DaStash am 12.09.2007 12:06 schrieb:
Sehr sehr interessante Ausführung, finde ich in vielen Punkten nachvollziehbar. Darf ich fragen woher du dieses Wissen hast?( soll jetzt keine Unterstellung oder Ähnliches sei, nur reines Interesse
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)
Hier zu wäre noch eine kleine inhaltliche Veränderung angebracht
"Money makes the world go round"
Korrektur: "Money makes the World go down"
In diesem Sinne...
Welches "Wissen" genau meinst Du? Die einzelnen Punkte (speziell zum Thema Währungen, Inflation, Golddeckung,..) können ansich überall offiziell nachgelesen werden. Die Zusammenhänge ebenfalls, bzw. kann man sich vieles erklären, wenn man einfach 1+1 zusammenzählt.
Da muß man nix groß lernen. Man braucht halt ein bissl Grundwissen über die Entstehung und Funktionsweise von "Geld". Der Rest ist Interesse und "aufmerksam durch die Welt laufen".
Ich studiere, allerdings eher nebenbei, BWL, arbeite (noch) in der Wirtschaftstreuhandskanzlei meines Vaters und war 5 Jahre in der Politik (Schwerpunkt Finanzen), wodurch man auch entsprechende Kontakte knüpft.
Mein Vater ist seit 20 Jahren als Abgeordneter in der Politik, und dadurch wächst man natürlich auch einfach mit einem verstärkten Interesse in diesem Bereich auf.
Weiters beschäftige ich mich seit 1,5 Jahren (seit mir die Bank mal richtig reingeschissen hat) mit "Geld" ansich, Finanzmärkten und Börsenhandel.
Bis auf den letzten Satz, hat eigentlich keine dieser Tätigkeiten unmittelbaren Einfluß auf dieses "Wissen". Es hat in Summe einfach das Interesse geschürt, mal hinter die Kulissen zu blicken bzw. hat es manchen Schritt erleichert.
Ansich ist das alles ein offenes Geheimnis. Unter Wirtschaftsexperten wird eigentlich nur darüber gestritten, ob diese Art des Finanzsystem sinnvoll ist oder nicht. Warum man kaum was darüber hört? Weil sich mit dem Wissen unglaublich viel Geld verdienen läßt.
Zum Thema Irak. Jeder hat irgendwo verstehen können, warum man Afghanistan angreift. Aber kaum ein Mensch hat das mit den Massenvernichtungswaffen im Irak tatsächlich geglaubt. Die Erklärungen die dann in den Zeitungen standen, waren für alle auch sehr logisch und nachvollziehbar: "Eh klar. Das Öl".
Ja stimmt schon, aber das "Sichern der Ölreserven für US-Interessen" war halt leider nicht weit genug gedacht von der Presse.
Es ging darum, den Ölmarkt ansich besser kontrollieren zu können. Die Pipelines waren ein netter Nebeneffekt.
@Bonkic
Ich weiß. Ändert aber wenig am Zustand.
Jetzt kann man natürlich auch wieder über die Zuverlässigkeit von Präsidenten und deren Vertrauenspersonen streiten.
Das wäre aber wohl zu wenig greifbar, um darauf basierend zu diskutieren.
Aber entsprechende Klagen über die ev. Verfassungswidrigkeiten in diesem Bereich laufen ja immer wieder.
(U.a. daraus ist ja zB auch der Liberty Dollar entstanden)