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News - Jugendschutz: "Das ist Zensur, was wir hier machen!" - Pegi- soll USK-System ablösen, sagt EA

AW:

Ein klares NEIN zur Zensur von Games durch Dritte. Ein klares JA zu einem europaweiten Pegi System. Der Vorschlag von EA ist brauchbar. Mir persönlich ist es egal, was die Deutschen machen. Wenn sie ihre USK behalten wollen, sollen sie das tun - muss den Rest von Europa aber nicht davon abhalten, sich auf einen Standard zu einigen.
 
AW:

Ach? Nach über 20 Jahren fällt der Industrie auch mal auf das Selbstzensur immernoch Zensur ist?

PEGI... so wie das jetzt erklärt wurde finde ich jetzt nicht so prickelnd.

Die USK ist mir hingegen mit ihren >>>willkürlichen<<< Einstufungen ein Dorn im Auge.

Dead Space = USK18
Gears of War = indiziert.
Ich sehe da als Spieler so gut wie keinen Unterschied, 3rd Person, Monsert killen und viel Blut. Da ist USK18 logisch, aber indizieren?

Call of Duty World at War = USK18
Da schieße ich keine Monster ab sondern Menschen! Ganz nebenbei verteidigt man im CTF eine Hakenkreuzflagge, wenigstens in der Uncut Version die der Rest der Welt benutzt!
Wenn ich jetzt mit einem aus den USA zocke sieht der MICH wie ich ein Hakenkreuz auf dem Rücken habe. Finde ich das gut? Die USK stört es scheinbar nicht. -> FAIL

Für mich verfehlt die USK hier komplett das Ziel!
Egal ob ICH diese Textur nun sehe oder nicht der Rest der Welt sieht einen Deutschen der mit wehendem Hakenkreuz Nazi spielt ?!

Möglichkeit 1: Das Spiel trotzdem indizieren weil es den Multiplayer betrifft und eine geänderte Textur hier unzureichend ist!

Möglichkeit 2: Das Spiel weder verbieten noch KÜRZEN!
Dann legen Leute wie ich, denen bei dem Anblick einer Hakenkreuz-CTF-Flagge das Kotzen kommt das Spiel ganz von selber zur Seite!

Dieses scheinheilige Textur-Tauschen, *Rosarote Brille aufsetzen* macht die ganze Situation nur noch schlimmer, wenigstens wenn es um den Multiplayer geht.

Jetzt sagt mir bitte was schlimmer ist?
Wenn ich in GoW2 mit der Lancer/Kettensäge, Fantasy Monster stylisch in 2 Teile Säge
oder wenn ich in CoD5 für die ganze Welt sichtbar ein Hakenkreuz verteidige das ich selber nicht sehe (und evtl. nichtmal weis das es da ist!)?

Ich brauch wohl nicht erwähnen das man in Deutschland nicht ohne weiteres an den Download Content auf Xbox Live kommt (multiplayer maps zu einem Spiel das ich schon besitze) nur weil GoW2 hier indiziert ist, während man ganz normal an Content für CoD5 kommt.
 
AW:

Selbst wenn die hier die USK abschaffen und PEGI gelten lassen, werden Spiele die nur aus einem Übermaß an Gewalt bestehen hier in dt. trotzdem Indiziert. Selbst wenn die PEGI sagt das Spiel ist für 6 Jährige geeignet. Weil es in dt. noch andere Instanzen gibt die da ne Notbremse ziehen können.

In sofern kann es EA eigentlich egal sein, denn denen geht es ja nur um die Indizierungen und nicht ob ein Spiel ab 18 oder 16 in den Handel kommt.
 
AW: News - Jugendschutz:

Die USK muss nicht unbedingt abgeschafft werden. Aber es darf nicht sein, dass es Spiele gibt, die keine Auszeichnung erhalten. Volljährig ist Volljährig. Basta.

Auch dass historische Spiele das Hakenkreuz nicht verwenden dürfen ist mir unverständlich. In Filmen, selbst wenn Sie noch so dämlich und anspruchslos sind, ist es erlaubt. Ich kenne zudem kein Spiel, das den Nationalsozialismus heroisiert.

Die Indizierung eines Spiels ist Zensur und kein Jugendschutz. Der Jugendschutz hört ab der Volljährigkeit auf. Wenn es Vollzugsschwierigkeiten gibt, muss man eben daran arbeiten und aufklären. Zudem kann man wohl kaum behaupten, dass die deutschen Jugendlichen, die den schärfsten Jugendschutz genießen, besser wären als die Vergleichsgruppe im restlichen Europa.

Egal wie man vergleicht, es ist und bleibt Zensur. Sie bringt nichts, weder der Gesellschaft, noch einem einzigen Jugendlichen.

Es geht hierbei nicht darum, ob die indizierten Spiele dämlich oder gut sind. Es geht um die Kunst-, Rede und Meinungsfreiheit. Ich lasse mir auch einfach nicht gerne vorschreiben, was der gute, oder schlechte Geschmack sein soll. Das hinterlässt einen faden Beigeschmack und erinnert an die "entartete Kunst"
 
AW: News - Jugendschutz:

Ich glaube dem Typen kein Wort. Hier wird (logischerweise natürlich) nur versucht wirtschaftliche Interessen auf dem Rücken der Jugendschutzdiskussion durchzusetzen.
Selbst wenn es so sein sollte, was ich dem Mann jetzt nicht unterstellen will, können wir nur davon profitieren, dass er als einflussreiche Person darauf aufmerksam macht, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht! In seiner Position kann er die nötige Medienpräsenz aufbringen, wie man ja daran erkennen kann, dass er direkt mal ein Interview im Spiegel gibt. Im Prinzip brauchen wir mehr solche Leute, die Einfluss haben und ihn dazu nutzen, die Ungerechtigkeit anzuprangern!
Das bringt leider überhaupt nichts, denn er steht für ein "skrupelloses" Unternehmen, welches mit "geschmacklosen Killerspielen" sein Geld verdient und wird deshalb von keinem Sittenwächter der Nation ernst genommen werden. Im Gegenteil, man wird ihn als Paradebeispiel für den (angeblichen) gesellschaftlichen Verfall heranziehen.

Genau diese Äußerungen gab's btw. schon aus der CDU.
 
AW:

In erster Linie sollte es im Interesse der Eltern liegen, was ihre Kinder konsumieren, genauso wie eine adäquate Einschätzung ihrer Sprößlinge, ob sie bereits über die notwendige Reife verfügen, entsprechende Medien zu nutzen ...
Du nennst selbst schon den wichtigsten Punkt, warum deine Theorie eine Konfrontation mit der Realität nicht überstehen kann: SOLLTE!
Dieser Soll-Zustand passt leider null zum Ist-Zustand. In der Realität ist es einem Großteil der Eltern nämlich - man verzeihe mir die rüde Ausdrucksweise - "scheißegal was ihre Blagen treiben" oder sie verfügen selbst einfach nicht über die Kompetenz, um den virtuellen Zeitvertreib ihrer Sprösslinge einzuschätzen.
Und genau da ist auch der Punkt, an dem *ich* ansetzen würde.

Ich habe mich ja schon öfters in diesem Forum für einen verbindlichen "Elternführerschein" ausgesprochen, also verpflichtende Kurse, die von Experten für werdende Eltern abgehalten werden.

Mehr Initiative zur Eigenverantwortung fördern, nicht immer nur nach staatlicher Kontrolle schreien. Kompetenz kann - und muss man sich aneignen!

Aber anscheinend ist es für manche tatsächlich einfacher, das Hirn abzugeben und den Staat für sich denken und handeln zu lassen.

Abgesehen davon, glaube ich kaum, dass irgendwelche Alterskennzeichnungen bei Eltern, denen ihre Kinder "scheißegal" sind, auch nur irgendeinen Nutzen bringen...

Edit: Über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen würde ich mich tatsächlich freuen. :-)
 
AW: News - Jugendschutz:

In den anderen Ländern funktioniert die PEGI, was für enien Reiz hätten diese Länder ein neues System anzunehmen daß in Deutschland nicht funktioniert hat?

Wir Deutschen sind der Meinung wir hätten daß beste System welches leider bei uns nicht so richtig funktioniert hat. Da wir aber nicht ind er Lage sind Fehler einzugestehen und sowieso alles besser wissen sollen alle anderen Länder jetzt unser System übernehmen. Dafür werden wir unsere Regeln etwas denen der anderen Länder anpassen um den Schein zu waren daß wir etwas von denen annehmen.

Ja, sehr überspitzt formuliert, aber so kommt der Punkt besser rüber.

Ich verstehe nicht wieso so viele einem System hinterherschreien daß in unser heutigen Gesellschaft schlicht und einfach nicht funktioniert? Wenn Eltern auf ihre Kinder aufpassen würden, wenn es keine Downloads gäbe und wenn die Post genauer durchsucht würde, dann würde es funktionieren aber nicht in unserer Welt.
In wie fern hat "PEGI funktioniert und die USK nicht"?
Mir fehlt da eine objektive Richtlinie, anhand derer man sagen könnte "System A funzt, system B nicht" - also erklär mal bitte, was an der PEGI so toll funktioniert und an der USK nicht.

Meine Sicht dazu: Das System USK funktioniert bestens, nur die Umsetzung ist mangelhaft und die Zensur über den Jugendschutz hinaus (also Bevormundung Volljähriger) ist halt Mist. Das System PEGI funzt hingegen überspitzt gesagt nach dem Prinzip "Wer nix macht, macht nix verkehrt" :ugly:

Und warum sollte PEGI gerade in unserer heutigen Zeit besser funktionieren als die USK? Die Kontrollen und Restriktionen für Jugendliche sind ja lascher, dementsprechend fällt das elterliche Versäumnis doch noch wesentlich stärker ins Gewicht :confused:

Und nochmal: Ich will niemandem was aufzwingen oder irgendeinen Schein waren - ich bin schlicht der Meinung, das die USK im Bereich unter 18 das beste System zu bieten hat, aber im Bereich erwachsener Unterhaltung die anderen Länder größtenteils die Nase vorne haben.
Also halte ich USK+Lockerung der Zensur/Indizierungen für die perfekte Kombination.

Und damit ist doch jedem gedient - wir erwachsenen Spieler müssen uns nicht gängeln lassen und sind frei von Bevormundung, aber es geilt sich auch nicht jedes 11-jährige Kiddie an irgendwelchen Gewaltorgien auf. Was kann man mehr wollen? :top:

Kollege: Das ist aber die - meines Wissens - absolute Ausnahme. Wenn klar wird, dass ein Spiel nicht in Deutschland erscheinen wird, ist es, marketingtechnisch, tot. Klar, warum sollte man auch investieren?
Weil es sich lohnen kann?
Natürlich nicht beim indzierten Billigshooter xy, aber bei 80-er Titeln definitiv.
Prototype und Wolverine machen's vor - wer einen guten Titel und eine gewisse Erwartungshaltung/Fanbase erschafft, kann mit geringem Marketing auch einen indizierten Titel gut in Deutschland verkaufen.
Denn seien wir doch mal ehrlich: Gibt es für Spiele wie Prototype eine bessere Werbung als eine Indizierung? Eben ...

Generell glaube ich, dass das PEGI-System irgendwann kommen wird. Schließlich leben wir in der EU, da wird sogar die Gurkengröße vereinheitlicht. In allen anderen Ländern hat sich PEGI bewährt. Auch wenn es noch Jahre dauern kann, das durchzusetzen, irgendwann wird unseren Politikern das System schlicht aus Europa vorgeschrieben. Genauso wie Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen.
Naja, das kann schon noch ein (extrem langes) Weilchen dauern ... noch darf ich schließlich auch mit 220 über die Autobahn düsen ;-)
 
AW:

In erster Linie sollte es im Interesse der Eltern liegen, was ihre Kinder konsumieren, genauso wie eine adäquate Einschätzung ihrer Sprößlinge, ob sie bereits über die notwendige Reife verfügen, entsprechende Medien zu nutzen ...
Du nennst selbst schon den wichtigsten Punkt, warum deine Theorie eine Konfrontation mit der Realität nicht überstehen kann: SOLLTE!
Dieser Soll-Zustand passt leider null zum Ist-Zustand. In der Realität ist es einem Großteil der Eltern nämlich - man verzeihe mir die rüde Ausdrucksweise - "scheißegal was ihre Blagen treiben" oder sie verfügen selbst einfach nicht über die Kompetenz, um den virtuellen Zeitvertreib ihrer Sprösslinge einzuschätzen.
Und genau da ist auch der Punkt, an dem *ich* ansetzen würde.

Ich habe mich ja schon öfters in diesem Forum für einen verbindlichen "Elternführerschein" ausgesprochen, also verpflichtende Kurse, die von Experten für werdende Eltern abgehalten werden.
und wer zahlt das? die eltern? der staat und somit der steuerzahler? oder meinst diese "Experten" arbeiten umsonst und bieten umsonst die Kurse an?
sowas ist absoluter unsinn!
die eltern aber mehr in die verantwortung ziehen das schon wenn die eltern bluten müssen merkens auch die


zu dem PEGI und USK, hier gehts nur um die Zensur warum sollen spiele die für Erwachsene gemacht werden wegen der Jugend Zensiert werden? selbe gilt für Filme/Bücher!
was besser oder schlechter ist is egal wenn man die möglichkeit bieten würde ein zensur freies produkt zu kaufen und das geht eben nur bei der PEGI!
einzige sache die beide gemeinsam haben der verkauf muss besser kontrolliert werden dann braucht man auch keinen überzogenen jugendschutz wie hier in DE
 
AW:

und wer zahlt das? die eltern? der staat und somit der steuerzahler? oder meinst diese "Experten" arbeiten umsonst und bieten umsonst die Kurse an?
sowas ist absoluter unsinn!
die eltern aber mehr in die verantwortung ziehen das schon wenn die eltern bluten müssen merkens auch die
Andere europäische Länder, v.a. Skandinavien, meines Wissens nach auch die Niederlande haben so etwas bereits eingeführt, und glaub mir, die Kosten für solche Kurse sind verschwindend gering, zumal die meisten deutschen Gemeinden so etwas bereits freiwillig(!) anbieten.

Es fehlt nur ein Gesetz, welches werdende Eltern zu solchen Kursen verpflichtet.

Bevor Du also meine Ausführungen als "Unsinn" titulierst, empfehle ich Dir, Dich erst einmal entsprechend zu informieren... :rolleyes:
 
AW:

und wer zahlt das? die eltern? der staat und somit der steuerzahler? oder meinst diese "Experten" arbeiten umsonst und bieten umsonst die Kurse an?
sowas ist absoluter unsinn!
die eltern aber mehr in die verantwortung ziehen das schon wenn die eltern bluten müssen merkens auch die
Andere europäische Länder, v.a. Skandinavien, meines Wissens nach auch die Niederlande haben so etwas bereits eingeführt, und glaub mir, die Kosten für solche Kurse sind verschwindend gering, zumal die meisten deutschen Gemeinden so etwas bereits freiwillig(!) anbieten.

Es fehlt nur ein Gesetz, welches werdende Eltern zu solchen Kursen verpflichtet.

Bevor Du also meine Ausführungen als "Unsinn" titulierst, empfehle ich Dir, Dich erst einmal entsprechend zu informieren... :rolleyes:
okay gut wird eingeführt und was bringt es?
was bringt dir so ein kurs so ein "Führerschein"?

nehmen wir den Autoführerschein wer fahrt denn nach seiner Prüfung noch genauso wie er es nach allen regeln gelernt hat?
was wissen viele nach 1-2 jahren noch von dem was sie gelernt haben?

selbe kann ich auch hier sagen man macht nen kurs aber mitnehmen tut man wenig oder nur eine bestimmt zeit! danach macht man es so wie man es selbst für richtig hält Kurs hin oder her!
dazu muss man auch sagen das man jemand nicht beibringen kann wie sein kind reagiert! Das ist alles theorie wie es dann in der Praxis is, ist ein ganz andrer schuh der von kind zu kind verschieden sein kann
 
AW:

okay gut wird eingeführt und was bringt es?
was bringt dir so ein kurs so ein "Führerschein"?

nehmen wir den Autoführerschein wer fahrt denn nach seiner Prüfung noch genauso wie er es nach allen regeln gelernt hat?
was wissen viele nach 1-2 jahren noch von dem was sie gelernt haben?

selbe kann ich auch hier sagen man macht nen kurs aber mitnehmen tut man wenig oder nur eine bestimmt zeit danach macht man es so wie man es selbst für richtig hält Kurs hin oder her!
dazu muss man auch sagen das man jemand nicht beibringen kann wie ein kind reagiert das ist alles theorie wie es dann in der Praxis is, ist ein ganz andrer schuh der von kind zu kind verschieden sein kann
Meine Güte, jetzt mach' doch nicht ein Fass nach dem anderen auf!

Wir nehmen jetzt einfach mal als gegeben an, dass die große Masse an Leuten, die ihre Kinder verwahrlosen lassen, das nicht aus Bösartigkeit tun, sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil ihnen das notwendige "Know-How" fehlt.

Klar, diese Leute könnten natürlich von vornherein die vorhandenen Beratungsangebote nutzen, aber wir wissen alle um Faulheit und Bequemlichkeit des Menschen an sich, also ist es doch sinnvoll, solche Beratungsangebote obligat zu machen.

Und natürlich kann man Kindererziehung nicht wirklich lehren, aber man kann zumindest eine essentielle Hilfestellung gewährleisten - weil leider heutzutage viele junge Familien schon bei absoluten Basics heillos überfordert sind (nein, ich mache jetzt keinen Exkurs hin zu früher, Stichwort: Dorfgemeinschaft, Großfamilie, Hilfe durch Großmutter, Tanten, etc.)

Ich beende an dieser Stelle die Diskussion, weil das zuweit weg führt.

Nochmal mein Fazit:

Weniger staatliche Kontrolle, dafür mehr Angebote, Eigenverantwortung zu fördern und zu unterstützen.
 
AW:

Irgendwie drängt sich mir das Gefühl auf, das EA sich mit dieser Aussage nur bei den frustrierten deutschen Spielern einschmeicheln will. :-o

Aber wenn die auch anfangen ein paar Politiker zu bestechen, oder auf ihre Seite zu ziehen [wie zb. die Waffenlobby], wäre das schon richtig verrückt :ugly:

Dead Space = USK18
Gears of War = indiziert.
Ich
sehe da als Spieler so gut wie keinen Unterschied, 3rd Person, Monsert
killen und viel Blut.
Ich schon, Dead Space ist von EA.

[So jetzt aber genug mit den Verschwörungstheorien]
 
AW: News - Jugendschutz:

In wie fern hat "PEGI funktioniert und die USK nicht"?
Mir fehlt da eine objektive Richtlinie, anhand derer man sagen könnte "System A funzt, system B nicht" - also erklär mal bitte, was an der PEGI so toll funktioniert und an der USK nicht.

Meine Sicht dazu: Das System USK funktioniert bestens, nur die Umsetzung ist mangelhaft und die Zensur über den Jugendschutz hinaus (also Bevormundung Volljähriger) ist halt Mist. Das System PEGI funzt hingegen überspitzt gesagt nach dem Prinzip "Wer nix macht, macht nix verkehrt" :ugly:

Und warum sollte PEGI gerade in unserer heutigen Zeit besser funktionieren als die USK? Die Kontrollen und Restriktionen für Jugendliche sind ja lascher, dementsprechend fällt das elterliche Versäumnis doch noch wesentlich stärker ins Gewicht :confused:

Und nochmal: Ich will niemandem was aufzwingen oder irgendeinen Schein waren - ich bin schlicht der Meinung, das die USK im Bereich unter 18 das beste System zu bieten hat, aber im Bereich erwachsener Unterhaltung die anderen Länder größtenteils die Nase vorne haben.
Also halte ich USK+Lockerung der Zensur/Indizierungen für die perfekte Kombination.

Und damit ist doch jedem gedient - wir erwachsenen Spieler müssen uns nicht gängeln lassen und sind frei von Bevormundung, aber es geilt sich auch nicht jedes 11-jährige Kiddie an irgendwelchen Gewaltorgien auf. Was kann man mehr wollen? :top:
Zu Deinem ersten Punkt - USK funktioniert halt nicht da man Spiele tauschen kann, sie runterladen kann und Eltern zu Hause oft nicht wissen/sich nicht kümmern was die Kids tun. In der Theorie ist die USK toll, in der Praxis nicht.

Ich bin generell gegen jede Art von Zensur und der Ansicht daß Menschen Dinge zu verbieten grundsätzlich der falsche Weg ist, da verbotenes oft reizt. MMn müssen junge Menschen zum denken angeregt werden und für solche Dinge sensibilisiert werden. Das ist mMn der einzige weg dieses "Problem" in den Griff zu bekommen und beinhaltet ja (bessere) Erziehung durch das Elternhaus.

Deswegen ist es im Endeffekt egal welches System man hat. Wenn die Jugend nicht mehr fähig ist zu denken und in ihrem Leben so viel schief läuft daß sie nur noch einen Auslöser brauchen um auszurasten ist sowieso alles zu spät.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie gut das PEGI System funktioniert; ich weis nur das viele andere Länder es verwenden also denke ich mir daß es irgendwie funzen muss wenn es schon andere Länder übernehmen. Im Hinblick auf meine beiden vorigen Absätze ist das auch irrelevant.

Ich bin nicht ausrücklich gegen die USK; ich finde nur daß, wenn es in anderen Ländern funzt, man es auch hier anwenden könnte. Wir müssen doch nciht immer alles neu erfinden.

Gerade WEIL das PEGI lascher ist würden Eltern vielleicht mehr auf ihre Kinder achten. Momentan kommt es mir eher so vor als ob die Eltern sich sagen "Der Staat kümmert sich" und lassen es gut sein. Auch Eltern darf man ncith alles vorkauen. Okay, ein bisschen weit hergeholt, gebe ich ja zu ;-)

Mein einziger Kritikpunkt an der USK ist daß ich nicht weiß wer die Dinge bewertet. Sind es Eltern? Dann haben die wohl kaum Ahnung vom der Materie. Und genau DAS ist meine Kritik (genau wie mit unseren Politikern). Das Leute Dinge bewerten / verbieten von denen Sie keine Ahnung haben.

Dein letzter Absatz ist schöne Theorie ;-) Nein ehrlich, wenn das USK System funzen würde und wir Erwachsenen spielen könnten was wir wollten wäre es echt zu schön um wahr zu sein, nur leider... (siehe oben)

So, mein Schlusspladoyer ;-) Ich bin nicht gegen USK, ich bin nicht für PEGI, ich bin der Ansicht daß unsere derzeitigen Killerspiel Probleme sich nur durch das anpacken der Wurzeln in den Griff kriegen lassen, und das fängt beim Elternhaus an. Was hilft uns eine Jugend die zwar wegen verboten keinen tötet, allerings auch nicht gelernt hat selber zu denken und die grundsätzlichen Regeln im Miteinander nicht lernt (und damit meine ich nicht spielen, kiffen, saufen)?

Liebe Grüße,

edit: blöde Rechtschreibung
 
AW: News - Jugendschutz:

So, mein Schlusspladoyer ;-) Ich bin nicht gegen USK, ich bin nicht für PEGI, ich bin der Ansicht daß unsere derzeitigen Killerspiel Probleme sich nur durch das anpacken der Wurzeln in den Griff kriegen lassen, und das fängt beim Elternhaus an. Was hilft uns eine Jugend die zwar wegen verboten keinen tötet, allerings auch nicht gelernt hat selber zu denken und die grundsätzlichen Regeln im Miteinander nicht lernt (und damit meine ich nicht spielen, kiffen, saufen)?
Dem kann man sich eigentlich nur anschließen. :top:
 
AW: News - Jugendschutz:

Es gibt KEIN "Killerspiel"-Problem !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Es gibt nur das Problem dass die Politk-Idioten und die Schwachmaten in den Massenmedien (inbesondere die öffentlich Rechtlichen TV-Sender) sich nicht mit den waren Gründen für diese Taten auseinander setzen, sondern nur schnell 'nen Sündenbock vorschieben !!!
ZUr erklärung, bitte das an schauen:
http://www.youtube.com/watch?v=Z8UyWK-j5eE
 
AW: News - Jugendschutz:

Politiker sind net doof, die kennen selber die wahren Gründe, allerdings würde die Wahrheit sie selber in ein schlechtes Licht rücken und deshalb erzählen sie lieber irgendwas anderes wie Killerspiele wären schuld und son käse...
 
AW: News - Jugendschutz:

Ist doch sowieso alles Wahlgeplänkel !! so verlieren sie die meisten jüngeren Wähler...
 
AW: News - Jugendschutz:

Ich kann mich dem meisten hier bedningungslos anschließen.

Zusätzlich möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich es untragbar finde, dass mir andere Leute vorschreiben, was zu brutal für mich sei und deswegen indiziert werden müsse.
Seit meinem 18. Geburtstag bin ich ein erwachsenes Mitglied unserer Gesellschaft und ich denke, dass es von da an meine Entscheidung ist, was ich spiele und was nicht.
 
AW: News - Jugendschutz:

Zu Deinem ersten Punkt - USK funktioniert halt nicht da man Spiele tauschen kann, sie runterladen kann und Eltern zu Hause oft nicht wissen/sich nicht kümmern was die Kids tun. In der Theorie ist die USK toll, in der Praxis nicht.

Das Problem ist da ja nicht die USK, sondern die Umsetzung von deren Urteilen. Die USK funktioniert sehr wohl. Verbessern muss man das System insofern, dass die Beschränkungen auch halbwegs durchgezogen werden.
Natürlich lässt sich keine allumfassende Umsetzung durchziehen, dafür boomt der illegale Markt mit Downloads und Tauschbörsen zu sehr. Aber eine Verbesserung des Status quo wäre einfach zu erreichen und zumindest ansatzweise wirksam.

Deswegen ist es im Endeffekt egal welches System man hat. Wenn die Jugend nicht mehr fähig ist zu denken und in ihrem Leben so viel schief läuft daß sie nur noch einen Auslöser brauchen um auszurasten ist sowieso alles zu spät.

Findest du das nicht ein bissl arg zynisch? Verzicht auf Jugendschutz, weil unsere Jugend eh nicht mehr zu retten ist? Na wenn jeder so denkt, haben wir bald ne feine Suppe auf diesem Planeten zusammen gebrockt ...

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie gut das PEGI System funktioniert; ich weis nur das viele andere Länder es verwenden also denke ich mir daß es irgendwie funzen muss wenn es schon andere Länder übernehmen. (...) Ich bin nicht ausrücklich gegen die USK; ich finde nur daß, wenn es in
anderen Ländern funzt, man es auch hier anwenden könnte. Wir müssen
doch nciht immer alles neu erfinden.
Allgemein halte ich "keine Ahnung haben" nicht unbedingt für die beste Diskussionsgrundlage. :rolleyes:


Und nicht alles, was die andern machen, muss automatisch richtig sein.

Ich hab beispielsweise mal auf einer Podiumsdiskussion in der Kollegstufe den damaligen bayrischen Staatssekretär für Bildung Karl Freller gefragt, warum Bayern mit dem bis dato bundesweit besten Bildungssystem auf G8 umschwenkt. Er antwortete tatsächlichd reist mit "weil es alle tun". Was uns das gebracht hat, sieht man ja zur Genüge - egal ob du lehrern oder Eltern, Schüler oder Professoren fragst, jeder hält G8 für Dreck aus der Hölle. Und genau das ist es auch!

Same thing with Bachelor-/Master-Studiengänge btw ...

Gerade WEIL das PEGI lascher ist würden Eltern vielleicht mehr auf ihre Kinder achten. (...) Okay, ein bisschen weit hergeholt, gebe ich ja zu ;-)
Also das glaubste ja wohl bitte selbst nicht ... :rolleyes:

Mein einziger Kritikpunkt an der USK ist daß ich nicht weiß wer die Dinge bewertet. Sind es Eltern? Dann haben die wohl kaum Ahnung vom der Materie. Und genau DAS ist meine Kritik (genau wie mit unseren Politikern). Das Leute Dinge bewerten / verbieten von denen Sie keine Ahnung haben.
Das lässt sich einfach beheben, Wiki hätte da locker geholfen.

Bewerten tut ein Expertengremium. Dazu gehören u.a. ehemalige Journalisten, Sozialwissenschaftler, Pädagogen oder Jugendbeauftragte. Also keine Zocker, die jeden brauchbaren Titel durchwinken, aber auch keine erzkonservativen Spielehasser, die am liebsten alles verbieten würden.

Dein letzter Absatz ist schöne Theorie ;-) Nein ehrlich, wenn das USK System funzen würde und wir Erwachsenen spielen könnten was wir wollten wäre es echt zu schön um wahr zu sein, nur leider... (siehe oben)
Mein Vorschlag "USK europaweit, dafür aber keine Indizierungen mehr und keine Zensur" ließe sich binnen weniger Wochen umsetzen und würde genau das bringen. Funktionierenden Jugendschutz mit einem Minimum an Zensur und einem absoluten Maximum an Freiheit für den mündigen Bürger.

Man müsste halt nur die richtigen Leute an der Macht haben ... und was das angeht, muss ich dir leider recht geben: Schöne Utopie, doch soweit kommt es nie :-(

So, mein Schlusspladoyer ;-) Ich bin nicht gegen USK, ich bin nicht für PEGI, ich bin der Ansicht daß unsere derzeitigen Killerspiel Probleme sich nur durch das anpacken der Wurzeln in den Griff kriegen lassen, und das fängt beim Elternhaus an. Was hilft uns eine Jugend die zwar wegen verboten keinen tötet, allerings auch nicht gelernt hat selber zu denken und die grundsätzlichen Regeln im Miteinander nicht lernt (und damit meine ich nicht spielen, kiffen, saufen)?
Grundsätzlich geb ich dir Recht, die Wurzel des Übels liegt tiefer ... aber diese so bald auszureißen bleibt nichts als Träumerei.
Also sollte man seine Kräfte auf solche Schlachten konzetrieren, die man auch gewinnen kann. Und beim Thema Jugendschutz vs. persönliche Freiheit könnte man eben sehr einfach eine vernünftige und intelligente Lösung finden. :-)

Cheers,
Chris
 
AW:

ich halte es für absolut lachhaft, dass ein hersteller sein eigenes produkt einstufen können soll.
könnte man ja auch gleich den tüv abschaffen - der autohersteller selbst wird doch wohl am besten beurteilen können, ob sein produkt fahrtüchtig ist oder nicht. ;-)
Wieso? Es scheint doch in vielen anderen Ländern zu funktionieren.

DAS ist mal wieder genau die Deutsche Einstellung das alles kontrolliert und gesetzlich festgelegt werden muss. Mir kommt es hier allmählich so vor als ob der Staat alles dafür tut daß dem Individuum jede Entscheidung genommen werden soll damit alles rechtens läuft.
Also bei sicherheitsrelevanten Dingen wie Autos hätte ich es aber auch ganz gerne, dass nicht jedes Individuum selbst bestimmt ob alles rechtens läuft.
Ich hätte da ohne TÜV doch ein leicht ungutes Gefühl, wenn ich das nächste mal auf die A1 fahre...
 
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