Burtchen am 22.06.2008 20:18 schrieb:
RamboIV am 22.06.2008 16:39 schrieb:
Burtchen am 22.06.2008 12:22 schrieb:
Das mit den Preisen füge ich mal an der entsprechenden Stelle hinzu, danke.
Aber nicht vergessen, ein erklärendes Statement von EA anzufügen.
Tatsächlich sollte man das im Sinne von nicht einseitiger Betrachtung auch nicht auslassen, denn einfach nur schreiben "Die machen das teuer, wäh!" geht zwar bei manchen als kritisch durch, würde mir jedoch Kopfschmerzen bereiten. Aber das scheinen wir ohnehin grundsätzlich anders zu sehen.
Ich frage mich in der Tat immer noch, wo denn bei der Gegenüberstellung (natürlich am besten möglichst dumpf geäußerter, siehe oben) Kritik einerseits und PR-Aussagen von EA andererseits überhaupt Deine Eigenleistung als Journalist sein soll. Der Erkenntnisgewinn für den Leser ist da jedenfalls gleich Null. Er kann auch gleich in den PR-Bereich von EAs Website gehen.
Was die Preise angeht, wäre z.B. zunächst eine Info darüber, was eine DVD samt Hülle, Inlay und (natürlich schwarzweiß gedrucktem) Manual eigentlich
in der Herstellung kostet, für den Käufer beispielsweise sehr interessant. Mein Tip wäre mal 2 Euro maximal. Und je größer der Publisher, desto größer die Auflagen, desto geringer der Stückpreis - in der Herstellung...
Natürlich spielen dann aber auch die
Produktionskosten des Spieles eine große Rolle. Nehmen wir Mass Effect - es kostet mehr als andere Spiele, obwohl es
inhaltsgleich zur Xbox-Version ist, die ein Riesenerfolg war und damit längst die Kosten gedeckt haben dürfte.
Ob der Handel an EA-Spielen mehr verdient als an der Konkurrenz, kann ich leider nicht beurteilen - sowas müsste man als Journalist recherchieren. Der Endkunde bekommt solche Informationen nicht.
Auch die
Werbekosten dürften jedenfalls geringer ausfallen als bei einem brandneuen PC-only-Titel, da das Spiel schon als Hit bekannt ist.
Nun sind EA-Spiele wie ME aber komischerweise tatsächlich
teurer und nicht billiger als die ihrer kleineren Konkurrenten.
Warum?
Was soll's, es ist heute leider keine Ausnahme, dass Journalisten sich zu Sprachrohren von Unternehmen machen - oft sogar ohne es selbst zu merken - und die Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung damit oft fließend wird...