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News - Deutsche Spiele zu kompliziert?

Es wäre schön wenn ein paar Beispiele genannt worden wären, was "zu kompliziert" sein soll. Es ist klar daß manches vielleicht umständlich erscheint aber dies ist doch nur darauf zurückzuführen, daß man sich an irgendeinem "Standard" orientiert, welcher evtl. nicht uneingeschränkt übernommen werden konnte.

So bleibt unterm Strich der Eindruck, daß man einfach mal wieder alles mit 2 Mausklicks regeln und alles in 5 Minuten kapiert haben muß.
Wenn sich die Spieler auf der anderen Seite des großen Teichs keine Mühe machen wollen, sich intensiv mit dem Spiel auseinanderzusetzen, ist das deren Problem! :rolleyes:
 
Ich kann nur eines sagen! Alle, die sagen deutsche Spiele wären zu kompliziert, so ist das deren Problem! Ich finde deutsche Spiele genau richtig! Das sind wiedermal diese Spieler, die nicht richtig spielen können, die zu faul sind, etwas mehr Tasten auf der Tastatur zu drücken und auch zu faul sind, ein wenig zu denken!

Ich sags nochmal, wem die deutschen Spiele zu kompliziert sind, der ist kein Gamer, hat Pech gehabt und verpasst etwas Geniales! :finger:
 
hm beispiel hatte der gute bob eben nicht genannt, er hatte alle deutschen spiele schlecht gemacht (ein schelm wer böses denkt)
und sonst, naja guckt euch die spiele an die man leicht erlernen kann und dan schaut wie lange sie gespielt werden, oder wie viel zeit man für einmal druch spielen bauch!
aber ich muß auch zu geben das manche spiele deletantisch programirt sind, aber das sehe ich nicht nur bei den deutschen.

achja und die tutorieals sind auch meist das letzt und fast ewig das gleiche in 90% aller spiele , da ist es ja kein wunder das unvorbereitete spieler mal einfach so ins spiel einsteigen und sagen "mir zu komplex" weil sie eben nciht lust auf die eweigen hüpf und spring einlagen im tutorial lust haben
 
Nightelf am 04.10.2004 10:24 schrieb:
Warum werden hier jetzt eigentlich alte PC Games-News nochmal aufgewärmt? :haeh:

Gute Frage *gg*

Zum Thema: IMO sollte man es schon erreichen, dass ein Spiel, wie man so schön sagt "easy to learn, hard to master" ist. Es nützt niemandem etwas wenn man erst ein dickes Handbuch wälzen muss bevor man loslegen kann und auch Tutoriale sollten spannend gestaltet sein.

Sicherlich kann man das allerdings nicht verallgemeinern, dass deutsche Spiele zu komplex sind. Sicherlich kommen aus Deutschland viele Wirtschaftssimulationen die es nunmal ansich haben schwerer verständlich zu sein aber andererseits gibts auch Spiele wie Spellforce mit dem eigentlich jeder der schonmal ein RTS gespielt hat sofort problemlos klarkommen sollte.
 
Nightelf am 04.10.2004 10:24 schrieb:
SYSTEM am 04.10.2004 09:26 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Warum werden hier jetzt eigentlich alte PC Games-News nochmal aufgewärmt? :haeh:

Das hier ist ja keine News im eigentlichen Sinn, sondern ein Aufruf zu Äußerungen / Leserbriefen, die sich mit dem Thema beschäftigen :-)
 
js am 04.10.2004 10:57 schrieb:
Das hier ist ja keine News im eigentlichen Sinn, sondern ein Aufruf zu Äußerungen / Leserbriefen, die sich mit dem Thema beschäftigen :-)
Okay. Könnte man gelten lassen. ;-)
Dann bleibt nur die Frage, warum das erst heute kommt. Ich meine, der Artikel, den ich oben verlinkt habe, hat damals doch auch schon viele Kommentare hervorgerufen. Warum wird erst 1,5 Monate später dazu aufgefordert Leserbriefe zu schreiben?
 
Nightelf am 04.10.2004 11:03 schrieb:
js am 04.10.2004 10:57 schrieb:
Das hier ist ja keine News im eigentlichen Sinn, sondern ein Aufruf zu Äußerungen / Leserbriefen, die sich mit dem Thema beschäftigen :-)
Okay. Könnte man gelten lassen. ;-)
Dann bleibt nur die Frage, warum das erst heute kommt. Ich meine, der Artikel, den ich oben verlinkt habe, hat damals doch auch schon viele Kommentare hervorgerufen. Warum wird erst 1,5 Monate später dazu aufgefordert Leserbriefe zu schreiben?

Zuerst sollte Bob definieren, was er unter kompliziert versteht. Enorm schwer zu verstehendes Interface ? Haben auch Spiele, die nicht aus Deutschland kommen !
Hoher Schwierigkeitsgrad ? Haben auch Spiele, die nicht aus Deutschland kommen !
Wenn es ihm darum geht, dass er nicht das Handbuch lesen will bevor er spielt, dann muss ich sagen: Hab ich auch noch seltenst gemacht. Egal bei welchem Spiel. Learning by doing ! Also was soll da an einem deutschen Spiel "komplizierter" sein als an jedem 08/15 Spiel aus USA ?;)
Wenn ich mir vorstelle, dass manche Mechspiele mit Tasten-Doppel-Belegung gespielt wurden und beinahe alle Tasten des Keyboards genutzt werden mussten, dann erscheint mir die Feststellung: Deutsche Spiele sind kompliziert völlig unnötig zu sein, denn die meisten Mechspiele kamen IMHO nicht aus Deutschland !

Genrebedingt sind manche Games leicht zu spielen (Shooter) und andere benötigen um sie richtig zocken zu können eine Lernkurve (Strategie, WiSim)

Außerdem: Viewtiful Joe auf Gamecube war in der Urfassung sogar den Japanern zu SCHWER ! (weil zu "kompliziert???)

Fazit: Nicht alle verstehen unter "kompliziert" das gleiche und deswegen sind die Ausführungen des Herrn Bates seine persönliche Meinung, die er weder (wie oben gesagt wurde) durch Spieletitel erhärten konnte noch klar definierte !
 
Iceman am 04.10.2004 10:51 schrieb:
Zum Thema: IMO sollte man es schon erreichen, dass ein Spiel, wie man so schön sagt "easy to learn, hard to master" ist. Es nützt niemandem etwas wenn man erst ein dickes Handbuch wälzen muss bevor man loslegen kann und auch Tutoriale sollten spannend gestaltet sein.

Ich denke auch, dass dies der Punkt ist. Schlechte Einführung und keine Belohnung für Spieler, die nicht so tief eintauchen möchten.
Wer zB Star bzw. War Craft spielen will, der hat im Singleplayer auch ohne große Anstrengungen Spaß, auch das Tutorial macht Spaß. Für einen Online-Gamer ist es ein SEHR komplexes Spiel, bei dem man ohne genaue Kenntnis der Vorteile einiger Einheiten, der Wirkungsweise der vielen Zauber und vor allem HOTKEYS keine Chance hat.

Bei Knights of Honor bin ich während des Tutorials fast eingeschlafen. Und man kann es nicht spielen, ohne ständig komplex zu agieren. Nichts für Gelegenheitsspieler. Für Fans des Genres dennoch spaßig.
Ist zwar eine deutsch-bulgarische Produktion, aber dennoch ein gutes Beispiel für das Problem.
 
Spiele wie Civ3, AD&D-basierte RPGs, viele Online-Rollenspiel und vor allem der Flight Simulator sind ja wohl auch alles andere als leicht verdaulich und erfreuen sich international dennoch großer Beliebtheit. Daran kann es also folglich nicht liegen.
Aber eventuell hängt es mit der Vermarktung zusammen?
Oder aber mit der internationalen (Spiele-)Presse, die Spielen von unbekannten Entwicklern keine Chance einräumen und nur oberflächlich "testen" und somit niemanden auf die Games aufmerksam macht. Es war ja schon öfter zu lesen, dass andere Magazine die Kaufberatung nicht allzu ernst nehmen und z.B. Doom³ nach eintägigem Test 94% und mehr gegeben haben - auch hier wird der Name id-Software sein Übriges getan haben. Einen solchen Namen aber haben deutsche Entwickler (noch) nicht.
 
Seltsam, genau diese Diskussion gab es doch HIER schon vor MONATEN, wieso wärmt die PCGames das Thema wieder auf?
 
EMG81 am 04.10.2004 09:27 schrieb:
Wenn sich die Spieler auf der anderen Seite des großen Teichs keine Mühe machen wollen, sich intensiv mit dem Spiel auseinanderzusetzen, ist das deren Problem! :rolleyes:

Nun, und genau das ist das Problem mit vielen Spielen aus deutscher Produktion. Sie sind nicht unbedingt zu kompliziert oder zu schwerfällig ... sie sind zu sehr auf die deutsche Mentalität abgestimmt.

Was man hierzulande als "Notwendigkeit" definiert, um sich in ein Spiel "einzuarbeiten" (alleine schon dieses Wort im Zusammenhang mit einem Spiel ist ja schon sehr bezeichnend), wird in Übersee als langweiliges, dröges Rumgeklicke und Rumgerate betrachtet, das keinen Spass macht. Denn dort sollen Spiele einfach Spass machen, hierzulande sollen Spiele erarbeitet werden. Dies meinte Hr. Bates in Wirklichkeit, nicht Äusserliches wie das Design von INterfaces oder die Gestaltung von Tutorials. Er meinte (ohne die entsprechenden Worte zu gebrauchen) den Mentalitätsunterschied zwischen Deutschland und dem englischsprachigen Raum.

Ein Beispiel: Hier (bei uns) wird gerne doziert. Vorne steht jemand und erzählt total schlaue Dinge und die Zuhörer haben gefälligst in Ruhe zu zuhören und die Weisheiten des Erleuchteten aufzunehmen. Dort (in UK/USA/Japan) wird Wissen gerne anschaulich, spielerisch, im Dialog zwischen dem Lehrenden und dem Lernenden vermittelt.
 
Nightelf am 04.10.2004 10:24 schrieb:
SYSTEM am 04.10.2004 09:26 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Warum werden hier jetzt eigentlich alte PC Games-News nochmal aufgewärmt? :haeh:

ist wie mit den horoskopen. in unregelmäßigen abständen wird immer das selbe gebracht, in der hoffnung es merkt keiner.
aber nicht mit uns :-)
 
timurlenk am 04.10.2004 13:01 schrieb:
Nightelf am 04.10.2004 10:24 schrieb:
SYSTEM am 04.10.2004 09:26 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Warum werden hier jetzt eigentlich alte PC Games-News nochmal aufgewärmt? :haeh:

ist wie mit den horoskopen. in unregelmäßigen abständen wird immer das selbe gebracht, in der hoffnung es merkt keiner.
aber nicht mit uns :-)

Ich glaube eher, dass die Redaktion einen Artikel / Bericht / Reportage über die Komplexität / Schwierigkeit von Spielen plant. Dazu versuchen sie halt möglichst viele Meinungen als Material zu sammeln.
 
Was für eine Schwachsinn!

Deutsche Spiele legen viel Wert auf Realität!
(Ja manchmal wirst übertrieben gebe ich zu!)

Aber ich habe auch bei deutschen Spielen bis jetzt nie ein
Handbuch lesen müssen um zuverstehen um, was es geht!

Fazit: Stimmt vielleicht in gewissen Bereichen aber, die sind
so oder so meistens nur für den deutschsprachigen Raum!
 
Kajetan am 04.10.2004 12:34 schrieb:
Nun, und genau das ist das Problem mit vielen Spielen aus deutscher Produktion. Sie sind nicht unbedingt zu kompliziert oder zu schwerfällig ... sie sind zu sehr auf die deutsche Mentalität abgestimmt.
Wie gesagt, es fehlen die Beispiele. "FarCry" und "Gothic 1+2" sind weder zu kompliziert noch lassen sie die dt. Mentalität durchblicken.
Also, ist das wieder mal dumme Verallgemeinerung des Amis.

Kajetan am 04.10.2004 12:34 schrieb:
Was man hierzulande als "Notwendigkeit" definiert, um sich in ein Spiel "einzuarbeiten" (alleine schon dieses Wort im Zusammenhang mit einem Spiel ist ja schon sehr bezeichnend), wird in Übersee als langweiliges, dröges Rumgeklicke und Rumgerate betrachtet, das keinen Spass macht. Denn dort sollen Spiele einfach Spass machen, hierzulande sollen Spiele
erarbeitet werden.
Dies meinte Hr. Bates in Wirklichkeit, nicht Äusserliches wie das Design von INterfaces oder die Gestaltung von Tutorials. Er meinte (ohne die entsprechenden Worte zu gebrauchen) den Mentalitätsunterschied zwischen Deutschland und dem englischsprachigen Raum.

Das sagte ich bereits! Alles muß einfach sein, sonst sind sie scheinbar überfordert!

Oder anders gesagt:
Nun, wer einfach Spaß durch Klicken haben will, soll sich auf einer Konsole ein Prügelspiel reinziehen. Wenn es den Amis nicht zu aufwendig ist das Spiel vorher zu installieren, können sie auch FarCry spielen. Aber vorsicht! Die Gegner sind nicht so dumm wie in Doom3! Es könnte keinen Spaß machen wenn sich so ein Gegner auf einmal von hinten heranschleicht. Ich frage mich wie das dann wohl mit HL2 laufen soll?

Kajetan am 04.10.2004 12:34 schrieb:
Ein Beispiel: Hier (bei uns) wird gerne doziert. Vorne steht jemand und erzählt total schlaue Dinge und die Zuhörer haben gefälligst in Ruhe zu zuhören und die Weisheiten des Erleuchteten aufzunehmen. Dort (in UK/USA/Japan) wird Wissen gerne anschaulich, spielerisch, im Dialog zwischen dem Lehrenden und dem Lernenden vermittelt.
Der Vergleich ist Blödsinn. Ich habe selbst 2 Semester in CAL. studiert und es gab absolut keinen Unterschied zu dt. Vorlesungsmethoden (FH). Nicht jeder Prof. in D kommt rein und rattert irgendeinen Text runter, den du 1:1 auch im Buch oder Skript nachlesen kannst, und haut dann wieder ab, mit dem Verweis daß Fragen nur in seiner Sprechstunde beantwortet werden.
Genauso habe ich mir sagen lassen, daß dort Jura-, Physik-, und Englischstudenten teilweise auch solche dozierenden Profs hatten.
 
eine studie besagt, dass der normale ami ein spiel in 10 sekunden verstehen muss, ansonsten macht ihm ein spiel keinen spaß wohingegen ein deutscher auch mal etwas mehr zeit inverstiert
 
Ich habe keine schlechte Meinung von Amerikanern.
Aber wenn mir nun schon Amerikaner erklären, dass Amerikaner zu dumm sind um Gothic II zu spielen, zweifle ich an meinem Weltbild.
Wie kann man mit so einer Verallgemeinerung solche Aufmerksamkeit erlangen?

Angryminer
 
Ich verlange eine neue Pisa-Studie mit Einbeziehung der Amerikaner :finger:

Grade das kennenlernen/einfuchsen ins Spiel macht doch Spass. Es wird immer rumgeheult Spiele sind zu teuer, kommt dann mal was komplexes an dem man lange Freude haben kann, wird es als zu kompliziert abgetan... Beispiele das auch US Games komplex sind, werden ja hier schon genannt. Naja, einen "roten Knopf" den man nur drücken muss hat halt nicht jeder.. :ugly:
 
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