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News - PC Games: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

AW: News - PC Games: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

SCUX am 09.06.2009 18:59 schrieb:
stimmt, und ich setze mich jetzt ins Auto in dem schon ein Polizist wartet und mich überall hin begleitet um ja aufzupassen das ich mich an die Verkehrsordnung halte :ugly:
Irgendwie finde ich den Auto-Vergleich nicht wirklich passend.
SCHAFFEN WIR KONTROLLE AB %-) immerhin kennt jeder den Unterschied zwischen Gut und Böse :rolleyes:
man man man
Wo bitteschön soll ich so etwas gesagt oder impliziert haben? :haeh: Kontrollen sollten aber verhältnismäßig sein. Da du Autos ja so gern magst: was würdest du sagen, wenn man bei jeder Verkehrskontrolle dein Auto komplett zerlegen und an dir eine komplette Gesundenuntersuchung durchführen würde? :ugly:

Im Übrigen denke ich, dass mein Post wohl zu missverständlich war. Ich wollte nur das Argument "wenn sie verboten werden, besorg ich sie mir eben illegal aus dem Internet." Damit würde man Politiker nicht zum Umdenken bewegen, sondern sie eher darin bestärken, das "böse Internet", in dem man an Kinderpornos und illegale Killerspiele kommt, stärker zu kontrollieren/zensieren.
 
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entspannt euch alle mal wieder...in 20 jahren kräht kein hahn mehr nach verboten...dann ist unsere generation nämlich die politik und wir sind die spießer ;)
 
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The_Final am 09.06.2009 19:14 schrieb:
SCUX am 09.06.2009 18:59 schrieb:
stimmt, und ich setze mich jetzt ins Auto in dem schon ein Polizist wartet und mich überall hin begleitet um ja aufzupassen das ich mich an die Verkehrsordnung halte :ugly:
Irgendwie finde ich den Auto-Vergleich nicht wirklich passend.
SCHAFFEN WIR KONTROLLE AB %-) immerhin kennt jeder den Unterschied zwischen Gut und Böse :rolleyes:
man man man
Wo bitteschön soll ich so etwas gesagt oder impliziert haben? :haeh: Kontrollen sollten aber verhältnismäßig sein. Da du Autos ja so gern magst: was würdest du sagen, wenn man bei jeder Verkehrskontrolle dein Auto komplett zerlegen und an dir eine komplette Gesundenuntersuchung durchführen würde? :ugly:

Im Übrigen denke ich, dass mein Post wohl zu missverständlich war. Ich wollte nur das Argument "wenn sie verboten werden, besorg ich sie mir eben illegal aus dem Internet." Damit würde man Politiker nicht zum Umdenken bewegen, sondern sie eher darin bestärken, das "böse Internet", in dem man an Kinderpornos und illegale Killerspiele kommt, stärker zu kontrollieren/zensieren.


eben....
und vor allem was soll das verbot bringen? gibt es dann kein unheil mehr auf der welt, alles frieden freude eierkuchen bei jugendlichen -.-
ach ja da fällt mir ein, mobbing usw ist ja nicht schlimm.... ach und mord ist auch verboten und trotzdem wirds immer wieder getan, genau wie diebstahl, zu schnelles fahren,...
das einzigste was die politik da macht ist billiger aktionismus um auf wählerfang zu gehen, und hättet ihr was machen wollen um ein zeichen zu setzen, dann hättet ihr am so. die piraten gewählt (ich habs getan).
 
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Es sind schon 60 % der Amokläufer, die killerspiele spielen. Aber 100% von ihnen Essen Brot!!!

!!!!VERBIETET BROT!!!!
 
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johann89 am 09.06.2009 19:23 schrieb:
Es sind schon 60 % der Amokläufer, die killerspiele spielen. Aber 100% von ihnen Essen Brot!!!

!!!!VERBIETET BROT!!!!

und 100% hatten hosen an, verbieten wir die auch...

die medien machen die förmlich fast zu helden, da braucht man sich nicht wundern wenn es nachahmer gibt...
 
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Herbiemaster am 09.06.2009 19:25 schrieb:
johann89 am 09.06.2009 19:23 schrieb:
Es sind schon 60 % der Amokläufer, die killerspiele spielen. Aber 100% von ihnen Essen Brot!!!

!!!!VERBIETET BROT!!!!

und 100% hatten hosen an, verbieten wir die auch...

und 100% haben diesen tollen brotwitz schon gehört, verbietet den Witz!!!!!!einself
 
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k4lb am 09.06.2009 19:22 schrieb:
entspannt euch alle mal wieder...in 20 jahren kräht kein hahn mehr nach verboten...dann ist unsere generation nämlich die politik und wir sind die spießer ;)

Oder die Welt ist komplett im Chaos versunken und ein globaler Krieg beschäftigt die noch existierende Menschheit. Dann kann man von Glück sprechen, dass man wenigstens damals mit Ego-Shootern das killen gelernt hat. :ugly: ;-)
 
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The_Final am 09.06.2009 19:14 schrieb:
Kontrollen sollten aber verhältnismäßig sein.
RÖÖÖschtösch :top:
und wie wärs wenn man darüber diskutiert WAS man da machen kann, und WIE man es "einigermaßen" kontrollieren kann ;-) vieleicht müssten sich dann die Leute die eh kein Plan haben (Politiker) nicht dauernd da einmischen =)

Da du Autos ja so gern magst: was würdest du sagen, wenn man bei jeder Verkehrskontrolle dein Auto komplett zerlegen und an dir eine komplette Gesundenuntersuchung durchführen würde? :ugly:
also auch wenn ´du jetzt geschockt sein wirst;
DAS GEHT,
nämlich wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, und wenn du Pech hast auch einfach mal wenn du über eine Grenze willst ;-)
im Allgemeinen wird es bei einem "mal reinschauen" bleiben...evlt Kofferraum und Handschuhfach auf (auch alles Prvatsphäre ;-) )...
sowas nennt man Kontrollen...ich haße Kontrollen...die nerven....VERDAMMT wenn die nicht so nötig währen würde ich mich aufregen^^ %-) :-D
 
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Passt glaube ich gut hier rein:
http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/20853
Naja aber meine menschliche Seite sagt mir das doch dieses Thema:
http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/20844
von der Kanzlerin beantwortet werden sollte.(ich hab dafür gestimmt,es gibt wichtigeres wie den eigenen Spieltrieb zu befriedigen und das sag ich als Vollblut Zocker ;-) )
Wie dem auch sei,das Thema mit den meisten Stimmen wird von Fr. Merkel beantwortet.
Entscheidet selbst was euch wichtiger ist.
 
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SCUX am 10.06.2009 00:02 schrieb:
The_Final am 09.06.2009 19:14 schrieb:
Kontrollen sollten aber verhältnismäßig sein.
RÖÖÖschtösch :top:
und wie wärs wenn man darüber diskutiert WAS man da machen kann, und WIE man es "einigermaßen" kontrollieren kann ;-) vieleicht müssten sich dann die Leute die eh kein Plan haben (Politiker) nicht dauernd da einmischen =)
Dafür bin ich sofort zu haben.
also auch wenn ´du jetzt geschockt sein wirst;
DAS GEHT,
nämlich wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, und wenn du Pech hast auch einfach mal wenn du über eine Grenze willst ;-)
im Allgemeinen wird es bei einem "mal reinschauen" bleiben...evlt Kofferraum und Handschuhfach auf (auch alles Prvatsphäre ;-) )...
sowas nennt man Kontrollen...ich haße Kontrollen...die nerven....VERDAMMT wenn die nicht so nötig währen würde ich mich aufregen^^ %-) :-D
Ich habe den wichtigen Teil fett markiert. ;) Bei konkretem Verdacht habe ich auch kein Problem damit, auch im Ausland wurde ich bereits recht gründlich durchsucht und habe mich nicht darüber aufgeregt. Wogegen ich mich jedoch strikt wehre, ist, ohne konkreten Verdacht oder zumindest Verdachtsmomente präventiv überwacht zu werden.
 
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Wie wärs wenn die Politiker sich mal um wesentlichere Sachen, wie die Wirtschaftskrise verhindern etc. kümmern würden und nicht sich in Sachen einmischen würden, von denen sie eh keine Ahnung haben?

Da wär uns allen mit geholfen glaub ich.
Wenn ich sowas schon wieder lese, platzt mir ja schon fast wieder die Hutschnur.
 
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Ich hab an diverse Bundestagsfraktionen geschrieben, das ist die Antowrt der FDP Bundestagsfraktion:

Sehr geehrter Herr X,

vielen Dank für Ihr Schreiben zu dem von der Innenministerkonferenz geforderten Verbot sog. „Killerspiele“.

Selbstverständlich ist Gewaltprävention notwendig. Insbesondere müssen gesamtgesellschaftliche Möglichkeiten genutzt werden, damit gerade Jugendliche nicht zu Gewalt angestachelt werden. Allerdings ist ein Verbot von Computerspielen der falsche Weg.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich daher bereits mehrfach kritisch zu den auch in der Vergangenheit vielfach geäußerten Forderungen nach einer weiteren Verschärfung der Gesetze im Bereich von Computerspielen ausgesprochen.

Notwendig ist vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Strategie, um Gewaltbereitschaft entgegenzuwirken. Ein Verbot von Computerspielen setzt jedoch am falschen Ende an. Wenngleich nicht ausgeschlossen werden kann, dass derartige Spiele ebenso wie der Konsum von Gewaltvideos eine etwaige ohnehin vorhandene Gewaltneigung negativ beeinflussen können, indem die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt herabgesetzt wird, kann ein Verbot derartiger Spiele die Ursachen nicht bekämpfen. Vielmehr muss gegen die eigentlich Ursache von Gewalt vorgegangen werden. Der Aktionismus der Innenminister, die in einem Beschluss am 5. Juni 2009 den Deutschen Bundestag aufgefordert haben, ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Killerspiele zu ermöglichen, ist hingegen nicht hilfreich.

Abgesehen davon, dass ein derartiges Verbot Gewalttaten nicht geeignet ist, Gewalttaten zu verhindern, führt es zudem dazu, dass alle Spielerinnen und Spieler von Computerspielen unter den Generalverdacht gestellt werden, zu Gewalttaten zu neigen.

>Mist, Zeichen begrenzung, der Rest kommt gleich hier nach<
 
AW: News - PC Games: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

TodesWiggle am 10.06.2009 14:50 schrieb:
Ich hab an diverse Bundestagsfraktionen geschrieben, das ist die Antowrt der FDP Bundestagsfraktion:

Sehr geehrter Herr X,

vielen Dank für Ihr Schreiben zu dem von der Innenministerkonferenz geforderten Verbot sog. „Killerspiele“.

Selbstverständlich ist Gewaltprävention notwendig. Insbesondere müssen gesamtgesellschaftliche Möglichkeiten genutzt werden, damit gerade Jugendliche nicht zu Gewalt angestachelt werden. Allerdings ist ein Verbot von Computerspielen der falsche Weg.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich daher bereits mehrfach kritisch zu den auch in der Vergangenheit vielfach geäußerten Forderungen nach einer weiteren Verschärfung der Gesetze im Bereich von Computerspielen ausgesprochen.

Notwendig ist vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Strategie, um Gewaltbereitschaft entgegenzuwirken. Ein Verbot von Computerspielen setzt jedoch am falschen Ende an. Wenngleich nicht ausgeschlossen werden kann, dass derartige Spiele ebenso wie der Konsum von Gewaltvideos eine etwaige ohnehin vorhandene Gewaltneigung negativ beeinflussen können, indem die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt herabgesetzt wird, kann ein Verbot derartiger Spiele die Ursachen nicht bekämpfen. Vielmehr muss gegen die eigentlich Ursache von Gewalt vorgegangen werden. Der Aktionismus der Innenminister, die in einem Beschluss am 5. Juni 2009 den Deutschen Bundestag aufgefordert haben, ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Killerspiele zu ermöglichen, ist hingegen nicht hilfreich.

Abgesehen davon, dass ein derartiges Verbot Gewalttaten nicht geeignet ist, Gewalttaten zu verhindern, führt es zudem dazu, dass alle Spielerinnen und Spieler von Computerspielen unter den Generalverdacht gestellt werden, zu Gewalttaten zu neigen.

>Mist, Zeichen begrenzung, der Rest kommt gleich hier nach<

Und weiter:

Es ist aber völlig unverhältnismäßig, allen Menschen Computerspiele zu verbieten. Schreckliche Einzeltaten, die nie monokausal auf Computerspiele zurückzuführen sind, können leider nicht völlig ausgeschlossen werden. Sie können aber nicht rechtfertigen, dass den zahlreichen Menschen, die verantwortlich mit Computerspielen umgehen, ihre Freizeitbeschäftigung verboten wird. Computerspiele, die gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, dürfen schon nach geltendem Recht nicht vertrieben werden. Verschärfungen über die geltenden Bestimmungen hinaus sind mithin nicht erforderlich.

Effektiver Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von Eltern, Schulen und Politik ebenso wahrgenommen werden muss wie auch von Herstellern bzw. Vertreibern von Computerspielen. Die bestehenden jugendschutzrechtlichen Vorgaben sind ausreichend und müssen konsequent angewandt werden. So ist dafür Sorge zu tragen, dass der Vollzug des Jugendschutzrechts im Handel wie auch im Internet verbessert wird, so dass z.B. tatsächlich nur entsprechend der USK-Freigaben Spiele an Jugendliche abgegeben werden. En besonderer Schwerpunkt muss zudem auf die Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen selbst, aber auch bei den verantwortlichen Erwachsenen wie Eltern, Lehrern und Erziehern gelegt werden. Eine weitere Verschärfung der gesetzlichen Vorgaben hilft jedoch nicht weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Piltz
 
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The_Final am 10.06.2009 14:05 schrieb:
SCUX am 10.06.2009 00:02 schrieb:
The_Final am 09.06.2009 19:14 schrieb:
Kontrollen sollten aber verhältnismäßig sein.
RÖÖÖschtösch :top:
und wie wärs wenn man darüber diskutiert WAS man da machen kann, und WIE man es "einigermaßen" kontrollieren kann ;-) vieleicht müssten sich dann die Leute die eh kein Plan haben (Politiker) nicht dauernd da einmischen =)
Dafür bin ich sofort zu haben.
und wie wäre dein Ansatz eine gewisse Kontrolle einzubringen ohne die privatsphäre Anderer zu verletzten?

also auch wenn ´du jetzt geschockt sein wirst;
DAS GEHT,
nämlich wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, und wenn du Pech hast auch einfach mal wenn du über eine Grenze willst ;-)
im Allgemeinen wird es bei einem "mal reinschauen" bleiben...evlt Kofferraum und Handschuhfach auf (auch alles Prvatsphäre ;-) )...
sowas nennt man Kontrollen...ich haße Kontrollen...die nerven....VERDAMMT wenn die nicht so nötig währen würde ich mich aufregen^^ %-) :-D
Ich habe den wichtigen Teil fett markiert. ;) Bei konkretem Verdacht habe ich auch kein Problem damit, auch im Ausland wurde ich bereits recht gründlich durchsucht und habe mich nicht darüber aufgeregt. Wogegen ich mich jedoch strikt wehre, ist, ohne konkreten Verdacht oder zumindest Verdachtsmomente präventiv überwacht zu werden.
nun anhand der Verkehrspolizei werden wir pauschal alle überwacht und können jeder Zeit kontrolliert werden.
Diese Möglichkeit wollte man im Internet einführen. Man hält sich nicht an die Verkehrsregeln (surft auf bestimmten Seiten) man wird gesehn (anhand der IP) und die Polizei kommt und will in deinen Kofferraum (Festplatte) schauen und deine Papiere sehn (deine genauen IP Daten)...
also ich find das ätzend, aber hast du ne alternative Lösung?? (schweift jetzt natürlich vom Killerspielverbot ab...)
 
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SCUX am 10.06.2009 23:27 schrieb:
und wie wäre dein Ansatz eine gewisse Kontrolle einzubringen ohne die privatsphäre Anderer zu verletzten?
Ein gewisses Maß an Kontrolle gibt es doch schon lange. :-o In diesem Bereich sehe ich eine gewisse Analogie zum Kopierschutz: es gibt ihn schon lange und ich hatte auch nie wirklich ein Problem damit (mit Ausnahme einiger Fälle, wo der Kopierschutz das Abspielen legal erworbener Inhalte auf bestimmter Hardware verweigerte), aber mit SecuROM hat man es imho eindeutig übertrieben - für mich ein eindeutiger Grund, ein Spiel nicht zu kaufen. Im selben Maß will man nun bei "Killerspielen" und Internet übertreiben - Spiele direkt verbieten und praktisch jegliche Kommunikation im Internet überwachen oder zumindest präventiv aufzeichnen und so lange wie möglich speichern, ganz zu schweigen von den diversen Überlegungen, sich jederzeit Zugriff auf private PCs verschaffen zu können. Ich wäre nicht einmal unbedingt dagegen, diverse Sites zu sperren, sofern die Liste der gesperrten Sites einer vernünftigen Kontrolle unterliegt und idealerweise öffentlich einsehbar ist, weiters sollte es klar definierte Bestimmungen geben, wann eine Site ein Kandidat für eine Sperrung ist. Wenn jemand gegen das Gesetz verstößt, gibt es auch heute schon die rechtliche Möglichkeit, seine PCs und Datenträger zu beschlagnahmen.
nun anhand der Verkehrspolizei werden wir pauschal alle überwacht und können jeder Zeit kontrolliert werden.
Diese Möglichkeit wollte man im Internet einführen. Man hält sich nicht an die Verkehrsregeln (surft auf bestimmten Seiten) man wird gesehn (anhand der IP) und die Polizei kommt und will in deinen Kofferraum (Festplatte) schauen und deine Papiere sehn (deine genauen IP Daten)...
also ich find das ätzend, aber hast du ne alternative Lösung?? (schweift jetzt natürlich vom Killerspielverbot ab...)
Man findet eine Site, die illegale Inhalte anbietet, überwacht fortan den Server und unterscheidet anhand von Zugriffsdauer und -häufigkeit, ob jemand die Site unbeabsichtigt besucht hat oder gezielt auf diese Inhalte zugreifen wollte. Sollte der Zugriff unbeabsichtigt sein, löscht man die IP; ist anzunehmen, dass es ein absichtlicher Zugriff war, kann man gegen die betreffende Person weitere Schritte unternehmen. Ähnlich Section Control: man macht bei Station 1 ein Foto von dir (speichert die IP), bei Station 2 wird wieder ein Foto gemacht und die Zeit, die zwischen den Fotos vergangen ist. gemessen; errechnet sich daraus, dass du zu schnell warst (zu lange/oft auf der Site warst, um zufällig dort gelandet zu sein), wird das Foto verwendet, um dir eine Strafverfügung zu schicken, ansonsten wird das Foto gelöscht.
 
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wie wäre es mal andersrum...der Seitenanbieter haftet, und untersteht einer Kontrolle =)
Länder die ein Abkommen über die Kontrolle vereinbart haben lassen die Anbieter haften,
und zu Seiten von Länder die sich keiner Kontrolle unterziehen wollen kommt man erst garnicht. Bestimmte Anbieter können sich über eine Art Zoll anmelden und werden Stichprobenmäßig hin und wieder überprüft.

Und schon hätten wir wieder den Auto vergleich ;-)
es gibt Länder da fahren Autos die dürften hier nicht fahren...und die dürfen auch nicht einfach mal quer durch Deutschland fahren....

- So muss Max Mustermann nicht um seine gestohlenen MP3 bangen
- ich mir keine Sorgen machen das das BKA die Obenohneurlaubsbilder meiner Freundin durchsucht
- Und der Betreiber einer Homepage muss halt drauf achten was da so läuft

=) es könnte ja soooo einfach sein.
Ist natürlich nur grob umschrieben. Ein Zensurinternet wie in China will ja niemand.
 
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SCUX am 11.06.2009 02:50 schrieb:
wie wäre es mal andersrum...der Seitenanbieter haftet, und untersteht einer Kontrolle =)
Das muss selbstverständlich auch sein. Allerdings wäre in bestimmten Bereichen auch Haftung für die Konsumenten sinnvoll; und was ist mit Sites, auf denen eingeloggte Personen Inhalte beitragen können? Dort nur den Betreiber haften zu lassen, wäre nicht sinnvoll und würde unter Umständen zu weiteren Problemen führen. Stell dir vor, dieses Forum würde geschlossen, weil ein User hier Nazi-Propaganda oder KiPo-Links publiziert.
Länder die ein Abkommen über die Kontrolle vereinbart haben lassen die Anbieter haften,
und zu Seiten von Länder die sich keiner Kontrolle unterziehen wollen kommt man erst garnicht. Bestimmte Anbieter können sich über eine Art Zoll anmelden und werden Stichprobenmäßig hin und wieder überprüft.
Das heißt, man kann generell nicht auf Sites dieser Staatemn zugreifen, aber solche, die legale Inhalte anbieten, können sich anmelden und werden dann freigeschaltet?
- So muss Max Mustermann nicht um seine gestohlenen MP3 bangen
Den Schutz illegaler Aktivitäten wie Raubkopieren sehe ich nicht unbedingt als Argument an.
- ich mir keine Sorgen machen das das BKA die Obenohneurlaubsbilder meiner Freundin durchsucht
Das ist schon eher etwas, worum es mir geht. Private Daten gehen niemanden etwas an, solange sie keinen Straftatbestand erfüllen.
- Und der Betreiber einer Homepage muss halt drauf achten was da so läuft
Muss er das nicht schon?
 
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The_Final am 11.06.2009 13:34 schrieb:
SCUX am 11.06.2009 02:50 schrieb:
wie wäre es mal andersrum...der Seitenanbieter haftet, und untersteht einer Kontrolle =)
Das muss selbstverständlich auch sein. Allerdings wäre in bestimmten Bereichen auch Haftung für die Konsumenten sinnvoll; und was ist mit Sites, auf denen eingeloggte Personen Inhalte beitragen können? Dort nur den Betreiber haften zu lassen, wäre nicht sinnvoll und würde unter Umständen zu weiteren Problemen führen. Stell dir vor, dieses Forum würde geschlossen, weil ein User hier Nazi-Propaganda oder KiPo-Links publiziert.- ich mir keine Sorgen machen das das BKA die Obenohneurlaubsbilder meiner Freundin durchsucht
?
nun in erster Linie geht es da ja um das "Angebot" einer Webside.
Wenn keine illegalen Dinge offen angeboten werden, könnten auch nicht so viele illegale Dinge runterladen (mal ganz egal ob es Musik oder Kinderpornographie ist)
In Foren sind in aller Regel (sollte zumindest so sein) genug Moderatoren die Ausschweifungen von Eingeloggten unter Kontrolle haben...(hier klappts ja auch mit den erhabenen Haufen :-D )

Es geht (mir) ja in aller erster Linie um das kommernzielle im Internet.
Wer wirklich sich was besorgen will, schafft das im Internet genauso wie auf der Strasse.
Nur sollte halt nicht jeder Hans die Möglichkeit haben Dinge zu bekommen, die von Gesetzeswegen verboten sind....

hier im Forum gab es schon oft Sätze wie;
wenn die Deppen das Spiel ab 18j machen BIN ICH JA GEZWUNGEN MIR ES IRGENDWO RUNTERZULADEN :ugly: %-) (ohne Witz)
 
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SCUX am 11.06.2009 20:34 schrieb:
nun in erster Linie geht es da ja um das "Angebot" einer Webside.
Wenn keine illegalen Dinge offen angeboten werden, könnten auch nicht so viele illegale Dinge runterladen (mal ganz egal ob es Musik oder Kinderpornographie ist)
Und was ist mit diversen Tauschbörsen?
In Foren sind in aller Regel (sollte zumindest so sein) genug Moderatoren die Ausschweifungen von Eingeloggten unter Kontrolle haben...(hier klappts ja auch mit den erhabenen Haufen :-D )
Die Mods können auch nicht überall gleichzeitig sein. Man müsste also zumindest eine Frist einräumen, zB "illegales Material in Foren muss innerhalb von 2 Stunden entfernt worden sein". Und was ist mit PN? Sollen die Mods die Möglichkeit bekommen, PN aller User zu lesen, für den Fall, dass dort strafrechtlich relevante Informationen ausgetauscht werden?
Es geht (mir) ja in aller erster Linie um das kommernzielle im Internet.
Wer wirklich sich was besorgen will, schafft das im Internet genauso wie auf der Strasse.
Nur sollte halt nicht jeder Hans die Möglichkeit haben Dinge zu bekommen, die von Gesetzeswegen verboten sind....
So weit sind wir uns einig.
hier im Forum gab es schon oft Sätze wie;
wenn die Deppen das Spiel ab 18j machen BIN ICH JA GEZWUNGEN MIR ES IRGENDWO RUNTERZULADEN :ugly: %-) (ohne Witz)
Ich kenne diese Aussagen ebenfalls und finde sie einfach nur dämlich. Damit gibt man denen, die für eine Zensur des Internets sind, doch nur neues Futter. "Da besorgen sich Minderjährige Killerspiele, das müssen wir verhindern." - "Diese Internet-Typen sind doch alles Raubkopierer, denen muss man den Hahn zudrehen!" und so weiter. Was ich persönlich davon halte, wenn Minderjährige sich für sie ungeeignete Inhalte besorgen, will ich gar nicht näher ausführen. Außerdem kommen die meisten schlussendlich sowieso ran, man muss nur Mami und Papi nett bitten. Dazu passt ein Erlebnis von mir heute im Kino: eine Mutter wollte mit ihren schätzungsweise 12jährigen Sohn und der etwa 9jährigen Tochter in einen Horrorfilm ( :-S ) und wurde beim Betreten des Kinosaals von einem Mitarbeiter freundlich, aber bestimmt wieder weggeschickt. :top:
 
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The_Final am 11.06.2009 23:44 schrieb:
SCUX am 11.06.2009 20:34 schrieb:
nun in erster Linie geht es da ja um das "Angebot" einer Webside.
Wenn keine illegalen Dinge offen angeboten werden, könnten auch nicht so viele illegale Dinge runterladen (mal ganz egal ob es Musik oder Kinderpornographie ist)
Und was ist mit diversen Tauschbörsen?
was soll mit denen sein?
gibt ja auch Autoflohmärkte :-D
wie gesagt, sauber bekmomt man eh nie alles...aber es geht ja darum das man "WENN man jemand greifen kann strafrechtlich" es auch tun "darf" =)
Betreiber der Page haftet in erster Linie. Dafür ist natürlich eine eindeutigere Personifizierung der Hompage notwendig.
---> NUTZER vom Internet sollten direkter erkennbar sein. Und auch haften für das was sie tun, dann würde Papi auch mal drauf achten was klein Bubi so treibt ;-)

ich denke ein Hauptproblem ist die Anmeldung im Allgemeinen. Und da sollte man ansetzen. Das spart unnütze Totalkontrolle. Wichtig ist WENN was gefunden wird muss erkennbar sein von wem es kommt, und an wen es ging...
sollte bei jedem "öffentlichen Verkehr" so üblich sein, oder??

In Foren sind in aller Regel (sollte zumindest so sein) genug Moderatoren die Ausschweifungen von Eingeloggten unter Kontrolle haben...(hier klappts ja auch mit den erhabenen Haufen :-D )
Die Mods können auch nicht überall gleichzeitig sein. Man müsste also zumindest eine Frist einräumen, zB "illegales Material in Foren muss innerhalb von 2 Stunden entfernt worden sein". Und was ist mit PN? Sollen die Mods die Möglichkeit bekommen, PN aller User zu lesen, für den Fall, dass dort strafrechtlich relevante Informationen ausgetauscht werden?
aber es funktioniert doch?? wie man hier sieht...allein die Tatsache das es kontrollen gibt schreckt doch schon ab hier scheiß zu bauen...und von denen die es dennoch machen werden wohl die meisten erwischt, und die paar die nicht entdeckt werden sind nun mal da...ok, 100% kann man nie alles sicher machen. Das ist aber kein Grund nicht das zu tun was möglich ist. :-]
 
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