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Rassismus und Frauenfeindlichkeit: Das macht das Arielle-Remake besser als das Original

Wenn ich schon lese das eine Minderheit etwas dagegen hat ?
Die meisten die ich kenne haben was dagegen und nicht ohne Grund.

Ich als Türke will auch nicht das sie plötzlich ein Kopftuch trägt oder gleich ein Burka ?
Ich kenne Arielle aus meiner Kindheit als eine weiße Rothaarige Frau, aber vielleicht ist es wegen dem Klimawandel recht sonnig bei Arielle.
 
Es ist so interessant zu sehen wie sich 40 Jahre alte bierbäuchige Männer über die Hautfarbe einer Disneyprinzessin aufregen können.

Lächerlich.
Natürlich ist der alte nicht mehr zeitgemäss.
Arielle will im Film ihr ganzes Leben hinschmeissen nur um einem Mann hinterher zu laufen, das ist kein zeitgemässes Rollenbild mehr, heute erwartet man mehr von einem Film als eine Frau welche nur dafür lebt ihrem Mann zu dienen.
 
Manchmal ist es auch einfach bekloppt:
Beim Film „Der dunkle Turm“ ist der Hauptdarsteller der Figur von Roland schwarz.
Das „Problem“ dabei? Im Buch wird Roland immer und immer wieder „Weißbrot“ von einer Figur genannt, warum muss so eine Figur also plötzlich schwarz im Film sein? Wo bleibt der Respekt zum Autor?
 
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Es ist so interessant zu sehen wie sich 40 Jahre alte bierbäuchige Männer über die Hautfarbe einer Disneyprinzessin aufregen können.

Lächerlich.
Natürlich ist der alte nicht mehr zeitgemäss.
Arielle will im Film ihr ganzes Leben hinschmeissen nur um einem Mann hinterher zu laufen, das ist kein zeitgemässes Rollenbild mehr, heute erwartet man mehr von einem Film als eine Frau welche nur dafür lebt ihrem Mann zu dienen.
a) objektiv die Kontinuität einer fiktiven Figur zu befürworten ist nicht "aufregen"
b) Es hindert niemand Disney daran, die Geschichte von Berielle, der schwarzen Meerjungfrau zu erzählen, die die Kusine oder Enkelin von Arielle ist. Wenn man dann deren Geschichte erzählt, hätte man alle Freiheiten der Welt und es gäbe keine valide objektive Kritik an welchen Charaktereigenschaften auch immer (Charakter Eigenschaften im Sinne der Eigenschaften des erdachten Charakters)
 
Beim Film „Der dunkle Turm“ ist der Hauptdarsteller der Figur von Roland schwarz.
Das „Problem“ dabei? Im Buch wird Roland immer und immer wieder „Weißbrot“ von einer Figur genannt, warum muss so eine Figur also plötzlich schwarz im Film sein? Wo bleibt der Respekt zum Author?
Während es bei Arielle von der Geschichte her irrelevant ist, ob Arielle schwarz, gelb oder Thunfischfarben ist, ist es bei dem dunklen Turm sogar noch schlimmer, da man dann die Story umschreiben muß.
btw: Auch als das bekannt war, habe ich dazu geschrieben, daß ich es nicht gut finde, daß die Kontinuität der Figur nicht beachtet wird.
 
Wie ich schon unter einem anderen Artikel schrieb, ist man weißer Hautfarbe und heterosexuell ist man in der heutigen Gesellschaft automatisch ein rassist und homophob. Da fängt es schon an. Man sollte besser nie erwähnen hetero zu sein, ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Und weiße Hautfarbe und dazu auch noch deutscher? In internationalen Foren ganz schlimm.
Wenn jemand zu den "LGBT" gehöret ums mal so auszudrücken, muss man das gut findet, unbedingt, sonst ist man abartig. Wenn Indiana Jones mit Chris Rock besetzt wird, muss ich das gut finden, sonst bin ich rassist. So und nicht anders läuft es aktuell.

Das man aber einfach findet das Halle Bailey NICHT zu Arielle passt? Nein absurd, ist natürlich rassistisch motiviert... Nebenbei bemerkt singt die nicht mal selbst und ist auch noch ne schlechte Schauspielerin... das mal am Rande... ist natürlich auch total rassistisch das so zu sagen. Bin ich halt nen Nazi, jipiie... muss ich jetzt AFD wählen? Find deren ansichtne nicht so besonders
 
b) Es hindert niemand Disney daran, die Geschichte von Berielle, der schwarzen Meerjungfrau zu erzählen, die die Kusine oder Enkelin von Arielle ist. Wenn man dann deren Geschichte erzählt, hätte man alle Freiheiten der Welt und es gäbe keine valide objektive Kritik an welchen Charaktereigenschaften auch immer (Charakter Eigenschaften im Sinne der Eigenschaften des erdachten Charakters)
Das ist aktuell wirklich eine Sache, die mich an den diverseren Besetzungen von alten Geschichten stört.
Warum werden so viele "weiße, europäische" Geschichten genommen und ein großer Teil der wichtigen Charaktere durch nicht-weiße nicht-Europäer ersetzt? Oder mal polemisch ausgedrückt: verdrängt?
Es gibt so viele tolle Geschichten und Erzählungen aus anderen Kontinenten, aus anderen Kulturen, aus anderen Ethnien, warum denn nicht diese mit Kontinuität der Charaktere verfilmen? Beim Dschungelbuch und Mulan habe ich keine Aufregungen über Hautfarben mitbekommen.
Ja klar, Arielle ist bekannt und muss nicht als Marke neu etabliert werden. Allerdings sind daran zuletzt viele Filme gescheitert (auch wenn die eher Geschlechter- als Hautfarbenwechsel hatten.
Black Panther mag nicht der beste Marvel Film sein, aber allein die ungewohnten Vibes, die der Film dem Zuschauer vermittelt, heben den Film schon hervor. Shang-Chi kam jetzt auch nicht sooo schlecht an.
 
Das Ganze ist seichte Familienunterhaltung, keine Politik. Ob man diese Real-Verfilmung gebraucht hätte, sei mal dahingestellt. Wobei Real relativ ist, da der Film zu 99% aus CGI besteht. Die meisten, die hier kritisieren, werden sich den Film eh nie ansehen. Also lasst mal Luft raus aus der Sache.
 
Glaube in 10 Jahren hat sich das Thema eh erledigt, dann kann man noch einfacher per Deepfake einfach die Schauspieler in den Film basteln, die einem am ehesten passen. Geht schon heute, aber der Außenwand ist noch Recht groß. Wenn die Studios schlau sind, verkaufen sie dann einfach zusätzliche Varianten nach Kino Release^^
 
Ist halt der klassische Versuch der Täter/Opfer Umkehr. Ist ja bekannt diese Masche
Wenn man sich dagegen wehrt ist das Täter/Opfer Umkehr, wenn man einfach den Mund hält ist alles in Ordnung. Schon verstanden "Teammitglied".

Ich bin kein Freund davon Rassismus mit Rassismus zu bekämpfen. Den lauen Versuch das mit Täter/Opfer Umkehr zu begründen dagegen finde ich erbärmlich.

Es gibt bessere Wege mit dem Thema umzugehen, das muss auch langsam bei der "woken" Ecke angekommen sein. Gibt ja genügend Beispiele in diesem Thread die konstruktiv gewesen sind als stumpf blackwashing zu betreiben.

Wenn Du mir mein Haus mit Feuer abbrennst, ist das nicht auch okay wenn ich Deins mit Feuer abbrenne. Hat auch was mit Moral zu tun.

Ich habe das Gefühl das einige das jetzt als Freibrief sehen, nun so richtig die Sau rauszulassen und dabei auch einfach jeden in Geiselhaft zu nehmen der einem über den Weg läuft. (Edit: Statt einfach mit gutem Beispiel voran zu gehen, aber das ist ja eher langweilig, nicht wahr?)
 
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Wenn man sich dagegen wehrt ist das Täter/Opfer Umkehr, [...]

Ich finde das Wort "Täter" hier auch etwas unangebracht.

Davon abgesehen aber: es gibt nichts, wogegen man sich wehren müsste. Wer den neuen Arielle-Film nicht mag, weil er findet, dass die alte Disney-Version von Arielle der Kanon ist, der guckt halt den Alten Film. Easypeasy. Es gibt genug für alle.
 
Ich finde das Wort "Täter" hier auch etwas unangebracht.

Davon abgesehen aber: es gibt nichts, wogegen man sich wehren müsste. Etwas Repräsentation und Diversität tut keinem ein Leid an. Wer den neuen Arielle-Film nicht mag, der guckt halt den Alten. Easypeasy. Es gibt genug für alle.
Ich habe mit dem Begriff ja nicht angefangen, sondern das Mitglied des Teams (was ich besonders hervorhebe, da mit diesem Merkmal auch eine besondere Sorgfaltspflicht einhergeht).

Der Witz ist, die Mehrheit der Bevölkerung erkennt ja sogar an das in der Vergangenheit Unrecht geschehen ist. Zweifelt auch Niemand an. Man bekommt aber subjektiv den Eindruck das man zusätzlich zu der bestehenden Erkenntnis noch mit der Keule daran erinnert werden muss.

Menschen sind ja nicht per se dumm, deswegen erkennt man auch den Versuch das jetzt mit Hochdruck die Geschichte zurückgedreht werden soll.

Natürlich tut Diversität keinem weh, aber mit der Brechstange hat noch nie irgendwas gut funktioniert.

Mit diesem Film wird gerade Rassismus mit einem Dislike des optischen Änderns der Hauptfigur verwechselt und in einen Topf geworfen und ordentlich verrührt.

Muss ich erst an die Diskussion über den Witcher erinnern? Das war die gleiche Diskussion, und da war die Hautfarbe nicht mal Gegenstand der Diskussion. Trotzdem war den Fans die Optik des Hexers wichtig. Kann man in der Vergangenheit auf fast jede Videospiel Adaption runterbrechen die auf die Leinwand gekommen ist.
 
Wie ich schon unter einem anderen Artikel schrieb, ist man weißer Hautfarbe und heterosexuell ist man in der heutigen Gesellschaft automatisch ein rassist und homophob.
Komisch. Ich bin weiß, männlich, hetero und weder rassistisch noch homophob.

Irgendwas muß ich falsch machen...
 
Der Witz ist, die Mehrheit der Bevölkerung erkennt ja sogar an das in der Vergangenheit Unrecht geschehen ist. Zweifelt auch Niemand an. Man bekommt aber subjektiv den Eindruck das man zusätzlich zu der bestehenden Erkenntnis noch mit der Keule daran erinnert werden muss.

Ich denke, dass einige Leute da auch einfach zu empfindlich sind. Eine dunkelhäutige Arielle in einem Remake ist nicht "die Keule", die existiert um "daran zu erinnern". Es ist einfach nur der aktuelle Zeitgeist. Keiner will irgendjemandem damit etwas böses tun oder gar Salz in Wunden streuen. Der wahrgenommene Angriff ist keiner. Er existiert nur in den Köpfen der Empörten.
 
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Ich denke, dass einige Leute da auch einfach zu empfindlich sind. Eine dunkelheutige Arielle in einem Remake ist nicht "die Keule", die existiert um "daran zu erinnern". Es ist einfach nur der aktuelle Zeitgeist. Keiner will irgendjemandem damit etwas böses tun oder gar Salz in Wunden streuen. Der wahrgenommene Angriff ist keiner. Er existiert nur in den Köpfen der Empörten.
Ich würde nicht sagen dass das der aktuelle Zeitgeist ist. Denn dann müsste man hier hinterfragen und feststellen ,wer denn den Zeitgeist bestimmt.

An dieser Stelle muss man sehr vorsichtig agieren um nicht in die Falle der lauten Minderheiten (egal welches Beispiel man aktuell heranzieht) zu tappen.

Nur weil es in den sozialen Medien ein Thema ist, ist es keins was den Großteil der Bevölkerung tangiert. Die haben in der Regel ganz andere Sorgen. Und sind auch nicht in den sozialen Medien aktiv.
 
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