• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Civilization 4: Colonization: Rassismus in Civilization 4: Colonization? Firaxis antwortet!

ajo , es ist nicht weniger menschenverachtend in AoC rum zu rennen und die Pikten zu köpfen..wenn man so will. dann brauch ma kein spiel, kein film, kein gar nix mehr produzieren
 
Ich finde es auch sehr rassistisch, auf anfliegende Raumschiffe zu schießen, wo man doch gar nicht mit denen diskutiert hat.

Ganz zu schweigen von den anderen Spielen, wo man mit großen, harten Schlägern auf kleine wehrlose Filz und Lederbälle schlägt.

Ich finde auch, dass wir mal darüber diskutieren sollten.
 
AW:

Also ich bin immer freundlich zu den Indianern gewesen und habe die nie missioniert.
Erst wenn die total unverschämt wurden ("Hey, gib uns 100 t Waffen") hab ich mich auf die palisaden gestellt.
 
AW:

manche leute verstehen noch immer nicht den unterschied zwischen virtuel und real...bloss weil ich in einem spiel auf jemanden schiesse oder eine zivilisation auslösche, heißt das noch lange nicht, das ich das auch gern in der realen welt tun würde...
 
AW:

Boesor am 02.07.2008 11:04 schrieb:
Also ich bin immer freundlich zu den Indianern gewesen und habe die nie missioniert.
Erst wenn die total unverschämt wurden ("Hey, gib uns 100 t Waffen") hab ich mich auf die palisaden gestellt.

Hmm, ich hab' eigentlich auch immer versucht, mit den Indianern friedlich auszukommen.
Das Problem war, die wurden irgendwann von allein stinkig, wenn man sich zu sehr ausgebreitet hat...
 
AW:

was für sinnentleerte diskusionen hier wieder aufkommen, man kann auch in jeden mist irgent etwas hineininterpretieren auf das scheinbar immer nur irgent welche weltfremden typen kommen.

ich hab bisher jeden civ teil und auch colonizations mehr als ausgiebig gespielt aber auf solchen unsinn bin ich bisher nicht gestoßen

warum müsst ihr solchen publicity geilen menschen hier auch noch zu zweifelhafter bekanntheit verhelfen, solch unausgegohrene behauptungen gehören totgeschwiegen
auch wenn es mal wieder schön war etwas zu lesen das nicht mit diablo3 zutun hatte

edit: die sinnentleerte diskusion bezieht sich natrlich auf diesen ben fritz und nicht auf jene die diese news zurecht ins lächerliche ziehen
 
AW:

Oelf am 02.07.2008 11:08 schrieb:
was für sinnentleerte diskusionen hier wieder aufkommen, man kann auch in jeden mist irgent etwas hineininterpretieren auf das scheinbar immer nur irgent welche weltfremden typen kommen.

ich hab bisher jeden civ teil und auch colonizations mehr als ausgiebig gespielt aber auf solchen unsinn bin ich bisher nicht gestoßen

warum müsst ihr solchen publicity geilen menschen hier auch noch zu zweifelhafter bekanntheit verhelfen, solch unausgegorene behauptungen gehören totgeschwiegen
auch wenn es mal wieder schön war etwas zu lesen das nicht mit diablo3 zutun hatte

Hmm ja, also ganz so unausgegoren finde ich das ehrlich gesagt nicht.
Die Kritik, dass dort unreflektiert ziemlich heftige Verbrechen nachgespielt werden können, ist nicht falsch. Da wären zumindest Hinweise im Spiel (oder wie in Civi im handbuch (wg der religionen)) angebracht.
 
AW:

Spassbremse am 02.07.2008 11:06 schrieb:
Hmm, ich hab' eigentlich auch immer versucht, mit den Indianern friedlich auszukommen.
Das Problem war, die wurden irgendwann von allein stinkig, wenn man sich zu sehr ausgebreitet hat...
Hmm, ich hab eigentlich immer ein Dorf nach dem anderen niedergemetzelt. :(

Wie auch immer, genau so könnte man auch Civilization kritisieren, da kann man ja auch die Sklaverei einführen und Produktionen mit Zwangsarbeitern beschleunigen, wo man bewusst einen Verlust von Menschenleben in Kauf nimmt. (Mal abgesehen davon, dass man mit Bogenschützen bis Panzer ganze Zivilisationen auslöscht oder schonmal Atombomben auf Städte wirft.)
 
AW:

HLP-Andy am 02.07.2008 11:17 schrieb:
Wie auch immer, genau so könnte man auch Civilization kritisieren, da kann man ja auch die Sklaverei einführen und Produktionen mit Zwangsarbeitern beschleunigen, wo man bewusst einen Verlust von Menschenleben in Kauf nimmt. (Mal abgesehen davon, dass man mit Bogenschützen bis Panzer ganze Zivilisationen auslöscht oder schonmal Atombomben auf Städte wirft.)

Da wäre natürlich noch der gedanke, dass das fiktiver ist, während die Zwangsmissionierung und Vertreibung der Indianer ja doch leider sehr real war.

Ich persönlich hab mitunter auch größere "Probleme" damit ein Spiel wie Panzers zu spielen, während Earth 2160, obwohl ebenfalls gewalthaltig, keinerlei Probleme verursacht.
 
AW:

Boesor am 02.07.2008 11:23 schrieb:
HLP-Andy am 02.07.2008 11:17 schrieb:
Wie auch immer, genau so könnte man auch Civilization kritisieren, da kann man ja auch die Sklaverei einführen und Produktionen mit Zwangsarbeitern beschleunigen, wo man bewusst einen Verlust von Menschenleben in Kauf nimmt. (Mal abgesehen davon, dass man mit Bogenschützen bis Panzer ganze Zivilisationen auslöscht oder schonmal Atombomben auf Städte wirft.)

Da wäre natürlich noch der gedanke, dass das fiktiver ist, während die Zwangsmissionierung und Vertreibung der Indianer ja doch leider sehr real war.

Ich persönlich hab mitunter auch größere "Probleme" damit ein Spiel wie Panzers zu spielen, während Earth 2160, obwohl ebenfalls gewalthaltig, keinerlei Probleme verursacht.
Ist das ernst gemeint?
Du spielst also an sich keine Spiele die auf realen Begebenheiten beruhen bzw einen realen Hintergrund haben bzw haben könnten?
Wie kommst du da durchs normale Leben? Die gequälten Hühner beim Frühstücksnei oder die gequälten 3 Ländern beim Kaffee/Tee oder bei der Banane? Die ausgebeuteten Kinder bei deienr Kleidung?
Also ich halte sowas immer für eine doppelmoral...
 
AW:

BigBubby am 02.07.2008 11:44 schrieb:
Ist das ernst gemeint?
Du spielst also an sich keine Spiele die auf realen Begebenheiten beruhen bzw einen realen Hintergrund haben bzw haben könnten?
Wie kommst du da durchs normale Leben? Die gequälten Hühner beim Frühstücksnei oder die gequälten 3 Ländern beim Kaffee/Tee oder bei der Banane? Die ausgebeuteten Kinder bei deienr Kleidung?
Also ich halte sowas immer für eine doppelmoral...

Doppelmoral wäre es, wenn ich euch hier alle öffentlich dafür verurteilen würde.
ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Mensch in seinem Gefühlshaushalt einige Dinge stärker bewertet bzw bemerkt, als andere.
Wie gesagt, das ist eine rein persönliche Empfindung, ohne das ich diese zur allgemeinen Empfindung machen möchte.
Aber als ich bei Panzers in der Kampagne nah Polen einmarschiert bin fielen mir irgendwie verdammt viele Dinge ein, die das Spielerlebnis ein wenig zerstört haben.
Das bedeutet aber nicht, dass ich deshalb auch ständig an sämtliches Unheil der Welt denken muss.
Ich nehme an, das geht dir nicht ähnlich, bzw wenn ich deiner Logik (so wie ich sie verstehe) folge dürftest du überhaupt keine Moral haben, denn schließlich müsste dann doch alles zur Doppelmoral führen (die du offensichtlich ablehnst.)
Oder aber du nimmst tatsächlich an sämtlichem Bösen und schlechtem dieser Welt teil, aber ich befürchte, das hält man nicht lange durch.

Edith: Bei näherer Betrachtung muss ich sagen, dass sich dieses Gefühl aber nicht unbedingt auf alle Spiele bezieht, Panzers ist mir da nur gerade eingefallen, steht aber nicht sinnbildlich für alle Spiele mit realem Hintergrund.
 
AW:

BigBubby am 02.07.2008 11:44 schrieb:
Boesor am 02.07.2008 11:23 schrieb:
HLP-Andy am 02.07.2008 11:17 schrieb:
Wie auch immer, genau so könnte man auch Civilization kritisieren, da kann man ja auch die Sklaverei einführen und Produktionen mit Zwangsarbeitern beschleunigen, wo man bewusst einen Verlust von Menschenleben in Kauf nimmt. (Mal abgesehen davon, dass man mit Bogenschützen bis Panzer ganze Zivilisationen auslöscht oder schonmal Atombomben auf Städte wirft.)

Da wäre natürlich noch der gedanke, dass das fiktiver ist, während die Zwangsmissionierung und Vertreibung der Indianer ja doch leider sehr real war.

Ich persönlich hab mitunter auch größere "Probleme" damit ein Spiel wie Panzers zu spielen, während Earth 2160, obwohl ebenfalls gewalthaltig, keinerlei Probleme verursacht.
Ist das ernst gemeint?
Du spielst also an sich keine Spiele die auf realen Begebenheiten beruhen bzw einen realen Hintergrund haben bzw haben könnten?
Wie kommst du da durchs normale Leben? Die gequälten Hühner beim Frühstücksnei oder die gequälten 3 Ländern beim Kaffee/Tee oder bei der Banane? Die ausgebeuteten Kinder bei deienr Kleidung?
Also ich halte sowas immer für eine doppelmoral...

man kann niemanden für seine meinung verurteilen, auch wenn selbst ich nicht verstehen kann, wie man bedenken bei einem spiel haben kann welches ein reales setting behandelt...also wären auch mohaa oder cod tabu...nein ich kenne die grenze zwischen virtuel und realität und von daher hab ich keine probleme bei spielen und da sist auch gut so. wie schon angesprochen, die welt ist hart genug auch ohne sinnfreie bedenken wem man womit wohl jetzt gerade moralisch wehtut...

PS: ich schaue gerne kriegs dokumentationen...bin ich deshalb ein schaulustiger an anderer menschen leid?
 
AW:

Also ich hab keine Probleme mit Spielen die einen realen oder historischen Hintergrund haben!
Ich denke gerade auch die USK hat ein Auge darauf welche Spiele zu "real" erscheinen.
Ich warte zwar immer noch auf einen Ego Shooter der im Zweiten Weltkrieg spielt, mo man auch auf Seiten der Deutschen kämpfen kann, de fakto ein Call of Duty 2 auf Seiten der Deutschen! Es kommt immer genau darauf an wie das Spiel einem die Sichtweise der Parteien vermittelt!
 
AW:

Diese Diskussion erinnert mich ein wenig an die ersten Tage der Computerspiele. Schon Silent Service I ( wurde sogar später indiziert! ) löste so einige Debatten aus. Es war eines der ersten U-Bootsimulationen die im zweiten Weltkrieg spielte. Und immer schon stand natürlich der Vorwurf im Raum, dass man hier völlig unreflektiert mit der Geschichte umgehe und wie man sowas spielen kann.

Ich hab`s halt immer so gehalten: Man kann das Rad nicht mehr zurückdrehen und ob ich nun so ein Spiel spiele, dass eben auch die unrühmlichen Phasen menschlicher Zivilisationsentwicklung behandelt oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Wenn man es böse meint, kann man das natürlich negativ auslegen und den Spieler so manche charakterliche Schwäche unterstellen. Man kann es aber auch positiv bewerten. So ein Spiel kann durchaus dazu beitragen, sich für die Vorgänge der damaligen Zeit und Geschichte überhaupt zu interessieren und auch auseinanderzusetzen. Wieso man immer gleich zu einer negativen tendenziösen Unterstellung neigt, bleibt mir ein Rätsel.

Letztlich muß jeder selbst für sich beantworten, wo ist meine Schmerzgrenze erreicht und wo hab ich persönlich Skrupel? Und wieviel Realismus ist tatsächlich noch "gesund"?

Ich habe bisher nur einmal erlebt, dass es für mich diese Grenze gab - was ich mir als Befürworter des freien Spiels nur ungern selbst eingestehen konnte. Und das war die Flugsimulation von Micropose "Flying Fortress" wo man u.a. auch deutsche Städte bombadieren konnte. Da war für mich dann doch Schluß. Doch hegte ich nie einen Gedanken, dass man deswegen das Spiel verbieten sollte. Ziemlich kurios übrigens: Bis heute neige ich bei Panzerspielen oder Weltkriegs II Spielen dazu, nur die deutsche Seite zu spielen. ;)

Was aktuell Colonization anbelangt, so wäre es wohl heuchlerisch so zu tun, als ob das nicht auch irgendwo etwas heikel ist. Aber gerade hier sehe ich auch die Chance Menschen für ein bestimmtes Thema zu sensibilisieren. Im Gegenteil: Man kann sich selbst dabei ertappen wie schmal der Grad ist, wo die eigenen, doch so hehren moralischen Grundsätze plötzlich schnell in den Hintergrund geraten können, wenn man bestimmte Ziele hat und unter Druck steht.

Da wünschte ich mir dann doch mal so eine richtige Politiksimulation. ;)
 
AW:

Boesor am 02.07.2008 11:23 schrieb:
Da wäre natürlich noch der gedanke, dass das fiktiver ist, während die Zwangsmissionierung und Vertreibung der Indianer ja doch leider sehr real war.
Sklaverei, Zwangsarbeit bis zum Tode, Panzerkriege und Atombombenabwürfe auf Städte sind für dich fiktiv?
 
AW:

Wieso macht ihr euch eigentlich über virtuelle Bilder solche Gedanken? Wenn in so einem Spiel eine Kernwaffe auf eine Stadt fällt dann tut das doch niemanden weh oder? Ich persöhnlich habe eigentlich keine moralischen Grenzen was Computerspiele angeht.
 
System am 02.07.2008 10:49 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Dadurch, dass man die neue Welt erobert und beherrscht, nimmt man automatisch an der rassistischen Praxis teil, Ureinwohner zu missbrauchen und auszunutzen. [...] natürlich hat 2K jedes Recht, dieses Spiel zu veröffentlichen. Aber ich persönlich finde, sie sollten es nicht veröffentlichen.

Ich will jetzt einmal aufzeigen was passiert, wenn man jedes Wort und jeden Inhalt auf die Goldwaage legt:

Der Schreiber spricht hier von der "neuen Welt". Folglich muss es in seinen Augen auch eine alte Welt geben, die den rest bildet. Mit der neuen Welt wird hier wohl zweifellos der amerikamische Kontinent gemeint sein. Also leben wir hier in der alten Welt. Das finde ich diskriminierend :ugly: !!!

Mein Gott, die Geschichte ist nun mal so wie sie ist. Das Kolonialzeitalter ist bestimmt nicht der Glanz der menschlichen Geschichte gewesen, aber es war nun mal da. Außerdem dem finde ich die Aufbereitung von geschichtlichen Themen in den Medien sehr wichtig, damit diese Zeiten nicht in Vergessenheit geraten und die selben Fehler nicht nochmal passieren.
Außerdem, nennt mir mal eine zeitliche Epoche (bis Heute), in der keine rassistischen Handlungen stattgefunden haben?

Sorry an den Blogautor für den nächsten Satz, aber den kann ich mir echt nicht verkneifen: junge, Tibet braucht dich mehr als wir! :ugly:
 
Boah wie ich diese Moralisten hasse. Kein Spass im Leben also versauen wir anderen mal das Hobby. Als gäbs keine dringenderen Porbleme auf diesem Planeten. Nö die pösen Computerspiele die müssen sie sich vorknöpfen. AHHHHHHHH ich sach nur Dieter Nuhr.

*Kopschüttel über solch abgrundtiefe Dummheit*
 
Zurück