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News - Killerspiele: Amoklauf in Winnenden: Erste Verbotsforderung von Gewaltspielen

AW:

gamerschwein am 12.03.2009 15:42 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 15:02 schrieb:
boss3D am 12.03.2009 14:18 schrieb:
Bin ich froh, dass ich nicht in Deutschlang lebe. Hier in Österreich gibt es weder Politiker, die mit Unwissen über PC-Spiele glänzen, noch psychopatische Jugendliche, die Amok laufen ...

MfG, boss3D
Dafür Politiker wie Strache, die einen einfacheren Zugang zu Waffen für "anständige Bürger", speziell gefährdete Personengruppen wie Ärzte, Richter, Trafikanten und Taxifahrer fordern.
Siehst du ein Problem darin?
Ja. Ich glaube nicht dass mit einer Liberalisierung des Waffengesetzes irgendein Problem gelöst wird, eher im Gegenteil.
 
AW:

KONNAITN am 12.03.2009 15:50 schrieb:
gamerschwein am 12.03.2009 15:42 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 15:02 schrieb:
boss3D am 12.03.2009 14:18 schrieb:
Bin ich froh, dass ich nicht in Deutschlang lebe. Hier in Österreich gibt es weder Politiker, die mit Unwissen über PC-Spiele glänzen, noch psychopatische Jugendliche, die Amok laufen ...

MfG, boss3D
Dafür Politiker wie Strache, die einen einfacheren Zugang zu Waffen für "anständige Bürger", speziell gefährdete Personengruppen wie Ärzte, Richter, Trafikanten und Taxifahrer fordern.
Siehst du ein Problem darin?
Ja. Ich glaube nicht dass mit einer Liberalisierung des Waffengesetzes irgendein Problem gelöst wird, eher im Gegenteil.


Wenn das Problem mit einem strengen Waffengesetz und Gewaltspielverbot gelöst werden kann, bin ich sofort dafür, aber die Probleme kommen, ohne das ich Psychologe sein muss, woanders her, Umfeld, Familie,.....
Nichtsdestotrotz muss ein stregen Schuss-Waffengesetz her, wozu braucht man generell Schusswaffen - um zu töten!!! und nur um zu töten!
 
AW:

Jetzt ist wieder jeder ein potenzieler Amokläufer, weil er Counter Strike etc. aufm Rechner hat!? ...
 
AW:

man kann es drehen und wenden wie man will - so twas wird immer wieder vorkommen (auch irgendwann im Ösiland). Leider wird wie immer am einfachsten Punkt angesetzt. Natürlich ist es einfacher, die sog. Killerspiele verantwortlich zu machen, anstatt sich richtige Gedanken zu machen. Versetzt man sich doch einfach mal ein die Lage/Situation dieses Typen:

- Papa bringt richtig Kohle heim und Sohnemann wird richtig schön verwöhnt - als Augleich, dafür, dass er sonst kaum Zeit für Sohnemann hat -> Sohnemann hat natürlIch immer alles und ist deswegen auch in der Schule ziemlich beliebt -zumindest in der 1. Klasse, danach nervt er die anderen nur, weil er sich für den Größten hält -> Sohnemann wird zum Einzelgänger -> Sohnemann spielt natürlich auch Computerspiele, weil er da anonym ist und keiner sieht, welche Macke er inzwischen schon hat ...

und dann kommt der Kardinalsfehler: der Papa zeigt dem Sohnemann seinen "Schießplatz" im Keller und da darf der Kleine natürlich auch üben (papa ist ja mit Geldverdienen beschäftigt und will dem Sohnemann ja was gutes tun). Da kann er dann auch schön was für die Zielsicherheit und den Umgang mit Waffen tun, denn sowas kann man nicht in Computerspielen lernen - ich jedenfalls spiele seit Jahren und hatte noch ni ne Waffe in der Hand.

Wir sehen also, es liegt wohl eher am Umfeld, denn den Hobbies des Sohnemannes. Erschreckend find ich, dass in diesem Fall den Eltern scheinbar nix besseres eingefallen ist, als das Haus voller Waffen zu packen, obwohl der Sohnemann doch schon als auffällig zu beurteilen wäre.
 
AW:

Aktuelles Interview auf FAZ.net, passend zu den Verbotsforderungen
Besonder hübsch finde ich folgenden Abschnitt:


[q=[url=http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EB4AF3E09A06A4046A695540C38135B17~ATpl~Ecommon~Scontent.html]faz.net[/url]
Es ist kein kultureller Verlust, wenn dieser ganze Schrott verschwindet und solche Computerspiele vom Markt genommen werden. [...] Für die Computerspielindustrie ist es an der Zeit, sich von den aggressiven Spielen zu trennen und diesen menschenverachtenden Schrott nicht mehr zu verbreiten

(Hervorhebungen von mir)[/quote]
:rolleyes: :rolleyes:
 
AW:

Eigentlich wollte ich mit meinem Posting nicht provozieren, aber schon erstaunlich, wie sehr das so manchen getroffen zu haben scheint. Argumente, wie paintballspielende und alkoholisiert rasende Politiker wären bedenklicher, sind allerdings Schwachsinn, da diese Argumente 2 mittelmäßige Politiker als Beispiel für alle österreichischen Politiker hinstellen. Die Politiker, die bei uns aber was zu sagen haben und wirklich eine gute Arbeit leisten, sind weder für einen leichteren Zugang zu Waffen, noch für ein Killerspielverbot und schon garnicht für eine Kriminalisierung von massenbegeisternden Medien, wie PC-Spielen.

Im Übrigen braucht man sich nur diesen Thread und diverse Threads mit dem selben Thema durchlesen, um zu sehen, wie viele Deutsche ihr "Gewalt-Spiele" bei uns in Österreich kaufen. Also brauch hier schon garkeiner jammern und mit Rechtspopulisten kommen.

MfG, boss3D
 
AW:

gamerschwein am 12.03.2009 16:06 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 15:50 schrieb:
Ja. Ich glaube nicht dass mit einer Liberalisierung des Waffengesetzes irgendein Problem gelöst wird, eher im Gegenteil.

Worauf stuetzt du deine Behauptung?
Behauptet habe ich gar nichts, aber ich bezweifle generell, dass eine Gesellschaft sicherer wird, wenn mehr Schußwaffen im Umlauf bzw. in den Wohnungen und Häusern sind. Noch dazu, da die Kontrollen zur sicheren Aufbewahrung ein Witz sind.
Man kann auch jetzt schon zu einem Waffenschein kommen, wenn man gute Gründe dafür nennen kann, warum sollte man das also ändern? Weil kriminelle Ausländer viel leichter an Waffen kommen können als normale Bürger, wie Strache argumentiert? In meinen Augen ist das reiner Populismus.
 
AW:

El_Cativo am 12.03.2009 16:13 schrieb:
Aktuelles Interview auf FAZ.net, passend zu den Verbotsforderungen
Besonder hübsch finde ich folgenden Abschnitt:


[q=[url=http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EB4AF3E09A06A4046A695540C38135B17~ATpl~Ecommon~Scontent.html]faz.net[/url]
Es ist kein kultureller Verlust, wenn dieser ganze Schrott verschwindet und solche Computerspiele vom Markt genommen werden. [...] Für die Computerspielindustrie ist es an der Zeit, sich von den aggressiven Spielen zu trennen und diesen menschenverachtenden Schrott nicht mehr zu verbreiten

(Hervorhebungen von mir)
:rolleyes: :rolleyes: [/quote]

:-) dankeschön für den Link .

auch wenn ich gerne zocke - recht hat er mit der Aussage das es keinen kulturellen
Verlust darstellt den Schrott zu verbieten . Seine weiteren Thesen kann ich nicht kommentieren , da mit hier die Fachkenntnis fehlt .

bb
 
AW:

gamerschwein am 12.03.2009 15:42 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 15:02 schrieb:
boss3D am 12.03.2009 14:18 schrieb:
Bin ich froh, dass ich nicht in Deutschlang lebe. Hier in Österreich gibt es weder Politiker, die mit Unwissen über PC-Spiele glänzen, noch psychopatische Jugendliche, die Amok laufen ...

MfG, boss3D
Dafür Politiker wie Strache, die einen einfacheren Zugang zu Waffen für "anständige Bürger", speziell gefährdete Personengruppen wie Ärzte, Richter, Trafikanten und Taxifahrer fordern.
Siehst du ein Problem darin?


absurd. :rolleyes:
 
AW:

KONNAITN am 12.03.2009 16:42 schrieb:
Behauptet habe ich gar nichts, aber ich bezweifle generell, dass eine Gesellschaft sicherer wird, wenn mehr Schußwaffen im Umlauf bzw. in den Wohnungen und Häusern sind. Noch dazu, da die Kontrollen zur sicheren Aufbewahrung ein Witz sind.
Man kann auch jetzt schon zu einem Waffenschein kommen, wenn man gute Gründe dafür nennen kann, warum sollte man das also ändern? Weil kriminelle Ausländer viel leichter an Waffen kommen können als normale Bürger, wie Strache argumentiert? In meinen Augen ist das reiner Populismus.

Nun gut , ich habe mich mit den Auesserungen besagten Herrns nicht im speziellen beschaeftigt, und kann deswegen auch nichts dazu beitragen inwiefern das Populismus ist. Allerdings ist unbestreitbar, dass die Waffenhysterie in unserer Gesselschaft mindestens genauso populistisch schwachsinnig ist, und das daraus resultierende Waffengesetz weder ausreichend darauf ausgelegt ist Buerger -Waffenbesitzer und nicht-Waffenbesitzer- vor eventuellen Gefahren zu schuetzen. Imho ist eine Liberalisierung von Noeten um erstens die unbegruendete Gaengelung legaler Waffenbesitzer zu beenden und die Gesselschaft vor illegalen Waffen besser schuetzen zu koennen. Was wir im Moment in Sachen Waffenrecht in der Bundesrepublik haben ist ein schlechter Witz. Fuer alle.
Wer sich die Muehe macht legal eine Waffe zu besitzen , sich an alle Regularien haelt und immer brav allen Auflagen folgt wird belaestigt bis zum geht-nicht-mehr und derjenige der seine Knarre schwarz um die Ecke kauft lacht sich ins Faeustchen. Super. Bei diesem Thema bewundere ich wirklich die Amerikanische Gesetzgebung , und das tue ich nicht oft.
 
AW:

gamerschwein am 12.03.2009 16:52 schrieb:
Imho ist eine Liberalisierung von Noeten um erstens die unbegruendete Gaengelung legaler Waffenbesitzer zu beenden und die Gesselschaft vor illegalen Waffen besser schuetzen zu koennen.

Und wie genau soll das von statten gehen?
Also ich würde bei mehr Waffen eher mehr gefahren sehen.

Und irgendwie bestätigen mich die von dir in diesem Punkt bewunderten USA ziemlich darin.
Waffen in den falschen Händen sind gefährlich, das wissen wir nicht erst seit gestern und dann willst du das liberalisieren?
Kann ich so nicht begreifen, ehrlich gesagt
 
AW:

Tach Leute,
es ist Gesetzlich genau geregelt wie der Vater die Waffen zu verwahren hat,er muss ja auch bei der Polizei melden wie er sie verschlossen hat. Er hat halt eine im Schlafzimmer mit nen Arsch voll Munition gehabt.
Zumal das Waffengesetz seit dem Amoklauf in Erfurt so derbe verschärft wurde das man ja nicht mal mehr mit nen größeren Taschenmesser auf der Straße laufen kann,obwohl nen normales 15cm Küchenmesser keine Waffe ist. Wie schwachsinnig. Wir haben hier mit die schärfsten Gesetze die es gibt.
Und die so genannten "Killerspiele" zu verbieten is unfug da sich die jugendlichen die eh woanders besorgen.
Dann müsste man Rennspiele auch verbieten wenn die Menschen auf der Autobahn so rumrasen und irgendwelche Passanten verletzen.
Da kann man mal sehen wo der Hase im Pfeffer liegt
 
AW:

gamerschwein am 12.03.2009 16:52 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 16:42 schrieb:
Behauptet habe ich gar nichts, aber ich bezweifle generell, dass eine Gesellschaft sicherer wird, wenn mehr Schußwaffen im Umlauf bzw. in den Wohnungen und Häusern sind. Noch dazu, da die Kontrollen zur sicheren Aufbewahrung ein Witz sind.
Man kann auch jetzt schon zu einem Waffenschein kommen, wenn man gute Gründe dafür nennen kann, warum sollte man das also ändern? Weil kriminelle Ausländer viel leichter an Waffen kommen können als normale Bürger, wie Strache argumentiert? In meinen Augen ist das reiner Populismus.

Nun gut , ich habe mich mit den Auesserungen besagten Herrns nicht im speziellen beschaeftigt, und kann deswegen auch nichts dazu beitragen inwiefern das Populismus ist. Allerdings ist unbestreitbar, dass die Waffenhysterie in unserer Gesselschaft mindestens genauso populistisch schwachsinnig ist, und das daraus resultierende Waffengesetz weder ausreichend darauf ausgelegt ist Buerger -Waffenbesitzer und nicht-Waffenbesitzer- vor eventuellen Gefahren zu schuetzen. Imho ist eine Liberalisierung von Noeten um erstens die unbegruendete Gaengelung legaler Waffenbesitzer zu beenden und die Gesselschaft vor illegalen Waffen besser schuetzen zu koennen. Was wir im Moment in Sachen Waffenrecht in der Bundesrepublik haben ist ein schlechter Witz. Fuer alle.
Über die deutschen Verhältnisse kann ich wiederum eher wenig sagen, aber in Österreich werden Waffenbesitzer weder gegängelt noch belästigt -das weiß ich aus eigener Erfahrung, weil mein Vater Jäger ist. Und es gibt auch keine Waffenhysterie, das Thema ist bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. Amokläufe im nahen Ausland, oder gelegentliche Wahlkampfsprüche wie dieser von Herrn Strache, in den Medien praktisch kaum existent und in der Regel auch sehr schnell wieder vom Tisch.
Und da du die USA schon ansprichst. Die sind doch eines der besten Beispiele dafür, dass ein liberales Waffengesetz die Gesellschaft nicht sicherer macht. In keinem anderem Land gibt es im Verhältnis so viele Tote durch Schußwaffen wie dort. Warum sollte man das nachahmen wollen?
 
AW:

Ist euch aufgefallen, dass der Pressesprecher der Polizei es natürlich nicht lassen konnte die bösen Spiele zu erwähnen?

"Counter Strikes", so nannte er es... großartiges Kino.

Das ist genauso, wie wenn Filmkritiker über "vom Winde verweht" schreiben würden, den Film aber "Verweht vom Wind" nennen und sich dann auch noch erdreisten über die Qualität des genannten zu urteilen.

"Themenverfehlung" würde mein alter Deutschlehrer dazu sagen und mir 0 Punkte geben. Psychologen, Kriminologen und Polizisten sind darin spitze und lassen sogar noch millionen dumme Leute teilhaben.
 
AW:

Wildchild666 am 12.03.2009 17:33 schrieb:
"Counter Strikes", so nannte er es... großartiges Kino.
Du musst aber auch dazu erwähnen, dass er explizit von einem Mitglied der Presse danach gefragt wurde. Desweiteren wurde (schon vorher, also nicht während der abschließenden Fragerunde) gesagt, dass dieses und andere Spiele zwar gefunden wurden, das aber bei Jugendlichen in seinem Alter nicht weiter ungewöhnlich wäre......

Zitate und Aussagen (oder Videos aus Spielen) aus ihrem Zusammenhang zu reißen ist genau das, was wir Spieler der Presse und Politikern immer vorwerfen. Also sollten wir selbst uns dessen nicht schuldig machen.
 
AW:

biggamer89 am 12.03.2009 15:02 schrieb:
Um hier mal die These der sogenannten Experten zu entkräften, von wegen man könne am PC das töten lernen:

Das geht nicht!!!

Ich bin Sportschütze und beherrsche den Umgang mit einem Luftgewehr. Deshalb kann ich darüber urteilen. Für mich gibt es da ein paar echte Unterschiede zwischen dem Schießen im Spiel und in der Realität:
1. In der Realität hält man die Waffen anders
2. das Zielen ist viel schwerer, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Ich habe letztens mal ausprobiert mit einer Luftpistole auf eine 10m entfernte Scheibe zu schießen und bin gescheitert, da man das Gewicht der Waffe erst einmal kontrollieren und die Hand ruhig halten muss.

Es ist also für mich völliger Unsinn zu behaupten mit "killerspielen" das Töten zu lernen, da man darin keine echten Waffen in der Hand hat und nicht mitbekommt, wie sie sich in der Realität beim Schuss verhalten.
 
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