• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Emsdetten: "Killerspiele": Auf einer Stufe mit Kinderpornografie?

lenymo am 22.11.2006 14:33 schrieb:
Horatio am 22.11.2006 14:29 schrieb:
lenymo am 22.11.2006 14:26 schrieb:
Wie wäre es mit einer Petiton gegen Beckstein es gibt schon Politiker die ihren Hut dafür nehmen mussten das sie kleinere Anzahl von Personen beleidigt haben.

Das ist eine ganz klare Beleidigung gegen die Spielergemeinde wir fordern eine öffentliche Entschuldigung und das er die Konsequenzen aus diesem Skandal zieht und zurücktritt.

Vorsicht, vorsicht, Deinem Avatar nach bist Du drogensüchtig und daher auch potenzieller Gewalttäter und Kinderschänder :haeh: - wahrscheinlich auch noch Sozi :ugly: . Steht alles nicht hoch im Kurs bei Beckstein...

Könntest Dir so schnell einen Besuch des bay. Verfassungschutz einhandeln...

Hehe was meinste wie schnell der Beckstein weg vom Fenster ist, wenn wir alle zum Judentum konvertieren. Da reicht auch nur ne falsch zu interpretierennde Andeutung und der sieht kein Sonnenlicht mehr :-D


HAHAHAHAHAHA, DAS wäre mal ne Lösung :top: :top: Sauber! :top: :ugly:
 
AW: Killerspiele

SebTh am 22.11.2006 14:51 schrieb:
maclilithhp am 22.11.2006 14:47 schrieb:
könnt ihr redakteure von der pcgames nicht mal einen schritt tun und für die pc- und "killer-"spielspieler sprechen?

Das versuchen wir ja schon mit den Berichten hier. Weitere Planungen sind schon in der Mache! Keine Angst, wir finden das ja auch nicht so besonders, was da momentan abgeht. Ich hoffe auch, dass das aus den Berichten wenigstens hervorgeht?! :)


Macht weiter so SebTh...
Aber ich denke, gerade ein großer Verlag wie der eure könnte auch zu einer real life Demo aufrufen... Denn News auf einer PC Seite haben so viel Sinn, wie in Nigeria alleine gegen die Regierung in D. zu demonstrieren....
 
Jedesmal das selbe Palaver, jedesmal die selben sündenböcke...

Meine Meinung:

1) Die Labilität dieser Menschen ist der Hauptgrund warum sie sowas tun, das leben sie so lange am Computer aus bis sie hilflos bzw. fertig genug sind um soetwas in der realität zu tun.

2) Die meisten dieser "Spinner" spielen Paintball oder haben Softair-Waffen, das heißt sie beschäftigen sich auch außerhalb der Fiktiven Welt damit. Sie spielen mit Freunden - früher hätte man gesagt Cowboy&Indianer - Geiselnehmer und Polizisten oder sonstwas.

3) Der Anstoß für solche Fantasien sind warscheinlich eher Filme, Filme in denen Helden rumballern und ohne Rücksicht auf Verluste mit coolen Sprüchen Menschen töten.

4) Sie sind meistens Außenseiter oder solche die sich von Personen die ihnen wichtig sind nicht bestätigt fühlen. Sie fühlen sich selbst als Minderwertig und haben Komplexe. Der Grund dafür ist meistens der Druck der auf ihnen lastet, weil sie sich in ihrer Umgebung nicht zurechtfinden, weil sie nicht in das System der -wie unser jüngster Fall schrieb- Konsumgeilen Gesellschaft eingliedern können und Menschen verachten die mit ihren neuen Handys prahlen oder mit "blingbling" oder sonstwas. Sie finden keine Mädels weil sie nicht "cool" sind, kommen aber auch nicht in die Kreise in denen sie akzeptiert werden. Das Problem hierbei ist nämlich, dass die Kreise meist nicht so offensichtlich sind und dass dort eine Minderheit lebt.

5) Unterstützung durch Familie, Freunde oder Bekannte fehlt, warscheinlich beschäftigen sich die Eltern nicht mit den Kindern, wie es heutzutage so üblich ist. Denn die Eltern wissen nichtmehr wie sie ihre Kinder erziehen können und ziehen eine "Gewaltfreie" erziehung konsequent durch. Problem dabei ist, dass das Kind den Eltern auf der Nase rumtanzt und sich zu einem Sozial inkompetenten Menschen entwickelt der womöglich auch noch alles in den Arsch geschoben bekommt und dann ausrastet wenn das nichtmehr der Fall ist. Wenn ein Kind heut 8-10Stunden am Tag vor dem PC hängt und Games zockt kümmert das die Eltern recht wenig, oder sie tun zumindest nichts. Hauptsache das Kind ist ruhig. Das fängt schon bei kleinkindern an die man vor Sendungen wie "Teletubbies" setzt und die dann schon in ihrer Entwicklung durch "uh oh"'s und "tinky winkies" gebremst werden. Anstatt sich mit ihnen zu beschäftigen. Aber einen Vorwurf kann man den Eltern auch nicht machen, denn die haben nicht genug Zeit sich um die Kinder zu kümmern, sie müssen Arbeiten, ich sehs doch selbst an meiner Familie, beide Elternteile gehen morgends aus dem Haus und kommen abends erst wieder nach hause. Zum einen weil sie überstunden machen weil es nicht genug personal gibt, zum anderen weil sie das Geld brauchen um Kindergarten etc. zu zahlen. DAS sind die Probleme die wir haben. Aber scheinbar fehlt es unseren Politikern wirklich an Weitblick.

6) Spiele die Gewaltverherrlichen heißen nicht "Counter-Strike", denn das ist lediglich ein Spiel in dem es um Wettkampf geht. Der Tod der Personen ist weitgehend unzelebral dargestellt und der spieler wird nicht zu kranken Fantasien angestachelt. Problemfälle sind Spiele wie Doom, Resident Evil, DevilInside (ja, schon älter, ich weis) oder andere Spiele, bei denen man bereits eine Kranke Atmosphäre vor sich hat, sich ständig darin bewegen muss und somit abgehärtet wird. Die Gesellschaft verroht allmählich und verliert sich zugleich in der Endlosigkeit ihrer eigenen Komplexität. Wer kommt denn heutzutage problemlos zurecht? Und wer keine Lösung für seine Probleme findet bzw. keinen der ihm hilft mit seinem Leben einigermaßen klar zu kommen, der flüchtet sich in Scheinwelten. Ist doch so. Und dort verliert man dann den Bezug zur Realität, bzw. wird abgehärtet.

7) Die Sozialen Schichten in den Schulen sind so verschieden, dass sich Gruppen bilden die sich gegenseitig mobben oder "anmucken" - es müsste bereits in der Schule daran gearbeitet werden, dass die Jugendlichen untereinander zusammenhalten - egal in welcher Sozialen Liga sie spielen. Aber meistens wird soetwas nicht beachtet und die Lehrer haben blos mit einigen Schülern ein Problem weil sie sich nicht "normal verhalten" oder lernprobleme haben.

8) Diese gequirlte Scheiße die unsere Nachrichten erzählen bzw. zeigen ist ja wohl das letzte. Man merkt hier deutlich wie sehr wir doch auf Medienwirksamkeit getrimmt sind. Unser Amokläufer hat geschrieben, dass er will dass sein Gesicht nicht mehr vergessen wird. Problem: Unsere Medien halten das Thema für 3-6monate in den Nachrichten, bis es "durchgekaut" ist und keinen mehr interessiert, danach ist es vergessen. Bei späteren Taten wird archivmaterial noch einmal hervorgekramt um das ganze melancholischer zu gestalten und die Sensation zu beleben. Was dabei völlig ausser Acht gelassen wird ist die Tatsache, dass es ein langzeitproblem unserer Gesellschaft ist. Dass in ganz Deutschland Seelen kochen und nur darauf warten dass der Kessel überläuft...und dann wird es wieder eine Monatssensation die zur selben Diskussion führt - mit dem selben Ergebnis, nämlich garkeinem.

Der Arme Kerl war krank und man konnte ihm nicht helfen, was interessierts uns, wir verbieten PC-Spiele, weil sie gern gespielt werden und Gewalt beinhalten...das klingt gut und unsere unwissenden Bürger fühlen sich sicher weil der Sündenbock ja offensichtlich ist.

Anstatt endlich mal zu hinterfragen warum nutzen alte Politiker die Medienaufmerksamkeit um dummschiss von sich zu geben und mal wieder auf der Scheibe zu sehen sein.

zum :-$ wiedereinmal unsere unfähigen Oberhäupter so in Aktion zu sehen...
 
eX2tremiousU am 22.11.2006 14:15 schrieb:
Nanana, nicht übertreiben mein werter Herr Günther Beckstein. Dies nehme ich mal ganz pauschal als Beleidigung gegen meine Person an. Weil ich mit der Maus auf Figuren klicke und diese so neutralisiere, bin ich also gesellschaftlich gleichzustellen mit Menschen die auf kleine Kinder stehen, und sich nicht scheuen diese Phantasien auszuleben? Ich komme ja schließlich auch nicht auf die Idee und vergleiche die teilweise angestrebte Ausländerpolitik der CDU / CSU mit der der NSDAP. So langsam wird es einfach nur dreist und saufrech. Der Figur werde ich einen Brief schreiben, solche inhaltslosen Beleidigungen und Vergleiche lasse zumindest ich nicht auf mir sitzen. Bodenlose Frechheit. :-S

Regards, eX!

kann man den Mann eigentlich mit einer Sammelklage zur Rechenschaft ziehen?

Immerhin ist das ne Beleidigung die seines gleichen sucht. :finger2:
 
AW: Killerspiele

maclilithhp am 22.11.2006 14:47 schrieb:
Ich finde es sollte einmal aktiv etwas passieren, dass spieler, spieleindustrie und spielemagazine gemeinsam gegen diese schwachsinnige hexenjagd eintreten!


alle tage wieder sieht man in nachrichten massengräber selbstmordanschläge und kriege!

täglich laufen dokumentationen über das dritte reich mit massengräbern von toten menschen und erschießungen. und wer weiß was...

es laufen im fernsehn horrorfilme und was weiß ich für gemetzel, genauso wie im kino.

nur in all diesen fällen gibt es eine lobby die es den "volksvertretern" zu schwer machen würde zu sagen, dass es daran liegt, dass nun plötzlich jemand ausflippt. ohne dass sie verstehen dass es vlt keinen wirklichen grund gibt. nur ich versteh nich wieso die pc-spieler sich nicht einmal zusammentun??? computerspiele sind eine kulturform, meiner meinung nach. und darum ein spiegel der gesellschaft, so wie das fernsehprogramm, kinofilme bücher und musik.

könnt ihr redakteure von der pcgames nicht mal einen schritt tun und für die pc- und "killer-"spielspieler sprechen?


Es wäre denke ich wirklich an der Zeit mal aktiv dagegen zu halten!

Ich spiele gelegentlich gerne mal Shooter wie Doom oder Far Cry. Aber dass ich mir deswegen sagen lassen muss ich wäre nicht besser als ein Kinderschänder ist so ziemlich die bodenloseste Frechheit die mir je untergekommen ist!! :hop:

Ich habe selber zwei Kinder und weiß das ich ein guter Vater für die Beiden bin! Wenn es nach dem Herren geht dann sollte am besten das Jugendamt mir gleich morgen das Sorgerecht entziehen! Ich könnte ja erst meine Familie misshandeln, dann umbringen und danach mit einem Sprengsatz meine Firma dem Erdboden gleich machen!

Hier werden Leute die noch nie jemandem Leid zugefügt haben direkt als Schwerverbrecher hingestellt! Haben die Herrn Politiker sich mal die Verkaufszahlen dieser Killerspiele angesehen? Denn ich denke wenn deren Therorie stimmt gibt es in diesem Lande um Faktor 10 mehr potentielle Amokläufer als aktive Soldaten und Polizisten zusammen!

Ich kann wirklich nur an die öffentlichen Sprecher der Spielergemeinde (die Redaktionen der Spielezeitschriften) appellieren das nicht ohne weiteres hinzunehmen und sich öffentlich dagegen zu wehren! Die Spielergemeinschaft steht dahinter. Eine Internet-Petition wäre ein guter Anfang. Ich denke da wird wohl so gut wie jeder Spieler mitmachen!
Ich würde sogar als erster unterschreiben!!
 
ist doch logisch.der sinn in so einer aussage liegt darin pedophilie zu verharmlosen.
".......ja das ist ja fast so wie killerspiele spielen".
gilt das zum selbstschutz von herr b. im falle einer überführung als pederast?
dem mann würd ich sofort von seinen ämtern entheben und einsperren lassen.
ein wenig feingefühl bei einer so schwachsinnigen aussage gegenüber momentan betroffenen opfern von kindesmissbrauch wäre wohl zuviel erwartet.
 
Also eure Artikel gefallen mir immer mehr, da es kich langsam nervt immer diesen behinderten Ausdruck "Killerspiele" zu hören, bei dem ich wirklich zum Killer werde
:pissed:

ich habe heut morgen einen schönes zitat von einem Medienforscher in der zeitung gelesen: "Wenn Counterstrike das Fass zum Überlaufen gebracht hat, wer hat es dann gefüllt?"

Meiner Meinung nach ist der Verbot von ego-shootern der größte Mist den ich je gehört hab und die Gleichsetzung mit kinderpornos einfach nur...ich möchte keinen böse wörter benutzen. Die Politiker haben immer weniger ahnung aber eine immer größer werdende Klappe.

Das wichtigste ist, was die Eltern machen. Die Eltern von der Freundin meiner schwester (10 Jahre) kümmern sich n scheiß dreck um ihr kind und versuchen das mit geld wieder gut zumachen und wissen gar nicht was bei dem kind so abgeht (es ist wirklich schlimm).

Also sollten manche leute wirklich erstmal nachdenken bevor sie etwas tun oder sagen oder sonstwas, Danke.


rechtschreibfehler vorbehalten
 
ich98 am 22.11.2006 15:16 schrieb:
eX2tremiousU am 22.11.2006 14:15 schrieb:
Nanana, nicht übertreiben mein werter Herr Günther Beckstein. Dies nehme ich mal ganz pauschal als Beleidigung gegen meine Person an. Weil ich mit der Maus auf Figuren klicke und diese so neutralisiere, bin ich also gesellschaftlich gleichzustellen mit Menschen die auf kleine Kinder stehen, und sich nicht scheuen diese Phantasien auszuleben? Ich komme ja schließlich auch nicht auf die Idee und vergleiche die teilweise angestrebte Ausländerpolitik der CDU / CSU mit der der NSDAP. So langsam wird es einfach nur dreist und saufrech. Der Figur werde ich einen Brief schreiben, solche inhaltslosen Beleidigungen und Vergleiche lasse zumindest ich nicht auf mir sitzen. Bodenlose Frechheit. :-S

Regards, eX!

kann man den Mann eigentlich mit einer Sammelklage zur Rechenschaft ziehen?

Immerhin ist das ne Beleidigung die seines gleichen sucht. :finger2:

Was der Beckstein sagt ist mir eigentlich egal, der weis sowieso nichtmehr was er von sich gibt... Aber da sieht man wieder wie er doch den Hang zum Extremen hat, ich würde dem Typen keine Verantwortung übergeben wenn ich die Wahl hätte, wer weiß was der noch so macht wenn er was zu sagen hätte...

Verbot von Spielen bzw. Herstellen von Spielen ist ja wohl auch keine Lösung, denn 1) wirds wieder mehr Arbeitslose geben weil der Markt geschwächt wird und man natürlich am Personal spart, dann werden die Jugendlichen rausgehen und eben anderen Lastern fröhnen, alkohol, zigaretten, drogen... und wenn es etwas gibt was aggressiv macht dann sind es wohl spiele die einem gute Laune machen sollen oder die total überfreundlich sind, ich glaube da hat keiner von uns Bock drauf :-P
 
AW: Killerspiele

Nen Kumpel von mir is aktiv geworden!
Aller unterschreiben:

http://www.petitiononline.com/beckst06/petition.html

:finger2:
 
Ich weiss nicht wann das letzte Mal ein Politiker so einen Sturm der Entrüstung unter der Community ausgelöst hat, Respekt Herr Beckstein. Allerdings sind diese verbalen Verunglimpfungen von Millionen von Spielern Weltweit dermassen unverschämt daß die logische Konsequenz einzig und allein der Rücktritt von seinem Amt wäre. So eine Wortwahl ist für einen ranghohen Politiker ein Armutszeugnis und ein Zeichen von absoluter Inkompetenz. Das gleiche gilt für den Rest der aus der zweiten Reihe des Bundestags bzw den Landtagen, Parteiortsverbänden etc. kommt. Wenn diese mit dem gleichen Elan die Probleme dieses Landes im Bereich Bildung, Erziehung und Unterstützung junger Familien anpacken würden wäre schon vielen geholfen.
Und jetzt sind auch mal die Eltern gefordert, jedesmal nur in den Chor miteinstimmen anstatt sich mit seinen Kindern und ihren Hobbies auseinanderzusetzen ist der falsche Weg. Und den Spruch wir haben keine Zeit uns auch noch darum zu kümmern ist eine Ausrede, meine Eltern hatten beide Fulltime Jobs und wussten aber genau was ich zuhause gemacht bzw was ich z.B. auf der Konsole gespielt habe. Kinder brauchen logischerweise Regeln aber um die Umsetzung muß sich nicht der Staat sondern die Eltern kümmern.
Ich hoffe das die diversen deutsche Fachzeitschriften die Meinungen der Community gebündelt an die verantwortlichen Stellen weiterleiten, eine Disskussion auf diesem Niveau und mit einer solchen Wortwahl ist einer Regierung absolut unwürdig. Das gilt natürlich auch für die Community selber um nicht noch Munition für ihre Art der Disskussion zu liefern.

In diesem Sinne ein schönes Leben noch.......
 
AW: Killerspiele

KoenigvonLorion am 22.11.2006 15:23 schrieb:
Nen Kumpel von mir is aktiv geworden!
Aller unterschreiben:

http://www.petitiononline.com/beckst06/petition.html

:finger2:
aktiv nennst du das?
*lol* eine onlinepetition, die in einer minute aufgesetzt ist und die der herr dreckstein sicherlich nie lesen wird. :rolleyes:
 
Eine Petition wird aber nicht wirklich was bringen, man müsste mal einen Kreis einberufen in dem Politiker, Spieler, Hersteller und auch Redakteure und Sozialforscher sitzen und mal Tacheles reden, nur so kann man offen die Themen ansprechen, die wirklich die Ursache sind.

Ich könnte mir vorstellen wenn man eine Art Konferenz macht, gepowert von PCGames und anderen Magazinen, in denen man über das Thema diskutiert und auch die Betroffenen mal zu Wort kommen lässt, dass man da eine Lösung finden könnte. Ob die umgesetzt wird ist natürlich die Frage, aber es reicht meiner Meinung nach nicht eine Unterschriftensammlung zu machen, denn dann stehen wir im Endeffekt genau an der selben Stelle wie vorher.
 
Ich sag's mal so:

Onlinepetitionen haben i. d. R. die gleiche Auswirkung, wie wenn im Reich der Mitte der berühmte Sack umfällt...

Gruss,
Bremse
 
AW: Killerspiele

KoenigvonLorion am 22.11.2006 15:23 schrieb:
Nen Kumpel von mir is aktiv geworden!
Aller unterschreiben:
http://www.petitiononline.com/beckst06/petition.html
Die Petition kannst dir sparen, die strotzt nur so vor Fehlern und inhaltlich isse auch ziemlich knapp gehalten.
 
Ich kann gar nicht so viel "kotzen", wie mir schlecht ist, wenn ich solche HIRNLOSEN Kommentare dieses "Politikers" lesen muss... Abschaffung der USK, sehr gut, dann kann die Politik sich direkt um Zensur und Verbote kümmern. Ich will dazu im moment gar nicht mehr schreiben... Deutsche Politiker an die Wand, gebt Deutschland zurück in des Deutschen Bürgers Hand... Etwas zum nachdenken für die nächste Wahl.
 
derBatz am 22.11.2006 15:23 schrieb:
Verbot von Spielen bzw. Herstellen von Spielen ist ja wohl auch keine Lösung, denn 1) wirds wieder mehr Arbeitslose geben weil der Markt geschwächt wird und man natürlich am Personal spart, dann werden die Jugendlichen rausgehen und eben anderen Lastern fröhnen, alkohol, zigaretten, drogen... und wenn es etwas gibt was aggressiv macht dann sind es wohl spiele die einem gute Laune machen sollen oder die total überfreundlich sind, ich glaube da hat keiner von uns Bock drauf :-P
Ein - offizielles - Verbot von Spielen ist vielleicht möglich, genau wie es auch ein offizielles Verbot von Drogen gibt. Nur werden sie trotzdem weiterkonsumiert und der Staat ist relativ machtlos. Allein der Gedanke, dass die Spieler solcher Titel gesellschaftlich auf eine Stufe mit Kinderschändern oder im Falle eines Verbots mit Drogenabhängigen gleichzustellen wären (Strafe bei Konsum, etc.), sorgt bei mir innerlich für entschiedene Ablehnung. Ein Herstellungsverbot ist aber in keinem Fall zu realisieren, wie auch? Bis auf CryTek (sind die eigentlich noch hier ansässig?) gibt es in Deutschland kaum Schmieden die brutale Inhalte entwickeln (wobei ich Far Cry nicht wirklich als Killerspiel einordnen kann), ein Verlagern der Produktion z.B. in das benachbarte Holland würde die Problematik für die Entwickler direkt neutralisieren. Und sonst? Wer bis auf Deutschland würde sich an ein Herstellungsverbot halten? Niemand. Die Staaten, England, Frankreich und Co. würden sich eher darüber amüsieren, als diese Verordnung ernst zunehmen. Schließlich ist Deutschland nicht mehr Europa, die Zeiten sind vorbei, liebe Politiker der Generation "ewig gestrig". Und ein weiterer Versuch dies für 1000 Jahre zu etablieren dürfte wohl auch scheitern...

Wie würden hingegen die Publisher auf ein Einführungsverbot reagieren? Globalplayer wie Activision, EA, UbiSoft, Eidos würden wohl kaum so extreme Verluste einfahren, wenn pro Jahr vielleicht 3 Killerspiele nicht hier erscheinen würden. Zwar ist Deutschland in Europa ein wichtiger Absatzmarkt für Spiele, doch im Notfall könnte man auch auf dieses Land verzichten. Viele Titel müssen schon jetzt speziell auf die Jugendschutzbestimmungen zugeschnitten werden, was ebenfalls Geld und Arbeit kostet. Hinzu kommen deutsche Lokalisationen bezogen auf Sprachausgabe und deutscher Support für solche Titel.

Im Endeffekt wird mit einem evtl. Verbot weder den Herstellern großartig Schaden zugefügt, noch erfüllt es einen Zweck bezogen auf den effektiven Jugendschutz. Wer die Titel will, kann sich diese auch besorgen. Also sind die Leidtragengen nur die ehrlichen Spieler. Sonst niemand.

Trotzdem ist es amüsant: Sebastian B. hat in seinem Hassbrief erklärt was für ihn ausschlaggebend war, um die Tat zu begehen, nur reagieren bisher die wenigsten Politiker auf diese Ausführungen. Schließlich scheint wohl ein einfaches Verbot von solchen Medien leichter zu realisieren sein, als konkrete soziale Ursachenforschung. Aber immerhin, einen Vorteil hat die Diskussion ja: Total nebensächliche Probleme wie Hartz4, Integration, allgemeine Ausländerpolitik, NPD, Gesundheitsreform und Stellenabbau werden so mal wieder auf das Abstellgleis gestellt. Schließlich bedrohen Doom und Co. unsere Politik und unser Land mehr, als z.B. die NPD oder die Schmiergeldaffären bei großen deutschen Autobauern.

Hach, fast wie damals. Mit einem erklärten Feindbild und dem Schrei nach Krieg lassen sich Probleme doch viel eher lösen, als mit sachlicher Argumentation oder effektiver Berichterstattung. Und wie damals wird es auch heute genug Leute geben, die wirklich die Auswürfe unserer Politiker glauben werden, ohne sich die Frage zustellen, ob die vorgekauten “Probleme” wirklich die Ursache ist.

In dem Sinne: Flieg Geil mein Rührer!

Regards, eX!
 
hm, recht heftig was der sich da rausnimmt. allerdings berichten nun auch viele größere Zeitungen genau das gegenteil, und verteidigen die "killerspiele" bzw berichten deutlich objektiver darüber.
Nur blöd, dass genau die, die was zu sagen haben nicht so denken :ugly: Naja, im notfall setzt man sich halt über deren entscheidungen hinweg, was will die Regierung schon gegen Importe machen...
 
Ich habe mich heute schon sehr darüber aufgeregt das die Computerspiele wieder mal schuld sein sollen.

Aber über den Vergleich mit Kinderponografie aufregen?
Nö, über so eine lächerliche, unqualifizierte Meinung aufregen sind mir meine Nerven echt zu schade.
Ganz im Gegenteil rückt sich Herr Beckstein mit seiner Meinung in ein selten lächerliches Licht finde ich. :-P
 
eX2tremiousU am 22.11.2006 15:45 schrieb:
derBatz am 22.11.2006 15:23 schrieb:
Verbot von Spielen bzw. Herstellen von Spielen ist ja wohl auch keine Lösung, denn 1) wirds wieder mehr Arbeitslose geben weil der Markt geschwächt wird und man natürlich am Personal spart, dann werden die Jugendlichen rausgehen und eben anderen Lastern fröhnen, alkohol, zigaretten, drogen... und wenn es etwas gibt was aggressiv macht dann sind es wohl spiele die einem gute Laune machen sollen oder die total überfreundlich sind, ich glaube da hat keiner von uns Bock drauf :-P
Ein - offizielles - Verbot von Spielen ist vielleicht möglich, genau wie es auch ein offizielles Verbot von Drogen gibt. Nur werden sie trotzdem weiterkonsumiert und der Staat ist relativ machtlos. Allein der Gedanke, dass die Spieler solcher Titel gesellschaftlich auf eine Stufe mit Kinderschändern oder im Falle eines Verbots mit Drogenabhängigen gleichzustellen wären (Strafe bei Konsum, etc.), sorgt bei mir innerlich für entschiedene Ablehnung. Ein Herstellungsverbot ist aber in keinem Fall zu realisieren, wie auch? Bis auf CryTek (sind die eigentlich noch hier ansässig?) gibt es in Deutschland kaum Schmieden die brutale Inhalte entwickeln (wobei ich Far Cry nicht wirklich als Killerspiel einordnen kann), ein Verlagern der Produktion z.B. in das benachbarte Holland würde die Problematik für die Entwickler direkt neutralisieren. Und sonst? Wer bis auf Deutschland würde sich an ein Herstellungsverbot halten? Niemand. Die Staaten, England, Frankreich und Co. würden sich eher darüber amüsieren, als diese Verordnung ernst zunehmen. Schließlich ist Deutschland nicht mehr Europa, die Zeiten sind vorbei, liebe Politiker der Generation "ewig gestrig". Und ein weiterer Versuch dies für 1000 Jahre zu etablieren dürfte wohl auch scheitern...

Wie würden hingegen die Publisher auf ein Einführungsverbot reagieren? Globalplayer wie Activision, EA, UbiSoft, Eidos würden wohl kaum so extreme Verluste einfahren, wenn pro Jahr vielleicht 3 Killerspiele nicht hier erscheinen würden. Zwar ist Deutschland in Europa ein wichtiger Absatzmarkt für Spiele, doch im Notfall könnte man auch auf dieses Land verzichten. Viele Titel müssen schon jetzt speziell auf die Jugendschutzbestimmungen zugeschnitten werden, was ebenfalls Geld und Arbeit kostet. Hinzu kommen deutsche Lokalisationen bezogen auf Sprachausgabe und deutscher Support für solche Titel.

Im Endeffekt wird mit einem evtl. Verbot weder den Herstellern großartig Schaden zugefügt, noch erfüllt es einen Zweck bezogen auf den effektiven Jugendschutz. Wer die Titel will, kann sich diese auch besorgen. Also sind die Leidtragengen nur die ehrlichen Spieler. Sonst niemand.

Trotzdem ist es amüsant: Sebastian B. hat in seinem Hassbrief erklärt was für ihn ausschlaggebend war, um die Tat zu begehen, nur reagieren bisher die wenigsten Politiker auf diese Ausführungen. Schließlich scheint wohl ein einfaches Verbot von solchen Medien leichter zu realisieren sein, als konkrete soziale Ursachenforschung. Aber immerhin, einen Vorteil hat die Diskussion ja: Total nebensächliche Probleme wie Hartz4, Integration, allgemeine Ausländerpolitik, NPD, Gesundheitsreform und Stellenabbau werden so mal wieder auf das Abstellgleis gestellt. Schließlich bedrohen Doom und Co. unsere Politik und unser Land mehr, als z.B. die NPD oder die Schmiergeldaffären bei großen deutschen Autobauern.

Hach, fast wie damals. Mit einem erklärten Feindbild und dem Schrei nach Krieg lassen sich Probleme doch viel eher lösen, als mit sachlicher Argumentation oder effektiver Berichterstattung. Und wie damals wird es auch heute genug Leute geben, die wirklich die Auswürfe unserer Politiker glauben werden, ohne sich die Frage zustellen, ob die vorgekauten “Probleme” wirklich die Ursache ist.

In dem Sinne: Flieg Geil mein Rührer!

Regards, eX!

Es geht ja nicht nur um die Firmen die produzieren, sondern auch um jene, die verkaufen, einführen, synchronisieren etc. Die haben weniger Aufträge und damit weniger Umsatz...
 
Zurück