cryer am 08.06.2009 12:49 schrieb:
Tja, nun fehlt nur, dass sich minderjährige Spieler einsichtig zeigen und auf den Erwerb und die Nutzung von Spielen, die nicht für ihr Alter frei gegeben sind, verzichten.
Ich bin weder ein Freund von Verboten, noch von Zensur, aber Mitschuld an der Situation haben alle, die über Freigabe-Sticker hinweg sehen und unbedingt etwas meinen haben zu müssen, was aus guten Gründen nicht für sie gedacht ist. Unterstützt wird dies dann von Erwachsenen, die sich keine Gedanken darüber machen wollen/können und dies dann als liberal verkaufen. Jugendschutz fängt zuhause an, wenn sich die Erziehungsberechtigten hier mal wieder drum kümmern würden, wäre die Diskussion um Spiele für ERWACHSENE überhaupt nicht nötig. Aber leider ist dem nicht so.
Ich sehe das genauso und verstehe nicht, warum wir
ERWACHSENEN durch ein solches Verbot dafür
bestraft werden sollen, wenn sich irgend welche kleinen Kinder nicht unter Kontrolle haben und z.B. Amok laufen.
Ich sehe das Problem auch eher darin, dass es den unter 18-jährigen viel zu leicht gemacht wird, an Ab-18-Spiele ranzukommen. Mal sind es die
Eltern, die solche Spiele für ihre Kinder kaufen, damit sie wohlmöglich mehr Zeit für sich selbst haben, oder es sind die
Verkäufer an den Kassen der Elektromärkte, die nicht auf die Alterskennzeichnung achten.
Aus diesem Grund bin ich dafür
jugentliche Testkäufer einzusetzen, wie es einige Politiker ja schon seit längerem für Alkohol fordern. Gleichzeitig bitte ich die Politiker sich mal um die Ursachen zu kümmern und nicht nur die Auswirkungen zu bekämpfen.