Spieler über 30: Wenn Job und Familie das Gaming verändern - Ü30-Special Teil 1

MarcBrehme

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Zum Artikel: Spieler über 30: Wenn Job und Familie das Gaming verändern - Ü30-Special Teil 1
 

USA911

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Schöner Artikel.

Klar ändert sich das Spieleverhalten, weil man es ja an seine Umwelt ausrichtet.
Geändert hat sich eigentlich nicht viel zu früher, ausser das die gemeinsamen Spielstunden mit Freunden sehr selten, bzw. schwer wurden zu organisieren. Denn schließlich müssen die auch ihre Verpflichtungen nachgehen. Früher nach der Schule, wusste man, das man nun Zeit hat. Aber in der Berufswelt, arbeitet jeder unterschiedlich.

Die Freundin will man auch nicht vernachlässigen sowie die Sozialen Verpflichtungen... daher ist es jetzt schwerer einfach zu sagen " Who cares - die nächsten 10 Stunden gehören mir und dem PC"

Aber im allem ist man immernoch mit dem gleichen Herzblut dabei ...

Und nichts verbindet einen mit der Jugend so wie die Spiele. Sagte doch glatt ein Schüler zu mir: "Krass hätte nicht gedacht das Sie BF3 zocken"
 

sauerlandboy79

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:-D

Der Artikel spricht mir aus der Seele. Ablegen werde ich mein Zocker-Hobby garantiert nicht, aber eben weil ich nicht mehr soviel Zeit dafür erübrigen kann wie noch in meinem früheren Single-/Kinderlos-Leben, habe ich es mir angewöhnt, nur noch Spiele zu kaufen und zu spielen, die mich ernsthaft interessieren und mit denen ich mich definitiv beschäftigen möchte. Zwar könnte ich dadurch manch andere Genre-Perle verpassen, aber hier muss man(n) gewisse Prioritäten setzen.

3-4 Abende á 1-2 Stunden die Woche schaffe ich meistens, mehr ist da unter normalen Umständen nicht drin. Wenn ich mal komplett freie Bude habe (Frau am Arbeiten, Kind im Kindergarten, ich wegen freien Tag zuhause), nutze ich gerne die Gunst der Stunde(n). ;)

In einem Punkt ist es bei mir jedoch anders:
Ich liebe lange Spiele (Umfang von 20 Stunden und mehr) nach wie vor, daran hat sich an meinem heutigen Lebensalltag nichts geändert. Ultrakurze Casualspiele sind bei mir extreme Ausnahmen.
 
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Meatsucker

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Schöner Artikel :)
Ich selbst werde bald 39, bin voll berufstätig, habe aber keine Kinder. Daher kann ich mir durchaus noch etwas mehr Zeit zum spielen nehmen. Zum Glück steht meine Frau ebenfalls auf Spiele, sie schaut entweder zu, wenn die Geschichte spannend ist, oder zockt neben mir auf dem Handy oder dem Tablet.
 

sauerlandboy79

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das ist aber mächtig viel.
so viel hab ich in meinem ganzen leben noch nie gezockt, zumindest nicht regelmäßig. :]
Mächtig viel ? Ich schrieb ja 1 bis (!) 2 Stunden. Wäre schon glücklich, wenn ich die 2 Stunden wirklich voll bekäme. :B
So ne Zockersession von 2 Stunden und mehr, solch einen Traum kann ich mir seltener erfüllen. ;)
 

sauerlandboy79

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Schöner Artikel :)
Zum Glück steht meine Frau ebenfalls auf Spiele, sie schaut entweder zu, wenn die Geschichte spannend ist, oder zockt neben mir auf dem Handy oder dem Tablet.
Das Glück teile ich auch, einen gemeinsamen DVD-Abend oder Gequatsche am Abend möchte Madame der Abwechslung wegen aber auch. Da muss Herr Sauerland dann doch hin und wieder die Computermaus liegen lassen, so schwer es ihm fällt. :-D
 

dbCF

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Ich fühle mich auf einmal so alt. :( Vielen Dank dafür, Marc!

Dabei bin ich noch kein Ü30, sondern ein E30 (also "exakt 30"). Dafür ist mein zweites Kind noch keine 6 Wochen alt. Seit 6 Wochen bin ich also unfassbar froh, wenn ich mal 'ne halbe Stunde Zeit habe und munter genug bin ein bisschen zu zocken. Haushalt, Bilder vom Kleinen aufbereiten und Schlafmangel fordern ihren Tribut. Das ist das erste Mal seit 25 Jahren, dass ich richtig gebremst werde. (Irgendwie klingt das heftig: "Ich zocke seit einem Vierteljahrhundert".)

Mit einem Kind (bald 2) sah das noch anders aus. Während sie mittags oder abends schlief konnte ich mir gemütlich die Füße am SLI wärmen. Zum Glück ist jetzt Sommer, so dass ich nicht frieren muss. ;)

Wie im Artikel korrekt geschrieben, bevorzuge ich schnelle und simple Spiele, zur Zeit Gunpoint. Nummer 47 muss sich aktuell ohne mich die Zeit vertreiben. Ich hoffe, es geht im gut...

Irgendwann habe ich bestimmt auch mal Zeit Home zu spielen. Da man nicht speichern kann, sollte man ca. 90 Minuten Zeit haben um es durchzuspielen. Ich war wohl nicht den ihre Zielgruppe.

Ich kaufe auch weiterhin fleißig Spiele, immer in der Hoffnung und Erwartung, dass ich dafür irgendwann Zeit haben werde. Irgendwann...

Carsten
 
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sauerlandboy79

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Mit einem Kind (bald 2) sah das noch anders aus. Während sie mittags oder abends schlief konnte ich mir gemütlich die Füße am SLI wärmen. Zum Glück ist jetzt Sommer, so dass ich nicht frieren muss. ;)
*schwärm*
DAS war noch ne gute Zeit. Die gut 2 Stunden Mittagsschlag des Kurzen habe ich damals auch gern ausgenutzt. :-D
Zu dumm, dass Kinder älter und größer werden. Jetzt muss man sich ja dauern damit beschäftigen.. :B :-D
 

LordGosarII

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Ich bekenne mich, ich ziehe mit Pad, Tablet und Smartphone richtung WC ("W"elcome to "C"onference). Da wir Ü30 aber jetzt unter uns sind...spätestens wenn der Hinter taub ist vom Sitzen sollte man den SPielplatz wechseln. Ansonsten Top, grandios, ich fühl mich beschrieben
 

lead341

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Wieviel Zeit man in einem bestimmten Lebensabschnitt mit einem Hobby verbringt, hängt zum einen von ganz diversen Randparametern ab, zum anderen natürlich auch, ob man wirklich mit Herzblut dabei ist (wie ein Kommentator vorher schrieb).
Ich habe Familie (33 J., 2 Kinder) und sehe mich gemeinsam mit meiner Verlobten als guten, fürsorglichen Vater. Trotzdem hat sich an meinem Spieleverhalten kaum etwas geändert - 7-8 Stunden Might and Magic Heroes VI oder Dragon Age pro Tag sind heute noch genauso drin wie vor vielen Jahren. Und für meine Hobbyastronomie reicht die Zeit sogar auch noch. Es bestehen jedoch folgende besondere Randparameter:

- ich bin selbständig und habe ein home office. Zum einen hält sich der aktuelle Arbeitsaufwand in Grenzen bzw. ist sehr gut und effizient schaffbar. Dazu kommt, dass keine Zeit für Arbeitswege (bei manchen meiner Freunde gut 1 Stunde und mehr) "draufgeht". Ja, ich könnte im Moment noch mehr verdienen, wenn ich mehr Zeit aufwenden würde - allerdings ist mir meine Freizeit wichtiger als ein großes Auto zu fahren oder mir eine Rolex zu kaufen.

- meine Eltern wohnen in der Nähe (2 km) und "reißen" uns regelrecht die Kinder aus der Hand. Im Endeffekt ähnlich, als ich ein Kind war: ich habe sehr viel (und unglaublich gern!) Zeit mit "Oma und Opa" verbracht.

- meine Verlobte hat absoluten Respekt vor meinem Hobby. Sie weiß, dass dies mir sehr wichtig ist und würde dies nie infrage stellen. Im Gegenzug respektiere ich ebenfalls Ihre Freiräume und kümmere mich auch mal allein um die Kinder, wenn sie ins Sportstudio geht oder sich mit Freunden trifft.

- ich bin ein klassischer "In-doorer": d.h. Weggehen, Disko etc. waren nie wirklich so meine "Leidenschaften". Gerade wenn man kleine Kinder hat, ist man oft weniger mobil, kann nicht mehr ständig ausgehen (ich kenne das von einigen Freunden, die sich darüber immer und vehement beklagt haben, nachdem die ersten Kinder da waren). Für mich war das nicht das geringste Problem, da ich - wie gesagt - auch schon vorher eher der "Stubenhocker" war. Ich kann mich genauso stundenlang ans Bett meiner kleinen Tochter setzen und ein Buch lesen ;)
 

Nosi11

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pff, ü30^^ ;)

also ich hab jetzt mit 35, wo ich keinen Sport mehr mache bei dem ich 4 mal die Woche unterwegs bin und nicht mehr so oft in der kneipe oder auf partys hänge, fast noch mehr zeit zum zocken als vorher. und das mit 2 kindern. ok, die Zeiten sind anders. vor 20 Uhr ist halt nix drin, was für manche leute ohne kinder schon fast zu spät ist um irgendwas anzufangen. aber mit den richtigen leuten kein Problem.

ich hab nicht viel an fifa und online-ballereien, aber ansonsten spiel ich fast alles. von rennsimulationen über league of legends bis strategiespielen, allen möglichen Rollenspielen (ob off oder online) und shootern.

gerade heute da immer mehr mist in film und fernsehen läuft freu mich umso mehr über jedes spiel welches ne gute Story hat.

vielleicht sitz ich mal mit 60 mehr am tablet als am pc wie mein vater jetzt, aber bis dahin hab ich noch zeit ;P
 

Meatsucker

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Das Glück teile ich auch, einen gemeinsamen DVD-Abend oder Gequatsche am Abend möchte Madame der Abwechslung wegen aber auch. Da muss Herr Sauerland dann doch hin und wieder die Computermaus liegen lassen, so schwer es ihm fällt. :-D
Klar, das will meine auch. Seit die Qualität der Fernsehunterhaltung stark zugenommen hat (Walking Dead, Dexter, Sons Of Anarchy,Breaking Bad) hat das Hobby "Spiele" starke Konkurenz bekommen. Dank Festplattenrecorder lässt sich das aber alles gut timen. Beim Schauen, kriegt mein holdes Eheweib ordentlich den Rücken gekrault, und danach ist sie so zufrieden, dass ich wieder zocken kann. :-D
 

Del0ra

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Ich bin grade erst 30ig geworden, habe drei Kinder (6, 4 und 1 1/2 Jahre), die stehen für mich natürlich an oberster Stelle. Der Tagesablauf ist natürlich ein ganz anderer als früher und Zocken ist auch nicht mehr so viel möglich, aber wenn ich Spiele dann immer noch eher am PC und auch ein Skyrim oder ähnlich umfangreiche Titel. Auch MMOs. Ich zocke im Moment WoW und bissle Defiance, das eignet sich übrigens gut für eben mal eine halbe Stunde zocken!
Ein Tip von mir, wenn ich größere Rollenspiele zocke, dann lege ich mir eine Textdatei dazu an und wenn ich aufhöre schreibe ich mir auf was ich grad machen wollte, oder was mir wichtig erscheint, das ich dann auch nach einer oder zwei Wochen noch weiß was zu tun ist :)
 

BlackBetty466

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Auf mich passt der Artikel zu mindestens 95% :D

Habe letztes Jahr den PC als Hauptspielzeug durch die XBox360 ersetzt, jetzt ist noch ein Tablet dazu gekommen. Und Witcher 2 habe ich abgebrochen, weil mir aufgrund längerer Pausen die Story abhanden gekommen ist und ich mich immer wieder neu in das Kampfsystem einarbeiten musste :( Sowieso bin ich von aufwändigen Rollen- und Strategietiteln inzwischen gewechselt zu Spielen wie Rock Band, den Lego-Umsetzungen oder einfacheren Action-Titeln.
Und mein neuester Kauf war Guild Wars 2. Genau wie beschrieben möchte ich darin alle paar Wochen mal mit Kollegen den Feierabend verbringen.

War eine schöne Zeit mit ständigem Aufrüsten, Tunen und Optimieren des Systems und langen, ausgiebigen Zock-Sessions, aber heute geniesse ich neben meinem ausgefüllten Leben die wenigen Stunden des Casualgamings :cool:
 

Sheggo

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ich habe zwar noch keine Kinder, aber bin verheiratet und die Planungen für den Hausbau sind fast abgeschlossen. viel Zeit zum Spielen bleibt da neben 9-10h täglicher Arbeit kaum.

ich war schon immer Fan komplizierter und zeitaufwändiger Rollenspiele und Strategiespiele. daher kommt mir der erste Absatz sehr sehr bekannt vor :(
wenn man nur 30-60min Zeit hat, am Stück zu zocken, macht mir es überhaupt keinen Spaß mehr, mich jedes Mal wieder reinzufuchsen.
also zocke ich fast nur noch Sachen wie GRID2, Battlefield, etc. Momentan hab ich die PS3 vom Kumpel daheim für Last of Us; mal schauen wann ich durch bin und er sie wiederhaben kann ;)

war das früher noch schön, sich wochenlang durch Planescape, Baldurs Gate, Civ, Fallout, etc zu wursteln :D
 

Briareos

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Sehr, sehr schöner Artikel, dafür schon einmal vielen Dank Marc. Mit meinen 34 gehöre ich auch zu der angesprochenen Gruppe der Senioren-Gamer, wenn auch aktuell noch ohne kinderliche Mehrbelastung. (Was sich allerdings so schnell wie möglich ändern soll, vor allem wenn es nach meiner frisch Angetrauten geht. ^^)
Mist. Alles wieder vergessen. Wann hatte ich das letzte Mal gespielt? Vor zwei Wochen? Oder waren es schon drei?
*lach* Ich musste bei dem Satz unweigerlich daran denken, wie oft ich Oblivion schon neu gestartet habe, weil ich einfach keine Ahnung mehr hatte an welcher Stelle der Geschichte ich beim letzten Mal aufgehört hatte. Und ich hab es bis heute nicht durchgespielt ... *seufz*
Habt ihr euch mal überlegt, wie frustrierend es sein würde, vielleicht noch eine Woche nach dem Kauf auf ein noch immer in glänzender Folie verpacktes Assassin's Creed 4 oder Civilization 6 zu schielen, weil man noch immer nicht die Zeit hatte, es überhaupt mal auszupacken und zu installieren?
Soll ich meine Schande jetzt wirklich gestehen? Bei mir zu Hause liegt seit über anderthalb Jahren "Batman - Arkham City" rum ... noch eingeschweißt. Ich spielte damals den Vorgänger und hab mir deswegen den Nachfolger geholt. Der war gerade bei Amazon im Angebot und ich dachte mir so "Hey, kannst du ja nahtlos weiterspielen, wenn du den ersten Teil durch hast. Und was soll ich sagen ... ich hab den ersten Teil immer noch nicht beendet. -.-

Der Day-One-Patch für den MMO-Shooter Defiance beispielsweise war sagenhafte 23,8 Gigabyte groß und benötigte mit meinem mickrigen DSL-3000 fast zwei Tage zum Download.
Ich beschwere mich nie wieder über mein mickriges DSL-6000. ;)

Um auf die abschliessende Frage zu kommen: Ja, das Spielverhalten hat sich bei mir merklich verändert, allerdings nicht so sehr durch die berufliche Belastung sondern durch die Partnerschaft. Als Single bin ich von Arbeit heim gekommen und hab, wenn ich Lust hatte bis in die Nacht gespielt ... oder mal ein ganzes Wochenende durch. Aber seit der Partnerschaft geht's bergab (^.^) ...

Die ersten Monate eine Wochenendbeziehung, da blieb wenigstens nach der Arbeit noch zeit zum spielen. Aber wenn man dann zusammen lebt, wird es sehr schwer mal eine Stunde zum spielen zu finden. Ich arbeite 40 Stunden in der Woche; der Tag beginnt um 05:30 und inklusive Fahrtzeit bin ich gegen 17:30 wieder zu Hause. Der Geschirrspüler räumt sich nicht von alleine aus, die Wäsche muss gemacht, aufgehängt, abgenommen und im Schrank verstaut werden, die Katzen beschweren sich lautstark über den Zustand ihres Sanitärbereichs usw. usf. In der Regel schaffen wir die täglichen Arbeiten in 30 bis 45 Minuten, und genau dann hab ich (mit Glück) eine Stunde zum spielen. Denn irgendwann will man ja auch noch was essen und die Frau will einen auch mal zu Gesicht bekommen und besteht auf gemeinsam verbrachte Zeit. Und spätestens um 22 Uhr ist eh Schicht, der nächste Tag beginnt früh, dieser war lang und man will eh nur noch ins Bett.

3-4 Abende á 1-2 Stunden die Woche schaffe ich meistens, mehr ist da unter normalen Umständen nicht drin.
Mit Kind? oO
Wenn ich das jemals OHNE Kind schaffen würde, wäre ich heilfroh.
 
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Willforce

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Nach meiner Erfahrung kann ich nur raten, dsa zocken am PC weitestgehend einzuschränken. Der scheiß Computer kann mehr Schaden in einer Beziehung anrichten als man denkt! Ich persönlich witme meine zeit inzwischen lieber in die Familie. Ich persönlich zocke nur noch wenn ich abends mal allein sein sollte. Wenn wir mal gemeinsam zocken, dann bei schlechtem Wetter an der Wii, wo alle Spaß haben können und sich dabei auch noch bewegen müssen. :)
 

Seebaer

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Wenn die TV- und Spieleindustrie mal das bischen Hirn aufbringen würden, um zu merken, das die Menschheit nach 49 Jahren Lebenszeit nicht ausgestorben ist, würde manches anders aussehen. Auch in diesem Artikel ist die Menscheit mit 49 Jahren ausgestorben. Aber was machen Menschen über 49? Der Partner gestorben, das Geld geschrumpft, die meisten Freizeitaktivitäten nur für "Kinder": Zocken auf Teufel komm raus. Nur sind wir in unserem Alter sehr viel kritischer. ich bin 59, habe 170 Spiele, bis auf 6-7 Spiele, kann ich jedes ohne irgendeinen Zwang installieren und spielen. 2 Steamspiele (Skyrim, Fallout New Vegas) der Rest wurde wegen Internetzwangsterror boykottiert. Die ältesten Pharaoh und Baldurs Gate Spielerinen waren über 70!!! Um meinen Hochleistungsshuttle würden mich viele Big Tower Grünschnäbel beneiden, weil ich seit 15 Jahren meine PCs selber zusammenbaue und weiß, auf was es bei den kleinen Shuttles ankommt.Mit über 49 existiert man immer noch!!!:-D
 

sauerlandboy79

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Mit Kind? oO
Wenn ich das jemals OHNE Kind schaffen würde, wäre ich heilfroh.
Spätestens 20:00 Uhr ist Zapfenstreich für den Kurzen angesagt, und wenn die holde Maid nichts geplant hat, ist das gut machbar. Aber wie gesagt, 2 Stunden reize ich selten aus. Und abendliche Ausgänge machen wir nicht so oft, dazu ist man nach Feierabend zu kaputt, wenn der Kleene selbst nach dem Kindergarten noch viel Energie hat und er mit Vater was machen möchte, ehe Abendbrot und die anschließende Schicht auf der Kindermatraze angesagt sind.
Heute abend werd ich wohl nach 2 Tagen Pause wohl wieder zum Zocken kommen, dann wieder frühestens Freitag abend. Soweit muss man schon vorausplanen. :-D
 
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sauerlandboy79

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Nach meiner Erfahrung kann ich nur raten, dsa zocken am PC weitestgehend einzuschränken. Der scheiß Computer kann mehr Schaden in einer Beziehung anrichten als man denkt!
Muss aber nicht überall und bei jedem zutreffen. Wenn man als Partner eine Einigung findet, klappt sowas eigentlich ganz gut. Früher gabs zwischen mir und Gattin auch mal Diskussionen darüber, aber seit langer Zeit haben wir die goldene Mitte gefunden, wo niemand bezüglich seiner Hobbies und Wünsche zu kurz kommt. Dialog kann Beziehungen (und Spielgewohnheiten) retten. ;)
 

Rabowke

Klugscheißer
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Nach meiner Erfahrung kann ich nur raten, dsa zocken am PC weitestgehend einzuschränken. Der scheiß Computer kann mehr Schaden in einer Beziehung anrichten als man denkt! [...]
Kommt trotzdem auf das Pensum drauf an und natürlich auch, ob die Freundin Verständnis für das Hobby ihres Freundes hat. ;)

Meine Freundin kann mit PC Spielen nichts anfangen, für sie ist der PC ein Arbeitsgerät. Trotzdem hat sie Verständnis für mein Hobby und auch für die WoW Phasen in unserer Beziehung. ;)

Es gibt Zeiten, dann ist der PC wirklich nur zum Arbeiten da und Monate läuft kein Spiel drauf, dann gibts Zeiten, wo ich regelmäßig Abends ein paar Stunden spiele.
 

CosmicBlue

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Sehr schöner Artikel.
Und vieles kann ich nur bestätigen.
Meine Freundin ist ungeschlagener Tetris-Meister auf dem Gameboy auf dem Klo :B
Und sie zockt auch gerne mal ein Browsergame am Notebook oder ein Spiel auf dem Smartphone.

Allerdings seh ich das bei mir ein wenig anders:
Mein Smartphone ist Spielfrei, Tablet besitzen wir nicht.
Für mich gibt es nur den PC.
Etwa 3mal die Woche verbringe ich dort so um und bei 2 Stunden.
Aber dann gilt: TeamSpeak an und quatschen in einem Erwachsenen-Funclan, mit Bekannte und Freunden aus dem echten Leben.
Eher nebenbei wird gespielt, worauf man gearde Bock hat, ein paar Gefechte WoT, ein paar Quests in Star Trek Online oder The Secret World, man wechselt einfach in den Channel mit den Leuten, mit denen man reden will, oder der zum Spiel gehört (als Multigaming-Fun-Clan richtet man sowas natürlich so ein), aber dann ist der Abend meist schneller schon wieder um, als man denkt.
Nichts desto trotz, als letzte Woche bei WoT ClanWars mit Tier1 Panzern war, haben wir unter viel Gelächter unser erste Gebeit erobert - und am nächsten Abend wieder verloren. Aber Spaß gemacht hat es. Und das ist das wichtigste.
 

lead341

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ich war schon immer Fan komplizierter und zeitaufwändiger Rollenspiele und Strategiespiele. daher kommt mir der erste Absatz sehr sehr bekannt vor :(
wenn man nur 30-60min Zeit hat, am Stück zu zocken, macht mir es überhaupt keinen Spaß mehr, mich jedes Mal wieder reinzufuchsen.

Da kann ich Dir nur zustimmen. Folgendes ist ein rein subjektives Urteil und beansprucht keinerlei "Allgemeingültigkeit": für mich ist das Attribut "intensiv" eines, welches zum Begriff "Computerspielen" gehört wie Stickstoff zu unserer Atmosphäre. "Casual-" oder "Nebenbei-"zocken geht bei mir überhaupt nicht - das war in über 20 Jahren immer so. Entweder ich habe genügend Zeit, um ein immersives Spielerlebnis (sagen wir mal exemplarisch Skyrim) zu "bestreiten", oder ich zocke überhaupt nicht. So war ich damals während meiner Bundeswehrzeit oft nur jedes zweite Wochenende zu hause - da hatte ich nicht die geringste Motivation, ein Spiel anzufangen. Oftmals kommt richtige Atmosphäre, richtiges "Mittendrin-Sein" meist erst nach der ersten Stunde auf, das Spielerlebnis wird intensiver und es macht mir auch mehr Spaß.

Trotz allem, muss ich zugeben, wundert es mich schon wie viele hier in den Kommentaren doch angeben, das anderthalb bis 2 Stunden (wenige Male pro Woche) das Maximum sind. Eventuell empfindet Ihr das ja ganz anders, aber 2 Stunden bei einem interessanten Spiel sind doch sehr schnell um. Wenn ich da rechnerisch mal Skyrim nehme: meine Gesamtspielzeit betrug dort 400 Stunden (ohne den DLC Dragonborn). Bei 6 Stunden pro Woche wäre ich damit über 1 Jahr beschäftigt gewesen...nun gibt es aber dummerweise auch noch andere Spiele, die mich interessieren. Fazit: betrachtet man Zocken als sehr wichtiges oder gar "Haupt-Hobby", sind 6 Stunden pro Woche doch arg wenig.
 
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bruzel81

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Hi,
bin 31 Jahre Jung ;) und hab auch mittlerweile Familie und Beruf welche mich beide zeitlich einbinden.
Spiele Games schon seitdem ich 10 bin. Ich bin leidenschaftlicher Gamer. Momentan ist es so das ich eher nur am Wochenende Spiele wenn nicht dazwischen kommt. In der Woche ganz selten mal eine Runde World of Tanks. Welches sich recht gut für eine schnelle Runde eignet. Leider hab ich noch einige Spiele hier liegen die ich Zeitlich nicht schaffe durch zu spielen. Da ich aber trotzdem alle möglichen Genres Spiele leihe ich mir sehr oft Spiele aus der Videothek für ein Wochenende aus.
Mfg
 

Exar-K

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Ich habe zwar nicht mehr ganz so viel Freiraum, wie noch zu meinen Schulzeiten oder während des Studiums, aber ich spiele immer noch sehr gerne und viel. Das passiert jetzt eben primär nach Feierabend, an Wochenenden und im Urlaub.

Ein Trend zum Casual kann ich allerdings nicht erkennen, ich lege heutzutage sogar noch mehr Wert auf eine gute und intensive Geschichte als früher.

Es hängt auch alles vom Zeitrahmen der einzelnen Zocksitzung ab. Wenn ich nur noch 30 Minuten investieren kann, dann wird es eher nicht das dicke Rollenspiel, sondern eine Runde CS, SC2, oder ein Shooter, etc.


Wieviel Zeit man in einem bestimmten Lebensabschnitt mit einem Hobby verbringt, hängt zum einen von ganz diversen Randparametern ab, zum anderen natürlich auch, ob man wirklich mit Herzblut dabei ist (wie ein Kommentator vorher schrieb).
Genau das ist der Punkt. Wenn der Willen vorhanden ist, findet man auch die Zeit zum Zocken.
Wenn sich die Interessen aber verschoben haben, andere Hobbies die spärliche Freizeit ausfüllen und man nicht mehr mit derselben Begeisterung spielt wie früher, dann liegt es eher weniger an Job/Familie/Alter.

Das hab ich in meinem Umfeld schon häufiger beobachtet. Der Fokus verändert sich und es wird mehr Zeit vor dem Fernseher verbracht, Ausflüge in Kultur/Nachtleben, Buch lesen, am Auto schrauben, den Garten pflegen, usw.
Dann zu behaupten, man hätte wegen Beruf und Familie keine/kaum Zeit mehr zum Zocken, stimmt eben nur noch bedingt. Die Prioritäten haben sich verschoben und Spiele landen in der "Hobbyliste" nur noch auf einem hinteren Platz.
 

lead341

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Yep, um es kurz zusammen zu fassen: eine Verschiebung der Interessen oder aber ein Konstanthalten (wie bei mir) ist der hauptsächlich determinierende Faktor. Würde man also jetzt eine Regressionsgleichung inkl. aller Variablen aufstellen, würde letzterer wahrscheinlich "am stärksten" ausschlagen.

An dieser Stelle eventuell nochmal eine interessante Beobachtung, die ich über die Jahre gemacht habe: Die Zäsur, die von vielen (männlichen) Zockern in Deutschland festgestellt wird - d.h. dass im Erwachsenenalter weniger Zeit für Hobbies etc. bleibt, ist größtenteils ein mitteleuropäisches Merkmal. Ich selbst war bis vor einiger Zeit regelmäßig aus beruflichen Gründen im Ausland unterwegs, größtenteils USA und Brasilien, zeitweise mal Chile. Ich habe dort nun auch etliche junge Familien kennengelernt und konnte (über fast 13 Jahre verteilt) eine Menge Einsichten gewinnen. Das beste - und durchaus repräsentative Beispiel - habe ich in der eigenen Familie, d.h. der Familie meiner Verlobten: ihre Schwester hat drei kleine Kinder (1, 2 und 3 Jahre) - der Mann ist, nein, nicht Zocker, sondern wie viele in Brasilien absoluter Fußballfan: selbst spielen, Spiele im Stadion ansschauen, im TV verfolgen. Und Fußball steht für ihn unangefochten an erster Stelle. Nein, er ist eigentlich kein "Arschloch", sogar ein netter (und ich dachte immer fürsorglicher) Typ mit Masterabschluss und super sympathischen Eltern - trotzdem: Kindererziehung ist für ihn reine "Frauensache". Ich hatte das einmal angesprochen, weil ich es unfair fand, dass seine Frau immer alles allein machen muss und er stundenlang Fußball schaut. Tja, das Ergebnis war unerwartet: ich war es, der heftig zurechtgewiesen wurde - sogar vom Vater der Frau (also meinem Schwiegervater). Ok, da ich selbst nichts von Fußball halte, war dies meiner Argumentation auch nicht eher zutrüglich ;)

Das interessante ist nun, dass (entgegen der Erwartungen) sich viele Frauen durchaus als emanzipiert sehen (die meisten studieren dort heute auch, haben im Vergleich zu früher auch gleiche gesellschaftliche Rechte, Interessen etc.) - dennoch, die meisten sehen selbst die Kindererziehung als "Sache der Frau", schon fast mit Selbstverständlichkeit. Und in den USA war es teils erstaunlich ähnlich. Mit anderen Worten: für die meisten der Männer dort gibt es diese "Zäsur" nicht - das einzige, was sich als Erwachsener ändert (und eine Zeitrestriktion darstellt), ist eben der Job. Alles andere bleibt so wie es war. In 13 Jahren Brasilien habe ich keinen Fußballfan Mitte oder Ende 30 kennengelernt, der den Fußball auch nur im Ansatz gegenüber Kinder- und Jugendzeit zurückgeschraubt hat - ja das ist geradezu ein Sakrileg ;)
 
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MeisterZhaoYun

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Kann ich bestätigen, häufig nimmt die Liga der gekauften aber ungespielten Spiele (Stack of Shames) eher zu als ab.
Dank familiärer Verpflichtungen, Sport (Fussball und Training) und Arbeit komme ich manchmal kaum dazu diese Liste abzuarbeiten, vor 10 Jahren reichte das Geld meistens nicht um jeden Titel, von interesse zu kaufen, nun ist man besorgt das die Stack of Shame immer größer wird.
 
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