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News - Killerspiele: Amoklauf-Konsequenz: Stuttgart verbietet eSport-Event Intel Friday Night Game

Unglaublich wie unreflektiert und ganz offensichtlich auch unrecherchiert solche News veröffentlicht werden. Als "Journalist" sollte man sich der Macht des Wortes bewußt sein und eben diese mit Sorgfalt wählen.
Die Stadt Stuttgart hat überhaupt kein Verbot ausgesprochen, lediglich der Mietvertrag für die Liederhalle wurde aufgelöst. Weder in der Pressemitteilung der Stadt Stuttgart noch in der ESL Meldung ist von einem Verbot die Rede.
Warum so unseriös?
Sicher ist der Vorgang ein sehr fragwürdiger, aber kein Grund für niveaulose Stimmungsmache und Springer-Journalismus.
Angesichts solcher Ausrutscher oder Marketingeigentore wie diese unsägliche T-Shirt-Aktion sollte man sich in der Redaktion überlegen, ob es nicht besser ist, sich auf das zu konzentrieren was man kann, nämlich die Spielebranche zu beobachten. Diese Art des Journalismus ist jedenfalls weder der aktuellen Diskussion noch dem Anliegen der Spielergemeinschaft zuträglich. Damit baut ihr nicht die Vorurteile gegenüber Computerspielen ab, sondern lediglich eure eigene Glaubwürdigkeit!
 
Spassbremse am 24.03.2009 18:23 schrieb:
Boesor am 24.03.2009 17:58 schrieb:
Treichi am 24.03.2009 17:36 schrieb:
Schließlich gibt es in Deutschland so etwas wie Versammlungsfreiheit!

Bei diesem Satz weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll!
Wie kannst du denn in diesem Kontext auf Versammlungsfreiheit kommen?

Weil er nicht kapiert, dass der Hausherr (= Stadt Stuttgart) jederzeit Veranstaltungen verbieten kann, die in seinen Räumlichkeiten (=Liederhalle Stuttgart) stattfinden?
:rolleyes:


na ja, ganz so isses ja nun nicht, obgleich das versammlungsrecht da nun wirklich gar nix mit zu tun hat.
die stadt muss -für meine begriffe- schon einen triftigen grund anführen, um die veranstaltung abzublasen (ob der vorliegt, müssen andere entscheiden).
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.
 
Bonkic am 24.03.2009 18:41 schrieb:
na ja, ganz so isses ja nun nicht, obgleich das versammlungsrecht da nun wirklich gar nix mit zu tun hat.
die stadt muss -für meine begriffe- schon einen triftigen grund anführen, um die veranstaltung abzublasen (ob der vorliegt, müssen andere entscheiden).
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.

Da hast Du natürlich recht, aber wir müssen ja das Ganze nicht unnötig verkomplizieren.
;-)
 
DrProof am 24.03.2009 17:58 schrieb:
Boa bitte kürzt News doch noch mehr... Da fehlen die Informationen das die ESL gebeten wurde auf dem EVENT eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer einzuführen, dies wurde verneint und darauf wurde der ESL eine Absage erteilt für die IFNG in Stuttgart... nenene

Turtle Entertaiment bestreitet dies. Wer nun recht hat, vermag ich nicht zu entscheiden. Aber es ist nicht als unbestrittener Fakt anzusehen.

Edit: In Ansbach (Mittelfranken) wurde auch schon ein Konzert von Hans Söllner (liberaler Liedermacher) verboten , weil er angeblich das Volk aufhetze. Anscheinend hat also die Stadt das Recht, sämtliche Veranstaltungen abzusagen, ohne dass sie dafür einen trifftigen Grund haben muss.
 
Spassbremse am 24.03.2009 18:47 schrieb:
Bonkic am 24.03.2009 18:41 schrieb:
na ja, ganz so isses ja nun nicht, obgleich das versammlungsrecht da nun wirklich gar nix mit zu tun hat.
die stadt muss -für meine begriffe- schon einen triftigen grund anführen, um die veranstaltung abzublasen (ob der vorliegt, müssen andere entscheiden).
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.

Da hast Du natürlich recht, aber wir müssen ja das Ganze nicht unnötig verkomplizieren.
;-)


stimmt.
 
Bonkic am 24.03.2009 18:41 schrieb:
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.
Das sehen die offenbar ähnlich.

Zudem behält sich Turtle Entertainment rechtliche Schritte vor, sagte Mazari. In der Regel sehen Mietverträge für Veranstaltungsorte vor, dass der Vermieter dem Mieter sämtliche ausgefallenen Einnahmen zu ersetzen hat, wenn er den Vertrag ohne außerordentlichen Grund innerhalb einer bestimmten Frist vor dem Termin der Veranstaltung kündigt. Hinzu kommen unter Umständen noch gesonderte Vertragsstrafen.
Golem.de
 
Zwischendurch sind hier soviele gute Beiträge und kein namhafter Politiker wird jemals davon Kenntnis nehmen. Wie auch ? Unser Medium Internet, Blogs und Foren wie dieses, ist fast allen zum Meinungsaustausch in dieser Art nicht geläufig.

Die idealistische Möglichkeit wäre eine Bundesweite Aufklärungskampagne starten die auch für ältere Mitbürger und Politiker zugänglich und schmackhaft ist. Gesponsort von den Spieleherstellern, denn ohne Geldgeber geht es nunmal nicht.
Fraglich ist ob man eine sachliche Auseinandersetzung seitens der Regierung überhaupt wünscht wenn man dadurch wissentlich einen so vermeintlich(auch Spieler werden wählen...) guten Sündenbock verlieren würde.
Kaum einer macht sich Gedanken um fehlende Zukunftsperspektiven, Mobbing, Ausgrenzung, Verständniss- und Hilfslosigkeit in der Schulzeit eines "Amokläufers" wenn man die Schuld einfach zu den Spielen schieben kann.
Auf das Fernsehen als allgemein anerkanntes Informationsmedium kann man wohl nicht zählen, es ist zu beschäftigt damit die Unterhaltungs-Konkurrenz mit unsachlichen und wissentlich auf falschen Tatsachen und Bildern beruhenden Hetzkampagnen zu verunglimpfen.

Die realistische Möglichkeit ist man sitzt das ganze aus, Lügen haben kurze Beine.
Früher oder später, wenn auch nach Verboten (Zensurstaat ?) und Diskriminierungen wird sich bewarheiten dass Computerspiele nicht zu dieser tragischen Form der Gewalt führen.
Ich würde mir wünschen mehr Erwachsene und vor allem auch die Verantwortlichen der Politik würden bei einer kleinen Lan mit ~15 Leuten, wie ich sie selbst gerne Veranstalte, vorbeischauen und sich selbst ein Bild davon machen welche Mitmenschen da am spielen sind. Aber vor allem wie abstrakt im Vergleich zu realer Gewalt und entspannt das ganze ist.


Ich würde mich freuen wenn jeder ein Teil dazubeiträgt die Akzeptanz und das Verständnis gegenüber unserem Hobby zu verbessern. Zeigt euren Eltern die Spiele die ihr spielt. Zeigt ihnen dass es in Counterstrike nicht um das stumme Abmetzeln von Menschen, wie in den Medien dargestellt, geht sondern um Teamspiel, Taktik, Abstimmung und Reaktionsvermögen.
Zeigt ihnen das Warcraft 3 mit Schach zu vergleichen ist statt mit dem Planen eines Terroranschlags. Zeigt ihnen das Qu*ke 3 und Unreal Tournament Reaktionsvermögen, Auge-Hand Koordination und Vorrauschauendes Handeln fordern um erfolgreich zu sein statt Skrupellosigkeit und Gewaltbereitschaft.

Zeigt ihnen wie Comichaft durch eine bunte Welt springend mit dem Raketenwerfer schiessen wirklich ist.
Zeigt euren Mitmenschen welch falsches Bild ihnen von unseren Medien Vermittelt wird -
dann ist das wichtigste schon erledigt.

Btw.: das Suchtpotential von Spielen und dessen Auswirkungen sind ein anderes (wie ich finde gefährlicheres) Blatt als das was gerade zur Debatte steht.

mfg ein killerspielespieler
 
Ständig hört man von Politikern, dass wir unseren Alltag nicht von Terroristen und deren Aktivitäten beeinflussen lassen sollen und werden.
Letztlich ist so ein Amoklauf nichts anderes als Terrorismus, wenngleich mit einer anderen Ursache.

Wieso sollen wir nun unseren Alltag nach solchen Menschen ausrichten? Wieso werden sportliche Veranstaltungen aus blindem Aktionismus beeinträchtigt? Trauern sollten wir, zweifelsohne. An der Ursachenforschung und -beseitigung arbeiten, das hat gewiss eine hohe Priorität. Aber ist es denn wirklich sinnvoll, das nun jeder Bürger zu jeder Uhrzeit am trauern ist? Ich denke nicht. Daher gehören Freizeitveranstaltungen weiterhin zum normalen Leben und diese sollten unbeirrt durchgeführt werden.

So tragisch es sein mag: Gebt einzelnen Individuen nicht noch zusätzlich eine Plattform, stärkt ihre Bekanntheit nicht noch und regt damit möglicherweise Trittbrettfahrer an. Behandelt es mit dem notwendigen Ernst, jedoch nicht über Gebühr.
 
KONNAITN am 24.03.2009 18:58 schrieb:
Bonkic am 24.03.2009 18:41 schrieb:
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.
Das sehen die offenbar ähnlich.

Zudem behält sich Turtle Entertainment rechtliche Schritte vor, sagte Mazari. In der Regel sehen Mietverträge für Veranstaltungsorte vor, dass der Vermieter dem Mieter sämtliche ausgefallenen Einnahmen zu ersetzen hat, wenn er den Vertrag ohne außerordentlichen Grund innerhalb einer bestimmten Frist vor dem Termin der Veranstaltung kündigt. Hinzu kommen unter Umständen noch gesonderte Vertragsstrafen.
Golem.de

dann wär natürlich erstmal die frage zu klären ob ein triftiger grund vorlag, meiner meinung nach schon aber das muss ein richter entscheiden
 
Huskyboy am 24.03.2009 19:42 schrieb:
KONNAITN am 24.03.2009 18:58 schrieb:
Bonkic am 24.03.2009 18:41 schrieb:
und unter umständen hat die esl auch anrecht auf schadenersatz.
Das sehen die offenbar ähnlich.

Zudem behält sich Turtle Entertainment rechtliche Schritte vor, sagte Mazari. In der Regel sehen Mietverträge für Veranstaltungsorte vor, dass der Vermieter dem Mieter sämtliche ausgefallenen Einnahmen zu ersetzen hat, wenn er den Vertrag ohne außerordentlichen Grund innerhalb einer bestimmten Frist vor dem Termin der Veranstaltung kündigt. Hinzu kommen unter Umständen noch gesonderte Vertragsstrafen.
Golem.de

dann wär natürlich erstmal die frage zu klären ob ein triftiger grund vorlag, meiner meinung nach schon aber das muss ein richter entscheiden


du warst in einem früheren leben nicht zufällig mal ein papagei?
 
?Alle?Jahre?wieder?........
ab wie vielen Jahren sollte man eigentlich sagen;
"lasst sie doch reden, und regt euch nicht so auf" :rolleyes:

bei gefühlten 2Millionen News zum Thema "Killerspiele" frag ich mich schon wer hier das *Killer* in Verbindung mit Spiele bringt :-S
 
SCUX am 24.03.2009 21:09 schrieb:
bei gefühlten 2Millionen News zum Thema "Killerspiele" frag ich mich schon wer hier das *Killer* in Verbindung mit Spiele bringt :-S

Finde ich ebenfalls absolut unpassend, dass man dieses bescheuerte Wort auch noch als Schlagwort sämtlicher News nimmt.
Aber anscheinend will man wohl mit aller Macht den seriösen Ruf der PCG in kürzester Zeit an die Wand fahren ?
 
"oder laufen glei amok gegen CDUler ^^"
-----------------------------------
"echt kein wunder warum die NPD ständig wächst -.-"

-> btw. Smileys relativieren solche Aussagen NICHT
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"Das ist nur noch lächerlich.
Politiker waren und sind einfach vollidioten."
-----------------------------------
"es gibt viel mehr massenmörder unter
politikern als unter normalen bürgern."
-----------------------------------
"Außerdem frage ich mich ernsthaft, was der Käse mit der Schweigeminute soll?
- war der Täter "bekennder" Counter-Strike Spieler?
- werden beim Fußball, in der Disco, in Kino oder beim Eislaufen Schweigeminuten eingelegt?

- Nein?
- wieso sollte dann bei dieser Veranstaltung eine eingelegt werden?"
-----------------------------------
"Asoziales Politiker-Pack!"
-----------------------------------
Was haben solche unqualifizierte Kommentare in so einer "Diskussion" zu suchen? Man kann seinem Ärger ja Luft machen, aber dann doch auf ne angemessene Art und Weise. Einfach nur traurig, was hier manche ablassen. Was unterscheidet denn diese Hetze gegen scheinbar durchweg alle Politiker von
dem was sich die Medien mit dem Durschnittsspieler erlauben?
 
anscheinend hat man garkeine Lust Amokläufe in den Griff zu bekommen , Weil es ist doch am einfachsten alles auf Computerspiele ABZUWÄLZEN, als die wahren Gründe zu suchen.

wartet ab bald bald werden Autorennspiele verboten weil man damit verleitet wird ein Notorischer Raser zu werden!!! ebenso Aufbaustrategie da man dort ja das ziel hat die Weltherrschaft an sich zu reißen . Freut euch drauf bald nur noch "Barbie und Ihre Freunde" zu spielen , Jedoch vorsicht könntet für pedophil gehalten werden.
Es ist einfach ein Witz was wieder veranstaltet wird aber Deutschland-Like halt , ECHT traurig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
c4l3vra am 24.03.2009 22:04 schrieb:
anscheinend hat man garkeine Lust Amokläufe in den Griff zu bekommen , Weil es ist doch am einfachsten alles auf Computerspiele ABZUWÄLZEN, als die wahren Gründe zu suchen.

:schnarch: Der Vorwurf wird auch nicht gerade origineller
 
c4l3vra am 24.03.2009 22:04 schrieb:
willst du damit ausdrücken das du davon ausgehst das ein 14Jähriger mit einem Shooter-Konsum von täglich 10Stunden keinen an der Klatsche hat :-o

Was mich immer wundert ist die Tatsache das solche Themen nicht spezifiziert werden.
Es geht ja im Grunde nicht um das Thema Gewalt, meines Erachtens auch nicht wirklich tiefsinnig um Gewalt in Spielen.
Sondern schlicht weg das wir ein Problem haben im Bezug auf die Neumediale-Generation bzw. deren Konsum von Dingen die sie nicht konsumieren dürften.
FERTIG.
Ob das jetzt bei Alkohol so war/ist, bei Zigaretten oder gar Drogen.
VERBOTE BRINGEN NICHTS,
nun denkt der einfache, und in der Materie sich nicht auskennende Politiker:
"mmh, da haben wir mit einer Sache ein Problem, da es nichts nützt es zu verbieten (denn das ist es ja für diese Problemaltersgruppen) schaffen wir es einfach ab"
und bevor er den Gedanken zu Ende gedacht hat zündet er sich eine Zigarette an und trinkt ein Glas Wein (<----- da haben wir zwar ein noch viel größeres Problem in Bezug auf die Jugend, aber das Zeug kennt er ja, und will nicht darauf verzichten nur weil ein paar Eltern versäumen ihre Kinder richtig zu erziehen :rolleyes: )

Das Ganze ist ein Generationsproblem, nichts weiter.
ICH werde wissen was meine Kinder auf dem Computer so alles haben!
ICH werde es zu kontrollieren wissen was meine Kinder spielen und was sie nicht dürfen!
ICH werde meine Kinder offen, aber auch im gesetzlichen Rahmen (im Bezug auf was darf man ab welchem Alter) erziehen, sowie kontrollierte Ausnahmen machen.
ICH bin Jahrgang 78!
ICH bin die Multimediale Generation!

und wenn ich zum Anfang des letzten Jahrtausends geboren wäre, wäre ICH derjenige der mit motorisierten Gefährten durch die Straßen donnern würde und ALLE ALTEN POLITIKER schreien würden: TEUFELSWERK, unnütz, die Dinger bringen uns nur den Tod!
So ist das nun mal bei Generationsproblemen =)
 
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