spockilein
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Die üblichen Volksverhetzer.
GeLeeLeCKer am 02.09.2008 11:20 schrieb:Grüße aus Franken (nicht Bayern)

Laut Web.de - CSU-Politiker fordern rasches Killerspiel-Verbot geht es wohl um GTA 4German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist. Dieses Phrasewerk des Herrn Innenministers und seinen Genossen ist haltlos. Steht mal wieder eine Wahl in Bayern an? Ich kenne ein solches Spiel garnicht bei dem der Spieler belohnt wird wenn er einen NPC auf grausame Art zu Tode quält. Interessant was der Herr Innenminister da für Spiele kennt. Was für eine leidige Diskussion. Es sollte ein Gesetzt gegen dumme Menschen geben. Das passt der Spruch wieder mal: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.".
und damit ist für die Herrn Minister wohl ein Killerspiel, ein Spiel in dem getötet wird - und fertigPfeife - oder war es doch Pfeiffer :p schrieb:Als Beispiel für abstoßende Gewaltspiele nannte er "Grand Theft Auto IV": Das von der USK ab 18 Jahren freigegebene Spiel wurde in den ersten Wochen weltweit sechs Millionen Mal verkauft. "Die lustvolle Gewaltanwendung wird zum Selbstzweck des Spiels." Mord und Totschlag würden mit Punkten belohnt.
Ist doch toll, damit hat man Killerspielen gleich noch 2 Sachen angehängt - Bildungsnotstand und Wohlstandsfettleibigkeit. Bin gepsannt, was man als nächstes den Spielen anhängt - vielleicht den KlimawandelPfeiffer schrieb:Zuviel Medienkonsum macht dick, dumm und möglicherweise auch aggressiv.
German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....

cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:13 schrieb:German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....
Sehr richtig. Meistens sind ja mit Killerspielen Ego-Shooter gemeint, also spiele, in denen man selbst "killt". Komisch ist nur, dass es so gut wie nie gegen Strategiespiele geht, wo man "killen" lässt.
Ergo: Töten ist böse, töten lassen ist in Ordnung.![]()
Boesor am 02.09.2008 12:16 schrieb:cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:13 schrieb:German_Ripper am 02.09.2008 11:12 schrieb:Erstmal ist von Nöten zu definieren was genau ein Killerspiel ist....
Sehr richtig. Meistens sind ja mit Killerspielen Ego-Shooter gemeint, also spiele, in denen man selbst "killt". Komisch ist nur, dass es so gut wie nie gegen Strategiespiele geht, wo man "killen" lässt.
Ergo: Töten ist böse, töten lassen ist in Ordnung.![]()
Es kommt wohl darauf an, welches Erlebnis der Spieler dabei hat.
Und dies dürfte bei einem Shooter sehr viel intensiver in Richtung "Töten" gehen als bei einem Strategiespiel.

cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:35 schrieb:Stimmt schon, trotzdem geht es in beiden Fällen um's Töten bzw. um Gewalt und allein deshalb dürfte man dan icht mit zweierlei Maß messen.
"Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen."Boesor am 02.09.2008 13:24 schrieb:cHarLiE-manSOn am 02.09.2008 12:35 schrieb:Stimmt schon, trotzdem geht es in beiden Fällen um's Töten bzw. um Gewalt und allein deshalb dürfte man dan icht mit zweierlei Maß messen.
Würde man da nicht mit zweierlei maß messen wären doch genau die Vorurteile bezüglich pauschaler Aburteilung gerechtfertigt.
Auch wenn wir natürlich nicht gerade der Meinung diverser Politiker sind glaube ich schon, dass die sich eben doch ein wenig mehr Gedanken machen als es ihnen hier zugestanden wird.
CAPTAIN-CAPSLOCK am 02.09.2008 13:44 schrieb:"Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen."
Ich werde mal zynisch:
Was wohl die Leute in Ruanda oder Bosnien oder anderen Ländern in denen reale Gewalt und Hass an der Tagesordnung sind/waren angesichts solch eines dummdreisten Spruches sagen würden - die, die ein wirkliches Problem mit Gewalt haben.
Ja ich gestehe ihm durchaus zu,sich Gedanken über emotionale schreckensvisionen gemacht zu haben, vor denen natürlich nur sein hartes durchgreifen die Wähler retten kann.