch dargestellt. Sie wollen nicht anspruchloses und schnelles, sondern das Gegenteil is der Fall. Man will Spiele mit Anspruch und Tiefe ,die einen lange fesseln
imho hängt dass nicht vom alter sondern von der art der anstellung ab: Ein guter Freund (35) schwört auf ultra-harte games à la demon souls, gow auf hard etc. Ich bin da (zugegebenermaßen) eher Anhänger der leichten Kost... ich komm nämlich oft ziemlich brain-dead aus der harke und brauch dann definitiv _kein_ frustrierend schweres game sondern eher was auf TV-Niveau (z.B. Uncharted 3).
 
War früher extremer Hardcore Gamer. Schule und Job...pf... Krankenschein und dann 2 Wochen 3 Games gleichzeitig gesuchtet.

Die Story konnte nicht zu lang sein, die Spielwelt nicht zu Groß und mein virtueller Penis nicht zu lang sein...

Nun bin ich 32...

Was hat sich geändert?


Höchstens 2/3 Story Games im Jahr und auch nur wenn es nicht irgend so ne Grütze Marke Skyrim und co ist. Story muß in 5/8Std durch sein ohne groß Theater zu machen mit frustenden Stellen.

Ansonsten nur noch Battlefield 3 MP... wobei ich selbst hier kaum noch anzutreffen bin da PC Gaming. Durch 9Std im Büro hocken, habe ich mittlerweile null bock mehr auf PC Daheim zumal Thrombose auch ein wichtiges Thema wird dank dem ach so tollen Büro Stuhl dem man jedem Sofa vorziehen sollte ;)

Und ansonsten eigtl nur noch so krämpel wie Wii. Habe die Wii immer nur belächelt aber nun geht nix über 10min Mario Kart und gut ist...


Auch wenn Jugendliche aufschreien werden bzw junge Erwachsene aber es wird sich noch viel ändern. Klar tut es das definitiv nicht bei jedem aber die Meisten werden es zu spüren bekommen.


Bestes Beispiel Party Gänger:

Mit 20: Ich werde immer Party machen egal wie Alt
Mit 28: Oh ne ich bin Müde... Morgen vielleicht ;)
 
Solange es eine gute Mischung zwischen seichten, kurzen Spielen und langen, richtigen Hardcorespielen gibt, ist das ja alles kein Problem. Dann wird ja jeder bedient. :-)
 
Das einzigste was mir fehlt sind die wirklichen Hardcore!-Games. Wo bleibt ein Janes 688 I Hunter Killer oder ein Silent Hunter wie bis zu Teil 3/4 ? Wo bleibt ein neuer Flugsimulator Professional ? Wo bleibt ein Splinter Cell im Old School Style wie bei den ersten 2-3 Teilen ? Wo bleibt ein Hitman wie es die ersten 1-2 Teile ausgemacht hat ? Wo bleibt ein Flugsimulator wie damals IL-2 Sturmovik ? Der Nachfolger ist nur noch ein Schatten davon (keine FF-Unterstützung).

Das nenne ich Hardcore Games. Und nicht die casualisierten Fassungen von früheren Hardcoregames.
 
Das nenne ich Hardcore Games. Und nicht die casualisierten Fassungen von früheren Hardcoregames.
Ganz ehrlich? Ich vermisse ultra-realistische Hardcore-Simulationen oder bockschwere Schleich-/Prügel-/Actiontitel nicht wirklich. Ähnlich wie jemand in einem Kommentar zum ersten Teil des Specials meinte: "Ich will spielen, nicht arbeiten!". Und ich vermute mal die Masse der "älteren" Spieler sieht das ähnlich. Es wird sicher immer eine kleine Gruppe geben, die solche Spiele mit Leidenschaft und Hingabe spielt oder spielen möchte, aber diese Gruppe scheint zu klein zu sein, als das die Entwicklung solcher Spiele für die Studios/Publisher rentabel wäre.

Ein Spiel, von dem ich vorher schon genau weiss, das ich tausend Tode sterben werde, landet unter gar keinen Umständen in meinem Einkaufswagen, da kann die Story und/oder das Gameplay noch so gut sein. Und eine Simulation, bei der ich vor dem ersten Tastendruck ein zweiwöchiges Handbuchstudium durchführen muss ebensowenig. Und ich habe "Janes AH-64D Longbow" gespielt ... das Handbuch hätte so in der Form auch bei der Pilotenausbildung der US Armee dienen können. ;)
 
Ich habe meinen ersten C64 in alter von 12 Jahren geschenkit bekommen. Dürfte in den mittleren 80ern gewesen sein. Seit dem bin ich Spielkind. Ich habe seit dem die meissten Veränderungen in der Spielebranche mitgemacht, hatte danach einen C128D, einen Amiga 2000, und ab da ging es mit einem 386-25er weiter. Zu der Zeit war ich so 19 denke ich.

Über die Jahre ist Computerspielen immer mein Haupthobby gewesen und es hat mich immer begeistert. In den letzten Jahren ist mir aufgefallen daß ich trotzdem nicht vollends befriedigt bin. Ich bin zwar ein Spielkind, aber vor ner Kiste hocken soll alles sein?

Für mich habe ich gemerkt daß ich die vollkommene Erfüllung nicht in Compuerspielen sondern in Sport und Musik finde, also SELBER Sport zu machen und SELBER zu musizieren. Dagegen loooost Computerspielen immer ab. Wenn ich heutzutage meinen Tag plane dann merke ich daß ich Zeit für Volleyball finde, mir Zeit zum Gitarrenspielen gebe, Zeit mit meiner Freundin verbringe und am Ende des Tages merke ich: "Oh, nun, hattest heute wieder keine Zeit irgendwas zu daddeln." Aber das ist kein schlechtes Gefühl da mein Tag erfüllt war. Nicht umsonst habe ich zocken immer als "Die schönste langweilebewältigung der Welt" tituliert. Für mich bringt Zocken immer Spaß, Spaß im RL zu haben geht für mich aber immer vor und im RL zu spielen (Sport, Gitarre), dagegen ist selbst Zocken öde. ;)
 
Eine tolle Kolumne Herr Brehme,

ich spiele seit ich laufen kann, womöglich sogar noch vor der Zeit. Das hat sich über die letzten 15 Jahre auch stets als mein "Haupthobby" behaupten können. Mittlerweile muss ich aber gestehen dass ich der Recycling-Agenda der größeren Publishern einfach nurnoch überdrüssig bin. Jedes Jahr freue ich mich auf weniger Titel, jedes Jahr ist "mehr von dem selben" dabei. Diese Art des Recyclings findet in KEINEM anderem Unterhaltungsmedium so dreißt statt, begründet durch "hohe Kosten, hohe Risiken". Diese Haltung hat mir dem Spass an meinem Hobby mehr oder weniger zerstört, und ich fange an mich als Gamer zu schämen. Einzig Rome II sowie GTA V reizen mich dieses Jahr noch, weder für Battlefield noch für Call of Duty kann ich irgendeine Zuneigung anderer verstehen. Darüber hinaus passiert im RL auch immer mehr von Bedeutung, Verantwortung wächst etc. Ich weiß nicht wie lange ich noch als der aktive Gamer der ich vor 4 Jahren war noch anzutreffen bin. Lediglich ein Besuch der GamesCom fehlt im Lebenslauf, wird dieses Jahr aber endgültig nachgeholt, ob ich danach noch weiterhin so aktiv Spielen werde kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke nicht das ich mit dieser Haltung alleine bin..
 
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