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News - PC Games: Ich wähle keine Spielekiller: PC-Games-Aktion findet immer mehr Unterstützer

AW: AW

nikiburstr8x am 09.09.2008 10:50 schrieb:
Doch, das glaube ich schon (...).

bei aller liebe, aber das wird höchstens einer absoluten minderheit so gehen.
falls doch: meldet euch!

Wer redet denn hier von historischen Zusammenhängen in W2K-Shootern? Deine Argumentation lässt zu wünschen übrig :-D .

nein, das lässt sie nicht.
du hast nur nicht verstanden, was ich damit sagen will. ;-)
dieses argument ist in diesem kontext nämlich auch des öfteren mal zu hören und ebenso unsinnig.

Edit: Wer redet denn von Greuel in der Welt? Es geht um Gewalt in Games! ;-)

hä?
jetzt versteh ich dich nicht.
du schriebst du selbst davon, dass spiele -angeblich- zum nachdenken über krieg etc. anregen.
 
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Ich versteh eh nicht was die Leute so gegen die Gewalt in Spielen haben. Wenn ma mal schaut was im Fernsehen so zu sehen ist, ist das ja n Witz dagegen.Gestern hab ich zum Beisbiel so gegen zehn Uhr oder so was über ungeklärte Kriminalfälle gesehen, wo man unzensiert enthauptete Menschen gesehen hat. UM ZEHN! Und von richtigen Horrorfilmen will ich gar net erst anfangen. Aber da sagt niemand was weil des ja kein so aufsehenerregendes Thema is.
 
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DaStash am 09.09.2008 09:47 schrieb:
Ich persönlich finde Verharmlosung auch schlimmer, als die Darstellung der Realität, so wie sie nun einmal ist.
MfG

Ist Kinderpornografie nicht auch eine Realität, der wir uns LEIDER !!! stellen müssen ?

mir geht es um folgendes:
Ich mag auch keine Zensur o.ä. aber warum werden Spiele immer brutaler ? Reicht es nicht, den Gegner blutend umkippen zu sehen ? Ne da lassen wir doch lieber noch ein paar Gedärme rausfallen...ist doch so schön realistisch !

Vor langer Zeit habe ich auch mal Shooter gespielt aber seit diese so brutal geworden sind, distanziere ich mich doch ganz klar davon !

Man sollte wirklich Spiele, die so brutal sind, also über Maßen hinaus, wirklich verbieten !
Der Spielverband sollte sich wirklich mal fragen, warum muss das so sein ? Spiele sollten ja mal zum Kulturgut erhoben werden aber das wird wohl nichts !
 
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Also ehrlichgesagt find ich das'n Witz wie schnell sich das Volk bei so'nem "unwichtigen" - Mist wie PC-Spiele mobilisieren lässt... Versteht mich nich falsch, ich find die aktion echt Super, zock ja schliesslich auch. Aber wenn es um dinge geht wie Vorratsdatenspeicherung und BKA-OnlineDurchsuchung, interessiert es keine Sau. Deutsche Bürger streiten lieber um Ihre PC-Spiele als Ihre Rechte auf Freiheit und Informationelle Selbstbestimmung, armes Deutschland

btw.

www.vorratsdatenspeicherung.de ;-)

greets
der Propagandhi
 
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dirkie71 am 09.09.2008 11:20 schrieb:
DaStash am 09.09.2008 09:47 schrieb:
Ich persönlich finde Verharmlosung auch schlimmer, als die Darstellung der Realität, so wie sie nun einmal ist.
MfG

Ist Kinderpornografie nicht auch eine Realität, der wir uns LEIDER !!! stellen müssen ?

eben, das ist ein punkt, den ich schon x-mal hier angesprochen hatte, ausdiskutiert wurde er nie.
das hat auch nix damit zu tun, dass man kinderpornographie und computerspiele auf eine stufe stellen würde, wie ja immer wieder gerne behauptet wird.

es verdeutlicht nur, dass es -zumindest in den augen vieler- eben doch eine grenze in der medialen darstellung geben kann oder sogar muss.

anderes beispiel wäre der (damals) bekannte "
--
manager" (wer weiss was gemeint ist, verkneift sich bitte eine nennung im klartext).
warum verbieten?
er basiert doch, zumindest irgendwo, auch nur auf wahren gegebenheiten...
 
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Bonkic am 09.09.2008 10:35 schrieb:
nikiburstr8x am 09.09.2008 10:12 schrieb:
Die Darstellung solcher Gewalt zieht seine Faszination aus dem erschreckenden Bildern, die sie präsentieren und nicht aus der Gewaltverherrlichung, denn viele Spiele, nicht alle, versuchen jene schrecklichen Bilder zu transportieren und den Gamer in vielen Fällen zum Nachdenken zu bewegen. Ist das moralisch vertretbar was ich tue? Heiligt der Zweck die Mittel? Ist Krieg schön? Ist Gewalt schön?

Um diesem durchaus hohen Anspruch zu genügen müssen das aber viel tiefsinnigere Games sein. Die Gewalt muss entsprechend reflektiert werden können.
Mag ja sein, dass es entsprechende Spiele gibt, mir fällt keines ein.

Die üblichen Spiele mit exzessiver Gewalt beinhalten keine vielschichtigen Charaktere, man sieht nicht die Konsequenz seiner Handlung (abgesehen von einer kurzen Sterbesequenz, dann gehts weiter durch das Level) In der Regel tötet man bis auf ein paar Ausnahmen Namenlose Massen.

Mag ja sein, dass dich das zum Nachdenken anregt, darauf konzipiert ist es bestimmt nicht und dementsprechend wenige werden auch drüber nachdenken.
 
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Bonkic am 09.09.2008 11:10 schrieb:
hä?
jetzt versteh ich dich nicht.
du schriebst du selbst davon, dass spiele -angeblich- zum nachdenken über krieg etc. anregen.
Um jetzt mal ein Schlusspunkt unter diese Quote-Wüste zu setzen: Du denkst das Gewalt-Spiele nur der Unterhaltung dienen und demzufolge keinen Anspruch auf exzessive Gewaltdarstellungen haben, oder wie?
 
AW: AW

Boesor am 09.09.2008 11:28 schrieb:
In der Regel tötet man bis auf ein paar Ausnahmen Namenlose Massen.

Mag ja sein, dass dich das zum Nachdenken anregt, darauf konzipiert ist es bestimmt nicht und dementsprechend wenige werden auch drüber nachdenken.

Es geht nicht darum, wen man da umlegt sondern wie.
Umschießen - fällt um - blutet - tot.
Warum muss da noch gezeigt werden, wie halbe Gesichter wegfliegen usw.
Manhunt 2 wurde eigentlich überall, in der Form verboten. Es geht einfach über die "moralische Schwelle" hinaus.

Ist das nicht ein Problem unserer heutigen Gesellschaft ? Man hinterfragt nicht kritisch - denkt über nichts mehr vernünftig nach ?
Hier sieht man ja nur "Man will mir was wegnehmen, das geht nicht". Warum und wieso stellt sich doch hier bei vielen nicht !
Das in gewisse Spiele übermäßige Brutalität hinein gehört, ist doch völliger Quatsch.
Früher hieß es mal Sex sells - heute ist es die Brutalität. Jeder will dann mal von dem "verbotenen" Kuchen naschen udn schon stimmen die Umsatzzahlen.

Spiele sollen unterhalten aber z.B. W2k Shooter spielen ja heufig reale Schlachten nach (Market Garden, D-Day usw.)
Hier kann man durchaus mal nachdenken, wie das damals so war.
 
AW: AW

Bonkic am 09.09.2008 11:28 schrieb:
eben, das ist ein punkt, den ich schon x-mal hier angesprochen hatte, ausdiskutiert wurde er nie.

es verdeutlicht nur, dass es -zumindest in den augen vieler- eben doch eine grenze in der medialen darstellung geben kann oder sogar muss.
Dann greife ich das mal auf. Ja, in den Augen vieler muss/soll es eine Grenze in der medialen Darstellung geben. Nein, ich teile diese Meinung nicht im geringsten Maße.

Wer vermag die Grenze festzulegen? Wer vermag zu beurteilen, was diesseits und was jenseits der Grenze ist? Ich würde die Grenze anders legen als du und ein emphatischer Kirchgänger oder Barbara-Salesch-Zuschauer würde sie wiederum vollkommen anders legen. Einen Konsens zum Wohle aller Beteiligten kann es nicht geben, denn wirklich beteiligt ist nur derjenige, der Gebrauch des Produktes macht - und dann auch nur zum Zeitpunkt des Gebrauchs. Niemand anders ist betroffen, also hat auch niemand anders in dem Entscheidungsprozess ein Teilnahmerecht.
Hier gibt es keine objektive Basis, um die Mündigkeit des Bürgers einzuschränken. Menschen mögen es übertrieben, abartig, verwerflich und unmoralisch finden, aber zum Glück leben wir noch in einer (pseudo-)freien Gesellschaft. Und solang keine stichhaltigen Beweise für die negativen Einflüsse von exzessiver Gewaltdarstellung auf andere Menschen vorliegt, ist der gesamte Vorgang nur ein weiteres Puzzlestück im Kontrolstaat. Selbst wenn solche unumstößlichen Beweise existieren würden, wäre es in meinen Augen noch immer kein Grund für ein Verbot oder ähnliches. Aber dort bewegen wir uns im Bereich unterschiedlicher Verständnisse von Freiheit und ich bin mir bewusst, dort ziemlich allein auf weiter Flur zu stehen.

Ich persönlich halte zum Beispiel die konstante Berieselung durch die Medien mit belanglosem Material für verwerflich und gefährlich, dennoch habe ich nicht das Recht, irgendjemandem den Konsum dessen einzuschränken. So muss es meiner Meinung nach sein und nicht anders.
 
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dirkie71 am 09.09.2008 11:20 schrieb:
DaStash am 09.09.2008 09:47 schrieb:
Ich persönlich finde Verharmlosung auch schlimmer, als die Darstellung der Realität, so wie sie nun einmal ist.
MfG

Ist Kinderpornografie nicht auch eine Realität, der wir uns LEIDER !!! stellen müssen ?
Sicherlich. Nur ist es allgemein akzeptiert, siehe Medienberichterstattung von Kriegen und Filme, einen bestimmten Realitätsgrad zuzulassne. Warum soll man mit zweierlei Maß messen? Die Darstellung bei Computerspielen soll beschnitten werden, weil man selber spielt und die im Fernsehen zu sehenden Bild gehen so durch, obwohl man auch aktiv sich diese anschaut? Wo ist bitte da die Logik?
Wenn generell Darstellung von Gewalt in Medien heruntergesetzt werden soll, so ist das eine ganz andere Diskussion. Hier wird jedoch wieder etwas herausgepickt und zu Unrecht, mit Hilfe von Falschaussagen, verunglimpft.

Sagen wir es mal so. Indizierung, ok, ab 18, ok. Aber Komplettverbot, also auch für Erwachsene?? Nein. Weil 1.) Bringt es nichts, da man die Spiele auch aus dem Ausland erwerben kann und zweitens wäre es eine Bevormundung gegenüber Erwachsener, was man zu tun und zu lassen hat, die dem Staat und Gesetzgeber, solange es nicht verfassungswiedrig und Grundgesetztreu ist, nicht zusteht.

Und bezüglich der Kinderpornografie steht glaube ich sogar etwas im Grundgesetz, was ja bei Spielen nicht der Fal ist, also kann man diese beiden Themen auch nicht miteinander gleichstellen.

mir geht es um folgendes:
Ich mag auch keine Zensur o.ä. aber warum werden Spiele immer brutaler ? Reicht es nicht, den Gegner blutend umkippen zu sehen ? Ne da lassen wir doch lieber noch ein paar Gedärme rausfallen...ist doch so schön realistisch !
Aber bei 99% der Spiele kann man eben keine Gedärme rausfallen sehen. Bzw. ich kenne auch gar keins, außer doom glaube ich, wo das geht. Und solche Spiele kann man doch indizieren, das sollte volkommen ausreichen. Immerhin sieht man teilweise weniger, als in Horrorfilmen aus der Videothek, die schon ab 16 freigegeben sind. Da bin ich dann sogar schon teilweise schockiert, was man alles so als 16 Jähriger zu sehen bkommen kann.

Vor langer Zeit habe ich auch mal Shooter gespielt aber seit diese so brutal geworden sind, distanziere ich mich doch ganz klar davon !
Welche shooter sind Dir denn persönlich zu brutal?

Man sollte wirklich Spiele, die so brutal sind, also über Maßen hinaus, wirklich verbieten !
Der Spielverband sollte sich wirklich mal fragen, warum muss das so sein ? Spiele sollten ja mal zum Kulturgut erhoben werden aber das wird wohl nichts !

...also über Maßen hinaus??! Was genau heißt das, was ist das Maß??

MfG
 
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nikiburstr8x am 09.09.2008 11:44 schrieb:
Bonkic am 09.09.2008 11:10 schrieb:
hä?
jetzt versteh ich dich nicht.
du schriebst du selbst davon, dass spiele -angeblich- zum nachdenken über krieg etc. anregen.
Um jetzt mal ein Schlusspunkt unter diese Quote-Wüste zu setzen: Du denkst das Gewalt-Spiele nur der Unterhaltung dienen und demzufolge keinen Anspruch auf exzessive Gewaltdarstellungen haben, oder wie?


das hab ich mit keinem wort geschrieben.
ich sage nur, dass ich deine behauptung ("spiele regen zum nachdenken an") für grundfalsch halte und dementsprechend auch kein argument für gewaltdarstellung sein kann.
 
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Boesor am 09.09.2008 11:28 schrieb:
Mag ja sein, dass dich das zum Nachdenken anregt, darauf konzipiert ist es bestimmt nicht und dementsprechend wenige werden auch drüber nachdenken.
Den Punkt bezogen auf das "Nachdenken" halte ich eigentlich für absolut abwegig. Ich spiele seit 1997 Ego-Shooter, doch kein einziges Konzept regte auch nur im Ansatz zum Nachdenken an, oder demonstrierte die Schattenseiten von Krieg und Gewalt. Gegenteiliges zu behaupten, ist imho so ein verträumter Punkt, der quasi als letzte Möglichkeit genannt wird, um sich das virtuelle (oftmals eben brutale) Treiben irgendwie schönzureden.

Jetzt mal ganz ehrlich: Wer hat bei Kingpin etwas empfunden? Ich habe die Gegner in Stücke geschlagen, in die Luft gesprengt und fand es als Teenie richtig toll. Ich dürfte mir das Spiel damals nicht kaufen, aber dank Freunden konnte ich es trotzdem spielen (bzw. dank deren Eltern, denen Jugendschutz egal war). Dann SoF. Wer bitte denkt bei diesem Spiel, dass es abschreckend oder erzieherisch wirken könnte? Das ist nicht mehr als ein Gewaltporno mit aufgesetzter Geschichte. "Hey, wetten dass ich der Spielfigur beide Beine abschießen kann, bevor der blutige Torso auf den Boden klatsch?". Im zweiten Teil lief es ähnlich ab. Man freute sich primär über die Möglichkeit, dass man Köpfe in mehreren Stufen zerschießen konnte, und Gegner im MG-Feuer zappelten, bis endlich die Bauchdecke platze, oder eine Extremität durch die Gegend flog. Wer dachte bei Quake 2 an die armen Strogg? Es ging darum, möglichst schnell mit möglichst lustigen Waffen möglichst viel Fleischsalat zu produzieren. Oder Shellshock'Nam. Der Werbefeldzug definierte das Spiel als "harten und geschichtlich akkuraten Shooter. In lustiger Runde haben wir aber Nutten und Zivilisten möglichst brutal vernichtet. Warum? Weil das Spiel die Möglichkeit gab, weil es "lustiger" war als die eigentliche (belanglose) Handlung. Oder Manhunt (was selbst mir dann eine Nummer zu krank war). "Geil, der erstickt ja richtig in der Plastiktüte...".
Die ganzen WW2-Shooter leisten ebenfalls keine Aufklärungsarbeit, sondern vermitteln ein atmosphärisch dichtes und relativ unterhaltsames Bild des WW2. Zumindest bei mir kam da nicht einmal der Ansatz von Nachdenklichkeit auf. "Wow, mit einem MP40-Magazin 7 Krauts erschossen...".

Abschließend natürlich die lustigen Postal2-Momente auf LAN-Feiern. "Ey, guck mal! Ich habe die Puss* angezündet, und p*sse die nun trocken!", "Muhaha, man kann den Cops mit der Schaufel die Rübe abschlagen", "Wirf den Kuhkopf mal in die Gruppe von Mönchen rein!".

Meine Meinung: Jeder der die gängigen Gore-Shooter mit "noblen" Aspekten wie Aufklärung, Abschreckung oder Erziehung in Verbindung bringt, der lügt sich vorzüglich etwas vor. Es sind eben oftmals inhaltlich lächerliche Gewaltpornos ohne Anspruch oder Handlungen, die dieses Treiben halbwegs rechtfertigen könnten. Rückblickend waren meine Jugenderfahrungen wohl nun auch ausschlaggebend dafür, dass mich Spiele wie GoW2, Far Cry 2 und Co nicht mehr interessieren - ich die gar im Detail für gestört halte. Das ist für mich keine Unterhaltung mehr, sondern eher eine akut makabere Freizeitbeschäftigung. BiA3 reiht sich aufgrund der neuen "Features" leider auch brav ein.

Also, bringt mir mal bitte ein nachvollziehbares Beispiel, wo ein (überaus brutaler) Shooter zum Nachdenken angeregt hat? Postal 2 zeigt sicherlich gesellschaftliche Probleme auf, doch nach dem ersten Zock und der Sichtung aller satirischen Spitzen, metzelt man sich dennoch durch die Gegend, weil das Spiel einfach nichts anderes mehr zu bieten hat. Max Payne könnte man noch andichten, dass Rache nicht gut ist, und man so keinen Seelenfrieden erhalten kann - dumm nur, dass Payne am Ende sinngemäß sagt, dass es eine gute Sache war, und er dem Himmel nun ein Stück näher ist.
Wo liegt in brutalen Titeln also eine Funktion? Eine sinnige Funktion?

Regards, eX!
 
AW: AW

Jupp, das ist doch mal ehrlich gesagt. Unterschreibe ich so. Aber auch wenn man sich mal eingesteht, dass das oft Gewaltpornos sind, muss man die angesichts der restlichen Medienlandschaft jetzt wirklich nicht auf dem Populismus-Scheiterhaufen verbrennen.

Aber die CSU disqualifiziert sich noch aus viel wichtigeren Gründen, aber darum gehts hier jetzt ja nicht. Hauptsache 50 minus X.
 
AW: AW

Bonkic am 09.09.2008 11:28 schrieb:
es verdeutlicht nur, dass es -zumindest in den augen vieler- eben doch eine grenze in der medialen darstellung geben kann oder sogar muss.
Und da hast du ja auch wirklich Recht!

Aber wo liegt diese Grenze?
Ich habe das Gefühl, dass Computerspiele im besonderen Maße zu Unrecht behandelt werden, wenn ich mir im Vergleich dazu Horrorfilme aus der Videothek angucke, die teilweise sehr brutal und menschenverachtend sind und tzd. schon ab einer Freigabe von 16 Jahren zu haben sind. Oder die Bilder die man täglich im Fernsehen sieht, wo verstümmelte oder verbrannte Leichen präsentiert werden, wo dann noch schön rangezoomt wird, damit man alles deutlich sehen kann.

So wie ich Dich verstanden habe, geht es Dir darum, was allgemein an Gewaltdarstellung in den Medien zumutbar ist. Diese Diskussion finde ich auch richtig und sollte eben nicht nur auf der Ebene Computerspiele geführt werden, darum geht es mit.

MfG
 
AW: AW

DaStash am 09.09.2008 11:53 schrieb:
...also über Maßen hinaus??! Was genau heißt das, was ist das Maß??

MfG

Gerade ein aktuelles Beispiel:
http://www.pcgames.de/aid,659257/Bildergalerie/Frisch_aus_Seattle_Exklusive_Screenshots_zum_Zombie-Shooter_Left_4_Dead/

Wer geilt sich an so etwas nur auf ?
Ich finde das pervers und einfach nur krank !
 
AW: AW

eX2tremiousU am 09.09.2008 11:56 schrieb:
Jetzt mal ganz ehrlich: ...
Da hast du recht. Das sind alles die schlechtesten Beispiele und auch in der Überzahl gegenüber meinetwegen Fallout 3, welches brutal ist, jedoch aber ne coole Story erzählt, die mitunter zum Nachdenken anregt, oder bin ich jetzt total mit meiner Meinung alleine? Ich zocke F3 in jedem Fall wegen der Story und nicht wegen Splatter!
 
AW: AW

dirkie71 am 09.09.2008 12:12 schrieb:
Wer geilt sich an so etwas nur auf ?
Ich finde das pervers und einfach nur krank !

Es geht hier nicht ums aufgeilen, mir geht keiner ab wenn ich sowas sehe. Ich grusel mich nur einfach gerne und das in einer fiktiven Horrorathmosphäre.
Alle Leute die Beispielweise gerne Zombiefilme gucken und es mögen durch dunkle, gruselige Gassen zu laufen, bis einem der Schauer über den Rücken läuft, werden solche Spiele gerne spielen.

Nicht zu vergessen. es handelt sich dabei um Zombies. Wenn das die Grenze der Gewaltdarstellung darstellt, kannst du in Videotheken 2/3 der Horro-/ und Thrillerrabteilung dicht machen. ;-)
Willst du das?
Ich nicht! Ich bin bekennder Horrorfan und stehe trotzdem mit beiden Beinen im Leben.

MfG
 
AW: AW

DaStash am 09.09.2008 12:07 schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass Computerspiele im besonderen Maße zu Unrecht behandelt werden, wenn ich mir im Vergleich dazu Horrorfilme aus der Videothek angucke, die teilweise sehr brutal und menschenverachtend sind
Wie geht es eig. Anthony Hopkins seit seiner Rolle als Hannibal Lecter?
Frisst der privat auch Menschen, immerhin hat er das im Film auch gespielt und dürfte davon ja bleibende Schäden davongetragen haben..... und dann auch noch mit dem Oscar geadelt.... tzzz

Sind Schauspieler mit so einer Charakterwahl auch etwas das in unserer Gesellschaft nicht geduldet werden darf?

Wieviele Menschen haben eig. schon mal in Filmen Nazis gespielt?

Sicher ist passives Filmschauen was anderes, aber nur weil Spieler allerhand am Bildschirm aktiv mitgestalten, das nicht unbedingt jedermanns Sache ist, könnte man sie ja wenigstens gleich behandeln wie Schauspeiler, die auch allerhand spielen, das nicht unbedingt in real erlaubt wäre.
 
AW: AW

nikiburstr8x am 09.09.2008 12:15 schrieb:
eX2tremiousU am 09.09.2008 11:56 schrieb:
Jetzt mal ganz ehrlich: ...
Da hast du recht. Das sind alles die schlechtesten Beispiele und auch in der Überzahl gegenüber meinetwegen Fallout 3, welches brutal ist, jedoch aber ne coole Story erzählt, die mitunter zum Nachdenken anregt, oder bin ich jetzt total mit meiner Meinung alleine? Ich zocke F3 in jedem Fall wegen der Story und nicht wegen Splatter!

Ich will dir das nicht absprechen, aber was genau regt dich z.B. an F3 zum Nachdenken an, bzw worüber denkst du dann nach?
 
AW: AW

crackajack am 09.09.2008 12:20 schrieb:
Sicher ist passives Filmschauen was anderes, aber nur weil Spieler allerhand am Bildschirm aktiv mitgestalten, das nicht unbedingt jedermanns Sache ist, könnte man sie ja wenigstens gleich behandeln wie Schauspeiler, die auch allerhand spielen, das nicht unbedingt in real erlaubt wäre.

Meiner Meinung nach gibt es kein passives Film schauen. Jeder entscheidet selber und aktiv, ob er sich einen Film anschaut oder nicht. Ob er dabei nun eine Szene sieht oder sie selber spielt, macht da mMn keinen Unterschied mehr.

MfG
 
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