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News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

biggamer89 am 24.11.2006 22:10 schrieb:
Ich möchte jetzt mal an dieser Stelle der Redaktion der PC Games ein großes Lob aussprechen und ihnen danken, da ich es nicht für selbstverständlich halte, auf einer Internetseite eines Spiele-Magazins, über die akuellsten Diskusionen über "Killerspiele" informiert zu werden.

Vielen Dank dafür :top:

Naja, "Killerspiele" (und ebenso die Diskussionen darüber) gehören eben zu unsrer Szene und warum sollte PCG nicht darüber berichten? Das wäre genauso, als wenn sie bei Erscheinen nicht über WoW:BC berichten würden...
Also, nix Besonderes, sondern lediglich das, was man von einem guten Verlag erwarten darf :)
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

spielmaiki am 24.11.2006 21:13 schrieb:
Was hier aber gerade im Gutachten als "Killerspiel" definiert wird, beschränkt sich erschreckenderweise nicht mehr nur auf Egoshooter. Demnach wären, bis auf Adventures, Sportspiele und Lebenssimulationen so gut wie alle läufigen Spielegenres betroffen. Diese Entwicklung nimmt ungeahnte Ausmaße an, die weit mehr als nur die CS & Co - Spieler beträfe und uns alle auf die Barrikaden rufen sollte. Das diese ungenaue Definition tatsächlich die Debattiergrundlage für einen Gesetzentwurf im Bundestag darstellen soll lässt mir nicht nur die Haare hochstehen - nein, sie fallen mir gerade aus!
Völlig richtig. Und wenn man diese Definition als Grundlage nimmt, laut der in einem Killerspiel, ich zitiere: "... das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist ..." was ist dann mit No-Brain-Metzel-Shootern wie Doom, Quake oder Duke? Ich lese in dieser Definition kein Wort über Zombies, Aliens oder Monster. Was ist mit FEAR? Ist laut Gesetz ein Klon das gleiche wie ein Mensch? Ausserdem würde das nur wieder die obligatorischen Gesetzeslücken hervorrufen. Dann wird halt aus rotem Blut einfach eine nicht näher definierte grüne Substanz und aus einem Menschen ein menschenähnliches Wesen. Ich darf mich als 16 jähriger ins Kino setzen und dabei zusehen wie Tom Hanks mit seinem Trupp heroisch den tapferen Private Ryan rettet und dabei möglichst viele böse Nazis zur Hölle schickt, aber als Volljähriger zu Hause die Spieleumsetzung nicht zocken weil ich sonst Amok laufe?
Ach Scheisse. Ich glaub das war mein erster und letzter post zu diesem Thema, is doch eh fürn Arsch.

SoSchautsAus
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

spielmaiki am 24.11.2006 21:13 schrieb:
Was hier aber gerade im Gutachten als "Killerspiel" definiert wird, beschränkt sich erschreckenderweise nicht mehr nur auf Egoshooter. Demnach wären, bis auf Adventures, Sportspiele und Lebenssimulationen so gut wie alle läufigen Spielegenres betroffen. Diese Entwicklung nimmt ungeahnte Ausmaße an, die weit mehr als nur die CS & Co - Spieler beträfe und uns alle auf die Barrikaden rufen sollte. Das diese ungenaue Definition tatsächlich die Debattiergrundlage für einen Gesetzentwurf im Bundestag darstellen soll lässt mir nicht nur die Haare hochstehen - nein, sie fallen mir gerade aus!


" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............
 
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Burtchen am 24.11.2006 19:10 schrieb:
*hust* Ich muss ergänzen, so haben wir das nicht reingeschrieben - das Dokument ist schon in der Nähe eines juristischen Gutachtens anzusiedeln. Wenn du es dir anschaust, wirst du feststellen, dass es vor Paragraphen etc. nur so wimmelt - was wir meinten: würde man dieselbe "Gefühlsmeinung" bei Verkehrsgesetzen etc. anwenden, kämen wohl auch Juristen ins Kopfschütteln.

Achso, das "hier" bezieht sich auf "zu schnell fahren". Sagt das doch gleich. :-P
Letztlich sind aber die Argumente die im Artikel für das Verbot gebracht wurden absolut unverständlich und auch hier sollte kein Jurist an der fehlenden Verhältnismäßigkeit zweifeln.

Phade am 24.11.06 19:18 schrieb:
Jap genauso sehe ich das auch. :top: Ich hoffe das BVerfG wird es im Fall der Fälle ebenfalls so sehen.
 
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Boesor am 24.11.2006 23:12 schrieb:
" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............

Ja, klar. Aber grundsätzlich könnte man auch Strategiespiele verbieten, schließlich ist das Töten von Menschen da auch zwingender Bestandteil um voranzukommen...

Killerspiele sind solche Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist und der Erfolg des Spielers im Wesentlichen davon abhängt.

Also ich verbinde mit dem Text jetzt sogar eher ein C&C: Generals oder Act of War als ein Doom oder Quake. Zwar wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, aber wo Inkompetenz für ein Thema auf Halbwissen und Hysterie trifft (ich meine jetzt von Seiten der Politiker), kann man nie wissen, was passieren wird.

Hoffen wir einfach auf das Beste und rechnen mit dem Schlimmsten, da fährt man meistens gar nicht so schlecht mit ;)
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Boesor am 24.11.2006 23:12 schrieb:
" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............

Auf Pro 7 lief grade Focus TV. Da wurden Szenen aus ner selbstgebastelten Counterstrike Map gezeigt und ein paar Figuren. Die Grafik war so auf dem Stand von 1998-99. Das Ganze wurde als "äußerst realistisches" Töten beschrieben. Tja. Was meinst du was da abging, als Szenen aus Crysis gezeigt wurden?!

Damals kam auch eine reportage zu C&C Generals mit dem Original Intro-Video. Demnach sollte der Afghanistan Krieg verherrlicht werden und das Töten unzähliger Menschen im Spiel mit Massenvernichtungswaffen wurde dementsprechend hervorgehoben und als unverantwortlich abgetan.

Also eine seeehr hysterische Herangehensweise ... Zumindest von der Presse. :-S
 
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Dreamcatchers am 24.11.2006 20:52 schrieb:
pha das soll was bringen? ist doch bescheuert dann holt man sich die spiele bei ebay oder sonst wo und griegt dann noch die UNCUT versionen, da sollen sie sich doch mal freuen das es die usk gibt.
naja

Das denkst aber auch nur du. Du musst dir das "Gutachten" einfach mal durchlesen. Bald is nix mehr mit ebay:

Weiterhin stellt sich für die Geeignetheit des Gesetzes, Kinder und Jugendliche vor „Killerspielen“ zu schützen, die Problematik der modernen Kommunikationsmedien wie des Internets. Eine Verbotsregelung kann zwar deutsche Hersteller hindern, Spiele im Internet auf deutschen Plattformen anzubieten. Jedoch vermag das Gesetz allein nicht zu verhindern, dass dieselben Spiele von im Ausland ansässigen Firmen auch in Deutschland abrufbar sind.

Es könnte daher notwendig sein, im Zuge einer Verbotsregelung auch eine Regelung zur Zugriffsbeschränkung für Internetseiten mit entsprechenden Inhalten zu erlassen.
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Stoned_Warrior am 24.11.2006 23:22 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:12 schrieb:
" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............

Ja, klar. Aber grundsätzlich könnte man auch Strategiespiele verbieten, schließlich ist das Töten von Menschen da auch zwingender Bestandteil um voranzukommen...

Killerspiele sind solche Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist und der Erfolg des Spielers im Wesentlichen davon abhängt.

Also ich verbinde mit dem Text jetzt sogar eher ein C&C: Generals oder Act of War als ein Doom oder Quake. Zwar wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, aber wo Inkompetenz für ein Thema auf Halbwissen und Hysterie trifft (ich meine jetzt von Seiten der Politiker), kann man nie wissen, was passieren wird.

Hoffen wir einfach auf das Beste und rechnen mit dem Schlimmsten, da fährt man meistens gar nicht so schlecht mit ;)


Also wenn man sich anschaut um was es in der öffentlichen Diskussion geht denke ich können sich Strategiespieler zurücklehnen, ich weiß, Politikern wird hier größtenteils ungefähr alles Böse dieser Welt zugetraut, aber ich glaube kaum das die alle Spiele verbieten wollen!
 
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Mitwisser am 24.11.2006 23:23 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:12 schrieb:
" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............

Auf Pro 7 lief grade Focus TV. Da wurden Szenen aus ner selbstgebastelten Counterstrike Map gezeigt und ein paar Figuren. Die Grafik war so auf dem Stand von 1998-99. Das Ganze wurde als "äußerst realistisches" Töten beschrieben. Tja. Was meinst du was da abging, als Szenen aus Crysis gezeigt wurden?!

Damals kam auch eine reportage zu C&C Generals mit dem Original Intro-Video. Demnach sollte der Afghanistan Krieg verherrlicht werden und das Töten unzähliger Menschen im Spiel mit Massenvernichtungswaffen wurde dementsprechend hervorgehoben und als unverantwortlich abgetan.

Also eine seeehr hysterische Herangehensweise ... Zumindest von der Presse. :-S

Naja, Generals war auch n sehr provokantes Game, ob man jetzt wirklich auf Seiten der GBA gegen die Zivilbevölkerung vorgehen muss sei mal dahingestellt.
Aber stimmst du mir nicht zu das in diesem Forum zur Zeit sehr viel Sachlichkeit verloren geht?
 
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Boesor am 24.11.2006 19:21 schrieb:
Burtchen am 24.11.2006 19:07 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 18:59 schrieb:
Gibts schon Umfragen zu dem Thema?
Gestern bei n-tv war etwas, pro Verbot gut vier Fünftel aller Anrufer... :rolleyes:

Ja gut, N-TV ist wahrscheinlich der Gegenentwurf zu diesem Forum.........
Ich dachte eher an die berühmten repräsentativen Umfragen

Ich werde mich nachher mal lieber auf juristisch einwandfreies Gebiet begeben und Anno 1701 spielen

Da muss man doch auch Krieg führen und Pixel töten oder? :ugly:

Ein Verbot ist auf jeden Fall der falsche Weg. Ich bin der festen Überzeugung, dass kein Spiel einen Menschen das Töten vereinfachen oder beibringen kann. Es wird immer Menschen geben, die für Aufmerksamkeit alles tun, sogar Menschen töten. Ein Verbot ist auf mehrere Weise unsinnig, zudem unkontrollierbar. Wen würde ein Verbot denn vom Spielen abhalten? Es würde nur der reguläre Verkauf, die deu tschen Entwickler ( kein Crysis mehr... ) und ein Teil moderner Kultur verloren gehen.
Ich sehe keinen einzigen positiven Effekt eines Verbotes, außer evtl. mehr Wählerstimmen für populistische Politiker, wobei sich hier die Frage stellt wie positiv das ist....
Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen... mit realistischen Argumenten. Wenn das Spielen allein einen Menschen zum Mörder macht, gehören die Spiele tatsächlich verboten.
 
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Boesor am 24.11.2006 23:33 schrieb:
Aber stimmst du mir nicht zu das in diesem Forum zur Zeit sehr viel Sachlichkeit verloren geht?
Absolut.
Aber irgendwie war das auch zu erwarten. Manche
na eigentlich fast alle
Leute verlieren eben jegliche Sachlichkeit wenn sie sich (in ihren Angewohnheiten z.B.) persönlich angegriffen fühlen.

Ich denke so ist es immerhin besser, als wenn sich alle zurücklehnen würden und sagen, "ach lasst die mal machen, das Gesetz ist so blöd das kommt doch nie". (Ich weiß das wolltest du damit auch garnicht sagen.)
 
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Boesor am 24.11.2006 23:30 schrieb:
Also wenn man sich anschaut um was es in der öffentlichen Diskussion geht denke ich können sich Strategiespieler zurücklehnen, ich weiß, Politikern wird hier größtenteils ungefähr alles Böse dieser Welt zugetraut, aber ich glaube kaum das die alle Spiele verbieten wollen!
Ich hab vor ein paar Tagen bei Spiegel Online ein Interview mit Eddy Stoiber gelesen. Dabei wurde er von dem Reporter gefragt, warum er denn so für ein Verbot von "Killerspielen" sei, da ein Zusammenhang zwischen solchen Spielen und realer Gewalt wissenschaftlich nicht nachgewiesen sei. Darauf hat er sinngemaß geantwortet, das sei ihm egal. Man müsse ja nur Pädagogen und Erzieher fragen, die den ganzen Tag mit verhaltensgestörten und lernunfähigen Kids zu tun hätten, die stundenlang nichts anderes täten, als vor dem PC zu daddeln. Da müsse jetzt endlich der Gesetzgeber eingreifen.

Fällt dir was auf? Es ging nicht mehr um "Killerspiele" oder Amokläufe. Es geht Stoiber und Co. darum, wie die Kids seiner Ansicht nach ihre Freizeit gestalten sollen. Man kann auch mit Strategiespielen seine Zeit vertrödeln, oder? Und das ist ihm wohl ein Dorn im Auge.
 
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DaDeUs am 24.11.2006 23:41 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 19:21 schrieb:
Ich werde mich nachher mal lieber auf juristisch einwandfreies Gebiet begeben und Anno 1701 spielen

Da muss man doch auch Krieg führen und Pixel töten oder? :ugly:


Ganz und gar nicht, ich spiele ohne Gegner
 
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TBBPutzer am 24.11.2006 23:42 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:30 schrieb:
Also wenn man sich anschaut um was es in der öffentlichen Diskussion geht denke ich können sich Strategiespieler zurücklehnen, ich weiß, Politikern wird hier größtenteils ungefähr alles Böse dieser Welt zugetraut, aber ich glaube kaum das die alle Spiele verbieten wollen!
Ich hab vor ein paar Tagen bei Spiegel Online ein Interview mit Eddy Stoiber gelesen. Dabei wurde er von dem Reporter gefragt, warum er denn so für ein Verbot von "Killerspielen" sei, da ein Zusammenhang zwischen solchen Spielen und realer Gewalt wissenschaftlich nicht nachgewiesen sei. Darauf hat er sinngemaß geantwortet, das sei ihm egal. Man müsse ja nur Pädagogen und Erzieher fragen, die den ganzen Tag mit verhaltensgestörten und lernunfähigen Kids zu tun hätten, die stundenlang nichts anderes täten, als vor dem PC zu daddeln. Da müsse jetzt endlich der Gesetzgeber eingreifen.

Fällt dir was auf? Es ging nicht mehr um "Killerspiele" oder Amokläufe. Es geht Stoiber und Co. darum, wie die Kids seiner Ansicht nach ihre Freizeit gestalten sollen. Man kann auch mit Strategiespielen seine Zeit vertrödeln, oder? Und das ist ihm wohl ein Dorn im Auge.

Ja gut, was dem Ede jetzt persönlich missfällt ist eine Sache, was politisch durchsetzbar ist ne ganz andere.
Wenn dann auch noch wirtschaftliche Interessen dazu kommen sieht die Sache wieder anders aus.

Mein Tipp:
Wenn sie es schnell gebacken bekommen könnte ich mir ein Verbot für die meisten Ego Shooter vorstellen, dabei bleibts dann aber auch.
für wahrscheinlicher halte ich eine Verschärfung des Jugendschutzes, weniger "ab 16" Games.
Und letzteres wäre vermutlich gar nicht schlecht
 
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Boesor am 24.11.2006 23:44 schrieb:
DaDeUs am 24.11.2006 23:41 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 19:21 schrieb:
Ich werde mich nachher mal lieber auf juristisch einwandfreies Gebiet begeben und Anno 1701 spielen

Da muss man doch auch Krieg führen und Pixel töten oder? :ugly:


Ganz und gar nicht, ich spiele ohne Gegner

Naja, aber die Möglichkeit dazu besteht.
In Conter-Strike oder Quake kann ich auch ohne Gegner spielen.

Btw. Ist das nicht langweilig so ganz ohne Gegner? ich habe immer die Anno-Sessions mit nem guten Freund genossen. Gemeinsamer Handel, Bündnisse und Krieg um die besten Inseln. Dir entgeht viel vom Spiel wenn du immer ohne Gegner spielst :-D
 
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DaDeUs am 24.11.2006 23:55 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:44 schrieb:
DaDeUs am 24.11.2006 23:41 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 19:21 schrieb:
Ich werde mich nachher mal lieber auf juristisch einwandfreies Gebiet begeben und Anno 1701 spielen

Da muss man doch auch Krieg führen und Pixel töten oder? :ugly:


Ganz und gar nicht, ich spiele ohne Gegner

Naja, aber die Möglichkeit dazu besteht.
In Conter-Strike oder Quake kann ich auch ohne Gegner spielen.

Btw. Ist das nicht langweilig so ganz ohne Gegner? ich habe immer die Anno-Sessions mit nem guten Freund genossen. Gemeinsamer Handel, Bündnisse und Krieg um die besten Inseln. Dir entgeht viel vom Spiel wenn du immer ohne Gegner spielst :-D

Ich spiele das so schön entspannt, höre ne schöne ??? CD dabei (ja, Dreifragezeichen) und erfreue mich an meiner Siedlung.
 
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Mitwisser am 24.11.2006 23:23 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:12 schrieb:
" Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen."

Also wenn man nicht allzu hysterisch ist könnte man vermuten das sich das nicht z.B. aufs Strategiegenre beziehen wird.
Aber nur wenn man nicht zu hysterisch ist............

Spiele gerade Dark Messiah und Gothic 3, die wären in Bezug auf die beschriebenen spielimmanente Tötungsmotive- und handlungen relevante Kandidaten für ein Verbot...(vielleicht bin ich auch ein wenig hysterisch, gebe ich gern zu %-) )Was das Strategiegenre betrifft wären z.B. Taktikshooter(SWAT; Ghost Recon) betroffen, bei den den Actionadventures..... naja ich glaube schon ihr wisst worauf ich hinaus will. Mir geht`s halt wirklich um die haarsträubende Definition von "Killerspielen" und wie diese u.U. Diskussionsgrundlage werden könnte. Außerdem bin ich der Meinung,( und da bin ich, ein naiver Optimist) das wir Daddler auch bei staatlichen Institutionen unsere Bedenken öffentlich kundtun sollten, je mehr - umso besser!
 
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Boesor am 24.11.2006 23:47 schrieb:
TBBPutzer am 24.11.2006 23:42 schrieb:
Boesor am 24.11.2006 23:30 schrieb:
Also wenn man sich anschaut um was es in der öffentlichen Diskussion geht denke ich können sich Strategiespieler zurücklehnen, ich weiß, Politikern wird hier größtenteils ungefähr alles Böse dieser Welt zugetraut, aber ich glaube kaum das die alle Spiele verbieten wollen!
Ich hab vor ein paar Tagen bei Spiegel Online ein Interview mit Eddy Stoiber gelesen. Dabei wurde er von dem Reporter gefragt, warum er denn so für ein Verbot von "Killerspielen" sei, da ein Zusammenhang zwischen solchen Spielen und realer Gewalt wissenschaftlich nicht nachgewiesen sei. Darauf hat er sinngemaß geantwortet, das sei ihm egal. Man müsse ja nur Pädagogen und Erzieher fragen, die den ganzen Tag mit verhaltensgestörten und lernunfähigen Kids zu tun hätten, die stundenlang nichts anderes täten, als vor dem PC zu daddeln. Da müsse jetzt endlich der Gesetzgeber eingreifen.

Fällt dir was auf? Es ging nicht mehr um "Killerspiele" oder Amokläufe. Es geht Stoiber und Co. darum, wie die Kids seiner Ansicht nach ihre Freizeit gestalten sollen. Man kann auch mit Strategiespielen seine Zeit vertrödeln, oder? Und das ist ihm wohl ein Dorn im Auge.

Ja gut, was dem Ede jetzt persönlich missfällt ist eine Sache, was politisch durchsetzbar ist ne ganz andere.
Wenn dann auch noch wirtschaftliche Interessen dazu kommen sieht die Sache wieder anders aus.

Mein Tipp:
Wenn sie es schnell gebacken bekommen könnte ich mir ein Verbot für die meisten Ego Shooter vorstellen, dabei bleibts dann aber auch.
für wahrscheinlicher halte ich eine Verschärfung des Jugendschutzes, weniger "ab 16" Games.
Und letzteres wäre vermutlich gar nicht schlecht


Du forderst eine Verschärfung des deutschen Jugenschutzes? Fast alle "brutalen" Spiele kommen in Deutschland total verstümmelt auf den Markt oder werden indiziert ( oder beides -_- ) , ich als Volljähriger kann mir diese Spiele nicht mal in einer ( edit: ungeschnittenen ) lokalisierten Fassung kaufen. Die USK leistet sehr gute Arbeit, ich finde sogar zu gute. Dass der Jugendschutz in Zeiten des Globalen Datenverkehrs nicht eingehalten wird, dafür kann die USK und der deutsche Jugendschutz nichts. Die Politiker könnten alle Spiele restlos verbieten und würden damit fast nichts erreichen.

Btw. drei Fragezeichen Hörspiele sind nett, hab ich früher auch gehört.
 
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N' abend zusammen.
So wie das im Moment aussieht seh ich wirklich schwarz für uns.
Beziehungsweise nicht schwarz sondern eher bunt. Denn wenn in Egoshootern nicht mehr getötet werden darf, dann gibts wahrscheinlich bald nur noch quietschbunte Hüpfespielchen in denen man seine Gegner mit Blümchen beschießt um ihnen ewige Glückseligkeit zu scheinken oder so was... :-$
Und für Strategiespieler siehts dann vielleicht auch nicht besser aus, wenn dann schon Emergency ab 18 sein wird :ugly:

Ach, das wird schon, das hohe alter unserer Politiker hat einen Vorteil: Ewig können auch die nicht mehr machen. :finger:
 
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DaDeUs am 25.11.2006 00:05 schrieb:
Du forderst eine Verschärfung des deutschen Jugenschutzes? Fast alle "brutalen" Spiele kommen in Deutschland total verstümmelt auf den Markt oder werden indiziert ( oder beides -_- ) , ich als Volljähriger kann mir diese Spiele nicht mal in einer ( edit: ungeschnittenen ) lokalisierten Fassung kaufen. Die USK leistet sehr gute Arbeit, ich finde sogar zu gute. Dass der Jugendschutz in Zeiten des Globalen Datenverkehrs nicht eingehalten wird, dafür kann die USK und der deutsche Jugendschutz nichts. Die Politiker könnten alle Spiele restlos verbieten und würden damit fast nichts erreichen.

Btw. drei Fragezeichen Hörspiele sind nett, hab ich früher auch gehört.


Also wenn z.B. GTA ab 18 ist finde ich das nicht schlecht
 
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