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News - Spielsucht: Bundesweit steigender Therapiebedarf für Computerspielsüchtige

AW:

HanFred am 23.07.2008 14:20 schrieb:
BlackVader am 23.07.2008 14:16 schrieb:
oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
Ich habe schon Menschen gesehen, die selbst bei "harmlosen" Drogen wie Zigaretten ausgesprochen allergisch auf Entzug reagiert haben. Und ich red hier noch nicht einmal von echten Kettenrauchern.
harmlos?
weisst du, dass die erfolgsquoten für's langfristige aufhören ähnlich tief sind wie bei heroin?
Ich hab das absichtlich in Anführungszeichen gesetzt. Ich hätte auch "gesellschaftlich akzeptierte Drogen" (also legale) schreiben können. Wie gesagt, ich hab schon erlebt was selbst solche Drogen (und ihr Entzug) anrichten können. Meinetwegen können Tabak und Alkohol komplett verboten werden.
Ist natürlich leicht gesagt für nen Nicht-Raucher der sehr selten Alk trinkt, aber ich denke einfach, dass ein (zu) großer Teil der Gesellschaft nicht in der Lage ist, vernünftig mit solchen Substanzen umzugehen.

Man sollte auch noch anmerken, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rauschgifte reagiert - sowohl physisch als auch psychisch. Manch einer kann sein Suchtmittel nach jahrelangem Konsum von jetzt auf gleich absetzen ohne negative Konsequenzen zu spüren. Ein anderer Mensch kann aber schon nach einer Woche Konsum fast unheilbar süchtig sein.
 
AW:

oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
Wenn es eine Kopfsache warum hast du angefangen. Warum hast du 20 Jahre geraucht. Warum du auf gehört hast war keine Kopfsache sonder einfach zu liebe deines Kindes mehr nicht. Sonst hättest du schon früher auf gehört. Außerdem nur weil du es konntest müssen es andere auch können?!? Das ist eine denk weise aus dem Mittelalters. Tut mir leid sowas von einem 36-jährigen zu hören ist traurig! Einige Menschen sind stärker einige schwächer in verschiedenen Hinsichten!
Und dir soll niemand was anderes Erzählen, als Erwachsener Mensch sollte man immer dafür offen sein andere Meinungen zuhören und ggf. zu akzeptieren und nicht wie ein Teenager darauf zu pochen das sein Meinung richtig ist.
 
AW:

Hm war auch lange Zeit "Mmorpg-süchig".

Aufgehört mit dem Sport (Gewichtszunahme dank Fast-Food), soziale Kontakte vernachlässigt (Freundin weg, Freunde weg, Streit mit der Family) und Studium versaut...

Der ganze Mist hat mich Jahre meines Lebens gekostet.

Jeder Psychologe kann bestätigen dass durch Onlinesucht der geregelte Tagesablauf vollkommen über den Haufen geworfen wird. Und ohne diesen Tagsablauf verliert man zu allen relevanten Dingen nach und nach den Kontakt... der Kontakt zu Onlinebekanntschaften (man hat ja Freunde...) täuscht darüber leider nurnoch hinweg.

Jeder der einem geregelten Leben nachgeht ist dafür nicht anfällig. Es hift ungemein um 6 aufzustehen und abends müde zu sein...und auch noch regelmäßig vernünftig zu essen und tada Kontakt zu echten Menschen zu haben...

Alleine da rauszukommen...schwer...ich bin vorübergehend nach Hause gezogen dass ich erst mal wieder jeden Morgen nicht den Wecker weggeklickt habe.

Wer den Mist verleugnet sollte sich selber mal fragen inwiefern nicht bei einem selber Suchtpotential vorhanden ist.

Ich spiele heute immer noch (sogar WoW) aber halt in Maßen statt in Massen...man wird nie ein Diplom für CS oder WoW erhalten, aber eine gute Ausbildung bzw. Job sind die Grundlage für ein gutes Leben.

Helft den Leuten die so abdriften...macht ihnen klar dass sie ihr Leben gegen ne Wand fahren. Wenn die Erkenntnis kommt und dann zu dem Zeitpunkt Kontrollmechanismen greifen dass man das macht was man soll, dann hat man ne Chance.

http://www.rollenspielsucht.de

Wer sich die Seite nicht ohne mulmiges Gefühl durchlesen kann oder sofort dabei innerlich aufschreit sollte sich mal überprüfen.

Wer süchtig ist kommt mit der Wahrheit nämlich leider nicht mehr klar...musste ich selber feststellen.
 
AW:

NixBlick am 23.07.2008 14:33 schrieb:
oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
Wenn es eine Kopfsache warum hast du angefangen. Warum hast du 20 Jahre geraucht. Warum du auf gehört hast war keine Kopfsache sonder einfach zu liebe deines Kindes mehr nicht. Sonst hättest du schon früher auf gehört. Außerdem nur weil du es konntest müssen es andere auch können?!? Das ist eine denk weise aus dem Mittelalters. Tut mir leid sowas von einem 36-jährigen zu hören ist traurig! Einige Menschen sind stärker einige schwächer in verschiedenen Hinsichten!
Und dir soll niemand was anderes Erzählen, als Erwachsener Mensch sollte man immer dafür offen sein andere Meinungen zuhören und ggf. zu akzeptieren und nicht wie ein Teenager darauf zu pochen das sein Meinung richtig ist.
Es ist eine reine Kopfsache. Wer was anderes Behauptet, lügt sich selber in die Tasche.
Ich hab 12 Jahre lang geraucht, täglich ne Schachtel.
Während der 12 Jahre hatte ich die letzten Jahre, halbherzig mal weniger geraucht, mal 2-3 Tage garnicht.
Aber aufhören, wirklich gewollt hatte ich es nie, also hat es auch nicht geklappt.
Letztes Frühjahr hab ich mich dann bei jeder Kippe einfach nur noch gefragt, "wozu rauchst du eigentlich?!", diese Einstellung zusammen mit der Aussicht pro Jahr bis zu 1500€ einzusparen, war Ansporn genug es durchzuziehen.
Die Entwöhnung hat bei mir 4 Monate gedauert.

Und im Gegensatz zur Spielsucht, macht Rauchen auch körperlich abhängig.
 
AW:

Angeldust am 23.07.2008 14:43 schrieb:
http://www.rollenspielsucht.de

Wer sich die Seite nicht ohne mulmiges Gefühl durchlesen kann oder sofort dabei innerlich aufschreit sollte sich mal überprüfen.

Hab ich gemacht -> Keine Fehler gefunden! *freu*

Nein, mal ehrlich, wenn Du tatsächlich so eine Rollenspielsucht hattest, ist das Deine Sache und ich werde auch garantiert nicht darüber urteilen.

Aber wenn ich mir diese Seite so durchlese, habe ich eher das Gefühl, der Junge hat anderswo seine Probleme. Vielleicht schafft er ja das Studium einfach nicht und verkriecht sich deswegen hinter dem PC? Dass er die Schulzeit und das Abi Problemlos hinter sich gebracht hat, ist dabei egal. Habe ich auch geschafft und musste trotzdem einmal das Studium wechseln, bevor ich das richtige für mich gefunden hatte. Man muss sich halt auch mal eingestehen, dass Studium eine ganz andere Liga ist als Schule. Und nur am Rande: Ich hatte damals viel weniger gespielt als noch zu Abiturzeiten. Daran kann's also nicht gelegen haben.

Wenn ich jetzt aber diese Jammerseite sehe, dann denke ich eher, dass sich da ein paar Eltern nicht eingestehen wollen, dass ihr "begabter junger mensch" vielleicht doch nicht so begabt ist. Oder dass ihr Sohn einfach mal ein "burn-out" hat oder einfach nicht mehr studieren will, weil es ihm nicht zusagt.

Wie dem auch sei, meine Meinung zum Thema hat Oldwarpig gut zusammengefasst: Kopfsache.
Ich denke zwar nicht, dass eine Sucht nur pure Einbildung ist (ganz besonders nicht bei harten Drogen), aber zumindest das Aufhören muss immer im Kopf beginnen. Und wenn der Wille einmal da ist, bedarf is meistens nur noch eines kleinen Anstoßes. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Außerdem:
Nicht jeder Mensch ist für jedes Leben geschaffen.
 
AW:

Hugo78 am 23.07.2008 16:07 schrieb:
Es ist eine reine Kopfsache. Wer was anderes Behauptet, lügt sich selber in die Tasche.

Mal ehrlich, was qualifiziert dich eigentlich neben deinen persönlichen Erfahrungen (die für die Masse an Fällen natürlich überhaupt nicht relevant sind) für diese Behauptung?
Sind denn alle Süchtige für dich bloß "Schlappschwänze", die keinen Willen haben?
 
AW:

Boesor am 23.07.2008 16:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 16:07 schrieb:
Es ist eine reine Kopfsache. Wer was anderes Behauptet, lügt sich selber in die Tasche.

Mal ehrlich, was qualifiziert dich eigentlich neben deinen persönlichen Erfahrungen (die für die Masse an Fällen natürlich überhaupt nicht relevant sind) für diese Behauptung?
Sind denn alle Süchtige für dich bloß "Schlappschwänze", die keinen Willen haben?
Naja, ich glaube, ganz unrecht hat er nicht.
Ein Grossteil der Gesundheit spielt sich im Kopf ab.
Wenn man nicht aufhören will, sondern aufhören MUSS, dann klappt das sicher nicht sehr gut.
Die Frage ist, wie man einen Patienten dazu bringt, dass der Wille da ist.
 
AW:

McDrake am 23.07.2008 16:28 schrieb:
Boesor am 23.07.2008 16:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 16:07 schrieb:
Es ist eine reine Kopfsache. Wer was anderes Behauptet, lügt sich selber in die Tasche.

Mal ehrlich, was qualifiziert dich eigentlich neben deinen persönlichen Erfahrungen (die für die Masse an Fällen natürlich überhaupt nicht relevant sind) für diese Behauptung?
Sind denn alle Süchtige für dich bloß "Schlappschwänze", die keinen Willen haben?
Naja, ich glaube, ganz unrecht hat er nicht.
Ein Grossteil der Gesundheit spielt sich im Kopf ab.
Wenn man nicht aufhören will, sondern aufhören MUSS, dann klappt das sicher nicht sehr gut.
Die Frage ist, wie man einen Patienten dazu bringt, dass der Wille da ist.

Er hat Unrecht damit, dass man einfach den schalter umlegen kann und aussteigt.
Natürlich spielt sich das im Kopf ab, das bestreitet wohl keiner, ich finde es nur merkwürdig davon auszugehen, dass jeder genauso leicht aufhören kann, wie der Hugo uns das hier weismachen will.
 
AW:

Boesor am 23.07.2008 16:30 schrieb:
Er hat Unrecht damit, dass man einfach den schalter umlegen kann und aussteigt.
Natürlich spielt sich das im Kopf ab, das bestreitet wohl keiner, ich finde es nur merkwürdig davon auszugehen, dass jeder genauso leicht aufhören kann, wie der Hugo uns das hier weismachen will.
Ich kenne mich mit Sucht nicht so sehr aus.. ausser bei WOW :P
Nur frage ich mich, warum dies eben einige Leute können und es bei anderen nicht funktioniert.
Sind die dann mental einfach stärker?

Ich BEHAUPTE einfach, dass wenn der ABSOLUTE Wille da ist, man das wirklich so machen kann. Was dabei sicherlich helfen kann, sind Ablenkungen.

Dass ich von WOW "wegkam" lag zu 99% daran, dass ich zwei Wochen Urlaub in Mexiko machte. Als ich nach Hause kam, fand ich WOW irgendwie nicht mehr so interessant.
 
AW:

Menschen haben verschiedene Veranlagungen. Der eine is resitenter als der andere. Das ist nun mal nen Fakt. Genau so wie es im Beruf willensstärkere und schwächere gibt.

1 ist klar. Wenn im RL alles perfekt läuft wird man von nichts süchig.

Ne Sucht ist nen Ausweichen von irgendwas...bei der Inetseite wohl Das Studium. Geht btw net um den Inhalt sondern um das mit dem Inhalt auseinandersetzen. Wer das nicht kann hat nen Problem.

Die ganzen Kippen-Helden hier:

Kippen bestimmen nicht den Alltag, eine Onlinesucht schon...wenn ich für jede Kippe 3 Stunden vorm Monitor hängen müsste könnte ich den Vergleich verstehen.

Außerdem gaukelt einem eine Kippe keine heile Welt vor wie das spielen inner virtuellen tollen Welt.
 
AW:

Angeldust am 23.07.2008 16:57 schrieb:
Außerdem gaukelt einem eine Kippe keine heile Welt vor wie das spielen inner virtuellen tollen Welt.
Kommt drauf an, WAS man raucht :-D

Aber mal im Ernst: Was genau macht eine Kippe denn? (die Frage ist wirklich ernst gemeint. Hab noch nie nen Glimmstengel im Mund gehabt)

_Soweit ich weiß_ soll Rauchen was beruhigendes haben. In gewisser Weise gaukelt einem also auch das eine heile(re) Welt vor. Wäre nur interessant zu wissen ob Rauchen wirklich Stress abbaut oder einfach nur unempfindlicher dagegen macht. Also ist man wirklich stressfrei oder fühlt sich nur stressfrei?
 
AW:

Angeldust am 23.07.2008 16:57 schrieb:
Außerdem gaukelt einem eine Kippe keine heile Welt vor wie das spielen inner virtuellen tollen Welt.
Gaukelt nicht jede Sucht eine Heile Welt vor?
 
AW:

McDrake am 23.07.2008 16:35 schrieb:
Nur frage ich mich, warum dies eben einige Leute können und es bei anderen nicht funktioniert.
Sind die dann mental einfach stärker?

Ja.
Ich meine warum auch nicht? Jeder akzeptiert, dass es schlauere und dümmere Menschen gibt, der eine kann schneller rennen als der andere usw. Bber Unterschiede in Mentalität und Willenskraft soll es nicht geben?
 
AW:

Boesor am 23.07.2008 16:30 schrieb:
McDrake am 23.07.2008 16:28 schrieb:
Boesor am 23.07.2008 16:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 16:07 schrieb:
Es ist eine reine Kopfsache. Wer was anderes Behauptet, lügt sich selber in die Tasche.

Mal ehrlich, was qualifiziert dich eigentlich neben deinen persönlichen Erfahrungen (die für die Masse an Fällen natürlich überhaupt nicht relevant sind) für diese Behauptung?
Sind denn alle Süchtige für dich bloß "Schlappschwänze", die keinen Willen haben?
Naja, ich glaube, ganz unrecht hat er nicht.
Ein Grossteil der Gesundheit spielt sich im Kopf ab.
Wenn man nicht aufhören will, sondern aufhören MUSS, dann klappt das sicher nicht sehr gut.
Die Frage ist, wie man einen Patienten dazu bringt, dass der Wille da ist.

Er hat Unrecht damit, dass man einfach den schalter umlegen kann und aussteigt.
Hä hallo, wie bitte?.. wir reden hier über Spielsucht, nicht über Herion.
Spielsucht, ist eine Sucht bei der der Süchtige wie ein trainierter Affe, für Goodies zockt um Glücksmomente zuempfinden.
Jeder der in dieser Situation, seine Situation erkennt und ehrlich zu sich selbst ist, kann von jetzt auf gleich aufhören damit.
Natürlich setzt das ein gewissen grad an Selbstachtung und Antrieb voraus.
Wenn einem alles Scheißegal ist, wenn man nicht will .. ja dann wird es nichts.
 
AW:

Hugo78 am 23.07.2008 18:26 schrieb:
Hä hallo, wie bitte?.. wir reden hier über Spielsucht, nicht über Herion.
Spielsucht, ist eine Sucht bei der der Süchtige wie ein trainierter Affe, für Goodies zockt um Glücksmomente zuempfinden.
Jeder der in dieser Situation, seine Situation erkennt und ehrlich zu sich selbst ist, kann von jetzt auf gleich aufhören damit.
Natürlich setzt das ein gewissen grad an Selbstachtung und Antrieb voraus.
Wenn einem alles Scheißegal ist, wenn man nicht will .. ja dann wird es nichts.

Darf ich daraus entnehmen, dass für dich außerhalb von körperlichen Süchten (wie heroin9 keine Sucht existiert?
 
AW:

BlackVader am 23.07.2008 17:15 schrieb:
Angeldust am 23.07.2008 16:57 schrieb:
Außerdem gaukelt einem eine Kippe keine heile Welt vor wie das spielen inner virtuellen tollen Welt.
Kommt drauf an, WAS man raucht :-D

Aber mal im Ernst: Was genau macht eine Kippe denn? (die Frage ist wirklich ernst gemeint. Hab noch nie nen Glimmstengel im Mund gehabt)

_Soweit ich weiß_ soll Rauchen was beruhigendes haben. In gewisser Weise gaukelt einem also auch das eine heile(re) Welt vor. Wäre nur interessant zu wissen ob Rauchen wirklich Stress abbaut oder einfach nur unempfindlicher dagegen macht. Also ist man wirklich stressfrei oder fühlt sich nur stressfrei?

Bleib dabei ^^°

Ich hab damals wohl angefangen, weils "cool" war... Blöde Idee. Könnt viel mehr Kondition und Geld haben ohne... Wobei ich seit fast 3 Jahren "nur" noch eine bis zwei Schachteln die WOCHE rauche... Aber so ganz von los komm ich irgendwie nicht...

An die anderen mit der Kopfsache: Das erzählt mal Kaufsüchtigen, Glücksspielsüchtigen oder Sexsüchtigen... Tut mir leid aber so schwarz/weiß ist die Welt leider nicht...

Und es gibt sehr wohl Leute die ihren Tag nach dem Gequalme ausrichten, dass ist dann die Sorte Raucher die auch ich nicht ausstehen kann...

Grüße
 
AW:

Boesor am 23.07.2008 18:43 schrieb:
Darf ich daraus entnehmen, dass für dich außerhalb von körperlichen Süchten (wie heroin9 keine Sucht existiert?
Existiert sehr wohl, aber es liegt in dem Fall an jedem selbst ob er weiterhin in Abhänigkeit von der Sucht lebt und sich von ihr regieren lässt, oder ob er an sich arbeitet und davon loskommt.
Es gibt hier keine Ausreden.
"Ich kann es nicht", "ich bin zuschwach" .. ist Selbstbetrug.
 
AW:

Hugo78 am 23.07.2008 19:34 schrieb:
Boesor am 23.07.2008 18:43 schrieb:
Darf ich daraus entnehmen, dass für dich außerhalb von körperlichen Süchten (wie heroin9 keine Sucht existiert?
Existiert sehr wohl, aber es liegt in dem Fall an jedem selbst ob er weiterhin in Abhänigkeit von der Sucht lebt und sich von ihr regieren lässt, oder ob er an sich arbeitet und davon loskommt.
Es gibt hier keine Ausreden.
"Ich kann es nicht", "ich bin zuschwach" .. ist Selbstbetrug.

Das Selbstbetrug elemantarer Bestandteil einer Sucht ist, ist dir dabei hoffntlich klar...
Diese Aussage ist nicht wirklich gehaltvoll... Allgemein ist Sucht ein Thema, dass nicht schwarz-weiß gemalt werden kann und darf...
 
AW:

PeterHantsche am 23.07.2008 19:57 schrieb:
Das Selbstbetrug elemantarer Bestandteil einer Sucht ist, ist dir dabei hoffntlich klar...
Bei Heroin, LSD, Hasch, Alkohol ect. jo.
Rauchen ist kein Selbstbetrug, im Sinne von Flucht vor der Realität.
Es ist Selbstmord auf Raten bei vollem Bewustsein.

Und Spielsucht findet auch bei vollem Bewustsein statt.
Der Selbstbetrug hier ist nicht damit aufzuhören, wenn man merkt das man soviel zockt, das zu viel zocken schon längst schädlich ist, aber nicht aufhört, weil es bequemer ist weiter zumachen.

Wer sich hier aufgibt, dem kann keiner helfen.
 
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