AW:
MiffiMoppelchen am 29.07.2009 13:58 schrieb:
Jaja, deine Worte sind schon schön der Werbung und dem Marketing angepasst.
So kann man jede Meinung diskreditieren.
Dieses unzumutbare(!) Patchsuchen ist ein in die Welt gesetztes Problem, das keines ist.
Ausserdem braucht man dafür kein Steam. GIbt hundert Spiele, die simple "Patcher-Tools" haben. Gibt's einen neuen Patch? Ja, runterladen, nein, auch gut. Sowas kann selbst ich programmieren, dass es nicht nur unter Windows funktioniert. Das kann nciht teuer sein.
1. Es geht nicht um "Steam ist das einzige das sowas bietet", so etwas hab ich nie gesagt. Ich versteh nicht wieso du mir sowas unterstellen möchtest.
2. Natürlich ist es teuer, nicht die Programmierarbeit, aber die Infrastruktur die aufgebaut- und gewartet werden muss. Das geht bei großen Publishern noch am ehesten, bei kleineren Studios oder gar Indie-Entwicklern? Fehlanzeige. Außerdem wer weiß wie lange die Server online bleiben? Wie lang gibt es die Funktion? Wie lange sind Publisher bereit sich das Geld kosten zu lassen, obwohl es nach einigen Monaten kaum mehr genutzt wird? Irgendwann wird so etwas aus Kostengründen abgeschaltet. Bei Steam ist das nicht der Fall.
Ja, jetzt ist es dann doch ein Kopierschutz. Oben sagtest du noch, dass der Hauptpfeiler der Popularität und des Nicht-Raubkopierens ja die tollen Features sind, die Steam bringt.
Und genau davon spreche ich doch?! Das ist doch ein Teil des Kopierschutz.
Jeder schätzt sich glücklich, dass Steam endlich da ist, und kauft wie doof WEGEN Steam. Ja...
Ich kenne einige Leute die regelmäßig raubkopieren, sich Valve-Spiele aber immer kaufen. Und das liegt jetzt nicht nur an der Qualität, die raubkopieren auch andere gute Games wie etwa Call of Duty 4, aber die Orange Box haben sie sich einen Monat davor legal geholt. Warum?
Und ich bezweifle auch gar nciht, dass Steam ein effektiver Schutz ist. Weiss gar nciht, wozu du da mit dem Raubkopiekram wieder beginnst.
Darum gehts doch hier in den Kommentaren?!
Ich weiss halt nur, dass Steam mir persönlich keine Vorteil bringt
Ja dann ist das eben so. Es wird immer Leute geben die etwas nicht mögen, auch wenn es 99% aller anderen lieben. Ist doch nichts schlimmes. Es kann nicht alles allen gefallen, genauso wie nicht alle alles schlecht finden. Menschen haben unterschiedliche Geschmäcker und unterschiedliche Prioritäten.
Und natürlich bringt es auch dir einen Vorteil: Du kannst bestimmte Spiele spielen, wenn du Steam nutzt, die du ohne Steam nicht spielen könntest. Ob dieser eine Vorteil die Nachteile (die es ja durchaus gibt und die ebenfalls jeder anders gewichtet) überwiegt, ist dann wieder eine Sache die nur du für dich selbst ausmachen kannst. Falls ja, kauf es und spring über den Schatten, falls nein, dann eben nicht. Wo ist das Problem?
ein weiteres Programm (Steam, Stardock, Live, blah)
Darüber bin ich auch nicht besonders glücklich. Und auch deshalb freue ich mich ja wenn es immer mehr Entwickler und Publisher, gibt die Steam nutzen, so dass es einen echten Standard auf dem PC gibt. Da geht es natürlich nicht um eine Monopolstellung in der Online-Distribution, die wäre natürlich schlecht, aber einen Standard was Design, UI, Features, etc. betrifft würde den PC als Spieleplattform meiner Meinung nach sehr helfen. Denn das ist ja einer der großen Vorteile die es bei Konsolen gibt. Alles ist einheitlich, man weiß, dass alles mit allem funktioniert, etc. Am PC kocht jeder Publisher und Entwickler sein eigenes Süppchen. Und auch das wäre dann ein Kopierschutz, nur mit dem Original bist du Teil dieses einheitlichen Standards mit allen Annehmlichkeiten.
muss installiert werden, das mir nichts bringt, weiterer möglicher Point-of-Failure, wenn Steam mal nicht verfügbar sein könnte - ich weiss ich weiss, die Valve-Emergency-Force wird vom Himmel herabfahren und dies niemals passieren lassen...)
Es kann immer zu Ausfällen kommen, aber die Chance, dass Steam einfach abgeschaltet wird, nimmt doch, ganz objektiv betrachtet, mit jedem neuen Spiel, mit jedem weiteren User, mit jeder neuen Publisher-Kooperation stetig ab. Steam ist mittlerweile "too big to fail". Nur in dem Fall würde nicht die Regierung einspringen, sondern ein anderer Investor, der sich einen derartigen Goldesel nicht entgehen lassen würde.
Klar, eine gewisse Chance besteht immer und wer weiß schon was in 20 Jahren ist. Aber es soll mir bitte nichts schlimmeres in den nächsten zwei Jahrzehnten passieren, als dass ein paar alte Steam-Games weg sind. Dieses "Risiko" gehe ich einfach ein. Und da hör ich mir lieber dein "ich habs dir ja gesagt" an, als mich ständig im Leben nur vor der Zukunft zu fürchten und Angst davor zu haben, was nicht alles passieren könnte. Man hat nur eins, nur zum Fürchten ist mir das zu schade...