Repräsentation von LBGT+ in Spielen und Filmen: Nach wie vor notwendig

LukasSchmid

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Matthias1981

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Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.
 

Kashban

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Danke, Social Justice Warrior Lukas Schmid.

Natürlich sind alle Menschen, denen die sexuelle Orientierung von Charakteren völlig schnuppe ist und die einfach nur gute (Superhelden-)Geschichten mit glaubwürdigen Charakteren erleben wollen, direkt verdammenswert, homophobisch, Schreihälse und überhaupt der Abschaum der Menschheit. Gleiches gilt für Menschen, die ihre religiösen Gefühle verletzt sehen oder die der Meinung sind, Kinder wären in der Regel immer noch besser bei Mutter und Vater aufgehoben statt in Patchwork-Familien beliebiger Zusammensetzung.

Hört ihr euch eigentlich selbst manchmal reden? So einen Ausbund an Intoleranz gegenüber konservativen Werten und Meinungen habe ich sonst noch nirgends erlebt.

Auch wenn das hier "nur" eine Kolumne ist: Sie sind der Redaktionsleiter, daher gehe ich davon aus, dass der Rest der Redaktion ähnlich denkt. Wie gesagt, Toleranz scheint nicht gerade eure Stärke zu sein.

Ich schätze, jetzt ist daher der geeignete Zeitpunkt, mein PC Games-Abo zu beenden. Ich unterstütze keine "woken" Unternehmen.
 

DerSnake

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Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.
Man muss ja mittweile aufpassen wie man sich bei den Thema ausdrückt ohne gleich missverstanden zu werden. Aber ich kann da nur Beipflichten. Ich und sicher viele andere haben kein Problem mit LBGT+ (Paar Menschen die damit ein Problem haben wird es leider immer geben) Wenn ich aber das Gefühl habe man will ein " LBGT+" regelrecht aufzwingen und bei jeder Gelegenheit mir vors Gesicht halten...ja da reagiere ich irgendwann auch gereizt und genervt. Und das denke ist auch das Problem von vielen. LBGT+? Kein Problem. Aber man kann es auch übertreiben und das ist aktuell leider wieder der Fall warum ich zu den Thema eher eine Abneigung empfinde (Nicht im allgemeinen)
 

Neawoulf

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Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.
Kann ich teilweise verstehen, aber wenn man sieht, wie viel Ablehnung und teilweise sogar Feindschaft der LGBTQIA+ "Community" entgegen gebracht wird, wird trotzdem wieder klar, dass da noch einiges an Aufklärungsarbeit nötig ist. Ob das immer auf die richtige Weise passiert, darüber kann man diskutieren.
 

Clover81

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Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.
Du denkst beim Anschauen von Actionfilmen über die Probleme der Welt nach? Donnerwetter! Ganz schön beeindruckend. Ich konzentriere mich aber trotzdem lieber auf den Film.

Ich mag es auch nicht, wenn man alte Charaktere einfach ummodelt, egal ob Loki nun LGBTQ+ oder Thor weiblich wird. Das hat was von "Für was neues biste nicht gut genug, aber du kannst das alte, abgetragene Zeug haben." Außerdem mag ich die alten Charaktere wie sie sind. Da will ich keine so gravierenden Veränderungen.
Andererseits muss ich aber sagen, dass ich solche LGBTQ+-Dinge eher am Rande wahrnehme. Wenn es gut umgesetzt ist, wirkt es dermaßen organisch, dass es sich nahtlos in den Hintergrund einfügt. Es stört mich nicht weiter. Menschen sind Menschen, egal, wen oder was sie für ihre Beziehungen bevorzugen. Ich halte es einfach nicht für nötig, darüber so ein Fass aufzumachen wie das hier einige tun. Wenn mich das "woke" macht, dann ist das eben so. Was soll's. :schnarch:
 

EDGamingTV

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Warum wird mir sowas zwanghaft aufs Auge gedrückt? Mich nervt es mittlerweile nur noch. Ständig werden solche Trends oder Political Correctness zwanghaft reingedrückt. Von mir aus soll jeder machen was er will, mit wem er oder Sie es auch will, aber man sollte nicht damit die Zuschauer überstrapazieren. Da ich Loki als Charakter so oder so schon immer nicht besonders Spannend fand, geht mir die Serie so ziemlich Popo vorbei. Daher für mich kein Verlust!
 

arrgh84

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Dieser Diskurs ist an Lächerlichkeit nich zu überbieten. Man will für Geschlechterdiversität sensibilisieren und das ist ohne wenn und aber gut. Der massive mediale Aufwand dieser Sensibilisierungskampagne seht jedoch in keinem Verhältnis zu den konkreten Zahlen, immerhin wird angenommen, dass nicht einmal 1% der Weltbevölkerung sich als pansexuell beschreiben würde.

Klar, es geht nicht nur um diese spezifische sexuelle Ausrichtung, aber ich denke, mein Punkt sollte klar sein. Man will auf Biegen und Brechen diesen Minderheiten eine Plattfromen geben, wo es doch weit, weit größere soziale Segmente und Realitäten gibt, die ein Schattendasein fristen.

Warum gibt Hollywood Menschen mit physischen und/oder psychischen Beeinträchtigungen keine Plattform? Warum hat Loki nicht mal eine Depression oder Zwangsstörung? Warum gibt es nicht mal einen Superhelden mit Downsyndrom zu sehen? Solche Darstellungen wären wohl schon eher notwendig, angesichts des breiten Spektrums der dadurch Angesprochenen.

Geschlechtersensibilität... das ist ein heuchlerischer Diskurs vor dem Hintergrund einer politischen Agenda der Sozialkonstruktivisten. Aber wehe man äußert sich kritisch, immerhin steht Genderdiversität für Toleranz und wer diese kritisiert ist automatisch intolerant.
 
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LesterPG

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Aber wehe man äußert sich kritisch, immerhin steht Genderdiversität für Toleranz und wer diese kritisiert ist automatisch intolerant.
Natürlich, "grau" darf es nicht geben und im Namen der selbsternannten "besseren Seite" kann man auch viel besser mit Steinen/Schmutz/Whatever werfen. :B
 

Worrel

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Es ist notwendig, die Sexualität eines Charakters zu thematisieren, wenn es zur Story gehört.
zB
Rope,
Bound,
Basic Instinct,
das Schweigen der Lämmer

Es ist nicht notwendig, wenn damit nur ein Punkt auf der Checkliste abgehakt wird ("1 Schwarzer, 1 Asiate, die verführerische Freundin aus der Schulzeit, 1 LBGT Charaketer ...").

In diesem Fall ist es notwendig, weil die Figur (und Vorlage) schon immer so war und es bisher bloß noch nie thematisiert wurde.
 

Kashban

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Kann ich teilweise verstehen, aber wenn man sieht, wie viel Ablehnung und teilweise sogar Feindschaft der LGBTQIA+ "Community" entgegen gebracht wird, wird trotzdem wieder klar, dass da noch einiges an Aufklärungsarbeit nötig ist. Ob das immer auf die richtige Weise passiert, darüber kann man diskutieren.
Der Knackpunkt ist, dass hier die Abneigung gegen omnipräsente Berichterstattung und Umschreibung liebgewonnener Franchises und Charaktere mit der Abneigung gegen die diverse "Community" in einen Topf geworfen wird.

Differenziert man das mal, dann stellt sich ganz schnell heraus, dass es nur eine kleine Minderheit ist, die etwas gegen diese Gemeinschaft und die sich ihr zugehörig fühlenden Menschen haben. In Wahrheit sind ganz viele dagegen, etablierte Charaktere, Geschichten und Welten krampfhaft so umzumodeln, dass sich bloß niemand, egal wie exotisch, ausgeschlossen fühlt, und sich als die Guten zu inszenieren, weil man ja ach so viel für geschasste Minderheiten tut.

Mittlerweile gibt es so viele Beispiele zerstörter Franchises, die genau wegen dieser "wokeness" den Bach untergegangen sind, wie Star Wars, Star Trek, Dr. Who, Ghostbusters, Batman/women, und es mit Loki ist es nicht anders. Die Zuschauerzahlen gehen ja jetzt schon auf Talfahrt.

Mir stellt sich das so dar, dass die Intoleranz ganz stark auf Seiten der vermeintlich Guten regiert und jede noch so sachliche und begründete Kritik an ihrem Handeln verabscheuungswürdig, weil moralisch und ethisch verwerflich ist.

So verprellt man die echten Fans, die mitnichten homophob (oder rassistisch) eingestellt sind.
 

Worrel

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Es ist notwendig, die Sexualität eines Charakters zu thematisieren, wenn es zur Story gehört.
zB
Rope,
btw finde ich die Darstellung des Themas in Rope perfekt
(auch wenn die Darstellung sicherlich auch der Gesellschaft in jener Zeit angepasst werden musste
(Immerhin war es in der Zeit ja schon ein Problem, in einem Kinofilm eine Toilette zu zeigen!!!)):

Die beiden SIND einfach schwul - jeder, der bis zwei zählen kann, ohne auf Frauen zurückgreifen zu müssen, erkennt das auf Anhieb - aber es wird halt überhaupt nicht thematisiert.
Die beiden planen demnächst einen gemeinsamen Ausflug aufs Land und das ist schon alles, was die Leute zu dem Thema interessiert.

Es. ist. einfach. völlig. normal. in dem Film.
 

kingcoolstar

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Mehr als 90% der Menschheit ist heterosexuell und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben. Natürlich habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass jeder selbst über seine Sexualität entscheiden soll, was er für richtig empfindet. Dass man aber nun mehr als 90% der Menschheit die Homosexualität aufdrängen will, Dann läuft das doch genau in die verkehrte Richtung. Wenn ich für mich keine Schwulenszene in einem Film oder einem spiel haben will, dann ist das für mich meine freie und persönliche Entscheidung und die Entscheidung der Mehrheit. Die meisten werden sich solche Medien dann nicht mehr anschauen. Ob die Produzenten dann Geld machen ist eine andere Frage. Warum will man uns aber unbedingt aufdrängen, dass wir uns sowas anschauen sollen und gegebenenfalls selbst homosexuell werden sollen? Der Hammer ist dann auch noch, dass der Autor, jeden der sowas sich nicht aufdrängen lassen will als Dumm bezeichnet. Also sowas lass ich mir nicht bieten!
 

arrgh84

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Mittlerweile gibt es so viele Beispiele zerstörter Franchises, die genau wegen dieser "wokeness" den Bach untergegangen sind, wie Star Wars, Star Trek, Dr. Who, Ghostbusters, Batman/women, und es mit Loki ist es nicht anders. Die Zuschauerzahlen gehen ja jetzt schon auf Talfahrt.
Terminator nicht vergessen!

Hier übrigens eine, wie ich finde, gelungene Analyse eines verwandten Themas: Feministische Propaganda und aggressive Dekonstruktion von Geschlechterrollen in "Charlie's Angels".

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lokokokode

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Kollege von mir macht das immer ganz einfach. Sobald irgendwer irgendwo das extra betont, dass er da Frauen an der Front möchte (BF1,V) oder Remakes mit umgedrehter Geschlechterrolle (Ghostbusters) oder eben Betonung auf Homo-/Bisexualität (Loki), dann kündigt der einfach diese Abos, gibt diese Spiele, Filme etc dann zurück und schwört sich, nie wieder solchen Firmen Geld zu geben. Immerhin ist diese Exit-Strategie das einzige Mittel, den Unternehmen Einhalt zu gebieten. Siehe: Disney+ Abozahlen bei Mando Se 2 Ep 8 und Abozahlen nachdem Kennedy die Cerano (ebenfalls eine Frau wohlgemerkt - kleiner Zickenkrieg!?^^) gefeuert hatte.

Ich für meinen Teil gehe nicht ganz soweit, aber halte mir immer vor, was manche Firmen zwar nach außen hin vorgeben, sprich: auf der bunten Trendwelle mal mitschwimmen wollen, und aber intern rassistisch ggü. Mitarbeitern aus Mexiko sind (Blizzard) oder Menschen- und Freiheitsrechte in China (mal wieder Blizzard^^) unter den Tisch fallen lassen.

PS: Ach, was war das für eine Freude den Luke Skywalker in all seiner Macht wieder zu sehen.
 

Neawoulf

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Mehr als 90% der Menschheit ist heterosexuell und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben. Natürlich habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass jeder selbst über seine Sexualität entscheiden soll, was er für richtig empfindet. Dass man aber nun mehr als 90% der Menschheit die Homosexualität aufdrängen will, Dann läuft das doch genau in die verkehrte Richtung.
Deinem Beispiel nach schlägst du also vor, dass 90% der Bevölkerung eine 10%ige Minderheit aus der Gesellschaft ausschließen/verdrängen soll, nur weil diese 10%ige Minderheit nicht heterosexuell ist? Ob es dir gefällt oder nicht, aber diese 10% (keine Ahnung, ob die Zahlen tatsächlich so stimmen) sind auch Teil unserer Gesellschaft.
 

Enisra

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Vollkommen richtig, wir haben es mit einer Diktatur der Toleranz zu tun.

also wenn man es als Diktatur empfindet kein Arschloch zu sein, ist nicht die Gesellschaft das Problem, sondern viel eher liegt das Problem daran, dass man andere Auschließt, beleidigen will weil die keine weißer CIS Männer sind, aka. man ist halt ein Arschloch und tut alles mögliche um das zu rechtfertigen
 

TheSinner

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Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.

Müssen nicht, aber ist schön wenn es dadurch weiter normalisiert wird und positive Identifikationsbeispiele zementiert werden.

Danke, Social Justice Warrior Lukas Schmid.

Natürlich sind alle Menschen, denen die sexuelle Orientierung von Charakteren völlig schnuppe ist und die einfach nur gute (Superhelden-)Geschichten mit glaubwürdigen Charakteren erleben wollen, direkt verdammenswert, homophobisch, Schreihälse und überhaupt der Abschaum der Menschheit. Gleiches gilt für Menschen, die ihre religiösen Gefühle verletzt sehen oder die der Meinung sind, Kinder wären in der Regel immer noch besser bei Mutter und Vater aufgehoben statt in Patchwork-Familien beliebiger Zusammensetzung.

Hört ihr euch eigentlich selbst manchmal reden? So einen Ausbund an Intoleranz gegenüber konservativen Werten und Meinungen habe ich sonst noch nirgends erlebt.

Auch wenn das hier "nur" eine Kolumne ist: Sie sind der Redaktionsleiter, daher gehe ich davon aus, dass der Rest der Redaktion ähnlich denkt. Wie gesagt, Toleranz scheint nicht gerade eure Stärke zu sein.

Ich schätze, jetzt ist daher der geeignete Zeitpunkt, mein PC Games-Abo zu beenden. Ich unterstütze keine "woken" Unternehmen.

Tschö mit ö, du wirst nicht vermisst werden Ob du "woke" Unternehmen unterstützt oder nicht ist ebenso schnurzpiepegal, du zählst nichts für die Masse und ewiggestrige nsichten wie die, die du hier zum Ausdruck brachtest, sterben nicht ohne Grund aus :)



Warum gibt Hollywood Menschen mit physischen und/oder psychischen Beeinträchtigungen keine Plattform? Warum hat Loki nicht mal eine Depression oder Zwangsstörung? Warum gibt es nicht mal einen Superhelden mit Downsyndrom zu sehen? Solche Darstellungen wären wohl schon eher notwendig, angesichts des breiten Spektrums der dadurch Angesprochenen.

Sowas gibt es in Serien schon seit Ewigkeiten. Scrubs hatte sowohl depressive Figuren als auch eine mit Zwangsstörungen, dann hätten wir noch Big Bang Theory mit Autismus, OCD, Narzissmus etc. und die Art wie Brooklyn NineNine Rassismus behandelt hat beispielsweise war einfach vorbildlich.

Das einzige was mir wirklich nicht einfällt ist eine Figur mit Downsyndrom.

Mehr als 90% der Menschheit ist heterosexuell und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben. Natürlich habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass jeder selbst über seine Sexualität entscheiden soll, was er für richtig empfindet. Dass man aber nun mehr als 90% der Menschheit die Homosexualität aufdrängen will, Dann läuft das doch genau in die verkehrte Richtung. Wenn ich für mich keine Schwulenszene in einem Film oder einem spiel haben will, dann ist das für mich meine freie und persönliche Entscheidung und die Entscheidung der Mehrheit. Die meisten werden sich solche Medien dann nicht mehr anschauen. Ob die Produzenten dann Geld machen ist eine andere Frage. Warum will man uns aber unbedingt aufdrängen, dass wir uns sowas anschauen sollen und gegebenenfalls selbst homosexuell werden sollen? Der Hammer ist dann auch noch, dass der Autor, jeden der sowas sich nicht aufdrängen lassen will als Dumm bezeichnet. Also sowas lass ich mir nicht bieten!

Digger, wenn du so unsicher bist in deiner Sexualität dass das Sehen von Homosexualität dich "schwul machen" kann, boy oh boy hab ich schlechte Nachrichten für dich :)
 

LesterPG

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Deinem Beispiel nach schlägst du also vor, dass 90% der Bevölkerung eine 10%ige Minderheit aus der Gesellschaft ausschließen/verdrängen soll, nur weil diese 10%ige Minderheit nicht heterosexuell ist? Ob es dir gefällt oder nicht, aber diese 10% (keine Ahnung, ob die Zahlen tatsächlich so stimmen) sind auch Teil unserer Gesellschaft.
Ich hab ihn so verstanden das er einfach nur das übertriebene "in your face" für die Mehrheit unterbinden will, nicht die Sache an sich. ;)
 

Martina

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Mehr als 90% der Menschheit ist heterosexuell und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben. Natürlich habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass jeder selbst über seine Sexualität entscheiden soll, was er für richtig empfindet. Dass man aber nun mehr als 90% der Menschheit die Homosexualität aufdrängen will, Dann läuft das doch genau in die verkehrte Richtung. Wenn ich für mich keine Schwulenszene in einem Film oder einem spiel haben will, dann ist das für mich meine freie und persönliche Entscheidung und die Entscheidung der Mehrheit. Die meisten werden sich solche Medien dann nicht mehr anschauen. Ob die Produzenten dann Geld machen ist eine andere Frage. Warum will man uns aber unbedingt aufdrängen, dass wir uns sowas anschauen sollen und gegebenenfalls selbst homosexuell werden sollen? Der Hammer ist dann auch noch, dass der Autor, jeden der sowas sich nicht aufdrängen lassen will als Dumm bezeichnet. Also sowas lass ich mir nicht bieten!
"und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben" So hingestellt ist das an Respektlosigkeit kaum noch zu überbieten. Homosexualität gehört genau so zum Leben wie hetero zu sein oder auch Bi.

Aufdrängen will ? Was laberst du?
Man kann eine Sexualität niemanden aufdrängen und auch nicht beibringen, so etwas entwickelt sich von selber.

Du bist echt ein Witz ..."Warum will man uns aber unbedingt aufdrängen, dass wir uns sowas anschauen sollen und gegebenenfalls selbst homosexuell werden sollen?"

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll über so einen Unsinn.
 

kingcoolstar

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Jetzt werden auch noch meine Kommentare gelöscht, weil meine Meinung nicht dem Trend passt. Habe ich irgendjemand beleidigt oder Hasswörter benutzt?

Ich hoffe wenigstens dass dieser Kommentar enthalten bleibt. Nein ich möchte niemanden aus der Gesellschaft ausschließen. Mich stört nur, dass man uns heterosexuellen aufdrängen will, sich gefälligst homosexuell Inhalte zu geben. Wenn ich und die Mehrheit der Menschheit Homosexualität vermeiden will, dann ist das unser freiwilliges Recht. Wenn ich also dementsprechend mir keine Videos und Spiele Kaufe wo Homosexualität glorifiziert wird, ist das ebenso mein Recht. Es ist aber nicht das Recht des Autors dieses Beitrags gleich alle die ähnlich wie ich denken als Dumm und in ihrer Sexualität verunsichert fühlen zu beleidigen.
 

LesterPG

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"und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben"
Damit es plausibel wird müßte da natürlich ein "und/oder" stehen, aber wenn man es falsch verstehen will und es auf die Goldwaage legt ist es natürlich immer einfacher. ;)

Jetzt werden auch noch meine Kommentare gelöscht, weil meine Meinung nicht dem Trend passt. Habe ich irgendjemand beleidigt oder Hasswörter benutzt?
Och, vage Vermutungen/Andeutungen können hier schon mal für eine Verwarnung sorgen wenn sich der Redakteur den Schuh auch wenn der nicht passt anzieht und dann als Ankläger, Richter und Henker in einer Person agiert. :haeh:

Also don't panic. :)
 

TheRattlesnake

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Bei sowas frage ich mich immer ob es denn wirklich die Leute sind die es selbst betrifft die mehr Toleranz und Diversität fordern oder ob es eher Leute sind die überhaupt nicht zu irgendeiner Minderheit gehören und nur zeigen wollen was für tolle Menschen sie sind.

Ich habe kein Problem damit wenn sowas in Filmen oder Spielen eingearbeitet wird. Allerdings sollte es dann auch eine Relevanz für den Film oder das Spiel haben.
Wenn es für die Geschichte überhaupt keine Rolle spielt dann ist mir doch auch völlig wumpe welche sexuelle Orientierung die Charaktere haben.

Mit dem ganzen Superheldenkram kann ich generell nichts anfangen. Daher weiß ich auch nicht wer dieser Loki ist. Und ein Tell Me Why habe ich leider auch immernoch nicht gespielt. Und sonst fällt mir jetzt grade kein Beispiel ein um sagen zu können wo es vielleicht Sinn oder kein Sinn macht das Thema einzuarbeiten.
 

Spiritogre

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Müssen nicht, aber ist schön wenn es dadurch weiter normalisiert wird und positive Identifikationsbeispiele zementiert werden.
Das wäre so, wenn im Fernsehen nicht immer irgendwelche aufgetakelten histerischen Tunten in den Vordergrund gestellt würden, die einfach nur auf die Nerven gehen, anstelle normale Homosexuelle, die den Großteil darstellen aber wegen der übertriebenen Darstellungen total untergehen.

"und möchte mit Homosexualität nichts zu tun haben" So hingestellt ist das an Respektlosigkeit kaum noch zu überbieten. Homosexualität gehört genau so zum Leben wie hetero zu sein oder auch Bi.
Ich verlange nicht von einem Homosexuellen, dass er sich heterosexuelle Inhalte anschaut. Genauso verlange ich, dass meine sexuelle Ausrichtung respektiert wird. Warum sollte ich mir also als Hetero homosexuelle Inhalte anschauen? Die geben mir nichts, sie sind für mich belang- und bedeutungslos, da sie mich nicht ansprechen.
Aus Respekt vor Homosexualität muss ich das schauen? Warum? Fühlt sich die Homosexualität dadurch besser? Kein Homosexueller weiß, ob ich sowas konsumiere oder nicht.

Die Beziehung in Brokeback Mountain hat mich z.B. total kalt gelassen. Der ganze Konflikt hat mich einfach nicht angesprochen und war mir völlig egal, wodurch der Film sehr langweilig wurde. Gerettet hat ihn die erste Hälfte mit den schönen Landschaften.
 

arrgh84

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also wenn man es als Diktatur empfindet kein Arschloch zu sein, ist nicht die Gesellschaft das Problem, sondern viel eher liegt das Problem daran, dass man andere Auschließt, beleidigen will weil die keine weißer CIS Männer sind, aka. man ist halt ein Arschloch und tut alles mögliche um das zu rechtfertigen
Es geht nicht darum, queere Menschen zu diskriminieren oder in irgendeiner Weise zu benachteiligen. Es ist auch überhaupt nicht schlecht, dass man sie in Narrativen, wie etwa einem Film, abbildet und thematisiert.

Was allerdings nicht gut ist, ist, wie man diesen Diskurs führt. Und damit meine ich, unter anderem, diese kolossale und aggressiv durchgeführte mediale Inszenierung, die im Rahmen einer noch nie dagewesenen Obsession des Geschlechterdenkens steht. Und dies wirkt sich, unter anderem, auch auf unsere Art und Weise aus, wie wir Geschichten erzählen:

Wo es in der Vergangenheit darum ging, zu erzählen, was eine Figur erlebt und durchmacht, geht es heute nun darum, was eine Figur vor dem Hintergrund des eigenen Geschlechts oder der eigenen sexuellen Orientierung erlebt und durchmacht. Oder zumindest in Verbindung damit. Das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung wird künstlich zum Dreh und Angelpunkt, wird zur anthropologischen Grundprämisse: Nicht was er denkt, fühlt oder tut ist ausschlaggebend, nein, die Identität des modernen Menschen speist sich nun aus seiner sexuellen Orientierung und dementsprechend aus dem harten Los, einer extremen Minderheit (Beispiel Pansexualität), einer sozialen Randsphäre anzugehören. Wahrlich dramatisch!

Und sich nun gegen dieses politische Narrativ zu stemmen, werter Herr, hat nichts mit Arschlochsein zu tun. Nein, vielmehr geht es darum, sich gegen diese eindimensionalen Perspektiven auf personaler Identität zu wehren.
 
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RedDragon20

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Natürlich, "grau" darf es nicht geben und im Namen der selbsternannten "besseren Seite" kann man auch viel besser mit Steinen/Schmutz/Whatever werfen. :B
Was verstehst du unter Grauzone?

Die mediale Präsenz und die LGBT+ Bewegung sind (mal mehr, mal weniger gelungene) Reaktionen auf entsprechende gesellschaftliche Missstände. Keinesfalls umgekehrt.

Wenn man sich also über die mediale Präsenz dieser Thematik so echauffiert, sich genervt fühlt und einem die Hutschnur hoch geht, ist das kein durch das Thema geschaffenes Problem. Das Problem liegt viel tiefer und im Menschen selbst. Es ist naheliegend, dass der Rezipient möglicherweise doch mit anderen sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten ein "kleines" Problem hat. Oder vielleicht ein Problem mit dem eigenen Geschlecht und der eigenen Rolle in der Gesellschaft.

Und - ich übertreibe jetzt hier mal bewusst - wenn man sagt "Ich hab ja nichts gegen Schwule/Lesben, aber ich will sowas nicht sehen." und im gleichen Atemzug Lesbenpornos konsumiert und seiner Freundin in aller Öffentlichkeit den Magen ausschleckt, passt da irgendwas nicht zusammen.

Hab's auch nie verstanden, warum so manche heterosexuelle Menschen sich eher abwertend gegen Homosexualität äußern, aber mir dann erzählen, dass sie sich letzten Abend einen "geilen Lesbenporno" rein gepfiffen haben.

Zu sagen "Ich hab nix dagegen, aber nervt mich nicht damit" (oder alternative Aussagen zu dem Thema) löst das Problem nicht, das nun mal vorhanden ist. Mediale Präsenz löst das Problem auch nicht, sollte aber doch mal zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass dieses Thema knallharte Realität ist. Vor allem darüber, WARUM das Thema medial präsent ist.

Muss dieser Kram wirklich überall sein? Ich möchte zocken, ich möchte mich bei einem Actionfilm unterhalten fühlen. Und nicht tiefschürfend über Probleme dieser Welt nachdenken. Wenn ich das will, schaue ich entsprechende tiefgründige Filme.
Daran wirst du ja auch nicht gehindert.

Wo es in der Vergangenheit darum ging, zu erzählen, was eine Figur erlebt und durchmacht, geht es heute nun darum, was eine Figur vor dem Hintergrund des eigenen Geschlechts oder der eigenen sexuellen Orientierung erlebt. Oder zumindest in Verbindung damit. Das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung wird künstlich zum Dreh und Angelpunkt, wird zur anthropologischen Grundprämisse: Nicht was er denkt, fühlt oder tut ist ausschlaggebend, nein, die Identität des modernen Menschen speist sich nun aus seiner sexuellen Orientierung und dementsprechend aus dem harten Los, einer extremen Minderheit (Beispiel Pansexualität), einer sozialen Randshpähre anzugehören. Wahrlich dramatisch!
Über die Umsetzung kann man sich vortrefflich streiten. Ich fand es auch ziemlich beläppert, wie gekünstelt und aufgesetzt der "starke Frauen"-Moment am Ende von Avengers: Endgame inszeniert wurde.

Aber im Grunde gehört das Geschlecht und die sexuelle Orientierung zu einer Figur dazu. Sie kann, darf und sollte auch Thema sein. Ob das nun hetero, homo, bi oder pan ist oder eben männlich, weiblich o.ä. Das ist Teil der Identität einer Figur und oft auch der Grund, warum sie dies und jenes erlebt und durchlebt.
 
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