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News - Webfundstück: Am Rande des Wahnsinns - Chinesen sammeln Gold und setzen die Gesundheit auf's Spiel

AW: News - Webfundstück: Am Rande des Wahnsinns - Chinesen sammeln Gold und setzen die Gesundheit auf's Spiel

Solidus_Dave am 10.10.2006 11:12 schrieb:
Rabowke am 10.10.2006 10:41 schrieb:
GorrestFump am 10.10.2006 09:35 schrieb:
Die Chancengleichheit für Spieler kann Blizzard ganz leicht wieder herstellen indem sie den Goldhandel schlicht verbietet.
Ohne auf dein anderes Geschreibsel einzugehen, Blizzard hat bereits den Goldhandel verboten. Spieler, die Gold verkaufen, werden gebannt. Leute, die das Gold kaufen, werden auch gebannt.
Hab von einem Spieler gehört, die würden jetzt einfach nicht das Gold selbst sondern die dafür gebrauchte Spiel-/Arbeitszeit anbieten um das zu umgehen, stimmt das?
Das setzt ja voraus, dass ich diesem "Farmer" meine Accountdaten gebe. Davon ab, dass ich sowas nie im Leben machen würde, wäre das die "sichere" Variante, um möglichst sicher Gold zu bekommen. Im Moment ist das ja so, dass man für, fiktive, 50 EUR 5000 Gold bekommt. D.h. du bezahlst 50 EUR, es wird ein Termin auf deinem Server ( Realm ) vereinbart, wo du dich dann mit jemanden triffst, der dir das Gold "persönlich" in die Hand drückt oder es läuft relativ unkompliziert über das Post System in WoW.

Da wünsch ich mir manchmal das System von Monster Hunter, dort kann man kein Geld, keine Rüstungen/Waffen tauschen, sondern nur die meisten für den Kampf brauchbaren Items. Dort funktioniert das auch, bei einem mmorpg natürlich nur schwer machbar und würde auch einschränken, da teils ja auch Spiel-Dienstleistungen angeboten werden (bei uns z.B. Glücksspiel und vor allem die Teleport-"Taxis")
Ich glaube das würde micht nicht so gefallen. Die wirklich guten Gegenstände sind in WoW auch nicht "handelbar", d.h. persönliche Anstrengung ist schon noch von nöten. Aber: ein "bisschen" Gold auf der hohen Kante erspart so stupide Dinge wie Sicherung der Reparaturkosten, Aufwand für Tränke / Verzauberungen etc. ... Es kommt für mich einfach nicht in Frage, echtes Geld für Gold zu tauschen. Warum spiel ich denn dann WoW? Fragen über Fragen ... ;-)
 
AW: News - Webfundstück: Am Rande des Wahnsinns - Chinesen sammeln Gold und setzen die Gesundheit auf's Spiel

Rabowke am 10.10.2006 11:28 schrieb:
Solidus_Dave am 10.10.2006 11:12 schrieb:
Rabowke am 10.10.2006 10:41 schrieb:
GorrestFump am 10.10.2006 09:35 schrieb:
Die Chancengleichheit für Spieler kann Blizzard ganz leicht wieder herstellen indem sie den Goldhandel schlicht verbietet.
Ohne auf dein anderes Geschreibsel einzugehen, Blizzard hat bereits den Goldhandel verboten. Spieler, die Gold verkaufen, werden gebannt. Leute, die das Gold kaufen, werden auch gebannt.
Hab von einem Spieler gehört, die würden jetzt einfach nicht das Gold selbst sondern die dafür gebrauchte Spiel-/Arbeitszeit anbieten um das zu umgehen, stimmt das?
Das setzt ja voraus, dass ich diesem "Farmer" meine Accountdaten gebe. Davon ab, dass ich sowas nie im Leben machen würde, wäre das die "sichere" Variante, um möglichst sicher Gold zu bekommen.
Ne, das meinte ich anders ^^
Sie werben nicht mit dem Gold sondern ihrer Spielzeit, die sie für jenes Gold eben gebraucht haben. Sprich wenn man das Gold bekommt bezahlt man (laut ihnen) nicht das Gold sondern die dafür aufgewendete Arbeitszeit (und der Trick soll nun sein, dass die Spielzeit ja nicht Blizzard gehört).


Mh, aber einige Dinge kosten in WoW viel Geld und sind nicht nur Vereinfachungen (mounts).

Warum Spielgeld gekauft wird, liegt wohl einfach an der falschen Sichtweise vieler Spieler. Man MUSS nichts haben, hat man keine Zeit/Lust dafür, dann bekommt man Item X eben nicht (übertrage Argumentation auch auf Raids).
Die meisten Spieler lehnen Gold-Kaufen aber natürlich schon deshalb ab, weil es eine Form von Cheaten ist.

Imo darf man sich nicht dem Leistungsdruck ergeben, mit den anderen (Mit-)Spielern schrittzuhalten zu müssen.
Obwohl das reine Leveln in FFXI gar net so langweilig wäre (fast immer in Zufalls-Gruppen), lasse z.B. ich es immer wieder schleifen. Ich hab schon wochenlang kein Erfahrungspünktchen bekommen, weil ich die anderen Klassen freigespielt (auch ziemlich sinnlos, als könnte ich 18 Jobs leveln :B ) oder Story-Missionen gemacht habe.
Letzten Monat musste ich immer 10 Stunden an der Uni sein, trotzdem war ich fast täglich eingeloggt - immer 10 min und hab das Chocobo(Mount) großgezogen :ugly:
 
AW: News - Webfundstück: Am Rande des Wahnsinns - Chinesen sammeln Gold und setzen die Gesundheit auf's Spiel

Irgendwie hab ich das Glück, das die Sammel- und Levelsucht bei mir nicht greift. Ich spiele gerne Rollenspiele, aber das steht bei irgendwie hinten an - mir geht es primär um Story und Athmosphäre. Das war schon damals bei Diablo 2 so - ich konnte das einfach nicht durchspielen, Items zu sammeln und deshalb viele viele Monster totzuklicken war mir einfach zu öde. Mein einziges Online-RPG ist Guild Wars Factions, das hab ich mir vor 2 Monaten zugelegt und maximal eine Woche gespielt (weit gekommen bin ich übrigens nicht). Ich spiel halt lieber für mich selber, ohne Druck oder Konkurrenz. Wie es bei WoW für mich aussähe weiß ich nicht, wahrscheinlich würde ich es nach einer Zeit in die Ecke werfen.
Zudem hab ich weder Zeit noch Lust, soviel Aufwand zu betreiben nur um im Spiel erfolgreich zu sein, von meiner Unfähigkeit mich länger als 2 Stunden auf irgendeine Tätigkeit zu konzentrieren mal abgesehen. Deshalb werd ich es auch nicht ausprobieren. Auch die Kosten von ~ 12 € im Monat schrecken mich ab, die investier ich lieber in andere Süchte.^^ War unter anderem auch der Grund warum ich zu Guild Wars gegriffen hab.

@topic: Ich glaube die Ausbeutung von Arbeitskräften ist in China ein eher allgemeines Problem, das hat jetzt meiner Meinung nach eher weniger mit WoW zu tun. Allerdings finde ich es Schade, das ein Spiel das ja in der Regel Spaß machen soll, für sowas benutzt wird.
 
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