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News - World of Warcraft: Eltern fordern: Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

AW: News - World of Warcraft: Eltern fordern: Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

Spielesucht ist kein Problem, sondern ein Symptom.
 
AW: News - World of Warcraft: Eltern fordern: Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

GDPSabrina am 12.05.2009 21:38 schrieb:
Spielesucht ist kein Problem, sondern ein Symptom.

Richtig. Aber eines muss ich doch mal sagen: es ist wichtig, schnell Medienkompetenz unters Volk zu bringen. WoW ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was noch so alles kommen wird...
 
AW:

XIII13 am 11.05.2009 18:49 schrieb:
Sie fordern es? Das nenn ich mal verantwortungslos. Gerade Onlinerollenspiele sind etwas, wo Eltern nicht tatenlos zusehen müssen.

Gerade Rollenspielsucht ist ein Thema für das die Eltern verantwortlich sind.
 
AW:

Vor kurzem sah ich eine Sendung,über Kinder die die meiste zeit am Pc sitzen. Ich sah einen kleinen fetten Jungen der sich von seiner Mutter ne Pizza an den Pc bringen leis.Die Mutter meinte"
Das mach ich für ihn dann gibts keinen streit und es ist ruhe im Haus".Liebe Eltern wenn ihr Öl ins Feuer gießt müsst ihr euch nicht wundern wenn das Feuer noch größer brennt.Wenn ihr meint ihr könnt immer euer klägliches versagen was ERZIEHUNG betrifft anderen anlasstet dann tut ihr mir leid.
 
Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

Ja da ist es wieder, das unvermögen der Eltern Ihren Nachwuchs zu erziehen! Es ist echt unglaublich, wie viele Eltern meinen, Ihre Erziehungspflicht anderen überlassen zu müssen damit Sie Ihre Ruhe haben. Ob es die Lehrer sind, die Kindergärtner, die "fussball"trainer, der Fernseher, der Computer oder die Politiker, all dies soll das Kind erziehen, hauptsache man selber nicht. Also, ich hab selber 2 Kinder und gebe durchaus meinen Kindern Zeit fürs Fernsehen und auch mal für den Rechner, aber alles in Masen. Zum Kotzen, wie ständig diese seltsamen "Vereine" aus dem boden springen, den zeigefinger heben und schreien das der Staat was tun soll. Man, man, man, da muss man sich doch fragen, könnt Ihr überhaupt was allein? Was setzt Ihr Kinder in die Welt, obwohl Ihr keine Lust habt anständig für sie zu sorgen bzw. sie nicht selber erziehen wollt? und sowieso sind ständig andere Schuld an dem was der Liebe nachwuchs so anstellt. Ich könnte Romane schreiben... da meine Frau Pädagogin ist und die liebe Schwiedermutter Lehrerin :D bekommt man einiges mit was da in den schulen und kindergärten bzw. bei den Leuten los ist! NAJA, mein geschreibe wird auch nichts bringen......
 
Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

Also von dem was ich mir jetzt durchgelesen habe konnte ich nur rausfiltern, dass eurer meinung nach die Schuld bei den Eltern liegt. Denke ich auch solange 'das Kind' noch bei den Eltern wohnt und nicht für sich alleine sorgen kann, aber wart ihr denn mal auf der besagten Seite?! Dort stehen Sachen, die man sich nicht vorstellen kann! Ich musste mich selber einfach fragen; Was kann ich als Vater machen wenn mein Kind, was schon ausgezogen ist, wegen einer Spielsucht im allgemeinen, völligst verwahrlost? Ich denke es geht hier nicht nur um Kinder, die noch zu Hause wohnen. Es geht ´hier um Menschen von Kind bis Vater! Ich könnte auch schon Vater sein und einer Spielsucht verfallen. OK ok in dem Artikel geht es um einen Internetschutz für Minderjährige, aber das ist wie ich Anfangs schon erwähnt habe, meiner Meinung nach, Aufgabe dert Eltern, ganz klar!
Wollte das einfach nur bisschen relativieren, weil wie mir scheint wird bei Diskussionen über Sucht Gewalt und 'weiß der Teufel' in Bezug auf Games&Internet immer nur hin und her "geschossen". Na da schieß ich doch lieber auf Zombies :-P
Verzweifelte und zum äußersten entschlossene Eltern&Politiker auf der einen und genervte Spieler auf der anderen Seite. Wo soll das noch enden?!
 
AW: Schützt Kinder vor Rollenspielsucht

ja
und was man machen kann wurde schon ganz am Anfang auf den Ersten Zwei Seiten ausführlich Erklärt und warum die Petition dummfug ist von welchen die Sachen beschneiden wollen, weil die sich schneinbar niemals mit beschäftigt haben
 
AW:

MARUG am 13.05.2009 12:08 schrieb:
Vor kurzem sah ich eine Sendung,über Kinder die die meiste zeit am Pc sitzen. Ich sah einen kleinen fetten Jungen der sich von seiner Mutter ne Pizza an den Pc bringen leis.Die Mutter meinte"
Das mach ich für ihn dann gibts keinen streit und es ist ruhe im Haus".Liebe Eltern wenn ihr Öl ins Feuer gießt müsst ihr euch nicht wundern wenn das Feuer noch größer brennt.Wenn ihr meint ihr könnt immer euer klägliches versagen was ERZIEHUNG betrifft anderen anlasstet dann tut ihr mir leid.

Stimmt. Das fällt mir auch oft auf, wenn ich junge Familien sehe. Die Mutter ißt vorm Fernseher, der Vater ißt irgendwo im Arbeitszimmer und der Sohn in seinem Zimmer.
Sowas gab es bei uns früher nicht. Da wurde immer zusammen am Tisch gegessen.

Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber daran merkt man, wie sich in den letzten Jahren alles verändert hat.
Damals hat man wie gesagt, zusammen am Tisch gesessen, darüber geredet, wenn man irgendwas auf dem Herzen hatte. Heute werden die Kinder mit all dem alleine gelassen und man wundert sich, warum sie sich immer mehr in ihre eigene Welt zurückziehen und unverstanden fühlen.
 
AW:

Was hier einige Leute ständig erzählen von wegen "Ein 16 Jähriger der 6 Stunden am Tag zockt, das soll nicht sein"

Leute wir leben in einer freien Welt, in der jeder selbst entscheidet was er macht. Ich habe mit 16 auch 6-7 Stunden am Tag Ultima Online gezockt, dennoch habe ich meine Schule beendet und einen Beruf erlernt.

Die Eltern die solche Forderungen machen sollte man das Sorgerecht entziehen. (das ist überdramatisiert)

Die können doch dafür sorgen das die Kids weniger spielen. Als ich noch in dem Alter war, hat man mir den PC abgenommen, wenn ichs zu arg übertrieben habe. Aber dann müssten die Eltern ja konsequent sein, das geht ja nicht.

Ist das gleiche wie mit dem Alkohol...
 
AW:

Hallo,

also ich habe mir die Seite kurz angeschaut... Die Eltern und der Sohn tun mir natürlich leid, allerdings habe ich nach dem Lesen der Titelseite den Eindruck das es ein Mensch war der mitten im Leben stand und dann durch World of Warcraft zu dem wurde was er heute ist.

Mich würde mal interessieren was die Eltern meinen warum ihr Sohn "Rollenspielsüchtig ist" und was der Grund sein könnte das es dazu kam ?

P.S. Ich denke in vielen Fällen, auch wenn mich jetzt manche Eltern verfluchen werden, lässt eure Kinder los, manche lernen es meist erst wenn sie wirklich ganz unten angelangt sind, aber das gehört manchmal, meines erachtens, auch zum Erwachsen werden dazu....

Ich habe das obige mal dort ins Forum gestellt und bin auf die sachlichen Rückmeldungen gespannt.

MfG
 
AW:

"Eltern fordern: Schützt Kinder vor Rollenspielsucht "

Also mehr bracht man doch wohl nicht zu sagen. Den muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Eltern fordern, dass irgend jemand ihre eigenen Kinder daran hindert, zuhase vor dem PC zu vergammeln.

Die Idee ist spitze! Entmündigt die Eltern, die sich vor ihrer eigenen Verantwortung drücken wollen und rettet damit die armen Kinder, die darunter leiden, nie eine gute Erziehung genossen zu haben!

Führt den Elternführerschein ein und Rettet die Kinder nicht nur vor der Rollenspielsucht, sondern vor allgemein vor tendenzieller Neigung zu Suchtverhalten, was psychologisch betrachtet unter anderem in der Beziehung zu den eigenen Eltern begründet liegt (das hab ich mir nicht ausgedachte, das kann man in Büchern lesen).

Wenn Eltern ihre Kinder so wenig im Griff haben, dass sie tun und lassen können was sie wollen und dann ihre Hilflosigkeit mit dämlichen Forderungen wie "Rettet meine Kinder vor meiner Unfähigkeit" ausdrücken, dann ist für jeden halbwegs normal denkenden Menschen offensichtlich, wo die Ursache des Problems liegt.

Wer schützt denn bitte die Kinder vor Drogen oder Alkoholsucht? Niemand! Aber da steckt ja auch ne mächtige Industrie hinter. Die großen Drogenkonzerne (Ja, nicht anderes sind sie!!) lassen sich nicht so leicht auf der Nase rumtanzen die dummen Gamer. Da wird einfach der Geldhahn zugedreht und dann ist Ruhe.

Also sucht man sich halt irgendwelche Feindbilder, auf die man dann die ganze Last lädt, um sich nicht für seine eigene perverse Characterlosigkeit rechtfertigen zu müssen.

So mir fällt nichts mehr ein, ich geh erstmal kotzen nachdem ich das hier verdauen musste...
 
AW:

Vorneweg, den Artikel hab ich nicht gelesen, mir reicht die Überschrift!

Damals gab es mal so einen Begriff, dem auch noch deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil wurde als heute, ich glaub der hieß "Erziehung".

Mehr braucht man eig. nicht mehr zu sagen, was wir hier erleben ist der Verfall der Gesellschaft, der Familien und des Verstands.
Eine traurige Wahrheit, die Zukunft liegt in unserer Hand, und ich bete dafür das wieder bessere Tage kommen werden.
 
AW:

"Für die Kinder und Jugendlichen ist das Internet aber noch immer ein rechts- und schutzloser Raum. Sie haben oft genug rund um die Uhr Zugriff auf das Internet und können hier tun und lassen, was sie wollen. Die Familien haben meist keinen Einfluss mehr auf diese Aktivitäten und stehen wehrlos daneben und müssen zusehen, wie die Kinder den gefährlichen Online-Verlockungen nachgeben. [...]".

Wieso fordern hier Familien etwas von der Politik, dass eindeutig in den privaten Bereich fällt. Wie viel Zeit im Internet/Spiel ich asl Elternteil meinem Kind erlaube ist doch ganz klar von mir selbst abhängig. Genauso wie die Aufmerksamkeit und Erziehung die ich meinem Kind angedeihen lasse.
Dass man mich nicht falsch versteht: Ich denke es ist absolut gerechtfertigt und wünschenswert, dass man die Öffentlichkeit auf Suchpotential solcher Spiele aufmerksam macht und dass man ein Portal für Hilfe und Diskussion eröffnet.. Der Angelegenheit aber gleich ein politische Dimension zu geben halte ich für übertrieben und für einen weiteren Versuch Eigenverantwortung abzugeben.
 
AW:

Nun, die Legislaturperiode ist fast zu Ende und der Koalitionvertrag enthält immer noch diesen unerledigten Punkt der Spieleverbote.

Die Empörungsmasche zieht nicht mehr oder erweist sich als Rohrkrepierer.
Aber, jeder Psychologe lernt schon im Grundkurs, daß die Mitleitstour fast immer zieht.
Also schnell noch ein paar Berichte für die Tränendrüsen beschafft, gekonnt aufbereitet und das ganze mit profesioneller Redaktionsarbeit ins Web gestellt. Nun noch eine drittklassige Unterschriftenaktion erstklassig installiert, damit das ganze eine Pseudolegitimation erhält.

Welcher Karrierist verbirgt sich als selbsternannter Saubermann dahinter?
Meine Meinung ist, daß sich hier jemand für "Höheres" empfehlen will. Schließlich solls ja die Politik richten und nicht die teutonische Elternschaft zum Nach-, Um- und Mitdenken aufgerufen, animiert, verdonnert oder einfach nur gebeten werden.
Wenns die Politik richten soll, muß sebstverständlich wer das schwerwiegende Anliegen in seiner Gänze und mit aller Eloquenz da vorbringen, oder? Wer wäre da besser geeignet als der Initiator? Ich würd ja auch keinen Laufburschen schicken um einen (Hochzeits-)Antrag vorzubringen!
Wenn dieser Kinderschützer doch nur ein entsprechend wichtiges Regierungdamt oder wenigstens ein Bundestagsmandat hätte, ja da könnte man ja noch viel mehr bewegen, oder?

Freunde, Menschen, Landsleute fangt bitte endlich an nachzudenken, zu hinterfragen und fallt nicht mehr auf solche Scharlatane herein, die ihr eigenes Süppchen auf Eurem Feuer der Entrüstung kochen!

Liebe Eltern beobachtet Eure Kinder und ihr Spielverhalten aufmerksam und zieht rechtzeitig die Bremse! Die USK-Kennzeichnung hat einen echten Sinn. Beachtet sie oder fragt Junior, was er/sie da daddelt!
Aber vor allem, Liebe Nachwuchsproduzenten, seid für Eure Kinder da und gebt Ihnen die Liebe, Verständnis und Geborgenheit die sie brauchen!
Das heißt verbringt die Zeit nicht mit Karriere machen sondern mit Euren Kindern!
 
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fobbolino am 15.05.2009 14:33 schrieb:
Wieso fordern hier Familien etwas von der Politik, dass eindeutig in den privaten Bereich fällt. Wie viel Zeit im Internet/Spiel ich asl Elternteil meinem Kind erlaube ist doch ganz klar von mir selbst abhängig. Genauso wie die Aufmerksamkeit und Erziehung die ich meinem Kind angedeihen lasse.
Dass man mich nicht falsch versteht: Ich denke es ist absolut gerechtfertigt und wünschenswert, dass man die Öffentlichkeit auf Suchpotential solcher Spiele aufmerksam macht und dass man ein Portal für Hilfe und Diskussion eröffnet.. Der Angelegenheit aber gleich ein politische Dimension zu geben halte ich für übertrieben und für einen weiteren Versuch Eigenverantwortung abzugeben.

vollste Zustimmung :top:
es ist wohl "typisch deutsch" bei allen Problemen, die man nicht in den Griff bekommt, nach Verboten und Regulierung von "oben" zu schreien - und sich hinterher beschwert, weil sich der Staat in alle privaten Dinge einmischt
 
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Konrad_of_Thuringia am 16.05.2009 02:04 schrieb:
Aber vor allem, Liebe Nachwuchsproduzenten, seid für Eure Kinder da und gebt Ihnen die Liebe, Verständnis und Geborgenheit die sie brauchen!
Das heißt verbringt die Zeit nicht mit Karriere machen sondern mit Euren Kindern!

Kinder kosten Geld. Eine Menge Geld. Das muss irgendwo herkommen. Es gibt viele Alleinerziehende, die müssen den ganzen Tag arbeiten um sich und das Kind zu ernähren. Die rosafarbene Vorstellung, Eltern/Mütter hätten die Zeit, sich permanent um die Kinder zu kümmern, kannst du gleich vergessen. So läuft das heut nicht mehr.
 
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TheChicky am 16.05.2009 10:12 schrieb:
Kinder kosten Geld. Eine Menge Geld. Das muss irgendwo herkommen. Es gibt viele Alleinerziehende, die müssen den ganzen Tag arbeiten um sich und das Kind zu ernähren. Die rosafarbene Vorstellung, Eltern/Mütter hätten die Zeit, sich permanent um die Kinder zu kümmern, kannst du gleich vergessen. So läuft das heut nicht mehr.
niemand spricht von permanenter überwachung, die ist auch gar nicht nötig, um eine spielsucht zu verhindern.
 
AW:

Es ist traurig, daß es so viele Alleinerziehende gibt.

Meine Ehefrau geht auch schaffen als Lehrerin.
Trotzdem standen (inzwischen studiert unser Junior an der Alma Mater Jenensis) Liebe, Verständnis, Geborgenheit, das Zusammensein und eine gute Erziehung und Ausbildung für uns als Eltern immer im Vordergrund unserer Elternschaft.
Wir haben auch immer unsere Verantwortung in bezug auf das Spieleverhalten unseres Sproßes wargenommen.
Daß hätten wir nicht können, wenn jeder von uns nur an sich gedacht hätte und von Morgens bis Abends "Karriere gemacht" hätte.

Deshalb rücke ich auf keinen Fall von meiner Forderung ab!

Sich Eltern zu nennen bedeutet ebend mehr als nur Nachwuchs zu produzieren.
Es bedeutet in erster Linie Verantwortung, sich kümmern, sich sorgen und sich Zeit für Kinder nehmen.

Also Liebe Eltern seid für Eure Kinder da!

Es ist auch sehr schön, wenn man mit seinem Junior, so er/sie alt genug (Oder sollte ich sagen reif genug?) ist, mal 1Stunde miteinander in der virtuellen Welt spielt.

Ein Teil von uns Deutschen hatte mal einen Staat, der sich sogar in die Familie einmischte, ja sogar die Elterliche Verantwortung extrem negierte.
Wollt Ihr das wirklich wieder und nun sogar für das gesamte Deutschland haben?

Und mit verlaub! Meiner Erfahrung nach steht hinter solchen "Initiativen" immer jemand, der dadurch seine eigene Karriere befördert sieht (Indiez: der klare Ruf nach der Politik, die es richten soll) und nicht ein breiter Gesellschaftlicher Konsens, der (z.B.) auch Computerspieler respektiert.
 
AW:

Konrad_of_Thuringia am 16.05.2009 12:04 schrieb:
Es ist traurig, daß es so viele Alleinerziehende gibt.

Meine Ehefrau geht auch schaffen als Lehrerin.
Trotzdem standen (inzwischen studiert unser Junior an der Alma Mater Jenensis) Liebe, Verständnis, Geborgenheit, das Zusammensein und eine gute Erziehung und Ausbildung für uns als Eltern immer im Vordergrund unserer Elternschaft.
Wir haben auch immer unsere Verantwortung in bezug auf das Spieleverhalten unseres Sproßes wargenommen.
Daß hätten wir nicht können, wenn jeder von uns nur an sich gedacht hätte und von Morgens bis Abends "Karriere gemacht" hätte.

Deshalb rücke ich auf keinen Fall von meiner Forderung ab!

Sich Eltern zu nennen bedeutet ebend mehr als nur Nachwuchs zu produzieren.
Es bedeutet in erster Linie Verantwortung, sich kümmern, sich sorgen und sich Zeit für Kinder nehmen.

Also Liebe Eltern seid für Eure Kinder da!

Es ist auch sehr schön, wenn man mit seinem Junior, so er/sie alt genug (Oder sollte ich sagen reif genug?) ist, mal 1Stunde miteinander in der virtuellen Welt spielt.

Ein Teil von uns Deutschen hatte mal einen Staat, der sich sogar in die Familie einmischte, ja sogar die Elterliche Verantwortung extrem negierte.
Wollt Ihr das wirklich wieder und nun sogar für das gesamte Deutschland haben?

Und mit verlaub! Meiner Erfahrung nach steht hinter solchen "Initiativen" immer jemand, der dadurch seine eigene Karriere befördert sieht (Indiez: der klare Ruf nach der Politik, die es richten soll) und nicht ein breiter Gesellschaftlicher Konsens, der (z.B.) auch Computerspieler respektiert.

Du hast leicht fordern, du lebst in einer glücklichen Beziehung. Heutzutage wollen aber auch die Frauen unabhängig und frei sein und sich ihre Partner genau aussuchen. Der Preis dafür sind viele alleinerziehende Mütter, Scheidungen auf Rekordniveau und jede Menge vernachlässigter Kinder, die ohne den so wichtigen Vater aufwachsen.

Es ist der Preis der Emanzipation. Dem muss die Gesellschaft und der Staat mit Ganztagsschulen, etc, Rechnung tragen. Eine alleinerziehende Mutter, die 8 Stunden am Tag arbeiten muss, vielleicht noch Schicht in der Fabrik, kann sich nicht richtig um ihr Kind kümmern, geschweige denn, dass sie dauernd kontrollieren kann, was der Kleine am PC macht. Die ist ganz froh darum, wenn der Staat da unter die Arme greift.

Man kann nicht immer von sich ausgehn.
 
AW:

Ja, ich danke Gott und meiner Frau, daß ich die Erfahrungen der Familie machen darf.

Doch alle Argumente entbinden nicht von der Verantwortung gegenüber unseren Kindern!

Es wurde mir nahe gelegt, "nicht von sich auf andere zu schließen".
Mich dünkt daß ebend diese Person, welche mir dieses so eindringlich nahe zu legen versucht, genau dieses aber selbst tat.

Ist es eigentlich nicht viel schlimmer, daß der Staat und unsere Gesellschaft alleinstehende Mütter zwingt zu arbeiten, weil sie sonst nicht in der Lage sind die Kinder zu ernähren?
Und wird es nicht noch teuflicher/skandalöser dadurch, daß ebend dieser Staat, der defacto diesen Müttern keine Wahl läßt, die mangelde häusliche Betreuung beklagt?

Meine Frau ist auch emanzipiert und denkt gar nicht daran ihre Tätigkeit aufzugeben.
Wir hatten auch sehr starke Konflikte. Allerdings hatten WIR BEIDE auch immer den Willen diese zu bereinigen. Und vor allem das Wohl unseres Kindes ging UNS über alle Zwietracht, die sich im nachhinein immer als kleinlich und lächerlich erwies.
Der Zauber, der dieses Vermag ist in keinem Buch nachzulesen oder aus keiner virtuellen Schriftrolle zu erlernen. Es ist eine scheinbar selten oder beliebig gewordenen Magie - Liebe!

Meine Frau und unsere ganze Familie wollen jedenfalls nie wieder einen "Staatsdiener" in unserem Heim haben, der uns vorschreibt, wie wir unsere Kinder zu erziehen und mit welcher Ideologie sie groß zu werden haben!

Wenn das Alleinerziehen der angebliche Preis der Emanzipation sei, dann sei bitte die Frage gestattet, ob da nicht ein falscher Preis gezahlt wird.
Was ist mit Großeltern, Onkeln und Tanten, der Familie in Gänze? Warum funktioniert Kinderbetreuung im lädlichen Bereich oft besser, obwohl Landwirtschaft ein extrem Arbeitsintensiver Bereich ist?

Freiheit heißt auch Computerspiele spielen zu können und nicht deswegen diskriminiert zu werden!

Liebe Eltern, seid für Eure Kinder da und bedenkt, daß spielen süchtig machen kann!
 
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