News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

SebastianThoeing

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News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,747667
 

stockduck

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Das ist kein Schaden, das ist nur Schwachsinn reden.

Oder gab es auch schon jemals den Gedanken, gebrauchte Autos nicht verkaufen zu dürfen?

Einfach nur lächerlich das ganze.
 

mwd2

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Na ja, es ist ein Schaden für den Publisher, er verkauft weniger Spiele!
 

scalelll

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

So lange sich niemand ernsthaft dagegen stemmt, was solls. Zeigen ob die Kunden das mitmachen wird nur die Zukunft.
Ist wie mit der Ubisoft Aktie und deren always on. Man kann das sehen wie man will, pro oder kontra. Man schaut sich den Aktienkurs der letzten jahre an, kombiniert udn sieht die Kunden sind doch nicht so doof wie die Publisher sie gerne hätten. Es dauert nur ne Weile bis jedr mitbekomen hat "was" er da in der Vergangenheit eingekauft hat. In so fern, regelt sich das von alleine :)
 

Vordack

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AW: News -

Raubkopierer sind out, los, bashen wir die Gebrauchtspielekäufer :-D :B :$ :finger:

HALT! Wartet! Ich kenne noch viel schlimmere! Leute die nicht am PC spielen sind die schlimmsten! Weil die Dumpfbacken kein Interesse an PC Spielen haben schaden Sie der Games Industrie am meisten da sie NIE spiele kaufen!
 

anjuna80

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AW: News -

Woher will der Mann wissen, dass im Schnitt ein Spiel 4 mal weiterverkauft wird????
Das würde bedeuten, dass Modern Warfare 2 (bei einem Absatz von 15 Millionen) 60 Millionen mal gebraucht verkauft wurde. Also so ein Schwachsinn, sorry.
 

DerNeils

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Wenn ich schon mittlerweile 50-60€ für neue Spiele ausgeben muss, wird es doch wohl mein Recht sein, dann mit MEINEM Spiel zu machen, was ich möchte! Von Raubkopien etc. natürlich abgesehen.
Das als "Problem" anzusehen, finde ich schon eine Frechheit, weil damit nun wirklich fast jede Branche (wie schon die angesprochenen Autobauer) leben muss und scheinbar auch kann, ohne sich Strategien zur weiteren Bevormundung/"Ausbeutung" der Kunden zu überlegen.
 

stockduck

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Woher will der Mann wissen, dass im Schnitt ein Spiel 4 mal weiterverkauft wird????
Das würde bedeuten, dass Modern Warfare 2 (bei einem Absatz von 15 Millionen) 60 Millionen mal gebraucht verkauft wurde. Also so ein Schwachsinn, sorry.
MW2 ist ein schlechtes beispiel, da es sowieso an einen steam acc gebunden ist.
 

JLS

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Das man Konsolenspiele sehr einfach weiterverkaufen kann ist für viele ein zusätzliches Kaufargument, aber so weit denkt der Typ garnicht erst.

Und dass man ein Spiel weiterverkauft bedeutet auch, dass man nicht vollends überzeugt davon ist.
 

anjuna80

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AW: News -

Woher will der Mann wissen, dass im Schnitt ein Spiel 4 mal weiterverkauft wird????
Das würde bedeuten, dass Modern Warfare 2 (bei einem Absatz von 15 Millionen) 60 Millionen mal gebraucht verkauft wurde. Also so ein Schwachsinn, sorry.
MW2 ist ein schlechtes beispiel, da es sowieso an einen steam acc gebunden ist.
Egal, ich hab nur ein zufälliges rausgesucht, weil ich davon die ungefähre Verkaufszahl kannte. Und für jedes accountgebundene Spiel (was nicht weiter zu verkaufen wäre), müsste es ein anderes Spiel geben, dass dann im Schnitt 8 mal weiterverkauft werden würde. Alles klar :B
 

FlyingDutch

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AW: News -

Wenn ich schon mittlerweile 50-60€ für neue Spiele ausgeben muss, wird es doch wohl mein Recht sein, dann mit MEINEM Spiel zu machen, was ich möchte! Von Raubkopien etc. natürlich abgesehen.
Das als "Problem" anzusehen, finde ich schon eine Frechheit, weil damit nun wirklich fast jede Branche (wie schon die angesprochenen Autobauer) leben muss und scheinbar auch kann, ohne sich Strategien zur weiteren Bevormundung/"Ausbeutung" der Kunden zu überlegen.
An einem Gebrauchtwagen verdient der Konzern/Händler aber nach wie vor, durch Ersatzteile, Reparaturen, Gewinnspannen bei Wiederverkauf, Garantiepakete usw. (auf die Verbrüderung mit der Ölindustrie will ich mal gar nicht eingehen) und genau das möchte die Spielebranche jetzt auch haben. Das hier ausgerechnet die Automobilbranche immer wieder zu Vergleichen herangezogen und als Samariter dargestellt wird, zeigt für mich, dass sich so mancher wenig Gedanken macht bevor er postet.
 

baiR

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AW: News -

Und genau deshalb sei der Schritt mit dem Onlinepass für gebrauchte EA-Games logisch, denn der aus gebrauchten Spielen entstandene Schaden würde Publisher dazu bringen, Spiele als digitale Downloads anzubieten und mit DLC zu erweitern, so Oliver im Interview zum Thema gebrauchte Games.
Also sind jetzt die Gebrauchtspieleverkäufer jetzt die neuen Asies? :rolleyes:
Ach komm, der labert nur Müll um diesen Onlinepass zu rechtfertigen und im Grunde genommen will EA dadurch nur mehr verdienen.

Der fettgedruckte Teil ist der lustigste.
Die armen Publisher. :$

Das ist einfach nur ein großer Haufen Sch***e was der da von sich gibt.
Wenn Gebrauchtspiele ja so ein großes Problem sind dann wundert es mich warum nicht schon früher etwas dagegen unternommen wurde.
Außerdem ist das nicht deren Recht den Gebrauchtwarenmarkt zu stoppen denn jeder darf mit seinen erworbenen Spiel machen was er will außer es illegal zu vervielfältigen.
Hoffentlich stoßen sie da auf rechtliche Probleme denn ich kann mir vorstellen dass dies nicht rechtens ist.
 
O

Odin333

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Der Herr hat völlig recht, ich bin ebenfalls dafür, dass der "Kopierschutz" in "Wiederverkaufschutz" umbenannt wird.
 

German_Ripper

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Grad die Verkaufszahlen von EA gesehen und nun lese ich diesen Müll hier über einen Onlinepass für gebrauchte EA-Games. Da kann man nur den Kopf schütteln. Dann wird nach UBISOFT halt wieder EA boykottiert. Damit habe ich kein Problem. Was wohl der Verbraucherschutz dazu sagt :-D.
 

siggsoid

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Das ist eine absolute Frechheit!
Spieler werden zur Melkkuh der Konzerne.

Wenn es um Ideen geht immer mehr zu verdienen sind die publisher sehr einfallsreich
 

movieaddict

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

für mich ist der potentielle weiterverkauf eines spiels eine ganz klare kaufanregung. bei den hammerpreisen muss man sich auch wirklich überlegen was man sich zulegen will/kann oder nicht. die meisten meiner spiele sind secondhand. vielleicht sollten die mal über ne preissenkung nachdenken um mehr spiele NEU zu verkaufen. denne ihre rechenschieber verdienen nicht ohne grund n haufen kohle um den sweet spot beim preis zu finden.
 

BxBender

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Wenn also Spiele 4 mal weiterverkauft werden und das nun unterbunden werden soll (und wird), dann sollen also die ehrlichen Käufer demnächst für den 4fachen Umsatz der Spielehersteller sorgen?
Ich wette mal, dass dann eher einige Leute weniger Spiele kaufen werden, auf Preissenkungen warten werden, oder gleich in dunkle Gefilde abtauchen werden.
Welcher Depp kauft sich dann noch Spiele für 50 Euro? Nur echte Nerds und Sammler.
Ich sag nur noch: Spiele von Ubischrott und EkelAlfred kommen mir entweder gar nicht mehr oder nur noch billig auf den Tisch - äh ins Regal.
 

DentonJC

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AW: News -

Die Formulierung zu treffen, vom Schaden der von dem Verkauf gebrauchter Spiele ausgeht zu reden, ist eine grandiose Fehlleistung und eigentlich eine Unverschämtheit. :hop:
Ziel ist natürlich Gesellschaftlich eine Akzeptanz / Rechtmäßigkeit dafür zu schaffen, dass Spiele nicht weiterverkauft werden dürfen. Ich hingegen frage mich schon seit langem, warum Steam nicht von Verbraucherschützern in Deutschland dazu gezwungen wird, den Gebrauchtverkauf möglich zu machen bzw. einfach zu machen. :confused: Tja, in Deutschland haben Spieler bisher keine Lobby.

Der Mann scheint nicht zu bedenken, dass die Gebrauchtverkäufer zu seinen besten Kunden zählen. Das sind nähmlich die, die ein Vollpreisspiel kurz nach Erscheinen kaufen, mit dem Wissen, es weiterverkaufen zu können und diese Käufer sind die Entscheidenden, um zu guten Verkauszahlen zu kommen.

Ich selbst kaufe fast nur noch im Preis reduzierte Spiele. Auf den Preisnachlass für neue Spiele muss man ohnehin oft nicht lange warten, so dass es sich aus meiner Sicht kaum noch lohnt, überhaupt den vollen Preis zu zahlen. Bevor Steam und Konsorten existierte, habe ich mir aber Vollpreisspiele gekauft, manche später verkauft, aber auch viele behalten, da gerne gespielt. Von daher haben die Zwangsmaßnahmen der Spielefirmen bei mir definitv dazu geführt, dass ich bedeutend weniger für Spiele ausgebe als früher! :top:
 

Custer

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Hm... ich sehe das sehr problematisch. 1) die Verknüpfung von weiterverkauf von Spielen mit einem "Schaden". Nicht jeder der ein gebrauchtes Spiel kauft, würde ein neues vollpreisspiel kaufen, daher ist die Rechnung schonmal etwas absurd
2) sind Konsolenspiele auch über längeren Zeitraum zum anfänglichen Vollpreis erhältlich. PC Spiele fallen im Preis relativ schnell, wenn das bei Konsolenspielen auch so wäre, könnten beide profitieren. Das Unternehmen und der Kunde.
3) ist das Marktwirtschaftlich gesehen totaler humbug über zusätzliche Kosten oder Einschränkungen zu versuchen den Gebrauchtmarkt "eindämmen" zu wollen. Man sollte besser versuchen Spiele so zu gestalten, dass man sie auch nach längerem Besitz nicht verkaufen möchte und über billigere Versionen nach 3 - 5 Monaten den Markt der "followers" zu befriedigen. Das Unternehmen hätte bessere Verkaufszahlen und mehr Geld, der Kunde ein qualitativ hochwertigeres Produkt. Das könnte ich mir durchaus so vorstellen, indem alle 1 - 1,5 Monate neuer gratis Downloadcontent kommt, der die Besitzer mit neuem Stoff füttert (so dass sie es gar nicht verkaufen wollen) und die potentiellen Gebrauchtkäufer werden mit billigeren Versionen des Spiels ins Boot geholt, wovon auch wieder das Unternehmen profitiert (Kundenbindung etc.).
 
O

Odin333

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

Das ist doch die selbe Diskussion wie immer - Der Typ rechnet bei vier Weiterverkäufen mit vierfachen Umsatzeinbussen.
Das ist das selbe wie bei den Raubkopieen - 1000 Raubkopieen entsprechen 1000 Verkauften Exemplaren.

Das ist ganz einfach Blödsinn - Nicht ansatzweise jeder, der ein Spiel gebraucht kauft oder kopiert, hätte diese auch als Vollpreis-Titel gekauft.

Wenn Autobauer nur so jammern würden - denen fügt der Gebrauchtmarkt weit mehr "Schaden" zu.
Die würden das Grosse Geld machen, würde der Gebrauchtwagenhandel verboten werden.
 

Enisra

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Das ist kein Schaden, das ist nur Schwachsinn reden.

Oder gab es auch schon jemals den Gedanken, gebrauchte Autos nicht verkaufen zu dürfen?

Einfach nur lächerlich das ganze.
mal abgesehen das die ganze Sache da eh murks ist
aber das ein schlechtes Beispiel, denn im Gegensatz zu einem Spiel nutzt sich ein Auto durch gebrauch ab, die Sitze sitzen sich durch, die Lager schwächeln, der Lack bleicht aus, all die Sachen die ein altes Auto vom Neuwagen so Unterscheiden

Das halt bei Spielen nicht so, da wird nur die CD etwas zerkratzter, aber die Waffen im Spiel schießen nun nie schlechter

Ne
die Sache ist aber echt schon Grütze
Ich glaube eher, das wenn die so weiterwurschteln in ihrer Vorstellung, das eher die Piraterie wieder das größte Problem sein wird, zum einem weil sich die einen keine neuen Spiele leisten können (Gut, sparen wär halt so ne Sache ...) und zum anderen weil viele einfach keinen Bock auf tausend Sicherheitsmechanismen und Quark haben mit denen man belästigt wird, aber das Spiel trotzdem spielen wollen (und eben nicht drauf verzichten wollen//können).
 

Vordack

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Ich sehe schon die nächste Headline: "Spiele die nicht für den original Verkaufspreis verkauft werden sorgen für Umsatzeinbussen" ...
 

knarfe1000

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Woher will der Mann wissen, dass im Schnitt ein Spiel 4 mal weiterverkauft wird????
Das würde bedeuten, dass Modern Warfare 2 (bei einem Absatz von 15 Millionen) 60 Millionen mal gebraucht verkauft wurde. Also so ein Schwachsinn, sorry.
Genau, absoluter Käse, so eine Aussage. Ich persönlich glaube, dass noch nicht mal jedes 3. Spiel gebraucht verkauft wird. Ich selbst habe einen Haufen Spiele zuhause, verkauft habe ich in all den Jahren erst 2 Stück. Selbst die schlechten habe ich behalten.
 

hatteee

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

na ja man kann es sehen wie man will, aber für Konsolenspiele sind die Preise einfach zu hoch und bis die fallen vergeht ne Ewigkeit, was bei PC spielen nicht solange dauert.
Also kauf ich ein gebrauchtes Konsolengames was die Hälfte billiger ist.
Onlinepass hin oder her...
Man kann gegen solche Sachen nur eins machen.
Die preise müssen fallen, damit mehr bei Neuveröffentlichungen verkauft werden
 

Herbboy

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AW: News - "Gebrauchte Spiele sind ein größeres Problem als die Piraterie", so Blitz Games-Chef

1) logischerweise würden - wenn man gebraucht nicht kaufen könnte - NICHT genausoviele Vollpreisespiele gekauft werden wie die Summe der Gebrauchtkäufe. Das ist beinah schon peinlich, dass der Herr das quasi indirekt behauptet

2) Vier mal mehr gebrauchtverkäufe geht ja rein rechnerisch gar nicht - es können ja nicht mehr Spiele als "gebraucht" verkauft werden als überhaupt neue gekauft wurden. Und bei den Fällen, in denen das gleiche Original 3-4 mal weiterverkauft wird, vergeht ja auch eine gewisse Zeit. Der Käufer Nr.2 oder 3 kauft das im Schnitt sicher zu einem Zeitpunkt, zu dem es im Handel auch nicht mehr Normalpreis hat.

3) viele kaufen nur deswegen mehrere Spiele pro Jahr, weil sie wissen, dass sie ein paar davon auch wieder verkaufen können. Wenn das nicht mehr möglich wäre, würden diejenigen viel weniger kaufen.

3) die Leute, die gebraucht kaufen, würden wiederum statt 2-3 gebrauchte halt EIN neues kaufen, oder nur budgetgames.

4) viele Leute würden einige Spiele gar nicht mehr kaufen, nämlich diejenigen, die gerne mal ein Spiel ausprobieren wollen und den Gebrauchtverkauf brauchen, damit sie 1-2 Monate später überhaupt ein anderes neues Spiel kaufen können.

5) Würden viele der Spiele mehr Langzeitmotivation haben, gäb es gar keinen Grund, die rel. früh wieder zu verkaufen. Da würden viele, die auf ein gutes aktuelles Spiel als Gebrauchtschnäppchen lauern, vlt doch früher zum Neu-Spiel greifen


Alles in allen eine Diskussion, die es auch schon oft gab, auch bezüglich CDs und FIlmen. Das muss man als Publisher einfach miteinkalkulieren, es ist ja nicht so, als dass es ein neues Phänomen wäre. Und bei anderen Dinge ist es ja auch selbstverständlich, dass man die weiterverkaufen darf. Autos waren kein so gutes Beispiel wegen Ersatzteilen usw., aber alle gegenstände, bei denen man nicht auf Herstellerersatzteile angewiesen ist bzw. die nicht mit Herstellerhilfe gewartet werden müssen. zB PC-Teile, Fernseher, DVD-Player, Möbel, Haushaltswaren usw usw

Außerdem lohnt es sich in letzter Zeit auch gar nicht mehr so sehr, gebraucht zu VERkaufen, da auch Top-Games im Handel oft schon für 35-39€ zu haben sind, so dass Käufer gern mal nur 20-25€ bieten - da muss das SPiel dann schon echt schlecht sein, wenn man es frühzeitig verkauft. Bzw. wenn man ein Spiel erst nach ein paar Monaten verkauf: es gibt oft schon sehr sehr früh ne Budgetversion, und dann sein Spiel für nur 10-15€ verkaufen, da zögert man auch eher als früher. Und: Importpreise ziehen die Gebrauchtpreise auch runter. Die Gebrauchtkäufer sind oft "Sparfüchse", die kommen dann auch immer an "krieg ich als UK-Version neu für 20€, also was ist? 18€ ink oder nicht??? "
 

Shadow_Man

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Anstatt auf die Gebrauchtkäufer draufzuhauen, sollten sie lieber mal überlegen, warum immer mehr Menschen schnell ihre Spiele wieder loswerden wollen.

Zu kurze Spiele ohne Langzeitmotivation, verbuggter Mist, übertriebener Kopierschutz - Da sind viele froh, wenn sie ihren Kram schnell wieder los sind und wenigstens ein paar Euro noch rausholen.
 

Vordack

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Anstatt auf die Gebrauchtkäufer draufzuhauen, sollten sie lieber mal überlegen, warum immer mehr Menschen schnell ihre Spiele wieder loswerden wollen.

Zu kurze Spiele ohne Langzeitmotivation, verbuggter Mist, übertriebener Kopierschutz - Da sind viele froh, wenn sie ihren Kram schnell wieder los sind und wenigstens ein paar Euro noch rausholen.
Gibt es irgendeinen Beweis daß mehr Spiele gebraucht verkauft werden? Bei der Anzahl an Budgettiteln würde ich eher das Gegenteil erwarten.
 

TheoTheMushroom

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Geldgeiler Bullshit, nicht mehr, nicht weniger.
 

Schalkmund

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Also mit anderen Worten "Liebe Spieler saugt euch die Spiele lieber aus dem Internet aber wagt es bloß nicht sie zu kaufen und sie dann weiter zu verhökern!" :top: :B

Ok aber irgendwo verstehe ich auch die Problematik. Der gemeine Gebrauchtspielekäufer ist ja an sich schon mal ein ehrlicher Mensch der bereit ist für Software auch zu zahlen theoretisch könnte also auch die Spielindustrie Geld an ihm verdienen. Der Raubkopierer hingegen ist grundsätzlich ein böser, hinterlistiger, raffgieriger Mensch mit raabenschwarzer Seele, er saugt und saugt bis die Terabyte Platten voll sind, obs jemals konsumiert wird ...egal, einfach alles mitnehmen was umsonst ist, gekauft hätte er im Zweifel kaum etwas von daher kann ihm die Spielindustrie auch nicht wirklich böse sein.
 

Arhey

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Hahaha wie geil!
Jetzt sind also die ehrlichen Käufer die schuldigen. Mal so grobe Rechnung:
2 Kopien die kostenlos runtergeladen wurden Gewinn -> 0
oder
1 Kopie die weiterverkauft wurde -> voller Preis
Nach solchen Aussagen und den Maßnahmen wundert es keinen, dass immer mehr ehrliche Käufer auf den Kauf verzichten und es lieber downloaden.
 
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