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News - Vista: Das wird das neue System kosten

katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
[...] Microsoft hat ja anscheinend die Lizenz sich bei anderen alles zusammen klauen zu dürfen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Vista wird dem Apple-Betriebssystem immer ähnlicher. Komisch,oder?
Und da sind andere Großkonzerne anders? --> Sony?

katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
Ich benutze selbst Windows,da leider gerade Spiele selten für Linux programmiert werden. Da ist der einzige Punkt,an dem Windows "besser" als Linux ist.
Und wundert dich das? Solange Linux nicht massentauglich ist wird sich daran auch nix ändern. Wie schon in meinem letzten Posting erwähnt kann ich jeden Softwarehersteller verstehen der sich weigert für Linux [mit] zu entwickeln. Davon abgesehen dass andere Schnittstellen und Libraries verwendet werden müssen, kommt auch auf den Support (der ja gerade bei Spielen immer verschrien wird :rolleyes: ) eine enorme Zusatzbelastung zu (welche Distri, welcher Kernel, welche zusätzlichen Packages, welche Treiber, ...; noch schlimmer als bei Windows :P ).

katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
Fakt ist,daß Linux stabiler läuft als Windows,weniger Probleme mit Viren hat
Also das mit "stabiler" halte ich immer noch für ein Gerücht. Zum einen ist mir als ich noch an der Uni war das SUSE 9.3 dort öfter eingefroren/abgestürzt als daheim mein WinXP. Zum anderen hab ich mit SUSE 10 und FC5 die Erfahrung gemacht dass wenn ich meinen USB-Wlan Adapter einfach abstöpsel (ja das Ding ist P&P kompatibel) das System einfach einfriert und nur ein Hardware-Reset hilft.

Auch der Punkt mit Viren wundert mich nicht. Das ist weniger ein Vorteil von Linux an sich, sondern eher der geringen Verbreitung im Heim-/Bürobereich zu verdanken. Warum sollte sich jemand die Arbeit machen nen Virus für Linux zu schreiben wenn er mit nem Windowswurm/-virus/-trojaner etwa 10x so viele User "erreichen" kann?

katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
und keine hohen Hardwarevorraussetzungen hat. [...]
Mal den SUSE 10 KDE ausprobiert? Also im Vergleich dazu ist der Explorer wie ne Rakete. :rolleyes:
 
katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
Fakt ist,daß Linux stabiler läuft als Windows
Äh *hust* wenn du das so pauschal formulierst, dann ist das nicht ernstzunehmen.
Dass 'irgendein Linux' stabiler als 'irgendein Windows' ist stimmt natürlich, allerding trifft der umgekehrte Fall - 'irgendein Windows' stabiler als 'irgendein Linux' - genauso zu.

weniger Probleme mit Viren hat
Das ist, so formuliert, auch nur deshalb der Fall, weil Windows eine derart hohe Verbreitung hat, dass Windows schlicht mehr "Angriffsfläche" bietet. Unter Linux kann man auch sehr viel Spass mit Viren haben - nur sitzen vor einem Linux-System in der Regel weit erfahrener User als vor einem Windows-system, sodass ein Virus weniger Chancen hat, unentdeckt zu bleiben oder Schaden anzurichten.

und keine hohen Hardwarevorraussetzungen hat.
Ja, stimmt, wenn ich auf alles bequeme verzichte passt Linux auf eine halbe Diskette, aber wenn man aus Linux auch ein Klickibunti-OS macht, dann reihen sich die Anforderung auch irgendwo in der Nähe eines Windows-PC ein... :ugly:

Im Grossen und Ganzen fand ich deine Pro-Linux-Argumente sehr belustigend.
Ich setze Linux selber ein (neben Win), aber diese halb-wahren Weisheiten selbsterannter Linux-Experten nerven irgendwie schon (bzw schön, wenn man gerne lachen will *g*).
 
katamaran3060 am 08.09.2006 23:14 schrieb:
Fakt ist,daß Linux stabiler läuft als Windows, ...

Fakt ist, dass schlechte Treiber jedes Betriebssystem in die Knie zwingen.
Fakt ist, dass ein NT Windows <> 9x Windows ist und der Kern absolut zuverlässig ist.

... weniger Probleme mit Viren hat und keine hohen Hardwarevorraussetzungen hat.

Das mit den Viren kannst du strack vergessen. Dass jemand für WIN lieber Viren schreibt, als für Linux, hat nichts mit dem OS selber zu tun. Im Gegenteil sind unter Windows dadurch schon erheblich Lücken geschlossen worden, die bei einer XYZ-Linux Distribution noch offen liegen, wie ein Kadaver, der von Aasgeiern umkreist wird. Erst wenn der WIN-Kadaver nicht mehr schmeckt, oder unerreichbar ist, wird sich auf den Rest gestürzt.

Das mit den Hardwareanforderungen erübrigt sich ebenfalls....
Es ist NUR der Arbeitsspeicher, den WIN voraussetzt, um flüssig zu laufen.
Es sind aber die Applikationen, die diesen Speicher ebenfalls benötigen... und wenn diese Apps unter Linux laufen sollen, kann keiner mehr von "Resourcensparend" reden.

Fakt ist auch,daß Nvidia und ATI ihr Geld mit Grafikchips und Mainboardchipsätzen verdienen und nicht mit Treibern.

Wo wäre NVIDIA heute, ohne Windows?
Die bestehende Plattform hat dafür gesorgt, dass der HW-Hersteller praktisch "von heute auf morgen" einen riesen Gewinn gemacht hat.

Die NVIDIA Karten haben selbst heute diverse Probleme unter "DOS" und bei diversen Desktop-Funktionen. Aber, hauptsache der Treiber für die Windows-Spiele funktioniert, um auf dem PC-Weltmarkt Fuß zu fassen.

Das ist bei den Spieleherstellern das Selbe!. Sie Produzieren auf der Windows Plattform, da sie somit eine riesen Käuferschicht abdecken, womit der Verkauf des Produktes mit größter Sicherheit recht hoch ausfällt.

usw.
 
SYSTEM am 06.09.2006 14:46 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Ganz schön teuer für so ein läpisches Betriebssystem und dann wundert sich Microsoft warum soviele illegale Versionen im Umlauf sind.Und warum gibt es so viele verschiedene Versionen? Wenn`s nur ein oder zwei geben würde, würde es viel übersichtlicher sein. :pissed: :-$
 
arschkricher4875 am 09.09.2006 13:48 schrieb:
Ganz schön teuer für so ein läpisches Betriebssystem und dann wundert sich Microsoft warum soviele illegale Versionen im Umlauf sind.Und warum gibt es so viele verschiedene Versionen? Wenn`s nur ein oder zwei geben würde, würde es viel übersichtlicher sein. :pissed: :-$
Teuer? Sag mal, wie oft kaufst du dir denn ein neues OS im Jahr? Wenn man davon ausgeht, wie lange ein OS eingesetzt wird (denk mal zb an WinXP: jetzt schon fast 5 Jahre).

Sagen wir mal, dass WinVista sich auch so 5 +/- paar Monate hält. Das wären dann grob: 5*12 = 60 Monate. Das wären dann entsprechend für die Ultimate Version: 399€/60 = 6,65€. Im Schnitt also nicht mal 7€ pro Monat.

Wenn du jetzt rechnest was das auf die Stunde ist, bekommst du (bei angenommenen 30 Tagen pro Monat): 6,65€/30/24 = 0,009236€ pro Stunde.

Vergleich das doch mal mit nem neueren Spiel. Wie zB HL² Episode 1. Spielzeit (laut PCG) ~5h. Kaufpreis: 20€. Ergibt: 20€/5 = 4€ pro Stunde.

Und wer sagt denn jetzt dass man mit Windows nicht auch ne Menge Spaß haben kann? :ugly: :finger:

--------------- Edit: ---------------
"läppisch"? Frag mal Google nach "Windows Vista Lines of Code" und du wirst ne spekulierte Zahl in der Größenordnung von ~50 Millionen bekommen.

Wenn man annimmt, dass du 1 Zeile pro Sekunde lesen würdest, bräuchtest du immer noch 50000000/60/60/24 = ~579 Stunden ohne Pause um den Sourcecode nur 1x durchzulesen.

Verstehen, wohlgemerkt, steht dabei auf nem ganz anderen Blatt. :P
 
SYSTEM am 06.09.2006 14:46 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Ich versteh die ganze Diskussion nicht......
Wer Vista nutzen will, kauft es sich. Wer Linux nutzen will kopiert es sich ;)

Zum Thema Viren.....es ist klar, das es für Windows mehr Viren gibt, da es ja auch verbreiteter ist.

Zum Thema Treiber.....ja...das schlechte Treiber der "Flaschenhals" sind ist klar, nur kann ich mir bei Linux einfach besser helfen. (Zur not schreib ich mir den Treiber selbst)

Meiner Meinung ist der einzige Vorteil von Linux, das es Open Source ist(Bastelbar ;) ). Somit ist man halt (nicht immer) angewiesen auf patches seitens der Hersteller zu warten.

Und zu Vista kann ich nur sagen......das einzige was mich stört, ist das wieder Sachen angekündigt waren und nicht implementiert wurden....naja...was nicht is kann ja noch werden ;)

FAZIT:
Linux hat die Tastatur ;) Windows die Maus ;) Ihr Klicker :D
 
noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
Ich versteh die ganze Diskussion nicht......
Wer Vista nutzen will, kauft es sich. Wer Linux nutzen will kopiert es sich ;)
Du hast vergessen: "holt es sich über das MSDNAA von seiner Hochschule für umsonst". :P :D

noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
Zum Thema Viren.....es ist klar, das es für Windows mehr Viren gibt, da es ja auch verbreiteter ist.
Ich glaub in diesem Punkt sind wir uns alle mittlerweile einig.

noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
Zum Thema Treiber.....ja...das schlechte Treiber der "Flaschenhals" sind ist klar, nur kann ich mir bei Linux einfach besser helfen. (Zur not schreib ich mir den Treiber selbst)
Wenn man es kann, ok. Die meisten User werden allerdings (auch bei Linux) nicht unbedingt die nötigen Fähigkeiten besitzen, sich zB nen Grafiktreiber "mal eben so" selber zu schreiben. Das läuft oft auf rücksichtsloses und nur selten wirklich erfolgreiches Reverse-Engineering hinaus. :ugly:

noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
Meiner Meinung ist der einzige Vorteil von Linux, das es Open Source ist(Bastelbar ;) ). Somit ist man halt (nicht immer) angewiesen auf patches seitens der Hersteller zu warten.
Wie schon erwähnt, nicht jeder hat dazu die nötigen Programmierkenntnisse. Und diverse Packages bergen auch seine Risiken... ("was will mir SUSE damit sagen, ich soll von KDE 3.5 auf KDE 3.4.2 downgraden wegen verschiedener Abhängigkeiten?" :confused: :ugly: )

noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
Und zu Vista kann ich nur sagen......das einzige was mich stört, ist das wieder Sachen angekündigt waren und nicht implementiert wurden....naja...was nicht is kann ja noch werden ;)
Ich weiß was du meinst. Allen voran WinFS. Hat sich ja eigentlich ganz gut angehört, ist jetzt aber AFAIK nur noch im neuen SQL Server drin. Oder?

noogood am 09.09.2006 17:44 schrieb:
FAZIT:
Linux hat die Tastatur ;) Windows die Maus ;) Ihr Klicker :D
LOL. Erinnert mich grad an German-Bash.org. :D
A: Nenn mir eine Sache die dein Computer kann die mein Mac nicht kann!
B: Rechtsklick.
 
Ra-Tiel am 09.09.2006 21:13 schrieb:
A: Nenn mir eine Sache die dein Computer kann die mein Mac nicht kann!
B: Rechtsklick.
Kann mich ja täuschen, aber mein G4 am Arbeitsplatz konnte das mit meiner privaten MS-Maus (zugegeben, kam mit der Eintastenmaus net klar). Plötzlich beschweren sich alle über das Monopol von MS-betriebssystemen. In den 90er flennten alle rum, weil es MS-Dos, IBM WARP-OS, Windows, Linux usw gab! Wie mans macht, manche finden immer Gründe sich zu beschweren.
 
Diese ganze Diskussion bringt ja eh nicht viel. Wenn Vista erst mal raus ist, dann wird es sich auch ruck-zuck "verbreiten". Es wird dann sowieso bei allen Komplett PCs beiliegen und Leute die sich so einen Rechner holen, und das sind nicht gerade wenige, werden dann auch gleich Vista nutzen.
 
Sollte es nicht mal eine Vista Version geben, die durch Werbung in der Software finanziert wird und somit kostenlos oder stark reduziert wird?
Oder war dies nur ein fake?
 
jf1978 am 12.09.2006 11:15 schrieb:
Sollte es nicht mal eine Vista Version geben, die durch Werbung in der Software finanziert wird und somit kostenlos oder stark reduziert wird?
Oder war dies nur ein fake?
Das war eine generelle Überlegung von MS Produkte durch Werbung zu finanzieren bzw. preiswerter anzubieten.
Bisher gibt es keine konkreten Planungen, dennoch erforschen führende Microsoft Mitarbeiter offenbar, ob es sinnvoll ist werbefinanzierte Versionen von Programmen wie Works, Money oder sogar Windows anzubieten. Microsoft hat die Echtheit der Unterlagen bestätigt, charakterisiert das Ganze jedoch als "Brainstorming-Übung", bei der es darum ginge, die verschiedenen Möglichkeiten den Kunden Software anzubieten zu ergründen.
http://www.winfuture.de/news,23065.html
 
arschkricher4875 am 09.09.2006 13:48 schrieb:
Ganz schön teuer für so ein läpisches Betriebssystem und dann wundert sich Microsoft warum soviele illegale Versionen im Umlauf sind.

Der Satz sagt alles über die Dummheit von unwissenden Usern... :rolleyes:

Frage: Was macht denn dein "Lieblingsspiel" ohne Windows ?
Antwort: Es würde schlicht nicht exisiteren.
... Oder, du würdest dich mit deutlich weniger zufrieden geben. ;-)

:-S
 
IXS am 12.09.2006 17:58 schrieb:
Der Satz sagt alles über die Dummheit von unwissenden Usern... :rolleyes:

Frage: Was macht denn dein "Lieblingsspiel" ohne Windows ?
Antwort: Es würde schlicht nicht exisiteren.
... Oder, du würdest dich mit deutlich weniger zufrieden geben. ;-)

:-S


Ich sag mal ... niemand weis was wäre wenn es kein windows gäbe. Vielleicht würden mehrere Firmen konkurieren und es gäb mehrere alternativen. Wenn es ein Monopol gibt kannst du immer leicht sagen: Ohne die Firma würdest duz garnix haben. Allerdings solltest du dir mal Gedanken darüber machen WARUM das so ist. :))

Also lassen wir das Was wäre wenn getue weg... die Preise sind überzogen Teuer.
 
David-Lynch am 12.09.2006 23:25 schrieb:
Allerdings solltest du dir mal Gedanken darüber machen WARUM das so ist. :))

Es bringt einfach mehr, durch festgelegte Standards und geziehlte Forschung, Technologien voran zu treiben.

Viele haben sehr gute Ideen, können aber aufgrund mangelnder Koordination diese nicht auf dauer umsetzen.
Nur dadurch, dass man die "Idee" dahin lenkt, diese in große Projekte einzubinden, überlebt diese Idee und es kommen noch mehr hinzu.


Die Leute müssten echt weg von dem Monopolist = Diktator Denken.

Was in der Politik Menschenrechte verletzt, hilft aber in der Wissenschaft (Entwicklung) erheblich.
Und, mit rund 40€ im Jahr (für Win xxx) kann man daran Teil haben, dass wenigstens "eine" Firma versucht, Standards zu erhalten und den Fortschritt einzubinden.

Schau dir doch mal Linux an. Aber auch wirklich jeder selbsternannte "Distributor" versucht seine Standards durch zu drücken.
Oder, OpenOffice... Das Projekt gibt es erst ein paar Jahre und schon gibt es drei verschiedene Standards um eine Textdatei zu speichern.
... und das ist nur, was der "Otto-Normal-User" mitbekommt.

Spätestens wenn es ein echtes Konsortium für Linux gäbe, das den Entwicklern vorschreibt, auf was sie zu achten haben, gäbe es einen Lichtblick..... aber selbst "VESA" hat sich auf Dauer nicht bewährt.


Nochmal zum Thema "Standards". Zu C64 Zeiten, gab es nur den C64.... er wurde zwar optisch verändert, aber technisch blieb er immer gleich.
Da die Leute sich auf den "Standard" verlassen konnten, gab es innerhalb weniger Jahre "Millionen" Titel für die Maschine und sie liefen auch auf allen C64....
Durch die festen Standards des Geräts konnten die Softwareentwickler die Software "reifen" , was dazu führte , dass der C64, der nur drei synthetische Stimmen hatte, plötzlich digitale Klänge spielen konnte, oder plötzlich glaubwürdige Fotos darstellen konnte, obwohl er nur über 16 Farben verfügte.

Nun, die Software wurde verbessert, aber nicht die Hardware. Und, irgendwann waren auch die Softwaretricks nicht mehr genug.
Beim PC hat Microsoft es eben immer irgendwie geschafft, diese Schiene zu übernehmen und zumindest über mehrere Jahre die Hardware und Software kompatibel zu halten, trotz Veränderungen in der Hardware selber.
 
David-Lynch am 12.09.2006 23:25 schrieb:
niemand weis was wäre wenn es kein windows gäbe. Vielleicht würden mehrere Firmen konkurieren und es gäb mehrere alternativen. Wenn es ein Monopol gibt kannst du immer leicht sagen: Ohne die Firma würdest duz garnix haben. Allerdings solltest du dir mal Gedanken darüber machen WARUM das so ist. :))
Man weiß es nicht, aber man kann sich dazu auch seine Gedanken machen. Wenn es nun kein Betriebssystemmonopol gäbe, dann wären vielleicht 3-4 oder mehr Anbieter auf dem Markt. Aber was hat der Kunde davon? Jeder Anbieter wird da versuchen möglichst viel vom Markt zu bekommen und die Kunden zu locken. Nur wird so etwas dann auf dem Rücken der User ausgetragen. Die müssten sich für jedes OS mit den richtigen Treibern eindecken und genau wissen, was mit welchem OS geht und was weniger. Man muss sich ja nur mal ATI und nVidia anschauen, was da in Sachen Treibern abgeht. Das ist mitunter nicht mehr feierlich. Es kommen zwar laufend neue Treiber, aber dann geht hier wieder was nicht oder dort hat ein Game plötzlich Grafikfehler. Von irgendwelchen speziellen Optimierungen noch gar nicht gesprochen. Würde es nun beispielsweise 3 weit verbreitete Betriebssysteme geben, dann bräuchte man zwangsläufig alle drei, damit man den Großteil der Software nutzen kann. Bedeutet nicht nur mehr Ausgaben beim Kauf, sondern auch sehr viel mehr Treiber und Softwaresuche. Für jeden OS müssen Treiber aktuell gehalten und eingerichtet werden. Jedes OS würde einen Virenscanner, etc. brauchen. Wie soll man es sich beim Release von Software/Game X vorstellen? Funktioniert nur mit OS Y und da in der Version 1.45B und das Update von 1.4 auf 1.45 kostet dann wieder extra, etc. Man will als User dann auch nicht laufend das OS wechseln, nur wenn man einen Brief schreiben oder E-Mails abrufen will. Deswegen drei Office-Programme auf dem Rechner? Jedes OS so konfiguriert, damit man jeweils alles dort machen kann? Einzigen Vorteil, welchen ich sehen würde wäre, dass man vielleicht etwas preiswerter an das OS kommt. Allerdings ist dann auch die Frage, wie schnell die Anbieter neue Versionen / Updates hinterher schieben würden und ob die dadurch nicht erneut zur Kasse bitten wollen. Die "Freie Auswahl" klingt sicherlich gut, aber einen wirklichen Vorteil sehe ich nicht.

Also lassen wir das Was wäre wenn getue weg... die Preise sind überzogen Teuer.
Und was sagst du dann erst zu den Preisen von Hardware und anderer Software? :-o
 
David-Lynch am 12.09.2006 23:25 schrieb:
Ich sag mal ... niemand weis was wäre wenn es kein windows gäbe. Vielleicht würden mehrere Firmen konkurieren und es gäb mehrere alternativen. Wenn es ein Monopol gibt kannst du immer leicht sagen: Ohne die Firma würdest duz garnix haben. Allerdings solltest du dir mal Gedanken darüber machen WARUM das so ist. :))
Werfen wir einfach einen Blick zu den Konsolen:
Xbox vs. PS2 vs. Gamecube (360 lass ich mal weg)
Grafisch zu ähnlichem fähig, aber zum proggen komplett anders und daher muss jeder Programmierer, wenn er für alle einen Titel herausbringt dreifache Ressourcen in Anpassungen investieren.
Da keine Anpassung max. optimiert wird bzw. eine besser und die andere schlechter gelingt ist das imo schlecht.

Für den Cube gab es Nintendo spiele und vielleicht noch von Capcom Unterstützung
Bei der Xbox waren es am Ehesten die PC-Spielefirmen die sich darauf einließen.
Die PS2 hatte ein paar Megaseller und wurde deshalb auch von den Meisten Firmen unterstützt.
->
Damit ich Mario/Zelda spielen kann muss ich Nintendo kaufen.
Damit ich Halo2/Project Gotham Racing spielen kann, muss ich eine Box kaufen.
Damit ich Gran Turismo/Tekken/Final Fantasy spielen kann, muss ich eine PS2 kaufen.
(jeder kann da gerne andere Exklusivtitel einsetzen)
Und was hab ich davon?
Wenn ich wirklich alle Konsolenspiele spielen will, muss ich drei von den technischen Möglichkeiten in gewissen Maß ähnliche Hardware kaufen.
Wäre es nicht besser, wenn nur eine Konsole da wäre und alles darauf gespielt werden könnte?
Mir wäre am Liebsten wenn Nintendo sich den aufgebohrten Cube= wii gespart hätte und stattdessen mit MS kooperieren würde und den wii-Controller einfach an den 360 anschließt. (von mir aus auch PS3; egal, beide am Besten)
Und für die Zukunft wäre mir am Liebsten wenn nur mehr eine Konsole existieren würde. HW von Sony bzw. normale PC-HW, OS von MS, Controller von BigN . :-|
Also lassen wir das Was wäre wenn getue weg... die Preise sind überzogen Teuer.
:-o Ach so ist das......*grübel*
Ein Kinobesuch kostet knapp unter 10€ für 2h.
Eine DVD 10-20€ für ebenso 2h bzw. 4/6, je nachdem wie oft man sich das Werk ansieht.
Ein Buch (500Seiten) hat, mal grob geschätzt, 20h Lesezeit für 10€.
Bei Echtzeitstrategiespielen (20+h) finde ich ca. 40€ schon gerecht.
Bei Rollenspielen (50+h) finde ich 40-50€ schon lachhaft billig.
Der durchschnittliche Egoshooter (10- 15h Spielzeit) kostet nicht weniger wie die anderen, von daher finde ich es richtig wenn man nur Budget kauft.
Und Windows mit Hunderten Betriebsstunden- nur halt im Hintergrund ohne eigenen Unterhaltungswert für den Doofi, der vor dem Schirm sitzt- soll für 200-300€ teuer sein?
Ja, du hast vollkommen recht........
 
crackajack am 13.09.2006 12:48 schrieb:
Und Windows mit Hunderten Betriebsstunden- nur halt im Hintergrund ohne eigenen Unterhaltungswert für den Doofi, der vor dem Schirm sitzt- soll für 200-300€ teuer sein?
Der Punkt dabei ist doch noch: Zum nächsten Rechner, als Update, SSL-Version oder Systembuilder-Variante kommt man für etwa 100 bis 140€ an eine Version.
 
Hört doch auf zu meckern. Ich denke, dass es in 1-2 Jahren eh wieder jeder hat. Dann kommt wieder ein neues System raus und ihr seit wieder am meckern. Aber auch dieses werdet ihr früher oder später haben.

Also ich geb zu, dass ich es mir direkt mit nem neuem PC im März- April kaufen werde. :-P
 
darkbrezel am 14.09.2006 17:33 schrieb:
Hört doch auf zu meckern. Ich denke, dass es in 1-2 Jahren eh wieder jeder hat. Dann kommt wieder ein neues System raus und ihr seit wieder am meckern. Aber auch dieses werdet ihr früher oder später haben.

Also ich geb zu, dass ich es mir direkt mit nem neuem PC im März- April kaufen werde. :-P
Ach ja, das ewige Gemecker.
Ich hätte ja immernoch Win98 wenn der UnrealEd von UT2003 nicht dauernd abgeschmiert wäre (Der wollte mit Win98 einfach nicht stabil laufen, ich weis nicht warum.)
Gut, inzwischen hätte ich wohl mit etlichen Spielen und Programmen Kompatibilitätsprobleme... Und das ist doch im Endeffekt der einzig wahre Kaufgrund, oder kauft sich irgentwer das Ding weil er es wirklich braucht oder wegen der Optik unbedingt haben will?
 
MrBigX am 15.09.2006 22:02 schrieb:
darkbrezel am 14.09.2006 17:33 schrieb:
Hört doch auf zu meckern. Ich denke, dass es in 1-2 Jahren eh wieder jeder hat. Dann kommt wieder ein neues System raus und ihr seit wieder am meckern. Aber auch dieses werdet ihr früher oder später haben.

Also ich geb zu, dass ich es mir direkt mit nem neuem PC im März- April kaufen werde. :-P
Ach ja, das ewige Gemecker.
Ich hätte ja immernoch Win98 wenn der UnrealEd von UT2003 nicht dauernd abgeschmiert wäre (Der wollte mit Win98 einfach nicht stabil laufen, ich weis nicht warum.)
Gut, inzwischen hätte ich wohl mit etlichen Spielen und Programmen Kompatibilitätsprobleme... Und das ist doch im Endeffekt der einzig wahre Kaufgrund, oder kauft sich irgentwer das Ding weil er es wirklich braucht oder wegen der Optik unbedingt haben will?


Ja das ist zwar der Grund, aber somit hab ich am Ende wieder Recht. Es wird fast jeder später haben.
 
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