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News - Spielsucht: Bundesweit steigender Therapiebedarf für Computerspielsüchtige

AW:

PeterHantsche am 23.07.2008 12:04 schrieb:
Wow,

ich freu mich irgendwie spontan über das hohe Niveau dieses Threads.
Wollt ich nur mal loswerden.

:top:

Freu dich lieber nicht zu früh, bald ist die Schule aus :-D
Ich denke mal, etliche Computerspieler tun sich schwer damit, dass es sowas wie ne Computerspielesucht gibt. Dann fühlen sich einige sofort angegriffen.
 
AW:

Zubunapy am 23.07.2008 12:07 schrieb:
HanFred am 23.07.2008 11:19 schrieb:
Zubunapy am 23.07.2008 11:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 11:04 schrieb:
Den an Alk und Kippen sterben jedes Jahr tausende Menschen...

Ich wäre dank meiner Spielsucht mal beinahe verhungert. Wieviele müssen sterben oder dem Tod nahe sein, damit das Problem ernst wird? 10? 100? 1000? Na los!! Wieviele müssen sterben, damit Ignoranten wie du das Problem endlich als ein Problem erkennen???
das problem müssen primär die süchtigen erkennen, sonst kann ihnen sowieso niemand helfen.

Natürlich. Aber oftmals ist das Problem so groß, dass man es trotz des erkennens und des Willens, dieses Problem loszuwerden nicht wehr alleine loswerden kann. Jeder Suchtpatioent kann dies bestätigen.
klar, dafür gibt's dann professionelle hilfe.
die allgemeinheit kann wenig gegen süchte tun. dass repression nicht weiterhilft, sollten wir ja mittlerweile wissen (leider wissen's noch nicht alle politiker).
 
AW:

Zubunapy am 23.07.2008 11:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 11:04 schrieb:
Den an Alk und Kippen sterben jedes Jahr tausende Menschen...

Ich wäre dank meiner Spielsucht mal beinahe verhungert. Wieviele müssen sterben oder dem Tod nahe sein, damit das Problem ernst wird? 10? 100? 1000? Na los!! Wieviele müssen sterben, damit Ignoranten wie du das Problem endlich als ein Problem erkennen???

Erklär mir mal was dich dazu treibt nicht mehr zuessen?
Wer so faul ist nicht vom Computer aufzustehen und sich für wenigstens 2min ein paar Wurstbrot zuschmieren oder ne Pizza in Ofen zuschieben ist in meinen Augen tatsächlich ein bedauernswürdiger Wicht.
 
AW:

Die Kriterien sind ein wenig zu allgemein gewählt, so fällt ja jeder Spieler, der seine Spiele begeisterung einer schweren Sozialenphobie und ähnlichem verdankt auch rein und sicht nicht mit einer Sucht belastet.

- Freunde / Familie werden vernachlässigt

"schwere soziale Phobiker haben keine/ selten wirklich gute oder enge Freunde und ein Zurückziehen von der Umwelt, ob nun Familie oder Freunde, ist für die soziale Phobie auch typisch, die Angst sich lächerlich zu machen, von anderen beurteilt zu werden und etwas falsch zu machen und zu sagen, treibt einen immer wieder in Depressionen."

- Süchtige gehen kaum an die frische Luft

" Soziale Phobiker gehen auch nicht gerne auf die Straße oder an die frische Luft, die Gefahr Angst zu bekommen ist zu groß, ..."

- Sie treiben keinen Sport

"Soziale Phobiker fürchten von anderen Beurteilt zu werden, je schwerer die Phobie um so größer die Versagensangst und Angst vor
sozialen Kontakten, die sich beim Sport nicht vermeiden lassen. Sport ist für soziale Phobiker kein Zuckerschlecken"

- Gesunde Ernährung ist ein Fremdwort für sie

"Trifft auf viele Menschen zu, auch als Phobiker läßt man Mahlzeiten ausfallen und hungert lieber als jemanden zu begegnen, der ihm Angst macht oder an Angst erinnert ... ."

Diese Merkmale haben nicht wenige Menschen mit psychischen Problemen, Phobiker und Depressive. Und selbst die Symbtome in Kombination mit Stunden vor dem Computer sind keine Alarmzeichen für eine Computer- spielesucht, dazu gehört viel mehr.
 
AW:

Hugo78 am 23.07.2008 12:20 schrieb:
Zubunapy am 23.07.2008 11:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 11:04 schrieb:
Den an Alk und Kippen sterben jedes Jahr tausende Menschen...

Ich wäre dank meiner Spielsucht mal beinahe verhungert. Wieviele müssen sterben oder dem Tod nahe sein, damit das Problem ernst wird? 10? 100? 1000? Na los!! Wieviele müssen sterben, damit Ignoranten wie du das Problem endlich als ein Problem erkennen???

Erklär mir mal was dich dazu treibt nicht mehr zuessen?
Wer so faul ist nicht vom Computer aufzustehen und sich für wenigstens 2min ein paar Wurstbrot zuschmieren oder ne Pizza in Ofen zuschieben ist in meinen Augen tatsächlich ein bedauernswürdiger Wicht.
Wurstbrot schmieren oder Pizza in den Ofen schieben dauert nur 2 Minuten, das ist richtig. Aber wenn man allein lebt, kann man durch eine Sucht durchaus einfach oft nicht die Zeit zum Einkaufen finden. Denn das dauert mindestens 15 Minuten (je nach Wohort evtl auch deutlich länger). 15 Minuten Entzug können bei einer wirklichen Sucht VERDAMMT lang sein.

Abhängig davon, welches Spiel für die Sucht verantwortlich ist, kann (aus subjektiver Sicht des Betroffenen) auch einfach die Zeit zum Essen fehlen. Während man bei Spielen wie z.B. WoW noch ganz gut nebenbei essen kann, wird das bei Spielen die hohe Konzentration und/oder schnelle Reaktionen erfordern (z.B. Shooter oder schnelle Strategiespiele wie Starcraft) für einen Süchtigen fast unmöglich.
 
AW:

Moleny am 23.07.2008 12:22 schrieb:
Boesor am 23.07.2008 12:08 schrieb:
PeterHantsche am 23.07.2008 12:04 schrieb:
Wow,

ich freu mich irgendwie spontan über das hohe Niveau dieses Threads.
Wollt ich nur mal loswerden.

:top:

Freu dich lieber nicht zu früh, bald ist die Schule aus :-D

Ähm Sommerferien? :-D

In ganz Deutschland? Nein, die Bayern nicht
Und für den rest kannste ja Schule durch Bett ersetzen
 
AW:

Boesor am 23.07.2008 12:33 schrieb:
In ganz Deutschland? Nein, die Bayern nicht
Und für den rest kannste ja Schule durch Bett ersetzen
Ja das macht sich schon bemerkbar wenn die Bayern fehlen die schaffen es einfach das Niveau jedes Threads im Boden versinken zu lassen. :-D
 
AW:

Aithir am 23.07.2008 12:27 schrieb:
Die Kriterien sind ein wenig zu allgemein gewählt, so fällt ja jeder Spieler, der seine Spiele begeisterung einer schweren Sozialenphobie und ähnlichem verdankt auch rein und sicht nicht mit einer Sucht belastet.

- Freunde / Familie werden vernachlässigt

"schwere soziale Phobiker haben keine/ selten wirklich gute oder enge Freunde und ein Zurückziehen von der Umwelt, ob nun Familie oder Freunde, ist für die soziale Phobie auch typisch, die Angst sich lächerlich zu machen, von anderen beurteilt zu werden und etwas falsch zu machen und zu sagen, treibt einen immer wieder in Depressionen."

- Süchtige gehen kaum an die frische Luft

" Soziale Phobiker gehen auch nicht gerne auf die Straße oder an die frische Luft, die Gefahr Angst zu bekommen ist zu groß, ..."

- Sie treiben keinen Sport

"Soziale Phobiker fürchten von anderen Beurteilt zu werden, je schwerer die Phobie um so größer die Versagensangst und Angst vor
sozialen Kontakten, die sich beim Sport nicht vermeiden lassen. Sport ist für soziale Phobiker kein Zuckerschlecken"

- Gesunde Ernährung ist ein Fremdwort für sie

"Trifft auf viele Menschen zu, auch als Phobiker läßt man Mahlzeiten ausfallen und hungert lieber als jemanden zu begegnen, der ihm Angst macht oder an Angst erinnert ... ."

Diese Merkmale haben nicht wenige Menschen mit psychischen Problemen, Phobiker und Depressive. Und selbst die Symbtome in Kombination mit Stunden vor dem Computer sind keine Alarmzeichen für eine Computer- spielesucht, dazu gehört viel mehr.

Das diese Menschen ebenfalls Hilfe benötigen, ob nun games-süchtig oder nicht, steht ja wohl außer Frage...
Von daher sind die genannten Alarmzeichen durchaus allgemeingültig. Haarspalterein über die Ursache der Symptome halte ich für kontraproduktiv.
Menschen die sich dauerheft so verhalten, benötigen Hilfe. Punkt.

Grüße
 
AW:

Wie viel kosten das eigentlich? Wer bezahlt eigentlich die Therapie kosten? Bilzzard? Ist das in den monatlich Kosten von WOW mit enthalten. :finger:
 
AW:

BlackVader am 23.07.2008 12:32 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 12:20 schrieb:
Zubunapy am 23.07.2008 11:17 schrieb:
Hugo78 am 23.07.2008 11:04 schrieb:
Den an Alk und Kippen sterben jedes Jahr tausende Menschen...

Ich wäre dank meiner Spielsucht mal beinahe verhungert. Wieviele müssen sterben oder dem Tod nahe sein, damit das Problem ernst wird? 10? 100? 1000? Na los!! Wieviele müssen sterben, damit Ignoranten wie du das Problem endlich als ein Problem erkennen???

Erklär mir mal was dich dazu treibt nicht mehr zuessen?
Wer so faul ist nicht vom Computer aufzustehen und sich für wenigstens 2min ein paar Wurstbrot zuschmieren oder ne Pizza in Ofen zuschieben ist in meinen Augen tatsächlich ein bedauernswürdiger Wicht.
Wurstbrot schmieren oder Pizza in den Ofen schieben dauert nur 2 Minuten, das ist richtig. Aber wenn man allein lebt, kann man durch eine Sucht durchaus einfach oft nicht die Zeit zum Einkaufen finden. Denn das dauert mindestens 15 Minuten (je nach Wohort evtl auch deutlich länger). 15 Minuten Entzug können bei einer wirklichen Sucht VERDAMMT lang sein.

Abhängig davon, welches Spiel für die Sucht verantwortlich ist, kann (aus subjektiver Sicht des Betroffenen) auch einfach die Zeit zum Essen fehlen. Während man bei Spielen wie z.B. WoW noch ganz gut nebenbei essen kann, wird das bei Spielen die hohe Konzentration und/oder schnelle Reaktionen erfordern (z.B. Shooter oder schnelle Strategiespiele wie Starcraft) für einen Süchtigen fast unmöglich.

Die Problematik liegt ja nicht in der zeitlichen Komponente. Diese ist einfach nicht ausschlaggebend für die Spielsucht, sondern der Grund warum man spielt. So ist zB ein Mensch der täglich 4 Std. spielt nicht süchtig nur weil er das tut, solange er es aus Spaß macht.
Andererseits kann man eher von Suchtanzeichen sprechen, wenn der Grund zum Spielen nicht Spaß, sondern Angstgefühle, Verdrängung, oder ähnliches ist. Man muss sich dann mal in die Lage des Süchtigen versetzen. Klar hat er Zeit essen zu machen, aber das empfindet er eben in dem Spielmoment nicht als notwendig. Sein Gehirn möchte nämlich die Spielerfahrung nicht abbrechen lassen.
Man kann sagen, dass Essen für ihn in dem Moment die Wichtigkeit einer Schuhsohle einnimmt und deshalb verzichtet er darauf.
 
AW:

NixBlick am 23.07.2008 13:14 schrieb:
Wie viel kosten das eigentlich? Wer bezahlt eigentlich die Therapie kosten? Bilzzard? Ist das in den monatlich Kosten von WOW mit enthalten. :finger:
Eine interessante Frage. Vielleicht sollte man Pigou-Steuern auf MMORPGs erheben um die negativen Externalitäten auszugleichen. :-D
 
AW:

DJDice1983 am 23.07.2008 13:27 schrieb:
[

Die Problematik liegt ja nicht in der zeitlichen Komponente.
Die Problematik liegt nicht AUSSCHLIESLICH in der zeitlichen Komponente. Aber sie kann sehr wohl eine Rolle spielen. Ich brauch mich zum Beispiel nur selbst anschauen. Es kommt öfters vor, dass ich lieber "noch ein bisschen" zocken anstatt was "sinnvolles" zu machen wie etwa einkaufen oder einfach nur schlafen gehen um am nächsten Tag auf Arbeit nicht durchzuhängen.

Bin ich deswegen süchtig? Nein, bin ich nicht. Aber wenn ein "gesunder" Mensch (und als einen solchen betrachte ich mich) schon manchmal wider besseren Wissens nicht aufhört, wird es bei einem "süchtigen" schnell krankhafter Zwang. Natürlich hast du Recht, dass das Kernproblem die Gründe für das Zocken sind.

Einen Teil des Problems sehe ich auch in der Art der Sucht. Ein Kettenraucher oder Alkoholiker kann (in gewissem Maße) seiner Sucht nachgehen und trotzdem noch "normal" leben. Computerspiele hingegen erfordern die volle Konzentration und viel Zeitaufwand. Niemand kann sich in WoW, CS oder sonst einem Spiel verkriechen und gleichzeitig noch arbeiten gehen. Daher denke ich, die zeitliche Komponente spielt bei einigen Formen der Sucht eine größere Rolle als bei anderen.
 
AW:

Wie die menschen helfen?? wenn man sich nicht unter kontrolle beim Spielen hat sollten diese leute vielleicht in einem chor singen.es ist einfach eine kopf sache und nichts anderes.Bei den jugendlichen müssen die eltern mal ein machtwort reden und bei den 30zig jährigen.....naja sage ich nichts zu!!!! Punkt
 
AW:

achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
 
AW:

oldwarpig am 23.07.2008 14:04 schrieb:
Wie die menschen helfen?? wenn man sich nicht unter kontrolle beim Spielen hat sollten diese leute vielleicht in einem chor singen.es ist einfach eine kopf sache und nichts anderes.Bei den jugendlichen müssen die eltern mal ein machtwort reden und bei den 30zig jährigen.....naja sage ich nichts zu!!!! Punkt

Ach, Sucht ist also ne Kopfsache, gut zu wissen.
Auf jeden fall ist es absolut nicht gerechtfertigt auf diese Art mit dem problem und den menschen umzugehen.
Wäre es wirklich so leicht wie du hier suggerieren möchtest gäbe es keinen einzigen Süchtigen. Und doch haben wir jede Menge Alkohol/Nikotin/Spiel/ wasweißichwasnoch Süchtige
 
AW:

oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
Das beweist nur, dass du eine hervorragende Selbstbeherrschung hast. Klar gibt es Leute wie dich, aber es gibt auch krasse Gegensätze. Ich habe schon Menschen gesehen, die selbst bei "harmlosen" Drogen wie Zigaretten ausgesprochen allergisch auf Entzug reagiert haben. Und ich red hier noch nicht einmal von echten Kettenrauchern.
 
AW:

oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
fazit: alle süchtigen sollen kinder zeugen, weil sie damit zum aufhören motiviert werden. :ugly:

im ernst: schön für dich, wenn du dich dadurch motiviert gefühlt hast. anderen geht's oft anders, weil sie nicht du sind.
danke für die aufmerksamkeit.
 
AW:

oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt

Dass ein Einzelfall keinerlei statistische Signifikanz aufweist, ist dir hoffentlich klar.
Offensichtlich warst du nicht "süchtig" sondern "nur" Gewohnheitsraucher. Das ist ein bedeutender Unterschied! Schließlich ist nicht jeder, der am Wochenende mit Kumpels gern mal einen hebt oder ein Feierabendbier trinkt, Alkoholiker.
Süchtige können tatsächlich kaum ohne Hilfe aufhören.
 
AW:

BlackVader am 23.07.2008 14:16 schrieb:
oldwarpig am 23.07.2008 14:09 schrieb:
achja habe mit 16 angefangen zu rauchen und mit 36 aufgehört von einer minute auf der anderen WEIL..... BABY :-). brauch mir keiner erzählen das es nicht geht nicht.Wie gesagt es ist eine kopf sache.Punkt
Das beweist nur, dass du eine hervorragende Selbstbeherrschung hast. Klar gibt es Leute wie dich, aber es gibt auch krasse Gegensätze. Ich habe schon Menschen gesehen, die selbst bei "harmlosen" Drogen wie Zigaretten ausgesprochen allergisch auf Entzug reagiert haben. Und ich red hier noch nicht einmal von echten Kettenrauchern.
harmlos?
weisst du, dass die erfolgsquoten für's langfristige aufhören ähnlich tief sind wie bei heroin?
 
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