• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Call of Duty 4: "Und da wundert man sich, warum Entwickler keine PC-Spiele machen?"

AW:

Bonkic am 15.01.2008 22:19 schrieb:
da erinnerst du dich scheinbar nicht recht:
bei der wii sinds ca. 5, xxx (stand sept. 07) bei der ps3 dürfte es ähnlich aussehen, bei der 360 liegt die zahl ein wenig höher.

Wobei bei den Wii Zahlen da afaik Wii Sports und Wii Play mit reingerechnet sind, die reale Zahl dürfte bei 3,5-4 liegen. Bei der PS3 ists auch eher bei 3,X, bei der 360 ungefähr bei 6.
 
AW:

Solidus_Dave am 15.01.2008 16:12 schrieb:
Vielleicht sollte Sony den Hackern zuvorkommen und noch mkv als Container im PS3-Menü freischalten
schön wär's, aber das wird natürlich nie passieren.
 
AW:

drumbunny am 15.01.2008 11:52 schrieb:
Früher musste man sich gut überlegen welches Spiel man sich kauft, schließlich musste man viel Geld dafür ausgeben.

Heute muss man viel mehr dafür ausgeben, wenn man es legal erwerben will. Und da sind wir auch beim Punkt. Welcher 18-Jährige kann sich ein Crysis für rund 60 EUR im MM wirklich leisten? Nur mal so zur Erinnerung. Das sind fast 120 DMark. Dafür muss ein Bäckerlehrling viele Brezeln backen. Und wenn er noch Schüler ist? Pustekuchen.

Vor der Euro-Einführung haben Spitzen-Spiele an die 60 DM gekostet. Heute sind es an die 60 Euro. Jemand hier, der rechnen kann?

Okay, der Markt besteht nicht nur aus Heranwachsenden. Doch wie viele durschnittsverdienende Obere-Mittelklassewagenfahrer mittleren Alters in ungekündigter Stellung zocken wohl Spiele wie Crysis?

Heute holt man sich für 3 Euro ne billige Plastikschachtel mit ner CD drin, installliert das Ding und nächste Woch holt man sich das nächste Game.

Und was, wenn das Spiel im Verkuaf 10 Euro kosten würde, statt ehrliche Käufer beim Kauf eines Spiels für 20 Raubkopien gleich mit zahlen zu lassen? Das Problem ist dasgleiche wie bei der Musikindustrie. Alben werden nicht gekauft, weil sie zu teuer sind. Weil sie nicht gekauft werden, machen die Verlage die Alben teurer.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

N8Mensch am 15.01.2008 18:31 schrieb:
Warum können eigentlich Spielehersteller Games nicht so programmieren, dass zwingend ein Online-Key Abgleich vor dem Beginn des SP-Modus vorausgesetzt wird? Internet hat sowieso jeder, wo ist das Problem? Oder das auch während man den SP-Modus spielt, der Key online kontrolliert wird?
Die paar Leute die kein Internet haben, Pech gehabt, können sich bei den "Verbrechern" bedanken.
Sorry, aber das ist totaler Quatsch. Wenn ich sowas wie "Internet hat heute sowieso jeder" lese, dann vergehts mir schon, aber der letzte Satz ist echt der Hammer. Mir gehen die ganzen aktuellen Kopierschutzmassnahmen schon auf den Senkel. Aber ich seh das kein Stück weit ein, dass ich mich irgendwelchen Zwängen (z.B. STEAM) aussetzten und mich dafür bei den Verbrechern bedanken soll. In dem Moment, in dem ich das Spiel bezahle, will ich dass es mir gehört und ich damit machen kann was, wann und wo ich will. Durch solche Aktivierungs- und Plattformsbevormundungen tun die Entwickler nichts anderes, als ihre Probleme auf den Kunden zu übertragen. Raubkopien sind nicht mein Problem - sie sind das Problem der Entwickler, und die sollen das gefälligst selber lösen, statt den ehrlichen Kunden damit zu belästigen. Der einzige Kompromiss den ich bereit wäre einzugehen, wäre ein zeitlich begrenzter Aktivierungszwang. Die ersten zwei Wochen, von mir aus den ersten Monat, eben die im Hinblick auf die Verkäufe entscheidende Phase. Die Kiddies, die keinerlei Geduld haben und soooofort zocken müssen, die sollen sollen halt am Releasetag kaufen (und sich dann anschliessend in den Foren über die Bugs ausheulen). Und den Leuten, die tatsächlich kein Internet haben, kann man diese kurze Wartezeit denke ich schon zumuten. Alles andere geht mir zu weit, besonders was du forderst, von wegen Key-Abgleich vor oder wärend des Zockens. Da braucht nur mal ein paar Tage das Internet streiken und ich kann NICHTS mehr zocken.

Zum Thema Preise will ich noch sagen, dass die eindeutig zu hoch sind. Und ja, das waren sie auch schon zu NES-Zeiten. Dass ich seit über zwei Jahren fast ausschliesslich zum Budget-Käufer geworden bin liegt zwar auch an meinem veralteten System, aber selbst wenn ich ein High-End-System hätte, würde ich nicht mehr als drei Vollpreistitel pro Jahr kaufen. 40€ ist mein Limit, mehr zahl ich nicht für ein Spiel, seh ich gar nicht ein. Es mag zwar eine romantische Vorstellung sein, dass bei niedrigeren Preisen die Raubkopien zurückgehen, aber ich bin mir sicher, dass die Verkäufe steigen würden. Raubkopierer wird es immer geben, aller technischen Hürden zum Trotz. Das sollte die Industrie einsehen und als feste Abschreibungen verbuchen (was sie wohl eh tut). Stattdessen sollte man in die Kundenbindung investieren, und nicht mit verbugten, kurzen und überteuerten Spielen auch noch die ehrlichen Käufer vergraulen. In erster Linie ist es wohl der Handel, der die Preise so nach oben treibt, aber wenn die Preise schon so hoch sind, dann will ich auch entsprechende Qualität für mein Geld.

SSA
 
AW:

PongPing am 16.01.2008 03:05 schrieb:
Vor der Euro-Einführung haben Spitzen-Spiele an die 60 DM gekostet. Heute sind es an die 60 Euro. Jemand hier, der rechnen kann?
Spitzenspiele haben vor der Euro-Einführung eher 75-100 DM gekostet, und in den frühen Neunzigern sogar eher 100-120 DM. Ich habe hier noch Rechnungen von Okaysoft und anderen Händlern für Spiele von 1989 bis heute.
Und welche normale Edition kostet denn heute 60€? Nur die EV von CoD4 hab ich in der letzten Zeit für solch einen Preis gesehen und eben diese EV konnte man auch direkt aus England für 28 Pfund plus Versand bekommen, rund 40€.
 
AW:

PongPing am 16.01.2008 03:05 schrieb:
Vor der Euro-Einführung haben Spitzen-Spiele an die 60 DM gekostet. Heute sind es an die 60 Euro. Jemand hier, der rechnen kann?

blanker unsinn.
90% aller pc- spiele kommen für 40 € in den handel, für 60 € eigentlich überhaupt keins.
und 60 dm haben spitzenspiele ebensonwenig jemals gekostet- eher waren es 70- 80.
und auch das war nurmehr eine kurze phase, vorher waren spiele teilweise deutlich teurer....aber die diskussion hatten wir ja gerade erst (such einfach nach dem thread, falls es dich interessiert),

das preisargument zieht aber auch aus anderer hinsicht nicht; denn -meist teurere- konsolenspiele werden seltsamerweise gekauft; und das nicht nur von mami und papi, bei denen die finanzen keine rolle spielen.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

SoSchautsAus am 16.01.2008 03:07 schrieb:
Sorry, aber das ist totaler Quatsch. Wenn ich sowas wie "Internet hat heute sowieso jeder" lese, dann vergehts mir schon, aber der letzte Satz ist echt der Hammer.
Gegen (nutzlose) Internetzwänge bin ich auch allergisch, sollte es jemals so weit kommen, dass die Mehrzahl der Titel solche Prozeduren hat, dann werden eben keine PC-Spiele mehr gekauft. War damals bei Bioshock nicht anders. Das Spiel ist nur im Regal geblieben, weil es diese (wenn auch nur temporäre) Aktivierungssache gab. Für eine gewöhnliche und alltägliche Banalität wie ein Spiel, bin ich nicht wirklich bereit mir solche Flüche auferlegen zu lassen.
Mir gehen die ganzen aktuellen Kopierschutzmassnahmen schon auf den Senkel. Aber ich seh das kein Stück weit ein, dass ich mich irgendwelchen Zwängen (z.B. STEAM) aussetzten und mich dafür bei den Verbrechern bedanken soll.
Gut, Steam ist für mich persönlich eine löbliche Ausnahme, weil man dort bequem über eine Plattform viele Spiele ohne CD starten, verwalten und je nach Laune installieren kann. Auch die öde Suche nach Updates ist dank Steam kein Thema mehr. Im Prinzip ist Steam zwar wirklich nichts anderes, als ein Internetzzwang, aber immerhin noch einer, der funktional ist und gewisse Vorteile für den Verbraucher bereithält (Community-Features und die Punkte von oben). Das gleicht den Zwang zumindest bei mir stark genug aus, um mit dem Programm leben zu können. Was anderes als Steam werde ich in dieser Hinsicht aber niemals unterstützen, besonders wenn ich als Kunde keinen "Gegenwert" für den Zwang bzw. für die Aktivierung erhalte.
In dem Moment, in dem ich das Spiel bezahle, will ich dass es mir gehört und ich damit machen kann was, wann und wo ich will.
Das ist leider ein typischer Denkfehler, den viele Leute machen. Rein rechtlich gesehen kaufst du kein Spiel, sondern nur die Lizenz, die es dir im Rahmen der zugestandenen Bestimmungen ermöglicht, ein Programm entsprechend den vom Publisher vorgegebenen Einschränkungen zu nutzen, welche aber auch nachträglich wieder verändert werden können. Mit dem geschützten Inhalt darfst du generell nicht machen was du willst, weil der Inhalt trotzdem Eigentum der Publisher / Entwickler ist, und du nur privat oder im zugestandenen Rahmen mit Daten arbeiten, bzw. diese verändern kannst (Mods). Spiele sind eigentlich niemals materielle Werte gewesen (außer vll. Modusspiele, weil der Endkunde dort nicht die Daten einsehen konnte), und Steam zeigt dies recht deutlich: Der Kunde zahlt für Lizenzen, nicht für Datenträger, Hüllen oder das "Spiel" selbst.
Raubkopien sind nicht mein Problem - sie sind das Problem der Entwickler, und die sollen das gefälligst selber lösen, statt den ehrlichen Kunden damit zu belästigen.
Sehe ich genauso, nur ist es wohl wirtschaftlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Kunden den Mist auslöffeln lässt. Siehe Stromkosten, siehe geplante Erhöhung der Bahnpreise, siehe Teuerungsrate von Milchprodukten.
Der einzige Kompromiss den ich bereit wäre einzugehen, wäre ein zeitlich begrenzter Aktivierungszwang.
Wäre für mich hingegen absolut inakzeptabel - außer die Aktivierung würde mir Vorteile bringen (spezielle Plattformen, Features, etc.).
Stattdessen sollte man in die Kundenbindung investieren, und nicht mit verbugten, kurzen und überteuerten Spielen auch noch die ehrlichen Käufer vergraulen.
Nicht jeder Globalplayer ist so nett, wie z.B. Nintendo. Die haben schon Spiele für DS und Wii aus dem Regal genommen, weil da minimale Fehler unter -> Umständen <- hätten auftauchen können - es waren also nicht einmal echte Killerbugs, die IMMER erscheinen. Jeder Käufer konnte sogar seinen Datenträger einsenden, und erhielt einen neuen. Das nenne ich mal Kundenbindung. Die anderen Hersteller scheinen sich nicht viel draus zu machen, und am wenigsten erwarte ich dies vom PC-Markt, wo generell jede dritte Vollversion eine fehlerbehaftete Zumutung zu sein scheint, die man als mündiger und zahlender Kunde einfach boykottieren sollte.

Zur Sache mit dem Ausleihen: Das zu verbieten wäre für mich absolut inakzeptabel. Leihversionen sind für mich das Fenster zur Spielewelt. Primär deshalb, weil geliehene Titel eigentlich nur deshalb von mir geliehen werden, damit man mitreden kann. *g*

Regards, eX!
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

N8Mensch am 15.01.2008 18:31 schrieb:
Warum können eigentlich Spielehersteller Games nicht so programmieren, dass zwingend ein Online-Key Abgleich vor dem Beginn des SP-Modus vorausgesetzt wird? Internet hat sowieso jeder, wo ist das Problem? Oder das auch während man den SP-Modus spielt, der Key online kontrolliert wird?
Die paar Leute die kein Internet haben, Pech gehabt, können sich bei den "Verbrechern" bedanken.
Machbar ist es, wenn auch (noch) nicht narrensicher. Meines Erachtens läuft es nur auf zwei Punkte hinaus: a) wann erweist sich die Maßnahme als wirtschaftlich sinnvoll und b) ab welchem Punkt erreicht der ausgelöste blowback ein erträgliches Maß.

Sobald die möglicherweise entgehenden Einnahmen vernachlässigbar oder gar durch andere Vorzüge ausgeglichen werden und die öffentliche Reaktion nicht einem crescendo von Meckereien und Verfluchungen entspricht, wird die Zwangs-Aktivierung eine ernsthafte Alternative. Ich persönlich sehe das Modell Steam als wegweisend in dieser Hinsicht. Da mein Wissen um den Vertrieb von Software jedoch gegen Null geht, ist meine Ansicht eher irrelevant, hehe.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

Bonkic am 16.01.2008 09:49 schrieb:
das preisargument zieht aber auch aus anderer hinsicht nicht; denn -meist teurere- konsolenspiele werden seltsamerweise gekauft; und das nicht nur von mami und papi, bei denen die finanzen keine rolle spielen.
Das Preisargument mit dem Konsolenargument zu kontern zieht aber genau so wenig. Wenn es bei Konsolen genau so simpel wäre an Raubkopien zu kommen und diese ohne weiteres zum Laufen bringen könnte, dann würde es mit den Verkäufen der Konsolenspiele auch den Bach runter gehen - besonders bei den Leuten, die eben nicht von Mami und Papi finanziert werden. Ausserdem wird über die Konsolenspielpreise wahrscheinlich ebenso geschimpft.

eX2tremiousU am 16.01.2008 10:07 schrieb:
SoSchautsAus am 16.01.2008 03:07 schrieb:
In dem Moment, in dem ich das Spiel bezahle, will ich dass es mir gehört und ich damit machen kann was, wann und wo ich will.
Das ist leider ein typischer Denkfehler, den viele Leute machen. Rein rechtlich gesehen kaufst du kein Spiel, sondern nur die Lizenz
Ja, ich weiss. Darüber hast du auch vor ein paar Monaten in einem Newsthread (Transformers?) schon mal ausführlich referiert. Aber mal ehrlich: Das interessiert mich nicht. Mir ist egal ob ich nun rechtlich gesehen eine Lizenz oder sonstwas kaufe. Letztendlich kaufe ich mir das Recht, dieses Spiel spielen zu dürfen und können, wobei es dank der von dir erwähnten Einschränkungen an Letzterem eben oft scheitert. Wenn ich für ein paar hundert Euro eine Enzyklopädie kaufe, dann bezahl ich auch nicht den materiellen sondern den geistigen Wert. Aber spielt das für mich in dem Moment, in dem ich darin blättere, eine Rolle? Nein. Ich bin Gamer, kein Jurist.

Zur Sache mit dem Ausleihen: Das zu verbieten wäre für mich absolut inakzeptabel.
Das ist sowieso Unsinn. Warum sollte das bei Spielen anders sein als bei Filmen, Büchern oder Zeitschriften? Videotheken, Bibliotheken, Lesezirkel, ... alles verbieten?

SSA
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

SoSchautsAus am 16.01.2008 11:46 schrieb:
Das Preisargument mit dem Konsolenargument zu kontern zieht aber genau so wenig.


doch, in diesem falle zieht es durchaus:

der herr pong- ping hat behauptet, dass sich viele schüler oder lehrlinge neue spiele schlicht nicht leisten könnten, da sie zu teuer sein.

die verkaufszahlen der konsolenspiele beweisen aber gerade das gegenteil.
denn diese werden gekauft, obschon sie sogar noch teurer sind.

am "nicht leisten können" kann es demnach also nicht liegen, wohl eher am "nicht leisten wollen". :-]
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

N8Mensch am 15.01.2008 21:31 schrieb:
TBrain am 15.01.2008 20:14 schrieb:
Und ich sehe nicht ein wieso ich ein normales Produkt nicht auch leihen können dürfen sollte.
Tja, und ich würde es als Spieleentwickler nicht einsehen, dass man mein kostspieliges Produkt für einen Euro ausleihen kann und dann z.B.: kopiert.

Aber was will man machen, förderlich ist das für die zukünftige Spieleentwicklung jedenfalls nicht.

Aber das Produkt was ausgeliehen wird ist auch ein verkauftes Produkt. Es wird eben nur von mehreren nacheinander genutzt.

Dass man mit Produktverschlechterungen (Kopierschutz, Onlineaktivierung, ...) nicht auf den grünen Zweig kommt, musst auch schon die Musikindustrie festellen. Statt dessen muss man das Geschäft auf Bereiche verlagern in denen Kunden noch eine hohe Zahlungsbereitschaft haben. Bei Musik wären das z.B: Konzerte. Dort rennen die Leute noch hin wie die Blöden auch wenns 100€ kostet. Genauso müssen im Spielebereich solche Segmente gefunden werden. Aber man kann doch nicht ständig andere dafür verantwortlich machen dass das selbst hergestellte Produkt nicht genügend Käufer findet.

Man muss sich eben dem Markt anpassen und nicht verlangen dass sich der Markt einem selbst anpasst. Da kann man lange warten...
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

Bonkic am 16.01.2008 11:53 schrieb:
am "nicht leisten können" kann es demnach also nicht liegen, wohl eher am "nicht leisten wollen". :-]
Das widerlegt aber nicht meine Argumentation. Wenn ich es nicht vorhin schon geschrieben hätte, dann würde ich darauf jetzt folgendes antworten:

SoSchautsAus am 16.01.2008 11:46 schrieb:
Wenn es bei Konsolen genau so simpel wäre an Raubkopien zu kommen und diese ohne weiteres zum Laufen bringen könnte, dann würde es mit den Verkäufen der Konsolenspiele auch den Bach runter gehen
;)

SSA
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

TBrain am 16.01.2008 12:12 schrieb:
Aber das Produkt was ausgeliehen wird ist auch ein verkauftes Produkt. Es wird eben nur von mehreren nacheinander genutzt.
gibt's überhaupt spezielle verleihversionen? bei VHS-kassetten und DVDs dürfen ja nur die sehr viel teureren verleihversionen verliehen werden und auf games habe ich schon oft den hinweis gelesen, es handle sich nicht um eine verleihversion. und die darf man wohl kaum kommerziell verleihen.
wie läuft das denn? bei uns gibt's sowas nämlich nicht.

Man muss sich eben dem Markt anpassen und nicht verlangen dass sich der Markt einem selbst anpasst. Da kann man lange warten...
da hast du natürlich vollkommen recht.
ich find's echt gut, dass die musikkonsumenten DRM grösstenteils ablehnen. und erstaunlich, dass die musikindustrie das registriert und darauf reagiert hat.
aber sie liegt eben im sterben, darum hat sie vielleicht angefangen, auf das feedback zu hören. nicht aus vernunft, sondern aus existenzangst.
die videospielbranche hingegen will weiter mit strafverfolgung und kriminalisierung arbeiten. sie wird damit nicht auf einen grünen zweig kommen. das könnte sie vielleicht ändern, wenn sie vermehrt korrektes verhalten belohnen würde.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

SoSchautsAus am 16.01.2008 12:19 schrieb:
Das widerlegt aber nicht meine Argumentation.

ähm doch, genau das tut es. :confused:

SoSchautsAus am 16.01.2008 11:46 schrieb:
Wenn es bei Konsolen genau so simpel wäre an Raubkopien zu kommen und diese ohne weiteres zum Laufen bringen könnte, dann würde es mit den Verkäufen der Konsolenspiele auch den Bach runter gehen

und eben das bestärkt eigentlich mich in meiner argumentation.
wäre es genauso simpel auf konsole zu kopieren, wie auf pc, dann würde auch dort mehr kopiert werden, egal ob sich der "Kunde" sich das spiel leisten könnte oder nicht.

oder umgekehrt: wenn das kopieren auf pcs sogar unmöglich wäre, dann würden ganz sicher die verkäufe anziehen.
wo käme denn dann das geld her?

und eben deshalb zieht das preis- oder besser zu-teuer-argument nicht. ;-)
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

HanFred am 16.01.2008 12:24 schrieb:
TBrain am 16.01.2008 12:12 schrieb:
Aber das Produkt was ausgeliehen wird ist auch ein verkauftes Produkt. Es wird eben nur von mehreren nacheinander genutzt.
gibt's überhaupt spezielle verleihversionen? bei VHS-kassetten und DVDs dürfen ja nur die sehr viel teureren verleihversionen verliehen werden und auf games habe ich schon oft den hinweis gelesen, es handle sich nicht um eine verleihversion. und die darf man wohl kaum kommerziell verleihen.
wie läuft das denn? bei uns gibt's sowas nämlich nicht.
Das ist es nämlich. Die Spiele in den Videotheken sind keine Verleihversionen, steht auch meistens groß auf der Verpackung. Ich kenne auch einen Videothekenbesitzer und der bekommt die Spiele teilweise sogar etwas günstiger als im Einzelhandel.
Wie gesagt, die Videotheken umgehen das Leihverbot, indem sie die Spiele angeblich als "Kauf-auf-Probe" verleihen. Theoretisch müssten die Videotheken die Spiele verkaufen, wenn ein Kunde das möchte. Aber das will ja niemand, weil die Spiele gebrannt, geknackt oder sonst was werden. Manche sind so treist, die leihen sich 5 Spiele aus und bringen die auch am gleichen Tag ein paar Stunden später wieder zurück. So kommt man an 5 Spiele für ca. 5 €uro.
Also ich finde das nicht in Ordnung, sry.

Dank HighSPeed Internet werden aber wohl mehr Spiele gesaugt als über die Videothek geklaut. Videothek ist aber sicherer bzw. nicht rückverfolgbar.

Ich kann euch ja auch alle verstehen, dass ihr mal ein Spiel leihen möchtet oder auf Online-Key-Abfrage allergisch reagiert.
Aber wenn man sich mal anschaut, dass unzählige Leute Spiele saugen oder ausleihen und klauen, dann muss etwas getan werden.
Kann ja auch nicht sein, dass ehrliche Leute unter der massiven Software-Piraterie leiten, weil dadurch das z.B.: Softwareangebot zurückgeht.

Alleine Koch-Media (u.a. Gothic3) hat nur in Deutschland weit über 4.000 Downloadpiraten abgemahnt. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

Man muss sich auch mal in die Lage der Entwickler versetzen, die ein Spiel releasen und der Verkauf nicht in die Gänge kommt. Aber über Tauschbörsen saugen zig 1.000 Leute dein Spiel. Hallo? Ich würde es auch aufgeben.
Über den Verkauf sollen ja nicht nur die Kosten gedeckt werden, nein, auch Gewinne eingefahren werden, um weitere Projekte zu realisieren.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

Ich glaub in keinem Hobby wird man so oft kriminalisiert bzw als potenzieller Krimineller stigmatisiert wie beim Gamen.
Ich leihe mir auch sehr oft Spiele aus der Videothek aus weil das wirklich verdammt praktisch ist um Fehlkäufe zu vermeiden oder auch um mal Spiele ausprobieren, die man eigentlich nie (blind) gekauft hätte, aber sich dann doch als sehr spassig herausstellen.
ZB hab ich zuletzt Gears of War ausgeliehen. Trotz jeder Menge guter Rezensionen sowohl von Presse als auch von Spielern, hat es mir selbst absolut nicht zugesagt. 50 Euro gespart und niemand ist zu Schaden gekommen.
Oder Jericho hätte ich mir eigentlich nie gekauft, aber nach dem Antesten aus der Videothek hatte es mich dann doch sehr überzeugt und ich habs mir gekauft. Ist doch toll für den Hersteller, oder?

Nur weil es einige Schwarze Schafe gibt, muss man es den ehrlichen Käufern doch nicht noch unbequemer machen. Kopierschutz-Massnahmen oder Zwangs-Aktivierungen sind manchmal schon nervig genug.

Ich finds übrigens ziemlich witzig, dass ausgerechnet einer der CoD4-Macher hier rumpöbelt. Das Spiel ist seit Release fast überall auf der Welt ganz vorne in den TopTen dabei! Man könnte annehmen, dass das Spiel den anvisierten Abnahmezielen ziemlich nah gekommen ist. Aber lustigerweise sind es gerade immer die "Winner" der Branche, die den Hals nicht voll kriegen.
Ist beim Branchen-Riesen EA ja nicht anders. Anstatt den Kunden, die sie erst so gross gemacht haben mal was zurückgeben, fahren die ihre Schiene rigoros weiter. Spiele im Schnitt 5 Euro teurer, seltener/später als Budget erhältlich, so gut wie nie gratis Zusatz-Content. Es sind dann komischerweise die kleineren Publisher/Studios, die durch besonders guten Support glänzen, gratis neue Inhalte bereitstellen und überhaupt viel kundenfreundlicher sind, obwohl ihr Produkt gar nicht mal so der Verkaufsschlager war.

Und wegen den Konsolen: es ist doch erst bei den heutigen Next-Gen Konsolen so problematisch Backups abzuspielen. Sie sind allesamt von Haus aus auf Online-Gaming ausgelegt, es gibt ziemlich häufig Updates, die Schutz-Massnahmen sind insgesamt ausgefeilter.
Bei älteren Konsolen war das doch aber kein Problem, trotzdem haben gerade die PS1 und PS2 die Konsole wieder richtig salonfähig gemacht. Obwohl sie ein El Dorado für Raubkopierer waren.

Also das Argument mit Raubkopien auf dem PC ist einfach lächerlich. Die sollen halt gute Spiele machen, dann werden sie auch gekauft. Egal ob auf PC, xbox, PS oder Wii.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

oceano am 16.01.2008 21:12 schrieb:
Es sind dann komischerweise die kleineren Publisher/Studios, die durch besonders guten Support glänzen, gratis neue Inhalte bereitstellen und überhaupt viel kundenfreundlicher sind, obwohl ihr Produkt gar nicht mal so der Verkaufsschlager war.

Ist doch logisch, die müssen sich ja auch erst einen gewissen Ruf erarbeiten und wenn das schon nicht über professionelles Marketing oder gar das produkt geht muss es halt über persönlichen Einsatz gehen.
Glaub nur nicht das die alle netter als EA, UBIsoft usw sind.

Die sollen halt gute Spiele machen, dann werden sie auch gekauft. Egal ob auf PC, xbox, PS oder Wii.

Das ist unstrittig, nur ist die Frage wie oft?
Jeder wird zustimmen, dass Starcraft ein verdammt gutes Spiel war.
Warum wurde es trotzdem so unglaublich oft kopiert.
Und damals gab es keine online Tauschbörsen und es war sogar ein Superhandbuch bei der Originalversion (das fehlen eines Handbuchs wird ja auch gerne als Grund für ne Kopie genannt)
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

Ist doch logisch, die müssen sich ja auch erst einen gewissen Ruf erarbeiten und wenn das schon nicht über professionelles Marketing oder gar das produkt geht muss es halt über persönlichen Einsatz gehen.
Glaub nur nicht das die alle netter als EA, UBIsoft usw sind.

So logisch find ich das gar nicht. Du wirst doch zustimmen: auch wenn jedes Unternehmen das vorrangige Ziel hat Gewinn zu machen, so gibt es doch unterschiedliche Firmen-Philosophien.


Das ist unstrittig, nur ist die Frage wie oft?
Jeder wird zustimmen, dass Starcraft ein verdammt gutes Spiel war.
Warum wurde es trotzdem so unglaublich oft kopiert.
Und damals gab es keine online Tauschbörsen und es war sogar ein Superhandbuch bei der Originalversion (das fehlen eines Handbuchs wird ja auch gerne als Grund für ne Kopie genannt)

Ebenfalls unstrittig ist, dass Starcraft doch ein ziemlich erfolgreiches Spiel war. Trotz Raubkopien!
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

oceano am 17.01.2008 01:05 schrieb:
Ebenfalls unstrittig ist, dass Starcraft doch ein ziemlich erfolgreiches Spiel war. Trotz Raubkopien!

Aber kein Vergleich zu dem, was es hätte werden können.
Und vor allem kein Grund für Entwickler sich nicht aufzuregen, nach dem Motto: Gut, 1.000.000 Raubkopien, aber immerhin 100.000 Spiele verkauft.
 
AW: Online Key Abgleich SP-Modus?

oceano am 17.01.2008 01:05 schrieb:
So logisch find ich das gar nicht. Du wirst doch zustimmen: auch wenn jedes Unternehmen das vorrangige Ziel hat Gewinn zu machen, so gibt es doch unterschiedliche Firmen-Philosophien.


Gut möglich, allerdings fällt mir auf die schnelle keine Firma ein, die ihre Kunden immer zufrieden stellt.
Ab einer gewissen Größe der Firma und Verbreitung ihrer Produkte wächst auch die Zahl der Unzufriedenen
 
Zurück