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News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

HanFred am 27.11.2006 15:59 schrieb:
cosmix am 27.11.2006 15:51 schrieb:
Ist das wirklich dein ernst?
Du entscheidest dich für eine partei aufgrund des 'Killerspieleverbots'?
Überlege bitte mal ernsthaft, was du damit zum ausdruck bringst...
da geht es um mehr. die scheinen noch richtig nachzudenken, bevor sie den mund aufmachen.

Unsre heutigen Machtpolitiker, denken eh nur in Legislaturperioden, also nicht, dass wir eventl. mal wählen gehen bzw. genau deshalb sie nicht wählen.... Politik wird doch eh nur noch auf populistischer Ebene betrieben, was wurde denn beschlossen, was uns wirklich weitergebracht hat??? NIX!
 
AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

Ich finde Keyboarder hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wenn wir aber ehrlich sind... viel Handlung haben Counter-Strike, Fear und co. nicht gerade, aber...

Mir persönlich geht es nicht ums viele Blut oder dass Körperteile durch die Luft fliegen (hab jedoch nichts dagegen :-D ). Ich genieße eigentlich einfach diese Bruchteile von Sekunden in denen ich meinem Gegner gegenüberstehe.
Wie der dann zu Boden geht ist für mich Nebensächlich. Hauptsache ich bzw. mein Team gewinnt ;-) (wobei man aus einer Niederlagen lernt.... :-D )
Ich sehe das als eine Art Wettkampf wo eben der/die Beste/Besten gewinnt/gewinnen. Dadurch werde ich noch lange nicht zum Mörder bzw. Amokläufer.

Wie geht es euch eigentlich wenn ihr diese Spiele spielt?
 
AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

das problem liegt viel tiefer.
ich erinnere mich noch gut an meine jugend (bin jetzt 35).
als ich (und mein bruder) von der schule nach hause kam, war meine mutter da, hatte für uns gekocht und beaufsichtigte uns beim hausaufgaben machen und beim lernen. klar hat das damals genervt, hätte viel lieber mit kumpels draussen oder was weiß ich wo gespielt, aber heute bin ich ihr dankbar.
aber heutzutage muss neben dem vater auch meist die mutter arbeiten um die familie zu ernähern. und auf die kinder passt dann keiner mehr auf. und wenn die eltern von der arbeit kommen können sie sich auch nicht voll und ganz um die kinder kümmern.
und wer ist dafür verantwortlich, dass bei immer mehr eltern beide arbeiten?
zum einen die wirtschaft und zum anderen die POLITIK!!!

und der zweite punkt, den die politiker sehr gerne unter den tisch kehren ist, dass ich mit einem pc-spiel nur sehr schlecht jemenden umbringen kann, sondern dass ich dazu schon richtige waffen brauche.
wie kann es denn sein, dass jemand der gerade 18 ist ganz legal sich solche waffen zulegen kann?!?!
hier den hebel anzusetzten bringt auf jeden fall mehr als einfach irgendwelche spiele zu verbieten.

Frankenraecher
 
AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

Nach einigem Recherchieren und langem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich die ganze Angelegenheit relativ leicht und elegant lösen ließe:

Die Kunstfreiheit ist ein Grundrecht, Art.5 Abs.3 S.1, 1. Fall GG:

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

Die Freiheit der Kunst unterliegt lediglich den verfassungsimmanenten Schranken, d.h. sie wird begrenzt durch die Grundrechte anderer.

Die Industrie sollte also ein Interesse daran besitzen, dass Computerspiele endlich, wie auch Film & Musik, zu künstlerischem Kulturgut erklärt werden.
Möglich wäre dies, denn es gibt eigentlich schon eine passende Definition durch das Bundesverfassungsgericht:

materieller Kunstbegriff: wenn das Werk »das geformte Ergebnis einer freien schöpferischen Gestaltung ist, in dem der Künstler seine Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse zu unmittelbarer Anschauung bringt und das auf kommunikative Sinnesvermittlung nach außen gerichtet ist« (BVerfGE30, 173 »Mephisto«).

Wenn man endlich einmal diese Strategie verfolgen würde, könnte man jenen, die laut nach Verboten rufen, ein Schnippchen schlagen - Kunst ist frei und darf höchstens Minderjährigen "nicht zugänglich gemacht", aber niemals verboten werden.

Sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen...


Gruss,
Bremse
 
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Eniman am 27.11.2006 15:28 schrieb:
Auswandern, die wohl einzige vernünftige Reaktion seitens CryTeks auf ein Verbot der Shooter. :top:

Meiner Meinung nach wird es Zeit das aufhören uns alles gefallen zu lassen. Was kommt als nächstes Verbot in diesem Land? Wird als nächstes Need for Speed MW verboten, weil sie zum Rasen verleiten? Werden Bücher verboten? Weil man durch sie auch Gewalt vermittelt bekommt? Oder werden als nächstes die Leute weggesperrt die anderer Meinnug als unsere sogenannten Volksvertreten sind. Bei Siemens verschwinden 200 Millionen Euro, und die einzige Sorge der Politiker sind " Killerspiele"?
Irgendwas läuft gehörig schief in diesem Land, und es ist ander Zeit das wir kleinen Bürger unserem Unmut kundtun.

Wehrt Euch gegen Verbote und Zensur, den damit beginnt jede Diktatur!
 
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Ein Verbot von Killerspielen kommt ja wohl eh einem Verbot von Shootern gleich, denn wo ist der große Unterschied zwischen CS und den Multiplayerparts von CoD oder Far Cry, Crysis und Co? Und in den Einzelspielerparts nietet man auch kräftig um, z.B. in Doom 3, Fear... Und wenn ein so Verbot wirklich kommt, dann trifft es auch die ganze Branche hart. In den Top 100 von PC Games fallen ganze Rubriken (Action) fast oder vollständig raus... Keine Berichte, keine Werbung mehr über "Killerspiele"...
Also Arbeitsplätze sind da wohl überall im Game-Bereich betroffen: Entwickler, Vertrieb, Marketing, PC-Zeitschriften, Einzelhandel... :-(
Das läppert sich bestimmt in den vierstelligen Bereich was da wieder von den Politikern an Arbeitsplätzen vernichtet wird... :confused:
 
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Spassbremse am 27.11.2006 16:25 schrieb:
Nach einigem Recherchieren und langem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich die ganze Angelegenheit relativ leicht und elegant lösen ließe:

Die Kunstfreiheit ist ein Grundrecht, Art.5 Abs.3 S.1, 1. Fall GG:

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

Die Freiheit der Kunst unterliegt lediglich den verfassungsimmanenten Schranken, d.h. sie wird begrenzt durch die Grundrechte anderer.

Die Industrie sollte also ein Interesse daran besitzen, dass Computerspiele endlich, wie auch Film & Musik, zu künstlerischem Kulturgut erklärt werden.
Möglich wäre dies, denn es gibt eigentlich schon eine passende Definition durch das Bundesverfassungsgericht:

materieller Kunstbegriff: wenn das Werk »das geformte Ergebnis einer freien schöpferischen Gestaltung ist, in dem der Künstler seine Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse zu unmittelbarer Anschauung bringt und das auf kommunikative Sinnesvermittlung nach außen gerichtet ist« (BVerfGE30, 173 »Mephisto«).

Wenn man endlich einmal diese Strategie verfolgen würde, könnte man jenen, die laut nach Verboten rufen, ein Schnippchen schlagen - Kunst ist frei und darf höchstens Minderjährigen "nicht zugänglich gemacht", aber niemals verboten werden.

Sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen...


Gruss,
Bremse

Jop da stimme ich dir zu. Aber die Sache ist doch die, dass sich die Politiker um sachen kümmern die momentan nicht von belangen sind. damit will ich nicht sagen das, dass was vorgefallen ist kein problem darstellt. Sie sollten sich erst mal um wichtigere Sachen kümmern z.B. Steuern oder das Waffengesetz usw. Und dann sollten sie sich um dieses Problem kümmern. Aber jetzt den Import verbieten bzw. die Entwicklung solcher Games ist nicht der richtige Ansatzpunkt. Aber es ist wieder Typisch, einer baut scheiße und schon werden wieder alle Verurteilt. Und wieder heißt es Computer-Spiele sind an allem schuld. Aber was die wirklichen Hintergründe waren das interessiert die Politiker herzlich wenig. Immer heißt es die Computerspiele hier und die bösen Spiele da. Ohmann wie mich das :-$ Ich spiele auch gerne Shooter aber deshalb renne ich doch auch nicht gleich mit ner Knarre auf der Straße rum und baller sinnlos umher.
Die Politiker sollte sich erst mal mit der Problematik auseinander setzen und dann sinnvolle Lösungen anbieten. :finger2:
 
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Ich stimme Dir zu, früher war wenigstens noch jemand da. Heute nennt man das ADS (Aufmerksamkeits Defizit Sysndrom) :-$ :-$ :-$ :finger2:

Irgendwie muß man das ja nennen, wenn die Eltern zwischen 350€ Hartz iV oder 700€ Netto wählen können!
Da geht man lieber arbeiten und muß das Kind alleine lassen, ob nun im Hort oder zuhause.

Manche Kinder fangen dann an Dinge zu tun, die sie nicht dürfen, z.B. mit Streichhölzern spielen etc...
Das ist nunmal so, wenn keiner mehr aufpaßt oder wenigstens beobachtet...

Ob Crytek nun ins Ausland geht oder peng...Hier gehen die Arbeitsplätze verloren, aber wenn es denn so kommt, wie es die Politik gerne hätte, dürfen wir nun Ballerspiele ab nun an auch nicht mehr kaufen, wenn sie aus dem Ausland kommen, also!?

Vielleicht wäre es sinnvoll einen Schutz zu entwickeln, der wirklich greift.
Accounts nur noch mit PERSO-Nummer, Fingerscan oder so keine ahnung.

Das man das umgehen kann ist klar, aber es macht es schwerer, und Papa hat ja nicht andauernd Zeit seinen Finger auf den Scanner zu packen, damit der 12 jährige die Blutspritzenden Spiele spielen kann!
Aber Moment mal...nannte sich der Junge nicht RX? Hat er nicht Briefe oder Mails verfasst mit diesem Nick? War sein Idol nicht der Amokläufer aus USA Colombine oder wie das hieß?
Ich glaube er hat einfach viel zu viel haß auf sein verkorkstes Leben gehabt und konnte sich nicht selbst eingestehen, daß er nicht weiterkommt, und deswegen, nur deswegen, weil er nicht zur Gesellschaft paßte hat er angefangen seine eigene Unfähigkeit auf andere zu projezieren, anderen die Schuld zu geben.
Da hat das CS zoggen so überhaupt keinen Einfluss gehabt.

Wer beim Bund war weiß wie heftig es ist zu schießen, wie laut es ist, was für ein Rückschlag und die Hemmschwelle, den ersten Schuß abzugeben auf eine Pappwand...da fehlt aber noch ganz viel bis man das auf ein Lebendes Ziel machen kann...Glaubt mir in dem Fall, daß man Euch zwingen würde, auf einen Menschen zu schießen, würdet Ihr Euch vor Angst in die Hose machen...Und das ist auch gut so.
 
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Frankenraecher am 27.11.2006 16:11 schrieb:
das problem liegt viel tiefer.
ich erinnere mich noch gut an meine jugend (bin jetzt 35).
als ich (und mein bruder) von der schule nach hause kam, war meine mutter da, hatte für uns gekocht und beaufsichtigte uns beim hausaufgaben machen und beim lernen. klar hat das damals genervt, hätte viel lieber mit kumpels draussen oder was weiß ich wo gespielt, aber heute bin ich ihr dankbar.
aber heutzutage muss neben dem vater auch meist die mutter arbeiten um die familie zu ernähern. und auf die kinder passt dann keiner mehr auf. und wenn die eltern von der arbeit kommen können sie sich auch nicht voll und ganz um die kinder kümmern.
und wer ist dafür verantwortlich, dass bei immer mehr eltern beide arbeiten?
zum einen die wirtschaft und zum anderen die POLITIK!!!

und der zweite punkt, den die politiker sehr gerne unter den tisch kehren ist, dass ich mit einem pc-spiel nur sehr schlecht jemenden umbringen kann, sondern dass ich dazu schon richtige waffen brauche.
wie kann es denn sein, dass jemand der gerade 18 ist ganz legal sich solche waffen zulegen kann?!?!
hier den hebel anzusetzten bringt auf jeden fall mehr als einfach irgendwelche spiele zu verbieten.

Frankenraecher

Bingo,

ich (auch schon 32 jahre alt) kann das voll unterstützen.

Weiter oben habe ich ja schon einiges geschrieben.
Einer fragte was soll die Politik da tun.

Es gibt viel Möglichkeiten.
- Ausbau der Bildungsstätten (Schule, Vorschule), mehr Sozialarbeiter, mehr Lehrkörper, kleinere Klassen. Möglichkeiten nach der Schulzeit (Nachmittags) weitere Angebote anzunehmen. Nachhilfe (kostenlos) Sport AGs (kostelos) usw. Wenn die Eltern keine Zeit haben, muss es Alternativen geben wo Kinder beigebracht wird vernünftig ihr leben zu gestalten.

- Aufklärungskampagnen für ahnungslose Eltern, "Was spielt mein Kind da"
Hammer, wenn ich sehe das mein kleiner 10 Jähriger Neffe von seinem Vater ne PS2 mit GTA San Andreas bekommt. Da läuft was falsch.
Teilweise würde es ja schon reichen mal ne pC Games zu lesen, um zu wissen um was es in einem Spiel geht.

- Unterstützung der Wissenschaft, wie wirken sich Shooter tatsächlich aus, und vor allem wie weit. Oder der Weg zum optimalen Umgang mit PC & Co.
Wie erkennt man Gefahren, was kann man dagegen tun.

Da sollte hochbezahlten Politikern doch noch einiges mehr einfallen als mir.
 
AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

Wie soll das eigentlich laufen wenn "Killerspiele" verboten werden, geht dann die Polizei von Haus zu Haus und sammelt die Altbestände ein ? :ugly:

"Grüßt Gott ich wollte mal fragen ob sie vielleicht noch ein par Killerspiele daheim haben ! Ja ? Dann packen sie sie doch bitte hier in diesen gelben Sack"
 
AW: News - Emsdetten: Crytek äußert sich zu möglichem "Killerspiel"-Verbot

Meiner Meinung nach kann man nicht ganz ausschließen dass diese "Killerspiele" einen Einfluss auf seine Spieler haben.
Es ist aber übertrieben ihnen die ganze Schuld zu geben! Ich spiele schon seit über 14 Jahre solche Spiele und habe noch keine Anzeichen gezeigt das dort gesehene auch umzusetzen.
:-D

Meiner Meinung nach beginnt das ganze Problem schon im Kindesalter wenn Eltern keine Zeit für ihre Kinder haben und nicht zuhören. Da sollte angesetzt werden und nicht weil man keine andere Lösung findet Spiele verbieten. Wenn ich dran denke wie viele Jobs dadurch verloren gehen wird mir ganz schlecht! :pissed:

Gut das ich Österreicher bin :-D und mir deshalb diese Diskussion eigentlich noch ersparen könnte. Aber lange wird’s auch nicht mehr dauern bis bei uns die gleiche Sch.... ablaufen wird.
Bin gespannt wie bei uns reagiert wird, ich werd mir das auf jeden Fall nicht gefallen lassen!

LG



JacktheRipper
 
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Bestia1 am 27.11.2006 16:35 schrieb:
Die Politiker sollte sich erst mal mit der Problematik auseinander setzen und dann sinnvolle Lösungen anbieten. :finger2:

...was sie aber (zumindest die Masse) nicht machen werden. Für (einige) Politiker ist das Thema ein wunderbarer Aufhänger, sich selbst medien- und wählergerecht im Rampenlicht zu positionieren, um damit bei der nächsten Wahl punkten zu können.
Ein Verbot kostet nichts, erfordert keinen großen Aufwand, signalisiert aber Handlungswillen - ergo ein beliebtes Mittel zur Selbstprofilierung von Politikern.

In dem Fall sind die Spieleindustrie, die E-Sports League und entsprechende Verbände gefragt, die eine "Kunstdefinition" für Computerspiele durchboxen könnten.
An herausragenden Visionären, die dem Gericht die "Kunst des Computerspiels" vermitteln können, mangelt es nicht: man braucht z. B. bloß einen Peter Molyneux verpflichten.
=)

Gruss,
Bremse
 
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Frankenraecher am 27.11.2006 16:11 schrieb:
das problem liegt viel tiefer.
ich erinnere mich noch gut an meine jugend (bin jetzt 35).
als ich (und mein bruder) von der schule nach hause kam, war meine mutter da, hatte für uns gekocht und beaufsichtigte uns beim hausaufgaben machen und beim lernen. klar hat das damals genervt, hätte viel lieber mit kumpels draussen oder was weiß ich wo gespielt, aber heute bin ich ihr dankbar.
aber heutzutage muss neben dem vater auch meist die mutter arbeiten um die familie zu ernähern. und auf die kinder passt dann keiner mehr auf. und wenn die eltern von der arbeit kommen können sie sich auch nicht voll und ganz um die kinder kümmern.
und wer ist dafür verantwortlich, dass bei immer mehr eltern beide arbeiten?
zum einen die wirtschaft und zum anderen die POLITIK!!!

und der zweite punkt, den die politiker sehr gerne unter den tisch kehren ist, dass ich mit einem pc-spiel nur sehr schlecht jemenden umbringen kann, sondern dass ich dazu schon richtige waffen brauche.
wie kann es denn sein, dass jemand der gerade 18 ist ganz legal sich solche waffen zulegen kann?!?!
hier den hebel anzusetzten bringt auf jeden fall mehr als einfach irgendwelche spiele zu verbieten.

Frankenraecher

Hi,

ich kann dir im großen und ganzen Recht geben, auch wenn ich erst 33 1/2 bin ;-) . Auch ich wurde lecker bekocht, dann beaufsichtigt, aber dann ging es ab in den Wald, mit dem BMX-Rad oder Skateboard auf die Piste, auf jeden Fall RAUS!

Ich glaube nicht, dass in den meißten Haushalten beide Elternteile arbeiten müssen um die Familie zu ernähren, sondern um die Kohle für das Entertainment der Kinder ranzubringen! Wenn ich sehe was manche Kids allein an PC Hardware zu Hause stehen habe, kann ich nur staunen, davon hätte ich als Kind nichtmal zu träumen gewagt. TV und DVD im Kinderzimmer finde ich absolut zum Kotzen, das werden meine Töchter nie und nimmer durchsetzen können, das hat da einfach nichts verloren! Die Kiste gehört einzig und allein ins Wohnzimmer. Entweder man guckt zusammen was oder man sucht sich eben eine andere Unterhaltung, wenn man sich über das Programm nicht einig wird. Hat in meiner Kindheit prima geklappt. Und bisher haben meine Kinder auch wenig Interesse an Berieselung durch den Flimmerkasten. Meine Frau will auch eine Glotze ins Schlafzimmer, aber ich konnte es ihr bisher immer überzeugend ausreden, außerdem pennt man eh ein bei dem Programm. :schnarch:

Meine Familie war alles andere als "heile Welt", aber im Grunde doch ganz vernünftig und wenn es hieß keine Kohle für einen C64, dann hatte man das nach eine Runde quengeln eben akzeptiert und ist zum Abreagieren eben in den Wald, Hauptsache RAUS!

Um es auf den Punkt zu bringen: PC, TV, DVD, usw. ist kein Thema, aber in Maßen für ALLE Familienangehörigen, dann reicht auch meißt die Kohle, Mama kann kochen und danach ein Ründchen auf dem Sofa gammeln, die Kids können Blödsinn irgendwo draußen machen und abends hocken alle zusammen am Tisch.

Liebe Kinder und Halbstarken, lernt ein Baumhaus oder einen Staudamm zu bauen, fahrt Skateboard, höhrt Heavy Metal, übertreibt es nicht mit euren Eltern auf die Nerven gehen, akzeptiert Vorbilder die nicht bei MTV auftreten, raucht ab und zu mal einen Jolly :-D und nehmt das Leben locker! Ihr werdet noch viel Zeit für Computer und Spiele aufwenden können, das Leben ist lang und zocken kann man auch noch mit über 30 :-D

Timo
 
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Sumpfling am 27.11.2006 16:39 schrieb:
Wie soll das eigentlich laufen wenn "Killerspiele" verboten werden, geht dann die Polizei von Haus zu Haus und sammelt die Altbestände ein ? :ugly:

"Grüßt Gott ich wollte mal fragen ob sie vielleicht noch ein par Killerspiele daheim haben ! Ja ? Dann packen sie sie doch bitte hier in diesen gelben Sack"


GRÖÖÖÖÖHL! :top: :-D
 
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Strunz2224 am 27.11.2006 16:05 schrieb:
Ich finde Keyboarder hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wenn wir aber ehrlich sind... viel Handlung haben Counter-Strike, Fear und co. nicht gerade, aber...

Mir persönlich geht es nicht ums viele Blut oder dass Körperteile durch die Luft fliegen (hab jedoch nichts dagegen :-D ). Ich genieße eigentlich einfach diese Bruchteile von Sekunden in denen ich meinem Gegner gegenüberstehe.
Wie der dann zu Boden geht ist für mich Nebensächlich. Hauptsache ich bzw. mein Team gewinnt ;-) (wobei man aus einer Niederlagen lernt.... :-D )
Ich sehe das als eine Art Wettkampf wo eben der/die Beste/Besten gewinnt/gewinnen. Dadurch werde ich noch lange nicht zum Mörder bzw. Amokläufer.

Wie geht es euch eigentlich wenn ihr diese Spiele spielt?


Geht mir ganz genauso wie dir :-)
Wenn ich seh, dass ich gegen mein virtuelles gegenüber gewonnen hab is et mir eigentlich schei* egal, ob die einzelnen virtuellen Körperteile rumfliegen, hauptsache das Spiel macht Spass und das kann es auch, wenn es kein Blut, etc. gibt :ugly:
 
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Wenn ich so eine Scheisse schon wieder lesen muss, fällt mir nur eins ein: BOMBEN AUF BERLIN!!!
 
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Mich nervts wenn der Gegner immer mit der gleichen Animation umfällt oder zappelnder Weise wie bei Oblivion 4 Meter fliegend.
In Rollenspielen find ich es großartig wenn von Goblins Köpfe fliegen, das Blut den Recken mit jedem Schlag auf die Biester rot färbt - daran find ich ist für einen Erwachsenen nichts schlimmes. Wenn man das alelrdings mit virtuellen Menschen und nicht mit Fantasie-Wesen praktiziert wird mir da schon flau im Magen und frage mich allerdings schon, ob das sein muss.

Bei BF2142 (einziger Shooter den ich momentan Spiele) denke ich ebenfalls an ein Teamspiel ähnlich wie Brennball. :)
Bei Doom 3 fand ich es eher gut, in einer düsteren Atmosphäre gegen die Mächte der Hölle - brachial wie sie ist - vor zu gehen. Das hat nichts mit Amokläufen zu tun.

Verharmlosen soltle man dies aber auch nicht!
 
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Geht mir ganz genauso wie dir :-)
Wenn ich seh, dass ich gegen mein virtuelles gegenüber gewonnen hab is et mir eigentlich schei* egal, ob die einzelnen virtuellen Körperteile rumfliegen, hauptsache das Spiel macht Spass und das kann es auch, wenn es kein Blut, etc. gibt :ugly:


deiner meinung kann ich mich nur anschließen da es ja relatiev wurst ist ob der nu seine körperteile verliert oda net wenn ich nu treffe und die pixel sind nicht mehr bewegen können
 
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(Ich habe nicht alle Diskussionen zu diesem Thema verfolgt, so dass dies hier vielleicht schon öfters gesagt wurde. Dann tut es mir leid.)

Ich frage mich, warum es gerade in Deutschland und den USA so viele Amokläufe in Schulen gibt (wobei ich mir bei den USA gar nicht so sicher bin, dass es im Verhältnis zur Bevölkerungs- bzw. Schülerzahl tatsächlich so viele sind.) Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass letztens z. B. in Frankreich oder Italien Schüler Amok gelaufen sind. Irgendwie ist es doch komisch, dass man dann die Schuld auf "Killerspiele" schiebt, wo wir doch in Deutschland einen strengeren Jugendschutz haben und viele Spiele nur entschäft auf den Markt kommen oder mit strikten Altersbeschränkungen.

Wenn es in Deutschland tatsächlich mehr amoklaufende Schüler geben sollte (wobei ich hierzu leider keine harten Zahlen habe), dann muss es doch einen Grund dafür geben. Nun, ich denke, dass die immer wieder aufflammende Killerspiel-Diskussion in der Politik hierzu einen Anreiz gibt. Amokläufer wollen nämlich vor allem eins: Aufsehen erregen. Und in Deutschland kann ein Schüler sicher sein, dass ein Amoklauf an seiner Schule einen Aufschrei bei Herrn Stoiber und Co. provoziert, und wieder eine Tagelange Debatte in den Medien stattfindet. In anderen Ländern würde ein Schüler statt dessen vielleicht Autos oder Häuser anzünden, oder vielleicht auch "nur" einen spektakulären Selbstmord begehen. Die Killerspiel-Diskussion in Deutschland bringt die Idioten erst auf die Idee, Amok zu laufen.

Übrigens denke ich, dass viele Politiker nur aus einem Grund das Thema "Killerspiele" auf den Tisch bringen: Umfragen zeigen nämlich, dass eine Mehrheit der Bevölkerung dafür ist, diese zu verbieten (vermutlich ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, was ein "Killerspiel" ist, da sie selber gar keine Computerspiele spielen). Populismus in Reinform eben.
 
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Hier gibts übrigens den ganzen Beitrag
http://www.youtube.com/watch?v=hfgcC8brG1A&mode=related&search=

Finde die Entscheidung von Crytek absolut nachvollziehbar.
Und was mich aufregt ist das wegen diesem ?=)(/?)(/) von Emstetten jetzt auch in Österreich über ein Verbot diskutiert wird:

http://futurezone.orf.at/it/stories/153702/


AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH :finger2: :finger2: :finger2: :finger2:
 
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