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News - Killerspiele: Bayerischer Innenminister fordert Herstellungsverbot gewalthaltiger Spiele

Es ist einfacher den Spielen die schuld zu geben anstelle der heutzutage meist mangelnden erziehung der Eltern.

Klar wenn man Hello Kitty Online die Schuld geben kann um mildernde Umstände zu erreichen so würd ich es auch machen.
 
Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist. Dieses Phrasewerk des Herrn Innenministers und seinen Genossen ist haltlos. Steht mal wieder eine Wahl in Bayern an? Ich kenne ein solches Spiel garnicht bei dem der Spieler belohnt wird wenn er einen NPC auf grausame Art zu Tode quält. Interessant was der Herr Innenminister da für Spiele kennt. Was für eine leidige Diskussion. Es sollte ein Gesetzt gegen dumme Menschen geben. Das passt der Spruch wieder mal: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.".
 
Hier wird so oft gefragt ob mal wieder eine Wahl in bayern ansteht, ich hoffe doch sehr, dass es sich dabei um eine rethorische frage handelt und der in Deutschland lebende Teil des Forums die Antwort kennt.
 
Wir sollten zu traditionellem zurück kehren, d.h. soviel wie zurückgeblieben sein/werden etc. und wieder Bier Mösl Blosn spielen. Oder vielleicht ein Schuhplattler gefällig? Bayern und seine "Denker" sind wie immer zu alt für diese jetztige Zeit in der wir leben. Vor lauter Tradition geht man nur noch ein in dieser Gesellschaft.

Grüße aus Franken (nicht Bayern)
 
Wie sollen sie die Herstellung von Killerspielen verbieten die meißten Spiele werden eh im Ausland hergestellt, und wenn die des schon machen hol ich es mir eh vom internet
 
German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:
Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist. Dieses Phrasewerk des Herrn Innenministers und seinen Genossen ist haltlos. Steht mal wieder eine Wahl in Bayern an? Ich kenne ein solches Spiel garnicht bei dem der Spieler belohnt wird wenn er einen NPC auf grausame Art zu Tode quält. Interessant was der Herr Innenminister da für Spiele kennt. Was für eine leidige Diskussion. Es sollte ein Gesetzt gegen dumme Menschen geben. Das passt der Spruch wieder mal: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.".
Laut Web.de - CSU-Politiker fordern rasches Killerspiel-Verbot geht es wohl um GTA 4
Pfeife - oder war es doch Pfeiffer :p schrieb:
Als Beispiel für abstoßende Gewaltspiele nannte er "Grand Theft Auto IV": Das von der USK ab 18 Jahren freigegebene Spiel wurde in den ersten Wochen weltweit sechs Millionen Mal verkauft. "Die lustvolle Gewaltanwendung wird zum Selbstzweck des Spiels." Mord und Totschlag würden mit Punkten belohnt.
und damit ist für die Herrn Minister wohl ein Killerspiel, ein Spiel in dem getötet wird - und fertig :rolleyes:
Pfeiffer schrieb:
Zuviel Medienkonsum macht dick, dumm und möglicherweise auch aggressiv.
Ist doch toll, damit hat man Killerspielen gleich noch 2 Sachen angehängt - Bildungsnotstand und Wohlstandsfettleibigkeit. Bin gepsannt, was man als nächstes den Spielen anhängt - vielleicht den Klimawandel :finger:

Gruß
 
German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:
Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....

Sehr richtig. Meistens sind ja mit Killerspielen Ego-Shooter gemeint, also spiele, in denen man selbst "killt". Komisch ist nur, dass es so gut wie nie gegen Strategiespiele geht, wo man "killen" lässt.
Ergo: Töten ist böse, töten lassen ist in Ordnung. :confused:
 
cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:13 schrieb:
German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:
Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....

Sehr richtig. Meistens sind ja mit Killerspielen Ego-Shooter gemeint, also spiele, in denen man selbst "killt". Komisch ist nur, dass es so gut wie nie gegen Strategiespiele geht, wo man "killen" lässt.
Ergo: Töten ist böse, töten lassen ist in Ordnung. :confused:

Es kommt wohl darauf an, welches Erlebnis der Spieler dabei hat.
Und dies dürfte bei einem Shooter sehr viel intensiver in Richtung "Töten" gehen als bei einem Strategiespiel.
 
Wegen Menschen wie ihm, die ohne Sachverstand ohne Kenntnis und ohne mit der Wimper zu zucken Behauptungen aufstellen und schuldige "finden" - und das nicht nur in diesem Bereich sondern in jedem in dem schnelle und einfache Antworten Stimmen versprechen - hat mich dazu gebracht seit 10 Jahren nicht mehr wählen zu gehen.
Mich an so einem Schauspiel und wenn auch nur indirekt zu beteiligen würde mich zutiefst anwidern.
 
Boesor am 02.09.2008 12:16 schrieb:
cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:13 schrieb:
German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:
Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....

Sehr richtig. Meistens sind ja mit Killerspielen Ego-Shooter gemeint, also spiele, in denen man selbst "killt". Komisch ist nur, dass es so gut wie nie gegen Strategiespiele geht, wo man "killen" lässt.
Ergo: Töten ist böse, töten lassen ist in Ordnung. :confused:

Es kommt wohl darauf an, welches Erlebnis der Spieler dabei hat.
Und dies dürfte bei einem Shooter sehr viel intensiver in Richtung "Töten" gehen als bei einem Strategiespiel.

Stimmt schon, trotzdem geht es in beiden Fällen um's Töten bzw. um Gewalt und allein deshalb dürfte man dan icht mit zweierlei Maß messen.
 
Meiner Meinung nach ist das einfach wieder ein populistischer Vorstoss eines Politikers der gerade mal wieder nix interessantes vorzuweisen hat oder von was anderem ablenken will.

Die Schuldzuweisungen zu PC-Spielen im Allgemeinen ist ja nix neues. Wenn Menschen Amok laufen die solche Spiele spielen bleibt die Frage offen ob diese Leute das vielleich nicht auch so getan hätten bzw. ob nicht andere Sachen ausschlaggebend waren als die "Killer-Spiele". Meist stimmt bei den Kids die dann ausrasten auch massiv im Umfeld der Kinder was nicht was sie dafür anfällig macht. Die Porbleme sind damit dann auch nicht behoben dann findet sich einfach ein neuer Sündenbock...als nächstes wird Metal verboten. Und Erwachsenen diese Spiele auch vorzuenthalten kommt einer Bevormundung gleich...außerdem als würden wir nicht anderweitig an die Spiele kommen ;)

Wie gesagt die Aussagen der Politiker zeigen einfach dass sie sich oft nicht ausreichend mit den Spielen selbst auseinandersetzen und merken würden dass meist ein eher sportlicher Anreiz hinter den Spielen steht der Beste zu sein und nicht die anderen zu töten.
Das ist einfach eine andere Generation und alles was man nicht versteht will man weg haben.

Ich für meinen Teil spiele Shooter, aber studiere auch hab Freunde mach 3 mal die Woche Sport und bin auch sonst eher weniger aggressiv...darf ich jetzt diese Spiele nicht mehr spielen weil andere damit nicht umgehen können?
 
cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:35 schrieb:
Stimmt schon, trotzdem geht es in beiden Fällen um's Töten bzw. um Gewalt und allein deshalb dürfte man dan icht mit zweierlei Maß messen.

Würde man da nicht mit zweierlei maß messen wären doch genau die Vorurteile bezüglich pauschaler Aburteilung gerechtfertigt.
Auch wenn wir natürlich nicht gerade der Meinung diverser Politiker sind glaube ich schon, dass die sich eben doch ein wenig mehr Gedanken machen als es ihnen hier zugestanden wird.
 
Boesor am 02.09.2008 13:24 schrieb:
cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:35 schrieb:
Stimmt schon, trotzdem geht es in beiden Fällen um's Töten bzw. um Gewalt und allein deshalb dürfte man dan icht mit zweierlei Maß messen.

Würde man da nicht mit zweierlei maß messen wären doch genau die Vorurteile bezüglich pauschaler Aburteilung gerechtfertigt.
Auch wenn wir natürlich nicht gerade der Meinung diverser Politiker sind glaube ich schon, dass die sich eben doch ein wenig mehr Gedanken machen als es ihnen hier zugestanden wird.
"Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen."
Ich werde mal zynisch:
Was wohl die Leute in Ruanda oder Bosnien oder anderen Ländern in denen reale Gewalt und Hass an der Tagesordnung sind/waren angesichts solch eines dummdreisten Spruches sagen würden - die, die ein wirkliches Problem mit Gewalt haben.
Ja ich gestehe ihm durchaus zu,sich Gedanken über emotionale schreckensvisionen gemacht zu haben, vor denen natürlich nur sein hartes durchgreifen die Wähler retten kann.

Es geht hier um Interessen - die Wahrheit ist sekundär.
 
Mich nervt immer an diesen Statements, daß wir diesen Scheiss immer zu hören oder zu lesen bekommen. Aber das was wir dazu zu sagen haben oder unsere Statements, kommen bei den Politikern nicht an. Es ist so nervig,sich immer so nen Kram anhören zu müssen und Die gehen nach der Arbeit nach Hause und das wars.
 
Ich zock Shooter für mein Leben gerne und hab noch in keinem Game jemanden zu Tode gequält oder so einen Schwachsinn. Ich frag mich wo die diesen Scheiss immer aufgabeln. Die stürzen sich doch nur auf die "Killer-Games", weil der Sektor klein oder gering genug ist um ne Welle zu schieben. Welcher Politiker hat sich bis jetz über Saw 1,2,3 und 4 aufgeregt oder was es da sonst noch alles gibt.
 
CAPTAIN-CAPSLOCK am 02.09.2008 13:44 schrieb:
"Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen."
Ich werde mal zynisch:
Was wohl die Leute in Ruanda oder Bosnien oder anderen Ländern in denen reale Gewalt und Hass an der Tagesordnung sind/waren angesichts solch eines dummdreisten Spruches sagen würden - die, die ein wirkliches Problem mit Gewalt haben.
Ja ich gestehe ihm durchaus zu,sich Gedanken über emotionale schreckensvisionen gemacht zu haben, vor denen natürlich nur sein hartes durchgreifen die Wähler retten kann.

Ich würde sogar sagen, mit dem Satz hat er gar nicht mal so Unrecht, wobei über die Auslöser natürlich diskutiert werden kann.
Zumindest was die sinkenden schulischen Leistungen angeht hat er Recht und das ist denke ich nicht nur durch unser mangelhaftes Bildungssystem zu erklären.
Ob dafür Computerspiele die Hauptschuld tragen ist natürlich eine andere Frage.
 
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