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News - Modern Warfare 2: Keine Dedicated Server, keine Mods, aber Steam ist Pflicht

AW:

jetzt bin ich nach dieser News aber wirklich mal platt

das bedeutet eigentlich nichts anderes als das AUS für dieses Spiel im Multiplayer. Zumindest was Ligen und Clanwars betrifft. Traurig

:-|
 
AW:

Ich mag das zwar auch nicht, was Activision da macht aber das war bei GTA 4 genau gleich und ich hatte trotzdem eine Menge Spass
 
AW:

Ich zitier mich einfach mal selber ausm anderen Fred:

Wenn ich hier von Leuten hör, dass die sich das Spiel echt kaufen wollen, bekomm ich wirklich das kotzen.
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ein Spiel zu kaufen, dass

1. überteuert ist,
2. keine Dedicated Server bietet,
3. in der CE-Edition beschnitten ist,
4. auf Steam angewiesen ist (kleinstes Manko, damit könnt ich leben),


aber ich finds einfach nur zum kotzen und an dieser Stelle ein dickes
"fuck you" an Activision/Infinity Wards :finger2:...das ist die größte
Abzocke, die mir jemals untergekommen ist und ich finde es ehrlich
gesagt direkt beleidigend, dass der mündige Kunde (ich) für dermaßen
dumm verkauft wird. Das einzige, was mich nochmehr ärgert ist, dass
viele anscheinend genau so dämlich sind, das mitzumachen. Traurige
Welt...

Zitat Ende
 
AW:

Ihr armen ProGAMER...... wenn man sowas zu euch überhaupt sagen darf. :-$

Jeder Zweite der hier rumnörgelt holt es sich sowieso und wird vom Spiel begeistert sein.
Diese ganze STEAM-Antipathie ist wieder einmal typisch für das kleinkarierte und über jeden Furz nörgelnde "deutsche" Volk. :finger:

10.11. und ich hab endlich wieder mal ein Spiel, was wie MW1 vor allem durch den genialen SP überzeugt.
 
AW:

Also wenn jetzt viele ihren Kauf (bzw. Vorbestellung) zurückziehen, dann werden die Verkaufszahlen der PC Version drastisch sinken. Dadurch kann es natürlich sein, daß das nächste Cod dann überhaupt nicht mehr für den PC kommen wird und nur noch für die Konsolen. Darüber sollte man vllt auch ma nachdenken. Also ich warte jetzt erstmal ab was noch passieren wird....
 
AW:

da ist der beweis dass das Spielen business geworden ist wie bei der Musik : haubtsachen ein Top Titel rausbringen schnell geld verdienen, auf die community scheissen und den nechsten teil auf dem markt schmeissen schade eigendlich hätte mich auf MW2 sehr gefreut
 
AW:

Ich stehe Steam grundsätzlich freundlich gegenüber, das liegt an den Vorteilen.
Allerdings würde ich kaum ein neues Spiel über Steam kaufen, die sind da teilweise noch teurer als im Handel.
Besonders wenn Steam Vorraussetzung ist für ein teures Spiel wie MW2 kann man sich das überlegen, das wirkliche Risiko ist halt eine Abschaltung von Steam und Probleme beim Offline Spielen.
Für jemand der praktisch immer Internet hat ist dann die Abschaltung von Steam noch so ein Faktor, ist eine Frage des Glaubens, ich nehme nicht an das Valve Pleite macht, wenn sie nicht irgend eine große Dummheit machen, immerhin haben sie einen sehr guten Ruf.
Und selbst wenn Valve pleite geht, muss das nicht das Ende für Steam sein, Steam ist derzeit die größte Download Plattform, dieser Vorsprung wird nicht leicht eingeholt und daher nehme ich an das Steam dann sicher weiter betrieben wird und der neue Besitzer wird sicherlich seinen Ruf wahren wollen und deshalb nicht die ganzen Spiele abschalten wollen.
Allerdings fragt man sich doch, wenn sich mal ein Spiele Publischer mit Steam verkracht, können denn dann Spiele die gekauft wurden gesperrt werden? In den AGB hört sich das tatsächlich so an.
Deswegen benutze ich Steam hauptsächlich für Schnäppchen die es nur über Steam gibt oder für Spiele die nur über Steam gehen, aber nicht zu teuer sind.
Kann einen aber auch mal reinlegen, kaufe mir die 1701 A.D. Goldedition, denke mir, Anno 1701, na klar, Haken ist nur, es gibt über Steam nur die englische Version. Lästig.
Automatische Updates sind toll, aber es sind praktisch auch Zwangsupdates, da man sonst nicht spielen darf. Hatte aber noch keine Probleme damit.
Das mit den Downloaden und bei Steam anmelden ist nur so lange toll, solange es auch alles gut geht, wenn da schon mal Patchrelease, der größer war von einem beliebten Spiel miterlebt hat, der weiss das nicht alles toll ist.
Ich würde auch schon jetzt wetten abschliessen das es bei der MW2 freischaltung auf den Steamservern es so einige Probleme geben wird.
Steam ist eine Sache bei der man geteilter Meinung sein kann, man muss das Risiko und die Vorteile für sich selbst abwägen.
 
AW:

Allerdings würde mich mal interessieren, was der Grund für deine Steam "Problematik" ist.
Mich regt rückblickend meine damalige Naivität im Umgang mit der Plattform auf. Ich habe mich von HL2 ködern lassen und Geld in diverse Valve-Spiele gesteckt. Klar, keine schlechte Wahl. Die Spiele haben Spaß gemacht. Aber jetzt wo es HL2 und L4D auch auf der XB360 gibt (ohne Plattformzwang), komme ich mir recht dumm vor. Aber wie so oft im Leben gilt auch hier: Wer warten kann, wird früher oder später belohnt. Ich konnte und wollte nicht warten. Das „bereue“ ich jetzt.

Regards, eX!
Ok, danke für die Antwort. Kann ich irgendwie nachvollziehen.
Wie geschrieben, ich habe jetzt auch schon länger nicht mehr meinen Steam-Account bemüht o. das Programm gestartet. Liegt einfach daran dass ich die Spiele auch auf der Konsole habe und dort in letzter Zeit öfters zocke als auf dem Rechner.
Bereut habe meinen Kauf von HL2 für den PC nicht.
War glaube ich auch nur HL2 was ich gekauft habe & HL1 mal vom Wühltisch.
Dumm komme ich mir deshalb nicht vor. Ein paar Mods (Garrys Mod, etc...)habe ich noch per Steam geladen.
Das hat mich aber alles nichts weiter gekostet.
Ja und ich muss zugeben das ich mich damals auch dem Hype von HL2 hingegeben habe.
Aber Einbußen hatte ich dadurch keine.
Naja, die Sache reflektiert halt jeder etwas anders.


MW2 werde ich erst mal für die Box ausleihen und bei gefallen irgendwann mal zu einem (für mich) moderaten Preis kaufen, z.B. gebraucht.

Klar, für Ligen, Clans u. die Community etc. ist die Vorgehensweise mit den Dedi-Servern, der Steam-Bindung u. den Mods alles andere als toll.
Mal sehen was da noch so passiert.
 
AW:

Wie muss ich mir dass vorstellen mit dem Matchmaking ? d.h. ich kann jetzt nicht mehr sagen" so leute wo spielen wir heute abend" weil der eine evtl schon Rang XY hat aber der andere erst angefangen hat ? Heisst das man wird automatishc in versch. Spiele gesteckt.
Ist dann die einzige möglichkeit miteinander zu spielen eigene Spiele aufzumachen ? Is ja wohl nicht wahr....
Dass mit Steam ist auchn Knüller...ne danke..
Und von wegen fehlende Coop Kampagne...evtl sind die Spezialmissionen als Coop doch besser...naja.. ich werd die Tests abwarten,...

Schade....OperatioN Flashpoint 2 is nix geworden...jetzt dieses Debakel...warum müssen die Entwickler kurz bevor sie es geschaft haben ein gutes Spiel abzuliefern, noch mit irgendwelchen Scheisse-fürze kommen ?
 
AW:

da ist der beweis dass das Spielen business geworden ist wie bei der Musik : haubtsachen ein Top Titel rausbringen schnell geld verdienen, auf die community scheissen und den nechsten teil auf dem markt schmeissen schade eigendlich hätte mich auf MW2 sehr gefreut
Hm... das ist doch eigentlich nichts wirklich Neues - oder doch?
Man sollte da aber unterscheiden zwischen Spieleentwickler und Spielepublisher. Letzterem gehts in der Regel nur ums Geld, die Entwickler werden in den meisten Fällen schon mit ihrerm Herz am Spiel hängen. Und das Sagen hat nunmal der Geldgeber: Willkommen in der "freien" Marktwirtschaft.
Das ist in der Musik (Plattenfirma) und beim Film (Hollywood) nicht anders. Deshalb kommt in allen Bereichen fast nur noch mittelmäßiges Zeug auf den Markt, das solange glattgebügelt wurde bis es der breiten Masse gefällt.
Wirklich sehr kreative und aussergewöhnliche Spiele wie zb. Beyond Good and Evil oder Psychonauts kauft dann ja auch kaum jemand. Sorry aber Modern Warfare ist für mich schon ganz klar Mainstream, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Ein Top-Produkt das jetzt gnadenlos vermarktet wird.
 
AW:

Für alle, die kanpp 60EUR (bei Amazon) zu teuer finden. Dem kann ich nur die Vorbestellung bei einem günstigen Händler empfehlen.

Edith: Allzu häufige Werbung entfernt
 
AW:

Ich sags mal so, ich bin hundertprozentig niemand, der einfach so, einfach irgendwas kauft, und "konsumbereit" ist.
Aber es ist einfach ein Fakt, dass es Leute gibt, die die expliziten VORTEILE von Steam sehen, und kein PROBLEM mit angeblichen Nachteilen haben. Vertrauen und Naivität hin oder her.

- Steam ist de-facto kein Root-kit, kann bei Bedarf laufen muss nicht durch laufen.
- Steam hat einen Offline Modus
- Preise von Titeln auf Steam kommen vom HERSTELLER, nicht von Steam
- Automatische Patches kann man ausschalten
- Steam ist kein klassisches DRM, du merkst nicht dass du Steam benutzt, Steam ruft keine Inkompatiblitäten hervor.
- Steam "DRM" ist lange nicht so einfach zu umgehen wie irgendein SecuRom, zumindest nicht im MP, da Steamworks direkt im Spiel steckt und den kompletten Multiplayerpart absichert.
Zu dem Thema "Automatische Patches kann man abschalten": das ist für mich leider trotzdem eine der grössten Nachteile bei Steam, ich kann nämlich nicht mehr zu einer alten (gepatchten) Version zurück wenn ich mit dem neuesten Patch Probleme habe. Ich kann mich noch an eine Mod für Far Cry erinnern die nur mit der 1.3x Version lief, aber nicht mit der Finalen Version (1.4). Mit Steam hätte ich da Pech gehabt.
Ausserdem ist es ein Fakt, dass ich, wenn Steam mal ausfällt (aus welchen Gründen auch immer), meine Steamgebundenen Spiele nur noch als Bierdeckel verwenden kann. Far Cry kann ich solange und sooft installieren wie es mit einem aktuellen PC/ Betriebssystem noch kompatibel ist.
Der einzige Unterschied zu anderen DRM-Versionen liegt für mich darin, dass ich keine Beschränkung in der Anzahl der Installationen habe. Das wars aber auch schon. (Beziehe mich jetzt nicht auf Mutiplayer)
 
AW:

Das ist in der Musik (Plattenfirma) und beim Film (Hollywood) nicht anders. Deshalb kommt in allen Bereichen fast nur noch mittelmäßiges Zeug auf den Markt, das solange glattgebügelt wurde bis es der breiten Masse gefällt.
Nur kurz off topic.
Aber das was du da sagst stimmt so einfach nicht.
Gerade im bereich Musik und Filmen gibts eine riesen große Auswahl, vom Independent film bis zum Hollywood Blockbuster und vom DSDS Gewinner bis zu echten Geheimtipps.
 
AW:

@ferrari2k:

Egal wie viel Mühe du dir gibst - du wirst diese Steam-Verfechter niemals von deinem Standpunkt überzeugen können! Ich habe das schon längst aufgegeben. Manche Leute schlucken halt einfach alles, was man ihnen vor die Nase setzt. So sind Menschen nunmal. Diese Diskussionen sind einfach sinnlos.
Es würde schon helfen wenn sich keine Seite in dieser Diskussion im Besitz der einzigen Wahrheit wähnen würde.
Es hilft ebenfalls kein Stück, der anderen Seite ständig Unwissenheit, Angepasstheit usw. zu unterstellen.

Jeder hat die für ihn zutreffenden Argumente Steam zu nutzen oder es eben zu lassen.
Da kann ich dir nur zustimmen! :top:
 
AW:

Ihr armen ProGAMER...... wenn man sowas zu euch überhaupt sagen darf. :-$

Jeder Zweite der hier rumnörgelt holt es sich sowieso und wird vom Spiel begeistert sein.
Diese ganze STEAM-Antipathie ist wieder einmal typisch für das kleinkarierte und über jeden Furz nörgelnde "deutsche" Volk. :finger:

10.11. und ich hab endlich wieder mal ein Spiel, was wie MW1 vor allem durch den genialen SP überzeugt.
und wieviele Stunden waren das zum Vollpreis damals gleich nochmal?

armer Casual .. wenn man das überhaupt zu dir sagen darf
 
AW:

Für mich ist der Grund ein ganz einfacher: Ich möchte kein externes Programm starten, um meine Spiele zu spielen, und habe keine Lust, mir außer den Ladezeiten des eigentlichen Spiels noch steam's wahnsinnig lange Initiierungsphase anzutun. Es hat sicher auch seine Vorteile, trotzdem fühle ich mich besser, wenn ich mein erworbenes Spiel komplett auf einer DVD besitze und ohne Hilfsprogramme ausführen kann.
 
AW:

Ich habe gedacht, dass Call of Duty die einzige Serie ist, die noch nicht zerstört wurde. Bis jetzt.

Zuerst zur Steam-Pflicht:
Wieso setzen die Entwickler auf eine völlig unausgereifte Online-Spiele-Plattform ?
Offline-Modus funktioniert nur wenn er Lust hat,
Mods & gekaufte Spiele laufen nicht (z.B. läuft mein FarCry von DVD ohne Steam perfekt, mit Steam muss ich jedes Mal wieder den Key neu eingeben und das Spiel startet trotzdem nicht). Der Steam-Support liest nicht, was man ihnen schreibt, gibt nur Standard-Lösungsvorschläge, auch wenn man extra darauf hingewiesen hat, dass man diese bereits ausprobiert hat. jetzt stehe ich alleine mit meinem Problem da und kann nichts machen.

Zweitens: Keine Dedizierten Server & Mods?
Die Entwickler sollen sich nicht wundern, wenn nach ein paar Wochen/Monaten keiner mehr Lust hat zu spielen. Die Freiheit einen Server so einrichten zu können, wie man ihn haben will, ist für mich ein Teil, auf den ich nie verzichten könnte.

FAZIT: Steam, Keine Ded. Server, keine Modding Tools --> KEIN KAUF!!!
 
AW:

Für mich ist der Grund ein ganz einfacher: Ich möchte kein externes Programm starten, um meine Spiele zu spielen, und habe keine Lust, mir außer den Ladezeiten des eigentlichen Spiels noch steam's wahnsinnig lange Initiierungsphase anzutun. Es hat sicher auch seine Vorteile, trotzdem fühle ich mich besser, wenn ich mein erworbenes Spiel komplett auf einer DVD besitze und ohne Hilfsprogramme ausführen kann.
Da stimme ich dir absolut zu!
 
AW:

Für mich ist der Grund ein ganz einfacher: Ich möchte kein externes Programm starten, um meine Spiele zu spielen, und habe keine Lust, mir außer den Ladezeiten des eigentlichen Spiels noch steam's wahnsinnig lange Initiierungsphase anzutun. Es hat sicher auch seine Vorteile, trotzdem fühle ich mich besser, wenn ich mein erworbenes Spiel komplett auf einer DVD besitze und ohne Hilfsprogramme ausführen kann.
Und genau das bekommst du heute kaum noch. Entweder beendest du dein PC-Hobby und wechselt zu den Konsolen oder begnügst dich mit den wenigen aber dennoch vorhandenen Alternativen und guckst dich in der Indiebranche um. Oder aber du benutzt einfach Steam und lässt es mit Windows starten (10 MB RAM wirst du frei haben, oder?). Dann musst du dich um gar nix kümmern und kannst deine ganzen Spiele immer zocken. Was bei der ganzen Diskussion zwischen beiden verfeindeten Streitgruppen leider immer ein wenig untergeht ist das Verständnis für die andere Seite. Man sollte wirklich aufhören zu pauschalisieren und mit den immergleichen Argumentationsphrasen um sich zu schmeißen.

Vielen glaube ich auf's Wort, dass sie mit Steam lange und öfters Probleme hatten, dass es ihnen zu umständlich ist, dass sie nicht an ein externes Programm gebunden sein wollen oder dass die Aktivierungsphase bzw. ein Download ewig gedauert hat. Die andere Seite sollte jeddoch auch einsehen, dass Millionen von Steamnutzern eben kaum oder gar nicht mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Ich kann jetzt wirklich nur für mich sprechen: Seitdem ich Steam 2003 bei mir installiert habe gehört es standardmäßig auf mein Windowssystem und läuft auf die ganze Zeit im Hintergrund. Es belastet mich dabei psychisch auch nicht, von daher kann ich damit gut leben. Leute die behaupten Steam hätte so gut wie keine Vorteile kann ich dagegen nicht ernst nehmen, da dafür in meinen Augen jegliche Argumentationsgrundlage fehlt. Selbstverständlich hat Steam Nachteile, aber man sollte auch die Vorteile nicht einfach außer Acht lassen.

In den bisherigen sechs Jahren mit Steam hatte ich in der Anfangsphase natürlich wie viele Aktivierungsprobleme, seitdem aber nie mehr. Ich kann vielleicht an den Händen abzählen wie oft der Steamservice bei mir nicht erreichbar war und ich deshalb für kurze Zeit kein Spiel starten konnte. Ich bin mit den Downloadgeschwindigkeiten insgesamt sehr zufrieden, allerdings habe ich auch das Glück eine sehr potente Internetleitung benutzen zu können. Das einzige Problem sind wirklich die Downloadphasen zum Release, da sah es in der Vergangenheit wirklich düster aus, was aber hoffentlich zukünftig durch die Auswahl der Download-Region etwas erträglicher wird.

Ich stand dem Steamkonzept am Anfang auch sehr skeptisch gegenüber, habe dem System aber eine gerechte und faire Chance gegeben und es über einen langen Zeitraum getestet. Für mich persönlich ist es daher die momentan perfekteste und komfortabelste Form von jeglichen DRM, Kopierschutz- und Downloaddiensten. Steam ist dennoch beileibe nicht perfekt und das moniere ich auch gerne oft. Nichtsdestotrotz liegt die Wahrheit über Steam genau in der Mitte beider Lager hier im PCG-Forum, wobei man ganz eindeutig feststellen muss, dass die Steamantipathie hier in Deutschland im Vergleich zum Ausland (subjektiver Eindruck) schon sehr ausgeprägt ist. Für mich überwiegen trotz aller ärgerlichen Punkte die Vorteile und ich habe mich schon lange damit abgefunden, an ein zentrales System gebunden zu werden.

Der Punkt ist doch einfach folgender: Die fortschreitende Dominanz der Konsolen im Spielesektor hat den PC mit seiner Raubkopierlage in die Rolle hineingedrückt. Genauso wie das PSN oder Xbox Live musste einfach ein zentrales System als Gegenstück auf dem PC etabliert werden. Für mich gibt es ganz erhebliche Parallelen zwischen der Stärkung des PC-Sektors in der letzten Zeit und der gesteigerten Steamakzeptanz. Dass es dabei noch deutlich Luft nach oben gibt ist doch verständlich; bis heute gibt es zahlreiche Beispiele in der PC-Gamer Kunden zweiter Wahl sind. Aber einige Publisher haben die Zeichen der Zeit erkannt und unterstützen scheinbar wieder vermehrt den PC. Das gilt nicht für alle, aber ein gewisser Trend ist doch ersichtlich.

Für die Publisher gelten doch ganz einfache Regeln: Wie aufwändig ist es für mich mein Spiel in einer Spieleplattform zu integrieren? Mit welchen Kosten ist dies verbunden? Ist dieses System sicher und schützt aktiv gegen (First-Day) Raubkopien. Wie komfortabel ist das System für die Kunden und wie schwer ist es Kundensupport über diese Plattform infolge von Updates zu geben? Besteht die Möglichkeit des Anbietens von DLC? Erhöhen sich durch das Anbieten auf der Plattform die Umsatzzahlen und verringern sich dadurch die (potenziellen) "Verluste" durch das Verhindern des Gebrauchtmarkes? Ist es somit sinnvoller ein eigenes System (EA DM) auf den Markt zu bringen oder ein erfolgreich etabliertes mit einer großen Spielerzahl zu nutzen? Für mittlerweile alle großen Publisher ist Steam derzeit eine sehr willkommende Plattform um den PC-Markt bedienen zu können.

PC-Gaming muss meiner Meinung nach in der Summe einfacher, komfortabler, sicherer, überschaubarer und somit zentraler werden um langfristig eine Zukunft im "Konkurrenzkampf" mit den Konsolen zu haben. Wären die alternativen Dienste nicht allesamt so erschreckend und furchtbar schwach (GFWL ftw!) hätte Steam heutzutage auch nicht diese Dominanz. Steam ist für mich also genauso Fluch wie auch Segen und dennoch die scheinbare Rettung des PC-Gamingsektors. Wer zurück in die früheren Zeiten mit zig unterschiedlichen Kopierschutzmechanismen will, die einem das komplette System zerschießen, und unzähligen DRM- und Aktivierungsdiensten hat die Zeichen der Zeit einfach nicht erkannt. Wir werden heutzutage und in naher Zukunft keine PC-Spiele ohne Kundengängelung mehr bekommen, das haben wir PC-Gamer uns dank der Vergangenheit allerdings auch selbst zuzuschreiben. Ich wäre ja mittlerweile schon froh, wenn ich als PC-Gamer genauso ernst genommen werden würde wie die Xbox 360 & PS3-Spieler und nicht mit Sonderregelungen und kastrierten Versionen verärgert werden würde. Capcom ist da z.B. ein ganz lobenswertes Gegenbeispiel als Publisher, auch wenn die PC-Versionen deutlich später releast werden.

In letzter Zeit kaufe ich auch vermehrt Spiele über Steam, sofern der Preis stimmt und gebe damit in der PC-Branche mehr Geld aus als vorher. Da mir die meisten Spiele aber über Steam immer noch zu teuer sind und ich mir lieber etwas Materielles ins Regal stelle kaufe ich zudem noch oft in England günstig meine Spiele. Für viele ist diese Steamsympathie einfach überhaupt nicht nachvollziehbar. Aber ich bin schon so lange PC-Gamer durch und durch! Daher spielen diese ideologischen Grundsätze von manchen hier für mich einfach keine Rolle, solange mir das Spielen am PC noch Spaß macht. Ich verstehe durchaus die Kritik am Steamsystem, aber ganz ehrlich: Den Spaß am Spiel lass ich mir durch ein simples Accountsystem ganz sicher nicht nehmen. Am Ende zählt immer die Qualität des Spiels und nicht dessen Backgroundprogramme. Wer aufgrund von Steam auf Spiele verzichten will, dem rate ich ganz ehrlich den Wechsel auf die Konsole. Allerdings werden dort dieselben Nutzungsprotokolle wie bei Steam auch angefertigt. Gläserne Gamer sind wir schon lange.

Insofern hoffe ich noch auf eine faire und respektvolle Grundsatzdiskussion!

PS: Sämtliche Meinungen und Äußerungen in diesem Post sind ganz eindeutig subjektiv und beruhen ausschließlich auf meinen Gedankenspielereien. Ich bitte dies vor möglichen bösartigen Angriffen zu bedenken. Danke.

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