• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Bioshock: Bioshock: Keine kritischen Stimmen?

Natürlich kann man an Bioshock rumkritisieren, offensichtliche Kandidaten für Kritik sind imo das Hacken Minispiel, welches einfach viel zu oft kommt und nicht abwechslungsreich genug ist. Hier hätten ein paar Spiele mehr Wunder bewirkt, so dass man beispielsweise nur bei Verkaufsmaschinen Rohre verlegt und bei Geschützen irgendwas anderes tun muss.

Außerdem versucht das Spiel imo etwas zu sehr so alle glücklich zu machen. Einerseits versucht es die Leute anzusprechen die noch Klassiker wie System Shock gespielt haben, andererseits wollten die Entwickler das Spiel anscheinend nicht zu komplex machen um die Leute die einfach nur nen stupiden Shooter spielen wollen nicht zu überfordern. Zum Glück ist dabei ein immer noch recht komplexes Spiel herausgekommen (im Gegensatz zu beispielsweise Deus Ex 2) welches aber dem Spieler mächtige Möglichkeiten in die Hand gibt sich den eigenen Spielspaß zu zerstören oder zu vermindern.
Bestes Beispiel ist Solace, der irgendwann anscheinend die Vita Chambers bis zum gehtnichtmehr exploited hat und sich nur noch mit der Zange durchgeschlagen hat. Klar, kann man machen und klar, dann hat man nicht unbedingt mehr viel Spaß an Bioshock. Aber ob das so der Sinn ist?

Trotz allem schafft es Bioshock imo sehr gut verschiedenste Spielertypen, vom Spieler der nur Waffen benutzt und Plasmide ignoriert bis hin zum reinen "Magier" zu erlauben und das ist imo viel wert. Wenn man den Großteil des Spieles auf völlig anderem Wege spielen kann als die anderen Spieler zeugt das imo von gelungenem Gamedesign.

Und in einem kann man Bioshock imo absolut nichts vormachen und das ist Leveldesign und Atmosphäre. Was Irrational an Aufwand und Überlegung in die Level des Spieles gesteckt hat ist beeindruckend, jedes Level ist anders aber imo doch glaubhaft und an jeder Ecke kann man neue Dinge entdecken und Erforschung wird durchweg belohnt.

Alles in allem ist Bioshock natürlich kein perfektes Spiel, denn dass gibt es nicht. Aber es ist imo eines der seltenen Beispiele die zeigen wie gut Spiele sein können, eines der Spiele die einem vorführen wie mittelmässig die sonstige Software die man vorgesetzt bekommt eigentlich ist.
 
AW:

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- RPG-Elemente fehlen komplett.

Das ist so nicht korrekt, die Ausrüstung mit Tonics ersetzt gewissermaßen die Skillung und ist imo ein deutliches RPG Element.

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Inventar-Management ist nicht - wozu auch? Mehr als Munition, neue Waffen / Plasmide, Aufzeichnungen (welche die Hintergrundgeschichte etwas erläutern), Eve- und Heil-spritzen sammelt man nicht.

Du vergisst die Craftingmaterialien. Und mal ganz ehrlich: Ja, wozu Inventarmanagement? Wenn man ein Inventar einbaut muss man es auch sinnig umsetzen. Als negatives Beispiel wäre Stalker zu nennen wo das Inventar absolut überflüssig war und eigentlich nur den Spielspaß geschmälert hat. Hätte dir Bioshock mehr Spaß gemacht wenn du Munition oder Tonics per Drag und Drop in einem Inventar hin und herziehen hättest können?

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Spannung? Lachhaft. Dank den Vita-Kammern und nicht regenerierenden Gegnern kommt man theoretisch bis zum Endboss ohne eine Heilspritze oder altes Savegame zu nutzen.

Wenn man das ausnutzen möchte und sich damit die eigene Spannung kaputt macht...

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Abwechslung ist nicht. Nach der Hälfte des Spiels hat man praktisch sämtliche Gegner und alle "Rätsel" / Aufgaben schonmal gesehen. Einzig die Forschungskamera bringt neben der Jagd auf neue Plasmide noch etwas Abwechslung rein.

IMO haben die verschiedenen Level massiv für abwechslung gesorgt, einfach weil diese so viel Raum zum Erforschen bieten und, lapidar gesagt, abwechslungsreich sind. Kein Level gleicht dem anderen.

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Die meisten der Waffen / Plasmide sind schlicht überflüssig. Nach der Hälfte des Spiels hab ich bis zum letzten Bosskampf fast ausschliesslich die Rohrzange als Waffe und 2 Plasmide benutzt. Einzig bei den Big Daddys und den (spärlichen) Sicherheitskameras hab ich noch gewechselt.

Nein, sie sind nicht überflüssig, du hast sie nur nicht genutzt. Dir stand die Möglichkeit offen das Spiel anderes zu bestreiten, du hast dich dafür entschieden die Zange zu nutzen (so nebenbei, welcher Schwierigkeitsgrad? Ich stell mir das schon auf Mittel recht hart vor), du hättest auch eine andere Vorgehensweise wählen können.

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
System Shock 2 hab ich beim ersten Mal durchschnittlich alle 2 Minuten gespeichert. Selbst nach dem x-ten Durchspielen blieb der Nervenkitzel erhalten.

Aber woran lag dies? Im Endeffekt nutzt Bioshock ein ganz ähnliches Gameplay nur in einer etwas "gestreamlinten" Form. Sogar die Vita Chambers gabs in System Shock 2 bereits, nur musste man dort noch zahlen um sie zu aktivieren. Bioshock macht zwar ein paar Vereinfachungen (was imo nicht unbedingt schlecht ist, System Shock 2 war zwar ein Meilenstein, aber die teilweise arg umständliche Steuerung und die sich selbstzerstörenden Waffen waren net so dolle) aber ist ansonsten sehr ähnlich.

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
Bioshock hab ich 1 mal durchgespielt und beim zweiten Mal auf einer höheren Schwierigkeitsstufe nach dem 2. Level gelangweilt abgebrochen / deinstalliert.

Auf einer höheren Schwierigkeitsstufe? Hast du beim ersten Mal auf Leicht gespielt? Dann wärs kein Wunder, dass du alleine mit der Zange durchkommst. Grundsätzlich: Wenn dir ein Spiel zu einfach ist, wie es Bioshock offensichtlich war, warum stellst du dann nicht den Schwierigkeitsgrad hoch? Dafür ist diese Einstellung da und man kann sie auch mitten im Spiel ändern ;)
 
AW:

eX2tremiousU am 30.08.2007 17:57 schrieb:
habe am Anfang noch recht häufig die Umgebung abgesucht, aber irgendwann wird das doch imho langweilig zum Quadrat, da man in den ganzen Mülltonnen, Kisten, an den Leichen und an anderen Stellen eigentlich immer Chips, Alk, Eve, Munition, Audio-Logs und anderes (großzügig verteiltes) Zeugs findet. Da wird imho nix geboten, was wirklich Forschungsmissionen lohnenswert machen würde.
unter den tischen hab ich gesagt. und da gibt's auch immer mal wieder ein tonic oder so.
 
AW:

Ich hab das Spiel auch fast durch und bin schon etwas enttäuscht.
Die Level sind sehr schön detailliert, aber die Texturen sind sehr grob und wirken verwaschen :(
Das Setting ist originell, aber irgendwie ist es so abgedreht, daß es mir schwer fällt es wirklich ernst zu nehmen.
Es fehlt Spannung, viele der Plasmids sind zwar nett, aber eigentlich unnötig und man benutzt sie gar nicht.
Das Spiel ist zwar insgesamt gut und unterhaltsam, aber an das brilliante System Shock 2 kommt das lange nicht heran.
 
AW:

Iceman am 31.08.2007 02:45 schrieb:
Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Abwechslung ist nicht. Nach der Hälfte des Spiels hat man praktisch sämtliche Gegner und alle "Rätsel" / Aufgaben schonmal gesehen. Einzig die Forschungskamera bringt neben der Jagd auf neue Plasmide noch etwas Abwechslung rein.

IMO haben die verschiedenen Level massiv für abwechslung gesorgt, einfach weil diese so viel Raum zum Erforschen bieten und, lapidar gesagt, abwechslungsreich sind. Kein Level gleicht dem anderen.

Solace am 30.08.2007 21:42 schrieb:
- Die meisten der Waffen / Plasmide sind schlicht überflüssig. Nach der Hälfte des Spiels hab ich bis zum letzten Bosskampf fast ausschliesslich die Rohrzange als Waffe und 2 Plasmide benutzt. Einzig bei den Big Daddys und den (spärlichen) Sicherheitskameras hab ich noch gewechselt.

Nein, sie sind nicht überflüssig, du hast sie nur nicht genutzt. Dir stand die Möglichkeit offen das Spiel anderes zu bestreiten, du hast dich dafür entschieden die Zange zu nutzen (so nebenbei, welcher Schwierigkeitsgrad? Ich stell mir das schon auf Mittel recht hart vor), du hättest auch eine andere Vorgehensweise wählen können.

Ich gebe dir bei der Gestalltung der Level vollkommen recht, jedes Level hat seinen eigenen Stil und es wurde hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Nur was nützen mir die schönsten Level, wenn ich immer wieder auf die gleichen Gegner treffe, die ich schon x-mal umgelegt habe und aus dem ff kenne, wie ich sie zu bekämpfen habe.

Es ist auf mittel sehr wohl möglich die 2. Hälfte fast ausschließlich mit der Rohrzange zu spielen, nur die Big Daddys stellen eine Ausnahme dar. Es sogar nicht nur möglich, sondern mit den richtigen Tonics wesentlich effektiver als mit allen anderen Plasmiden und Waffen zusammen. Ich hatte zum Schluss keine Probleme mit Munition, Eve-Spritzen oder Verbandskästen, weil ich sie einfach nicht mehr gebraucht habe.
 
AW:

Also ich bin der Meinung es kommt bei Bioshock viel auf den Spieler an - wenn jemand wenig Phantasie hat und die Möglichkeiten einfach nicht nutzt, die ihm das Spiel bietet, wird er sich langweilen. Aber das kann man nicht als Kritikpunkt am Spiel verkaufen.

Klar an Deus Ex, System Shock,Thief kommt es nicht ran, aber ich glaube solche Spiele können wir uns abschminken, die Zeiten sind ganz einfach vorbei. Wenn das Zocken immer mehr zum Massenphänomen verkommt und auch die 40 Jährige Familienmutter + Omi + Opa vor den PC gezogen werden sollen (als Kunden) ist kein Platz mehr für von Grund auf komplexere,ausgefallenere Spielkonzepte/Settings.
Joseph Jedermann schätzt es, wenn er seine Möglichkeiten im Spiel an einer Hand abzählen kann: Schießen, Nachladen, Granate werfen + gelegentlich ein Rätsel, damit man sich nicht ganz so doof vorkommt und am besten auf einer riesigen Karte ziellos umherrennen können (= Freiheit f. Beschränkte).

Bioshock schrammt gerade so am Mainstream vorbei - aber wahrscheinlich muss man schon glücklich sein, wenn wenigstens das Setting mal nicht auf Sci-Fi 0815 lautet.

Für meinen Geschmack fehlt ua.
- das Inventar (Man sollte sich auf Waffen spezialisieren können, nicht alles tragen können etc.)
- eine dauerhafte Begrenzung bei der Anwendung der Plasmids und Tonics als stärkeres RPG Element (Man sollte nicht jederzeit alles machen können, dann wäre der Replay Faktor auch höher).
- ein paar mehr Gegnertypen (Ein paar fiese Mutationen wären doch wohl nicht zuviel verlangt gewesen)

Anmerkung: Viele sagen hier: "Da bleibe ich lieber bei HL2" - aber was bietet einem das Spiel denn so Außergewöhnliches? Die 2-3 Rätsel, wo ich die Physik nutze? Die Schalter mit denen ich Rotoren anschalte, in die die Zombies dann dankbar reinlaufen? Das Spiel ist doch Paradebeispiel für Linearität, die von so vielen hier als Kritikpunkt genannt wird.
Fakt ist HL2 ist genau das, was der Durchschnittsspieler will - Action, einfach und überschaubar. Nicht falsch verstehen, HL2 war ein guter Shooter, aber spielerische Freiheit ist für mich was Anderes!
 
AW:

Lisi87 am 31.08.2007 12:12 schrieb:
Anmerkung: Viele sagen hier: "Da bleibe ich lieber bei HL2" - aber was bietet einem das Spiel denn so Außergewöhnliches? Die 2-3 Rätsel, wo ich die Physik nutze? Die Schalter mit denen ich Rotoren anschalte, in die die Zombies dann dankbar reinlaufen? Das Spiel ist doch Paradebeispiel für Linearität, die von so vielen hier als Kritikpunkt genannt wird.
Fakt ist HL2 ist genau das, was der Durchschnittsspieler will - Action, einfach und überschaubar. Nicht falsch verstehen, HL2 war ein guter Shooter, aber spielerische Freiheit ist für mich was Anderes!
Von der Spielmechanik her ist Bioshock imho deutlich besser als HL2, aber der Aufbau des Unterwassershooters gefällt mir weniger. Prinzipiell sind beide Spiele deutlich als Mainstreamware zu sehen, alte Deus Ex- oder System Shock 2-Tugenden werden da nur minimal thematisiert, oder gänzlich ignoriert. Von der Mechanik her sind beide Konzepte idiotensicher: Laufen, schießen, Rätsel auf Gameboy-Niveau lösen (dieses Legen von Leitungen in Bioshock gab es schon in Star Trek 7 für den Gameboy, und war bereits dort alles andere als spannend oder clever, in Elite Force 2 gab es das ebenfalls, und auch dort wurde das Feature von den Fans gehasst), sich von einer mehr oder minder originellen Story berieseln lassen. Künstlerisch ist Bioshock deutlich besser, da die Karten mit einem gewissen Hang zur Perfektion geschaffen wurden, was imho aber nichts daran ändert, dass der Titel trotzdem "unglaubwürdig" im Rahmen des Spielsettings ist. Da kommt schlicht kein "großes" Stadtfeeling auf, da man stets nur in äußerst begrenzten Räumlichkeiten marschiert, die zwar gut aussehen, aber im Endeffekt nur lineare Mogelpackungen sind. HL2 ist bezogen auf die Levelgröße auch eine Mogelpackung, nur wird diese Packung besser präsentiert. Der Spieler hält es teilweise zumindest für möglich, dass man entfernte Orte erreichen kann, und dank weitläufiger und breiter Schlauchkarten (die Kanäle, Ravenholm, die Brücke, die Stadt am Ende) bleibt zumindest eine gute Spielbarkeit gewahrt (ausweichen, ducken, springen). Bei Bioshock guckt man aus dem Fenster und stellt fest, dass man sowieso niemals in das riesige Gebäude auf der anderen Seite rein kann, weil a) Verbindungen fehlen (gefakte Brücken z.B. wie in HL2) oder b) weil das Gebäude einfach keinen Zweck erfüllt, obwohl man tausend beleuchtete Fenster sieht, riesige Reklametafeln an der Fassade hängen und der Spieler regelrecht wissen will, was darin ist. Rückblickend gefällt mir, trotz ähnlicher Schwächen, HL2 dann doch besser. Die Physikgun machte mir teils mehr Spaß, als alle Plasmiden zusammen. Auch hat es Valve eben besser hinbekommen, eine große Welt "authentischer" vorzugaukeln. Ebenfalls wirkten die NPCs deutlich "echter" (Friends and Foes) und sorgten zumindest bei mir recht häufig für eine gute Atmosphäre.

Am Ende aber klar Geschmackssache.

Regards, eX!
 
AW:

xileF1337 am 30.08.2007 18:37 schrieb:
Ich werde mir das spiel auf keinen Fall kaufen, da ich es nicht einsehe, dass ich es online aktivieren muss. Was ist wenn die Aktivierungsserver irgendwann mal down gehen? Außerdem gab es haufenweise Beschwerden darüber, dass man Bioshock nur zwei mal installieren kann. Das brauch' ich nicht -_-

Ja das finde ich auch. Nur weil diese Trottel unfähig sind einen gescheiten Kopierschutz hinzubekommen, machen die nun solchen Unsinn mit Aktivierung etc. Seit ich Battlefield 2142 Northern Strike nicht aktivieren konnte (10 EUR aus dem Fenster geworfen), habe ich mir geschworen kein Spiel mehr zu kaufen, welches man erst online aktivieren muss. Da mich dieser BS vom Setting sowieso nicht anspricht und ich nun das mit der Aktivierung mitbekommen habe und es noch dazu keinen MP gibt, freue ich mich über gespartes Bares :)
 
AW:

wenn ihr alle bioshock so gut bzw. schlecht findet dann gebt doch nen lesertest ab!dann könnt ihr die community wertung beeinflussen und man weiß wirklich was man hat an bioshock!!^^
 
Blubberkopf am 30.08.2007 11:08 schrieb:
Doch leider belohnt Bioshock indirektes Vorgehen auf den Schwierigkeitsgraden Leicht und Mittel nicht, erst am Schwer ist es fast zwingend erforderlich, mangels Munition auf die örtlichen Sicherheitsvorkehrungen zuzugreifen.

Bioshock ist ein linearer Shooter geworden und als solchen liebe ich ihn wie kein anderes Spiel dieses Genres. Doch viel mehr habe ich eigentlich ein Action-Adventure mit taktischem Anspruch erwartet, denn der Stealth-Aspekt kommt eindeutig zu kurz. Deshalb wunderte ich mich, da die Redaktion das Spiel in´s Genre "Action-Adventure" eingeordnet hat. Denn ein solches ist es sicher nicht, da es spätestens ab der Mitte zum reinrassigen Shooter mutiert.

An jeder Ecke Automaten, überall Gegner, Ausweichen unmöglich. Aber wenn man sich damit angefunden hat, dass die Zeit der intelligenten Taktik-Spiele aus der Ego-Perspektive wohl vorbei ist und auch Irrational Games sich am Mainstream orientiert, kann man sich aus meiner Sicht voll und ganz auf den besten Shooter aller Zeiten einlassen.

Und im Stillen weinen wir bis in alle Ewigkeit einem Nachfolger von Deus Ex 1 (Teil 2 war eien Frechheit) und System Shock 2 nach.
:top:
100 % agree
 
AW:

Lisi87 am 31.08.2007 12:12 schrieb:
Also ich bin der Meinung es kommt bei Bioshock viel auf den Spieler an - wenn jemand wenig Phantasie hat und die Möglichkeiten einfach nicht nutzt, die ihm das Spiel bietet, wird er sich langweilen. Aber das kann man nicht als Kritikpunkt am Spiel verkaufen.

Klar an Deus Ex, System Shock,Thief kommt es nicht ran, aber ich glaube solche Spiele können wir uns abschminken, die Zeiten sind ganz einfach vorbei. Wenn das Zocken immer mehr zum Massenphänomen verkommt und auch die 40 Jährige Familienmutter + Omi + Opa vor den PC gezogen werden sollen (als Kunden) ist kein Platz mehr für von Grund auf komplexere,ausgefallenere Spielkonzepte/Settings.
Joseph Jedermann schätzt es, wenn er seine Möglichkeiten im Spiel an einer Hand abzählen kann: Schießen, Nachladen, Granate werfen + gelegentlich ein Rätsel, damit man sich nicht ganz so doof vorkommt und am besten auf einer riesigen Karte ziellos umherrennen können (= Freiheit f. Beschränkte).

Bioshock schrammt gerade so am Mainstream vorbei - aber wahrscheinlich muss man schon glücklich sein, wenn wenigstens das Setting mal nicht auf Sci-Fi 0815 lautet.

Für meinen Geschmack fehlt ua.
- das Inventar (Man sollte sich auf Waffen spezialisieren können, nicht alles tragen können etc.)
- eine dauerhafte Begrenzung bei der Anwendung der Plasmids und Tonics als stärkeres RPG Element (Man sollte nicht jederzeit alles machen können, dann wäre der Replay Faktor auch höher).
- ein paar mehr Gegnertypen (Ein paar fiese Mutationen wären doch wohl nicht zuviel verlangt gewesen)

Anmerkung: Viele sagen hier: "Da bleibe ich lieber bei HL2" - aber was bietet einem das Spiel denn so Außergewöhnliches? Die 2-3 Rätsel, wo ich die Physik nutze? Die Schalter mit denen ich Rotoren anschalte, in die die Zombies dann dankbar reinlaufen? Das Spiel ist doch Paradebeispiel für Linearität, die von so vielen hier als Kritikpunkt genannt wird.
Fakt ist HL2 ist genau das, was der Durchschnittsspieler will - Action, einfach und überschaubar. Nicht falsch verstehen, HL2 war ein guter Shooter, aber spielerische Freiheit ist für mich was Anderes!

Natürlich kann ich das als Kritikpunkt verkaufen. Du glaubst doch etwa nicht das ich auch mal alles ausprobiert habe. Aber Gegner im Wasser zappen oder mit Hilfe von Benzin in Brand setzen macht auch nur eine gewisse Zeit Spass, irgendwann hat man alles mal ausprobiert (war bei mir ungefähr zur Hälft der Fall) und geht zur effektivsten Methode über. Sind wir doch mal ehrlich Bioshock bietet in der 2. Hälfte spielerisch nichts mehr Neues. Ein paar mehr Gegner, die ein anderes Vorgehen als 0815-Angriffe erforderlich machen hätte hier Wunder bewirkt. Hast du ja selbst auch gesagt.

Half Life war über das gesamte Spiel deutlich abwechselungsreicher als Bioshock. es gab bis zum Schluss immer was Neues zu entdecken. Aus diesem Grund finde ich Half Life auch besser als Bioshock..
 
AW:

Lisi87 am 31.08.2007 12:12 schrieb:
Also ich bin der Meinung es kommt bei Bioshock viel auf den Spieler an - wenn jemand wenig Phantasie hat und die Möglichkeiten einfach nicht nutzt, die ihm das Spiel bietet, wird er sich langweilen. Aber das kann man nicht als Kritikpunkt am Spiel verkaufen.

Klar an Deus Ex, System Shock,Thief kommt es nicht ran, aber ich glaube solche Spiele können wir uns abschminken, die Zeiten sind ganz einfach vorbei. Wenn das Zocken immer mehr zum Massenphänomen verkommt und auch die 40 Jährige Familienmutter + Omi + Opa vor den PC gezogen werden sollen (als Kunden) ist kein Platz mehr für von Grund auf komplexere,ausgefallenere Spielkonzepte/Settings.
Joseph Jedermann schätzt es, wenn er seine Möglichkeiten im Spiel an einer Hand abzählen kann: Schießen, Nachladen, Granate werfen + gelegentlich ein Rätsel, damit man sich nicht ganz so doof vorkommt und am besten auf einer riesigen Karte ziellos umherrennen können (= Freiheit f. Beschränkte).

Bioshock schrammt gerade so am Mainstream vorbei - aber wahrscheinlich muss man schon glücklich sein, wenn wenigstens das Setting mal nicht auf Sci-Fi 0815 lautet.

Für meinen Geschmack fehlt ua.
- das Inventar (Man sollte sich auf Waffen spezialisieren können, nicht alles tragen können etc.)
- eine dauerhafte Begrenzung bei der Anwendung der Plasmids und Tonics als stärkeres RPG Element (Man sollte nicht jederzeit alles machen können, dann wäre der Replay Faktor auch höher).
- ein paar mehr Gegnertypen (Ein paar fiese Mutationen wären doch wohl nicht zuviel verlangt gewesen)

Anmerkung: Viele sagen hier: "Da bleibe ich lieber bei HL2" - aber was bietet einem das Spiel denn so Außergewöhnliches? Die 2-3 Rätsel, wo ich die Physik nutze? Die Schalter mit denen ich Rotoren anschalte, in die die Zombies dann dankbar reinlaufen? Das Spiel ist doch Paradebeispiel für Linearität, die von so vielen hier als Kritikpunkt genannt wird.
Fakt ist HL2 ist genau das, was der Durchschnittsspieler will - Action, einfach und überschaubar. Nicht falsch verstehen, HL2 war ein guter Shooter, aber spielerische Freiheit ist für mich was Anderes!

Natürlich kann ich das als Kritikpunkt verkaufen. Du glaubst doch etwa nicht, dass ich nicht auch mal alles ausprobiert habe. Aber Gegner im Wasser zu zappen oder mit Hilfe von Benzin in Brand zu setzen, macht auch nur eine gewisse Zeit Spass, irgendwann hat man alles mal ausprobiert (war bei mir ungefähr zur Hälft der Fall) und geht zur effektivsten Methode über. Sind wir doch mal ehrlich Bioshock bietet in der 2. Hälfte spielerisch nichts mehr Neues. Ein paar mehr Gegner, die ein anderes Vorgehen als 0815-Angriffe erforderlich machen, hätte hier Wunder bewirkt. Hast du ja selbst auch gesagt.

Half Life war über das gesamte Spiel deutlich abwechselungsreicher als Bioshock. es gab bis zum Schluss immer was Neues zu entdecken. Aus diesem Grund finde ich Half Life auch besser als Bioshock.
 
AW:

Das hättest du nicht zweimal schreiben müssen - ich weiß es ist ein ziemlicher Schock, wenn jemand was gegen HL2 zu haben scheint, aber ein bisschen Contenance bitte.

Ich persönlich finde zwischen HL2/Bioshock keinen nennenswerten Unterschied in der Qualität. Bioshock versucht mal ein bisschen was Neues, ist halt mehr oder weniger daran gescheitert. HL2 war aber für mich genausowenig abwechslungsreich. Der 100. Einsatz der Gravi Gun, um jemand die Kloschüssel ins Gesicht zu schleudern hat das Spiel auch nicht besser gemacht. Ist aber wahrscheinlich Geschmackssache.
 
AW:

Half-Life 2 vs Bioshock? Nunja, ich hab mich dann auch mal entschlossen in die Unterwasserwelt einzutauchen: http://www.abload.de/img/biosteamp70.jpg

...und werde euch anschließend objektiv darüber berichten, welches Spiel tatsächlich besser ist. ;)
 
Ich hatte wirklich erwartet zu den kritischen Stimmen zu gehören. Habe mir sehr wenig Preview Material zu Gemüte geführt und erst 2 Tage vor Xbox Verkaufsstart eine kurze Kaufentscheidung recherchiert.
Meine Erwartungen wurden voll und ganz übertroffen aber meine Hoffnung leider dann doch enttäuscht.
Natürlich wollte ich ein Spiel haben dass mich in den selben ekstatischen Zustand versetzt wie seinerzeit System Shock, Final Fantasy 7, Deus Ex, Planescape Torment, Half Life 1,Kotor1 Metal Gear Solid, Dark Messiah oder Resident Evil 1+2. Dies sind für mich nach wie vor die "gefühlt" besten Spiele aller Zeiten auch wenn es natürlich mit der Zeit immer mehr Referenztitel gab die ständig Gameplay und Technik aufs Neue revolutionierten.
Langer Rede kurzer Sinn: Bioshock kommt näher heran als jedes andere Spiel schlittert dann aber warum auch immer gefühlsmässig doch knapp vorbei.

Wenn ich nun aber andere Top Titel der letzten Jahre nehme und ihm gegenüberstelle, im Direktvergleich bei Shootern am nennenswertesten wohl Half Life 2,Doom3 Far Cry und Stalker dann hat mich das Spiel doch masslos überrascht.
Die Atmosphäre zieht direkt in den Bann, anfangs gute, später unglaublich abgenutzte Schockeffekte a la Doom 3 weichen zum Schneiden dicker Atmosphäre. Zugegeben ich bin ein riesiger Fan des brillianten Szenarios =)

Linearität ja, kann man nicht abstreiten, die Inszenierung ist allerdings so gewaltig dass dies gerechtfertigt ist und wer Half Life 2 oder Doom 3 gespielt hat sollte eigentlich über die spielerische Freiheit jubeln und jauchzen.
Far Cry und Stalker setzen ihren Atmosphäre Schwerpunkt einfach anders, mir gefällt ein durchgängig klaustrophobisches Setting besser(wobei Stalker mein Lieblingsshooter nr 2 ist)

Man kann sich durch das Spiel durchballern aber mir macht es einfach SPASS nochmal einen Umweg zu laufen um einen Big Daddy die Drecksarbeit für mich machen zu lassen, mich zurückzuziehen nur um meine Gegner im wasser zu rösten, sie in Fallen laufen zu lassen oder gegeneinander auszuspielen.
Selbst der dummy findet bei mir Verwendung :-P
Das bietet mir so gut eigentlich kein anderes Spiel, auch nicht Half Life 2 wo Sachen rumschleudern auch nicht mehr Spass macht als in Rapture.
Wem das Spiel zu leicht ist empfehle ich es mir gleichzutun und einen Vita Chamber Besuch mit einem Neuladen zu quittieren(ich fand das Spiel auf mittel allerdings gut ausbalanciert,xbox)


Bioshock mag nicht die erwünschte Revolution sein, wer ein System Shock Erlebnis sucht muss das Original spielen aber als einfacher Shooter betrachtet ist es soviel mehr und setzt für mich neue Masstäbe.
Abwechslungsreichere Gegner hätte ich mir gewünscht, etwas straffer erzählte Geschichte, interaktive Npcs und Spezialisierungen bzw. wenigstens mehr Möglichkeiten bei Tonika und Plasmiden (oder ein echtes Skillpunktesystem), generell mehr rpg Elemente und es hätte für mich eine Sensation werden können.
Aber allein technische Brillianz und das meiner Meinung nach am besten inszenierte Spielgefühl mit der besten Atmosphäre der Videospielgeschichte(ja natürlich ist da die Technik massgeblich beteiligt aber so ist das nunmal, Evolution halt^^) machen das für mich schon wett.

So ist es einfach nur wegweisend genial!

Übrigens ein kleiner Randkommentar nun da ich auch die Pc Version besitze:
Definitiv ein Spiel dass auf der XBox mit angemessener Bilddiagaonale deutlich besser rüberkommt(ohne Slowdowns auch da wo mein Rechner schon ins Schwitzen kommt!)
 
bester Shooter dieses Jahr, mal sehen ob mich Crysis mehr vom Hocker haut ( Das Setting bei Crysis sagt mir mehr zu).
 
Bio = System Shock 3?? Auf keinen Fall !

Hi Leutz, wollte mal meine Meinung zum brandneuen Shooter loswerden...

Ich hab mir mehr davon erwartet, als ich gelesen/gehört hab dass mit Bioshock ein (inoffizieller) Nachfolger der System Shock-Reihe (die ja - obwohl absolut genial - nie so den Durchbuch gepackt hat, wobei ich mich wundere, wieviele - auch hier - sie doch gespielt haben ;-) ) released werden soll...

Ich habe die Steelbook aus Österreich (uncut/deutsch muß sein :-D ) und ich muß sagen, dass das Spiel cool aufgemacht ist (z.B. selbst Sounduntermalung beim Speichern/Laden, die Automatenjingles und die witzigen "Try This"-Bildchen wenn man sich n Plasmid reinhaut :-P ), aber schon einiges nervt....am allermeisten diese f**king Vita-Chambers, die alle 20 Meter rumstehen und einen IMMER wiederbeleben (bei System Shock 1 mußte man die Station wenigstens aktivieren und es gab nur EINE pro Ebene ^^)!! Wo bleibt da die Herausforderung, wenn ich nen Big Daddy zu 80% plattmache und dann abkratz, damit ich ihm danach sofort ganz bequem seine restliche Energie abziehen kann??Vor allem: Wo bleibt die Logik, wer schleppt meinen Kadaver in die blöde Station rein??Also für Zocker die gern mal was zum Festbeißen haben ne echte Niete.....

Atmosphärisch ist das Game gut umgesetzt, die Kombi aus kranken und lustigen Elementen abgefahren zusammengesetzt :-] aber richtige Beklemmung wie bei System Shock 2 wollte irgendwie nicht aufkommen, wo man nie wußte ob und wann der nächste Mutant durch die Tür auf einen zupoltert...

Grafisch gibts garnix zu wollen, absolute Bombe, genau wie die Sounds die mit ner EAX-fähigen Karte richtig schön rausgekitzelt werden :top: Zu liearem Spielablauf muß ich ja nix mehr sagen, haben andere hier schon genug getan.

Spielenswert ist Bioshock schon, aber ich liegt ein Abenteuer im Station Citadel/Von Braun/Rickenbacker - Style einfach mehr :-) und ich hoffe, dass an dem Gerücht, dass EA die Namensrechte an SShock erneuert hat, wirklich was dran ist.....und so lange kann ich (und der Rest der Shock-geflashten Community) dem Origin/Looking Glass - Zeitalter hinterherjammern und still vom nächsten Shodan-Fight träumen ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/System_Shock

Haut rein
 
Zurück