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News - Jugendschutz: CDU will Internetsperre für Raubkopierer

AW: News - Jugendschutz: CDU will Internetsperre für Raubkopierer

excitusz am 23.06.2009 20:26 schrieb:
Falls die CDU das hier ließt, ich habe noch ein paar gute Pro Wahljahr Ideen die sich mit den letzten gut vergleichen lassen :)

1: Freunde Sperre, für Leute die Ihren Freunden Raubkopien aushändigen für 1 Jahr.
2: Internet Sperrung bei Familien, wo Kinder ohne Kinderschutz im Freien Web Sürfen dürfen + 1 Jahr auf Bewährung.
3: Verbot von Plastikwaffen, damit die Kinder nicht schon in Jugnen jahren zu Amok läufer ausgebildet werden.
4: Verbot von Virtuellen 3d Objekt Waffen Models, weil vieleich nachahmer diese selbst zusammenbauen könnten.
5: Herstellungsverbot von Gewaltätigen Filmen, aufgrund von schlechten vorbildern in Filmen und des Höheren Risiko für Nachahmer.
6: Verbot von Videotheken, da sie das Raubkopieren fürdern und Leute dazu angesteckt werden.
7: Verbot der CDU aufgrund von schlechter Politischer fürhung und der daraus resultierenden Bildungsarmut so wie der sozialen verwahrlosung von jungen Menschen die aufgrund von Hartz 4 in der Schule gemobt werden von wiederum Bildungsarmen Sozial Stärkenen. ;) Der Förderung eines Kinderfeindlichen Deutschen Staates und des immer weiter rückenden Reich/Armungs grenze. Ausserdem die Förderung des Alkohol Konsums besonders in Bayern, auch bei minderjährigen und der daraus resultierenden toten die ein vielfaches


und mehr...

An deiner Liste hätte die CDU wahrscheinlich nicht viel auszusetzen. Wer weiss schon was in so kranken neoliberalen Vollhirnis so abgeht....ausser Punkt 7 natürlich
:-D
 
AW: News - Jugendschutz: CDU will Internetsperre für Raubkopierer

RonTaboga am 23.06.2009 20:21 schrieb:
Boesor am 23.06.2009 20:17 schrieb:
RonTaboga am 23.06.2009 20:14 schrieb:
Im dritten Reich gab es damals auch gewisse Gesetze die niemand hinterfragen durfte. Die schwere und der Ausmaß des Sachverhaltes ist natürlich mit der Urheberrechtssituation nicht vergleichbar, aber nicht alles an geschriebenen Gesetzen ist sinnvoll, moralisch korrekt und bringt die Menschheit weiter. Das ist nun mal eine Tatsache die man rückblickend auf die Geschichte eingentlich sofort erkennen müßte.
:rolleyes:

Wenn es nicht vergleichbar ist, wieso bringst du dann diesen blöden Vergleich?
Stasi, DDR, Nazis, man kann sie wohl nicht oft genug für seine eigenen Verharmlosungen und Rechtfertigungsversuche instrumentalisieren.
Das ist wirklich ein nerviger (und beschämender) Mangel an der Internetdiskussionskultur

Warum hälts du denn so sehr daran fest, das unser System so richtig ist? Was macht dieses System so gut in deinen Augen?

Der Vergleich bezog sich einfach auf die Tatsache, das nicht alles an geschriebenen und in Kraft getretenen Gesetzen der richtige Weg ist mehr nicht. Du musst echt nicht gleich so ein Drama daraus machen das ich das dritte Reich erwähnt habe :rolleyes:

Hättest du China oder Korea als vergleich genommen, wäre daraus sicherlich auch ein Drama geworden. Wie wir sehen können ist die Analyse des 2 WKs und dessen entstehen immer noch nicht erwünscht ... die Angst steckt immer noch tief in den knochen :-/ Und das erfundene Wort "Erbschuld!" tut sein übriges .... Wir müssen die Anbahnung einer Diktatur nicht zwingend mit den ereignissen vor und wärend des 2 WKs vergleichen.

Es gibt genug beispiele die man nennen könnte. Rom, Japan, China, USA, Sowjetunion ... usw. In der Vergangenheit liegen, wie schon erwähnt, genug beispiele ....
Argumente wie: "Wir sind zu gut aufgeklärt, als das eine Diktatur zustande käme!" sind genauso wie Durchfall, dünn, schnell Raus, und unabettietlich.

Da sich hier eh shon 2 Lager gebildet haben, die sich nicht einig werden können oder wollen, und einige die dazwischen stehen, sollten wir versuchen erst einmal zur Ruhe zukommen und abwarten was im Juli August noch so passiert. In der Zeit sollte man sich informieren.
 
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Boesor am 23.06.2009 20:17 schrieb:
RonTaboga am 23.06.2009 20:14 schrieb:
Im dritten Reich gab es damals auch gewisse Gesetze die niemand hinterfragen durfte. Die schwere und der Ausmaß des Sachverhaltes ist natürlich mit der Urheberrechtssituation nicht vergleichbar, aber nicht alles an geschriebenen Gesetzen ist sinnvoll, moralisch korrekt und bringt die Menschheit weiter. Das ist nun mal eine Tatsache die man rückblickend auf die Geschichte eingentlich sofort erkennen müßte.
:rolleyes:

Wenn es nicht vergleichbar ist, wieso bringst du dann diesen blöden Vergleich?
Stasi, DDR, Nazis, man kann sie wohl nicht oft genug für seine eigenen Verharmlosungen und Rechtfertigungsversuche instrumentalisieren.
Das ist wirklich ein nerviger (und beschämender) Mangel an der Internetdiskussionskultur

es geht nicht um den vergleich, sondern um die grundsätzliche lehre daraus, dass gesetze und staat auch falsch liegen können.
und instrumentalisierung war das schon gar nicht. es war eher ein ausdruck seines tiefgehendes unverständnis für "gesetzesgläubige" aller art, da heutzutage jedes kind weiss, wozu soviel unmündigkeit führt. manchmal tendiert man dazu menschen die das immer noch nicht begriffen haben mit schlagkräftigen beispielen auf die sprünge zu helfen, was aber meist gar nichts hilft (die fühlen sich dann nämlich meistens auch noch mit NS in eine ecke gedrängt -ist auf niemanden hier bezogen)
 
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ichmusssagen am 23.06.2009 20:30 schrieb:
von anarcho kann bei der forderung einer kulturflatrate gar keine rede sein.
und genau deswegen argumentiere ich auf basis von ethischen und soziologischen kriterien.
es kann nicht darum gehen das interesse der industrie auf kosten der bevölkerung durchzusetzen.
Na dann setz dich eben für deine Ziele ein, aber die momentane Illegalität der Szene in irgendeiner Form zu schützen ist imo halt einfach ungeschickt um jemanden als Diskussionspartner für die Neuregelung des System ernst zu nehmen.
 
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crackajack am 23.06.2009 20:38 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 20:30 schrieb:
von anarcho kann bei der forderung einer kulturflatrate gar keine rede sein.
und genau deswegen argumentiere ich auf basis von ethischen und soziologischen kriterien.
es kann nicht darum gehen das interesse der industrie auf kosten der bevölkerung durchzusetzen.
Na dann setz dich eben für deine Ziele ein, aber die momentane Illegalität der Szene in irgendeiner Form zu schützen ist imo halt einfach ungeschickt um jemanden als Diskussionspartner für die Neuregelung des System ernst zu nehmen.

Um eine NEUREGELUNG des Systems zu debattieren sollte man auch über neue möglichkeiten nachdenken und alte wege bzw. fehler, Hinterfragen.
 
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das ist nur der anfang ! danach wollen sie die spiele verbiten zu verkaufen. warts ab
 
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ichmusssagen am 23.06.2009 20:10 schrieb:
eine "regel" und punkt haltung ist also äußerst unkritisch und unreflektiert.


um ehrlich zu sein, habe ich hier solch eine einstellung noch bei fast keinem der diskutanten gesehen (auch bei mir übrigens nicht), denn wenn auf gesetze verwiesen wurde, so wurde das doch meist (?) auch argumentativ unterlegt.

ein: "irgendwann im jahre 18xx wurde das gesetz xy geschaffen, also ist das und das halt verboten, weil vater staat das sagt", hab ich hier wirklich selten (eher wohl nie) gelesen.
 
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Pit0786 am 23.06.2009 20:43 schrieb:
Um eine NEUREGELUNG des Systems zu debattieren sollte man auch über neue möglichkeiten nachdenken und alte wege bzw. fehler, Hinterfragen.
Wenn ich von jemanden was will, dann sage ich ihm nicht vorher das seine Aktionen blödsinnig sind, sondern sage ihm einfach was mir für, am besten machbare, Alternativen vorschweben. Man fährt den anderen nicht zuerst an um ihm dann was zu "verkaufen".
Mit den eventuellen Fehlern im neuen System kann man sich selber beschäftigen und dabei auf Fehler aus dem alten zurückbesinnen, aber wenn der Gesetzgeber die Alternative fressen soll, dann reicht es doch ihm diese schmackhaft zu machen und ihm selber nach Fehlern suchen zu lassen. Man muss ihn eben nicht vorher sekieren.
 
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Bonkic am 23.06.2009 20:46 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 20:10 schrieb:
eine "regel" und punkt haltung ist also äußerst unkritisch und unreflektiert.


um ehrlich zu sein, habe ich hier solch eine einstellung noch bei fast keinem der diskutanten gesehen (auch bei mir übrigens nicht), denn wenn auf gesetze verwiesen wurde, so wurde das doch meist (?) auch argumentativ unterlegt.
ein: "irgendwann im jahre 18xx wurde das gesetz xy geschaffen, also ist das und das halt verboten, weil vater staat das sagt", hab ich hier wirklich selten (eher wohl nie) gelesen.

Es geht ja nicht um ein bestimmtes Gesetz in der Vergangenheit. Es geht um die Tatsache, das wir weiss gott nicht ach so fortschrittlich sind, wie wir es anscheinden zu glauben scheinen und das wir uns durchaus noch die vor nicht zu langer Zeit her gescheiterten Systeme immer noch gut angucken müssen, um nicht wieder die selben Fehler zu machen. Blinde Verbote und Bevormundung gab es schon oft in der Vergangenheit, und wozu diese geführt haben hat man ja gesehen.
 
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ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
und instrumentalisierung war das schon gar nicht. es war eher ein ausdruck seines tiefgehendes unverständnis für "gesetzesgläubige" aller art, da heutzutage jedes kind weiss, wozu soviel unmündigkeit führt.
Ich nicht! Erklär's mir! %-)

ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
manchmal tendiert man dazu menschen die das immer noch nicht begriffen haben mit schlagkräftigen beispielen auf die sprünge zu helfen, was aber meist gar nichts hilft
Dann können die Beispiele gar nicht so schlagkräftig sein, wenn doch selbst der Prediger (mir viel grad kein anderes Wort ein :ugly: )selbiger nicht davon überzeugt ist. %-) :finger:
 
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RonTaboga am 23.06.2009 20:21 schrieb:
Warum hälts du denn so sehr daran fest, das unser System so richtig ist? Was macht dieses System so gut in deinen Augen?

Das mag sich für dich jetzt merkwürdig und überraschend anhören, aber ich kann dem Gedanken, dass jemand für seine Leistung, sein Produkt bezahlt wird einiges abgewinnen.
 
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RonTaboga am 23.06.2009 20:50 schrieb:
Es geht ja nicht um ein bestimmtes Gesetz in der Vergangenheit. Es geht um die Tatsache, das wir weiss gott nicht ach so fortschrittlich sind, wie wir es anscheinden zu glauben scheinen und das wir uns durchaus noch die vor nicht zu langer Zeit her gescheiterten Systeme immer noch gut angucken müssen, um nicht wieder die selben Fehler zu machen. Blinde Verbote und Bevormundung gab es schon oft in der Vergangenheit, und wozu diese geführt haben hat man ja gesehen.

öhm ja, auch dessen sind sich wohl die meisten (wenn nicht alle) durchaus bewusst.
oder hast du den eindruck, dass "wir" alles, was uns die obrigkeit vorsetzt als gegeben hinnehmen?
ich versteh` ehrlich gesagt nicht so ganz, worauf du hinaus willst.

man kann ja gerne unterschiedlicher meinung sein, aber einigen (ua vermutlich auch mir) geschichtsvergessenheit und blinde obrigkeitshörigkeit vorzuwerfen, ist schon fast ein bisschen frech.
 
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ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
und instrumentalisierung war das schon gar nicht. es war eher ein ausdruck seines tiefgehendes unverständnis für "gesetzesgläubige" aller art, da heutzutage jedes kind weiss, wozu soviel unmündigkeit führt.

Das lasse ich mir mal auf der Zunge zergehen.
Sich an Gesetze halten führt zur Unmündigkeit....

Es wird immer verrückter.
 
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Bonkic am 23.06.2009 20:46 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 20:10 schrieb:
eine "regel" und punkt haltung ist also äußerst unkritisch und unreflektiert.


um ehrlich zu sein, habe ich hier solch eine einstellung noch bei fast keinem der diskutanten gesehen (auch bei mir übrigens nicht), denn wenn auf gesetze verwiesen wurde, so wurde das doch meist (?) auch argumentativ unterlegt.

ein: "irgendwann im jahre 18xx wurde das gesetz xy geschaffen, also ist das und das halt verboten, weil vater staat das sagt", hab ich hier wirklich selten (eher wohl nie) gelesen.


stimmt schon, aber die tendenzen, von einigen hier gehen schon in diese richtung. "nickiburstr8x" zum beispiel zeigt ja zB erhebliche abneigung gegen meine kritisierung von "gesetzesgläubigkeit".
 
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Boesor am 23.06.2009 20:57 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
und instrumentalisierung war das schon gar nicht. es war eher ein ausdruck seines tiefgehendes unverständnis für "gesetzesgläubige" aller art, da heutzutage jedes kind weiss, wozu soviel unmündigkeit führt.

Das lasse ich mir mal auf der Zunge zergehen.
Sich an Gesetze halten führt zur Unmündigkeit....

Es wird immer verrückter.

es ist eher verwunderlich, dass du so merkwürdig die inhalte verdrehst. es ging von anfang an nicht darum gestze zu brechen, sondern sie zu hinterfragen und sich in einer diskussion nicht auf sie zu berufen, sondern sich an moralischen werten zu orientieren. wer sich, ohne zu hinterfragen, an gesetze hält ist unmündig, er wird nicht unmündig. das ist "gesetzesgläubigkeit" oder "obrigkeitshörigkeit". wer sie hinterfragt hat und für gut befindet und sich an sie hält, bleibt mündig.
aber schlag doch einfach bei wikipedia nach, was mündigkeit bedeutet, vielleicht erklären sies da besser verständlich.
 
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crackajack am 23.06.2009 20:49 schrieb:
Pit0786 am 23.06.2009 20:43 schrieb:
Um eine NEUREGELUNG des Systems zu debattieren sollte man auch über neue möglichkeiten nachdenken und alte wege bzw. fehler, Hinterfragen.
Wenn ich von jemanden was will, dann sage ich ihm nicht vorher das seine Aktionen blödsinnig sind, sondern sage ihm einfach was mir für, am besten machbare, Alternativen vorschweben. Man fährt den anderen nicht zuerst an um ihm dann was zu "verkaufen".
Mit den eventuellen Fehlern im neuen System kann man sich selber beschäftigen und dabei auf Fehler aus dem alten zurückbesinnen, aber wenn der Gesetzgeber die Alternative fressen soll, dann reicht es doch ihm diese schmackhaft zu machen und ihm selber nach Fehlern suchen zu lassen. Man muss ihn eben nicht vorher sekieren.

LoL Wieso, schreibst du sekieren, anstatt gleich ärgern zu schreiben ?

Für die allgemeinheit: sekieren ist Österreichisch und bedeutet ärgern.
http://www.ostarrichi.org/wort-2872-at-sekieren.html

Und hier mal ein kleiner bericht von Zeit-Online de
http://www.zeit.de/online/2009/26/wahlprogramm-cdu-internet?page=1
Unions-Wahlprogramm
Ahnungslos im Netz
Von Kai Biermann | © ZEIT ONLINE 22.6.2009 - 19:10 Uhr

Die Union sieht im Internet offenbar vor allem Gefahren. Statt seine Chancen zu nutzen, will sie es deshalb stärker kontrollieren. Kommentar
2001 glaubten die Union und Angela Merkel im Zusammenhang mit dem Internet noch an die "Chancen @ Deutschland". Inzwischen scheinen sie eher die Gefahren zu fürchten

2001 glaubten die Union und Angela Merkel im Zusammenhang mit dem Internet noch an die "Chancen @ Deutschland". Inzwischen scheinen sie eher die Gefahren zu fürchten

© dpa

Der Entwurf für das Wahlprogramm der Union ist nicht für Menschen geschrieben, die eine Affinität zum Internet haben. Wenn man ihn genau liest, bestätigt er viele Vorurteile von Kritikern, die bereits in dem Aufruft gipfelten: "Nicht CDU/CSU wählen!".

Warum? Erst einmal nimmt das Thema Internet kaum Platz ein in dem mehr als 60-seitigen Papier, das ZEIT ONLINE vorliegt. Nur an wenigen Stellen tauchen kurze Skizzen auf, wie sich die Union das Netz vorstellt. Keine davon jedoch dürfte diejenigen begeistern, die dort täglich unterwegs sind.
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Beispiel Urheberrecht: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum", steht in dem Entwurf. Ein Satz, der immer wieder für Unmut in den Web-Communitys sorgt, hat doch nie jemand behauptet, dass das Netz rechtsfrei ist. Trotzdem wird er ständig zur Begründung für Überwachungs- und Regulierungsversuche herangezogen. So auch hier.

"Wir möchten nach britischem und französischem Vorbild Rechtsverletzungen effektiv unterbinden, indem die Vermittler von Internetzugängen Rechtsverletzer verwarnen und nötigenfalls ihre Zugänge sperren", schreibt die Union. Das ist das sogenannte "Three-Strikes"-Modell: Wer illegal Musik tauscht oder Software herunterlädt, dem sollen die Provider den Netzzugang sperren dürfen. Das oberste französische Verfassungsgericht hat ein entsprechendes Gesetz gerade gestoppt, da es gegen Grundrechte verstieß. Trotzdem nennt es die Union explizit als Vorbild.

Beispiel Onlinemedien: Man wolle, heißt es in dem Programmentwurf, in der Gesellschaft das Bewusstsein verankern, dass Zeitungen und Zeitschriften ein relevantes Kulturgut seien. Verlage dürften daher im Onlinebereich nicht schlechter gestellt werden als andere sogenannte Werkvermittler: "Falls erforderlich werden wir ein eigenes Leistungsschutzrecht für Verlage zum Schutz der Presseprodukte im Internet schaffen."

Das ist eine neue Debatte, die allerdings eine furchtbar alte Idee verfolgt. Die der Schutzzölle nämlich. Statt Verlage zu animieren, mit neuen technischen Gegebenheiten neue Wege der Vermarktung zu entwickeln, soll ihr altes, auf Dauer nicht mehr funktionierendes Geschäftsmodell mit Gewalt bewahrt werden. Im Extrem hieße das beispielsweise, dass Blogs nicht mehr auf im Internet veröffentlichte Texte eines Verlagshauses verlinken dürften. Dass dieser Weg Zeitungen retten wird, kann man getrost bezweifeln.

Andere Parteien debattieren stattdessen längst die Idee einer "Kulturflatrate", also einer von allen gezahlten und nach bestimmten Schlüsseln an die Urheber verteilten Abgabe für Inhalte, die ins Netz gestellt werden. Auch die SPD hat dies inzwischen in ihr Wahlprogramm aufgenommen.
Seite 2
Ahnungslos im Netz

Seite 2/2

Beispiel Datenschutz: Der Bürger müsse darauf vertrauen können, dass seine Daten vor Missbrauch geschützt sind, heißt es in dem Papier. "Deshalb darf die Weitergabe von Kundendaten nur mit seiner Zustimmung erfolgen." Ein guter Ansatz. Allerdings steht er in völligem Widerspruch zur Politik der Union, die gerade mit Erfolg dafür gesorgt hat, dass eine "Opt-in"-Regel wieder aus dem Entwurf eines neuen Bundesdatenschutzgesetzes verschwand. Wird dieser demnächst verabschiedet, müssen die Bürger weiterhin eben nicht gefragt werden, wenn andere mit ihren Daten Geld verdienen. So etwas kann man kaum "Datenschutz mit Augenmaß" nennen, wie es in dem Programmentwurf heißt.

Beispiel Netzsperren: Nachdem sich Familienministerin Ursula von der Leyen trotz aller Widerstände mit den Sperren von kinderpornografischen Internetseiten durchgesetzt hat, will die Union diese Sperren nun "weiter vorantreiben". Zwar bezieht sich die Formulierung allein auf Kinderpornografie. Das wird die Kritiker allerdings kaum beruhigen. Schließlich hat der CDU-Politiker Thomas Strobl gerade öffentlich darüber sinniert, dass er die Sperren auch auf "Killerspiele" ausweiten möchte. "Wir prüfen das ernsthaft", sagte er dem Kölner Stadtanzeiger.

Strobl hat damit die Befürchtungen all jener befeuert, die glauben, dass Politiker aus Sorge und Unkenntnis versuchen könnten, eine Zensur- und Überwachungsinfrastruktur im Netz zu errichten. Der Wahlprogrammentwurf der Union verstärkt diesen Eindruck noch.


Quelle steht überhalb der zitierten Seiten...
2001 sah die CDU Fraktion eine Chance im Internet ...

EDIT: Das Lied passt ganz gut zu diesem thema, achtet auf den text.http://www.youtube.com/watch?v=KZJZ94PbXoY&feature=related
 
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ichmusssagen am 23.06.2009 21:05 schrieb:
es ist eher verwunderlich, dass du so merkwürdig die inhalte verdrehst. es ging von anfang an nicht darum gestze zu brechen, sondern sie zu hinterfragen und sich in einer diskussion nicht auf sie zu berufen, sondern sich an moralischen werten zu orientieren. wer sich, ohne zu hinterfragen, an gesetze hält ist unmündig, er wird nicht unmündig. wer sie hinterfragt hat und für gut befindet und sich an sie hält, bleibt mündig. aber schlag doch einfach bei wikipedia nach, was mündigkeit bedeutet, vielleicht erklären sies da besser verständlich.

Ich würde schon sagen, dass es einigen hier ziemlich klar darum geht, die Gesetze zu brechen.
Sollte das bei dir nicht der Fall sein (also keine Raubkopien), umso besser.
 
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Boesor am 23.06.2009 21:07 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 21:05 schrieb:
es ist eher verwunderlich, dass du so merkwürdig die inhalte verdrehst. es ging von anfang an nicht darum gestze zu brechen, sondern sie zu hinterfragen und sich in einer diskussion nicht auf sie zu berufen, sondern sich an moralischen werten zu orientieren. wer sich, ohne zu hinterfragen, an gesetze hält ist unmündig, er wird nicht unmündig. wer sie hinterfragt hat und für gut befindet und sich an sie hält, bleibt mündig. aber schlag doch einfach bei wikipedia nach, was mündigkeit bedeutet, vielleicht erklären sies da besser verständlich.

Ich würde schon sagen, dass es einigen hier ziemlich klar darum geht, die Gesetze zu brechen.
Sollte das bei dir nicht der Fall sein (also keine Raubkopien), umso besser.

Die Welt ist ein kasten, der Glaube ein gefängnis, der Wahrheit eine lüge und der verstand ist schon längst weich. XD
 
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Pit0786 am 23.06.2009 21:06 schrieb:
LoL Wieso, schreibst du sekieren, anstatt gleich ärgern zu schreiben ?
Weil ich Ösi bin.

Korrekt scheint man es anscheinend mit kk zu schreiben.
 
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nikiburstr8x am 23.06.2009 20:51 schrieb:
ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
und instrumentalisierung war das schon gar nicht. es war eher ein ausdruck seines tiefgehendes unverständnis für "gesetzesgläubige" aller art, da heutzutage jedes kind weiss, wozu soviel unmündigkeit führt.
Ich nicht! Erklär's mir! %-)
na wenn dus bisher immer noch nicht verstanden hast, dann wird das wohl nichts mehr werden.
aber halt dich einfach an die gesetze, wird schon halbwegs hinhauen, wir leben ja in einer demokratie.

ichmusssagen am 23.06.2009 20:37 schrieb:
manchmal tendiert man dazu menschen die das immer noch nicht begriffen haben mit schlagkräftigen beispielen auf die sprünge zu helfen, was aber meist gar nichts hilft
Dann können die Beispiele gar nicht so schlagkräftig sein, wenn doch selbst der Prediger (mir viel grad kein anderes Wort ein :ugly: )selbiger nicht davon überzeugt ist. %-) :finger:

es geht dabei nicht um überzeugung, sondern darum, dass durch holzhammermethoden fronten eher verhärtet werden, als dass man aufeinander eingeht.
wie gesagt denkt man dran aber nicht in jeder diskussion und denkt der gesprächspartner versteht einfach nicht worums geht und bringt deswegen das plakatifste argument was es gibt. und zum thema "obrichhörigkeit" und "unmündigkeit" ist NS nunmal recht eingängig.
 
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