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News - Ubisoft: Raubkopierer: Ubisoft will mit neuem Programm gegen PC-Piraterie vorgehen

AW:

nonamenolife am 29.07.2009 13:24 schrieb:
Je mehr die an einem Kopierschutz rumprogrammieren, desto schlechter wird die Spielqualität. Denn die inverstieren ja nicht plötzlich viel mehr Geld in die Spieleentwicklung sondern es wird umverteilt. Zeit und Geld wird jetzt in einen Kopierschutzt gesteckt und der Rest wird um diesen Betrag vernachlässigt. Meist spart man dann besonders bei der Qualitätssicherung.
Dass hört sich ja so an, als ob der Kopierschutz von den jeweiligen Entwicklern "mitentwickelt" wird. Ich kenne mich zwar diesbezüglich kaum aus, halte aber sowas für sehr unwahrscheinlich. Die Entwickler sind mit dem Spiel beschäftigt, während der Publisher sich um den Kopierschutz kümmert, der zum Schluss, nachdem das Spiel "fertig" ist, einfach nur mit selbigem gekoppelt wird, soweit ich weiss.
 
AW:

moskitoo am 29.07.2009 13:40 schrieb:
1. Ist Vac auch nicht besser als andere Tools wie z.B Punkbuster. VAC-Proof cheats gibt es leider zu hauf. Da ist beispielsweise Aequitas schon ne andere Liga. Und warum man nun Steam für ein Anticheat tool braucht, versteh ich auch nicht. Bei allen anderen AC-Tools gehts auch ohne Steam.
Ich hab nie gesagt, dass es ohne Steam nicht auch sowas gibt oder dass VAC besser ist als alles andere. Es ist nur ein Beispiel von einem ganzen Bündel an Features die Raubkopierern nicht zur Verfügung stehen und im Fall von Valve-Games über Steam zusammengefasst sind.


2. Bei Call of Duty gabs einfach einen "Update"-Button Ingame. Hat auch funktioniert. Während meiner COD Zeit nutzten wir einfach X-Fire. Hatte alle funktionen die Steam hat, ja es wurden sogar noch mehr spiele unterstützt nicht nur Steam spiele. Dazu völlig kostenlos und optional. Hatte man probleme die X-Fire Server zu erreichen, konnte man trotzdem spielen.
Steam ist auch kostenlos. Und ich versteh nicht, wieso du alle meine Aussagen so auslegst, dass Steam das einzige und beste wäre. Das hab ich nie gesagt, andere Unternehmen bieten diese Möglichkeiten auch an, aber keiner so gebündelt wie Valve es mit Steam tut und aus diesem Grund ist Steam eben die erfolgreichste Spiele-Plattform geworden.


3. Gibt es, abgesehen von HL2 + Episodes, nennenswerte Singelplayer Spiele von Valve? Und bei Multiplayertiteln würde eine einfache CD-Key abfrage auch genügen. Vor jedem spielen online wird der Key überprüft und der Raubkopierer bleibt draußen. Ziemlich wirksam.
Bestreitet das irgendjemand? Siehe oben.
 
AW:

nikiburstr8x am 29.07.2009 13:55 schrieb:
RonTaboga am 29.07.2009 11:21 schrieb:
Und wie man das aus den Leuten austreiben und das Rechtsbewusstsein stärken kann? Keine Ahnung...
Und deswegen setzt die Industrie auf Kopierschutze. Und wird es auch zukünftig tun.
Denn wenn kein Kopierschutz das Produkt schützt, ist es erst Recht ein Freifahrtschein für Raubkopierer. Und ja, durch DRM-Maßnahmen wird ebenso der Gebrauchtmarkt eingeschränkt, was ich auch nicht gutheiße. Immerhin hat sich die DRM-Schikane nicht vollständig durchgesetzt, es kommen afaik noch genügend Titel heraus, die auf Offline-Kopierschutze setzen.

Das Rechtsbewusstsein kann nicht gestärkt werden, weil, wie du schon geschrieben hast, es einfach zu leicht ist, an eine illegale Kopie zu kommen. Die Industrie ist also im Recht wenn sie auch weiterhin auf derlei Schutz setzt. Wenn es den Käufern nicht gefällt, dass ihre Spiele unter diversen Kopierschutzmaßnahmen leiden bzw. sie sich dadurch gegängelt fühlen, dann kann es nur den Verzicht geben.
Wie sonst soll ein Hersteller begreifen, dass man als Kunde mit deren Herstellungs- oder Vertriebspolitik nicht einverstanden ist?
Zieht man sich ne illegale Kopie, bestätigt das doch nur die Entwickler in ihrem Bestreben, Produkte, für die sie geschuftet haben zu schützen.

Also wer ist hier der Böse? Entwickler, die ihre Arbeit schützen oder Raubkopierer, die sich einen Dreck um geistliches Eigentum scheren?

Nur das die Industrie halt auf Mittel zurückgreift, welchen einfach in meinen Augen so langsam nicht mehr vertretbar sind, besonders wenn es sich tatsächlich in Zukunft alles in Richtung Streams entwickeln sollte.
Und die wissen auch ganz genau, das ein normaler 08/15 DVD Auslesekopierschutz wie Safedisc oder die alten Securom Versionen völlig ausreicht, um den Standardanwender davon abzubringen, seinen Datenträger mit Nero kopieren zu können. %-)

Sie kapieren einfach nicht, das sie den Krieg mit den Releasegroups nicht gewinnen können, und das ein neuer Kopierschutz höchstens paar Tage bis 2 Wochen aufschub gibt, bis auch dieser geknackt ist. Es mag zwar dann sein, das bei diesem Titel gerade sich ein paar mehr Käufer für die Ware finden, da es den Crack nicht sofort gab. Die nächsten nachfolgenden Titel des Herstellers werden aber wohl kaum wieder einen neuen Kopierschutz haben, weshalb hier nicht mal dieser kleine Vorteile für die Industrie zum Tragen kommt. :rolleyes:

Es gibt daher 2 Möglichkeiten. Entweder erfindet die Industrie einen Kopierschutz, der wirksam ist und an dem sogar die professionellen Releasegroups scheitern und der für die ehrlichen Kunden keinerlei Gängelungen und Nachteile bringt, oder sie akzeptieren es das es nunmal einen gewissen Anteil an Raubkopien gibt und auf unbestimmten Zeitraum immer geben wird und belassen es bei einem einfachen Schutz der einfach nur das Rippen und Auslesen des Datenträgers verhindert.

Alles andere ist in meinen Augen eine absolute Zumutung für die Kunden und eine weiterere Lachnummer für die Leecher und Releasegroups. :pissed:
 
AW:

MiffiMoppelchen am 29.07.2009 13:58 schrieb:
Jaja, deine Worte sind schon schön der Werbung und dem Marketing angepasst.
So kann man jede Meinung diskreditieren.


Dieses unzumutbare(!) Patchsuchen ist ein in die Welt gesetztes Problem, das keines ist.
Ausserdem braucht man dafür kein Steam. GIbt hundert Spiele, die simple "Patcher-Tools" haben. Gibt's einen neuen Patch? Ja, runterladen, nein, auch gut. Sowas kann selbst ich programmieren, dass es nicht nur unter Windows funktioniert. Das kann nciht teuer sein.
1. Es geht nicht um "Steam ist das einzige das sowas bietet", so etwas hab ich nie gesagt. Ich versteh nicht wieso du mir sowas unterstellen möchtest.
2. Natürlich ist es teuer, nicht die Programmierarbeit, aber die Infrastruktur die aufgebaut- und gewartet werden muss. Das geht bei großen Publishern noch am ehesten, bei kleineren Studios oder gar Indie-Entwicklern? Fehlanzeige. Außerdem wer weiß wie lange die Server online bleiben? Wie lang gibt es die Funktion? Wie lange sind Publisher bereit sich das Geld kosten zu lassen, obwohl es nach einigen Monaten kaum mehr genutzt wird? Irgendwann wird so etwas aus Kostengründen abgeschaltet. Bei Steam ist das nicht der Fall.


Ja, jetzt ist es dann doch ein Kopierschutz. Oben sagtest du noch, dass der Hauptpfeiler der Popularität und des Nicht-Raubkopierens ja die tollen Features sind, die Steam bringt.
Und genau davon spreche ich doch?! Das ist doch ein Teil des Kopierschutz.


Jeder schätzt sich glücklich, dass Steam endlich da ist, und kauft wie doof WEGEN Steam. Ja...
Ich kenne einige Leute die regelmäßig raubkopieren, sich Valve-Spiele aber immer kaufen. Und das liegt jetzt nicht nur an der Qualität, die raubkopieren auch andere gute Games wie etwa Call of Duty 4, aber die Orange Box haben sie sich einen Monat davor legal geholt. Warum?


Und ich bezweifle auch gar nciht, dass Steam ein effektiver Schutz ist. Weiss gar nciht, wozu du da mit dem Raubkopiekram wieder beginnst.
Darum gehts doch hier in den Kommentaren?!


Ich weiss halt nur, dass Steam mir persönlich keine Vorteil bringt
Ja dann ist das eben so. Es wird immer Leute geben die etwas nicht mögen, auch wenn es 99% aller anderen lieben. Ist doch nichts schlimmes. Es kann nicht alles allen gefallen, genauso wie nicht alle alles schlecht finden. Menschen haben unterschiedliche Geschmäcker und unterschiedliche Prioritäten.

Und natürlich bringt es auch dir einen Vorteil: Du kannst bestimmte Spiele spielen, wenn du Steam nutzt, die du ohne Steam nicht spielen könntest. Ob dieser eine Vorteil die Nachteile (die es ja durchaus gibt und die ebenfalls jeder anders gewichtet) überwiegt, ist dann wieder eine Sache die nur du für dich selbst ausmachen kannst. Falls ja, kauf es und spring über den Schatten, falls nein, dann eben nicht. Wo ist das Problem?


ein weiteres Programm (Steam, Stardock, Live, blah)
Darüber bin ich auch nicht besonders glücklich. Und auch deshalb freue ich mich ja wenn es immer mehr Entwickler und Publisher, gibt die Steam nutzen, so dass es einen echten Standard auf dem PC gibt. Da geht es natürlich nicht um eine Monopolstellung in der Online-Distribution, die wäre natürlich schlecht, aber einen Standard was Design, UI, Features, etc. betrifft würde den PC als Spieleplattform meiner Meinung nach sehr helfen. Denn das ist ja einer der großen Vorteile die es bei Konsolen gibt. Alles ist einheitlich, man weiß, dass alles mit allem funktioniert, etc. Am PC kocht jeder Publisher und Entwickler sein eigenes Süppchen. Und auch das wäre dann ein Kopierschutz, nur mit dem Original bist du Teil dieses einheitlichen Standards mit allen Annehmlichkeiten.


muss installiert werden, das mir nichts bringt, weiterer möglicher Point-of-Failure, wenn Steam mal nicht verfügbar sein könnte - ich weiss ich weiss, die Valve-Emergency-Force wird vom Himmel herabfahren und dies niemals passieren lassen...)
Es kann immer zu Ausfällen kommen, aber die Chance, dass Steam einfach abgeschaltet wird, nimmt doch, ganz objektiv betrachtet, mit jedem neuen Spiel, mit jedem weiteren User, mit jeder neuen Publisher-Kooperation stetig ab. Steam ist mittlerweile "too big to fail". Nur in dem Fall würde nicht die Regierung einspringen, sondern ein anderer Investor, der sich einen derartigen Goldesel nicht entgehen lassen würde.

Klar, eine gewisse Chance besteht immer und wer weiß schon was in 20 Jahren ist. Aber es soll mir bitte nichts schlimmeres in den nächsten zwei Jahrzehnten passieren, als dass ein paar alte Steam-Games weg sind. Dieses "Risiko" gehe ich einfach ein. Und da hör ich mir lieber dein "ich habs dir ja gesagt" an, als mich ständig im Leben nur vor der Zukunft zu fürchten und Angst davor zu haben, was nicht alles passieren könnte. Man hat nur eins, nur zum Fürchten ist mir das zu schade...
 
AW: Traurig

Mentor501 am 29.07.2009 11:26 schrieb:
Angst auspioniert zu werden nehme ich hier niemandem ab.

Du lebst noch bei Deinen Eltern, oder?

Das Thema "Spionage" - egal von wem - sollte schon ein Thema für jeden sein, der ein halbwegs ruhiges Leben führen möchte. Registriere mal ein Spiel - mit Deinen realen Daten oder Deiner "ersten" E-Mailadresse. Viel Spaß - ein paar Tage später hast Du die ersten "blauen Pillen" Angebote im Postfach.

Im realen Leben meldet man sich beim Einwohnermeldeamt an und verlangt, dass die Daten nicht weiter gegeben werden - 4 Wochen später ist die Post von der GEZ da... usw. usf.

Ich nehme es den Leuten schon ab!
 
AW:

RonTaboga am 29.07.2009 14:28 schrieb:
Nur das die Industrie halt auf Mittel zurückgreift, welchen einfach in meinen Augen so langsam nicht mehr vertretbar sind, besonders wenn es sich tatsächlich in Zukunft alles in Richtung Streams entwickeln sollte.
Ein gestreamtes Spiel wäre auch für mich ein No-Go. Schon allein der physikalische Kauf / Erwerb eines solchen Spieles fällt ja flach. :-S Nichts für mich.

RonTaboga am 29.07.2009 14:28 schrieb:
Es gibt daher 2 Möglichkeiten. Entweder erfindet die Industrie einen Kopierschutz, der wirksam ist und an dem sogar die professionellen Releasegroups scheitern und der für die ehrlichen Kunden keinerlei Gängelungen und Nachteile bringt,
Was natürlich das Optimum wäre. =)

RonTaboga am 29.07.2009 14:28 schrieb:
oder sie akzeptieren es das es nunmal einen gewissen Anteil an Raubkopien gibt und auf unbestimmten Zeitraum immer geben wird und belassen es bei einem einfachen Schutz der das Rippen und Auslesen des Datenträgers verhindert.
Full ack.

RonTaboga am 29.07.2009 14:28 schrieb:
Alles andere ist in meinen Augen eine absolute Zumutung für die Kunden. :pissed:
Wobei viele Kunden sich sowas halt gefallen lassen, ob DRM oder Steam etc.
Und solange sich die Spiele-Käufer dieser DRM-Geschichten nicht völlig verweigern, werden auch zukünftig Spiele damit ausgeliefert.
Da können wir noch so lange drüber diskutieren. ;-)
 
AW: Traurig

Trancemaster am 29.07.2009 14:45 schrieb:
Registriere mal ein Spiel - mit Deinen realen Daten oder Deiner "ersten" E-Mailadresse. Viel Spaß - ein paar Tage später hast Du die ersten "blauen Pillen" Angebote im Postfach.
Die Registration ist bei jedem Spiel freiwillig, soweit ich weiss.

Die Aktivierung bei einem DRM-Spiel bspw. beinhaltet nur einen Hash-Wert, welcher deiner Systemkonfiguration entspricht, da werden also weder E-Mail-Adressen noch andere persönliche Informationen übermittelt. ;-)
 
AW:

Ab einem Alter von 14 Jahren und Aufwärts darf man meiner Meinung schon eine gewisse Reife erwarten die weit über dem Niveau von "trotzigen Kindern" liegt, die dann "rebellieren". ;-)

Mhh - nö, soziologisch gesehen würde ich diese Sichtweise allenfalls als "Lethargie" (ich kann ja doch nichts ändern) bezeichnen. Das unterstelle ich erst Menschen ab 70 Jahren. *g* Von "Niveau" zu sprechen wäre eine Grundsatzdiskussion über Sichtweisen. Wenn Du wüsstest wie ich mit "Strafzetteln" in diesem Land umgehe würdest Du mich für bekloppt halten - und dennoch erreiche ich immer das, was ich möchte - das "eintreiben" der Kohle ist für den Staat um ein vielfaches teurer, als das was er von mir bekommt.

Steam wird aber nicht als ultimativer KS angepriesen, sondern als:
1. einfaches System zum Verteilen von Patches
2. dank Verschlüsselung keine Pre-Release Releases von Spielen
3. Kundengängelung dank DRM & Account gebunden
Unterhalt dich mal mit HLP-Andy, der wird dir auch sagen, dass Steam kein Kopierschutz im Sinne von SecuROM / StarForce ist.

Wie etwas verkauft wird, und WAS es letztendlich ist sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Und ich rate einfach mal, dass sich die Umsatzzahlen der Spiele ohne Kopierschutz nicht stark steigern werden.
Damit gewinnst du nicht mehr Kunden. %-)

DAS habe ich auch nicht behauptet - aber der Hersteller kann sich die Kosten für den KS sparen. Das macht in der Billanz auch ein paar Euronen aus. Das wegen fehlendem KS die Umsatzzahlen SINKEN, glaube ich allerdings genauso wenig - denn letztlich kann inzwischen jeder Depp der nicht vorhat sich ein Spiel zu kaufen, die Kekse von Websites herunterladen. Einige "schlimme Finger" wie ich, sind sogar erst WEGEN eines KS-Systems darauf aufmerksam geworden, da ich nur so eine gekaufte Version zum laufen bekommen habe. (Thema Starforce)

Ich sehe auch eine starke wirtschaftliche Entwicklung bei jedem selbst: Solange man als Jugendlicher/Azubi kein Geld für Spiele hat, geht man den illegalen Weg - war bei mir und meinen Freunden nicht anders.
;-)

Irgendwann wird man dann noch älter und merkt, dass man nicht am Tag 0 ins Geschäft rennen muss und sich sofort Spiel XYZ kaufen muss, sondern das man durchaus ~4-5 Tage warten kann und in der Zeit Userberichte und ein breites Sprektrum von Artikeln zu diesem Spiel lesen kann.

Hättest du beim Kauf von GTA IV eine Woche gewartet, wär das sicherlich keine 'böse Überraschung' geworden.

Aber wie gesagt, diese Einsicht kommt mit dem Alter ... ;-)

Letztlich eine Unterstellung über die wir nicht diskutieren müssen. Ich habe mir die Test durchgelesen und es DENNOCH gekauft - "so schlimm wirds ja nicht sein" - aber als dann bereits der Spielfilm abends vorbei war, und ich immernoch bei einer Accounterstellung war - wurde ich schon ärgerlich. *g*
 
AW:

HLP-Andy am 29.07.2009 14:40 schrieb:
2. Natürlich ist es teuer, nicht die Programmierarbeit, aber die Infrastruktur die aufgebaut- und gewartet werden muss. Das geht bei großen Publishern noch am ehesten, bei kleineren Studios oder gar Indie-Entwicklern? Fehlanzeige. Außerdem wer weiß wie lange die Server online bleiben? Wie lang gibt es die Funktion? Wie lange sind Publisher bereit sich das Geld kosten zu lassen, obwohl es nach einigen Monaten kaum mehr genutzt wird? Irgendwann wird so etwas aus Kostengründen abgeschaltet. Bei Steam ist das nicht der Fall.
Was braucht man den dazu abgesehen von ein wenig Platz auf einem (Drittanbieter-) Server und ein paar Gig Traffic im Monat?
(Und eventuell ne Weiterleitung.)

Und das ist heute nicht mehr sooo teuer -> http://www.toptip.net/
Das könnten sich sogar Studenten auf Bafög leisten.
 
AW: Traurig

Trancemaster am 29.07.2009 14:45 schrieb:
Im realen Leben meldet man sich beim Einwohnermeldeamt an und verlangt, dass die Daten nicht weiter gegeben werden - 4 Wochen später ist die Post von der GEZ da... usw. usf.


die weitergabe kannst du überhaupt nicht ausschliessen lassen.
an wen das einwohnermeldeamt deine daten weitergibt (bzw weitergeben muss) kann ein jeder im meldegesetz seines bundeslandes nachlesen.
das sollte jetzt also wirklich keinen überraschen.
(gefallen tut mir das auch nicht so wirklich, das ist was anderes)
 
AW: Traurig

Bonkic am 30.07.2009 10:16 schrieb:
Trancemaster am 29.07.2009 14:45 schrieb:
Im realen Leben meldet man sich beim Einwohnermeldeamt an und verlangt, dass die Daten nicht weiter gegeben werden - 4 Wochen später ist die Post von der GEZ da... usw. usf.


die weitergabe kannst du überhaupt nicht ausschliessen lassen.
an wen das einwohnermeldeamt deine daten weitergibt (bzw weitergeben muss) kann ein jeder im meldegesetz seines bundeslandes nachlesen.
das sollte jetzt also wirklich keinen überraschen.
(gefallen tut mir das auch nicht so wirklich, das ist was anderes)


Natürlich kann man das. Man muss es nur sagen.
In manchen Städten fragen sie sogar explizit danach aber halt nich überall.
Mittlerweile ist das alles zustimmungspflichtig.
Und dann bekommt man auch keine Briefe von der GEZ.
Wenn das doch vorkommt hat der Sachbearbeiter im Meldeamt Mist gebaut.

Es sei denn die GEZ bekommt die Adresse von woanders. Wenn man z.B. bei nem Gewinnspiel teilnimmt, ne Payback Karte hat oder sich an sonstwelche Adresshändler verkauft.
 
AW: Traurig

shedao am 30.07.2009 11:28 schrieb:
Natürlich kann man das.


zeig mir mal bitte die vorschrift in irgendeinem meldegesetz.
in dem, das ich kenne steht dazu nix und ich bezweifele, dass die anderer bundesländer davon abweichen.
 
AW: Traurig

Bonkic am 30.07.2009 11:41 schrieb:
shedao am 30.07.2009 11:28 schrieb:
Natürlich kann man das.


zeig mir mal bitte die vorschrift in irgendeinem meldegesetz.
in dem, das ich kenne steht dazu nix und ich bezweifele, dass die anderer bundesländer davon abweichen.

OK, also in NRW ist das recht schwammig formuliert.
Da steht, dass sie die Daten weitergeben dürfen und dass man das verweigern kann, wobei die GEZ zwar nicht als Ausnahme geführt ist, aber auch bei denen die man verweigern kann nicht genannt wird.....
Ich weiß von Freunden, dass die nie was von der GEZ gehört haben nachdem sie die Weitergabe verweigert haben, aber das scheint von Bundesland zu Bundesland, bei der schwammigen Formulierung vieleicht sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich zu sein...
 
AW: Traurig

Ob Herr Guillemot auch mal auf die Idee kommt, dass die fehlenden Verkäufe von z.B. Anno 1404 auch darin begründet liegen könnte, dass der Mehrspielermodus fehlt?
 
AW: Traurig

Eberhard am 01.08.2009 15:25 schrieb:
Ob Herr Guillemot auch mal auf die Idee kommt, dass die fehlenden Verkäufe von z.B. Anno 1404 auch darin begründet liegen könnte, dass der Mehrspielermodus fehlt?

Werden fehlende Verkäufe bei anno denn beklagt? Bislang wusste ich eigentlich nur, dass sich das Spiel zumindest zu Beginn absolut gut verkauft hat.
 
AW: Traurig

"Man habe bei Ubisoft einen rund fünfzig prozentigen Rückgang der Absatzzahlen feststellen müssen, der vor allem auf die große Zahl der Raubkopien zurückzuführen sei"

Vielleicht liegt es auch an der schlechteren Wirtschaftlichen Lage der Privathaushalte und sich jeder 2 mal überlegt welches Spiel er sich dieses Jahr kauft und auch an der Fülle der Spiele und der persönlichen Qual der Wahl. Man wählt einfach immer gezielter aus und kauft nicht mehr alles was nett ausschaut, so wie früher. Die Preise der Spiele haben wieder ein Niveau erreicht wie Anfang der 90er wo Gamer noch eine Randerscheinung waren.120DM hab ich damals z.B. Für Indy4 bezahlt. Später zahlte man für frisch erschienene Games 60DM, jetzt sind wir wieder bei 60€ angelangt.

Ich kauf die Spiele nur noch wenn der Preis deutlich runter gegangen ist, das kann auch gern 1-2 Jahre nach Veröffentlichung sein, aber dann überlegt man wieder ob man so ein altes Spiel noch zocken will. Dagegen muss ich sagen das ich auch keine kopierten Spiele mehr habe. Es gab Zeiten da war das ganz anders und trotzdem, hat sich in dieser Zeit mein Regal viel schneller mit Originalen gefüllt als jetzt. Jetzt sind es vielleicht noch 2-3 Spiele pro Jahr wo es damals eher 10-20 waren. Und das obwohl ich viel weniger Geld zur Verfügung hatte.

Diese sinnlose „Raubkopierer sind an allem schuld, wir hätten Milliarden Gewinn mehr wenn es die nicht gebe“ Gerede geht einen nur noch auf den Zeiger. Die BWL-Schnösel haben keinen Plan von der Realität, wenn es nach deren Rechnung gehen würde, würde das gesamte Bruttosozialprodukt der Spieler nicht reichen um diese Vorstellungen zu erfüllen. Einfach nur dumm.
 
AW: Traurig

Ich geb mgt-mav recht und würd gern noch ergänzen, dass auch der Faktor "Müll" eine Rolle spielt. Die Leute wollen nicht 100fach die selben 0815 Shooter spielen die eigendlich nur eine Spielbare Grafikdemo sind oder den 907 gescheiterten WoW Klon Versuch usw.
Enorm viele Spiele setzen nur noch auf Grafik und bieten kaum Inhalt. Das merken halt auch die Verbraucher und lesen deswegen genauer Erfahrungsberichte und entscheiden dann ob sie ein Spiel kaufen.
Außerdem bin ich überzeugt davon das diese ganzen Kopierschutzsysteme auch viele Käufer vergraulen. Ich hatte in letzter Zeit Spiele bei denen ich mehr mit registrieren von Accounts und installieren von Zusatzsoftware und aktivieren des Spiels beschäftigt war als mit dem Spiel selber :D
 
AW: Traurig

Das geschnösel wegen der Raupkopierer sinken die Absatzzahlen IST EIN GLATTER WITZ
1. werden es immer weniger Raupkopien statt mehr!
2. schläft die Konkurrenz auch nicht und von denen gibt es jeden Tag mehr!
3. werden die Programme für den PC jeden Tag komplizierter, das sich einfache Anwender (alleinstehende Mütter, einfache Familienväter ohne technisches Hintergrundwissen oder blutjunge Gamer) einfach schwer damit tun am PC die Spiele richtig zu installieren den Account richtig anzumelden die richtige Zusatzsoftware (z.B.Punkpuster) zu finden die richtigen Ports zu öffnen eine gute Verbindung zu erstellen usw. da bleibt halt nur die Konsole ab Schluß übrig bei der alles um vieles einfacher geht dafür fehlt halt dann die Performance ein wenig was soll's, aber dafür kann man ziemlich schnell die Spiele spielen. Power Schalter On CD rein Menü aufrufen fertig einfach und pflegeleicht wie es die meisten Anwender am liebsten haben wollen.
 
AW: Traurig

In Deutschland sind 27% der eingesetzten Software illegal. Wir gehören damit zu den Ländern in denen am wenigsten raubkopiert wird. Weltweit ist der Schnitt bei 41 %. Am wenigsten wird in Japan und den USA raubkopiert (20%).
Am meisten wird in Lateinamerika (65%) und Asien (61%) raubkopiert. In der EU am meisten in Griechenland (57%), Zypern (50 Prozent) und Italien (48 Prozent).

Quelle
 
AW: Traurig

Shadow_Man am 02.08.2009 17:40 schrieb:
In Deutschland sind 27% der eingesetzten Software illegal. Wir gehören damit zu den Ländern in denen am wenigsten raubkopiert wird. Weltweit ist der Schnitt bei 41 %. Am wenigsten wird in Japan und den USA raubkopiert (20%).
Am meisten wird in Lateinamerika (65%) und Asien (61%) raubkopiert. In der EU am meisten in Griechenland (57%), Zypern (50 Prozent) und Italien (48 Prozent).

Quelle


in der aufstellung gehts nur um professionelle software.
ich bezweifele, dass man das 1:1 auf unterhaltungssoftware übertragen kann. ;-)
 
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