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News - Fallout 3: Bethesda über Fallout 3: Das Töten von Kindern wäre "sozial unverantwortlich

AW: #care

es hängt sehr vom einzelfall ab. es KANN situationen in spielen geben, die "sogar" den angriff auf ein kind erfordern, weil das kind selber der aggressor ist. das kann aber allenfalls bei wenigen szenarien sein, zB "zombie"-kinder, kindersoldaten in einem realistischen afrika-szenario, "verzauberte" und daher "böse" kinder in einem rollenspiel. das ganze muss dann aber - wenn man es wirklich isn spiel einbauen will - plausibel rübergebracht werden, die kinder müssen selber sehr aggressiv sein, und dazu ein geschichtlicher hintergrund, aus dem klar wird, warum die kinder so sind und es keine andere wahl gibt, als sie zu bekämpfen. es muss auch klar werden, dass das nicht mal ansatzweise mehr "normale" kinder sind, die einfach nur aus ihrer eigenen motivation heraus einen ärgern wollen oder so was. und es muss sichtbar sein, dass die entwickler das nicht nur eingebaut haben, damit es "cool" oder "krass" ist, dass man sogar kinder bekämpfen muss, sondern es muss eine traurige geschichte dahinterstehen, die die kinder dazu zwang bzw. verwandelte.

zB bei neverwinternights 2 gibt es eine quest, in der "teenies" schwarze messen halten und dann vom bösen besessen sind. diese teenies sind je nach sichtweise auch noch "kinder" (man weiß nicht genau, ob die nun 14 oder 16 sind oder so). trotzdem hat man da keine wahl, außer die quest ganz sein zu lassen.

bei bioshock sind die mädchen ja auch keine mädchen mehr, sondern seelenlose, gen/hormon-gesteuerte sammler, die nur noch einen kranken bezug zu ihrem "big daddy" haben. zudem hat man ja auch die wahl, ob man sie "nur" teilwesie aussaugt oder ganz aussaugt und sie damit tötet - wobei ich da nicht mal weiß, ob dann auch eine "leiche" zurückbleibt. das "töten" an sich sieht man da glücklicherweise nicht. hab s zwra nicht nie gemacht, aber da sogar beim "nur" teilweise aussaugen nicht alles gezeigt wird, geh ich beim töten erst recht davon aus, dass man nur den beginn der aktion sieht.


was aber keinesfalls möglich sein darf ist, dass man nur um des realismus wegen ohne grund kinder tören kann, die einfach nur zufällig in der spielewelt rumlaufen.
 
AW: #care

CAPTAIN-CAPSLOCK am 28.10.2008 16:33 schrieb:
Natürlich sind Spiele moralfreier Raum. Handlungen ohne reale Konsequenzen sind doch ein Kernelement von Spielen. Ansonsten wären Cowboy und Indianerspiele schon schwer verwerflich. Wenn deine Aktionen nicht real sind, deine Konsequenzen (falls überhaupt) nicht real sind - warum sollten dann deine Moralvorstellungen plötzlich real sein und eine Bedeutung dafür haben?

Das mag für dich gelten, aber eben nicht für jeden.
Siehe dazu auch ING´s Beitrag.
Ich schätze das hängt immer damit zusammen wie sehr man sich auf ein Spiel einlässt.
Das erlebte und dessen Bewertung hängt natürlich immer mit dem Realismus zusammmen (wie geschrieben), daher sehe ich auch noch einen Unterschied zum Cowboy und Indianer spielen. (ok, ich weiß natürlich nicht wie das bei euch früher gespielt wurde)

Sprich, es wäre zwar nicht "schlimm" ein Kind im F3 zu "töten", aber Spaß macht es doch deshalb noch lange nicht.
Und darum gehts mir in der Regel beim Spielen, um Spaß.

Und wer Spaß daran hat virtuelle Kinder zu killen kann das wg mir auch gerne tun, ich wollte nur deutlich machen warum vermutlich nicht nur mir sowas eben nicht behagt.
 
AW: #care

@ING

da hast du durchaus recht, mir ging es bei bioshock genauso. und natürlich könnte man sich entscheiden keine kinder in Fallout zu töten. ABER - leider gibt es genug arme individuen welche mit voller leidenschaft auf "kinderjagd" gehen würden wenn sie die möglichkeit dazu hätten.
und die entwickler wissen das nicht alle spieler moralische werte auch in vituelle welten transportieren. aus diesem grund finde ich es gut das sich die fallout entwickler entschieden haben kein futter für solche "kindermeuchler" liefern.
 
AW: #care

Nen wir das Kind doch beim Namen einen Gamer würde es warscheinlich nicht viel aus machen ein Kind zu töten(ingame), darum geht es aber nicht wie willst du den rest der Bevölkerung klarmachen das es da eine Gruppe von Menschen gibt die in einen Spiel kleine Kinder töten wer das nicht Kappiert den kann auch nichtmehr geholfen werden.
Das ist einfach nicht zu Rechtfertigen vor all den Leuten die nie ein Game gezockt haben die können sowas nicht nachvollziehen.
Mal ganz davon zu schweigen das Fallout 3 sofort indiziert worden wer.

Und jemand hat den Film Rambo eingeworfen ich hatte ihn gesehen und auf einmal wirft dieser Soldat das Baby ins Feuer ich war erschrocken das sowas in einen Film zu sehen ist.
Frag mich ehrlichgesagt immernoch was der Regieseur uns damit sagen will das ist einfach nur abstoßend, das der Krieg grausam ist und vor Kindern kein halt macht wissen wir alle aber man muss es doch nicht dermassen ausschmücken.
 
AW: #care

Ich sehe das Problem eher darin, dass es vielleicht etwas komisch wirkt, wenn man eine Atomrakete auf eine Familie schießt und die Kinder keinerlei Schaden erhalten.
Sicherlich wäre das Töten von Kindern unverantwortlich, aber was will man machen, wenn der Spieler genau das tun möchte? Genau das ist das Problem, wenn man dem Spieler eine Waffe in die Hand drückt und ihm die Möglichkeit gibt, sie jederzeit zu benutzen.
Wie erklärt man dem Spieler, dass er alles und jeden töten kann, den er sieht, Kinder jedoch unsterblich sind?
Diese Art von Problemen gibt es aber eigentlich nahezu jedem nicht linearem Spiel.
Denn jedes Spiel setzt Grenzen, teilweise aus technischen, aber halt auch aus moralischen Grenzen.
Wenn man dem Spieler jedoch sagt: "Du kannst jeden töten.", dann sollte man das auch durchziehen. Vielleicht könnte man auch vorher nachdenken, ob man bei so einem Versprechen überhaupt Kinder einbauen will oder dem Spieler Kurzzeitig die Waffen wegnimmt.

Ich bin der Meinung, das jeder Spieler selbst zu verantworten hat, was er tut. Und ich kann durchaus nachvollziehen, dass man mal den abgrundtief Bösen Familienmörder spielen möchte, auch wenn dazu lieber einen 2. Spielstand anlegt.
 
AW: #care

aha also ist es dann sozial erwachsene menschen zu töten? ok passt dann fang ich mal mit einem amoklauf an ;-)

Ausserdem muss man in diesem spiel unbedingt Kinder töten? Wenns Zombie Kinder währen wie in Bioshock na dann....Man darf nicht vergessen das das nur ein Computerspiel(ab 18) ist.

Das einzige was ich als kritisch einstufen würde, wenn fallout3 ab 12 oder 16jahren freigegeben wäre..
 
AW: #care

CAPTAIN-CAPSLOCK am 28.10.2008 16:33 schrieb:
Natürlich sind Spiele moralfreier Raum. Handlungen ohne reale Konsequenzen sind doch ein Kernelement von Spielen. Ansonsten wären Cowboy und Indianerspiele schon schwer verwerflich. Wenn deine Aktionen nicht real sind, deine Konsequenzen (falls überhaupt) nicht real sind - warum sollten dann deine Moralvorstellungen plötzlich real sein und eine Bedeutung dafür haben?


Lob für diese kurze und knappe Zusammenfassung. Möchte noch in die Runde werfen: Pixel sind keine Menschen. Weder 80kg davon, noch 25kg.
Hervorhebungen sind von mir ;-)
 
AW: #care

Igro am 28.10.2008 17:21 schrieb:
Lob für diese kurze und knappe Zusammenfassung. Möchte noch in die Runde werfen: Pixel sind keine Menschen. Weder 80kg davon, noch 25kg.
Hervorhebungen sind von mir ;-)

Natürlich sind keine menschen, soweit sind wir schon lange und darum gehts leider auch gar nicht.
 
AW: #care

Boesor am 28.10.2008 17:42 schrieb:
Igro am 28.10.2008 17:21 schrieb:
Lob für diese kurze und knappe Zusammenfassung. Möchte noch in die Runde werfen: Pixel sind keine Menschen. Weder 80kg davon, noch 25kg.
Hervorhebungen sind von mir ;-)

Natürlich sind keine menschen, soweit sind wir schon lange und darum gehts leider auch gar nicht.

In Fallout 3 gibs auch keine gewallt gegen erwagsende in Deutschland es sei denn das gegenseitige auf denn Kopf hauen von Blumenstrause gehört auch dazu

ne spass bei seite
also ich finde es durchaus vertretbar das die ,die gewalt gegen Kinder rausgenommen habe
aber was die sonnst so alles rausgeschnitten haben kann ich einfach nicht gutheissen,bzw sowas kaufe ich nicht
 
AW: #care

Can you make the average gamer care about the teetering schoolbus on the edge of a bridge about to fall into the ravine? We've done conclusive testing and decided that… no you can’t. In fact every player would push that bus off the side of the bridge, swim down in the ravine to look at the carnage, and then expect to be given points for it. You have to take into account that the player is going to be an absolute son of a *** in every single scenario. Anything you put in the game they will try to blow up, break, batter it, drop things on top of it, anything they can do they will try.
Dieses Zitat ist von Eric Holmes, dem Entwickler von Prototype.
Ich finde, es beschreibt genau das, was einige hier scheinbar nicht ganz nachvollziehen können. Und zwar, dass die meisten Spieler es lieben, einfach mal ein absolutes Arschloch zu sein.
Ich finde es ehrlich gesagt besser, wenn man den Spieler nicht die Möglichkeit nimmt, etwas schlimmes zu tun, sondern lieber versucht die Konsequenzen so darzustellen, dass man sein Verhalten bereut und einen älteren Spielstand läd.
Natürlich kann ich verstehen, dass die Entwickler sich das trotzdem nicht getraut haben, aber wahrscheinlich eher, weil sie Angst vor Klagen hatten.
 
AW: #care

codejunky am 28.10.2008 18:02 schrieb:
Natürlich kann ich verstehen, dass die Entwickler sich das trotzdem nicht getraut haben, aber wahrscheinlich eher, weil sie Angst vor klagen hatten.

Wer bitte soll den dagegen Klagen und vor allem warum?
 
AW: #care

Boesor am 28.10.2008 18:04 schrieb:
codejunky am 28.10.2008 18:02 schrieb:
Natürlich kann ich verstehen, dass die Entwickler sich das trotzdem nicht getraut haben, aber wahrscheinlich eher, weil sie Angst vor klagen hatten.

Wer bitte soll den dagegen Klagen und vor allem warum?
Der allererste der mir einfällt ist Jack Thompson.
Ich denk da nur an Bully und GTA.
Aber selbst wenn nicht, wird sich irgendjemand finden, der aus der Situation politisches oder finanzielles Kapital via eines Gerichtsprozesses schlagen will.

Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob das der Grund ist.
 
AW: #care

Boesor am 28.10.2008 18:04 schrieb:
codejunky am 28.10.2008 18:02 schrieb:
Natürlich kann ich verstehen, dass die Entwickler sich das trotzdem nicht getraut haben, aber wahrscheinlich eher, weil sie Angst vor klagen hatten.

Wer bitte soll den dagegen Klagen und vor allem warum?

Es wär ja nicht das erste mal, das ein Spiel verklagt wird(zumindest in den USA).
Auch wenn Jack Thompson seine Lizenz verloren hat, so wird er bestimmt nicht der einzige Anwalt sein, der auf so etwas wartet.
Und auch wenn solche Klagen nicht erfolgreich sind, so werfen sie dennoch ein schlechtes Licht auf den Publisher und sind ein gefundenes Fressen für "Spielehasser".

EDIT:
Ahh, CAPTAIN-CAPSLOCK war schneller
 
AW: #care

modderfreak am 28.10.2008 18:17 schrieb:
Boesor am 28.10.2008 18:04 schrieb:
Wer bitte soll den dagegen Klagen und vor allem warum?
Jack Thompson. Weil er Jack Thompson ist.

Du vergisst, dass es viel zu viele Verrückte gibt. ;-)

Gut, aber selbst in den USA, wo es zugegebenermaßen schon verrückte Klagen gibt, kann man nicht einfach so gegen alles und jeden ohne eine Begründung klagen.
In diesem fall wäre z.B. Bioshock wohl schon ein Opfer geworden, sofern da Aussicht auf Erfolg bestanden hätte.

Und bzgl. schlechtes Image, schaut euch GTA und Rockstar an. Da hat die PR Abteilung das ganze "Badboy" Image sogar kultiviert, sicher nicht zum Nachteil des Produkts.
 
AW: #care

also ich finde es durchaus vertretbar das die ,die gewalt gegen Kinder rausgenommen habe
aber was die sonnst so alles rausgeschnitten haben kann ich einfach nicht gutheissen,bzw sowas kaufe ich nicht

Das sind Beiträge (du bist ja jetzt nicht der erste, der inhaltlich dieser Meinung ist, "kann ich einfach nicht gutheissen, bzw sowas kaufe ich nicht" ist dabei aber mehr als beängstigend) die ich nicht verstehe!

Gib mir alles voll brutal! Aber bitte keine Kinder, ich kann eigentlich kein Blut sehen?! :haeh:

Eine Frage: Wenn mir der Gesetzgeber verbieten will, "Killerspiele" zu spielen, fangen hier alle an dagegen zu protestieren, weil es total realitätsfremd ist, dass irgendeiner nur wegen des Ausübends virtueller Gewalt anfängt, auf Menschen zu schießen, es werden Politiker beschimpft, PCGames startet sogar die Aktion "Stoppt Spielekiller"!
Es werden alle witzigen und aberwitzigen Argumente gebracht, über (freie Zusammenfassung) "HILFE Zensur, dabei bin ich doch Erwachsen!", "Von Doom wird man doch nicht aggresiv DU PENNER", "Das Spiel selbst verlangt doch gar nicht das ich töte, der Gegner greift mich an und ich wehre mich nur (Ich hab doch nur als erstes zurückgeschossen!)" Eigenverantwortung ect, und was weiß ich noch alles.
Aber wehe Gewalt gegen Kinder. "Ja gehts denn noch, ist doch pervers", "klar ist das realistisch, aber will ich damit konfrontiert werden?", "Nur kranke würden auf die schießen, brauch kein Mensch, alles Assoziale die das machen". Gerade letztes erinnert mich doch frapierend an einige Politker.

Meiner Meinung nach seit ihr nicht ehrlich. Ihr lügt euch selbst an, dass ist eine scheinheilige Doppelmoral. Nein, ich muss hier an dieser Stelle doch differenzieren. Einige haben sich ganz offensichtlich Gedanken gemacht, und denken wirklich, sie wären mit dem Ablehnen von Gewalt gegenüber (virtuellen!) Kindern moralisch auf der sicheren Seite. Die, die Beiträge schreiben wie den, den ich oben zitiert habe (und in dieser Form stehen ja einige in diesem Thread), bei denen bleibe ich bei meiner Aussage.

So, fangt an auf mich einzuschlagen.
 
AW: #care

Igro am 28.10.2008 18:37 schrieb:
also ich finde es durchaus vertretbar das die ,die gewalt gegen Kinder rausgenommen habe
aber was die sonnst so alles rausgeschnitten haben kann ich einfach nicht gutheissen,bzw sowas kaufe ich nicht

Das sind Beiträge (du bist ja jetzt nicht der erste, der inhaltlich dieser Meinung ist, "kann ich einfach nicht gutheissen, bzw sowas kaufe ich nicht" ist dabei aber mehr als beängstigend) die ich nicht verstehe!

Gib mir alles voll brutal! Aber bitte keine Kinder, ich kann eigentlich kein Blut sehen?! :haeh:

Eine Frage: Wenn mir der Gesetzgeber verbieten will, "Killerspiele" zu spielen, fangen hier alle an dagegen zu protestieren, weil es total realitätsfremd ist, dass irgendeiner nur wegen des Ausübends virtueller Gewalt anfängt, auf Menschen zu schießen, es werden Politiker beschimpft, PCGames startet sogar die Aktion "Stoppt Spielekiller"!
Es werden alle witzigen und aberwitzigen Argumente gebracht, über (freie Zusammenfassung) "HILFE Zensur, dabei bin ich doch Erwachsen!", "Von Doom wird man doch nicht aggresiv DU PENNER", "Das Spiel selbst verlangt doch gar nicht das ich töte, der Gegner greift mich an und ich wehre mich nur (Ich hab doch nur als erstes zurückgeschossen!)" Eigenverantwortung ect, und was weiß ich noch alles.
Aber wehe Gewalt gegen Kinder. "Ja gehts denn noch, ist doch pervers", "klar ist das realistisch, aber will ich damit konfrontiert werden?", "Nur kranke würden auf die schießen, brauch kein Mensch, alles Assoziale die das machen". Gerade letztes erinnert mich doch frapierend an einige Politker.

Meiner Meinung nach seit ihr nicht ehrlich. Ihr lügt euch selbst an, dass ist eine scheinheilige Doppelmoral. Nein, ich muss hier an dieser Stelle doch differenzieren. Einige haben sich ganz offensichtlich Gedanken gemacht, und denken wirklich, sie wären mit dem Ablehnen von Gewalt gegenüber (virtuellen!) Kindern moralisch auf der sicheren Seite. Die, die Beiträge schreiben wie den, den ich oben zitiert habe (und in dieser Form stehen ja einige in diesem Thread), bei denen bleibe ich bei meiner Aussage.

So, fangt an auf mich einzuschlagen.

Versteh nicht das manche nicht Kapieren das es nicht das selbe ist, ein Beispiel" wenn ich von einen Man angemacht werde auf der Strasse und der mir extrem dumm kommt bekommt er eine druff wenn das ein Kind macht oder eine Frau stellt sich diese frage mir überhaupt nicht erst ,ich würd niemals ein Kind oder eine Frau schlagen ein anderen Kerl schon ist halt so"

Edit: mal abgesehen davon das Gewalt keine lösung ist , aber ich war mal jünger und dummer :rolleyes:
 
AW: #care

Igro am 28.10.2008 18:37 schrieb:
also ich finde es durchaus vertretbar das die ,die gewalt gegen Kinder rausgenommen habe
aber was die sonnst so alles rausgeschnitten haben kann ich einfach nicht gutheissen,bzw sowas kaufe ich nicht

Das sind Beiträge (du bist ja jetzt nicht der erste, der inhaltlich dieser Meinung ist, "kann ich einfach nicht gutheissen, bzw sowas kaufe ich nicht" ist dabei aber mehr als beängstigend) die ich nicht verstehe!

Gib mir alles voll brutal! Aber bitte keine Kinder, ich kann eigentlich kein Blut sehen?! :haeh:

Eine Frage: Wenn mir der Gesetzgeber verbieten will, "Killerspiele" zu spielen, fangen hier alle an dagegen zu protestieren, weil es total realitätsfremd ist, dass irgendeiner nur wegen des Ausübends virtueller Gewalt anfängt, auf Menschen zu schießen, es werden Politiker beschimpft, PCGames startet sogar die Aktion "Stoppt Spielekiller"!
Es werden alle witzigen und aberwitzigen Argumente gebracht, über (freie Zusammenfassung) "HILFE Zensur, dabei bin ich doch Erwachsen!", "Von Doom wird man doch nicht aggresiv DU PENNER", "Das Spiel selbst verlangt doch gar nicht das ich töte, der Gegner greift mich an und ich wehre mich nur (Ich hab doch nur als erstes zurückgeschossen!)" Eigenverantwortung ect, und was weiß ich noch alles.
Aber wehe Gewalt gegen Kinder. "Ja gehts denn noch, ist doch pervers", "klar ist das realistisch, aber will ich damit konfrontiert werden?", "Nur kranke würden auf die schießen, brauch kein Mensch, alles Assoziale die das machen". Gerade letztes erinnert mich doch frapierend an einige Politker.

Meiner Meinung nach seit ihr nicht ehrlich. Ihr lügt euch selbst an, dass ist eine scheinheilige Doppelmoral. Nein, ich muss hier an dieser Stelle doch differenzieren. Einige haben sich ganz offensichtlich Gedanken gemacht, und denken wirklich, sie wären mit dem Ablehnen von Gewalt gegenüber (virtuellen!) Kindern moralisch auf der sicheren Seite. Die, die Beiträge schreiben wie den, den ich oben zitiert habe (und in dieser Form stehen ja einige in diesem Thread), bei denen bleibe ich bei meiner Aussage.

So, fangt an auf mich einzuschlagen.

Ich finde deine Argumentation schon ok und ich bin auch kein Freund von "gebt mir allen Splatter der Welt". Aber es gibt diverse sozialen, ethischen etc. Grenzen, die viele Leute nicht überwinden wollen: Dazu gehört sicher auch die Gewalt gegenüber wehrlosen Opfern oder eben Kindern. Da ist es egal, ob es "nur" virtuell ist. Es ist schon ein Unterschied, ob ich durch die gegen fliegende Körperteile sehe, oder Gewalt gegenüber Kindern. Gewalt in Spielen ist ja oft nur Mittel zum Zweck. Der steht mir im Weg, den hau ich weg. Wie gewalthaltig das sein muss, ist wieder eine andere Geschichte. Aber nur weil manchen Spielern das gefällt, wenn der Kopf des Gegners wegfliegt, ist er noch lange kein schlechter Mensch.
Auch das virtuelle Töten von virtuellen Kinderfiguren macht noch lange keine schlechten Menschen. Die Moral die dahinter steckt, ist aber eine andere. Töte ich einen potentiellen Gegner oder töte ich ein ungefährliches, hilfloses Wesen?
 
AW: #care

snowman1978 am 28.10.2008 18:46 schrieb:
Versteh nicht das manche nicht Kapieren das es nicht das selbe ist, ein Beispiel" wenn ich von einen Man angemacht werde auf der Strasse und der mir extrem dumm kommt bekommt er eine druff wenn das ein Kind macht oder eine Frau stellt sich diese frage mir überhaupt nicht erst ,ich würd niemals ein Kind oder eine Frau schlagen ein anderen Kerl schon ist halt so"

Edit: mal abgesehen davon das Gewalt keine lösung ist , aber ich war mal jünger und dummer :rolleyes:

Mittlerweile schießt man aber in jedem 3. Spiel auf hilflose Frauen und alte Männer und zerstückelt dessen Leichen :rolleyes:

Und würdet ihr bitte mit diesen Vergleichen mit der Realität aufhören. Teilweise sind das dieselben Leute, die sich während der Killerspielä-Debatte über genau das beschweren.
 
AW: #care

codejunky am 28.10.2008 19:06 schrieb:
Mittlerweile schießt man aber in jedem 3. Spiel auf hilflose Frauen und alte Männer und zerstückelt dessen Leichen :rolleyes:

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