Fireman_1977 am 09.01.2005 14:49 schrieb:
naja fragwürdige?...
achja und noch eins? ein soldat der erkennt das es falsch war was er gemacht hat und die nazis beseitigen will am schluß ist für dich ne braune story?
fragwürdig: man könnte es falsch verstehen, eine nachfrage zu klärung wäre angebracht, wollte dir mitteilen, daß die außenwirkung deiner postings falsch aufgefaßt werden könnten, bewußt grenzte ich es von den worten "falsch" und "gefährlich" ab
ich habe dich in keine rechte ecke gestellt, ich hab dich hingwiesen, daß du diesen anschein erweckst, war ein freundlich gemeinter hinweis
" ich rede nachwie vor nur von einer kampange nicht davon ein spiel komplett aus deutscher sicht zu gestallten und dann noch den krieg zu gewinnen." und auf diese idee bezog ich meine ansicht, daß es keinen markt gibt, es gibt nicht so viele denen diese storyline war gibt
ich habe bewußt geschrieben, das es bestimmt einen markt geben würde mit einer braunen story (also spielende ist endsieg der arischen rasse...), so ein spiel würde aber verboten sein, würde auch verboten gehören

eben dieser zielgruppe würde der letzte dreh in DEINER story nicht gefallen, darum wie gesagt kein markt
da es dir um abwechslung im spiel geht verweis ich auf einen früheren posting von mir, wo ich lord death fragte was das denn für abwechslung sei,
die einzige abwechslung würde für mich in der unterschiedlichen waffenwahl liegen, aber sowas bekommt man ja in dem von uns beiden anscheinend sehr geschätzten rtcw geboten,
so stellt es sich zb auch in mp spielen mit freunden dar, die aufteilung wer lieber allie spielt und wer axis hängt weniger von der uniform ab, sondern eher ob man die thompson mehr mag oder halt ein deutscher gewehr (ist wie bei cs, der eine macht auf terror weil es ak mag, der andere ist counter weil er steyr aug mag)
die setting, die schauplätze wären doch eh gleich, ob nun ami seite oder deutsche seite
wie gesagt bei mohaa bekommt man oft nur die amiwaffen, da wäre abwechslung schön...aber bei eben rtcw kann man je nach geschmack seine waffe nehmen
also zieht dieser aspekt auch nicht
das es mir wurst ist was der gegner im spiel darstellt hab ich schon mal geschrieben, ob das nun ein deutscher, ein ami, ein japaner, ein gangster, ein polizist, ein alien, ein zombie oder was weiß ich ist, ist mir total egal, ich sehe das nur unter dem gesichtspunkt "gegner"
bis jetzt kann ich also noch nicht die not sehen ein spiel aus deutscher sich zu spielen
was würde also noch ein unterschied sein? das "briefing" vor jeder mission bzw der auftrag der sich als roter storyfaden
hu und da setzt für mich das problem an, da würd ich gewissensbisse bekommen wenns aufträger auf deutscher seite sind, mehr gewissenbisse als "als ami" "als russe" verstehst du?
btw, bei strategiespielen setzt ich persönlich noch höhere moralische maßstäbe an als bei egoshootern (komischerweise wird das aber in der öffentlichkeit nicht so gemacht, da kann man deutsche kampagnen spielen, wie in blitzkrieg oder sudden strike)
das spielprinzip des taktikspieles ist es ja, soldaten ins gefecht zu werfen, einen teil vielleicht zu opfern damit ein anderer teil durchbrechen kann, man plant verluste im gameplay ein, bzw sieht den soldaten als "nachwachsene" masse, die man für etwas eisen und holz wieder produzieren kann
das soll keine brandrede gegen strategiespiele an sich sein, ich mag die gameplayideen dieses genres
nur wenn solches spiel das thema erster und zweiter weltkrieg hat, wo es wirklich bei generälen die denke war, wie werfen jetzt mal die armee in die schlacht "immer feste drauf irgendwo wird es schon klappen" war das motto eines deutschen erste weltkriegsgenerals..., das find ich echt nicht in ordnung
da ist mir ein egoshooter unbedenklicher, denn dort paßt man auf seine spielfigur auf und killt zb nicht seine bauern damit man das einheitenlimit mir soldaten ausreizen kann... aber das jetzt nur nebenbei und weil wir in nem spiel forum sind

(das schreib ich nicht als strategiehasser

eins meiner lieblingspiele ist zb battle realms)