News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

SebastianThoeing

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News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

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thor2101

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

der hat doch nich alle Latten am Zaun! Mehr gibs da nichts zu sagen! Nach dem seine Rechnung müsste ich schon längst Amok gelaufen sein, seit 15 Jahren häng ich vor der Kiste und ich hab wahrscheinlich mehr Pixelblut gesehen als so manch anderer. Und was ist aus mir geworden? Oh, ich bin ja selbstständig. Ups, ich habe ein geregeltes Leben und auweia, ich hasse Gewalt!!!
 

Enisra

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

genau
die Eltern haben keine Zeit kurz auf die Riesigen Bunten Sticker zu werfen, genauso wie die Verkäufer
Und mit drei Maß darf man noch Autofahren

Ihr wär ja eher für ein Gesetz das Blödheit und Dummschwätzerei unter Strafe stellt

Wobei das schlimme ist ja eher, das es immernoch genügend Pfeifen gibt, die dem allem Zustimmen!
 
C

crusader1

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Die nächste Landtagswahl wird kommen. Und auch dann wird die konservative Partei nicht meine Stimme bekommen.

In jedem Spiel geht es ums überleben. Selbst wenn die Grafik nur im Comic-Stil gehalten ist. Was stellt der sich unter einem "normalen" PC Spiel vor? Puzzle?
 

olaf37

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Man könne die Tatsache nicht wegdiskutieren, dass fast alle Täter der Amokläufen in Deutschland im Jagdvereinen oder Schiessklubs war.Kann man genauso sagen
 

Enisra

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Man könne die Tatsache nicht wegdiskutieren, dass fast alle Täter der Amokläufen in Deutschland im Jagdvereinen oder Schiessklubs war.Kann man genauso sagen

ja, aber wer wird den seine eignen Wähler angreifen?
Die Waffenlobbisten würden sich ja auch nicht über die Wahrheit freuen dass die alles Waffenfreaks waren
zumal es Amokläufe nicht mal erst seit den Spielen gibt und nicht mal solche heute als Vorlage dienen müssen
 

ColerSirou

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

"Eltern nimmt Herrmann hingegen in Schutz, schließlich hätten diese oftmals keine Zeit zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in den Besitz von Spielen mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ kämen, sagte Herrmann zum Thema Killerspiele auf abgeordnetenwatch.de."
lol, klar das Eltern manchmal keine Zeit haben, aber wenn ich im vorbeilaufen sehe, das aus dem Bildschirm schon das Blut tropft, würde ich mal nachfragen...
 

ruef

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

"Eltern nimmt Herrmann hingegen in Schutz, schließlich hätten diese oftmals keine Zeit zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in den Besitz von Spielen mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ kämen, sagte Herrmann zum Thema Killerspiele auf abgeordnetenwatch.de."

Gerade solche Aussagen sind Indikatoren dafür, dass Politiker nur die Probleme wahrnehmen, welche sie wahrnehmen wollen!!! Da wird mir wirklich schlecht!
Kinder vernachlässigen ist ok solange kein Egoshooter gespielt wird!? Na dann gute nacht!
 

lamora

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Das, was der werte Herr im ersten Absatz sagt, ist doch gar nicht so weit daneben. Natürlich ist ein gewalthaltiges Spiel nicht für jeden/jede Zielgruppe geeignet.
Deswegen gibt es doch den Jugendschutz, sodass wirklich "blutige"(wie auch immer :P) Spiele nur von Erwachsenen gespielt werden [sollen].

Und dieses Argument entkräftet er im letzten Absatz nicht sehr überzeugend.

Auch habe ich von ihm keine Definition des so geliebten Begriffs "Killerspiele" gehört, geschweige denn einen sinnvollen Vorschlag zur Verbesserung des Systems vernommen.

Lustig finde ich auch die Stelle mit "fast alle Täter der Amokläufe besaßen Killerspiele";
meist sind diese Täter doch jung und männlich... ich würde sagen 50% dieser Gruppe (also viele Millionen Menschen) spielen KILLERSPIELE.
Viele dieser Menschen nehmen auch Nahrung zu sich und tragen Kleidung, wieso steht das nicht zur Diskussion? Aber wie viele haben starke/so tiefgreifende soziale Probleme, die sie zur dieser Tat treiben?
Hoffentlich versteht jemand, worauf ich hinaus will.
Hmm, die, die es nötig hätten, lesen es ja eh nicht, höre hier also auf.
 

skirgo

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Wenn die CSU in Bayern Gewalt verhindern will, dann sollten sie zuerst das Bier verbieten. Wäre wirklich schade, aber ich glaube die Gewalttaten (und vor allem die Autounfälle!!) überwiegen eher wegen Bier als von den sogenannten "Killerspielen".
Doch in Bayern und eigentlich im Resten Deutschlands auch ;) gehört das Saufen ja zur Kultur und deswegen geht das ja nicht. Ich kann mich zwar ein bisschen in die falsche CSU-Meinung reinversetzen(Computerspiele=Amoklauf, Amoklauf=viele Tote, viele Tote=Regierung infragestellen, Infragestellung=schlecht für CDU/CSU), aber das ist der falsche Ansatz.
Ich hoffe, dass nicht jeder zweite Politiker jeden Monat diesen dummen Appell von vorne anfangen muss. Denn hat schon einer von einem Bierverbot gesprochen?
 

cinteX

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

"Man könne die Tatsache nicht wegdiskutieren, dass fast alle Täter der Amokläufen in Deutschland im Besitz der sogenannten Killerspiele waren."

Aber das diese "Amokläufer" die Spiele vorerst als puffer nutzten um ihrem Zorn doch irgendwie einhalt zu gebieten oder diesen abzubauen, auf die Idee kommt der gute Mann nicht? Naja was will ich anderes erwarten.
 

FKYOU

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

ach das ding mit Ursache und Wirkung,,
was war eher da, der wunsch nach gewalt oder das Ballerspiel?? glaub jeder kann die Frage beantworten. Verrueckte wirds immer geben, ob mit oder oder spiel. Gefaehrlich macht sie erst die Waffe.. oder schonmal davon gehoert das jemand mit ner Maus getoetet worden ist? Dort sollte man ansetzen. aber die Lobby hat leider Geld und ists gewohnt solange zu jammern bis man recht bekommt.
Und vielleicht waers interessant mal die Automarken der Amoklaeufer zu pruefen, evtl. sind die mehrheitlich Opel oder Fiat gefahren... am besten auch verbieten!!! Oder CSI.. oder die Nachrichten.. oder Kriege.. ach, am besten alles verbieten.
 

German_Ripper

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Hat der Typ nichts wichtigeres zu tun? Kann den mal einer abwählen :-D
 

Luzinator

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Ich spreche mich für ein Verbot von Deppen und Dummschwätzer in der Politik aus -
moment, dann bleibt ja kaum einer übrig..... :)
 

Enisra

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Das, was der werte Herr im ersten Absatz sagt, ist doch gar nicht so weit daneben. Natürlich ist ein gewalthaltiges Spiel nicht für jeden/jede Zielgruppe geeignet.
Deswegen gibt es doch den Jugendschutz, sodass wirklich "blutige"(wie auch immer :P) Spiele nur von Erwachsenen gespielt werden [sollen].

Und dieses Argument entkräftet er im letzten Absatz nicht sehr überzeugend.

ja
das ist ja das Problem
Ich meine, es steht ja auch Fett drauf dass das ab 18 ist, deswegen ist das Gewäsch eigentlich Sinnlos
man sollte lieber mehr ein Bewusstsein dafür schaffen, die Zahlen auch wahrzunehmen

Aber wenn ich an die Anekdote im Podcast denke, wo sich die Mutter beschwert hat warum da so blutige Sachen in der PCAction sind und das wo so ein Tolles Ab16 Siegel drauf ist :rolleyes:
 

Hasamoto

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Also nimms mir nicht übel aber es gibt immer Idioten die Glauben man könnte ,Gewalt aus dem bewustsein aller menschen verbannen.

Seit menschen gedenken gibt es Gewalt, und auch wenn man die Schreckliche seite gerne vermeiden will so hat sie auch Vorteile.
Ohne Gewalt gäbe es zum beispiel keine PC.s
Geschweige denn sonnst ihrgendein Fortschritt

Wir sollten Froh sein das zur Zeit die gewalt sich auf Pixel beschreckt, hier in Deutschland und nicht auf der strasse wie es in anderen ländern der fall ist

und jetzt stehlt euch mal vor ,man nimmt jemand dieses Ventliel weg, der sowieso eine kurze zündschnur hat.

dann hätten wir hier zustände wie im Wilden Westen

und wenn man es ganz genau nimmt ist jedes Spiel ein Gewaltspiel und das ohne ausnahme

und genau deswegen gibt es ,wenn man Politiker wird keinen IQ test

gez Hasa
 

ExeCuter

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Hm, also irgendwie hat er Recht. Nicht das Verbot oder sonstiges was er fordert, aber in seiner Argumentation.

Eltern haben keine Zeit.

Er möchte, das die Regierung mehr und mehr die Elternrolle übernimmt, da ja nach seiner Argumentation/"in Schutz nahme", alle Eltern keine Zeit hätten und daher die Verantwortung nicht tragen sollen/müssen/können.

Ich frage mich, ob er Kinder hat. Ob er sich um diese kümmert. Ob er, falls diese einen Schützenverein besuchen, den richtigen Umgang mit Waffen lehrt, ob er seinen Kindern den Umgang mit PC/Internet gezeigt hat, ob er seinen Kindern Ansatzweise soviel Aufmerksamkeit schenkt, wie dieser (für Erwachsene zu bevormundenden) Diskussion.

Verbot schreit jeder schnell, Verantwortung will anscheinend niemand.
 

ferraristar

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Warum schreibt PCG "Killerspiele" neuerdings ohne Anführungszeichen? Das ist mir schon einmal bei einem Artikel aufgefallen. Gerade auf einer Seite wie dieser sollte so etwas nicht passieren!
 

kamelle

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Hmm... vielleicht sollte man mal untersuchen, inwieweit terroristische Anschläge, Kneipenschlägereien oder die Schulhofkabbelei der Drittklässler mit "Killerspiel spielen" korrelieren... -.-
 

satchmo

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Eltern nimmt Herrmann hingegen in Schutz, schließlich hätten diese oftmals keine Zeit zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in den Besitz von Spielen mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ kämen, sagte Herrmann zum Thema Killerspiele auf abgeordnetenwatch.de.

Dieser Satz ist wohl die Höhe! Eltern habe keine Zeit, zu verhindern...

Na dann können wir ja eigentlich so ziemlich alles verbieten. Die Argumente werden immer abenteuerlicher und polemischer. Das einzige was mich mittlerweile aggressiv macht sind solche Leute wie der Herrmann.

Ohne Ernst, so Gefühle wie gegen ihn habe ich nicht mal im Ansatz beim Spielen irgendwelcher Gewaltspiele. Er verhält sich dermaßen dreist, wie er immer und immer wieder Argumente wiederholt die unhaltbar sind.

Außerdem:
Politiker sollten belangt werden können, wenn Sie Begriffe wie Killerspiele oder Raubkopien verwenden. Dieses ständige Einimpfen von Tatsachen, die sich mutmaßlich aus diesen polemischen und juristisch unhaltbaren Begrifflichkeiten ableiten, sind im allerhöchsten Maße unseriös und gehen mir dermaßen gegen den Strich. Das hat ein Niveau an Diskussionskultur, die unterhalb des Kindergartens liegt. Solche Leute gehören NICHT in die Politik, sondern an den Stammtisch.

Noch was:
Von wegen, Drogen seien in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert: Es ist absolut armselig, so etwas von sich zu geben, in einem Land, das jährlich tausende Alkohol- und Tabaktote hat und Medikamentenmissbrauch auf Rezept, zugunsten der Leistungsfähgkeit als gegeben annimmt. Diese erbärmliche Bigotterie dieser bayrischen Politiker ist sektenähnlich, weltfremd und gegenwärtg absolut gefährlich.
 

Schalkmund

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Was soll man dazu sagen .... nur eine weitere attention whore von der CSU.
 

satchmo

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Hmm... vielleicht sollte man mal untersuchen, inwieweit terroristische Anschläge, Kneipenschlägereien oder die Schulhofkabbelei der Drittklässler mit "Killerspiel spielen" korrelieren... -.-
 


Eines vorweg: Ich bin absolut ein Gegner von überufernden Verboten, da ich der Meinung bin, dass diese Art der Bevormundung, Probleme ausblendet und die Eigenverantwortung der Bürger unterläuft.

Wenn ich mich aber argumentativ auf die Ebenen dieses Menschen stelle, dann muss ich konstatieren, dass wir Alkohol verbieten müssten, da es mehr als bewiesen ist, dass dieser an Delikten wie Körperverletzung, Unfällen und gar Tötungen unmittelbar beteiligt ist. Und das, im Gegensatz zur Möglichkeit Opfer eines Amoklaufes zu werden, in tausenden Fällen jährlich!!!

Wenn es wirklich darum geht, Menschen zu schützen - vor allem die unbeteiligten, dann ist an dieser Stelle ein weitaus größerer Handlungsbedarf.

Aber das betrifft die eigene Gruppe, die sich gerne mal ein Maß Bier genehmigen.

Alles das gleiche Niveau, ebenso wie die Ungerechtigkeiten, die Verfolgung von Cannabis-Konsumenten betreffend...

Diese Konservativen sind dermaßen bigott, dass es schon weh tut, dass diese Offensichtlichkeiten bei manchen nicht ankommen.

Das einzige, was mir Hoffnung macht, ist dass diese Gattung langsam das zeitlich segnet.
 

Shadow_Man

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

„Denn während Drogenkonsum in unserer Gesellschaft mit Recht nicht
akzeptiert ist und Kinderpornografie allgemein auf Verabscheuung stößt,
werden die Gewaltorgien auf Computerbildschirmen in ihren Auswirkungen
leider von Vielen verharmlost und schön geredet.“
Bei so einem Satz kann man den Kopf gar nicht oft genug auf den Tisch hauen. Er vergleicht ein Hobby das Millionen ausüben, mit einer schlimmen Straftat.

Man könne die Tatsache nicht wegdiskutieren, dass fast alle Täter der
Amokläufen in Deutschland im Besitz der sogenannten Killerspiele waren.
Da ist dem Herrn wohl entgangen, dass Computerspiele mittlerweile ein Massenmedium sind und man einen PC oder Konsole genauso wie einen Fernseher mittlerweile in fast jedem Haushalt findet.


„Als Politiker und Innenminister, der ich tagtäglich mit der
zunehmenden Gewalt gerade auch junger Menschen zu tun habe, können mich
diese Forschungsergebnisse nicht kalt lassen. Ich trage auch
Verantwortung für meine häufig auch noch jungen Polizeibeamten, die bei
ihrer täglichen Arbeit selbst Opfer von Gewalt werden“, erläutert
Herrmann.
Da stellt er wieder jede Gewalt gleich in Bezug mit einem Computerspiel dar.

Joachim Herrmann fordert daher weiterhin ein Herstellungs-und
Verbreitungsverbot für Killerspiele. Die momentane Regelung nach § 131
Strafgesetzbuch (StGB) gehe ihm nicht weit genug, denn mit Ausnahme
weniger Beschlagnahmen laufe dieser Strafbestand bei Computerspielen
leer. „Die Ursache liegt vor allem in der nach meiner Ansicht viel zu
großzügigen Kennzeichnungspraxis der
Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK). Ein Spiel, das von der USK
einmal für den Markt freigegeben worden ist – dazu reicht die
Kennzeichnung "keine Jugendfreigabe" aus –, kann nach der derzeitigen
Rechtslage nicht mehr von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende
Medien indiziert werden.“ Somit entfalle jede Möglichkeit der
Strafverfolgung. Somit werde Tür und Tor für „höchst problematische,
gewalthaltige Spiele in Deutschland“ geöffnet.
Ist mal wieder Stammtischgeblubbere. Spiele mit übertriebener Gewalt sind heute schon verboten, deswegen gibt's auch kein Manhunt und Co. in Deutschland.
Er spricht auch gleich von Herstellungs- und Verbreitungsverbot von diesen Spielen und NICHT vor Schutz der Jugendlichen. Er fordert quasi gleich die Zensur.

Eltern nimmt Herrmann hingegen in Schutz, schließlich hätten diese
oftmals keine Zeit zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in den
Besitz von Spielen mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ kämen,
Wenn nicht mehr die Eltern auf das Wohl und Gut ihres Kindes achten, wer dann? Es ist schließlich ihre Erziehungspflicht und Verantwortung, auf ihre Kinder zu achten und sie zu anständigen Menschen zu erziehen.
Wie soll das denn weitergehen, wenn der Staat irgendwann alles übernimmt? Werden dann in 50 Jahren Kinder nur noch geboren und gleich in Heime gesteckt, damit die Eltern in Ruhe Dschungelcamp und DSDS gucken können?
Genauso ist es auch beim Thema Computerspiel. Ich glaube kaum, dass sich ein 12jähriger alleine ein Spiel für 50-70 Euro kaufen kann, also gehen die doch meist mit den Eltern einkaufen. Da ist es verdammt nochmal doch deren Pflicht darauf zu schauen, dass sie Spiele kaufen, die auch wirklich nur für sie geeignet sind. Es kann doch nicht sein, dass die Allgemeinheit (vor allem die Erwachsenen Spieler) darunter leiden sollen, weil die Eltern kein Bock mehr haben ihre Kinder zu erziehen. Wer das nicht will, der soll erst gar keine in die Welt setzen.
 

RedDragon20

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

"Joachim Herrmann, Innenminister von Bayern, trat auf der Webseite
abgeordnetenwatch.de erneut für seine Äußerung ein, Computerspiele könne
man sehr wohl mit Kinderpornografie und Drogen vergleichen."

<ironie>Wundervoll, dass ich als Spieler mit Pädophielen und Junkies in einen Topf geworfen werde.</ironie>

*Kopf@Tischplatte* Ich weiß nicht, was man darauf überhaupt noch sagen soll, dass Computerspiele, die sich über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu einem Massenmedium entwickelt haben, mit Kinderpornografie und Drogenkonsum in einem Atemzug genannt werden.
Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber angesichts dessen, dass ich nur höchst ungern mit Pädophilen in einen Topf geworfen werde, kann ich mir echt nur noch wünschen, dass Leute wie dieser Spinner mit den Eiern an die Wand getackert werden.
 

Birdy84

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Der Text von Herrn Herrmann soll eigentlich eine Antwort auf den Beitrag darüber sein. Leider geht er, wie in der Politik üblich, nicht direkt auf die Fragen ein, sondern betet hauptsächlich seine Meinung runter. Immerhin nennt er ein paar Quellen, aber direkte Verweise auf richtige "Killerspiele" gibt er nicht. Genau so wenig geht er auf die Zigaretten- und Alkoholprobleme ein, durch die erwiesenermaßen mehr Menschen sterben als durch eine eventuell höhere Gewaltbereitschaft durch Spiele. Btw. ist alles, was übermäßig gemacht oder konsumiert wird, in irgendeiner Weise schädlich.

Den Vogel schießt er allerdings mit dem Absatz ab:
Ist ein Spiel erst einmal freigegeben, gelangt es schnell in die Hände
von Kindern und Jugendlichen; der Aufdruck "keine Jugendfreigabe" hat
hier eher Anreizwirkung. Eltern, das müssen wir leider zur Kenntnis
nehmen, sind häufig schon aus Zeitgründen nicht in der Lage, dies zu
verhindern.
Herr Hermann lässt hier nicht nur das Verkaufsverbot an Minderjährige außen vor, sondern wirft auch folgende Fragen auf:
1. Was würde ein Verbot an der Anreizwirkung ändern?
2. Sollen Spiele ohne Jugendfreigabe generell verboten werden?
3. Wie lange dauert es, zu überprüfen was die eigenen Kinder am PC spielen bzw. welche Spiele sie besitzen?
4. Ist es eher positiv oder negativ zu bewerten, wenn Eltern nicht wissen was ihre Kinder in der Freizeit tun?
 

fr33z1n1c3

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AW: News - Bayerns Innenminister bläst zum Angriff auf die USK und will Killerspiele weiterhin verbieten

Die sollen mal warten bis die "Generation Killerspiele" Wahlfähig ist. All diese kompetenten Politiker werden doch keine einzige Legislaturperiode mehr überstehen.
 

Khaine_2

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auch wenn es bös klingt.. ich lese hier nur "Ich als Politiker bin dafür das diese Killerspiele verboten werden.. weil die armen Eltern sich nicht die Zeit nehmen auf ihr Kind aufzupassen"
 

Lenzmachine

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"Eltern nimmt Herrmann hingegen in Schutz, schließlich hätten diese oftmals keine Zeit zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in den Besitz von Spielen mit der Kennzeichnung „keine Jugendfreigabe“ kämen,..."

dann soll er lieber mal dafür sorgen, dass Eltern mehr Zeit für ihre Kinder haben.
ausserdem warte ich immer noch auf eine eindeutige Definition was denn ein "Killerspiel" ist.
Denn richtig ist, nicht jedes game gehört in jede hand, doch ist dafür nicht die USK schon zuständig? Und wie fühlt die sich denn dabei, wenn sie ständig als nicht kompetent/weitreichend abgestempelt wird? :-D
 

ExeCuter

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Die sollen mal warten bis die "Generation Killerspiele" Wahlfähig ist. All diese kompetenten Politiker werden doch keine einzige Legislaturperiode mehr überstehen.
"Generation Killerspiele" Wahlfähig???

Wie viele "Killerspiel" Spieler kennst du denn, die U18 sind?

Das liegt eher daran, dass dieser Mann im Erzkonservativstaat Bayern seine Daseinsberechtigung gefunden hat und dort mit Stammtischparolen nun mal am weitesten gekommen ist...
 

satchmo

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'
Genauso ist es auch beim Thema Computerspiel. Ich glaube kaum, dass sich ein 12jähriger alleine ein Spiel für 50-70 Euro kaufen kann, also gehen die doch meist mit den Eltern einkaufen.

So ist es. Bei uns ist es mittlerweile so, dass man im Mediamarkt ohne Ausweis kein Spiel oder Film ab 18 bekommt. Das nimmt wirklich so Züge an, dass ich mit 34 Jahren ohne Just Cause 2 nach Hause fahren durfte - auch meine Großmutter im Schlepptau, hätte daran nichts geändert, wie man mir sagte. Etwas übertrieben schon. Aber man traut seinen Angestellten anscheinende keinen gesunden Menschenverstand zu.

Ok, das lasse ich aber gerne über mich ergehen. Wir müssen also feststellen, dass der Einzelhandel seiner Verpflichtung nach kommt. Es tut sich was. Es wird sensibilisiert. Demnach ist Herrmanns Forderung nichts weiter als ZENSUR. Mit Jugendschutz hat das nichts mehr zu tun.

Eine kleine andere Geschichte zu den deutschen Jugendschutz-Auswüchsen, die sehr klar zeigt, wie sehr hier die Selbstzensur schon verbreitet ist:

Gestern wollte ich, neben dem Arbeiten, in der ARD-Mediathek einen Mankell-Krimi anschauen. Das ging nicht. Stattdessen kam die Mitteilung, dass der Film ab 12 Jahren freigeben sei und deshalb nur zwischen 20 und 6 Uhr gezeigt würde.

Da greife ich mir doch langsam an den Kopf. Das Internet ist also für unter 12jährige? Langsam kann ich diesen deutschen Aktionismus nicht mehr ertragen. Das gesunde Maß und die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gewahrt. Ich sehe langsam die Bürgerrechte in Gefahr - nicht unbedingt wegen der Killerspiel-Debatte, aber aus der Summe der Maßnahmen - europaweit.

OFFTOPIC:
Warum ist, seit dem die neue Seite Online ist, mein Registrierungsdatum 2006? Meinen Account gibt es bereits seit Ende 90 / Anfang 2000...
 
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