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News - Max Payne 3: Max Payne 3: Viele neue Screenshots aufgetaucht

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Und ich stelle mir auch die Frage: Würde ein Schmerzmittel-Süchtiger so aussehen? Ich fand die Figur des Max Payne und seinen Körperbau immer sehr realistisch. Etwas schmal, aber drahtig. Nun wird er zum typischen Steroid- und Anabolika aufgeputschten "Rambo-Verschnitt". Selbst Bruce Willis blieb in Die hard körperlich durch trainiert, ohne in Arnie Manier rumzulaufen... Was momentan alle mit ihren Glatzen haben, das verstehe eh wer will. Sam Fisher, Max Payne. Haben sich das alle bei Britney Spears abgeschaut? Glatzen als "Überraschungs-Effekt"? Mit der Verlegung der Handlung könnte man leben, wobei mich die Location grundsätzlich weniger interessiert, da ich weder in NW noch in Sao Paulo je war und das Setting ohnehin nur Mittel zum Zweck ist. Aber dann bitte ein schmutziges Sao Paulo, nichts buntes. Und eben hier hab ich wenig Vertrauen in die Rockstars. Da wird an einem Action Game gearbeitet, welches "härter" wird, als seine Vorgänger. Aber es steht zu befürchten, dass es eben völlig von allem abfällt, was Max Payne eins und zwei ausgemacht hat. Wie einige schon sagten: Schlecht muss das Spiel deswegen nicht werden. Aber ein Max Payne 3 wird es wohl auch nicht sein. Möglicherweise landen wir bei einem Just Cause Klon ^^
 
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Atropa am 10.06.2009 19:49 schrieb:
FlorianStangl am 10.06.2009 14:25 schrieb:
Beim ersten Sehen der Screens hätte ich auf Splinter Cell Conviction gewettet...

Im ersten Moment dachte ich an Sam Fischer in einem Bruce Willis bzw. Stirb langsam Kostüm.

Stimmt :ugly: , nur das Bruce Willis seine besten Tage längst gesehn hat, aber Computer Technik macht alles möglich :-D
 
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eX2tremiousU am 10.06.2009 14:41 schrieb:
Und Titel wie Uncharted sind kaum schlechte Grundlagen, auf die man aufbauen kann.

Regards, eX!

wundert mich, daß vergleiche zu uncharted und splinter cell kommen ;-)

denn bullet time im sonnigen südamerika läßt doch erstmal an el matador denken,
na mal sehen, vielleicht findet max auch noch ein paar ehemalige nazis in brasilien zum bekämpfen :-D
 
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Irgendwo fehlt da der Max, bei dieser Pein. :-) ... Wenn eine Marke derart verändert wird, dass von ihrem ursprünglichen Stil nichts mehr übrig bleibt, stimmt etwas nicht. Warum muss denn auch ausgerechnet bei einer Verbesserung der Max "verbessert" werden, anstatt des Gameplays?
 
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geile Sache, genau so hatte ich mir denn neuen MAX PAYNE vorgestellt! coole sache ROCKSTAR, setzt ruhig um was ihr vorhabt. der 3 MAX PAYNE rockt jetz schon mal meine hütte^^
 
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Das ist ne Geschichte die sich entwickelt. In Teil 1 war er noch jung und unverbraucht (naja ^^) aber im Laufe der Geschichte hat sich auch seine Persönlichkeit geändert. Und da Mona im "eigentlichen" Ende von MP3 gestorben ist, kann ich mir vorstellen, dass der gute Max sich ein wenig gehen lässt. Passt gut =)
 
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unpassendes setting


Wo ist das düstere, verschneite, regnerische, windige New York?

Sieht sehr standartisiert aus
 
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TCPip2k am 10.06.2009 23:46 schrieb:
unpassendes setting


Wo ist das düstere, verschneite, regnerische, windige New York?

Sieht sehr standartisiert aus

Wieso glaubt hier denn jeder, dass es die dunklen verregneten städte bei Nacht nicht im Spiel geben wird ? Typischerweise werden doch zunächst mal szenen aus EINEM Level gezeigt, wenn das allererste Preview erscheint. :confused:

Ansonsten müsste beispielsweise Call of Duty - Modern Warfare 2 ausschließlich in Schneelandschaften spielen, denn mehr gabs im E3 Trailer nicht zu sehen.
:rolleyes:
 
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Max Payne ohne den typischen Film Noir-Stil ist wie Sex ohne Orgasmus. :ugly:

Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie ein lateinamerikanisches Setting die Coolness und dichte Atmosphäre von "Noir York" erreichen oder gar toppen kann.
Gerade solch ein Setting - düster, melancholisch und stilsicher, ist viel zu selten bei Computerspielen anzutreffen, meines Erachtens.

Ein "bunteres" Setting hätte man wahrscheinlich nicht finden können, wenn man einen harten Stilbruch einführen wollte - das ist Rockstar wirklich gelungen. :-|
Ich verbinde mit Lateinamerika eher Lebensfreude, aber vielleicht sehnt sich ja der "gute" Max danach, also eine willkommene Abwechslung zu seiner bisherigen, depressiven Welt?

Wobei ja schon 15 Jahre seit den Geschehnissen in den Vorgängern vergangen sein sollen ...

Mal schauen wie's wird. :-o
 
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wow! das sieht so aus, als hätte Bruce Willis die hauptrolle in "Mann unter Feuer" doch bekommen ;-)
 
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Monstermic am 11.06.2009 00:42 schrieb:
TCPip2k am 10.06.2009 23:46 schrieb:
unpassendes setting


Wo ist das düstere, verschneite, regnerische, windige New York?

Sieht sehr standartisiert aus

Wieso glaubt hier denn jeder, dass es die dunklen verregneten städte bei Nacht nicht im Spiel geben wird ? Typischerweise werden doch zunächst mal szenen aus EINEM Level gezeigt, wenn das allererste Preview erscheint. :confused:

Ansonsten müsste beispielsweise Call of Duty - Modern Warfare 2 ausschließlich in Schneelandschaften spielen, denn mehr gabs im E3 Trailer nicht zu sehen.
:rolleyes:
Es wurde doch im Vorfeld bereits berichtet, dass MP3 in irgend nem Kleinstadt-Setting spielen soll. ... Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Entwickler nur für ein LEVEL ein ganzes Stadtsetting basteln, jedenfalls nicht bei MP, - oder?! Und wie sollte so etwas auch aussehen? Am Anfang noch in NY, mit Haaren auf dem Kopf und Jacke, und später in Lateinamerika(?), ohne Jacke, ohne Haare? :-D
 
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Ich finde die Reaktionen aus der weltweiten Forenlandschaft "leicht" übertrieben.
Ändert man den Stil und macht man etwas komplett Neues, dann regen sich die Spieler auf.
Ändert man kaum etwas, und nutzt alte Ideen zum hundersten Male, dann ist es auch nicht okay.

In einigen Foren wird gar schon von Boykott und dem Untergang der Marke gesprochen. Obwohl die aktuelle Kenntnislage betreffend Inszenierung und Gameplay bei etwa 0 liegt. Erinnert mich irgendwie an das Theater rund um die Beleuchtung bei Diablo 3, oder das Episoden-Prinzip bei Half-Life 2. Alle meckern, alle wünschen den Spielen Pest und Cholera an den Hals aber am Ende sind dann wahrscheinlich gerade die Leute die ersten, die das Spiel aus dem Regal angeln.

Regards, eX!
 
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wo isn bei dem setting das problem? ich sehe da eine menge potenzial muss ich sagen. außerdem waren die stärken von max payne immer:
gute düstere story, scharf gezeichnete charaktere und ne menge action.
es muss nicht zwangsläufig dunkel und verregnet sein um eine düstere story auf die beine zu stellen. vielmehr ist der kontrast zwischen hellem setting und dunkler story ziemlich gut gewählt, da das genauso verstörend sein kann wie z.B. ständig durch lagerhäuser zu rennen und rumzuballern während man dauerhaft painkiller reinschmeißt und seinen ehemals guten kumpel jagt...

also ich bin gespannt
 
AW:

Dieser Max Payne sieht nicht so aus, wie der Max Payne, den ich mir erwarten würde. Hier ist ein Bierbäuchiger, alter Kerl, mit einem Bart, einer Glatze und Drogenproblemen zu sehen. Tally Savallas hatte seine Zeit ebenso wie Yul Brynner. Beide alterten, wobei sie ihr Charisma nicht verloren, sie waren Widererkennbar. Ihre Glatzen passten einfach, und selbst in höherem Alter, erkannte man sie noch. Das Max Payne virtuell altert, ist ja in Ordnung, und passt zu der Geschichte, es schafft einen Bezug zur Realität. Was die Character Artists aus dem alten Max Payne gemacht haben, passt meiner Meinung nach hinten und vorne nicht. Ihn würde ich nicht als Max Payne wiedererkennen, wenn nicht unter dem Bild Max Payne stünde. Ohne es zu Wissen, könnte er auch einem Spiel zu Terminator Salvation entstammen, der einem Schauspieler ähnelt.

http://terminatorsalvation.warnerbr...erminatorSalvation_Wallpaper_11_1600x1200.jpg

Die folgende Kritik bezieht sich auf den Artikel im Game Informer, der von einem Fan abgeschrieben wurde. *click* Die Geschichte spielt in Sao Paolo. Als Setting ist es, wie ich finde, mit Sicherheit nicht besser oder schlechter, als das Neo Noir New York, aus den Teilen 1 und 2. Die Geschichte, wie Max dahin gelangt ist, klingt jedoch sehr konstruiert.

Max hits rock bottom in Sao Paulo, a city he moved to in order to escape the demons of his life in New York. Through some somewhat disreputable connections, he's taken work in the "private security" sector of one of the city's wealthiest families. What on the job, he is drawn into the dark underworld of Sao Paulo and becomes involved in a series of events that could cost him the last thing he has left: his life.
Er flieht nach Sao Paolo und bekommt einen Job als Private Security Officer bei einer der reichsten Familien. Dann gerät er an die Unterwelt und muß um sein nacktes überleben kämpfen. Als Geschichte und Rahmenhandlung ist das doch eher schwach.

"Some people say, "Max is a noir game and it has to be black and white and in New York," Berrera says. "but noir is a style not necessarily a place and a color scheme. Noir is not necessarily saxophones and big dark shadows. It's looking at a world in a bleak way. That's what we're doing. It's more contemporary."
Neo Noir wird zu Modern Noir, weichgespült, von Rockstar.

Watching Max run through a favela shantytown with enemies popping up from every makeshift doorway or lopsided rooftop, it's clear that the levels provide the intrigue and necessary for the series' trademark blazing gunplay.
Sicher wurde in Max Payne geschossen, allerdings hatte die Geschichte immer mehr Gewicht, als dumpfe Ballerei. Da kamen nicht hunderte Gegner aus allen Ecken hervor, um zu versuchen, Max aufzuhalten. Es gab, gemessen an der größe der Level, immer ein ausgewogenes Verhältnis. In Max Payne 3 scheint es wirklich nur darum zu gehen, zu ballern, bis die Kugeln verbraucht sind.

"The favelas are like little mazes," Barrera says. "It's not lie it's a one-on-one replica, but we went down there and mapped out different areas. [We] looked at the structures and how they are built and said, "Oh, this would be fun." Ultimately, we're building this stuff so its fun in a Max Payne shooter, so it's got to have certain elements to make it fun to play.

"We took all the elements of the traditional Max and expended it out so the game becomes gun ballet, or 'gun-fu', or whatever you want to call it," Barrera interjects. "We have cover in the game but you don't have to use it."

"The player has full control at all times, and is able to use the slowed down tempo of Bullet Time to pull off a maneuver that would be too difficult at full speed. One example Rockstar revealed occurs in the favela. After vaulting over a wall, Max slides down a tin roof, artfully picking off enemies in each side as he descends. While Rockstar says most of the game is still primarily focused on gunplay, Barrera did hint at more "surprises" in store for players in the form of special set pieces.

"How do we get Max back on the throne?' For us, it's a combination of things. We're going to have Bullet Time, so it's going to be slow. Now you're going to have to see all the nice little nuances that these machines can do.", "The team is using the company's RAGE engine, coupled with some NaturalEmotion Euphoria animation technology that was successfully utilized in GTA IV."

"The way that you would experience this world isn't just 'Take cover, shoot, and move to the next piece of cover,'" Nelson says. "We want to make the experience very detailed. It's similar to GTA IV."

"While it's by no stretch an open world game, Max does have the ability to climb up and down shorter walls, which allows you to take alternate routes of attack as in Rockstar Vancouver's The Warriors."
Stranglehold, hatte doch alles das, was hier beschrieben wurde. Zerstörbare Objekte, ein Bullet Time, das herunterrutschen von Treppengeländern, das klettern auf Mauern, die Möglichkeit in Deckung zu gehen, Human Shields zu nehmen, spezielle Set Teile, freischaltbare Avatare und einiges mehr. Und genau daran, lässt mich die Präsentation auch denken, wenn ich diese Zeilen lese. *click*

"You can actually revive yourself from a kill shot by getting off one accurate bullet just as the screen fades to black around you. If your last shot hits your murderer, you'll receive an adrenaline boost to survive."
Und mit dieser Funktion wird das Spiel absolut uninteressant. Es wird geballert, und mit etwas Glück, kann Max den Gegner mit der letzten Kugel treffen, und wird geheilt. Wo bitte, bleibt denn da die Spannung, wenn es mit etwas Geschick möglich ist, den Pixel-Tod auf höchst unlogische Weise zu umgehen? Da fehlt eigentlich nur noch, das es Quicksave gibt, um jederzeit speichern zu können.

"It's a no-holds-barred shooter that retains a laser-like focus on gunplay. So far, the game seems to have this crucial element nearly perfected."
Es ist ein Shooter, richtig, aber Max Payne ist eben nicht nur ein Shooter. Das hat Max Payne für mich, wie oben schon erwähnt, nicht ausgemacht. Wenn es nur darauf reduziert wird, und eben hundert Effekte, um Bullet Time realistischer zu gestalten, hätten sie es auch GTA-Terminator-Strangelhold-Doom nennen können. Der Anreiz, etwas zu bekommen, das aus Teilen aus GTA IV, Strangelhold und anderen Spielen oder FIlmen besteht, spricht mich überhaupt nicht an. Und auch die Aussicht darauf ein Max Payne zu bekommen, das ein paar funktionierenden Bestandteile aus den alten Teilen enthält, gepaart mit ständigem Herumballern, einer Rockstar Version von Noir, gefällt mir nicht. Mir fehlt da einfach jeder Anreiz soetwas zu spielen.

Ich habe auch das Gefühl, das Max Payne ebenfalls dem zum Opfer fällt, was auch anderen Titeln in jüngster Vergangenheit mehr oder weniger zum Verhängnis wurde. Er wird Zugeschnitten auf die junge Zielgruppe, die Max Payne 1 und 2 warscheinlich nie gespielt hat und kennt, oder Gelegenheitsspieler, die eben mal Zwischendurch Lust auf ein wenig Action bekommen. Max Payne Fans will, und soll, der Titel deshalb warscheinlich auch garnicht ansprechen. Was immer dabei letzten Endes herauskommt, ich hoffe es wird nicht wieder zu einem Hype, wie es bei GTA IV passiert ist, der nicht im mindesten das halten konnte, was er versprochen hat.
 
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Goddess am 11.06.2009 12:00 schrieb:
Ihn würde ich nicht als Max Payne wiedererkennen, wenn nicht unter dem Bild Max Payne stünde.
Das kommt mir bekannt vor. Schließlich "argumentierte" man auch so (mich eingeschlossen), als die ersten Bilder von Max Payne 2 aufgetaucht sind. "Spießer mit Krawatte!", "alter Mann!", "null Ähnlichkeit mit Sam Lake", "dämlicher Gesichtsausdruck".
Die Geschichte, wie Max dahin gelangt ist, klingt jedoch sehr konstruiert.
Die Geschichten aus Payne 1 & 2 waren auch nicht gerade schriftstellerische Meisterleistungen. Teil 2 wirkte schon arg konstruiert, weil man irgendwie die alten Figuren aufwärmen und zum Teil sterben lassen musste. Das war faktisch eine erzwungene Fortsetzung, ohne neue Impulse oder wirklich überzeugende Handlungsfäden. Scheinbar sah das auch der Markt so, weshalb Payne 2 bezogen auf die Verkaufszahlen drastisch hinter dem ersten Teil lag. Wenn man so will ein finanzieller Flop.
Er flieht nach Sao Paolo und bekommt einen Job als Private Security Officer bei einer der reichsten Familien. Dann gerät er an die Unterwelt und muß um sein nacktes überleben kämpfen. Als Geschichte und Rahmenhandlung ist das doch eher schwach.
Erwartest du ernsthaft, dass in einer Preview viele Monate vor dem Launch die ganze Geschichte dargeboten und erklärt wird? Wie war das noch bei Max Payne 1? "Ein rachesüchtiger Cop kämpft im Alleingang gegen die Unterwelt und deckt eine Verschwörung auf". Als Geschichte und Rahmenhandlung ist das doch eher schwach.
Neo Noir wird zu Modern Noir, weichgespült, von Rockstar.
Wie willst du das jetzt anhand einer Preview beurteilen? Vielleicht funktioniert es ja. Vielleicht vermisst man Noir York gar nicht, vielleicht gibt es der Marke neue Impulse. Oder es funktioniert tatsächlich nicht. Kann jetzt noch keiner sagen.
In Max Payne 3 scheint es wirklich nur darum zu gehen, zu ballern, bis die Kugeln verbraucht sind.
Waren die anderen Teile da anders? Im Aesir-Building oder im Ragna-Rock gab es auch hinreichend Gegner. Intelligent war das Gameplay bei Max Payne nie. Es war linear, idiotensicher und auch für Gelegenheitsspieler zugänglich. Eben banale aber hervorragend spielbare Action-Kost, gut präsentiert von einer Geschichte, die es so im virtuellen Action-Genre nicht gab.
Stranglehold, hatte doch alles das, was hier beschrieben wurde.
Ich erkenne daran jetzt keinen großen Nachteil. Verglichen mit Stranglehold war die Action in den alten Payne-Teilen eben statisch, kaum cineastisch und oftmals steril. Eigentlich nur logisch, dass neue technische Möglichkeiten auch mehr Interaktion mit der Umgebung zulassen. Bröckelnde Mauern und platzende Wasserleitungen finde ich jetzt nicht unbedingt nachteilig.
Mir fehlt da einfach jeder Anreiz soetwas zu spielen.
Ich weiß wie gesagt nicht, wie du schon solche Resümees ziehen kannst. Es gibt keine Videos, keine echten Screenshots, keinen Developer-Walktrhough.

Zugeschnitten auf die junge Zielgruppe, die Max Payne 1 und 2 warscheinlich nie gespielt hat und kennt, oder Gelegenheitsspieler, die eben mal Zwischendurch Lust auf ein wenig Action bekommen.
Gut möglich. Entwickler geben dem Markt was er will. Der Markt wollte kein Payne 2 in der Form. Und was jetzt die Fans in den Foren meinen zu wissen, dürfte Rockstar wohl kalkuliert haben. Außerdem ist hier negative Werbung auch positive Werbung. Man muss sich nur an Manhunt erinnern. Kritiker haben da mehr für das Spiel in Sache PR getan, als die Fans, die sich nicht outen wollten, aus Angst als "Amokläufer" gebrandmarkt zu werden.
Was immer dabei letzten Endes herauskommt, ich hoffe es wird nicht wieder zu einem Hype, wie es bei GTA IV passiert ist, der nicht im mindesten das halten konnte, was er versprochen hat.
Lustigerweise hat da aber auch wieder das Hype-Volk (manipulierende Medien und manipulierbare Konsumenten) mehr in den Titel interpretiert, als Rockstar tatsächlich verlauten ließ. Die "Fans" haben jedes Video hochstilisiert. Nicht Rockstar. Kannst ja mal die Meldungen auf PCG raussuchen.

Und mal Butter bei die Fische: Freunde der Sonne, habt ihr alle ein anderes Max Payne als ich gespielt? Ja, für Spiele-Verhältnisse war die Geschichte gut, aber unter globaleren Gesichtspunkten gesehen und unter Berücksichtigung anderer Medien (Romane, Serien, Filme), war die Story ein gigantisches und oberflächliches Klischee. Einige Figuren waren gut, ja sogar sehr gut, ausgearbeitet, aber mehr Genialität bot das Konstrukt dann auch nicht. Es war halt ein Shooter, der sich angenehm von anderen abgehoben hat - durch die damals neue Bullet-Time und die nette Story, die das sinnfreie Töten von diversen Thugs in den Karten halbwegs begründet hat.

Nicht dass der Eindruck entsteht, ich wäre ein MP3-Fanboy. Ich möchte eher zu einer gewissen Besonnenheit raten. Anhand von kleinen Bildern und Informationsfetzen dem Spiel direkt die Existenzgrundlage zu rauben, bzw. es schon jetzt zu verteufeln, halte ich dann doch für maßlos übertrieben.

Wartet doch wenigstens ab, bis es das erste relevante Material gibt. Dann wären Vorverurteilungen zwar noch immer sinnfrei, aber immerhin hätte man dann eine bessere Grundlage für erste "Bewertungen".

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 11.06.2009 12:41 schrieb:
Und mal Butter bei die Fische: Freunde der Sonne, habt ihr alle ein anderes Max Payne als ich gespielt? Ja, für Spiele-Verhältnisse war die Geschichte gut, aber unter globaleren Gesichtspunkten gesehen und unter Berücksichtigung anderer Medien (Romane, Serien, Filme), war die Story ein gigantisches und oberflächliches Klischee.
Aber die Story ist nur ein Bestandteil des Spiels. Bei MP hat alles andere auch haargenau reingepasst - Atmosphäre, Stil, Sound, einfach alles. :-]

eX2tremiousU am 11.06.2009 12:41 schrieb:
Wartet doch wenigstens ab, bis es das erste relevante Material gibt. Dann wären Vorverurteilungen zwar noch immer sinnfrei, aber immerhin hätte man dann eine bessere Grundlage für erste "Bewertungen".
Türlich. :-D :-]
 
AW:

Das ist doch zum heulen, kurz gesagt. Was soll der Scheiß ? Warum wird momentan nach jedem dritten Teil einer sehr guten Gamereihe das Spielprinzip geändert und total verwurstet ? :-$
 
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nikiburstr8x am 11.06.2009 13:22 schrieb:
eX2tremiousU am 11.06.2009 12:41 schrieb:
Wartet doch wenigstens ab, bis es das erste relevante Material gibt. Dann wären Vorverurteilungen zwar noch immer sinnfrei, aber immerhin hätte man dann eine bessere Grundlage für erste "Bewertungen".
Türlich. :-D :-]
Ohne tatsächliche Anspielberichte der Leute sind Voreinschätzungen imho ohne essentiellen Wert. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Gothic 2 fand ich damals anhand der ersten Bilder und Videos auch verdammt doof. Als ich die Vollversion gespielt habe, hat es mich jedoch erwischt. Selbiges bei Star Trek XI. Material im Vorfeld "doof", Film meiner Ansicht nach sehr gelungen und unterhaltsam. Man erdreistet sich anhand von wenigen Bildern oder Infos Produkte zu bewerten bzw. zu verurteilen.

Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Meinung, aber wenn die Meinungen augenscheinlich nur auf irrationalen Ängsten und haltlosen subjektiven Annahmen fußen, bzw. nicht gestützt durch tatsächliche Erfahrungen werden, dann sind solche „Meinungen“ imho befreit von jeglicher Relevanz.

Regards, eX!
 
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