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Modern Warfare 3: Aufreger-Szene entdeckt - Video zeigt Terror-Anschlag im Shooter

Zitat: (Original von Vlogan;9377929)
ahh und by the way bei Dead Space schmeisst der Vater seine Tochter ausm Fenster und ???.... keiner heult da rum...


wo in Dead Space 1 oder 2 kommt den das bitte vor?

: SRY MEINE DEN DEAD ISLAND TRAILER :D dead space aus reflex geschrieben
 
Versteh nicht, wo hier das Problem sein soll.....täglich gibt es Filme oder Serien, die ab 12 Jahren freigegeben sind, dort sterben auch genug Kinder bzw. man sieht sie ermordet o.Ä. Und bevor mir irgendjemand sagt, dass die Intentionen zwischen detailliertem Sterben und "nur" zeigen eines toten Kindes verschieden seien, weiß ich auch nicht....letztendlich ist es in meinen Augen das Selbe. Ich will sowas nicht gutheißen, aber dass es, wenn so etwas in einem Videospiel enthalten ist, gleich wieder so einen Aufschrei gibt, regt mich schon seit Jahren auf. Da frage ih mich doch, warum Filme wie SAW etc. noch in der Werbung angepriesen werden dürfen, sie offen in Regalen stehen und sogesehen jeder in den Kinosaal gehen kann....überprüft wird soetwas nicht, hab schon oft genug gesehen, wie Minderjährige Karten für nen anderen Film gekauft haben, sich dann aber so cool fühlten und z.B. in SAW gingen. Mir geht die ganze Heulerei über "Killerspiele" so sehr auf die Nerven, manchmal überlege ich schon auszuwandern...ohne irgendwelche Nachrichten würden diese Videospielszenen doch nie an die Öffentlichkeit gelangen, ergo gäbe es auch keine Aufreger...wer es nicht will soll es lassen, und die ganzen Medien sollten ihre Finger endlich aus dem Kram lassen, die haben da doch meist eh keine Ahnung von...ich sehe es jetzt schon wieder, wie über diese Szene bei Anne Will oder sonst was diskutiert wird.
Und im Kino/Fernsehen werden Kinder, egal ob nun als Zombie oder sonst was, man erkennt, dass es ein Kind ist, munter weiter gemordet, ja doll....der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht, aber die Fernsehkultur fällt ja unter Kunst, scho kla!

MfG Fireball8

PS: Letztens noch nen Film gesehen, habe keine Ahnung, ob ich den Namen nennen darf oder nicht, ich lasse es lieber, aber ich frage mich warum Vergewaltigungsszenen im Fernsehen bzw. Kino auf detaillierteste Art und Weise und an Geschmacklosigkeit kaum zu übertreffen gezeigt werden dürfen. Da war ich es, der gesagt hat, dass ich vorspulen möchte, denn sowas ist abartig, und das ist sehr wohl gleichzusetzen mit so etwas wie dem hier!
 
Das finde ich doch etwas derbe brutal. Ich meine auf einer psychischen Ebene. Da wird mal eben die kleine Tochter weggebombt!
Ich kann auch verstehen, dass einige diese Szene nicht so schlimm finden, weil die ganze Familie doch sehr klischeehaft ist. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass wir Gamer von den ganzen Spielen doch sehr abgestumpft sind. Meine Mutter oder auch meine Oma würden das als viel brutaler empfinden, als unsere Generation es tut.
 
Ich hätte ja mit dieser Szene oder jener aus MW2 keine Probleme, wenn sowas im Off passieren würde, sprich:
Man bekommt es nur am Rande mit, aber ist nicht Zeuge davon. Aber Subtilität war ja noch nie eine Stärke von COD. Wenn dann muss immer die virtuelle Kamera draufgehalten werden.
 
Es ist brutal, sehr sogar, aber deswegen muss es nicht szensiert werden bzw. Leute über einen Kamm geschert werden, oder? Wie gesagt, dieser olle Kasten da im Wintergarten bringt viel mehr Not und Elend ans Tageslicht. Zocker sind doch keine abgestumpften Wesen, die sich über sowas ergötzen (Hoffe ich zumindest.). Es ist halt alles nicht real, das ist der Fakt, warum das Horror-Genre noch heute existiert. (Um jetzt mal nicht nur auf das was wirklich passiert einzugehen.)
 
Was regt ihr euch so auf? In Filmen ist es doch auch ok und das hier ist noch eine Stufe niedriger - ein Film. Ich finds vollkommen Ok und das ganze zeigt ja auch nur die "bedrohliche" Situation...
 
Und? Macht es das besser? Muss es denn immer dieser explizite Grad an Gewaltdarstellung sein? Die besten Krimis, "Schocker" etc. kommen meist ohne sowas aus (siehe diverse "alte Klassiker"). Ich glaube machmal, Spiele oder Filme sind für viele nur noch gut, wenn möglich realistisch das Blut, Gedärme oder das Gehrin durch die Gegend spritzt oder an die Wand klatscht.

du hast den sinn solcher szenen nicht verstanden. Activision begründete damals die flughafen mission damit, dass der spieler eine emotionale abneigung gegen die terroristen entwickeln solle bzw. fördern. genau mit diesen stilmitteln im storytelling und inszenierung arbeitet auch homefront. In der die spielezeitschriften auch gesagt haben, dass man eine art gerechtigkeits und rächergefühl entwickelt. Eben wegen der art wie Amerika und das unmittelbare umfeld des spielers von koreanische soldaten unterdrückt werden.

diese psychologische spielerfahrung hat seinen zweck und ist ein relativ neues feld in der entwicklung von spielerlebissen. da wird noch einiges auf uns zukommen. da stehen wir noch am anfang...
 
du hast den sinn solcher szenen nicht verstanden. Activision begründete damals die flughafen mission damit, dass der spieler eine emotionale abneigung gegen die terroristen entwickeln solle bzw. fördern. genau mit diesen stilmitteln im storytelling und inszenierung arbeitet auch homefront. In der die spielezeitschriften auch gesagt haben, dass man eine art gerechtigkeits und rächergefühl entwickelt. Eben wegen der art wie Amerika und das unmittelbare umfeld des spielers von koreanische soldaten unterdrückt werden.

diese psychologische spielerfahrung hat seinen zweck und ist ein relativ neues feld in der entwicklung von spielerlebissen. da wird noch einiges auf uns zukommen. da stehen wir noch am anfang...
Ganz ehrlich, wer bei einem Spiel! emotionale Abneigung oder Gerechtigkeits-/ Rächergefühle entwickelt, sollte sich mal fragen, ob er nicht ein bisschen zu sehr in dem Medium hängt.
Und wenn das erst der Anfang ist, dann haben wir in absehbarer Zeit Spiele, die die Menschen regelrecht radikalisieren.
Das kann ja nicht Sinn der Sache sein.
Btw. Cicero hat ganz recht. Subtile Dramatik ist häufig viel effektvoller als offene Gewalt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich der Meinung, wenn man bei solchen Szenen keine Emotionen empfindet sollte man mal darüber nachdenken ob da nicht etwas schiefgelaufen ist im Leben. HALLO da werden mehrere hundert Menschen erschossen! und ihr empfindet da keine Wut oder so? ... auch wenn es nur ein Spiel ist. Da zeigt sich mal wieder wie abgestumpft viele Menschen heute sind! "der Tot ist bei allen ganz normal und is doch scheiß egal ob da 200 Menschen erschossen werden, so lang ich die net kenne!"
Merkt ihr jetzt dass da was schief läuft? Also ich unterstütze solche Szenen, wenn sie Sinnvoll umgesetzt sind und man die Dramatik spürt!
Sinnloses rumgeballer ist einfach zu langweilig! Emotionen, Dramatik, Adrenalin. Das bringt Stimmung und lässt einen in das Spiel "eintauchen".
 
Finde solche Szenen nicht schlimm, eigentlich sogar im Gegenteil. Das macht es sogar noch authentischer. Der (Terror-)Krieg ist eben grausam und das soll auch vermittelt werden.
 
Ganz ehrlich, wer bei einem Spiel! emotionale Abneigung oder Gerechtigkeits-/ Rächergefühle entwickelt, sollte sich mal fragen, ob er nicht ein bisschen zu sehr in dem Medium hängt.
Und wenn das erst der Anfang ist, dann haben wir in absehbarer Zeit Spiele, die die Menschen regelrecht radikalisieren.
Das kann ja nicht Sinn der Sache sein.

Dieses Statement unterschreibe ich sofort. Erfolgserlebnisse oder Glücksgefühle, wenn man eine schwierige Mission geschafft hat, OK. Aber alles was darüber hinaus geht, halte ich für sehr gefährlich. Und vor allem äußerst manipulativ: Wer entscheidet denn, wer gut und böse ist? Was ist gerecht und wenn in welchen Augen?
 
#LANGWEILIG
Dann verbietet auch bitte alles andere, was Gewalt darstellt und ihr werdet sehen... es ist sonst kaum noch was da, außer Bernd das Brot!

Ist halt sehr schwer zwischen Realität und Computer-Spiel zu unterscheiden. Nachdem ich Rambo geguckt habe wollte ich auch 2 MG's nehmen und wie wild durch die gegend ballern -.-

Ich wollte das wirklich! :-B
 
http://www.youtube.com/watch?v=rhhpeLUyjbQ

activision macht halt durch negative schlagzeilen ihr geld.
eine "verbotene" frucht hat schon immer den menschen angezogen.

gut es ist ein spiel. aber trotzdem find ich dass Activision
mit absicht in die unterste schublade greifft damit
man in aller munde ist.

und es funktioniert.
ziel erreicht.

man kann aber auch unterhaltung für erwachsene
bieten wo kein kind von einer bombe gesprengt wird.

wenns z.b. wie Fear ist, wo man die alma jagt,
ists eigentlich ok (ich hasse kleine kinder in solchen horror games xD )

oder vll dead space 2 die komischen babyzombies.
das ist alles noch irgendwie vertretbar (story, fantasy etc.)

aber ein unschuldiges kind sprengen?
naja ich weiß nicht.
 
Ich bin zwar alles andere als ein Call of Duty Fan (Teil 1 und Teil 4 fand ich dennoch ganz ok), aber sooo skandalös finde ich die Szene jetzt nicht. Die Flughafenmission in MW2 war aus dem Grund ein Skandal, weil man selbst mehr oder weniger aktiv am Massaker teilgenommen hat. Als Zwischensequenz oder wie hier, aus der Sicht eines Opfers ist das wieder was ganz anderes.

Würde man nur zeigen, wie Soldaten verwundet werden und sterben, würden vermutlich auch wieder einige schimpfen, dass die Darstellung nicht der Realität entspricht, denn im Krieg leiden oft die Zivilisten am meisten. Dann heißt's wieder "Kriegsverherrlichung" und so, hier wird man gezeigt, dass im Krieg auch Zivilisten (inkl. kleiner Kinder) sterben und dann wird auch wieder geschimpft.

Wie gesagt: Solang man nicht als Täter dabei ist, finde ich das völlig ok, die Realität sieht schließlich auch nicht anders aus, wenn sich irgendwo Terroristen in einer Gruppe von Zivilisten in die Luft jagen. Das ist zwar grausam, aber es ist leider Realität.
 
Emotionen...Gefühle...das soll man erleben, aber nur positiv?
Bitte nur freuen wenn man etwas schwieriges gemeistert hat?
Dann zock ich Tetris und Guitar Hero!
Aber die Emotionen sollen ugefühle im Spiel bekommt - ich mein, dann würd ich mir auch sorgen machen.
Aber warum den (End)gegner nicht tierisch hassen, wenn er doch vielleicht eine richtig verflucht beschissene Figur ist?
Warum nicht traurig oder geschockt sein, wenn eine (Haupt)person stirbt?
Hätten wir nur positive, glückliche Emotionen beim Zocken, hätten Spiele wie Heavy Rain und Fahrenheit es beispielsweise verdammt schwer!

Was gut oder böse ist, und wie jeder eine andere Auffassung zum Thema gerechtigkeit hat, gehört hier gar nicht hin!
Das sind grundlegende, philosophische Fragen, die man bei jedem Actionfilm stellen KÖNNTE!

Ein unschuldiges Kind sprengen?
Mal davon abgesehen das es in meinen(!) Augen kein schuldiges Kind gibt, das einen derartigen Tod verdient hätte und ich dieses "unschuldige Kind", einfach für eine übertriebene, dramaturgische Floskel halte, ist es nur ein Spiel!

MW3 spielt nicht irgendwo in Rapture oder in Columbia, oder in einer WOW-Welt.
es spielt in UNSERER "realen" Welt, wo sich der krieg ebenso GENAUSO(!) zuträgt!
Schwangere, Kinder(besucher), Babys...wieviele von ihnen waren in den World Trade Center oder in den Flugzeugen?
Wieviele waren in der U-Bahn in London?
Wieviele befanden sich im Bagdad, als die Amerikaner es bombadierten, aufgrund falscher Vermutungen?!
Es ist ein grausamer gedanke wenn man sich vorstellt, wieviele Kinder schon gestorben sind aufgrund des Terrors und Krieges.

MW3 will hier nicht schocken oder provozieren, sie wollen darstellen und das MIT Emotionen.
Was wunderbar aufgeht. eine Zauberformel, die Hollywood schon lange für sich entdeckt hat!
 
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