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News - Max Payne 3: Max Payne 3: Viele neue Screenshots aufgetaucht

AW:

Ich hab nichts gegen wechselnde Schauplätze. Es wird garantiert auch einige "New York bei Nacht und Regen" Level geben.

Die GTA 4 Engine ist auf jeden fall ne sehr gute Wahl. Bessere Animationen, Physik und mehr zerstörbare, interaktive Objekte hab ich noch in keinem Spiel gesehen. Das ist perfekt für ein Max Payne Spiel.

Wenn sie jetzt lineare Levels statt ner frei begehbaren Stadt einbauen(davon geh ich jetzt einfach mal aus) und somit performance einsparen, indem sie weder straßenverkehr noch besonders viele Passanten etc. darstellen müssen, sollte auch die Grafik nen ordentlichen Sprung machen.

Es darf sich auch ruhig sehr "konsolenmäßig" anfühlen. Max Payne war im Prinzip schon immer ein typisches Konsolenspiel, was die Steuerung etc angeht.
 
AW:

Oha, ich bin dann wohl der erste Spieler hier, dem das Material sehr gefällt. Ich habe die Teile 1 & 2 bis zum Kollaps gespielt. Besitze sogar die GBA-Version von Teil 1 und habe Payne 2 auf der XBox 1 angespielt. Der Stoff ist durch. Noir York, Mäntel, V und ulkige Metaphern habe ich gefressen. Einen dritten Teil, der ähnlich aufgebaut ist wie die Vorgänger, brauche ich persönlich daher nicht mehr. Mein Sättigungspegel ist in dieser Hinsicht ereicht. Wenn ich verschneite oder regnerische Tage sehen will, spiele ich halt die ersten beiden Teile. Bei einer Fortsetzung erwarte ich aber etwas anderes. Eben einen drastischen Stilbruch. Immerhin sind laut der Game Informer Preview 12 Jahre vergangen, und Payne arbeitet nun als Pillensüchtiger bei einer privaten Sicherheitsfirma in Brasilien. Passt imho in seine kaputte Biographie.

Immerhin sieht Payne nun erstmalig in der Geschichte der Serie wie eine echte Kante aus, wie eine harte Sau, der man es wirklich abkauft, dass Rache und Co relevante Lebensinhalte sind. Wenn ich heute mal Payne 1 anspiele, dann muss ich tatsächlich über die Milchbubi-Figur lachen. Und bei Teil 2 über den glatten und introvertierten Payne, der aus lauter Verzweiflung bei einer Sex-Hotline anruft, weil eine der Telefonsexdamen Mona heißt. :ugly:

Ich stehe dem Projekt offen gegenüber, obwohl ich ein Core-Fan bin (aber kein Fanboy!). Da die "alte" Handlung in Payne 2 sowieso beendet wurde, ist ein drastischer Sprung in die Zukunft nur ein logischer Schritt, um die Marke wieder in aller Munde zu bringen.

Und mal ehrlich: Es gibt schlechtere Stilvorbilder als John McClane. Der Typ ist immerhin DIE Kultfigur im Actiongenre. Wäre auch recht albern, wenn Payne in Sao Paulo mit Lederjacke rumlaufen würde...

Und Titel wie Uncharted sind kaum schlechte Grundlagen, auf die man aufbauen kann.

Regards, eX!
 
AW:

Wenn ich Uncharted oder SC: Conviction will, dann spiele ich eben das. Aber bei Max Payne erwarte ich etwas anderes. Sicher, ich habe nichts gegen Veränderungen. Aber dcreens haben bisher rein gar nichts mit dem Franchise zu tun, könnten auch "Manfred Müller räumt auf" heißen. Max war für mich immer der Otto-Normal Cop, der aus Rache durchdreht, nix mit Fitnessstudio und beinhartem Kerl. Und bei Tag geht es schon gar nicht. Winter, Nacht, Großstadt, Punkt. Eben eine depressive, verzweifelte Atmo.
 
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eX2tremiousU am 10.06.2009 14:41 schrieb:
Oha, ich bin dann wohl der erste Spieler hier, dem das Material sehr gefällt. Ich habe die Teile 1 & 2 bis zum Kollaps gespielt. Besitze sogar die GBA-Version von Teil 1 und habe Payne 2 auf der XBox 1 angespielt. Der Stoff ist durch. Noir York, Mäntel, V und ulkige Metaphern habe ich gefressen. Einen dritten Teil, der ähnlich aufgebaut ist wie die Vorgänger, brauche ich persönlich daher nicht mehr. Mein Sättigungspegel ist in dieser Hinsicht ereicht. Wenn ich verschneite oder regnerische Tage sehen will, spiele ich halt die ersten beiden Teile. Bei einer Fortsetzung erwarte ich aber etwas anderes. Eben einen drastischen Stilbruch. Immerhin sind laut der Game Informer Preview 12 Jahre vergangen, und Payne arbeitet nun als Pillensüchtiger bei einer privaten Sicherheitsfirma in Brasilien. Passt imho in seine kaputte Biographie.

Immerhin sieht Payne nun erstmalig in der Geschichte der Serie wie eine echte Kante aus, wie eine harte Sau, der man es wirklich abkauft, dass Rache und Co relevante Lebensinhalte sind. Wenn ich heute mal Payne 1 anspiele, dann muss ich tatsächlich über die Milchbubi-Figur lachen. Und bei Teil 2 über den glatten und introvertierten Payne, der aus lauter Verzweiflung bei einer Sex-Hotline anruft, weil eine der Telefonsexdamen Mona heißt. :ugly:

Ich stehe dem Projekt offen gegenüber, obwohl ich ein Core-Fan bin (aber kein Fanboy!). Da die "alte" Handlung in Payne 2 sowieso beendet wurde, ist ein drastischer Sprung in die Zukunft nur ein logischer Schritt, um die Marke wieder in aller Munde zu bringen.

Und mal ehrlich: Es gibt schlechtere Stilvorbilder als John McClane. Der Typ ist immerhin DIE Kultfigur im Actiongenre. Wäre auch recht albern, wenn Payne in Sao Paulo mit Lederjacke rumlaufen würde...

Und Titel wie Uncharted sind kaum schlechte Grundlagen, auf die man aufbauen kann.

Regards, eX!

:top: wunderbar geschrieben . Sehe es ähnlich .

grüße
 
AW:

LionsClaw am 10.06.2009 14:46 schrieb:
Und bei Tag geht es schon gar nicht. Winter, Nacht, Großstadt, Punkt. Eben eine depressive, verzweifelte Atmo.
Mal "Man on Fire" gesehen? Eigentlich das perfekte Beispiel dafür, dass depressive, alkoholsüchtige und total verzweifelte Figuren mit starkem Rachedrang überall funktionieren - sogar in warmen und farbenfrohen lateinamerikanischen Großstädten. Man muss halt nur einen Schreiberling im Team haben, der so eine Atmosphäre glaubwürdig erstellen kann. Und DAS kann man anhand der ersten Infos und Bilder bisher nicht ableiten oder interpretieren. Es heißt also abwarten.

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 10.06.2009 14:52 schrieb:
Mal "Man on Fire" gesehen? Eigentlich das perfekte Beispiel dafür, dass depressive, alkoholsüchtige und total verzweifelte Figuren mit starkem Rachedrang überall funktionieren
Den Film fand ich bestenfalls mittelmässig.
Aber stimmt schon, wenn man es richtig anstellt, dann kann das schon funzen. Wird aber wohl sogar schwieriger.
Es fehlt dann nämlich die Stadt als Darsteller. So muss alles die Figur erledigen, während Noir York imo praktisch ein Darsteller der Geschichten war.
 
AW:

eX2tremiousU am 10.06.2009 14:52 schrieb:
LionsClaw am 10.06.2009 14:46 schrieb:
Und bei Tag geht es schon gar nicht. Winter, Nacht, Großstadt, Punkt. Eben eine depressive, verzweifelte Atmo.
Mal "Man on Fire" gesehen? Eigentlich das perfekte Beispiel dafür, dass depressive, alkoholsüchtige und total verzweifelte Figuren mit starkem Rachedrang überall funktionieren - sogar in warmen und farbenfrohen lateinamerikanischen Großstädten.

Absolut richtig. Vor allem sind lateinamerikanische Großstädte ja nicht nur für warmes Klima bekannt, sondern eher für hohe Kriminalitätsraten (wobei sich das in den letzten Jahren gebessert hat). Ich denke mal NY ist ein Kinderspielplatz im Vergleich zu São Paulo, vor allem nachts. Es ist ja schließlich nicht gesagt dass das komplette Spiel im Tageslicht angesiedelt ist, im Gegenteil (Rockstar Engine -> Tag-Nacht-Wechsel). ;-)
 
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Der Film hieß "Man under Fire", und jo, ich kenne ihn und fand ihn nichtmal schlecht. Hoffentlich wird Max kein Babysitter für eine reiche Göre ;)

Aber mal im Ernst, bisher haben die Screens einfach nichts mit den Vorgängern gemeinsam, und irgendeine Parallele oder eine Sache, die sich durch alle Teile zieht, sollte so eine Serie schon haben. Nur die Bullettime und Painkiller können es nicht sein.

Von mir aus hätte Max auch einfach nochmal Drogenkartelle und Mafiafamilien in New York ausräuchern können, den ersten Teil fand und finde ich genial, sogar besser als den zweiten.
 
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Um es vorneweg zu sagen: ich habe grundsätzlich nichts gegen einen Schauplatzwechsel, einen "Neubeginn" der Story oder auch mal bei Tage die bösen Buben zu jagen. Aber dieser Max sieht mit Glatze, Bart und weissem Unterhemd einfach nicht mehr aus wie der Max Payne den ich kenne. Da hatte selbst Mark Wahlberg aus dem Film mehr mit Max gemeinsam :ugly:

3-Tage-Bart und ein (schwarzes) T-Shirt gingen ja noch in Ordnung, aber so schaut er meiner Meinung nach wirklich einfach nur scheisse aus - tut mir leid.
Aber ich war von Anfang an eher skeptisch als ich gehört hab, dass Rockstar den dritten Teil entwickelt. Ganz ehrlich: ich erwarte alles, aber kein Max Payne.
 
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bumi am 10.06.2009 15:10 schrieb:
3-Tage-Bart und ein (schwarzes) T-Shirt gingen ja noch in Ordnung
Also Punisher als Vorlage?

Ist eigentlich schwierig so ein Figur zu kreieren ohne das sie einer anderen ähnlich sieht.
 
AW:

crackajack am 10.06.2009 15:13 schrieb:
bumi am 10.06.2009 15:10 schrieb:
3-Tage-Bart und ein (schwarzes) T-Shirt gingen ja noch in Ordnung
Also Punisher als Vorlage?

Ist eigentlich schwierig so ein Figur zu kreieren ohne das sie einer anderen ähnlich sieht.
Zumindestens hätten sie eine Ähnlichkeit seines Aussehens zu Teil 2 herstellen können. Wie soll man sich denn noch mit ihm identifizieren, wenn jeder Teil ein anderes Aussehen mit sich bringt? :-S
 
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crackajack am 10.06.2009 15:13 schrieb:
bumi am 10.06.2009 15:10 schrieb:
3-Tage-Bart und ein (schwarzes) T-Shirt gingen ja noch in Ordnung
Also Punisher als Vorlage?

Ist eigentlich schwierig so ein Figur zu kreieren ohne das sie einer anderen ähnlich sieht.
Wobei Payne ja tatsächlich wie eine billige (eine ganz billige!) Kopie von Frank Castle aka Punisher wirkt - wenn im Detail auch nicht so brutal.

Beide Figuren waren Cops. Beide Figuren haben ihre Familien verloren. Beide Figuren wurden von der Rechstaatlichkeit enttäuscht. Beide Figuren nahmen die Gerechtigkeit in ihre eigenen Hände. Beide Figuren waren in der Lage, die Drahtzieher zu stellen. Beide Figuren waren später aber nicht in der Lage, mit dem Morden aufzuhören. Beide Figuren bilden sich ein, dass Rache der einzige und „lohnenswerte“ Ausweg ist. „I’ve nothing to lose.“

Man darf Payne nicht zur kreativen Gottheit stilisieren. Remedy hat sich damals stark bei diversen Einflüssen bedient - was auch nie geleugnet wurde. Bullet-Time (Matrix), John Woo, zeitgenössische Filme wie Sieben, Mythologie, Drogenkriminalität, Frank Castle. Die Figur "Payne" war quasi ein Sammelsurium an zeitgenössischen Einflüssen des Actiongenres. Oder: Ein Polygon-Klischee Marke Hollywood 08/15. Hat in virtuellen Spielen aber toll funktioniert, weil man in diesem Segment starke Figuren einfach kaum kennt, bzw. diese eine Seltenheit darstellen (Final Fantasy, Metal Gear Solid, Max Payne, Cate Archer und sonst?).

Payne lebte schon immer von der (klischeebehafteten) Geschichte und den Figuren. Das Gameplay selbst war fast schon casual (linear, idiotensicher, kein Anspruch), und im Detail auch recht monoton (springen, schießen, springen, schießen...Knopf drücken). Das bekommt imho auch ein Rockstar hin, wenn auch auf andere Art. Zumal demonstriert der drastische optische Wandel auch eine gewisse "Glaubwürdigkeit". Nur die wenigsten Menschen laufen stets gleich rum. Leben bedeutet Wandlung.

Imho wäre es doch komisch, wenn Payne jetzt wieder in New York spielen würde. Zumal alle wichtigen Figuren tot sind. Vinnie, Vlad, Woden, Horne, Mona (vielleicht, vielleicht auch nicht), Bravura schwer verletzt. Hätte man den "inneren Kreis" erneut beleben sollen? In Teil 2 sagte Payne sinngemäß schon, dass sich Monas Story rund um den inneren Kreis wie das Drehbuch einer billigen Akte X-Folge anhören würde.

Regards, eX!
 
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Jetzt weis ich warum es bei den Wallpapern nur der halbe Kopf zusehen war oO damit man bloss nicht seine Platte sehen konnte.
Also igendwie sagt mir das Setting imo nicht zu, muss da igendwie auch an McClane denken und sofort an Prison Break Staffel 3.
Also ich werde wohl NY in seiner verregneten/verschneiten Pracht vermissen ... sowie den Mantel und ganz bestimmt seine HAARE
 
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Vielleicht solltens dem Spiel noch nen anderen Namen geben - mit Max Payne hat das bisher gezeigte nämlich nix am Hut!
 
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Ich will nicht voreillig sein. Sollte sich jedoch mein jetziger Eindruck bestätigen - dann ist das kein Max Payne für mich.

Max Payne ist Film Noir, ist verregnet, düster, Gewalt in den düsteren Straßen des Großstadtdjungels. Eine simple Cop-Story, auf verdrehte Weise erzählt.

Was ich hier so sehe... ich sehe einen riesigen piefig dreinschauenden Muskelprotz im siffigem Hemd in der prallen Sonne auf den knallig-farbigen Straßen rumballern. Zu bunt, so hell, zu anders - warum versuchen Max Payne neu erfinden? So ausgelutscht war er doch gar nicht, weil die Story und die Atmosphäre immer stimmig war.

Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, vielleicht wird es auch ein tolles Spiel. Aber ich befürchte - kein Max Payne!
 
AW:

golani79 am 10.06.2009 15:33 schrieb:
Vielleicht solltens dem Spiel noch nen anderen Namen geben - mit Max Payne hat das bisher gezeigte nämlich nix am Hut!
GTA: Sao Paolo? *g*

Ich würde sogar annehmen das sie damit, also allein wegen dem Namen, mehr Erfolg haben könnten. Und bei GTA ist es ja eh üblich das man immer andere Figuren spielt. Das Gameplay ist dann ev. auch nicht unbedingt der übliche GTA-Stil, aber ich vermute mal das es auch nicht unbedingt genau dem alten Payne-Stil entspricht. Könnten sie durchaus machen. Ok, jetzt nicht mehr, aber sie haben die Lizenz und wollen sie halt unbedingt nutzen...

Wäre mir ev. sogar lieber das es nie ein Max 3 gegeben hätte.
 
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