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News - Ubisoft: Raubkopierer: Ubisoft will mit neuem Programm gegen PC-Piraterie vorgehen

AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 11:54 schrieb:
Rabowke am 29.07.2009 11:49 schrieb:
Das hat sich aber leider eingebürgt, dieser Terminus. Jemand, der wohlwissentlich eine kriminelle Handlung begeht, egal aus welcher Motivation heraus, besitzt kriminelle Energie.
Ich denke die Motivation spielt eine sehr große Rolle dabei, ob dieser Begriff angewendet werden kann. Wer aus Hunger ein Stück Brot stiehlt, hat keine kriminelle Energie. Und wer aus Unachtsamkeit jemanden mit dem Auto überfährt, der agiert höchst fahrlässig und damit kriminell, aber ich würde ihm keine kriminelle Energie unterstellen.
Deine Beispiele greifen aber nicht bei dem Sachverhalt, den ich geschildert habe.
Ein Stück Brot klauen aus dem Selbstherhaltungstrieb ist für mich bei weitem nicht mit der herunterladen von Software zu vergleichen.

Auch wenn jemand aus "Unachtsamkeit" jemand anderes überfährt, ist es wie du schon meintest, keine kriminelle Energie weil er es nicht mit Vorsatz tut.

Jemand, der auf eine .torrent Warezseite geht, das .torrent herunterlädt, seinen Rechner über Stunden laufen lässt, die Dateien entpackt [...] der weiß was er macht und handelt mit Vorsatz.

Dementsprechend kann man hier sehr wohl von krimineller Energie reden. :-o
 
AW:

N-Traxx am 29.07.2009 11:58 schrieb:
Ja, ich weis was gemeint ist. Aber ich hab noch keinen Leuchten sehen wenn er was aus dem Netz gezogen hat. ;-)


und?
was hat das damit zu tun?

dass wir es, ob des -quasi nicht vorhandenen- aufwandes (da muss ich sogar ron zustimmen), mit sehr geringer krimineller energie zu tun haben, das bestreite ich ja nicht.
 
AW:

Bonkic am 29.07.2009 12:02 schrieb:
dass wir es, ob des -quasi nicht vorhandenen- aufwandes (da muss ich sogar ron zustimmen), mit sehr geringer krimineller energie zu tun haben, das bestreite ich ja nicht.
Darum gehts mir ja garnicht, mir ist schon klar das eine Tatbereitschaft vorhanden ist wenn man etwas macht obwohl man weis das es nicht Erlaubt/Verboten ist. Mal abgesehen von der moralischen überwindung. Aber seit wann kann Energie kriminell sein? Mir gehts einfach nur um den Begriff, immer diese bösen Energien.
Ich glaub ich hab heute zu viel philosophische Energie. :-S
 
AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 11:40 schrieb:
Customers won't want to pirate a game that's connected to 20 million gamers and a feature-rich platform. Features like Steam Achievements, Anti-Cheat, Auto-Updating, and Steam Cloud simply don't exist outside of Steam.

Furthermore, constantly updating your game with upgrades and content leaves the pirates in the dust, they are relegated to a featureless game with no community of players.
Ach, schon wieder das. Ich hab keine Probleme damit, Spiele zu spielen, die das oben genannte NICHT bieten. Ich vermute mal frech, dass ich nicht der einzige bin, dem's auf eigentlich Spiel und den Inhalt angeht und nicht die Extras drumherum.
Wenn Steam optional wäre und Spiele gänzlich ohne laufen würden und man sie nicht mit einem Account verknüpfen müsste etc pp, dann wäre Steam wirklich super.
 
AW:

Rabowke am 29.07.2009 11:59 schrieb:
HLP-Andy am 29.07.2009 11:54 schrieb:
Rabowke am 29.07.2009 11:49 schrieb:
Das hat sich aber leider eingebürgt, dieser Terminus. Jemand, der wohlwissentlich eine kriminelle Handlung begeht, egal aus welcher Motivation heraus, besitzt kriminelle Energie.
Ich denke die Motivation spielt eine sehr große Rolle dabei, ob dieser Begriff angewendet werden kann. Wer aus Hunger ein Stück Brot stiehlt, hat keine kriminelle Energie. Und wer aus Unachtsamkeit jemanden mit dem Auto überfährt, der agiert höchst fahrlässig und damit kriminell, aber ich würde ihm keine kriminelle Energie unterstellen.
Deine Beispiele greifen aber nicht bei dem Sachverhalt, den ich geschildert habe.
Ein Stück Brot klauen aus dem Selbstherhaltungstrieb ist für mich bei weitem nicht mit der herunterladen von Software zu vergleichen.

Auch wenn jemand aus "Unachtsamkeit" jemand anderes überfährt, ist es wie du schon meintest, keine kriminelle Energie weil er es nicht mit Vorsatz tut.

Jemand, der auf eine .torrent Warezseite geht, das .torrent herunterlädt, seinen Rechner über Stunden laufen lässt, die Dateien entpackt [...] der weiß was er macht und handelt mit Vorsatz.

Dementsprechend kann man hier sehr wohl von krimineller Energie reden. :-o

Ich glaube es gibt in der Tat keine Straftat, die mit einer Schwarzkopie vergleichbar wäre. Fast alles andere und ähnliche Fälle wie Diebstahl, Geschwindigkeitsüberschreitung, Steuerhinterziehung sind nämlich Dinge, welche dem Täter durchaus zu 100% bewusst sind und auch die Konsequenzen und die möglichen Schäden für den anderen dem Täter immer präsent sind.

Im Falle einer digitalen schwarzen Kopie hingegen, welche schon nahezu seit der Erfindung des Computers zur einer Art "Normalität" gehört, sieht die Sache schon anders aus. Deswegen habe ich ja so grosse Probleme damit, die Raubkopien einfach so als Straftat, welche mit krimineller Energie begangen wird hinzustellen, da weder die Schäden klar ermessbar sind, noch eine wirklich kriminelle "handwerkliche" Handlung als solches begangen wird.
 
AW:

N-Traxx am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Bonkic am 29.07.2009 12:02 schrieb:
dass wir es, ob des -quasi nicht vorhandenen- aufwandes (da muss ich sogar ron zustimmen), mit sehr geringer krimineller energie zu tun haben, das bestreite ich ja nicht.
Darum gehts mir ja garnicht, mir ist schon klar das eine Tatbereitschaft vorhanden ist wenn man etwas macht obwohl man weis das es nicht Erlaubt/Verboten ist. Mal abgesehen von der moralischen überwindung. Aber seit wann kann Energie kriminell sein? Mir gehts einfach nur um den Begriff, immer diese bösen Energien.
Ich glaub ich hab heute zu viel philosophische Energie. :-S


ergeh dich ruhig weiter in deiner haarspalterei, viel spass dabei (und das reimt sich sogar noch).
oder fangen wir wirklich damit an, jeden begriff oder ausdruck auf seine korrekte semantische herleitung zu überprüfen? :ugly:
 
AW:

N-Traxx am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Aber seit wann kann Energie kriminell sein? Mir gehts einfach nur um den Begriff, immer diese bösen Energien.
Seit man sich erlaubt hat ein kriminell davor zu setzen, einfach weil die Definition von physikalischen Energieformen der kriminellen Energie nicht unähnlich ist.
 
AW:

naja Ubisoft hat wohl gepennt, was damals mit Far Cry 2 passiert ist. Da war nämlich die Konsolenversion einen Monat vor Realease online. (find die News jetzt nicht) naja ist eh nicht so mein Spiel
von mir aus kann Ubisoft gerne einen Kopierschutz drauf machen, aber dann bitte nur so, dass es keine Raupkopie zulässt. Online-aktivierung und begrenzte Aktiviverungen sind nämlcih schlecht für Lan-Partys und für den Gebrauchtwarenmarkt
 
AW:

crackajack am 29.07.2009 12:18 schrieb:
N-Traxx am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Aber seit wann kann Energie kriminell sein? Mir gehts einfach nur um den Begriff, immer diese bösen Energien.
Seit man sich erlaubt hat ein kriminell davor zu setzen, einfach weil die Definition von physikalischen Energieformen der kriminellen Energie nicht unähnlich ist.

Gibts da wissenschafftliche Paper dazu? Würde micht jetzt interesieren, weil dann kann man ja nichts dafür wenn man was anstellt. Man wurde ja von der k. Energie geleitet/verleitet, sozusagen ferngesteuert. :-D

Ach was fürn Quatsch, @Bonkic nimm nicht alles so ernst. ;-) :-)
 
AW:

MiffiMoppelchen am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Ach, schon wieder das. Ich hab keine Probleme damit, Spiele zu spielen, die das oben genannte NICHT bieten. Ich vermute mal frech, dass ich nicht der einzige bin, dem's auf eigentlich Spiel und den Inhalt angeht und nicht die Extras drumherum.
Wenn Steam optional wäre und Spiele gänzlich ohne laufen würden und man sie nicht mit einem Account verknüpfen müsste etc pp, dann wäre Steam wirklich super.
1. Ich bezweifle sehr, dass du ein populäres MP-Spiel tatsächlich gerne ohne Anti-Cheat-System spielen möchtest.
2. Steam basiert aber darauf, dass es alle nutzen. Vom Serverbrowser bis zur gemeinsamen Community, das greift alles ineinander. Mit Steam hat jeder immer die exakt selbe Spielversion, man verliert nach einem Update nicht einen Teil der Spieler, die keine Lust auf Patch-Suche haben, etc. Ein optionales System wäre teurer und würde Steam zu einer schlechteren Plattform machen, weil einheitliche Standards nicht garantiert sind.
3. Das ist das einzig wirklich effektive Mittel gegen Raubkopien. Die Käufer mit lästigen DRM-Methoden zu nerven ohne ihnen irgendetwas positives zu geben hat nicht funktioniert. Steam funktioniert. Oder wieso hört man von EA bis Ubisoft, von Crytek bis Epic alle über Raubkopien heulen, Valve aber nicht? Erst vor einer Woche wieder: http://www.joystiq.com/2009/07/21/valve-we-dont-really-worry-about-piracy/
 
AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 12:43 schrieb:
Oder wieso hört man von EA bis Ubisoft, von Crytek bis Epic alle über Raubkopien heulen, Valve aber nicht? /
Weil Valve wohl einen Grossteil ihres Umsatzes mit Mehrspielergames macht?
Keine Ahnung.
 
AW:

N-Traxx am 29.07.2009 12:32 schrieb:
crackajack am 29.07.2009 12:18 schrieb:
N-Traxx am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Aber seit wann kann Energie kriminell sein? Mir gehts einfach nur um den Begriff, immer diese bösen Energien.
Seit man sich erlaubt hat ein kriminell davor zu setzen, einfach weil die Definition von physikalischen Energieformen der kriminellen Energie nicht unähnlich ist.

Gibts da wissenschafftliche Paper dazu? Würde micht jetzt interesieren, weil dann kann man ja nichts dafür wenn man was anstellt. Man wurde ja von der k. Energie geleitet/verleitet, sozusagen ferngesteuert. :-D

Ach was fürn Quatsch, @Bonkic nimm nicht alles so ernst. ;-) :-)
Kriminelle Energie - Energie (In Form von Bewegung, Gehirnaktivität, etc.) die dazu aufgebracht wird bewusst gesetzwidrige Handlungen durchzuführen.

Quelle: ich.

Jetzt glücklich?
 
AW:

McDrake am 29.07.2009 12:46 schrieb:
HLP-Andy am 29.07.2009 12:43 schrieb:
Oder wieso hört man von EA bis Ubisoft, von Crytek bis Epic alle über Raubkopien heulen, Valve aber nicht? /
Weil Valve wohl einen Grossteil ihres Umsatzes mit Mehrspielergames macht?
Keine Ahnung.


Klingt doch logisch.
Vielleicht aber auch weil Valve mit Steam ein sehr Effektives DRM System hat.
Vielleicht aber auch weil Valve keine Aktiengesellschaft ist und daher niemandem erklären muss warum sich Spiel XY nicht so verkauft hat wie geplant.
 
AW:

Tja, das wars dann wohl mit Ubisoft...wenn Firmen anfangen, so etwas gross und breit anzukündigen, dann gehts ganz schnell berg ab mit denen.

Je mehr die an einem Kopierschutz rumprogrammieren, desto schlechter wird die Spielqualität. Denn die inverstieren ja nicht plötzlich viel mehr Geld in die Spieleentwicklung sondern es wird umverteilt. Zeit und Geld wird jetzt in einen Kopierschutzt gesteckt und der Rest wird um diesen Betrag vernachlässigt. Meist spart man dann besonders bei der Qualitätssicherung.

Also die Spiele werden dann mit viel Aufwand kaum noch zu kopieren sein, aber sie werden so voller Bugs sein, dass auch wesentlich weniger Leute sie haben wollen. Wenn sie viel Glück haben, können sie mit so einer Aktion die Verkaufzahlen einigermassen gleich halten, aber wahrscheinlich wird es langfristig sehr viel weniger werden... :D
 
AW:

Es war eine ganze Zeitlang in Deutschland so, das derjenige der runtergeladen hat nicht automatisch als jemand galt der etwas illegales macht, das musste ihm erst nachgewiesen werden, er konnte sich damit herausreden das derjenige der im Internet das kostenlos anbietet der Verantwortliche ist und man nicht ersehen konnte ob dieser dazu die Berechtigung hatte oder nicht.
Erst vor ein paar Jahren wurde da irgendein Gesetz verabschiedet welches das herunterladen von Sachen per Torrent so festlegt, das die Downloader wissen müssen dass das meiste dort Illegal angeboten wird.

Im Grunde muss sich die Gesellschaft an den ganzen Wandel erst gewöhnen, für viele ist es zu selbstverständlich sich Sachen kopieren zu dürfen.
Das fing an mit der Musik aus dem Radio auf Kasetten oder auch sich Kasetten zu kopieren, später dann von CD auf Kasette, noch später Lieder als MP3 auf den PC und wieder auf CD.
War früher alles gedeckt von dem Recht auf Privatkopie und wurde auch mit Abgaben auf Kasetten und so subventioniert.
Nun kam aber der Kopierschutz auf, Rechtlich gesehen war damit Feierabend für die Privatkopie.
Aber das Internet brachte wieder einfache Wege um zu Kopieren, von einem Kopierschutz war kaum was zu sehen.
Also haben die Leute weiterhin kopiert, sie waren es schon immer so gewohnt.
Doch wo früher Kopien niemals große Verbreitung fanden und nur unter Freunden und Verwandten gemacht wurden, war nun im Internet jeder dein Freund und hat dich teilhaben lassen.
Jetzt mit der Zeit kommt wenn überhaupt wieder so etwas wie ein Unrechtsbewusstsein.
Leider ist Gängelung mit DRM etwas, was hier eher negativ ist, da es die Leute zu der kostenlosen Alternative treibt weil die keinerlei Einschränkungen hat.
Selbst ehrliche Leute sind heute gut beraten wenn sie sich einen Crack besorgen der sie absichert ihr Spiel auch dann noch spielen zu können wenn der Hersteller längst nicht mehr da ist.
Allerdings muss man auch die Industrie verstehen, die damit Geld machen will, er klingt so schön, den Kunden nicht mit zu sehr Kopierschutz zu ärgern, aber das macht neben den unvermeidlichen Internetkopien auch noch die normalen Kopien unter Freunden einfacher, die sonst auch noch mal das Spiel kaufen würden.
Es steht also eine gewisse Mehrkäuferanzahl gegen eine Anzahl von Leute die dann wieder an Freunde kopieren würden. Dazu käme noch der Weiterverkauf, den wollen die Hersteller auch gerne unterbinden um mehr zu verdienen. Internetkopien sind irrelevant, die wirds immer geben, dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.
Da haben wir nun Leute, die nicht so großes Unrecht in den Kopien sehen, ehrliche Kunden die sich immer schlechter behandelt fühlen und die Hersteller, die gegen Windmühlen kämpfen, das nicht so hohe Unrechtsbewusstsein und die unvermeidlichen Kopien im Internet.

Was die Hersteller da tun können ist klar, sie müssen aufklären, das Unrechtsbewusstsein erhöhen, aber bitte nicht mit solchen Werbespots wo gleich 5 Jahre Gefängnis angedroht werden und sie müssen dem ehrlichen Käufer auch später noch mit Zusatzsachen umwerben. Valve kriegt das sehr gut hin, natürlich auch wegen den Kombination mit Steam, denn es gibt nicht viele Cracker die sich die Mühe machen bei jedem Patch das Spiel wieder neu zu cracken.
 
AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 12:43 schrieb:
MiffiMoppelchen am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Ach, schon wieder das. Ich hab keine Probleme damit, Spiele zu spielen, die das oben genannte NICHT bieten. Ich vermute mal frech, dass ich nicht der einzige bin, dem's auf eigentlich Spiel und den Inhalt angeht und nicht die Extras drumherum.
Wenn Steam optional wäre und Spiele gänzlich ohne laufen würden und man sie nicht mit einem Account verknüpfen müsste etc pp, dann wäre Steam wirklich super.
1. Ich bezweifle sehr, dass du ein populäres MP-Spiel tatsächlich gerne ohne Anti-Cheat-System spielen möchtest.
2. Steam basiert aber darauf, dass es alle nutzen. Vom Serverbrowser bis zur gemeinsamen Community, das greift alles ineinander. Mit Steam hat jeder immer die exakt selbe Spielversion, man verliert nach einem Update nicht einen Teil der Spieler, die keine Lust auf Patch-Suche haben, etc. Ein optionales System wäre teurer und würde Steam zu einer schlechteren Plattform machen, weil einheitliche Standards nicht garantiert sind.
3. Das ist das einzig wirklich effektive Mittel gegen Raubkopien. Die Käufer mit lästigen DRM-Methoden zu nerven ohne ihnen irgendetwas positives zu geben hat nicht funktioniert. Steam funktioniert. Oder wieso hört man von EA bis Ubisoft, von Crytek bis Epic alle über Raubkopien heulen, Valve aber nicht? Erst vor einer Woche wieder: http://www.joystiq.com/2009/07/21/valve-we-dont-really-worry-about-piracy/


Ich will Steam ja nicht schlecht reden, nutze es selbst ja fast täglich. Und zu 95% funktioniert es auch. Aber...

1. Ist Vac auch nicht besser als andere Tools wie z.B Punkbuster. VAC-Proof cheats gibt es leider zu hauf. Da ist beispielsweise Aequitas schon ne andere Liga. Und warum man nun Steam für ein Anticheat tool braucht, versteh ich auch nicht. Bei allen anderen AC-Tools gehts auch ohne Steam.

2. Bei Call of Duty gabs einfach einen "Update"-Button Ingame. Hat auch funktioniert. Während meiner COD Zeit nutzten wir einfach X-Fire. Hatte alle funktionen die Steam hat, ja es wurden sogar noch mehr spiele unterstützt nicht nur Steam spiele. Dazu völlig kostenlos und optional. Hatte man probleme die X-Fire Server zu erreichen, konnte man trotzdem spielen.

3. Gibt es, abgesehen von HL2 + Episodes, nennenswerte Singelplayer Spiele von Valve? Und bei Multiplayertiteln würde eine einfache CD-Key abfrage auch genügen. Vor jedem spielen online wird der Key überprüft und der Raubkopierer bleibt draußen. Ziemlich wirksam.
 
AW:

Sam28 am 29.07.2009 13:32 schrieb:
Im Grunde muss sich die Gesellschaft an den ganzen Wandel erst gewöhnen, für viele ist es zu selbstverständlich sich Sachen kopieren zu dürfen.
Sind das wirklich soviele? Ich werde immer nur gefragt (und das auch nicht erst seit gestern), was schlimmstenfalls auf die betreffende Person zukommen kann, wenn sie sich was aus dem Netz zieht und wie der Rechtsinhaber denn den eigenen PC überhaupt ausfindig machen kann. Also ein Bewusstsein bezüglich der Illegalität muss definitv vorhanden sein.

Was die Hersteller da tun können ist klar, sie müssen aufklären, das Unrechtsbewusstsein erhöhen, aber bitte nicht mit solchen Werbespots wo gleich 5 Jahre Gefängnis angedroht werden [...]
Ich würd's auch mal mit der Tränendrüsennummer versuchen. Entwicklerstudios, die schließen, Leute mit Familie, die dann auf der Straße sitzen usw. Viele sehen nur die Millionen, die einige wenige Hollywoodstars verdienen und denken, das läuft überall so und da kann man ruhig mal umsonst zugreifen. "Die haben ja genug".

Ich weiß garnicht ob die "Raubkopierer sind Verbrecher Kampagne" überhaupt noch im Kino läuft. Jedenfalls hat die bei mir nie ein Unrechtsbewusstsein für was auch immer hervorgerufen. Eher Frust, weil die Aussage juristisch erstmal schlichtweg falsch ist und zweitens Trotz, nach dem Motto "Jetzt erst recht".

Das müssen die selben PR Fuzzis gewesen sein, die die gez-Kampagne gemacht haben. Die war ähnlich unverschämt.
 
AW:

RonTaboga am 29.07.2009 11:21 schrieb:
Und wie man das aus den Leuten austreiben und das Rechtsbewusstsein stärken kann? Keine Ahnung...
Und deswegen setzt die Industrie auf Kopierschutze. Und wird es auch zukünftig tun.
Denn wenn kein Kopierschutz das Produkt schützt, ist es erst Recht ein Freifahrtschein für Raubkopierer. Und ja, durch DRM-Maßnahmen wird ebenso der Gebrauchtmarkt eingeschränkt, was ich auch nicht gutheiße. Immerhin hat sich die DRM-Schikane nicht vollständig durchgesetzt, es kommen afaik noch genügend Titel heraus, die auf Offline-Kopierschutze setzen.

Das Rechtsbewusstsein kann nicht gestärkt werden, weil, wie du schon geschrieben hast, es einfach zu leicht ist, an eine illegale Kopie zu kommen. Die Industrie ist also im Recht wenn sie auch weiterhin auf derlei Schutz setzt. Wenn es den Käufern nicht gefällt, dass ihre Spiele unter diversen Kopierschutzmaßnahmen leiden bzw. sie sich dadurch gegängelt fühlen, dann kann es nur den Verzicht geben.
Wie sonst soll ein Hersteller begreifen, dass man als Kunde mit deren Herstellungs- oder Vertriebspolitik nicht einverstanden ist?
Zieht man sich ne illegale Kopie, bestätigt das doch nur die Entwickler in ihrem Bestreben, Produkte, für die sie geschuftet haben zu schützen.

Also wer ist hier der Böse? Entwickler, die ihre Arbeit schützen oder Raubkopierer, die sich einen Dreck um geistliches Eigentum scheren?
 
AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 12:43 schrieb:
MiffiMoppelchen am 29.07.2009 12:12 schrieb:
Ach, schon wieder das. Ich hab keine Probleme damit, Spiele zu spielen, die das oben genannte NICHT bieten. Ich vermute mal frech, dass ich nicht der einzige bin, dem's auf eigentlich Spiel und den Inhalt angeht und nicht die Extras drumherum.
Wenn Steam optional wäre und Spiele gänzlich ohne laufen würden und man sie nicht mit einem Account verknüpfen müsste etc pp, dann wäre Steam wirklich super.
1. Ich bezweifle sehr, dass du ein populäres MP-Spiel tatsächlich gerne ohne Anti-Cheat-System spielen möchtest.
Da ich sowas nicht spiele, würd' ich das nicht vermissen.

2. Steam basiert aber darauf, dass es alle nutzen. Vom Serverbrowser bis zur gemeinsamen Community, das greift alles ineinander. Mit Steam hat jeder immer die exakt selbe Spielversion, man verliert nach einem Update nicht einen Teil der Spieler, die keine Lust auf Patch-Suche haben, etc. Ein optionales System wäre teurer und würde Steam zu einer schlechteren Plattform machen, weil einheitliche Standards nicht garantiert sind.
Jaja, deine Worte sind schon schön der Werbung und dem Marketing angepasst.
Dieses unzumutbare(!) Patchsuchen ist ein in die Welt gesetztes Problem, das keines ist.
Ausserdem braucht man dafür kein Steam. GIbt hundert Spiele, die simple "Patcher-Tools" haben. Gibt's einen neuen Patch? Ja, runterladen, nein, auch gut. Sowas kann selbst ich programmieren, dass es nicht nur unter Windows funktioniert. Das kann nciht teuer sein.

3. Das ist das einzig wirklich effektive Mittel gegen Raubkopien. Die Käufer mit lästigen DRM-Methoden zu nerven ohne ihnen irgendetwas positives zu geben hat nicht funktioniert. Steam funktioniert. Oder wieso hört man von EA bis Ubisoft, von Crytek bis Epic alle über Raubkopien heulen, Valve aber nicht? Erst vor einer Woche wieder: http://www.joystiq.com/2009/07/21/valve-we-dont-really-worry-about-piracy/
Ja, jetzt ist es dann doch ein Kopierschutz. Oben sagtest du noch, dass der Hauptpfeiler der Popularität und des Nicht-Raubkopierens ja die tollen Features sind, die Steam bringt. Jeder schätzt sich glücklich, dass Steam endlich da ist, und kauft wie doof WEGEN Steam. Ja...
Und ich bezweifle auch gar nciht, dass Steam ein effektiver Schutz ist. Weiss gar nciht, wozu du da mit dem Raubkopiekram wieder beginnst.
Ich weiss halt nur, dass Steam mir persönlich keine Vorteil bringt, mir aber zusätzliche potentielle Stolpersteine in den Weg gelegt werden (unbequemer Weiterverkauf, ein weiteres Programm (Steam, Stardock, Live, blah) muss installiert werden, das mir nichts bringt, weiterer möglicher Point-of-Failure, wenn Steam mal nicht verfügbar sein könnte - ich weiss ich weiss, die Valve-Emergency-Force wird vom Himmel herabfahren und dies niemals passieren lassen...)
Dass Steam nicht der Weisheit letzter Schluss ist und es da auch mal was gibt, das Leuten nciht passt, ohne dass sie direkt Raubkopierer sind, sollte doch selbst durch die rosa Valve-Brille zumindest erkennbar sein. Dass du das nachvollziehen kannst, verlangt wirklich niemand.
 
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