AW: News - Michael Pachter:
Dann sollte sich dieser Herr letztendlich mal fragen, wer die Computerspiele denn kauft? Die Aktionäre oder die Spieler?
Ich hasse solche gierigen Menschen, denen es wirklich nur ums Geld geht, denen ist es auch scheißegal ob ein Spiel gut oder schlecht ist, hauptsache die Aktionäre lächeln glücklich.
Das ist übrigens auch der Unterschied zwischen "Geld verdienen" und "gierig sein".
Geld verdienen heißt für mich, man möchte wirklich ein gutes Spiel abliefern, eine zufriedene Community haben und trotzdem damit viel Geld einfahren.
Gierig sein heißt für mich, dass das eigentliche Produkt und die Spieler mir scheißegal sind, hauptsache die Bilanz wird immer besser und die Aktionäre küssen mir den Popo.
Und Pachter ist wohl einer der vor allem alles aus Sicht 2 sieht.
Das ist übrigens auch ein Problem in der Spielebranche heutzutage. Da haben gewisse Menschen gesehen, dass sich damit viel Geld verdienen lässt. So sind in den letzten Jahren so viele Menschen in diese Branche gestürmt, die mit Spielen eigentlich nichts zu tun haben. Da gehts nur darum die Spieler bis zum letzten Tropfen zu melken.
Genauso auch in Sachen Kopierschutz und Co. Oder glaubt ihr, jemand der selbst leidenschaftlich spielt, der würde sowas wie den Ubilauncher in seine Spiele einbauen? Der würde seine Spieler so wie Dreck behandeln, wie man es manchmal sieht? Das eigentliche Produkt rückt in vielen Bereichen doch immer mehr in den Hintergrund, hauptsache man hat irgendwas, wo man einen Item-Shop, einen ekelhaften Kopierschutz oder sonstwas einbauen kann.
Aber das Problem gibts ja in allen Bereichen: Sieht man ja auch im Fussball. Da haben Leute das sagen, bei denen man sich selbst fragt, ob die jemals selbst Fussball gespielt haben und vor lauter Geldgier auf den Sport und die Tradition scheißen und wenn sie genug Geld kriegen, die WM auch nach Timbuktu vergeben.