AW: News - Emsdetten: "Killerspiele sind pervers!" - Schünemann mit fraglichem Vorstoß
f1r3storm am 08.12.2006 17:08 schrieb:
Hm... also ich würde sagen, Schünemann ist einfach nur fanatisch, der Perverse, der da noch zukommt, ist Beckstein, ich sage nur "Killerspiele" (mir stellen sich immer wieder die Nackenhaare hoch, wenn ich das Wort schreibe) auf eine Stufe mit
Kinderpornografie stellen...
Bitte mal folgendes Szenario:
Ein Jugendlicher spielt ein Computerspiel, in dem Menschen (ich will jetzt nicht immer virtuell, nicht-lebendig, etc. vor jedes Wort schreiben, also bitte dazudenken) mit Waffen beschossen und getötet werden. Nichts, von dem, was er tut, geschieht in der Realität. Hinter dem Spiel stecken Spieleentwickler, ganz normale Menschen, die einen Job haben und in die Gesellschaft gehören und sich Gedanken machen über das, was sie tun.
Nun haben wir da einen netten kleinen Kinderporno-Fan. Der schaut sich dann BIlder von nackten kleinen Kindern an. Hinter den Fotos stecken Menschenhändler, die ihr "Besitztum" zwischendurch mal für ein "Fotoshooting"
vermietet haben, anstatt es dem nächsten pädophilen alten Sack (oder ganz anderen Kalibern) zwecks Bedürfnisbefriedigung auf Zeit zu überlassen.
Welch ein großartiger Vergleich. Nicht nur, dass Computerspieler damit diffamiert, Händler kriminalisiert und die Computerspielelandschaft pauschalisiert wird, nein der liebe Herr Beckstein hebt auch noch elegant sein Bein auf alle Opfer von Kinderpornografie, was für ihn sicherlich kein Problem darstellt, weil die ja auch eine Minderheit sind, die ihm nicht genügend Stimmen einbringt (bzw. lebenslang traumatisiert sind und deshalb gar nicht zur Wahl gehen), um ihnen irgendeine Beachtung zu schenken.
Wie wäre es denn, den Kerl einfach mal ohne Anspruch auf Rente auf die Straße zu setzen? Ach geht nicht, Indemnität/Immunität! Na wenn er schon ein gesetzlich zugesichertes Recht auf inkompetent-populistisch-hetzerische Äußerungen hat, dann sollte man ihm das natürlich auch nicht aberkennen und es sollte sich erst recht keiner aus dem Bereich der Politik dazu äußern.
Vielleicht sollte man so einen Menschen bemitleiden, aber irgendwie schaffe ich das nicht (vor allem, wenn ich bedenke, dass er dafür bezahlt wird).
Ich finde es wirklich traurig, dass inzwischen fast jeder Mensch mit erfolgreichem Schulabschluss eine bessere Argumentationsweise gelernt hat, als unsere Herrn Politiker, die argumentationstechnische Elite des Staates, sie an den Tag legen.