Da ist es also endlich, das groß angekündigte und hoch gelobte Oblivion.
Ich war voller vorfreude als ich es intalliert hab und mindestens ebenso gespannt. Ging auch relativ schnell und schon konnte ich starten. Die Aufmachung des Hauptmenüs erinnere stark an Morrowind, was aber nicht negativ ist. Bevor ich ein neues Spiel beginne stelle ich erstmal die Grafik & Video Einstellung nach oben, ich will sehen ob die Grafik hält was sie versrpicht und ob das Spiel unter diesen umständen bei mir auch spielbar ist.
Dann lege ich los. Das Intro absolut stimmungsvoll und allein die Soundkulisse läd schon zum abenteuern ein. Auf den Vorspann folgt die Charackter erstellung. Herrlich! Wie in everquest 2 kann ich sogut wie jedes Detail an meinem Char optisch verändern. Doch das dauert. Oblivion gibt mir soviele möglichkeiten das es schwer ist den Charackter nach seinen vorstellungen zu gestalten und einmal zu schnell an einem Regler gezogen und die ausgangstellung nicht gemerkt sieht der Charackter aus als wäre er zu oft gegen eien Baum gelaufen. Richtig klein ausgefallen ist die auswahl an frisuren und die, die es gibt ,sehen alle etwas seltsam aus (und warum um alles in der Welt gibt es keine Glatze?)
Fast eine Stunde verbringe ich damit meinen Charackter zu erstellen bis ich schliesslich zu frieden bin.
Nun aber ab ins eigentliche Spiel. Das kleine Gefängniss um mich herum ist wirklich bildhübsch. Das Spiel beginnt mit einer Art selbstfindungs tutorial, indem es dir Gelegenheit gibt verschiedene Spielarten auszuprobieren. Meine Klasse musste ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen. Die Grafik scheint zu halten was sie verspricht, wenn ich mit einer Fackel in der Hand durch die Höhlen laufe kommt wirklich Atmosphäre auf. Auch die Physik Engine macht sich hervorragend und lässt alles um einen Herum glaubhafter wirken. Leider gibt es schon hier die ersten Wegfindungs fehler der KI und ein Goblin versucht Stur und Steif durch einen Felsen zu laufen um zu mir zu gelangen. Im laufe des weiteren Spiels passiert das zwar selten, aber es passiert.
Nach kurzer zeit werde ich dann aufgefordert mein Sternzeichen und meine Klasse zu wählen. Hier ist im Grunde noch alles so wie in Morrowind. Kenner des Vorgänger werden sich schnell zu recht finden, sowie auch ich meine Eigene Klasse generiert habe. Neulinge dagegen werden ganz schön was zu lesen haben bis sie "ihre" Klasse gefunden haben. Aber auch hier lässt das Spiel einem viel Freiheit. Man kann eine der Vorgegebenen Klassen auswählen oder erstellt schlichtweg seine eigene. Zum Beispiel ein Beschwörer in Schwererrüstung mit einer 2hand axt? Kein Problem.
Leider gibt es noch etwas was schon so früh sehr auffallend ist, die unvollständige übersetzung nämlich. Teilweise sind Menüs Deutsch und Teilweise Englisch. Wenn man mit untertiteln Spielt wird man das gleiche feststellen. Der Npc spricht deutsch und großteils sind das auch die Untertiel und auf einmal stehen da Satzteile in Englisch. Manchmal setzt auch die Sprache des Npcs aus und da es keinen Menüpunkt für die Geschwindigkeit der Untertiel gibt, hat man fast keine chance dem gessagten zu folgen.
Also Weiter im Spiel. Die Hauptstory beginnt ihre ersten Fäden zu ziehen, auch wenn man wie in Morrowind wider nicht versteht warum ausgrechnet man selbst damit zu tun haben sollte. Zur Falschen zeit am falschen ort wohl.
Endlich erreicht man den Ausgang der höhlen. Bevor man das Tutorial endgültig verlässt gibt Oblivion einem nochmal die Chance seinen Char zu überarbeiten. Rasse, Klasse Aussehen und Geschlecht kann jetzt nochmal alles geändert werden.
Und dann an die Oberfläche. Einen Moment glaube ich mir bleibt das Herz stehen. Soetwas habe ich noch nichteinmal ansatzweise in einem Spiel gesehen. Ich stehe vor einem See, hinter mir die Höhle aus der ich gekommen bin. Und Soweit man sehen kann (und das ist wirklich sehr weit) erstrahlt eine Idyllische Welt in einer noch nicht dagewesenen Grafik Pracht. Es wird ist abend und die Nachtbricht herrein, absolut Glaubwürdig und völlig übergangslos. Auch die Wettereffekte sind wundervoll anzusehen...
Die ersten stunden mit Oblivion waren wirklich ein Erlebniss. Irgendwie stimmt hier alles. Ich habe noch nie eine Spielwelt gesehen die derartig zum durchstreifen und Erforschen einläd. Auch die Kämpfe sind absoult genial gemacht und kommen durch die Ego-perspektive sehr glaubwürdig rüber. Das Spiel hat noch ein paar kleine Macken, von denen ich hoffe das sie noch weggepatched werden, aber bei all dem Postitiven fallen sie Kaum ins Gewicht.
So, soviel zu meinen ersten eindrücken und meiner bisherigen Meinung von Oblivion. Wenn ihr mich jetzt entschuldigt, Oblivion wartet