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News - Deutsche Spiele zu kompliziert?

UUCrashOverwrite am 04.10.2004 14:33 schrieb:
eine studie besagt, dass der normale ami ein spiel in 10 sekunden verstehen muss, ansonsten macht ihm ein spiel keinen spaß wohingegen ein deutscher auch mal etwas mehr zeit inverstiert

Das hast du dir wohl grad ausgedacht. :finger:

Aber nicht schlecht. :-) :-D :top:

Mfg
 
Solon25 am 04.10.2004 15:07 schrieb:
Ich verlange eine neue Pisa-Studie mit Einbeziehung der Amerikaner :finger:

*klugschiss ein* die Amis haben bei der PISA-studie mitgemacht - und sind einen Platz vor den Deutschen gelandet *klugschiss aus* ;-)

@topic: Die Aussage bezieht sich IMHO nicht darauf, dass FarCry komplizierter ist als Doom oder HL 2 (der Vergleich wurde oben irgendwo gezogen). Es geht IMHO darum, dass in D beispielsweise Fussballmanager entwickelt werden, in denen man wirklich ALLES, von der Parkplatzgrösse bis hin zum Feierabendsnack der Profis, managen muss - das ist vielen (Gelegenheits-)spielern zu komplex und mit ein Grund, weshalb solche Spiele im Ausland nicht erfolgreich sind...
 
EMG81 am 04.10.2004 13:58 schrieb:
Also, ist das wieder mal dumme Verallgemeinerung des Amis.

Entschuldige bitte, dass ich das sagen muss, aber Deine Antwort versprüht auch nicht gerade sonderlich viel Differenzierung und Intelligenz.

Es ist nunmal FAKT, dass viele Spiele aus deutscher Produktion international kaum was reissen, weil sie zu sehr auf die deutsche Mentalität zugeschnitten sind. Siehe zB. Anno1503. Hierzulande ein absoluter Millionenseller, international gerade mal eine Randerscheinung. Ebenso die Siedler-Reihe, die im Ausland kaum Beachtung gefunden hat. Allesamt Wirtschaftssimulationen im weiteren Sinne, für die sich ausserhalb Deutschlands keine Sau interessiert.

FarCry, von vielen als Gegenbeispiel gebracht, ist ein klassischer Shooter, erstellt von einem internationalen Team, produziert für den internationalen Markt. Dass sich der Firmensitz von Crytek in Coburg befindet, ist da nur reiner Zufall. Könnte ebenso in London, Rom oder Helsinki liegen. Denn Crytek hat den Faktor erkannt, der deutschen Spielen bislang den internationalen Erfolg verwehrt hat ... zuviel engstirnige Eigenbrödelei, zuwenig Kompetenz und Erfahrung.
 
Kajetan am 04.10.2004 12:34 schrieb:
...
Dies meinte Hr. Bates in Wirklichkeit, nicht Äusserliches wie das Design von INterfaces oder die Gestaltung von Tutorials. Er meinte (ohne die entsprechenden Worte zu gebrauchen) den Mentalitätsunterschied zwischen Deutschland und dem englischsprachigen Raum.

Ein Beispiel: Hier (bei uns) wird gerne doziert. Vorne steht jemand und erzählt total schlaue Dinge und die Zuhörer haben gefälligst in Ruhe zu zuhören und die Weisheiten des Erleuchteten aufzunehmen. Dort (in UK/USA/Japan) wird Wissen gerne anschaulich, spielerisch, im Dialog zwischen dem Lehrenden und dem Lernenden vermittelt.

Das ist doch dasselbe, was hier schon gesagt wurde. Eine andere Form des Lernens für ebenso komplexe Spiele. Es gab hier ja schon einige Beispiele für komplexe Spiele amerikanischer Produktion. Du sagst, dass es um die Art und Weise des Beibringens des "Stoffes" geht. Also doch um das Tutorial oder wie auch immer man die Lernkurve nennen will.

WiSims sind im übrigen ein eigenen Genre. Wenn die Amis da nicht drauf stehen, wird man das auch mit einem guten Tutorial nicht ändern können.
Ich beziehe mich eher auf RPGs und RTS'.
 
Was ist hierdran eigntlich eine TopNews wert?
Die News gabs doch schon vor ein paar Monaten, oder Wochen. :schnarch:
 
vielleicht meinr der Ami ja gar net Deutschland, sondern irgendein land in Europa..Geographie war nich nie ne Stärker der Amis..

achja, der komplexeste Fußballmanager kommt übrigens aus England..fällt der name grad net ein, wird aber von Eidos vertrieben
 
Achja und eine komplexe Orthographie samt grammatikalisch korrekten Satzbau mit real existierenden Wörtern der deutschen Sprache, scheint meiner Ansicht nach, auch nie eine deiner Stärken gewesen zu sein.
Kleiner Tip(bewusst alte Rechtschreibung):
Bücher sind ein Heilmittel gegen chronischen Analphabetismus und stupide Verdummung des Menschen.Kein Computer kann komplex genug sein, als dass es den Intellekt stärker fördert als ein gutes Buch. :-D
 
Lustige Antwort, aber wenn man sucht, gibt es immer was zu meckern:
1. das Computer?
2. Was soll bitte ein "Bumslockenkoetter " sein? ;)
Nichts für ungut =)
 
EMG81 am 04.10.2004 13:58 schrieb:
Also, ist das wieder mal dumme Verallgemeinerung des Amis.

[...]

Das sagte ich bereits! Alles muß einfach sein, sonst sind sie scheinbar überfordert!

[...]

Wenn es den Amis nicht zu aufwendig ist das Spiel vorher zu installieren, können sie auch FarCry spielen.

Die Amis, die Amis, die Amis... wenn hier jemand einfach drauflos verallgemeinert, dann du.

Ausserdem sollte man sich die News mal genau durchlesen. Da steht nirgends, dass der Herr Bates die Spiele erwähnt hat, die in der News stehen. Das ist einfach ein Bisschen indirekte Rede von ihm reingestreut worden, das war's. Sehr schlecht gemacht, IMHO :hop: Keine echten Zitate, keine Quelle, kein kompletter Text. :hop:

Was mir an deutschen Spielen oft unangenehm auffällt, sind derbe Bugs. Bei Gothic 1 und Sacred :-$ war's bei mir die Hölle.

mfg
 
Kajetan am 04.10.2004 16:31 schrieb:
Entschuldige bitte, dass ich das sagen muss, aber Deine Antwort versprüht auch nicht gerade sonderlich viel Differenzierung und Intelligenz.
Die Art und Weise, sowie der Inhalt der Newsmeldung läßt keine sinnvolle Diskussion zu! Ich zeige mit dieser Aussage lediglich auf, daß Bobs Meinung (sofern sie überhaupt komplett wiedergeben wurde - was scheinbar nicht der Fall ist) hier wie eine Verallgemeinerung wirkt, oder auf deutsch ausgedrückt: Es ist so nur eine Stammtischparole, und nicht mehr!

Kajetan am 04.10.2004 16:31 schrieb:
Es ist nunmal FAKT, dass viele Spiele aus deutscher Produktion international kaum was reissen, weil sie zu sehr auf die deutsche Mentalität zugeschnitten sind. Siehe zB. Anno1503. Hierzulande ein absoluter Millionenseller, international gerade mal eine Randerscheinung. Ebenso die Siedler-Reihe, die im Ausland kaum Beachtung gefunden hat. Allesamt Wirtschaftssimulationen im weiteren Sinne, für die sich ausserhalb Deutschlands keine Sau interessiert.
Mag zutreffen, aber anhand deines letzten Satzes, kann ich mich nur nochmal wiederholen: Wenn sie das Spiel nicht interessiert, ist das deren Pech. Im Gegenzug kann man genauso sagen, daß es begrüßenswert ist, mal anders gefordert zu werden und sich nicht in sämtlichen Punkten dem international Markt anzupassen, sonst kann man genauso gut das Amiprogramm nehmen. Bedenke daß auch massiv Werbung gemacht wird, siehe "Sims 2". Wenn es dazu einen identischen Klon, aus dt. Hause, gäbe, aber weniger beworben wird und die Spieler wissen, daß es genau dasselbe ist, rate mal was dann gekauft wird.

Kajetan am 04.10.2004 16:31 schrieb:
FarCry, von vielen als Gegenbeispiel gebracht, ist ein klassischer Shooter, erstellt von einem internationalen Team, produziert für den internationalen Markt. Dass sich der Firmensitz von Crytek in Coburg befindet, ist da nur reiner Zufall. Könnte ebenso in London, Rom oder Helsinki liegen. Denn Crytek hat den Faktor erkannt, der deutschen Spielen bislang den internationalen Erfolg verwehrt hat ... zuviel engstirnige Eigenbrödelei, zuwenig Kompetenz und Erfahrung.
Gut, aber mittlerweile ist mit "Restricted Area" ein wirklich komplett dt. Spiel auf dem Markt, welches sich wie Diablo "anfühlt". Wird jetzt kritisiert, daß dt. Spiele unverschämterweise nur auf DVD herauskommen?

Bezüglich Kompetenz, Erfahrung und Eigenbrödelei: Das ist für mich Vielfalt und nicht stupides "Arschgekrieche" (Achtung: Stammtischparole zum einfachen Verständnis). Wenn ich ein Spiel machen will, dann soll es so sein, wie ich es mir vorstelle, und nicht auf Profitmaximierung ausgelegt.
Beispiel: DNForever. Das ist schon lange ein Verlustgeschäft, und dennoch machen die Entwickler das so, wie sie es haben wollen.
 
Dimebag am 05.10.2004 00:21 schrieb:
Die Amis, die Amis, die Amis... wenn hier jemand einfach drauflos verallgemeinert, dann du.

Ausserdem sollte man sich die News mal genau durchlesen. Da steht nirgends, dass der Herr Bates die Spiele erwähnt hat, die in der News stehen. Das ist einfach ein Bisschen indirekte Rede von ihm reingestreut worden, das war's. Sehr schlecht gemacht, IMHO :hop: Keine echten Zitate, keine Quelle, kein kompletter Text. :hop:
Mit dieser Aussage beweist du selbst, daß der Gegenstand keinerlei kognitive Anregung zur Diskussion bietet! Dies verdeutlicht, daß deine obige These völlig irrelevant ist!
 
Ich finde es letzlich gar nicht wichtig, ob deutsche Spiele nun zu "kompliziert" sind, dass ihnen kein nennenswerter Erfolg im Amiland, bei den Inselaffen und den Japanern vegönnt ist. Es gibt in Deutschland mittlerweile einige Entwickler bzw. Entwicklerstudios, die tolle Spiel gemacht haben (bspw. Piranha Bites/ Volker Wertich/ Crytek) oder in Vorbereitung haben.
Davon abgesehen glaube ich eigentlich nicht, dass die Komplexität deutscher Titel den Erfolg verhindert, sondern weil zum einen die Vorlieben der Spieler in den jeweiligen Ländern einfach sehr unterschiedlich sind und zum anderen, vor allem in den USA, kleineren Produktionen selten größere Aufmerksamkeit geschenkt wird. :finger2:
Wenn z.B. Gothic 2 in den USA von einem großen Publisher vertrieben und entsprechend kostenintensiv beworben worden wäre, dann hätte sich das sicher auch dort deutlich besser verkauft. Hinzu kommt noch: Welche englischsprachigen Spielewebsites oder -magazine testen denn überhaupt deutsche Titel? Sind schätzungsweise nicht viele. Auch wenn Spiele aus Deutschland etwas komplexer sind - eklatant kann der Unterschied ja wohl nicht sein - kann ein Spitzentitel aus Deutschen Landen ja nun zumindest keine miese Wertung abkriegen.

Naja, will mich jetzt nicht unendlich darüber auslassen, deshalb nur noch so viel: Der Grund ist einfach ein ganz unterschiedlicher Geschmack. Hier gibt's immer noch eine ziemlich große Adventure-Gemeinde, während dieses Genre in den USA so gut wie tot ist. Mehr oder minder klassische Adventure wie z.B. das schon in der Entwicklung befindliche Sam & Max 2 werden abgesägt :finger2: weil hierfür auf dem amerikanischen Markt die Zielgruppe viel zu klein geworden ist (glauben die Amis ja jedenfalls).

Ich bin jedenfalls froh darüber :-) , dass ich aus einem wahrscheinlich weitaus größeren Pool von PC-Spielen der unterschiedlichsten Genres fischen kann als das US-Amerikaner können.
 
EMG81 am 05.10.2004 09:16 schrieb:
Dimebag am 05.10.2004 00:21 schrieb:
Die Amis, die Amis, die Amis... wenn hier jemand einfach drauflos verallgemeinert, dann du.

Ausserdem sollte man sich die News mal genau durchlesen. Da steht nirgends, dass der Herr Bates die Spiele erwähnt hat, die in der News stehen. Das ist einfach ein Bisschen indirekte Rede von ihm reingestreut worden, das war's. Sehr schlecht gemacht, IMHO :hop: Keine echten Zitate, keine Quelle, kein kompletter Text. :hop:
Mit dieser Aussage beweist du selbst, daß der Gegenstand keinerlei kognitive Anregung zur Diskussion bietet!

Richtig, diese News kann man in dieser Form IMHO nicht richtig diskutieren.

Dies verdeutlicht, daß deine obige These völlig irrelevant ist!

Hä? :-o :ugly:

Ich habe meine Meinung zu deiner Antwort und zur Form der News gepostet, mehr nicht.

mfg
 
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