• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Rezos "Zerstörung"svideo (2021)

Bonkic

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Ist es auch. Es wird aber nicht interessanter oder gar besser mit so ner gewollten Teen-Sprache. Da erwarte ich einen sachlicher gehaltenen Vortrag.

ich vermute, dass du einfach nicht (mehr) so ganz in seine zielgruppe fällt. :-D
wenn die so angeredet werden will, und seine klickzahlen scheinen das ja zu belegen, ist doch alles in butter.
 

Zybba

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Dieser unseriöse Frechdachs sietzt ja nicht mal die Zuschauer! :-D
 

JohnCarpenter1

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Wie immer fehlen mir ein paar Fakten bei der Betrachtung: Das IPCC hat Atomkraft als eine mögliche Brückentechnologie befürwortet. Unser CO² Ausstoß sinkt langsam - seit Jahrzehnten, während der von Indien und China geradezu explodiert - selbst beim "CO2-Pro-Kopf-Argument" ist bereits berechenbar, wann ungefähr uns China überholt. Die Hauptemittenten bauen massiv fossile Energie aus (China investiert z.B. weltweit in Kohlekraftwerke), während es bei uns nurnoch um die Beschleunigung des Ausstiegsplanes geht.
 
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Worrel

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Ist es auch. Es wird aber nicht interessanter oder gar besser mit so ner gewollten Teen-Sprache. Da erwarte ich einen sachlicher gehaltenen Vortrag.
Warum?
Er redet halt wie's ihm gefällt. Wo ist das Problem?

(Gut, ich hab nicht verstanden, was "sus" sein soll. Ist das in irgendeiner Weise relevant für das, was er inhaltlich vorbringt? Nein.)
Unser CO² Ausstoß sinkt langsam - seit Jahrzehnten, während der von Indien und China geradezu explodiert - selbst beim "CO2-Pro-Kopf-Argument" ist bereits berechenbar, wann ungefähr uns China überholt. Die Hauptemittenten bauen massiv fossile Energie aus (China investiert z.B. weltweit in Kohlekraftwerke), während es bei uns nurnoch um die Beschleunigung des Ausstiegsplanes geht.
Und weiter?
Selbst, wenn die das zigfache raushauen, können wir denen erst dann auf die Finger hauen und sie an die Unterschrift in Paris erinnern, wenn wir selber ernsthafte Bemühungen diesbezüglich nachweisen können.
Also müssen wir verdammt nochmal endlich damit anfangen!
 

MrFob

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(Gut, ich hab nicht verstanden, was "sus" sein soll. Ist das in irgendeiner Weise relevant für das, was er inhaltlich vorbringt? Nein.)
Kurzform von "suspect" oder "suspicious".

Und klar, das ziemlich gewollte Denglisch ist "maybe" ziemlich nervig, aber ist ja relativ deutlich, dass er da eben eine junge Zielgruppe ansprechen will. Das ist ja gerade der Witz dran.
 

JohnCarpenter1

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Warum?
Er redet halt wie's ihm gefällt. Wo ist das Problem?

(Gut, ich hab nicht verstanden, was "sus" sein soll. Ist das in irgendeiner Weise relevant für das, was er inhaltlich vorbringt? Nein.)

Und weiter?
Selbst, wenn die das zigfache raushauen, können wir denen erst dann auf die Finger hauen und sie an die Unterschrift in Paris erinnern, wenn wir selber ernsthafte Bemühungen diesbezüglich nachweisen können.
Also müssen wir verdammt nochmal endlich damit anfangen!
Die Annahme, Deutschland könnte China auf die Finger hauen, ist absolut weltfremd. Daneben wurde ja bereits geprahlt mit dem Anteil erneuerbarer Energieen bei einem einsamen Spitzenwert. Wir sind schon sehr viel weiter, als endlich mal anzufangen - vielmehr fehlt etwas eine realistische Einschätzung, was z.B. eine, alle 2 Jahre auftretende, 2-wöchige "Dunkelflaute" für die regenerative Energieversorgung bedeuten könnte.
 

sauerlandboy79

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Und klar, das ziemlich gewollte Denglisch ist "maybe" ziemlich nervig, aber ist ja relativ deutlich, dass er da eben eine junge Zielgruppe ansprechen will. Das ist ja gerade der Witz dran.
Er macht es aber gerade den älteren Generationen an die er sich (wegen ihrer Wählerstärke) abschließend wendet nicht wirklich leicht. Die fragen sich doch bei jedem zweiten Satz "SUS? Literally?! Wovon redet der Vogel überhaupt???" :B
 

LesterPG

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Scheint mir das altbekannte "Fremdwörterposen" zu sein, heutzutage so "wichtig" um sich wichtiger zu machen wie Damals™.

Btw. sprachliche Stilblüten, man gendert jetzt auch Fremdsprachen (vor 2 Std gehört) "Streetworker innen" :B

BTT
Bei den Dürreverzeichnis mal so eben die bereits davor existierenden zu überspringen und als es wird mehr darzustellen war natürlich sehr taktisch. :haeh:
Überhaupt hat er sich diesesmal einiges sehr einfach gemacht beim China<>Deutschland Vergleich z.B.
 
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Bei den Dürreverzeichnis mal so eben die bereits davor existierenden zu überspringen und als es wird mehr darzustellen war natürlich sehr taktisch. :haeh:
Dann schau dir das Bild bei 2:21 noch mal an und zeig uns
a) wann es schon mal derart extreme Dürren gab und
b) wie viele Jahre in Folge das der Fall war.

Eine Dürre wie letztes Jahr gab es in den letzten 50 Jahren demnach ein mal.
Eine Dürre wie vorletztes Jahr gab es in den letzten 50 Jahren nicht.
Eine Dürre über 4 fortlaufende Jahre gab es in den letzten 50 Jahren nicht.
Wenn man die 8 schlimmsten Dürrejahre der letzten 10 Jahre nimmt, findet man keinen 10-Jahres Zeitraum in den letzten 50 Jahren, in denen mehr als 5 solcher Dürren stattfanden.
 

LesterPG

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Dann schau dir das Bild bei 2:21 noch mal an und zeig uns
a) wann es schon mal derart extreme Dürren gab und
b) wie viele Jahre in Folge das der Fall war.

Eine Dürre wie letztes Jahr gab es in den letzten 50 Jahren demnach ein mal.
Eine Dürre wie vorletztes Jahr gab es in den letzten 50 Jahren nicht.
Eine Dürre über 4 fortlaufende Jahre gab es in den letzten 50 Jahren nicht.
Wenn man die 8 schlimmsten Dürrejahre der letzten 10 Jahre nimmt, findet man keinen 10-Jahres Zeitraum in den letzten 50 Jahren, in denen mehr als 5 solcher Dürren stattfanden.
Klar, wenn es immer wieder Ausreisser (auch über mehrere Jahre) gibt, dann muß natürlich dieses mal das ultimative Anzeichen einer Serie sein.
Erinnert mich an die Eiszeitthese in den 70ern wo es immer kälter wurde und mittlerweile die damals groß verbreiteten Nachrichten (für damalige Informationsverhältnisse flächendeckend) als "vereinzelte Fehlinterpretationen" dargelegt werden. :O

Das der Meeresspiegel schon (während der kultivierten Menschlichen Besiedelung) mal rund 60m tiefer lag wenn das doch alles von den erst "jüngst schmelzenden Eismassen" kommt erkläre mir doch auch mal bei der Gelegenheit.
Belege gibt es zu Hauf im Mittelmeerraum, aber auch rund um England und anderweitige Gegenden (auch im Großraum Asien) wo es reichlich alte Bauten gibt die mittlerweile unter Wasser liegen.

Das die deutschen Temperaturanstiege deutlich über den globalen lagen, darauf geht er auch nicht ein ja was nun, müssen wir etwas gegen die globale Erwärmung tun wenn es uns ganz anders (in diesem Fall sogar stärker) betrifft ?

Überschwemmungen hatten wir ja auch "noch nie" aka doch hatten wir, mit unterschiedlich verheerenden Auswirkungen, ob man aus einen derzeitigen Höchststand ein Trend ableiten kann, nunja. :rolleyes:

Um es klarzumachen:
Ich zweifel nicht eine Veränderung an sich an, aber die Beweise werden komischerweise gerne hininterpretiert wie man es gerne gerade hätte und Ungereimtheiten in der "vermeintlichen Serie" bequem übergangen.
 
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Worrel

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Klar, wenn es immer wieder Ausreisser (auch über mehrere Jahre) gibt, dann muß natürlich dieses mal das ultimative Anzeichen einer Serie sein.
...
Ich zweifel nicht eine Veränderung an sich an, aber die Beweise werden komischerweise gerne hininterpretiert wie man es gerne gerade hätte und Ungereimtheiten in der "vermeintlichen Serie" bequem übergangen.
Wie "wie man es gerne gerade hätte"?
Die letzten zehn Jahre sind eindeutig "dürrer" als jegliche 10 Jahre zuvor. Da gibt es nichts "hinein zu interpretieren", das sieht man, wenn man sich die Grafik anschaut.

Außerdem:
„Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels in Deutschland zukünftig zu Extremdürren kommen kann, die in der modernen Land- und Forstwirtschaft enorme Schäden anrichten“, sagt Dr. Monica Ionita-Scholz vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie hat mit ihrem Team historische Datensätze des letzten Jahrtausends analysiert, um Dürren zu rekonstruieren. „Wir haben in unserer Studie erstmals versucht, die treibenden Faktoren für Dürren in Mitteleuropa im letzten Jahrtausend zu identifizieren“...
„Prognosen für zukünftige Dürreszenarien konzentrieren sich derzeit auf die steigenden Temperaturen im Zuge der menschgemachten Klimaerwärmung, verbunden mit Trockenheit durch starke Verdunstung“, sagt Monica Ionita-Scholz. „Wir müssen jedoch unbedingt auch weitere natürliche und menschgemachte Faktoren mit in unsere Kalkulationen einbeziehen, wenn wir uns auf die Zukunft vorbereiten wollen.“ Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich die nordatlantische Ozeanzirkulation abschwächen wird. Kommt dann eine Phase geringer Sonnenaktivität durch die natürliche Variabilität hinzu, könnte dies ausgeprägte, Dekaden andauernde Megadürren bewirken, wie sie im vergangenen Jahrtausend aufgetreten sind – eine enorme Herausforderung für Gesellschaft und Politik.
(Quelle)
 

LesterPG

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Wie "wie man es gerne gerade hätte"?
Die letzten zehn Jahre sind eindeutig "dürrer" als jegliche 10 Jahre zuvor. Da gibt es nichts "hinein zu interpretieren", das sieht man, wenn man sich die Grafik anschaut.

Außerdem:
„Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels in Deutschland zukünftig zu Extremdürren kommen kann, die in der modernen Land- und Forstwirtschaft enorme Schäden anrichten“, sagt Dr. Monica Ionita-Scholz vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie hat mit ihrem Team historische Datensätze des letzten Jahrtausends analysiert, um Dürren zu rekonstruieren. „Wir haben in unserer Studie erstmals versucht, die treibenden Faktoren für Dürren in Mitteleuropa im letzten Jahrtausend zu identifizieren“...
„Prognosen für zukünftige Dürreszenarien konzentrieren sich derzeit auf die steigenden Temperaturen im Zuge der menschgemachten Klimaerwärmung, verbunden mit Trockenheit durch starke Verdunstung“, sagt Monica Ionita-Scholz. „Wir müssen jedoch unbedingt auch weitere natürliche und menschgemachte Faktoren mit in unsere Kalkulationen einbeziehen, wenn wir uns auf die Zukunft vorbereiten wollen.“ Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich die nordatlantische Ozeanzirkulation abschwächen wird. Kommt dann eine Phase geringer Sonnenaktivität durch die natürliche Variabilität hinzu, könnte dies ausgeprägte, Dekaden andauernde Megadürren bewirken, wie sie im vergangenen Jahrtausend aufgetreten sind – eine enorme Herausforderung für Gesellschaft und Politik.
(Quelle)
Ja, und Ernteausfälle nebst Hunger wegen einer zu kalten Zeit hatten wir auch schon mal (191x oder wann das war)
Dadurch das die Temperaturaufzeichnungen erst seid 196x wirklich betrieben werden stochert man doch eher herum als ein echten Trend von zufälligen auf und ab abgrenzen zu können.

Sinnvoll wäre es natürlich die Resourcen sinnvoller zu nutzen, keine Frage ... aber einen echten Durchblick nebst Zusammenhänge kann auf Basis der bisherigen Daten doch niemand zuverlässig machen, es ist eher Rosinenpicken und Herumstochern als zuverlässige Aussagen.

Hat alles Parallelen mit den "Fähnchen im Wind" Ernährungswissenschaftlern mit gutem/bösen Fett/Zucker ... usw. usf.
 
TE
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Worrel

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Ja, und Ernteausfälle nebst Hunger wegen einer zu kalten Zeit hatten wir auch schon mal (191x oder wann das war)
Dadurch das die Temperaturaufzeichnungen erst seid 196x wirklich betrieben werden stochert man doch eher herum als ein echten Trend von zufälligen auf und ab abgrenzen zu können.
Genau, alles nur zufälliger Trend.

 

MrFob

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Ja, und Ernteausfälle nebst Hunger wegen einer zu kalten Zeit hatten wir auch schon mal (191x oder wann das war)
Dadurch das die Temperaturaufzeichnungen erst seid 196x wirklich betrieben werden stochert man doch eher herum als ein echten Trend von zufälligen auf und ab abgrenzen zu können.

Sinnvoll wäre es natürlich die Resourcen sinnvoller zu nutzen, keine Frage ... aber einen echten Durchblick nebst Zusammenhänge kann auf Basis der bisherigen Daten doch niemand zuverlässig machen, es ist eher Rosinenpicken und Herumstochern als zuverlässige Aussagen.

Hat alles Parallelen mit den "Fähnchen im Wind" Ernährungswissenschaftlern mit gutem/bösen Fett/Zucker ... usw. usf.
Das "Fähnchen im Wind" Argument erinnert mich irgendwie gerade sehr stark an eine Diskussion von vor ein paar Wochen und ich verlinke einfach mal meinen Post von dann:
Die dort verlinkte Zusammenfassung der Forschungslage ist uebrigens schon von 2013. Das war also schon der Stand vor fast 10 Jahren, bevor wir die Auswirkungen schon richtig zu spueren bekamen.
 

LesterPG

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Genau, alles nur zufälliger Trend.
Solange man die langfristigen Auf und Ab nicht kennt, kann das alles sein.

Solange man z.B. nur den Anstieg eines Sinus erlebt kann man sich kein Gesamtbild über die Form machen.
Natürlich ist Wetter mit allen Parametern und Zusammenhängen bei weitem nicht so eindeutig.
 

Zybba

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Hab mir das Video jetzt angeschaut. Fand es deutlich besser als den ersten Teil.
Klar, das erste war zum Kopfschütteln und hatte mehr(?) Beispiele und Attacken.
Hier fand ich aber die vermittelte Dringlichkeit und den Appell gegen Ende sehr stark.

Habe wegen der Kritik einiger hier mal bewusster auf das Denglisch geachtet.
Ich find es für den vorgesehen Zweck gut passend. Er will mit den Videos halt primär jüngere Leute ansprechen. Da ergibt die eher kurzweilige Präsentation in Verbindung mit der Sprache schon Sinn.

Letztendlich spricht man halt, wie man spricht. Ich hoffe, dass die Zuschauer sich eher auf den Inhalt als die Wortwahl konzentrieren.
 
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Solange man die langfristigen Auf und Ab nicht kennt, kann das alles sein.

Solange man z.B. nur den Anstieg eines Sinus erlebt kann man sich kein Gesamtbild über die Form machen.
Natürlich ist Wetter mit allen Parametern und Zusammenhängen bei weitem nicht so eindeutig.
Wenn's nur eine saisonale Dürre wäre: drauf geschissen.
Wenn nur die schmelzenden Eis am Nordpol wäre, ebenso.
Oder wenn's nur das Auftauen des Permafrostbodens in Rußland wäre.
Oder nur das Absterben der Korallenriffe.
Oder nur die Veränderung des Jetstreams.
Oder nur ein paar mehr Waldbrände.
Oder nur ein paar mehr Wirbelstürme.
Nur öfters massive Regenfälle.
Nur ein paar mehr Überschwemmungen.
Nur ein paar Temperaturrekorde.
Nur ein paar Gegenden, wo das Überleben für Menschen nicht mehr möglich ist.

Das Problem ist: Es ist all das zusammen.

Und das alles zusammen ergibt ein ziemlich eindeutiges Bild. Da kann dann eben nicht mehr "alles sein".
Das ist eindeutig eine von Menschen erzeugte Erderwärmung und eine Entwicklung, der wir Einhalt gebieten müssen, weil sonst in Zukunft in großen Teilen der Welt kein Überleben mehr möglich sein wird.
 

McTrevor

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Das Problem ist, dass die eigentliche Zielgruppe die 60+ Leute sein müssten. Halt die, denen es derzeit überwiegend egal ist, ob der Planet in 150 Jahren noch bewohnbar ist oder nicht.

Was ist denn das Problem, wenn wir auf sauberen Strom umstellen und es doch nicht so schlimm kommt, wie fast ausnahmslos alle Klima-Modelle seit rund 30 Jahren voraussagen?

Ich bin echt heilfroh, dass ich keinen Nachwuchs habe. Mit dieser Menschheit gewinnt man keinen Blumentopf bei komplexen Problemen bei denen Ursache und Wirkung weiter als wenige Tage auseinander liegen. Und selbst bei offensichtlichen, direkten Zusammenhängen gibt es noch die 10% schmerzbefreiten die selbst dann noch leugnen.

Das ganze scheint auch mit zunehmender Dauer schlimmer zu werden. Wenn man überlegt was die Kriegs- und Nachkriegsgeneration erlebt hat und dann sieht, worüber heutige Generationen jammern und welche Unannehmlichkeiten (Maske tragen) von einigen als das Ende der Zivilisation herauf stilisiert werden, kann man sich nur an den Kopf packen.
 
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