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News - Killerspiele: Amoklauf in Winnenden: Erste Verbotsforderung von Gewaltspielen

AW:

xD

ich kann dazu nur sagen, dass sie bestimmt auch brot gefunden haben aufm tisch.
deshalb sollte eher das brot verboten werden xD
 
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KONNAITN am 12.03.2009 17:32 schrieb:
Über die deutschen Verhältnisse kann ich wiederum eher wenig sagen, aber in Österreich werden Waffenbesitzer weder gegängelt noch belästigt -das weiß ich aus eigener Erfahrung, weil mein Vater Jäger ist. Und es gibt auch keine Waffenhysterie, das Thema ist bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. Amokläufe im nahen Ausland, oder gelegentliche Wahlkampfsprüche wie dieser von Herrn Strache, in den Medien praktisch kaum existent und in der Regel auch sehr schnell wieder vom Tisch.
Ueber die oesterreichischen Verhaeltnisse kann ich wenig sagen , da ich nunmal nur die Situation in Deutschland kenne.

Und da du die USA schon ansprichst. Die sind doch eines der besten Beispiele dafür, dass ein liberales Waffengesetz die Gesellschaft nicht sicherer macht. In keinem anderem Land gibt es im Verhältnis so viele Tote durch Schußwaffen wie dort. Warum sollte man das nachahmen wollen?

Es tut mir leid , dass ich im Moment keinen Zugriff auf meine Sachen habe, aber lass mich dir die Situation mal erklaeren. In mehreren Staedten der USA wurden Waffen durch die Buergermeister teilweise komplett verboten. Nach einem knappen Jahr hat das FBI eine Statistik erstellt , wonach in diesem Zeitraum die Gewaltverbrechen an denen Schusswaffen beteiligt waren signifikant gestiegen sind. Im Vergleich zu liberaleren Staaten war der Anstieg nochmals groesser. Das gleiche hat sich nach Waffenrechtsverschaerfungen in Australien und England abgespielt. Ich kann das nicht erklaeren , allerdings ist die einhellige Vermutung , dass privater Waffenbesitz den "Casual-Gangster" eher abschreckt , da hier immer davon ausgegangen werden muss , dass potentielle Opfer in Selbstverteidigung zur Waffe greifen.
Darueber hinaus wuerde ich die eindeutig hoeren Zahlen an Schusswaffenopfern auf die generell hohe Verbrechensquote der USA zurueckfuehren. In D kommen ca. 95 Gefangene auf 100000 Einwohner , wobei es in den USA 800 sind. Ausserdem klafft die gesselschaftliche Schere in den USA geschichtsbedingt deutlich weiter auseinander, vor allem einkommens- und bildungsschwache Einwanderer und Farbige sind hier deutlich mehr vorhanden als in unseren Gefilden , welche um ein vielfaches anfaelliger dafuer sind in die Kriminalitaet abzurutschen.
Um das ganze mal nach Europa zu uebertragen schauen wir uns doch mal die Schweiz an. Hier duerfen die eidgenoessischen Soldaten ihre Sturmgewehre samt Munition in den haeuslichen Schrank stellen und hat daneben eines der liberalsten Waffengesetze ueberhaupt. Und ist die Schweiz jetzt ein gefaehrlicheres Land als Deutschland? Ganz im Gegenteil...
 
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mhh, eigentlich sollte das nur verdeutlichen das es nichts bringt, ich mein in deutschland werden computerspiele schon geschnitten wie in keinem anderen land, trotzdem haben wir diese probleme. andere länder, in denen die spiele sogar ungeschnitten erscheinen, haben diese probleme nicht.

naja, hexenjagd halt :rolleyes:
 
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Ich finde Fernsehen viel schlimmer. Und das verbietet niemand.

Fakt ist, der Darth Vater von dem Amokläufer hat auch Waffen und ist nicht Amok gelaufen. Hätte der sich mal mehr um den Sohn gekümmert anstatt um den 130 Mann und Frau Betrieb, hätte der Sohn vielleicht nur ein Dutzend Karnickel geschrottet.

Psychologen sagen auch, dass bei Jugendlichen Gewaltätern i.d.R. das Elternhaus die treibende Kraft ist.

Nicht Spiele suchen sich die Menschen sondern Menschen suchen sich die Spiele aus. Genau wie bei jedem anderen Hobby auch aber aus 1000 verschiedenen Gründen. Und wenn man mal von GTA und der Terror-Fraktion bei CS (naja einen Bösewicht braucht man bei Räuber in Gendarm) absieht, ist man doch eigentlich immer der, der die Bösen tötet.

Verbietet auch bitte den ARD Tatort. Da laufen auch Leute rum, die Böse fangen und einer pro Folge geht auch über die Wupper. Und kein Computerspiel das ich gespielt habe kommt an die abendlichen völlig unnützerweise überzogenen Vergewaltigungszenen in Filmen ran. Gibt es auch eine Statistik dafür? Oder gibt es einen Politiker, der sich dafür einsetzt?

Naja, wieder mal abgeschweift - eigentlich wollte ich nur das Fernsehen verbieten. Dann bekommen deutsche Amokläufer auch keine Möglichkeit etwas von amerikanischen Berufsgenossen zu erfahren, und dann machen die das auch garnicht. Und für den Fall, dass er es im Internet lesen könnte, machen wir das auch dicht. Und das Radio.... da kommt nur noch Gehirnwäschenpropaganda und 24/7 Tele-Tubbie Geräusche.
 
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Boa , wenn man diese schei*** liest , die die da schreiben , muss man fast kotzen .

Zitat :

Der 17-jährige Täter habe laut Angaben des Professors für Kriminologie auf seiner Flucht weiter um sich geschossen. Dies sei ein Verhalten, das Jugendliche in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen könnten.


Echt tolle Aussage , dieses Verhalten kann man fast in jedem Film sehen , aber nein , es sind ja die Videospiele .

Immer nur die Videospiele , dabei spielen mehrere Faktoren ein Rolle , wie Familie , Stress , soziales Umfeld usw. , aber das scheint ja nur nebensächlich zu sein , denn das hab ich bis jetzt noch nirgends gelesen oder gehört , immer sind es nur die Videospiele , nach jedem Amoklauf die gleiche Prozedur , armseliges Deutschland sag ich da nur .
 
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Rage1988 am 12.03.2009 22:02 schrieb:
, dabei spielen mehrere Faktoren ein Rolle , wie Familie , Stress , soziales Umfeld usw. , aber das scheint ja nur nebensächlich zu sein , denn das hab ich bis jetzt noch nirgends gelesen oder gehört
Dann hast du aber nicht besonders genau zugehört oder gelesen. In den meisten Berichterstattungen wird sehr wohl auf andere Faktoren eingegangen. Selbst der für seine Anti-Videospiel Kampagne bekannte Prof. Pfeiffer hat, unter anderem gestern in Hart aber Fair, gesagt, dass Videospiele zwar einen Faktor darstellen können, aber keineswegs der einzige Grund sind

Die Spielergemeinde sollte aufpassen, dass sie sich nicht der gleichen Polemik schuldig macht, die sie Politikern immer vorwirft.
 
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wooooohooooo am 12.03.2009 19:03 schrieb:
wow, das ist aber echt...selten, ein 17jähriger spielt computerspiele.. -.-

Es gibt auch andere Spiele außer Ballerspiele. Warum findet man keine Strategiespiele? Oder Adventures? Warum immer nur Killerspiele?
 
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TheChicky am 12.03.2009 22:18 schrieb:
wooooohooooo am 12.03.2009 19:03 schrieb:
wow, das ist aber echt...selten, ein 17jähriger spielt computerspiele.. -.-

Es gibt auch andere Spiele außer Ballerspiele. Warum findet man keine Strategiespiele? Oder Adventures? Warum immer nur Killerspiele?


ähem, würde es denn durch die medien gehen, wenn andere arten von spielen gefunden würden?
ich vermute mal `nein`. ;-)
 
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TheChicky am 12.03.2009 22:18 schrieb:
Es gibt auch andere Spiele außer Ballerspiele. Warum findet man keine Strategiespiele? Oder Adventures? Warum immer nur Killerspiele?
Weißt du das ? Nur weil in den Medien immer auf Killerspielen rumgeritten wird, heißt das ja nicht, dass sich nur solche Spiele auf dem Rechner befanden :rolleyes:
 
System am 12.03.2009 14:15 schrieb:
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Also ich habe im Radio gehört das er ein sehr guter Schütze war. Viele Kopfschüsse usw. (sowas schafft er nicht wenn er vorher nur mit der Maus rumklicken tut). Sein Vater war im Schützenverein und hat Waffen. Die anderen Amokläufer vorher waren auch irgendwie mit Waffen von den Eltern verbunden. Fällt da was nicht auf!!! Nicht die Sch... Gewaltspiele können was dafür, sondern die miesen Eltern sind es die nicht einmal Ihr Kind richtig erziehen können und auch noch selber Waffen besitzen :-$ . Die müssen noch härter bestrafft werden (Die Eltern).
 
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El_Cativo am 12.03.2009 22:20 schrieb:
TheChicky am 12.03.2009 22:18 schrieb:
Es gibt auch andere Spiele außer Ballerspiele. Warum findet man keine Strategiespiele? Oder Adventures? Warum immer nur Killerspiele?
Weißt du das ? Nur weil in den Medien immer auf Killerspielen rumgeritten wird, heißt das ja nicht, dass sich nur solche Spiele auf dem Rechner befanden :rolleyes:

Du gehst doch umgekehrt nicht ernsthaft davon aus, dass JEDER Spieler automatisch Killerspiele auf dem Rechner hat, oder? Was sollte ein Strategiespieler oder WiSim Fan bitte mit Killerspielen?
 
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Genau. Lernt man nur in Killerspielen. Wenn ich 12 Unschuldige Abknalle und weiterleben will, und nicht ins Gefägniss, bleib ich ja am Ort stehen. Weiss mer ja nich das man dann vielleicht von der Polizei erschossen wird bzw. ins Gefägniss geworfen. Der gesunde Menschenverstand wird einen dann sicher nicht zum wegrennen zwingen. sieht man ja an Mördern vergewaltigern und Bankräubern. Die bleiben ja nach ihren Taten auch immer vorm Tatort stehen óO
 
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TheChicky am 12.03.2009 22:36 schrieb:
Du gehst doch umgekehrt nicht ernsthaft davon aus, dass JEDER Spieler automatisch Killerspiele auf dem Rechner hat, oder? Was sollte ein Strategiespieler oder WiSim Fan bitte mit Killerspielen?
Nein aber ich schließe es nicht aus. Und ganz ehrlich, ich habe sowohl "Killerspiele" (wie ich diesen Begrif fhasse :-$ :-$ ) als auch WiSims, Strategiespiele, Sportspiele und alles mögliche. Und das ist bei den allermeisten, nein eigentlich bei allen zockern die ich kenne und mit denen ich Kontakt habe der Fall. Umgekehrt keine ich persönlich eigentlich keinen Zocker, der keine sog. "Killerspiele" besitzt.
 
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Also langsam ists mir doch echt egal ob die "Killerspiele" verbieten. Dann lass ichs mir halt in Zukunft importieren, so einfach ist das, dann können mich die ganzen Politiker und "Experten" mal kreuzweise...
 
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Emanuel06 am 12.03.2009 23:37 schrieb:
Also langsam ists mir doch echt egal ob die "Killerspiele" verbieten. Dann lass ichs mir halt in Zukunft importieren, so einfach ist das, dann können mich die ganzen Politiker und "Experten" mal kreuzweise...
Das könntest du bei einer Indizierung, aber nicht bei einem Verbot.
 
http://www.verbietetbrot.de/


Wenn ich mit Crysis und CS:S zum töten trainiert werde, sollten auch alle Küchenmesser verboten werden. Jedes mal wenn ich eine Gurke schneide, trainiere ich den Umgang mit diesem Tötungswerkzeug.
Jedes mal wenn ich etwas schneide, sinkt meine Hemmschwelle etwas zu schneiden.
Schlimmer noch: Wenn es kein Gemüse, sondern Fleisch ist.
Mein Gott, gut das die Metzger alle eingeschlossen und angekettet sind!


Bin ich froh wenn diese hirnrissige Diskussion ein Ende hat.
Wohl kaum weil jene "Alten" überzeugt sind, sondern mehr weil diese von der jüngeren Generation (die mittlerweile auch ins höhere Alter reichen dürfte) verdrängt und überstimmt wurde.
 
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TheChicky am 12.03.2009 22:18 schrieb:
wooooohooooo am 12.03.2009 19:03 schrieb:
wow, das ist aber echt...selten, ein 17jähriger spielt computerspiele.. -.-

Es gibt auch andere Spiele außer Ballerspiele. Warum findet man keine Strategiespiele? Oder Adventures? Warum immer nur Killerspiele?
Da stellen sich zwei Fragen:
Wird oder würde das durch die Medien überhaupt aufgenommen und weiter gegeben?
Und:
Liegt es in der Natur der Probleme, die jene Personen haben, dass diese sich eher zu Action-/Shooter Spielen hingezogen fühlen?
Vielleicht suchen Sie nicht das eintauchen in eine schöne Aufbau-Welt oder taktische Herausforderungen mit Strategie, noch Geschichten und Rätsel in Adventures, sondern etwas direkteres, vielleicht schnelleres, vielleicht auch weil aus der Ich-Perspektive.
Und außerdem: Wie nehmen diese Personen die Spiele wahr?
(Wie nehmen Sie überhaupt Dinge wahr? (Umfeld, Filme, Spiele, Waffen))
 
AW:

Shinizm am 12.03.2009 18:45 schrieb:
Und nochmal...am PC "jemanden" erschiessen und wir reden hier von leblosen Pixelansammlung, oder im echten Leben eine echte Waffe auf einen echten Menschen richten und diesen töten, ist was völlig anderes. Menschen die den Unterschied nicht erkennen sind kleingeistige und minderbemittelte Gestalten. Millionen Menschen weltweit spielen Spiele und laufen NICHT Amok..
Der Tüp war geistesgestört...
Hier besteht tatsächlich ein fundamentaler Unterschied.
Auch durch Untersuchungen, zum Beispiel mit Kernspinn, wurde gezeigt, dass zwischen realer und virtueller Gewalt bereits im Gehirn unterschieden wird. Da sind jeweils andere Regionen aktiv. Auf die übrigen positiven Aspekte (räumliches Denken/Wahrnehmen, Stressabbau, etc) brauche ich jetzt nicht eingehen.
Trotzdem stellt sich die Frage: Nimmt er das genauso wahr?
Ich wage außerdem zu bezweifeln ob er "geistesgestört" war.
Auch psychische Krankheiten sind oder können sehr stark vom Umfeld abhängen.
Und scheinbar auch diese Person war isoliert, zurückgezogen, und hatte sicherlich einige soziale und selbst-bezogene Probleme.
Diese Personen gleich als krankhaft oder geistesgestört hin zu stellen mag die schnellste Lösung sein, aber sicher weder sinnvoll noch nachhaltig oder gerechtfertigt sein.
 
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