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News - Emsdetten: TV-Tipp - ARD Magazin Kontraste - Killerspiele als Gebrauchsanleitung

Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel. Ich hab noch nie gehört das jemand einen anderen mit ner Maus oder Tastatur getötet hat.

Der Kern/Ursache des Problems ist nunmal das Umfeld der Personen. Also Lehrer, Eltern, Arbeit, Zukunft ect.

Ein gutes Beispiel ist mein Östereich. (Bin aus Deutschland ausgewandert) Hier gibt es ein haufen Gamer und keine USK. Komischerweise läuft hier keiner Amok. Weil bei uns kümmert man sich um die Jugend.
Hier gibt es Arbeit, d.h. im Verhältnis zu Ger. weniger Arbeitslose.
Kurz gesagt hier hat man eine Zukunft. Was die Jugend in Ger. eher nicht hat.

Die Politiker in Ger. wischen zwar das Regenwasser auf, reparieren aber nicht das Loch im Dach.

In diesem Sinne
 
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Ein gutes Beispiel ist mein Östereich. (Bin aus Deutschland ausgewandert)

das macht es noch lange nicht zu deinem Österreich
;-)

Zudem gab es solche Vorfälle auch schon bei uns in Ö, zwar nicht in diesem Umfang (immerhin hat D 10x mehr Einwohner)

Außerdem sollstest du mein Land (ja ich darf das sagen :ugly: ) nicht Überschätzen was Jugendarbeitslosigkeit und den Zustand an den Schulen betrifft.

Grundsätzlich stimmen deine Aussagen natürlich :)
 
ferrari2k am 23.11.2006 10:06 schrieb:
Das ist ja das Problem, die Generation ich sag mal 45+ hat gelernt: ARD, ZDF, andere öffentlich Rechtliche Sender, da kann man drauf bauen, das ist die WAHRHEIT, was da gesendet wird.

Genau so ist es: Alles Gute kommt von Gott, alle Warheit kommt von der ARD.

Da zahlt man doch gerne Rundfunkgebühren. Besonders, für PCs!
 
So langsam nervt das Thema mit den sogenannten "Killerspielen". Erstmal, welcher Analphabet hat sich dieses völlig fehlinterpretierende Wort "Killerspiel" einfallen lassen? Wer sich mal die Definition von "Killer" bei Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Killer) durchliest wird schnell auf die Beschreibung "Auftragsmörder" stoßen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nen paar Mal CS gezockt habe. Ich kann mich erinnern, dass es hauptsächlich darum ging, Geiseln(in einer vorgegebenen Zeit) zu befreien und anderer seits die Geiseln(als Terrorist) nicht fliehen zu lassen. Das einzig bekannte Killerspiel ist für mich Hitman. Punkt um. In allen anderen Spielen die ich so kennen(und ich kenne eine Menge) gibt es keinen Grund sie als Killerspiele zu bezeichnen. Ob Doom oder was auch immer, es geht meist nur darum sich zu verteidigen und den mittlerweile technischen Möglichkeiten der 3D Animation zu fröhnen. Diese ganze Diskussion ist dermaßen lächerlich, dass man sich zu tiefst für unsere Politiker schämen muss die sich nur wieder mal aus der Verantwortung stehlen wollen und ein nicht haltbares Geschwafel als Argument (Killerspiele sind Auslöser für Amokläufe) auslegen. Ich höre an dieser Stelle mal auf weiter über dieses Thema zu reden denn es wird bereits mehr gesagt als das es überhaupt wert ist darüber nachzudenken.

Mehr aus einer sehr objektiven Sicht- bzw. Denkweise zu dem Thema hier:

http://www.gulli.com/news/killerspiele-warum-die-2006-11-22/

http://www.gulli.com/news/amoklauf-in-emsdetten-websites-2006-11-21/
 
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel.

Stimmt. Auf Menschen schießt man, wenn man für den Staat arbeitet und sich im Konog, Afganisten, Libanon oder anderen ungastlichen Orten aufhällt.
 
Maria-Redeviel am 23.11.2006 11:15 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel.

Stimmt. Auf Menschen schießt man, wenn man für den Staat arbeitet und sich im Konog, Afganisten, Libanon oder anderen ungastlichen Orten aufhällt.
Du meinst nicht, dass dieser Vegleich etwas arg dumm, um nicht zu sagen bescheuert ist?

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:18 schrieb:
Maria-Redeviel am 23.11.2006 11:15 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel.

Stimmt. Auf Menschen schießt man, wenn man für den Staat arbeitet und sich im Konog, Afganisten, Libanon oder anderen ungastlichen Orten aufhällt.
Du meinst nicht, dass dieser Vegleich etwas arg dumm, um nicht zu sagen bescheuert ist?

Regards, eX!
Warum? Es stimmt doch, in Kriegsgebieten wird auf reale Menschen geschossen, im Computer nicht.
 
bullveyr am 23.11.2006 11:09 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Ein gutes Beispiel ist mein Östereich. (Bin aus Deutschland ausgewandert)

das macht es noch lange nicht zu deinem Österreich
;-)

Zudem gab es solche Vorfälle auch schon bei uns in Ö, zwar nicht in diesem Umfang (immerhin hat D 10x mehr Einwohner)

Außerdem sollstest du mein Land (ja ich darf das sagen ) nicht Überschätzen was Jugendarbeitslosigkeit und den Zustand an den Schulen betrifft.

Sorry. Darf ich trotzdem hierbleiben?

Ist mir schon klar das Ger. mehr Einwohner hat. Deshalb habe ich ja auch "im Verhältnis" geschrieben.

Ich hab Schon nen paar Schulen gesehen in Ger. und Ö. (meine Frau ist Lehrerin.) Tatsache ist, in Ö ist das Bildungssystem um Lichtjahre besser als in Ger.
 
ferrari2k am 23.11.2006 11:32 schrieb:
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:18 schrieb:
Maria-Redeviel am 23.11.2006 11:15 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel.

Stimmt. Auf Menschen schießt man, wenn man für den Staat arbeitet und sich im Konog, Afganisten, Libanon oder anderen ungastlichen Orten aufhällt.
Du meinst nicht, dass dieser Vegleich etwas arg dumm, um nicht zu sagen bescheuert ist?

Regards, eX!
Warum? Es stimmt doch, in Kriegsgebieten wird auf reale Menschen geschossen, im Computer nicht.
Ich garantiere dir, dass jeder Soldat (zumindest der deutschen Streitkräfte), verantwortungsvoller an der Waffe erzogen wird als Hobbyschützen oder Internet-User die sich mal eben bei eGUN einige Waffen ersteigern. Außerdem ist der Vergleich konfus: In diesen Gebieten wird aus Selbstschutz geschoßen, eine Situation die sich völlig unterscheidet mit der, die man in Videospielen findet. Im Spiel wird kein echtes Leben bedroht, im Einsatz schon. Generell frage ich mich was der Vergleich mit den Soldaten bewirken oder aussagen soll? Verbietet Soldaten? Verbietet die Bundeswehr? Verbietet Polizisten? Verbietet ein Rechtssystem? Zumal suggeriert der Kommentar oben, dass man automatisch auf Menschen schießen muss, wenn man Teil einer Auslandsmission ist. Was natürlich genauso seichte Hetzpropaganda ist, wie die Kommentare von G. Beckstein zum Thema Killerspiele.

Regards, eX!

Regards, eX!
 
DaStash am 23.11.2006 10:05 schrieb:
babagump am 23.11.2006 10:00 schrieb:
Schade, dass diese Diskussionen immer wieder aufs Neue losgehen und zu viele Leute daran beteiligt sind, die sich radikale Meinungen bilden ohne auch nur halbwegs von der Materie Ahnung zu haben...

Golem.de Forum schrieb:
Fakt ist doch nun mal das es für Kinder sicher nicht gut sein kann in solchen Spielen auf Schulmädchen zu schiessen oder selbige gar zu vergewaltigen. Aus diesem Grund bin ich für ein Verbot von Counter Strike und allen anderen Killerspielen. Ich habe in verschiedenen Berichten in Zeitungen, Funk und TV genügend über soche "Spiele" gelesen und gesehen. Ich kann nur sagen ich war geschockt. Niemals hätte ich mir vorstellen können dass Menschen daran Spaß finden angere Menschen zu erschiessen, verstümmeln oder mit dem Flammenwerfer zu verbrennen. Ich war auch entsetzt als auf RTL Zzenen aus Counter Strike gezeigt wurden wo man in einer Schule Menschen mit der Pumpgun umbringen muss.
Für mich gibt es deshalb und zum schutze meiner Kinder keine Alternative zu einem radikalen Verbot aller Spiele die gewalttätige Tendenzen enthalten.

Seufz.





Diese radikalen Menschen sind meist die schlimmsten, siehe fanatische Christen in den USA! Die mit Ihrer gewaltigen Stimmenmehrheit sind für den erhalt der Todesstrafe verantwortlich :-$
Es gibts nichts schlimmeres als Menschen die nicht über Ihren Tellerrand hinausschauen wollen. Echt armsehlig :finger2:

wer isn das aus dem golem.de forum und von welchen spielen redet er ? ich dachte ich hab schon so die harten sachen gespielt . oder redet er von diesem behinderten postal ? ich kenns nur vom kurz zusehen .... is ja eh nen scheiss spiel . aber wo kann man schulmädchen töten und vergewaltigen ???? da hätte ich doch bitte mal ne antwort wenns einer weiss . ich wette das ist wieder so nen haltloses argument um die dummen massen zu überzeugen , weil nachprüfen ob es wirklich stimmt können die wenigsten die jetzt gegen diese spiele sind , weil sie einfach zu dumm sind nen pc zu starten oder ne anwendung zum laufen zu bringen.

jo oder schau dir die katholiken und protestantenin irland an . die sprengen sich seit jahrzehnten in die luft und das auch schon länger als es ,,killerspiele,, gibt .


ps: oder schaut auf den 2 weltkrieg, zu der zeit hat niemand killerspiele gespielt und alle waren sie begeistert .lag vielleicht auch an der schlechten wirtschaftlichen lage :finger: !!! die is ja ähnlich wie heute ......komisch , die leute fangen wieder an durchzudrehen .......mhh
 
Norrec78 am 23.11.2006 11:35 schrieb:
bullveyr am 23.11.2006 11:09 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Ein gutes Beispiel ist mein Östereich. (Bin aus Deutschland ausgewandert)

das macht es noch lange nicht zu deinem Österreich
;-)

Zudem gab es solche Vorfälle auch schon bei uns in Ö, zwar nicht in diesem Umfang (immerhin hat D 10x mehr Einwohner)

Außerdem sollstest du mein Land (ja ich darf das sagen ) nicht Überschätzen was Jugendarbeitslosigkeit und den Zustand an den Schulen betrifft.

Sorry. Darf ich trotzdem hierbleiben?
klar
:-)

kam mir nur irgendwie Ö = Utopia rüber (dabei haben wir ja noch nicht einmal eine echte Regierung :ugly: )

zwar eindeutig besser als D, aber trotzdem extrem viel Verbesserungsbedarf
 
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:41 schrieb:
ferrari2k am 23.11.2006 11:32 schrieb:
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:18 schrieb:
Maria-Redeviel am 23.11.2006 11:15 schrieb:
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Die begreifen einfach nicht das es Virtuell ist. Für die Politiker heißt es immer "man muß auf Menschen schießen". Hallo? Man schießt nicht auf Menschen, man schießt auf Pixel.

Stimmt. Auf Menschen schießt man, wenn man für den Staat arbeitet und sich im Konog, Afganisten, Libanon oder anderen ungastlichen Orten aufhällt.
Du meinst nicht, dass dieser Vegleich etwas arg dumm, um nicht zu sagen bescheuert ist?

Regards, eX!
Warum? Es stimmt doch, in Kriegsgebieten wird auf reale Menschen geschossen, im Computer nicht.
Ich garantiere dir, dass jeder Soldat (zumindest der deutschen Streitkräfte), verantwortungsvoller an der Waffe erzogen wird als Hobbyschützen oder Internet-User die sich mal eben bei eGUN einige Waffen ersteigern. Außerdem ist der Vergleich konfus: In diesen Gebieten wird aus Selbstschutz geschoßen, eine Situation die sich völlig unterscheidet mit der, die man in Videospielen findet. Im Spiel wird kein echtes Leben bedroht, im Einsatz schon. Generell frage ich mich was der Vergleich mit den Soldaten bewirken oder aussagen soll? Verbietet Soldaten? Verbietet die Bundeswehr? Verbietet Polizisten? Verbietet ein Rechtssystem? Zumal suggeriert der Kommentar oben, dass man automatisch auf Menschen schießen muss, wenn man Teil einer Auslandsmission ist. Was natürlich genauso seichte Hetzpropaganda ist, wie die Kommentare von G. Beckstein zum Thema Killerspiele.

Regards, eX!

Regards, eX!
Ich war auch beim Bund und hab da meine 9 Monate gemacht, ich kenne den Umgang mit Waffen dort und die Einstellung. Da stimme ich mit die überein, dass da Verantwortung groß geschrieben wird. Im Videospiel wird kein echtes Leben bedroht, aber auch kein echtes Leben beendet, das sollte man einigen Politikern und "Experten" mal klar machen. Das ist und bleibt ein Spiel. Wer nicht zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann, gehört nicht an einen Computer mit solchen Spielen, da haben dann die Eltern entweder versagt oder der Typ ist mit 18, wo er laut Gesetz alt genug ist, nicht reif genug dafür.
 
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:18 schrieb:
Du meinst nicht, dass dieser Vegleich etwas arg dumm, um nicht zu sagen bescheuert ist?

Regards, eX!

Nein, ich habe nur festgestellt, das schwerbewaffente Soldaten in fremde Länder einmarschieren, und dort Menschen erschießen (selbstverständlich nur, um sich selber zu verteidigen).
 
Norrec78 am 23.11.2006 10:58 schrieb:
Zudem gab es solche Vorfälle auch schon bei uns in Ö, zwar nicht in diesem Umfang (immerhin hat D 10x mehr Einwohner)

Stimmt, auch wir hatten schon vergleichbare Fälle, allerdings in kleinerem Ausmaß:

Ein besonders aufsehenerregender Fall ereignete sich 1997: Am 5. Mai 1997 stürzte der 15-jährige Helmut Z. mit der Pistole seines Vaters in seine Schule, der Hauptschule Zöbern in Niederösterreich, tötete eine Lehrerin und verletzte eine zweite schwer.

Einfach mal "Zöbern amok" im Google eingeben. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass damals die Schuld den Computerspielen zugeschoben wurde.

Übrigens: Die Berichterstatung ist glücklicherweise nicht nur einseitig (abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Bild oder in Österreich Kronenzeitung):

http://derstandard.at/?id=2669431
 
Du legst es auch mit deiner Formulierung regelrecht darauf an, dass man deine Kommentare nicht ernst nehmen sollte, oder?

"einmarschieren"..."Menschen erschießen". Falls du damit die USA meinst, so könnte man evtl. zumindest den Gedanken weiterführen und erörtern. Aber bezogen auf "unsere" Truppen ist dies einfach eine realitätsfremde Weltanschauung. Schließlich sind wir keine Wehrmacht mehr, und hat auch die BW keine SS mehr an der Front, die lustige Sachen mit der Zivilbevölkerung anstellt.

Regards, eX!
 
Maria-Redeviel am 23.11.2006 11:12 schrieb:
ferrari2k am 23.11.2006 10:06 schrieb:
Das ist ja das Problem, die Generation ich sag mal 45+ hat gelernt: ARD, ZDF, andere öffentlich Rechtliche Sender, da kann man drauf bauen, das ist die WAHRHEIT, was da gesendet wird.

Genau so ist es: Alles Gute kommt von Gott, alle Warheit kommt von der ARD.

Da zahlt man doch gerne Rundfunkgebühren. Besonders, für PCs!



Ich geb allen mal nen tipp die sooooo überzeugt von ard und co ist . kauft euch ne dvd von oliver kalkofes mattscheibe .....dann wisst ihr was die ard und die anderen öffentlich rechtlichen propagandasender mit euren gehirnen macht .
ich denke alle die kalkofe kennen werden mir zustimmen :ugly:
 
ferrari2k am 23.11.2006 11:46 schrieb:
Im Videospiel wird kein echtes Leben bedroht, aber auch kein echtes Leben beendet, das sollte man einigen Politikern und "Experten" mal klar machen. Das ist und bleibt ein Spiel. Wer nicht zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann, gehört nicht an einen Computer mit solchen Spielen.


Wenn man manche Politiker so hört könnte man meinen, die könnten selbst nicht zwischen Spiel und Realität unterscheiden.
 
Ich finde die Diskussion die Politik und Medien da lostreten geradezu verlogen. Insbesondere die Medien die zunehmend einen Schwall von geistlosen Unterhaltungsprogrammen auf die Bevölkerung loslassen (Gerichtsshows, Talkshows, etc.) machen sich zur Speerspitze der Moralisten-Bewegung die Killerspielspieler mit den Konsumenten von Kinderpornographie (man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen) gleichsetzen will. Kommen bald in Bayern die Scheiterhaufen, auf denen die geläuterteten Ihre Counterstrik Spiele verbrennen?

Dennoch darf die Diskussion auch nicht dazu führen das wir der Computerspielindustrie einen Freibrief erteilen. Ist es wirklich notwendig Gewaltdarstellungen (auch virtueller Art) bis in extremste Details darzustellen. Kann es wirklich ein gefragtes Spielziel sein, möglichst viele Gegner abzuschlachten. Ich habe nichts gegen Ego-Shooter und Deathmatches, aber Spiele in der es mir ermöglicht wird auch sehr kranke Gewaltszenarien auszuleben, sollten doch zumindest hinterfragt werden.

Ebenso ist die Vertriebspraxis mancher Spiele zu hinterfragen. Klar, die Kiddis können heute alles auf dem Schulhof und im Internet finden, aber wird die USK ihrer Aufgabe tatsächlich immer gerecht?

Am Ende des Tages wird sich aber nichts ändern, wenn Eltern sich weiterhin aus den Lebenswelten Ihrer Kinder zurückziehen und nicht hinterfragen was der Sohn / die Tochter den ganzen Tag so treibt.
 
eX2tremiousU am 23.11.2006 11:52 schrieb:
Du legst es auch mit deiner Formulierung regelrecht darauf an, dass man deine Kommentare nicht ernst nehmen sollte, oder?

"einmarschieren"..."Menschen erschießen". Falls du damit die USA meinst, so könnte man evtl. zumindest den Gedanken weiterführen und erörtern. Aber bezogen auf "unsere" Truppen ist dies einfach eine realitätsfremde Weltanschauung. Schließlich sind wir keine Wehrmacht mehr, und hat auch die BW keine SS mehr an der Front, die lustige Sachen mit der Zivilbevölkerung anstellt.

Regards, eX!

Stimmt. Heutzutage heißt das ja nicht mehr Zivilbevölkerung, sondern Terroristen und staatenlose Kämpfer.
 
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