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News - Killerspiele: Amoklauf in Winnenden: Erste Verbotsforderung von Gewaltspielen

AW:

Miseria am 12.03.2009 14:58 schrieb:
Von dem Moment an in dem ich die Meldung auf N24 gesehen habe hat sich in mir schon wieder so ein Hass aufgebaut.
Ein Hass auf unseriöse Berichterstattung und auf die ,entschuldigung,"Spinner" die Computerspiele wieder als einfachste Erklärung für diese Tat nehmen.
Das in unserer Gesellschaft etwas grundlegend schiefläuft und ein junger Mensch anscheinend keine andere Lösung sieht ,ist traurig.
Wenn sich mal auf die wirklichen Gründe konzentriert würde dann müsste man ja vieleicht noch etwas an seinem Verhalten ändern und das geht ja mal garnicht, da verbieten wir lieber Computerspiele.
Der Junge wurde wahrscheinlich sein Leben lang von anderen gemobt/verarscht und nicht ernstgenommen.
Sowas hab ich doch selber in meiner Schulzeit gesehen,kinder die von anderen einfach nicht akzeptiert wurden und sich am ende garnicht mehr in die Schule trauten.
Deppressionen vom Kindesalter an.Tolle Gesellschaft.
Denen ging es mit Sicherheit auch dreckig.Nur wenn keiner mit ihnen redet und nicht versucht wird sie zu verstehen muss sich keiner wundern das es zu so einer Tat kommt!
Auch wenn alle Filme,Computerspiele und Musik verboten wird wird es weiter zu solchen Taten kommen solange sich nichts in den Köpfen der Menschen ändert.
Mir brauch jetzt keiner zu kommen mit : "das entschuldigt aber die 'Tat nicht"
Nein das tut sie nicht, soll sie auch nicht aber es erklärt sie.
Aber wie ich schon am Anfang sagte es wird wieder auf die Spiele/Filme geschoben werden.


Ein unglaublich toller Beitrag - er spricht mir aus dem Herzen! Wenn unsere Politiker nur halb so schlau wie der betreffende Verfasser wären, gäbe es noch Hoffnung für unser Land...

Gruß Björn
 
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DocFoster am 12.03.2009 17:41 schrieb:
biggamer89 am 12.03.2009 15:02 schrieb:
Um hier mal die These der sogenannten Experten zu entkräften, von wegen man könne am PC das töten lernen:

Das geht nicht!!!

Ich bin Sportschütze und beherrsche den Umgang mit einem Luftgewehr. Deshalb kann ich darüber urteilen. Für mich gibt es da ein paar echte Unterschiede zwischen dem Schießen im Spiel und in der Realität:
1. In der Realität hält man die Waffen anders
2. das Zielen ist viel schwerer, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Ich habe letztens mal ausprobiert mit einer Luftpistole auf eine 10m entfernte Scheibe zu schießen und bin gescheitert, da man das Gewicht der Waffe erst einmal kontrollieren und die Hand ruhig halten muss.

Es ist also für mich völliger Unsinn zu behaupten mit "killerspielen" das Töten zu lernen, da man darin keine echten Waffen in der Hand hat und nicht mitbekommt, wie sie sich in der Realität beim Schuss verhalten.
Ich denke es geht bei den Argumenten gegen "Killerspiele" weniger darum, dass man durch sie die praktische Verwendung von Schußwaffen lernt, sondern um eine mögliche Verringerung der Hemmschwellen usw.
 
AW:

Ich finde es sehr respektlos gegenüber den Opfern wieder Computerspieler zu verteufeln, weil sich damit Politik machen lässt :-(
 
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KONNAITN am 12.03.2009 17:46 schrieb:
Ich denke es geht bei den Argumenten gegen "Killerspiele" weniger darum, dass man durch sie die praktische Verwendung von Schußwaffen lernt, sondern um eine mögliche Verringerung der Hemmschwellen usw.
In der Mehrheit der Fälle hast du sicherlich recht. aber es gibt durchaus auch häufiger Stimmen, welche explizit behaupten, dass mit "Killerspielen" der Umgang mit Waffen trainiert würde
 
AW:

Genau, verbietet einfach alles, Spiele, Waffen, Autos, Flugzeuge, Strassen, Alk, kippen, fettiges Essen, Züge, Hochhäuser, Bundeswehr alles das wird das Beste sein
 
AW:

Sobald irgendwas passiert sind die Spiele dran...ja und was machen sie wenn es weiter passiert und es keine gewaltspiele mehr gibt...dann sind es entweder die illegalen spiele oder irgend ein anderer grund wie alkohol oder zigaretten...was weiß ich, es ist schlimm das sowas passiert ist...aber immer alles auf die Spiele zu schieben...irgendwann darf man in Deutschland garnichts mehr...und ich kann zu 100% sagen das es sowas auch ohne Spiele weiterhin geben wird...es gibt nun mal menschen die nicht ganz richtig im kopf sind das lässt sich nur durch frühe erkennung untersuchen...wenn jemannd schon irgendwas drohen tut oder sowas solte derjenige beobachtet werden...in der heutigen welt ist es eben so wer nicht mitzieht wird gemobbt und davon gibt es viele...wenn dann mal einer aus der masse fällt und so eine aktion macht was soll man tun...glaube kaum das ein 40jahre altes spiel zur tat bei hilft...zumal ich es nicht einmal realistisch finde! Naja war mir aber klar....Polizei = ah die Computerspiele....damit sind erstma alle ruhig gestellt! Naja, man solte einfach was für Leute tun die Geistige hilfe und zuneigung brauchen...mehr weiß ich auch nicht!
 
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El_Cativo am 12.03.2009 17:49 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 17:46 schrieb:
Ich denke es geht bei den Argumenten gegen "Killerspiele" weniger darum, dass man durch sie die praktische Verwendung von Schußwaffen lernt, sondern um eine mögliche Verringerung der Hemmschwellen usw.
In der Mehrheit der Fälle hast du sicherlich recht. aber es gibt durchaus auch häufiger Stimmen, welche explizit behaupten, dass mit "Killerspielen" der Umgang mit Waffen trainiert würde
Aha, dieses Argument habe ich zwar noch nicht gehört, es wundert mich andererseits aber auch nicht, dass es auch solche "Expertenmeinungen" gibt. Das ist dann natürlich kompletter Humbug.
 
AW:

El_Cativo am 12.03.2009 17:49 schrieb:
KONNAITN am 12.03.2009 17:46 schrieb:
Ich denke es geht bei den Argumenten gegen "Killerspiele" weniger darum, dass man durch sie die praktische Verwendung von Schußwaffen lernt, sondern um eine mögliche Verringerung der Hemmschwellen usw.
In der Mehrheit der Fälle hast du sicherlich recht. aber es gibt durchaus auch häufiger Stimmen, welche explizit behaupten, dass mit "Killerspielen" der Umgang mit Waffen trainiert würde
Mit Maus und Tastatur :confused: ist doch lächerlich.
Den umgang mit einer echten Waffe kann man nur mit einer echten Waffe trainieren, oder setzt man die Leute beim Bund vor den PC und Lässt sie Counter Strike spielen :confused:
 
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<Ironie an>
Es ist statitisch bewiesen, das alle Amokläufer und andere Mörder Bort aßen und Luft atmeten!!!
Also sollten wir erstmal diese Sachen verbeiten bevor wir mal nachschauen ob irgendwer irgendwann mal in seinen Leben ein Spiel gespielt hat was man als Killerspiel bezeichnen kann!!!!
</Ironie aus>
 
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das sind alles dummschwätzer die von der "publicity" des falles was abbekommen wollen.
ich spiele seit mindestens 14 jahren shooter und fall noch immer um wenn ich im realen leben ein fleckchen blut sehe.
Jeder tickt halt anders und die die austicken tun es sowieso früher oder später.
 
AW:

Unwahrscheinlich, dass ein Mensch mit klarem Verstand so einen Mumpitz von sich geben kann. Das meint er niemals ernst. Ich denke eher, dass der arme Schwind gar nicht weiß wohin mit seinen Gefühlen. Er ist schließlich ein Mann, nehme ich an. Und was sagt uns das? Er ist ein Emotionswrack. Und irgendwo muss die Wut ja hin.

Mal ehrlich. Bei
Dies sei ein Verhalten, das Jugendliche in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen könnten.
oder
Nachahmungstaten an anderen Schulen seien nicht ausschließen, so Schwind.
musste ich wirklich lachen. Ganz ehrlich.
 
AW:

Ich werde selbst gemobbt und fertig gemacht und das jeden Tag. Ich Spiel wie die meisten hier Ego shooter, doch mir wird schlecht wenn ich sowas höre wie, der hat den meisten in den Kopf geschossen. Allein die Vorstellung ist so abartig, dass ich kotzen könnte.

Ich spiel solche Spiele gerne, doch ich könnte und will sowas nicht machen. Ausschließen kann man nicht, dass sie etwas in uns verändern, doch es wäre mal viel wichtiger den Menschen aufzuklären und endlich dieses Mobbing zu bekämpfen, ein Mensch der zufrieden ist, macht sowas nicht.

Ein Mensch will respektiert werden, wie er ist.
Aber ihr habt alle Recht, wir Menschen suchen immer die einfachste Lösung. Ich wette ein Politiker würde es nicht einen Tag als gemobbter aushalten.

Ich habe schon lange die Hoffnung aufgegeben, dass die Politik erkennt was das Problem ist. Naja eigentlich müssten wir dafür sein, dass sie die Spiele verbieten, weil es trotzdem sicher zu Amokläufen kommen würde.

Und dann sollen sie das noch einmal auf die Spiele schieben.

Aber warte, dann schieben sie das sicher auf brutale Musik. Die Politiker sind selber wie Mobber, alles was sie nicht kennen und verstehen, wollen sie verbieten.

Ich frag mich wieviele noch sterben müssen, bevor die etwas dagegen machen. Aber es kommt sicher wieder nur zu einem Streit, in dem es dann geht, dass die Spiele wegmüssen udn gemacht wird dann wieder nichts.

Oder sie stellen einen Wachdienst vor jede Schule und alles was gefährlich sein könnte wird dann vorher abgenommen.

Naja um ehrlich zu sein, wird das nie ein Politiker lesen und deswegen ist egal wie gut unsere Ideen sind, da sie niemals jemanden erreichen.

MFG Draga
 
AW:

Und nochmal...am PC "jemanden" erschiessen und wir reden hier von leblosen Pixelansammlung, oder im echten Leben eine echte Waffe auf einen echten Menschen richten und diesen töten, ist was völlig anderes. Menschen die den Unterschied nicht erkennen sind kleingeistige und minderbemittelte Gestalten. Millionen Menschen weltweit spielen Spiele und laufen NICHT Amok..
Der Tüp war geistesgestört...
 
AW:

Für alle, die es interessiert - hier mal eine etwas ausführlichere Abhandlung zum Thema Amok

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html

Interessant, welchen "Umfang" das Thema Ego-Shooter (nein, nicht "Killerspiele"!) im Rahmen der Abhandlung einnimmt ... ich schätze mal so ca. 0,2% - im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung. Dort sind es gefühlte 98, 5%. Sagt auch was über Seriosität vieler Medien und "Experten".

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Und nun als kleine Argumentationshilfe - falls ihr doch mal in eine Situation kommt, mit Politikern das Thema erörtern zu dürfen :finger:

1927 (richtig, da gab es noch keine PC-Spiele) begründete der Täter seinen Amok-Lauf (45 Tote) an der Schule von Bath (Michigan) mit ruinösen Steuern ...

1992 behauptete Wayne Lo, von Gott zu seiner Tat berufen worden zu sein ... nach dem Lesen der Apokalypse war diese "Aufforderung in ihm" ...

.... also laßt uns nicht Brot (und Spiele) oder Luft verbieten - sondern Steuern und die Bibel!

Jetzt ist die Politik gefordert! :-P

sat_mode off

p.s. Übrigens gehören Steuern wirklich zu den "Kulturgütern", deren Verlust ich durchaus verschmerzen könnte :ugly: :-D
 
AW:

Viel Wirbel um nichts. Wird doch sowieso kein Verbot kommen, weiß doch jeder :confused:
 
AW:

Patti89 am 12.03.2009 14:34 schrieb:
Der war doch Waffenfanatiker und hat mit seinen Freunden ständig mit der Softair gespielt.
Das sind für mich eindeutigere Indizien, als den Grund bei "Killerspielen" zu suchen.
Genau! Man sollte diese Softairs, mit denen Jugendliche ihre perversen Gewaltfantasien ausleben und für Amokläufe üben verbieten! Es gibt zwar auch normale Jugendliche, die Softairs besitzen, das sind aber, wie allgemein bekannt ist, nur statistische Ausreißer, die... warte mal. Haben wir das nicht schon mal irgendwo gehört?
 
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