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News - Two Worlds 2: Fans laufen Sturm im Forum - Deftige Kritik an der Spielwelt

Da stimme ich Dir ebenfalls zu. Je abwechslungsreicher desto besser. Ich halte das mittelalterlich-nordeuropäische Setting in einem Fantasy-RPG aber für das am wenigsten verzichtbare.

Kommt doch komplett auf Spiel an. Und auf die Gesinnung die man spielt. Und und und.

Ja, in einem "klassischen"-ich-bin-der-Held-und-hau-Orks-Platt Fantasy RPG hast Du bestimmt Recht, beziehungsweise ist dass das meist genutzte Setting.

Ich würde es begrüßen wenn mal andere Settings benutzt würden? Wer sagt den dass es keine Orks bzw. Hobbits im fernen Japan gab? Oder im kalten Russland? Oder, verdammt noch mal, ich möchte mal ein RPG wo ich als Ork fische an der Küste von Haiti fangen muss ;-)

Dieses mittelalterlich-nordeuropäische Setting kommt doch aus den Standard Fantasy Büchern ala Tolkien. Es ist schön und in unserer Seele verankert, dennoch wäre mal etwas mehr Abwechslungsreichtum interessant.

Ein RPG ala Ultima Underworld dass nur in einem Vulkan oder so stattfindet, das wäre doch mal wieder was! Der Vilkan könnte von mir aus auch Nordeuropäischa sein^^
 
Hmm da gibt es doch eine Fülle von Möglichkeiten!
zB. Es gibt Gegner an die ein Nahkämpfer nicht heran kommt und die Gegen Magie immun sind und des weiteren so stark gepanzert sind das Pfeile jeder Art einfach an ihnen abprallen.
Also muss ein Magier einen Unbeweglichkeitszauber wirken um dem Nahkämpfer zu ermöglichen den Todesstoss auszuführen.
Oder Geisterwesen die keine feste Materie besitzen ,und ebenso von Magie nicht getötet werden können aber durch einen Zauber "feststofflich" werden so das man sie attackieren kann.
Da gibt es noch sooo viele Möglichkeiten!
Dann eben Rätselquests bei denen die richtigen Charaktere an der richtigen Stelle sein müssen um das Gesamte erfassen zu können bzw. Orte die man nur erreichen kann wenn einer der Charaktere eine Spezialfertigkeit einstetzt.
Also die Komponente Teamplay wirklich ins Spiel zu integrieren.
Mit der Frage was muss ich skillen oder eben nicht kann man sich im Spiel immer noch auseinander setzen.
Wenn es beim ersten mal nicht klappt macht man eben erst eine andere Quest um beim nächsten mal gut vorbereitet wieder zu kommen.
Das darf natürlich nicht überhand nehmen...
Des weiteren könnte man eine Möglichkeit finden mitten im Spiel die Klassen zu tauschen wenn man es will.
So könnte jeder mal ein etwas anderes Gameplay erfahren und die Abwechslung würde immens gesteigert.
Auch im Bezug auf Minispiele wären wesentlich mehr Möglichkeiten vorhanden ,könnte man doch inner halb der Gruppe sagen los wir gehen jetzt erstmal ein wenig zocken ,wie auch immer das dann aussehen mag.
zB eine Art Magic the Gathering oder ähnliches ,ein Fantasybrettspiel was auch immer . Der Fantasie wäre Quasi bis an die Grenzen des möglichen freien lauf gelassen.

Okay, Du möchtest also quasi etwas wie die 40-Mann Bosskämpfe in WOW, nur eben nicht mit 40 Mann sondern mit 5 Mann? Dann mach nur die 5er Raids dort :-D Ja, ich verstehe Dich schon, nur so was ähnliches gibt es ja bereits, nur nicht ganz so ausgeprägt. In fast jedem MMO gibt es Gegner die sich nur mit einer Klasse sehr schwer besiegen lassen.

So wie ich Dich verstehe möchtest Du ein SP-Spiel haben dass aber nur mit 2 oder mehr Leuten Spielbar ist. Da ist der Haken. Obwohl, in Zeiten wo jeder Internet hat dürfte es ja nicht schwer sein eine "feste" Truppen zu finden mit der man sich wöchentlich zum daddeln trifft.

Ich bin wie gesagt der Ansicht dass schon vieles (den Kampf betreffendes) so ähnlich wie Du es Dir vorstellst schon existiert, allerdings glaube ich zu verstehen dass Du ein SP-Rollenspiel Erlebnis haben willst, nur auf mehrere Leute gemünst...

Da Frage ich mich was an den Quests in Gothic so toll war? Ich entsinne kaum noch welche, es waren doch auch eher "Haue B um" oder "Laufe von A nach B" Quests. Ich glaube Sammelquests waren da auch. Es war eben nur kein MMORPG, also konnte die Story "abgeschlossener" sein.

Wie sieht es mit Neverwinter nights 2 aus? Ging das nicht im MP?

Okay... Du möchtest ein SP-Rollenspiel haben das MEHR ist als einem eine SP-Erfahrung bieten kann, etwas dass wirklich auf mehrere Spieler ausgelegt ist... aber eben nicht MMO ist. Oder?

edit: Zum Thema Setting? Wojn allem etwas? Also ein G3? War doch auch nicht gut... Dann lieber weniger verschiedene Settings aber mit so viel Leben und Liebe zum Detail wie G2...
Grundsätzlich geht es mir um liebevolle Gestaltung und Abwechslungsreichtum.
Um Innovationen , aha Effekte ,Fragen aufwerfende Gegebenheiten ,forderndes Gameplay .
Meine Idee wäre eine Art Fantasy A-Team zB . ,wobei die Story und die Inszenierung natürlich nicht auf der Strecke bleiben darf.
Wendungen in der Story ,unerwartetes ,Überraschungseffekte.
Dabei geht es weniger ums Raiden als um die Spielerfahrung in der Gruppe!
Natürlich ist es ,was eben zu einem guten Rollenspiel dazu gehört ,motivierend seinen Char zu leveln aber im Endeffekt wird es zu "nur" einem Faktor wen mann sich in der Gruppe abspricht ,Pläne schmiedet wie man weiter vorgeht und beim zocken einfach eine "gute Zeit" hat!

Gothic war zu seiner Zeit einfach Top .
Sicherlich hatte es einige Längen aber es hat Spass gemacht ,die Welt war\ist cool und das Game hatte ,was nicht gerade ein unerheblicher Teil des ganzen ist\war ,eine Bombencommunity auf die auch eingegangen wurde.
Arcania hat das alles zerstört!
Gothic 3 ist ausserdem trotz aller Schwierigkeiten immer noch ein gutes Spiel.
Man kann es auch heute noch spielen ohne Augenkrebs zu bekommen und es macht Spass.
Mir jedenfalls. Und die Welt ist wirklich das letzte was man bemängeln könnte.
 
Allerdings gibt es auf den zweiten Blick auch wieder einige Schwächen, die mir den guten Eindruck trüben: bspw. "Leichte Elfenrüstung". "Prima!", dachte ich, "die passt ja wunderbar zu meinem Ranger." Dann die Ernüchterung: mit dieser Rüstung darf ich keinen Bogen mehr benutzen. Ganz große Klasse! Wer denkt sich bitte so einen Käse aus?
Du gibst jetzt aber hoffentlich nicht den Entwicklern die schuld daran, dass du ein festgefahrenes Bild von Elfen hast und mit denen direkt Bogenschützen in Verbindung bringst oder? oO
Doch natürlich tu' ich das - persönliche, subjektive Meinung. Ich lege Wert auf klassische Fantasykonventionen, wenn Du so willst. Wenn man das in meinen Augen so plump verletzt, dann ist das ein Punkt, der mich persönlich stört.

Ich habe nichts gegen Kreativität und z.B. *völlig* neue Fantasyrassen - aber wenn ich auf vertraute Begriffe wie Elfen, oder Zwerge stoße, habe ich natürlich eine gewisse Erwartungshaltung.

Und von "genialen" Ideen wie "Ich hab's wir nehmen kleine, dicke, bärtige Kerle und nennen sie "Elfen", und bei den "Zwergen" ist es dann genau anders rum..." :rolleyes:

Allerdings betone ich gerne, dass dieser Kritikpunkt nur ein winzig-kleiner von sehr, sehr vielen ist.
Wäre er der einzige, fände ich Two Worlds 2 genial. ;-)
 
Gibts hier eigentlich auch mal eine Stellungnahme des oder der Redakteure, die TW2 getestet haben und denen nicht aufgefallen ist, dass gewisse Sachen fehlen bzw. nur beschränkt sind?

Vielleicht schon allein der Glaubwürdigkeit wegen?

Danke.
 
Mir gefällt "two worlds 2" eigentlich sehr gut, von der Umgebung, den NPC´s, Grafik, alles klasse aber als echter "singleplayer" habe ich mich auf die "grosse Insel" gefreut und war dann nach einiger Zeit von der "afrikanischen Insel" und deren Umgebung etwas gelangweilt. Schade, hatte mich auf mittelalterliche Städte und Burgen und riesige Landschaften des "Nordens" gefreut.
Trotzdem ein tolles Spiel mit gelungenen Quests und glaubwürdigen Figuren.
 
Also ich hab das Spiel jetzt auch durchgezockt und war gegen Ende auch etwas entäuscht. Der Anfang war ganz klasse gemacht, schöne Quests und tolle Zwischenvideos. Nur wenn man soviel Aktion auf den ersten beiden kleineren Inseln bekommt und man sich schon auf die letzte große freut wird man sehr schnell merken das Die Karte wirklich klein ist. Da wurde wirklich falsch angedeutet und somit ist die Enttäuschung auch zu verstehen. Ich hätte hier da auch viel mehr erwartet und dann kommt das Ende so schnell! Trotz diesem GROßEN Minuspunkt war nahezu alles andere gut am Spiel. Für mich jedoch keine 92% wert!
lg dxdiag
 
Nochmal kurz zu Vordack:
Der Vorposter hat einfach nur einen Buchstaben vergessen: RPG ist sicher ein Mehrspieler - Spiel (eben als P & P). Doch ein CRPG ist grundsätzlich ein SP - Spiel. Daran ändert sich auch nichts, wenn der spieler gleich eine ganze Party übernimmt, er sitzt immer noch allein am Computer. Die hohe rollenspielerische Freiheit und die Möglichkeiten können MMORPG nicht bieten, zumindest bislang nicht. Die meisten verstehen es nicht, gute Storys, gute Quests und abwechslungsreiches Spieldesign zu verbinden (WOW ist da sicher das beste Beispiel).
 
So, muss mich als Autor des zitierten Artikels auch mal äußern.

1. Es ging NICHT darum, Two Worlds 2, seine Qualität oder seinen Umfang zentral zu kritisieren. Wer den Artikel liest, der merkt, dass häufig die Qualität des Produkts betont wird und dass eigentlich die Kommunikation im offiziellen Forum im Fokus der Kritik steht. Ein CEO sollte seine User nicht beschimpfen ("bullshit"), User sollten nicht auf Teufel komm raus flamen.

2. Wer von denen, die behaupten, der Multiplayer biete 60 km² Spielfläche, hat diesen wirklich gespielt? Die im Singleplayer fehlenden Gebiete sind multiplayerexklusiv, dieser ist nur dort angesiedelt, nicht in der kompletten offenen Welt ("Die gesamte MP Kampagne spielt dort."). Das wäre an und für sich nicht schlimm, die Gebiete die fehlen sind im MP allerdings als schlauchartige Level angelegt, viele Spieler kritisieren dass es abseits der Wege nichts zu erkunden gebe.

3. Es geht hierbei nicht um "meckern um des meckerns willen". Diejenigen die sich darüber aufregen haben Two Worlds 2 (anders als wohl die meisten User die hier kommentieren) von Anfang an verfolgt. Man sprach davon, dass man mit dem Spiel 40 bis 100 Stunden beschäftigt sein werde, viele User haben die meisten Quests und die Hauptstory zwischen 20 und 40 Stunden erledigt, liegen also mit dem Gesamtumfang des Spiels noch unter der früher angegebenen Mindestspielzeit.

Fast alle Kritiker sind sich einig, dass das Spiel ein tolles Gesamtpaket bietet. Wer die Fans allerdings unreflektiert wegen ihrer Kritik verurteilt sollte bedenken, dass ein Spiel so toll ein kann wie es will, solange Versprechen gebrochen werden oder User getäuscht werden kann das nicht als gutes Firma-Community-Verhältnis bezeichnet werden. Das ist keine Stimmungsmache sondern allerhöchstens Stimmungsausdruck. Fable war beispielsweise auch ein tolles Spiel, wurde aber trotzdem harsch kritisiert weil versprochene Inhalte fehlten. Damals hat kaum einer die Kritiker angegriffen, weil Fable einfach viel populärer war und alle User in den Foren über die gebrochenen Versprechen bescheid wussten. Two Worlds 2 war aber für die meisten ein Überraschungshit, daraus folgt, dass Kritik auf Unverständnis stößt. Bedenkt aber bei euren Beurteilungen der Fans, dass diese einfach enttäuscht sind. Nicht wegen der Qualität, auf keinen Fall. Sondern sie sind enttäuscht vom Publisher. Mehr steckt da letztendlich bei den meisten nicht hinter. (natürlich abgesehen von einigen Provokateuren, von denen es abgesehen davon hier ebenfalls viele gibt)
 
mann oh mann is diese diskussion lächerlich ,meiner meinung nach is 60 km2 eh viel zu gross und besser ne kleine spielwelt die hübsch designt ist als so riesige leere hügellandschaften ala operation flasghpoint oder oblivion was ich übrigens hasse, habs zwar trotzdem durch aber das ganze spiel, jedes haus, jedes quest, jeder character is einfach völlig lieblos per zufallsgen. irgendwo hingeschmissen selbst bei der hauptquest keine spur von atmospäre oder stimmung. also lieber klein und gut als gross und beschissen
 
mann oh mann is diese diskussion lächerlich ,meiner meinung nach is 60 km2 eh viel zu gross und besser ne kleine spielwelt die hübsch designt ist als so riesige leere hügellandschaften ala operation flasghpoint oder oblivion was ich übrigens hasse, habs zwar trotzdem durch aber das ganze spiel, jedes haus, jedes quest, jeder character is einfach völlig lieblos per zufallsgen. irgendwo hingeschmissen selbst bei der hauptquest keine spur von atmospäre oder stimmung. also lieber klein und gut als gross und beschissen
Ja, es ist wirklich grauselig, wenn jeder Charakter im Spiel einen eigenen Namen hat und individuell aussieht...
Da ist es doch besser, wenn man von den Klonkriegern in Arcania oder Two Worlds 2 angegriffen... ähhh... naja...

Davon abgesehen ist 60km² nicht zu groß. Man muss dafür nur die Mittel einsetzen, um sie auch zu füllen. Hat man diese nicht, dann sollte man sie nicht ankündigen. Das endet dann höchsten im PR-Desaster und ist langfristig kontraproduktiv.

Auch ist die Welt in Two Worlds 2 um kein Stück individueller als die in Oblivion (welche für das Alter des Spiels weiter war und ist als TW2). Das größte frei begehbare Landstück ist recht ereignislos. Die Dungeons wie bei Oblivion aus wenigen Grafiksets mit immer gleichen Teilen zusammengestellt. Es gibt in ihnen nur ein paar Gegner und etwas Zufallsloot.

Und die Haupthandlung haut mich nun bisher auch nicht mehr vom Stuhl als die von Oblivion. Letztere war und ist wenigstens durch viel Aufwand bei der Gestaltung der Welt (Stichwort: im Spiel enthaltende Bücher über die Geschichte der Welt und Vorgängerspiele) gut eingebettet. Die von Two Worlds 2 hat nur den dürftigen Vorgänger als Basis...
 
Die Kritik ist mehr als berechtigt - leider.

Ein Hersteller ist und muss auch für sein Produkt verantwortlich gemacht werden können - das ist überhaupt keine Frage, gerade WEIL es für uns nicht egal ist, was wir eigentlich so bekommen für unser Geld oder in wiefern die Produkte auch tatsächlich genau so funktionieren wie "versprochen" oder angegeben.


Leider, leider wird die Industrie zunehmends immer mehr von skrupellosen Konzernen dominiert, wodurch immer weniger "Herz" und "Seele" in die Unterhaltung miteinfliesst und dafür umso mehr eiskaltes Kalkül...in unserer tollen "Plastik-Gesellschaft".

Die Zeiten von jung motivierten Background-Garage Programmierern, die mit Leidenschaft ihre eigenen Ideen verwirklichen können sind vorbei. In den meisten großen Firmen haben Programmierer "Fliessbandarbeiter" - Status, werden aufgenommen, entlassen unabhängig davon ob das Produkt vollständig, fehlerhaft oder sonst was ist. Einfach so.


Das mag betriebswirtschaftlich richtig sein, Unterhaltung hat aber nichts mit BWL zu tun und kann auch nicht einfach soo diktiert werden. Das reicht leider nicht und mit fallen eine ganze Reihe von Firmen ein die das noch immer nicht begriffen haben. (Man lese sich nur mal so einige Zitate von CEOs etc durch.)

Spiele werden dadurch umfunktioniert in reine "Sensationsprodukte" die sich rein durch den Releaseverkauf und die Vorfreude der Fans erwirtschaften - weil alles Andere (Inhalt, Qualität) kostet ja Geld und wird - je nachdem wie das Spiel dann so "läuft" - erst nach und nach reingepatcht, nach dem Motto: "Bezahle jetzt, erhalte später!" oder "Wofür unnötig investieren wenn 3 Monate später kein Hahn mehr danach kräht"


Leider führt gerade dieses verantwortungslose Verhalten nicht nur zu Problemen bei der Qualität, sondern geht darüber weit hinaus, etwa in der Frage der Killerspiel-Diskussion und wer jetzt genau wofür verantwortlich ist.
Geht es nach der geldverdienenden, rücksichtslosen Industrie, dann muss die Kassiererin des Marktes (die vielleicht auch Kinder zu Hause hat und bis 20.00 Uhr arbeiten muss, und bald vielleicht auch noch Sonntags) lebenslang ins Gefängis, weil sie ein Spiel, das ab 18 ist an eine als jugendlich geltende Person abgegeben hat nur weil der vielleicht eine Tat begangen hat, die sehr viel Ähnlichkeiten mit dem "vorgelebten" Inhalt des erworbenen Produkt zu tun hat.

Die Frage ist also nicht, "wer schützt die Kinder wirklich?" sondern: "Wer KANN eigentlich noch wirklich schützen?". (wohlgemerkt: "schützen"- und nicht bestrafen wenn es zu spät ist)

Dass Medien Einfluss haben ist ja sehr wohl allgemein bekannt und wird ja auch respektiert, aber verantwortlich will niemand sein:
- weder der Hersteller der damit Geld verdient
- noch der Handel der damit Geld verdient

..bloss der Verkäufer, als schwächstes Glied der Kette muss für alles haften - und verdient aber in Wirklichkeit nichts an dem Produkt.

Bezüglich einer ähnlichen, assozialen Firmenphilosophie ist das "Umfeld" von "Two worlds" kein unbeschriebenes Blatt, einerseits weil Spieler verfolgt wurden, andererseits gab es bereits in der Vergangenheit Konflikte mit dem Gesetz:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Topware-Chef-verhaftet-14981.html

Von Wegen "Hersteller sind selbstlos und wollen doch nur das Beste für die Spieler" ...iss also echt nicht und das MUSS IMMERWIEDER mal betont werden. Objektiv und unabhängig.

Man kann es sich heute eben einfach nicht mehr leisten zu vertrauen und "leichtgläubig" zu sein.
Gutes (und leider auch aktuelles) Beispiel ist ja auch ANNO Venedig:

Kaum hat es einen Preis gewonnen wird es auch sofort ad acta gelegt, das Entwicklerteam wird umstrukturiert und keiner ist mehr zuständig dafür - dass man bis heute seit MONATEN den Spielstand nicht mehr richtig abspeichern kann (nachzulesen in den Foren) ist ja auch nur ein kleines unwichtiges Detail am Rande für die Spieler...

Das Tüpfelchen am "i" ist der jetzige "Weihnachtsabverkauf"- in der Edition-Version desselben Produktes, wo kein sterbenswörtchen über das Problem oder einen eventuellen Patch berichtet wird.


Man kann sich als Konsument kaum dagegen wehren, genaugenommen ist das Einzige was wirlich hilft bloss Abstand von solchen Produkten zu nehmen, damit man sie gar nicht erst kauft und den Releaseverkauf mitfinanziert ....nur damit man gar nicht erst so ein Problem bekommt.


MFG
 
Nochmal kurz zu Vordack:
Der Vorposter hat einfach nur einen Buchstaben vergessen: RPG ist sicher ein Mehrspieler - Spiel (eben als P & P). Doch ein CRPG ist grundsätzlich ein SP - Spiel. Daran ändert sich auch nichts, wenn der spieler gleich eine ganze Party übernimmt, er sitzt immer noch allein am Computer. Die hohe rollenspielerische Freiheit und die Möglichkeiten können MMORPG nicht bieten, zumindest bislang nicht. Die meisten verstehen es nicht, gute Storys, gute Quests und abwechslungsreiches Spieldesign zu verbinden (WOW ist da sicher das beste Beispiel).

:-)

Danke, verstehe ich alles, bis auf eins. Ich zitiere Dich "Die meisten verstehen es nicht, gute Storys, gute Quests und abwechslungsreiches Spieldesign zu verbinden"

Gute Storys idt für mich hier der ausschlaggebende Punkt.

Ich habe auch schon so gut wie alle crpgs gespielt, wobei ich gestehen muss das Baldurs Gate ziemlich an mir vorbei gegangen ist und Teil 2 hat mich nie so "gepackt"... Aber bei allen anderen war für mich der größte Unterschied zu einem MMORPG immer die Story. In einem MMORPG ist die Story natürlich "simpler" da sie auf 1000e zugeschnitte sein muss. In einem SP-RPG kann sie wie ein gutes Buch sein.

Quests... ich entsinne keine Quests in G1 oder G2 die richtig kompliziert waren, dennoch wird es als klasse Rollenspiel bezeichnet. Wegen der Story und der Atmosphäre beuhaupte ich mal. So Abwechslungsreich war das Spieldesign da auch nicht. Jedefalls nich abwechslungsreicher als WOW. Der Unterscheid ist für mich eindeutig die Geschichte die erzählt wird.

Wenn ich jetzt G1 oder 2 falsch in Erinnerung habe und es echt viele Quests gab die komplexer waren bitte ich um Aufklärung.
 
@bebuquin hab dass mehr auf rpg´s im allgemeinen bezogen aber zwischen mir und oblivion, ich weiss net da stimmt die chemie einfach nicht
 
Die Quests in G 1 und 2 waren sicher nicht so komplex/"entscheidungsvielfältig" wie in späteren Spielen. Doch für 2001/02, die 3D - Welt und die Einbettung in die jeweilige Fraktion waren sie gut. Die Verbindung aus Story, Quests und insbesondere Atmosphäre (die bis dato so nicht vorhanden war), war bei den frühen Gothicspielen einfach grandios.
Du schreibst es ja selbst: Bei einem MMORPG muss die Story zwangsläufig simpel/einfacher sein. Es geht um Items, Levelaufstieg, und Kämpfe, Kämpfe, Kämpfe. Das ist sicher eindimensionaler als bei vielen SP - Spielen und auch kaum noch als CRPG zu bezeichnen. Sicher gibt es auch den sozialen Faktor, aber echtes Rollenspiel sieht sogar am Computer anders aus (im besten Fall).

2 W 2 bietet zumindest mir bislang eine gute Atmosphäre (Savanne, trotz einiger Macken wie fehlendes Rasten; Passanten, die aber auch zurückrempeln; Schleichen/Diebstahlprobleme, aber immerhin gibt es die Fertigkeiten !), eine ordentliche Story und sehr gute Quests. Natürlich erfüllt 2 W 2 auch die oben beschriebenen Eigenschaften eines MMORPG, das macht es aber nicht schlechter.
 
Die Quests in G 1 und 2 waren sicher nicht so komplex/"entscheidungsvielfältig" wie in späteren Spielen.
...
Zumindest in Gothic 1 gibt es meiner Meinung nach genug Entscheidungsmöglichkeiten bei Quests. Es fängt schon am Anfang des Spiels damit an, das es mindestens zwei unterschiedliche Varianten gibt, das Alte Lager zu betreten. Oder ob man sich den Schutz einer Wache erkauft oder nicht, was wiederum eine weitere Quest zur Folge haben kann wenn man dies ablehnt.
In einer anderen Quest kann man entscheiden ob man den Dieb des Neuen Lagers aus dem Alten Lager nur vertreibt oder umbringt...usw...
 
ch find 2 World 2 nach mehrfachen Neustart immer noch recht langweilig, das alles wie gesagt ohne den ersten Teil gespielt zu haben, irgend einen Test oder irgendwelche Versprechungen im vorraus gelesen zu haben. Ich fange gern mal bei RPG´s 30 oder öfter mal nen neuen Char an und beginne von vorne um das Spiel erstmal kennen zu lernen, um mit zu bekommen welche Eigenschaften von Nutzen sind, um Charaktere zu erschaffen die mir gefallen, um neues zu entdecken.
Schlicht, um mich in ein Spiel rein zu fummeln. Hab ich bei Gothik gemacht, bei Baldurs Gate, Jagged Alliance, WoW, beim schwarzen Auge, bei Fallout.... etc.
In all den Spielen gibts immer wieder was neues zu entdecken, wenn man die ersten 10 mal neu anfängt und hier liegt meine Kritik an 2 Worlds 2. Bei letzgenannten ist dies nicht der Fall. Es lohnt sich halt kaum vom vorgeschriebenen Weg ab zu gehen, egal wieviel % nun die erlebare Welt darstellt. Ich kann die Comm aber schon verstehen und möchte das gern mal mit dem der ebenfalls im Forum angesprochenen Verpackungsverordnung vergleichen. Wenn ein Parfüm Flakon von außen vermittelt da sind 40 ml drin und dank der Ausbuchtungen in der Glasflasche nur noch 20 ml rein passen und darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird. Dann ist das ein Fall für den Verbraucherschutz. Es ändert nichts an der Tatsache das das Parfum gut riecht bzw. 2 Worlds ein gutes Spiel ist, ABER wenn offensiv vermittelt wird das mehr drin ist in der Verpackung als es dann tatsächlich der Fall ist, dann ist dies nach unseren Gesetzen unlauterer Wettbewerb und eine vorsätzliche Täuschung des Kunden. Und so wie ich die Sache mittlerweile sehe ist hier nichts anderes passiert.
Anderes Beispiel.... Jeder kennt die 10Kg Waschmittelverpackungen aus dem Supermarkt. Die Qualität des Waschmittels ist unstrittig.
Der Hersteller wirbt... unser Waschmittel super duper neu kommt in der 10kg Verpackung. Drin stecken dann aber nur 4 Reihen von Tabs, welche gut und gerne auch in eine 1Kg Nachfüllpackung gepasst hätten.
Fühlt man sich beschissen als Kunde oder? Das die 1 KG ebenso gut reinigen wie die 10 KG mag durchaus sein...... hier wurden aber für den durschnittsverbraucher ganz andere Erwartungen geweckt. Das ist das Problem von 2 Worlds 2. Und immerhin können die froh sein ihren Unmut äußern zu dürfen.....
Es scheint ja noch Leute zu geben die mit euch reden und ihren Standpunkt äußern, auch wenn dies nicht euer ist.
In anderen Foren passiert einfach das



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Ich war unter der Gürtellinie, ja. Ich hab mich nicht an die Forenrichtlinien gehalten, ja. Nach Jahren der mittgeschleppten Bugs im FM und nach dem diesjährigen, desaströsen Auftreten und der Unspielbarkeit, ab spätestens der zweiten Saison, aufgrund von längerfristig bekannten Bugs ist mir der Kragen geplatzt.
Nen Jahr früher Forenrecht hätte ich ja verkraftet, aber hier muss sich PC Games auch mal fragen ob sie ihre Tests noch richtig machen und ob sie nicht von zu vielen abhängig sind für ein eigentlich unabhängiges Magazin.
Ein mit 90% gewertetes Game (FM 11) ist in der Verkaufsversion schon unspielbar, nach dem kürzlich erschienen Patch immernoch + das ne ganze Menge gar nicht mehr den Fm nach diesenm Update spielen können, weil neue Fehler hinzu gekommen sind. Update 2 wird ungefähr (Kaffeesatzleserei) bis Februar dauern (wenn es läuft wie in jedem anderen FM auch) und bis dahin ist diesn Game einfach mal nicht zu gebrauchen vor lauter Fehlern. Im Fallout NV Test gab es Abzüge mit der Begründung das wir Leser gerne mehr Abzüge bei fehlerhaften Spielen hätten. Wie kann dann ein Fm 11 oder ein F1 2010 die 50% Marke überschreiten???
Das ist nicht mehr das Magazin welches ich vor 11 Jahren angefangen hab zu lesen. Momentan seid ihr eher ein Grund warum man sich besser anderswo informieren sollte.
 
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